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Linke · Soziales Brandenburg. Das ist Die Linke.

Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung

Landtagswahl Brandenburg 2014 · beschlossen 05.07.2014 · Original

Das Programm enthält 29 von 731 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.

Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 29
  1. Land und Kommunen fördern den Erhalt von Niedersorbisch, Niederdeutsch und Romanes, unter anderem durch schulische Angebote und Lehrerfortbildungen.

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    Wortlaut im Programm
    Landes- und Kommunalpolitik müssen sich ihrer Verantwortung für den Erhalt der in Brandenburg gesprochenen und europarechtlich geschützten Sprachen Niedersorbisch, Niederdeutsch und Romanes (u.a. durch Förderung des schulischen Angebots und von Lehrerfortbildungen) stellen. Link zum Original
  2. Die Minderheitenpolitik ist integrativ und betrachtet die Kulturen und Sprachen aller Minderheiten und Regionalsprachen als Bereicherung.

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    Wortlaut im Programm
    Wir stehen für eine integrative Minderheitenpolitik, die die Kulturen und Sprachen aller ethnischen Minderheiten wie aller Regionalsprachen als Bereicherung im Zusammenleben von Menschen in unserem Land betrachtet. Link zum Original
  3. Die Anforderungen des neuen Sorben/Wenden-Gesetzes an Kita, Schule, Lehrerbildung und Wissenschaft werden gesetzgeberisch und praktisch umgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Das neue Sorben/Wenden-Gesetz stellt auch neue Anforderungen für den Kita- und Schulbereich, die Lehrerbildung/-weiterbildung und den Wissenschaftsbereich, die gesetzgeberisch und praktisch zu bewältigen sind. Link zum Original
  4. Dem kulturellen Leben sollen Entwicklungsräume und Perspektiven eröffnet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen dem kulturellen Leben Entwicklungsräume und Perspektiven öffnen. Link zum Original
  5. Leitmotiv der Kulturpolitik ist Nachhaltigkeit in gesellschaftlicher, zivilisatorischer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht.

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    Wortlaut im Programm
    Unser Leitmotiv lautet auch hier: Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit im Effekt auf Schöpferkraft und Solidarität in unserer Gesellschaft, Nachhaltigkeit in Bezug auf das zivilisatorische Niveau unseres Zusammenlebens und natürlich auch Nachhaltigkeit im Hinblick auf wirtschaftliche Tragfähigkeit und ökologische Bilanz. Link zum Original
  6. Eventkultur gilt als nachhaltig, wenn sie periodisch organisiert ist, Kunst oder künstlerische Ausbildung fördert und lokal oder regional verankert ist.

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    Wortlaut im Programm
    Eventkultur kann nachhaltig sein, wenn sie in periodischer Form organisiert wird, wenn sie der Förderung von Kunst bzw. künstlerischer Ausbildung dient und wenn sie lokal oder regional fest im gesellschaftlichen Leben verankert ist. Link zum Original
  7. Die Kulturpolitische Strategie des Landes soll bei Bedarf an veränderte Erfordernisse angepasst werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kulturpolitische Strategie des Landes ist bei Bedarf den sich verändernden, realen Erfordernissen anzupassen. Link zum Original
  8. Die Förderung des Kulturbundes soll erhalten bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Die Förderung des Kulturbundes muss erhalten bleiben. Link zum Original
  9. Die nachhaltige Verankerung der Kultur erfordert finanzielle Verpflichtung und Gestaltungswillen des Landes sowie Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

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    Wortlaut im Programm
    Um die Kultur nachhaltig in unserer Gesellschaft zu verankern, braucht es die finanzielle Verpflichtung und den inhaltlichen Gestaltungswillen des Landes ebenso wie das eigenverantwortliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Link zum Original
  10. Die Kulturförderung des Landes soll vor allem das Zusammenwirken möglichst vieler Kulturakteurinnen und -akteure unterstützen.

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    Wortlaut im Programm
    Das finanzielle Engagement des Landes ist dort am besten eingesetzt, wo das Zusammenwirken möglichst vieler Kultur-Akteurinnen und -Akteure unterstützt wird. Link zum Original
  11. Künstlerische Innovation soll besonders gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Besonders gefördert werden sollten künstlerische Innovation, die Pflege unseres kulturellen Erbes, die Verbreitung kultureller Kompetenz und der internationale Kulturaustausch. Link zum Original
  12. Die Pflege des kulturellen Erbes soll besonders gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Besonders gefördert werden sollten künstlerische Innovation, die Pflege unseres kulturellen Erbes, die Verbreitung kultureller Kompetenz und der internationale Kulturaustausch. Link zum Original
  13. Die Verbreitung kultureller Kompetenz soll besonders gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Besonders gefördert werden sollten künstlerische Innovation, die Pflege unseres kulturellen Erbes, die Verbreitung kultureller Kompetenz und der internationale Kulturaustausch. Link zum Original
  14. Der internationale Kulturaustausch soll besonders gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Besonders gefördert werden sollten künstlerische Innovation, die Pflege unseres kulturellen Erbes, die Verbreitung kultureller Kompetenz und der internationale Kulturaustausch. Link zum Original
  15. Projekte zur kulturtouristischen Entwicklung der Regionen, insbesondere im ländlichen Raum, sollen unterstützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Unterstützung verdienen auch Projekte, die zur kulturtouristischen Entwicklung der Regionen beitragen, insbesondere im ländlichen Raum. Link zum Original
  16. Der Erhalt der Gedenkstätten für geschichtliche Aufarbeitung, Bildung und Tourismus wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Erhalt der Gedenkstätten in ihrer Bedeutung zur geschichtlichen Aufarbeitung/Bildung, insbesondere für die Jugend, und für den ansteigenden Tourismus aus dem In- und Ausland hat unsere Unterstützung. Link zum Original
  17. Die Finanzierung der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten soll weiterhin gewährleistet sein.

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    Wortlaut im Programm
    Die Finanzierung der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten muss weiterhin gewährleistet sein. Link zum Original
  18. Zum Schutz der Denkmale vor dem Verfall soll ein Denkmalfonds eingerichtet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Für die vielfältigen Denkmale in unserem Land, insbesondere zu ihrem Schutz vor dem Verfall, wollen wir einen Denkmalfonds einrichten. Link zum Original
  19. Die Fördersumme für Musik- und Kunstschulen soll auf 5 Millionen Euro steigen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Fördersumme für Musik- und Kunstschulen wollen wir auf 5 Millionen Euro steigern. Link zum Original
  20. Die finanzielle Beteiligung des Landes an Musik- und Kunstschulen soll unter Berücksichtigung steigender Schülerzahlen dem realen Bedarf angepasst werden.

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    Wortlaut im Programm
    Insbesondere die Beachtung der zunehmenden Schülerzahl/Teilnehmer kommt einer besonderen Bedeutung zu, die finanzielle Beteiligung des Landes ist dem realen Bedarf anzupassen. Link zum Original
  21. Theater sollen in der Landesentwicklungsplanung als kulturelle Kerne gelten.

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    Wortlaut im Programm
    Wenn es um Landesentwicklungsplanung geht, sollten wir nicht nur über industrielle Kerne reden, sondern auch die kulturellen Kerne benennen. Dazu zählen unter anderem die Theater als Leuchttürme der Kulturlandschaft und Knotenpunkte von regionalen kulturellen Netzwerken. Link zum Original
  22. Institutionelle Kulturträger und freie Strukturen sollen bei der öffentlichen Förderung angemessen gewichtet werden, ohne eine Seite zu benachteiligen.

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    Wortlaut im Programm
    Die öffentliche Finanzausstattung bzw. Förderung institutioneller Kulturträger und freier Strukturen sollte in einer angemessenen Gewichtung erfolgen, die keine Seite benachteiligt. Link zum Original
  23. Die Kulturaufgaben zwischen Land und Kommunen sollen klar abgegrenzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Noch immer steht auf der Tagesordnung eine klare Abgrenzung der Kulturaufgaben zwischen Land und Kommunen. Link zum Original
  24. Kultur soll eine pflichtige Selbstverwaltungsaufgabe der Kommunen werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 35 ·

    Wortlaut im Programm
    Kultur sollte zu einer pflichtigen Selbstverwaltungsaufgabe werden; wir befürworten die Verankerung der Kultur im Staatszielkatalog des Grundgesetzes. Link zum Original
  25. Kultur soll als Staatsziel im Grundgesetz verankert werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 35 ·

    Wortlaut im Programm
    Kultur sollte zu einer pflichtigen Selbstverwaltungsaufgabe werden; wir befürworten die Verankerung der Kultur im Staatszielkatalog des Grundgesetzes. Link zum Original
  26. Das Land bleibt auch bei kommunaler Pflichtaufgabe für die kulturelle Infrastruktur verantwortlich.

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    Wortlaut im Programm
    Kultur sollte zu einer pflichtigen Selbstverwaltungsaufgabe werden; wir befürworten die Verankerung der Kultur im Staatszielkatalog des Grundgesetzes. Jedoch kann dies nicht die Verantwortung des Landes für die kulturelle Infrastruktur ersetzen. Link zum Original
  27. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll auch in seiner inneren Organisation demokratisch und sozial verfasst sein.

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    Wortlaut im Programm
    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk spielt dabei eine wichtige Rolle. Er muss auch in seiner inneren Organisation demokratisch und sozial verfasst sein, wenn er diese Rolle überzeugend wahrnehmen will. Link zum Original
  28. Die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des rbb werden betrieblich durch den Personalrat vertreten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzten uns deswegen weiter für die betriebliche Vertretung der Freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des rbb durch den Personalrat ein. Link zum Original
  29. Im Rundfunkrat des rbb sind auch Menschen mit Behinderung sowie Seniorinnen und Senioren vertreten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 42 ·

    Wortlaut im Programm
    Es muss sichergestellt sein, dass im Rundfunkrat des rbb auch Menschen mit Behinderung sowie Seniorinnen und Senioren vertreten sind. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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