Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Brandenburg 2014 · beschlossen 21.06.2014 · Original
Das Programm enthält 45 von 429 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 45Forderungen zum Politikfeld
- 10 %des Programms
- 53Seiten im Original
- 2014Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 45
Alle Landnutzungsarten und ihre Vernetzung sollen im Fokus stehen.
Wortlaut im Programm
In den Fokus stellen wir dabei den gesamten Kan on der Landnutzungsarten sowie deren optimale Vernetzung. Link zum Original
Haupt- und Nebenerwerbslandwirtschaft sollen gleich behandelt werden.
Wortlaut im Programm
Hierbei sehen wir keine Unterschiede zwischen der haupt- und nebenerwerbstätigen Landwirtschaft. Link zum Original
Landwirtschaftliche Nutzflächen sollen erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Die Grundlage der Landwirtschaft stellt der Boden dar. Daher sollten Flächen für die landwirtschaftliche Nutzung erhalten bleiben. Link zum Original
Der Erhalt landwirtschaftlicher Flächen soll bei Landschaftsrahmenplänen und Kompensationsmaßnahmen berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Daher sollten Flächen für die landwirtschaftliche Nutzung erhalten bleiben. Dies muss insbesondere bei Landschaftsrahmenplänen und Kompensationsmaßnahmen berücksichtigt werden. Link zum Original
Die Gemeinsame Agrarpolitik soll grundlegend vom subventionsgesteuerten Markt zu einem freien Markt umgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Im Wissen und vor dem Hin t er g r und e in er Überproduktion an Agrarprodukten fordern wir grundlegende Veränderungen, weg vom subventionsgesteuerten Pseudo-Markt, hin zu einem freien Markt. Link zum Original
Brandenburg soll bei einer Änderung der Gemeinsamen Agrarpolitik eine Schlüsselrolle spielen.
Wortlaut im Programm
Eine Änderung der GAP ist nur im Einklang mit anderen „Globalplayern“ möglich. Brandenburg muss hier eine Schlüsselrolle spielen. Link zum Original
Agrarsubventionen und Zölle sollen schrittweise abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Im Interesse eines freien Marktes im Agrarsektor muss das Ziel einer jeden Regierung der schrittweise Abbau von Subventionen und Zöllen sein. Link zum Original
Der Rückgang der Subventionen für Überproduktion soll fortgesetzt und beschleunigt werden.
Wortlaut im Programm
Wir sehen es positiv, dass die Subventionszahlungen für Ü ber p r o d u k t i onen in den letzten Jahren zurückgegangen sind. Dieser Weg muss w e i t erh in unterstützt und beschleunigt werden. Link zum Original
Agrarische Überproduktion soll auf einem freien Markt gehandelt werden.
Wortlaut im Programm
Es steht außer Frage, dass die Ü ber p r o d u k t i on von Agrarprodukten auf einem freien Markt gehandelt werden muss. Link zum Original
Mindeststandards und gesetzliche Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft werden in allen EU-Mitgliedstaaten so schnell wie möglich angeglichen.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns daher dafür aus, dass die Mindeststandards und gesetzlichen Rahmenbedingungen in allen EU- Mitgliedsstaaten so schnell wie möglich angeglichen werden. Link zum Original
Staatliche Kontrollen in der Landwirtschaft werden EU-weit angeglichen.
Wortlaut im Programm
Des Weiteren müssen staatliche Kontrollen EU-weit angeglichen und auf ein sinnvolles Maß gesenkt werden. Link zum Original
Staatliche Kontrollen in der Landwirtschaft werden auf ein sinnvolles Maß gesenkt.
Wortlaut im Programm
Des Weiteren müssen staatliche Kontrollen EU-weit angeglichen und auf ein sinnvolles Maß gesenkt werden. Link zum Original
Der Staat sichert nur Mindeststandards ab, höhere Standards werden über privatwirtschaftliche Siegel gesichert.
Wortlaut im Programm
Der Staat hat die Aufgabe der Absicherung eines Mindeststandards. Gewünschte höhere Standards können durch privatwirtschaftlich organisierte Siegel gesichert werden. Link zum Original
Der Staat gibt nicht vor, welche landwirtschaftlichen Produktionsverfahren besser sind.
Wortlaut im Programm
Es ist nicht die Aufgabe des Staates, vorzugeben, welche Produktionsverfahren für den Bürger besser sind. Link zum Original
Grenzwerte für gesundheitsschädliche Stoffe werden für konventionell und ökologisch erzeugte Produkte angeglichen.
Wortlaut im Programm
Grenzwerte für gesundheitsschädliche Stoffe müssen für konventionell und ökologisch erzeugte Produkte angeglichen werden. Link zum Original
Landwirte entscheiden selbst, wie sie wirtschaften.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus muss es dem Landwirt selbst überlassen sein, wie erwirtschaftet. Link zum Original
Unterschiedliche Fördergeldhöhen je nach Wirtschaftsweise werden als staatliche Bevormundung abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Brandenburg lehnt die Bevormundung durch den Staat in Form unterschiedlicher Fördergeldhöhen ab. Link zum Original
Die gesetzlichen Tierschutzregeln werden eingehalten und Missbrauch wird verurteilt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Brandenburg steht fest zur Einhaltung der gesetzlichen Tierschutzregeln und verurteilt jeglichen Missbrauch. Link zum Original
Das Verbot der Qualzucht wird konsequent angewendet, auch bei Haustierzüchtungen.
Wortlaut im Programm
Des Weiteren stehen die Liberalen ohne Wenn und Aber zum Qualzuchtparagraphen, der die Züchtung von Tieren verbietet, bei denen Tiere schon wegen der Art der Zucht Qualen zugeführt werden. Dieser Paragraph muss konsequent, auch bei Haustierzüchtungen, angewendet werden. Link zum Original
Das Verbot der Tiermehlfütterung wird für Geflügel und Schweine aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Das Verbot zur Fütterung von Tiermehl, das in Folge der B S E - K r i s e e in gef ü h r t wurde, ist für Geflügel und Schweine aufzuheben. Link zum Original
Die Freigabe von Eiweißstoffen gesund getesteter Tiere als Futter gilt nicht für Wiederkäuer.
Wortlaut im Programm
Deswegen fordern wir, die hochwertigen Eiweißstoffe von gesund getesteten Tieren wieder freizugeben. Diese Freigabe gilt nicht für W iederkäuer. Link zum Original
Am Kannibalismusverbot in der Tierfütterung wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
Ebenso muss am Kannibalismusverbot festgehalten werden. Link zum Original
Die Erzeugung und Verarbeitung von Tiermehl wird streng überwacht.
Wortlaut im Programm
Die Erzeugung und Verarbeitung von Tiermehl bedarf einer strengen Überwachung. Link zum Original
Eine generelle Verteufelung gentechnisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir stehen neuen Technologien offen, aber nicht kritiklos gegenüber. Die gener e l l e Vert e u fel ung von genetisch veränderten Organismen im Agrarbereich lehnen wir ab. Link zum Original
Die Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
Die Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel wird durch uns begrüßt. Ein negatives Label der Produkte wird durch uns abgelehnt. Link zum Original
Ein negatives Label für Produkte wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel wird durch uns begrüßt. Ein negatives Label der Produkte wird durch uns abgelehnt. Link zum Original
Der Wald und seine Bewirtschaftung als prägendes Bild der ländlichen Regionen werden weiter unterstützt.
Wortlaut im Programm
Der Wald und dessen Bewirtschaftung ist ein prägendes Bild der ländlichen Regionen, das es weiter zu unterstützen gilt. Link zum Original
Das ungenutzte Hiebspotential, vor allem im Kleinprivatwald, wird stärker in den Fokus genommen.
Wortlaut im Programm
Dabei muss besonders berücksichtigt werden, dass wir unser nachhaltiges Hiebspotential in einigen Bereichen gegenwärtig nicht vollständig erschließen können, was vor allem an der geringen H olzmobilisierung im Kleinprivatwald liegt. Es gilt daher, bestehende Potentiale stärker in den Fokus zu nehmen und die Bedeutung des Clusters Holz für die Brandenburgische Volkswirtschaft deutlich optimaler herauszustellen. Link zum Original
Die Bedeutung des Clusters Holz für die brandenburgische Volkswirtschaft wird stärker herausgestellt.
Wortlaut im Programm
Dabei muss besonders berücksichtigt werden, dass wir unser nachhaltiges Hiebspotential in einigen Bereichen gegenwärtig nicht vollständig erschließen können, was vor allem an der geringen H olzmobilisierung im Kleinprivatwald liegt. Es gilt daher, bestehende Potentiale stärker in den Fokus zu nehmen und die Bedeutung des Clusters Holz für die Brandenburgische Volkswirtschaft deutlich optimaler herauszustellen. Link zum Original
Leitbild der Waldbewirtschaftung ist der freie Forstunternehmer mit Planungssicherheit und gleichen, transparenten Marktbedingungen.
Wortlaut im Programm
Leitbild in der Bewirtschaftung der Wälder muss der freie Forstunternehmer sein, der seine Leistungen bei politischer Planungssicherheit am Markt zu g l e i c h en und transparenten Bedingungen anbieten kann. Link zum Original
Es wird eine Allianz für die ländlichen Räume angestrebt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Brandenburg wird sich zukünftig für eine Allianz für die ländlichen Räume stark machen. Link zum Original
In der Forst- und Waldpolitik werden Synergien zwischen verschiedenen Akteuren genutzt.
Wortlaut im Programm
Gerade auch im Bereich der Forst- und Waldpolitik ist es unerlässlich, dass Synergien zwischen verschiedenen Akteuren genutzt werden. Link zum Original
Groß- und Kleinprivatwaldbesitzer gelten als Partner der Umwelt- und Landnutzungspolitik.
Wortlaut im Programm
In diesem Kontext versteht d i e F D P Br an den b u r g d i e Groß- wie die Kleinprivatwaldbesitzer als Partner liberaler Umwelt- und Landnutzungspolitik. Link zum Original
Die Belange der Forstwirtschaft werden angesichts steigender Ansprüche und Risiken in den Fokus der Politik gestellt.
Wortlaut im Programm
Steigende gesellschaftliche Ansprüche (Flächenbedarf, Naturschutz und Erholungsleistungen sowie gleichzeitig Erholungsquelle) an den Wald und steigende Risiken für den Wald (Klimawandel mit Trockenheit, Waldbrand, Sturm und Insektengefahren) erfordern, dass die Belange der Forstwirtschaft in den Fokus der Politik und damit auch der nachhaltigen politischen Befassung gestellt werden. Link zum Original
Alle den Wald administrativ betreffenden Belange werden in einer Hand gebündelt.
Wortlaut im Programm
Diesen Zustand werden wir beenden und alle den Wald administrativ betreffenden Belange in einer Hand bündeln. Link zum Original
Die forstlich-hoheitlichen Strukturen werden im Zuge der Verwaltungsreform nicht weiter geschwächt.
Wortlaut im Programm
Dabei wird es besonders wichtig sein, dass die teilweise abenteuerlichen Vorstellungen im Rahmen der Diskussionen in der Enquetekommission 2 (Verwaltungsreform) in der kommenden Legislaturperiode nicht dazu führen, dass d i e f o r s t l i c h - h o h e i t l i c h en Strukturen weiter geschwächt werden. Link zum Original
Die Bewirtschaftung des Landeswaldes durch einen Landesbetrieb hat sich bewährt und bleibt bestehen.
Wortlaut im Programm
Was die Bewirtschaftung des Landeswaldes anbelangt, h a t sich d i e gegen w ä r t i ge Aufstellung als Landesbetrieb organisationsseitig aus unserer Sicht bewährt. Link zum Original
Brandenburg erhält einen auf Wirtschaftlichkeit ausgerichteten Landesforstbetrieb, der Einnahmen aus dem Waldbesitz erzielt.
Wortlaut im Programm
Ziel muss es sein, dass Brandenburg einen optimal aufgestellten und auf Wirtschaftlichkeit ausgerichteten Forstbetrieb erhält, der für das Land Einnahmen aus seinem Waldbesitz akquiriert. Link zum Original
Der Landesforstbetrieb richtet seine Personalplanung an seinen wirtschaftlichen Zielen aus.
Wortlaut im Programm
Die Personalplanung jedes auf Wirtschaftlichkeit ausgerichteten Unternehmens richtet sich nach seinen wirtschaftlichen Zielen im Kont e x t der Er t r a g s k r a f t s e in es Marktumfeldes aus. Dieser Herausforderung hat sich auch der Landesforstbetrieb zu stellen. Dabei muss er seine Nachhaltigkeitsgrundsä tze für die Produktion gleichermaßen auch für die Personalplanung in Anwendung bringen. Link zum Original
Der Landesforstbetrieb wendet seine Nachhaltigkeitsgrundsätze auch auf die Personalplanung an.
Wortlaut im Programm
Die Personalplanung jedes auf Wirtschaftlichkeit ausgerichteten Unternehmens richtet sich nach seinen wirtschaftlichen Zielen im Kont e x t der Er t r a g s k r a f t s e in es Marktumfeldes aus. Dieser Herausforderung hat sich auch der Landesforstbetrieb zu stellen. Dabei muss er seine Nachhaltigkeitsgrundsä tze für die Produktion gleichermaßen auch für die Personalplanung in Anwendung bringen. Link zum Original
Die Politik mischt sich nicht in unternehmerische Entscheidungen des Landesforstbetriebs ein.
Wortlaut im Programm
Die Politik ist nicht gut beraten, sich in diese unternehmerischen Entscheidungen des Betriebes einzumischen. Der Landtag als Vertreter des Eigentümers hat dabei allerdings darauf zu achten, dass dem „Unternehmen Landesforstbetrieb “ keine ökonomischen Zielvorgaben gemacht werden, die seine Ertragskraft gefährden könnten. Link zum Original
Der Landtag achtet darauf, dass dem Landesforstbetrieb keine ökonomischen Zielvorgaben gemacht werden, die seine Ertragskraft gefährden.
Wortlaut im Programm
Die Politik ist nicht gut beraten, sich in diese unternehmerischen Entscheidungen des Betriebes einzumischen. Der Landtag als Vertreter des Eigentümers hat dabei allerdings darauf zu achten, dass dem „Unternehmen Landesforstbetrieb “ keine ökonomischen Zielvorgaben gemacht werden, die seine Ertragskraft gefährden könnten. Link zum Original
Über eine Waldzertifizierung entscheidet jeder Forstbetrieb, auch der Landesforstbetrieb, selbstständig.
Wortlaut im Programm
Die Entscheidung zur Zertifizierung ist jedoch eine k l a s sis c h unter n e h mer i s c h e Abwägung, die der jeweilige Betrieb, auch der Landesforstbetrieb, im Rahmen seiner ökonomischen Ziele selbstständig zu treffen hat. Link zum Original
Die bestehenden Zertifizierungssysteme für Wälder werden positiv begleitet.
Wortlaut im Programm
Wir werden die bestehenden Zertifizierungssysteme jedoch positiv begleiten und h a l t en d i e Z ert i fi z i er ung des Landeswaldes zu jeweils gleichen Teilen der bestehenden Systeme für erforderlich. Link zum Original
Der Landeswald wird zu gleichen Teilen nach den bestehenden Zertifizierungssystemen zertifiziert.
Wortlaut im Programm
Wir werden die bestehenden Zertifizierungssysteme jedoch positiv begleiten und h a l t en d i e Z ert i fi z i er ung des Landeswaldes zu jeweils gleichen Teilen der bestehenden Systeme für erforderlich. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.