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Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Brandenburg 2014 · beschlossen 05.07.2014 · Original
Das Programm enthält 43 von 731 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 43Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 60Seiten im Original
- 2014Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 43
Für die Agrarpolitik zählt nicht die Betriebsgröße, sondern der Beitrag der Betriebe zur Produktion und zur Lebensqualität im ländlichen Raum.
Wortlaut im Programm
Wichtig ist für uns dabei nicht die Größe der Betriebe, sondern der Beitrag, den sie zur landwirtschaftlichen Produktion und zur Lebensqualität im ländlichen Raum leisten. Link zum Original
Agrarfördermittel dienen der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Fördermittel sollen dafür eingesetzt werden, die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu gewährleisten, den ökologischen Landbau zu entwickeln, Arbeitsplätze zu sichern und dabei die Produktion im Einklang mit dem Schutz natürlicher Ressourcen zu verbessern. Link zum Original
Agrarfördermittel werden zur Entwicklung des ökologischen Landbaus eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Fördermittel sollen dafür eingesetzt werden, die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu gewährleisten, den ökologischen Landbau zu entwickeln, Arbeitsplätze zu sichern und dabei die Produktion im Einklang mit dem Schutz natürlicher Ressourcen zu verbessern. Link zum Original
Agrarfördermittel werden zur Sicherung von Arbeitsplätzen eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Fördermittel sollen dafür eingesetzt werden, die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu gewährleisten, den ökologischen Landbau zu entwickeln, Arbeitsplätze zu sichern und dabei die Produktion im Einklang mit dem Schutz natürlicher Ressourcen zu verbessern. Link zum Original
Agrarfördermittel sollen die Produktion im Einklang mit dem Schutz natürlicher Ressourcen verbessern.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Fördermittel sollen dafür eingesetzt werden, die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu gewährleisten, den ökologischen Landbau zu entwickeln, Arbeitsplätze zu sichern und dabei die Produktion im Einklang mit dem Schutz natürlicher Ressourcen zu verbessern. Link zum Original
Mehr Substratvielfalt in Biogasanlagen soll die Vermaisung der Landschaft zurückdrängen.
Wortlaut im Programm
Durch mehr Substratvielfalt in der Biogasanlage wollen wir die zunehmende Vermaisung der Landschaft zurückdrängen. Link zum Original
Brandenburg schöpft alle Mittel aus, um gentechnikfrei zu bleiben.
Wortlaut im Programm
Brandenburg muss alle Mittel ausschöpfen, um gentechnikfrei zu bleiben. Link zum Original
Auf landeseigenen Flächen werden keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut.
Wortlaut im Programm
Auf landeseigenen Flächen dürfen keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut werden, Agro- Gentechnik und Bio-Patente lehnen wir ab. Link zum Original
Agro-Gentechnik wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Auf landeseigenen Flächen dürfen keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut werden, Agro- Gentechnik und Bio-Patente lehnen wir ab. Link zum Original
Bio-Patente werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Auf landeseigenen Flächen dürfen keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut werden, Agro- Gentechnik und Bio-Patente lehnen wir ab. Link zum Original
Brandenburg tritt dem Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen bei.
Wortlaut im Programm
Brandenburg soll dem »Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen« beitreten. Link zum Original
Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für regionale und ökologische Produkte werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir werden Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für regionale und ökologische Produkte fördern und Anreize für die Berücksichtigung regionaler Produkte bei Ausschreibungen durch die öffentliche Hand geben. Link zum Original
Die öffentliche Hand erhält Anreize, regionale Produkte bei Ausschreibungen zu berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Wir werden Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für regionale und ökologische Produkte fördern und Anreize für die Berücksichtigung regionaler Produkte bei Ausschreibungen durch die öffentliche Hand geben. Link zum Original
Gute lokale Beispiele für regionale saisonale Produkte im Kita- und Schulessen werden verallgemeinert.
Wortlaut im Programm
Lokal gibt es bereits Ansätze dafür, dass saisonale Produkte aus der Region gezielt für das Essen in Kitas oder Schulen eingesetzt werden – und dass Kitas, Schulen, Schulträger, Eltern und Erzeugerinnen und Erzeuger dies gemeinsam mit anderen Akteuren organisieren. Gute Beispiele wollen wir verallgemeinern – zur Stärkung von Vermarktungsstrukturen ebenso wie im Interesse einer gesunden Ernährung aller Kinder im Land. Link zum Original
Das Europäische Schulobstprogramm soll die Essgewohnheiten der Kinder nachhaltig verändern.
Wortlaut im Programm
Das neue Europäische Schulobstprogramm soll dazu beitragen, Essgewohnheiten der Kinder nachhaltig zu verändern. Link zum Original
Für den Gartenbau werden günstige Voraussetzungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir möchten daher für den Gartenbau günstige Voraussetzungen schaffen und den Anreiz für den Anbau von Bio-Produkten erhöhen. Link zum Original
Der Anreiz für den Anbau von Bio-Produkten wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir möchten daher für den Gartenbau günstige Voraussetzungen schaffen und den Anreiz für den Anbau von Bio-Produkten erhöhen. Link zum Original
Die Tierhaltung soll regionalverträglich, tierschutzgerecht und flächengebunden sein.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine regionalverträgliche, tierschutzgerechte und flächengebundene Tierhaltung. Link zum Original
Investitionen in der Tierhaltung werden vor allem gefördert, wenn sie den Tierschutz verbessern.
Wortlaut im Programm
Investitionen in der Tierhaltung möchten wir vor allem dann fördern, wenn sie zur Verbesserung des Tierschutzes beitragen. Link zum Original
Tierschutzverbände erhalten ein Verbandsklagerecht.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass Tierschutz-Verbänden das Verbandsklagerecht eingeräumt wird. Link zum Original
Die Fischwirtschaft an Seen und in Fischteichgebieten wird flächendeckend erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Fischwirtschaft möchten wir sowohl an Seen als auch in den Fischteichgebieten flächendeckend erhalten. Link zum Original
Die Förderung der naturnahen Teichwirtschaft wird fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Die Förderung der naturnahen Teichwirtschaft soll fortgeführt werden. Link zum Original
Der Wald wird naturnah bewirtschaftet, sodass sozial-ökologische Ziele und Holznutzung in Einklang stehen.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine vorbildliche naturnahe Waldbewirtschaftung, die sozial-ökologische Ziele mit der Bewirtschaftung des Waldes in Einklang bringt. Link zum Original
Der Landeswald wird nach dem FSC-Siegel zertifiziert.
Wortlaut im Programm
Daher streben wir die Zertifizierung des Landeswaldes mit dem anspruchsvollen Siegel des FSC (Forest Stewardship Council) an. Link zum Original
Für den Landesbetrieb Forst wird eine Aufgabenkritik durchgeführt, die neben der Holznutzung die Gemeinwohlfunktionen des Landeswaldes berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Der schwierige Umstrukturierungsprozess im Landesbetrieb Forst setzt eine gründliche Aufgabenkritik voraus, die neben der Holznutzung auch die Gemeinwohlfunktionen des Landeswaldes besonders berücksichtigen muss. Dies wollen wir anpacken. Link zum Original
Die Kommunalisierung von Aufgaben der Forstverwaltung ist kein vorrangiges Ziel.
Wortlaut im Programm
Eine Kommunalisierung von Aufgaben der Forstverwaltung ist für uns nicht primäres Ziel. Link zum Original
Die touristischen Potenziale landwirtschaftlicher Betriebe werden besser genutzt.
Wortlaut im Programm
Der landwirtschaftliche Betrieb ist heute viel mehr, als eine reine Nahrungsmittelproduktionsstätte. Die touristischen Potentiale sollen besser genutzt werden. Link zum Original
Lokale Initiativen zum Ausgleich zwischen Landwirtschaft, Tourismus und anderen Interessen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Initiativen vor Ort, die dem Ausgleich von landwirtschaftlicher Produktion, Tourismuswirtschaft und anderen Interessen dienen, sollen unterstützt werden. Link zum Original
Dem Verkauf von Agrarflächen und Betrieben an außerlandwirtschaftliche Investoren wird auf Landesebene entgegengewirkt.
Wortlaut im Programm
Der zunehmende Verkauf von Landwirtschaftsfläche und auch von Betrieben an außerlandwirtschaftliche Investoren stellt eine große Gefahr dar, der wir auf Landesebene soweit wie möglich entgegenwirken wollen. Link zum Original
Das Bodenverkehrsrecht wird überprüft.
Wortlaut im Programm
Der zunehmende Verkauf von Landwirtschaftsfläche und auch von Betrieben an außerlandwirtschaftliche Investoren stellt eine große Gefahr dar, der wir auf Landesebene soweit wie möglich entgegenwirken wollen. Dazu sind eine Überprüfung und ein stringenter Vollzug des Bodenverkehrsrechts erforderlich. Link zum Original
Das Bodenverkehrsrecht wird stringent vollzogen.
Wortlaut im Programm
Der zunehmende Verkauf von Landwirtschaftsfläche und auch von Betrieben an außerlandwirtschaftliche Investoren stellt eine große Gefahr dar, der wir auf Landesebene soweit wie möglich entgegenwirken wollen. Dazu sind eine Überprüfung und ein stringenter Vollzug des Bodenverkehrsrechts erforderlich. Link zum Original
Die land- und forstwirtschaftlichen Flächen der bundeseigenen BVVG bleiben in öffentlichem Eigentum.
Wortlaut im Programm
Brandenburg soll sich dafür einsetzen, dass die land- und forstwirtschaftlichen Flächen der bundeseigenen Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) im öffentlichen Eigentum bleiben, um sie an vor Ort ansässige und nachhaltig wirtschaftende Land- und Forstwirtschaftsbetriebe langfristig zu verpachten. Link zum Original
Die BVVG-Flächen werden langfristig an ortsansässige, nachhaltig wirtschaftende Land- und Forstwirtschaftsbetriebe verpachtet.
Wortlaut im Programm
Brandenburg soll sich dafür einsetzen, dass die land- und forstwirtschaftlichen Flächen der bundeseigenen Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) im öffentlichen Eigentum bleiben, um sie an vor Ort ansässige und nachhaltig wirtschaftende Land- und Forstwirtschaftsbetriebe langfristig zu verpachten. Link zum Original
Die weitere Privatisierung von Acker-, Wald- und anderen Nutzflächen im Besitz der Kommunen und des Landes wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wenden wir uns konsequent gegen die weitere Privatisierung von Acker-, Wald- und anderen Nutzflächen, die sich im Besitz der Kommunen und des Landes befinden. Link zum Original
Maßnahmen zur Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit sowie gegen Bodenerosion und Bodenverdichtung werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen zur Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit, gegen Bodenerosion und Bodenverdichtung sowie Maßnahmen zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes im ländlichen Raum, die der naturnahen Gewässerentwicklung bzw. der Verbesserung des Wasserrückhaltes dienen, sollen befördert werden. Link zum Original
Traditionelle, dem Naturhaushalt und der Landschaftspflege dienende Nutzungsformen wie Schaf- und Ziegenhaltung und Imkerei werden bewahrt und besonders gefördert.
Wortlaut im Programm
Traditionelle Nutzungsformen, die in besonderem Maße dem Naturhaushalt und der Landschaftspflege dienen, möchten wir bewahren und besonders fördern. Dazu gehören die Schaf- und Ziegenhaltung und die Imkerei. Link zum Original
Unter Beteiligung der Interessenvertreter und der Öffentlichkeit wird ein Leitbild für die Agrarpolitik des Landes entwickelt.
Wortlaut im Programm
Unter Beteiligung der verschiedenen Interessenvertreter und der Öffentlichkeit wollen wir ein Leitbild entwickeln, an dem sich die Agrarpolitik des Landes ausrichten soll: Welche Landwirtschaft wollen wir? Ein wesentlicher Bestandteil dieses Leitbildes sollen Eckwerte für die gute fachliche Praxis der Landwirtschaft sein. Link zum Original
Das agrarpolitische Leitbild enthält Eckwerte für die gute fachliche Praxis der Landwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Unter Beteiligung der verschiedenen Interessenvertreter und der Öffentlichkeit wollen wir ein Leitbild entwickeln, an dem sich die Agrarpolitik des Landes ausrichten soll: Welche Landwirtschaft wollen wir? Ein wesentlicher Bestandteil dieses Leitbildes sollen Eckwerte für die gute fachliche Praxis der Landwirtschaft sein. Link zum Original
Die gewachsenen Dörfer und Kulturlandschaften der ländlichen Räume Brandenburgs werden erhalten und gefördert.
Wortlaut im Programm
Über Jahrhunderte gewachsene Dörfer und Kulturlandschaften prägen mit ihren regionalen Besonderheiten auf einzigartige Weise das Land Brandenburg. Diese ländlichen Räume gilt es zu erhalten und zu fördern. Link zum Original
Die Kontrolle von Lebensmitteln, Futtermitteln und Alltagsprodukten soll weiterhin abgesichert werden.
Wortlaut im Programm
Die Kontrolle von Lebensmitteln, Futtermitteln und Alltagsprodukten dient dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher und ist weiterhin abzusichern. Link zum Original
Die Ergebnisse der Lebensmittel- und Produktkontrollen sollen öffentlich transparent gemacht werden.
Wortlaut im Programm
Die Kontrolle von Lebensmitteln, Futtermitteln und Alltagsprodukten dient dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher und ist weiterhin abzusichern. Ihre Ergebnisse dürfen nicht geheime Verschlusssache sein, sondern sollen öffentlich transparent gemacht werden. Link zum Original
Ein bundesweit einheitliches Kontrollbarometer für Gastronomiebetriebe soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir plädieren für die Einführung eines bundesweit einheitlichen Kontrollbarometers für Gastronomie- Betriebe. Link zum Original
Die Mittel der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz sollen aufgestockt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns auf Bundes- und EU-Ebene für einen zweckgebundenen Einsatz von Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe »Agrar- und Küstenschutz« (GAK) und eine entsprechende Aufstockung der Mittel ein. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.