Linke BB · Soziales Brandenburg. Das ist Die Linke.
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Brandenburg 2014 · beschlossen 05.07.2014 · Original
Das Programm enthält 41 von 731 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 41Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 60Seiten im Original
- 2014Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 41
Gemeinsam mit Berlin wird die Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg entwickelt, um Arbeitsplätze und eine bessere Versorgung zu schaffen.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit Berlin werden wir die Entwicklung der Gesundheitsregion Berlin Brandenburg vorantreiben, damit einerseits weitere Erwerbsarbeitsplätze entstehen und andererseits Brandenburgerinnen und Brandenburger immer bessere Versorgungsmöglichkeiten erhalten. Link zum Original
In der Gesundheitswirtschaft wird die Verbindung von Produkt- und Dienstleistungsentwicklung, existenzsichernden Arbeitsplätzen und bester medizinischer und pflegerischer Betreuung unterstützt.
Wortlaut im Programm
Im Bereich der Gesundheitswirtschaft unterstützen wir die Verbindung und Wechselwirkung von innovativer Produkt- und Dienstleistungsentwicklung auf der Basis von neuesten Forschungsergebnissen, existenzsichernden Erwerbsarbeitsplätzen sowie bester medizinischer und pflegerischer Betreuung. Link zum Original
Krankenhäuser werden als Anker der gesundheitlichen Versorgung gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Stärkung der Krankenhäuser als Anker der gesundheitlichen Versorgung bleibt Richtschnur unserer Gesundheitspolitik. Link zum Original
Krankenhäuser und Rehakliniken können ambulante Versorgung anbieten.
Wortlaut im Programm
Krankenhäuser und Rehakliniken müssen in die Lage kommen, ambulante Versorgung anzubieten. Das hilft den Menschen in der Region – und stärkt gleichzeitig wieder die Standorte. Um das durchzusetzen, braucht es mehr Gestaltungsspielraum für die Länder. Link zum Original
Die Länder erhalten mehr Gestaltungsspielraum, um ambulante Versorgung durch Krankenhäuser durchzusetzen.
Wortlaut im Programm
Krankenhäuser und Rehakliniken müssen in die Lage kommen, ambulante Versorgung anzubieten. Das hilft den Menschen in der Region – und stärkt gleichzeitig wieder die Standorte. Um das durchzusetzen, braucht es mehr Gestaltungsspielraum für die Länder. Link zum Original
Vernetzung und Kooperation kommunaler Krankenhäuser werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Zur Stärkung der kommunalen Krankenhäuser befördern wir Bestrebungen für weitere Vernetzungen und Kooperationen. Link zum Original
Ein brandenburgischer Verband der kommunalen Krankenhäuser wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir halten einen brandenburgischen Verband der kommunalen Krankenhäuser für sinnvoll. Link zum Original
Die Krankenhausfinanzierung bleibt in der kommenden Wahlperiode bei mindestens 400 Millionen Euro.
Wortlaut im Programm
Was die Finanzierung der Krankenhäuser anbelangt, so wollen wir sie für die kommende Wahlperiode auf mindestens derselben Höhe wie seit unserem Regierungseintritt 2009 (400 Millionen Euro) halten, um bei knapper werdenden Ressourcen Versorgungsqualität und die erreichten Standards zu erhalten. Link zum Original
Die Gemeindeschwester AGNES wird Standard im Land für alle bedürftigen Patienten, unabhängig von der Krankenkasse.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die Gemeindeschwester AGNES zum Standard im Land wird – für alle bedürftigen Patientinnen und Patienten, unabhängig von ihrer Krankenkasse. Link zum Original
Die Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten in dünn besiedelten Regionen wird durch attraktive Arbeits- und Lebensbedingungen und bessere Rahmenbedingungen für Hausärzte unterstützt.
Wortlaut im Programm
In dünn besiedelten Regionen muss die Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten durch attraktive Arbeits- und Lebensbedingungen und durch bessere Rahmenbedingungen für die hausärztliche Berufstätigkeit unterstützt werden. Link zum Original
Neuartige Versorgungsmodelle für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung werden entwickelt, erprobt und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die künftige Sicherstellung der flächendeckenden gesundheitlichen Versorgung erfordert neuartige Versorgungsmodelle, die es zu entwickeln, zu erproben und umzusetzen gilt. Link zum Original
Medizinische Versorgungszentren mit angestellten Ärztinnen und Ärzten sichern die ambulante Betreuung auch künftig mit ab.
Wortlaut im Programm
■ Dazu werden auch künftig medizinische Versorgungszentren zählen, die mit angestellten Ärztinnen und Ärzten die ambulante Betreuung mit absichern. Link zum Original
Die Anstellung von Ärztinnen und Ärzten direkt bei der Kassenärztlichen Vereinigung wird als Weg zu stabilerer Betreuung gesehen.
Wortlaut im Programm
Auch die Möglichkeit, dass Ärztinnen und Ärzte direkt bei der Kassenärztlichen Vereinigung angestellt werden, kann Wege zu stabilerer Betreuung eröffnen. Link zum Original
Bereitschaftspraxen an Krankenhäusern entlasten den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Rettungsstellen.
Wortlaut im Programm
■ Bereitschaftspraxen an Krankenhäusern, wie derzeit schon in Potsdam, Eberswalde und Cottbus durch die Kassenärztliche Vereinigung und die Krankenhäuser geführt, helfen Patientinnen und Patienten bei akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen und entlasten den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Rettungsstellen. Link zum Original
Telemedizin wird genutzt, um weite Wege zwischen Ärzten und Patienten zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
■ Weite Wege zwischen Ärztin bzw. Arzt und Patientinnen und Patienten können aber auch einfach vermieden werden – durch die Nutzung der heutigen Kommunikationstechnologien, durch Telemedizin. Link zum Original
Patienten erfassen medizinische Werte zu Hause selbst und übertragen sie zur Auswertung über das Internet an Fachleute.
Wortlaut im Programm
Kontinuierlich zu überwachende medizinische Werte können durch moderne, leicht zu bedienende Geräte auch zu Hause von den Patientinnen und Patienten selbst erfasst, via Internet an Fachleute übertragen und dort ausgewertet werden. Link zum Original
Mobile Versorgungsformen wie mobile Zahnarztpraxen oder der Patientenbus werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
■ Zur weiteren Sicherstellung der flächendeckenden gesundheitlichen Versorgung sind bisherige modellhafte mobile Versorgungsformen, wie mobile Zahnarztpraxen oder der Patientenbus, auszubauen. Link zum Original
Der Öffentliche Gesundheitsdienst wird landesweit gestärkt.
Wortlaut im Programm
Landesweit streben wir eine Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) an. Link zum Original
Die Arbeit des Öffentlichen Gesundheitsdienstes wird erleichtert und öffentlich aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Die Arbeit des ÖGD muss erleichtert und öffentlich aufgewertet werden. Link zum Original
Gesundheitsämter und niedergelassene Ärzte arbeiten verstärkt zusammen.
Wortlaut im Programm
Gesundheitsämter und niedergelassene Ärzte z. B. können und sollen aus unserer Sicht verstärkt zusammenarbeiten. Link zum Original
Ein Bundesgesetz zur Förderung der Prävention wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für ein Bundesgesetz zur Förderung der Prävention ein. Link zum Original
Das Netzwerk Gesunde Kinder und das Bündnis Gesund aufwachsen werden weiterhin unterstützt.
Wortlaut im Programm
Das »Netzwerk Gesunde Kinder« und das »Bündnis Gesund aufwachsen« setzen sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in Brandenburg gesund aufwachsen. Diese sollen weiterhin unterstützt werden. Link zum Original
Brandenburgische Krankenhäuser schließen weitere Kooperationsvereinbarungen zur Ärzteausbildung.
Wortlaut im Programm
Wir sehen weitere Kooperationsvereinbarungen der brandenburgischen Krankenhäuser zur Ärzte-Ausbildung vor. Link zum Original
Die Kooperation Brandenburger Lehrkrankenhäuser mit der Charité und der Universität Rostock wird fortgesetzt und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die erfolgreiche Kooperation zwischen Brandenburger Lehrkrankenhäusern und der »Charité – Universitätsmedizin Berlin« und der Universität Rostock soll fortgesetzt und ausgebaut werden und weitere Kooperationsmöglichkeiten erschlossen werden. Link zum Original
Weitere Kooperationsmöglichkeiten für die Ärzteausbildung werden erschlossen.
Wortlaut im Programm
Die erfolgreiche Kooperation zwischen Brandenburger Lehrkrankenhäusern und der »Charité – Universitätsmedizin Berlin« und der Universität Rostock soll fortgesetzt und ausgebaut werden und weitere Kooperationsmöglichkeiten erschlossen werden. Link zum Original
Eine Medizinische Hochschule Brandenburg als private Hochschule in öffentlicher Hand, getragen von kommunalen Kliniken, soll den ärztlichen Nachwuchs sichern.
Wortlaut im Programm
Ein weiterer Baustein, um den Fachkräftebedarf zu sichern, kann das Projekt einer Medizinischen Hochschule Brandenburg »Theodor Fontane« als private Hochschule in öffentlicher Hand sein, die von den kommunalen Kliniken Neuruppin und Brandenburg a.d. Havel getragen und von weiteren medizinischen Einrichtungen sowie Berufsverbänden unterstützt wird, um mit innovativen Lehrmethoden den ÄrztInnennachwuchs im märkischen Land zu sichern. Link zum Original
Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff, der auch Demenzkranke einbezieht, wird im notwendigen Umfang umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Ein neuer Begriff von Pflegebedürftigkeit entsteht, der den bedürftigen Menschen stärker ins Zentrum rückt – damit auch Demenzkranke. Die damit verbundenen Einsichten müssen jedoch im notwendigen Umfang um- und durchgesetzt werden. Link zum Original
Die bezahlte Freistellung pflegender Angehöriger gilt als zu kurz.
Wortlaut im Programm
Bereits beschlossene Beitragssteigerungen kommen nur teilweise direkt den Pflegebedürftigen zugute; die bezahlte Freistellung von pflegenden Angehörigen ist zu kurz. Link zum Original
Die Landespolitik drängt auf hohe Pflegestandards im ganzen Land.
Wortlaut im Programm
Wir werden dafür sorgen, dass die Landespolitik auf hohe Standards bei der Pflege im ganzen Land drängt. Link zum Original
In der Pflege werden Standards für die Bedarfsermittlung geschaffen.
Wortlaut im Programm
■ Schaffung von Standards in der Bedarfsermittlung Link zum Original
Die Strukturen der Aufsicht für wohnunterstützende Maßnahmen werden kontrolliert und verbessert.
Wortlaut im Programm
■ Kontrolle und Verbesserungen der Strukturen der Aufsicht für wohnunterstützende Maßnahmen Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für Assistenzmodelle werden verbessert.
Wortlaut im Programm
■ Verbesserung der Rahmenbedingungen für Assistenzmodelle Link zum Original
Die Pflegestützpunkte werden weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
■ Weiterentwicklung der Pflegestützpunkte Link zum Original
In der Pflege werden Deinstitutionalisierungskonzepte und -programme umgesetzt.
Wortlaut im Programm
■ Deinstitutionalisierungs-Konzepte und -Programme Link zum Original
Alternative Wohnformen mit individuellen Lösungskonzepten werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
■ Schaffung alternativer Wohnformen mit individuellen Lösungskonzepten Link zum Original
Pflegekräfte werden besser und einheitlich bezahlt.
Wortlaut im Programm
■ bessere und einheitliche Bezahlung der Pflegekräfte Link zum Original
In der Pflege gilt der Grundsatz ambulant vor stationär.
Wortlaut im Programm
Dabei folgen wir dem Grundsatz »ambulant vor stationär«. Link zum Original
Beschäftigte im Pflegebereich erhalten eine starke Interessenvertretung.
Wortlaut im Programm
Auch im Pflegebereich brauchen die Beschäftigten eine starke Interessenvertretung. Link zum Original
Die Erfahrungen der INNOPUNKT-Initiative zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf werden ausgewertet und in neue Initiativen überführt.
Wortlaut im Programm
Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf wird auf lange Zeit eine Herausforderung für alle Betroffenen und Beteiligten sein. Brandenburg hat dazu in den letzten Jahren mit der INNOPUNKT-Initiative »Beruf, Familie, Pflegen. Neue Vereinbarkeitslösungen für Brandenburg« nach eigenen Wegen gesucht. Die dabei gemachten Erfahrungen müssen nun breit ausgewertet und in neue Initiativen überführt werden. Link zum Original
Hospize werden gestärkt und stabilisiert, damit Menschen würdevoll sterben können.
Wortlaut im Programm
Wer aus dem Leben scheidet, soll würdevoll und human sterben können. Hospize bieten dafür eine Möglichkeit. Wir wollen sie stärken und stabilisieren. Link zum Original
Auf Bundesebene werden angemessene Finanzierungsstrukturen für ambulante Hospizdienste im ländlichen Raum geschaffen.
Wortlaut im Programm
Für die Bedingungen im ländlichen Raum brauchen wir auch angemessene Finanzierungsstrukturen auf Bundesebene, beispielsweise für die ambulanten Hospizdienste. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.