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Linke · Soziales Brandenburg. Das ist Die Linke.

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Brandenburg 2014 · beschlossen 05.07.2014 · Original

Das Programm enthält 66 von 731 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 66
  1. Wirtschaftspolitik muss als Strukturpolitik Impulse für alle Regionen setzen und krasse Disparitäten verhindern.

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    Wortlaut im Programm
    Wirtschaftspolitik in Brandenburg kann nur erfolgreich sein, wenn sie auch Strukturpolitik ist – wenn sie Impulse für alle Regionen setzt und krasse Disparitäten verhindert. Link zum Original
  2. Jede Region hat Anspruch auf Unterstützung durch das Land bei der Aktivierung ihrer Potenziale und der Überwindung ihrer Schwächen.

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    Wortlaut im Programm
    Jede Region hat ein Recht darauf, bei der Aktivierung ihrer Potenziale und Überwindung ihrer Schwächen vom Land unterstützt zu werden. Link zum Original
  3. Die Förderung der regionalen Wachstumskerne wird mit EU- und Landesmitteln fortgesetzt, um gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land zu schaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Förderung dieser Wachstumskerne wird durch EU- wie auch Landesmittel fortgesetzt, um die wirtschaftliche Entwicklung in der Breite zu unterstützen und somit die ökonomischen Grundlagen für gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land zu schaffen. Link zum Original
  4. Leistungen der Daseinsvorsorge wie Wasser, Abwasser, Gesundheit, Müll, Nahverkehr, Strom und Wohnen dürfen nicht von privaten Anbieterinteressen dominiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Leistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge wie Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Gesundheitswesen, Müllentsorgung und Straßenreinigung, Kultur- und Sporteinrichtungen, Öffentlicher Personennahverkehr, Stromversorgung sowie Wohnungsbau und -vermietung sind Angelegenheiten des Gemeinwohls, sie dürfen nicht von den Interessen privater Anbieter dominiert werden. Link zum Original
  5. Die wirtschaftliche Tätigkeit von Kommunen wird ausgebaut, einschließlich Rekommunalisierungen.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE setzt sich für den Ausbau der wirtschaftlichen Tätigkeit von Kommunen einschließlich Rekommunalisierungen ein. Link zum Original
  6. Regionale Strategien zum Energiestrukturwandel, die von Akteuren vor Ort entwickelt und getragen werden, werden für alle Regionen unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir unterstützen deshalb für alle Regionen Strategien, die sich den neuen Bedingungen stellen und durch die Akteurinnen und Akteure vor Ort selbst entwickelt und getragen werden. Link zum Original
  7. Die öffentliche Daseinsvorsorge wird nicht den Regeln des Marktes und dem Profitstreben unterworfen.

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    Wortlaut im Programm
    All diese Dinge gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Was sie zu leisten hat, darf nicht von den Regeln des Marktes bestimmt und nicht den Gesetzen des Profitstrebens unterworfen werden. Link zum Original
  8. Alle Menschen haben ein Recht auf elementare öffentliche Leistungen.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Menschen haben das Recht auf elementare öffentliche Leistungen. Link zum Original
  9. Für die Sicherung der Daseinsvorsorge in berlinnahen und berlinfernen Regionen werden neue Konzepte entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Bevölkerungsentwicklung in Berlin nahen und Berlin fernen Regionen bedarf es neuer Konzepte, um die öffentliche Daseinsvorsorge auch künftig zu sichern. Link zum Original
  10. Soziale Ankerpunkte sollen Anlaufstellen für Fürsorge, Unterstützung und Kommunikation im ländlichen Raum sein.

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    Wortlaut im Programm
    Soziale Ankerpunkte sollen keine kalten Verwaltungsstuben sein, sondern Anlaufpunkte für Fürsorge und Unterstützung, für moderne Kommunikation nach außen und traditionelle Kommunikation miteinander. Link zum Original
  11. Akteurinnen und Akteure vor Ort sollen Handlungsfreiheit erhalten, um ihre Probleme mit eigenen Stärken zu lösen.

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    Wortlaut im Programm
    Voraussetzung für den Erfolg all dieser Ansätze ist, dass die Akteurinnen und Akteure vor Ort die Handlungsfreiheit bekommen, mit ihren eigenen Stärken die eigenen Probleme zu lösen. Das schließt ein, das Ehrenamt zu stärken und stärker anzuerkennen. Link zum Original
  12. Soziale Ankerpunkte sollen über Mittel des Europäischen Sozialfonds gefördert werden können.

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    Wortlaut im Programm
    Soziale Ankerpunkte könnten über Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden. Link zum Original
  13. In der Landesentwicklungsplanung sollen neben industriellen auch kulturelle Kerne benannt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wenn es um Landesentwicklungsplanung geht, sollten wir nicht nur über industrielle Kerne reden, sondern auch die kulturellen Kerne benennen. Link zum Original
  14. Menschen in allen Regionen des Landes sollen gesund, gut und glücklich leben können.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass die Menschen in allen Regionen des Landes gesund, gut und glücklich leben können. Link zum Original
  15. Die jeweiligen regionalen Stärken vor Ort sollen weiter ausgeprägt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Unser politisches Konzept zielt darauf, die jeweiligen Stärken vor Ort weiter auszuprägen. Link zum Original
  16. In dünn besiedelten Regionen sollen die Investitionen in die Daseinsvorsorge steigen.

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    Wortlaut im Programm
    Nachhaltige Strukturpolitik in dünn besiedelten Regionen bedeutet mehr Investitionen in die Daseinsvorsorge. Link zum Original
  17. Öffentliche Investitionen für Bildung, Gesundheit und Verkehrsinfrastruktur sollen konsequenter auf die regionalen Leistungszentren konzentriert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Öffentliche Investitionen für Bildung, Gesundheit und Verkehrsinfrastruktur müssen noch konsequenter auf die regionalen Leistungszentren als Anker in der Region konzentriert werden. Link zum Original
  18. Eine weitere Zersiedlung des Berliner Umlands soll verhindert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Im Ballungsraum um Berlin steht eine weitsichtige und der Nachhaltigkeit verpflichtete Politik vor der Herausforderung, für neue Kapazitäten an bezahlbarem Wohnraum und sozialer Infrastruktur für alle Einkommensschichten zu sorgen, zugleich aber eine weitere ökologisch kontraproduktive Zersiedlung des Umlands zu verhindern. Link zum Original
  19. Die Investitionskraft der Kommunen soll deutlich gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE in Brandenburg will in der kommenden Legislaturperiode die Investitionskraft der Kommunen deutlich stärken. Link zum Original
  20. Ab 2015 soll ein kommunales Investitionsprogramm von 100 Millionen Euro pro Jahr aufgelegt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir streben für die Jahre ab 2015 ein kommunales Investitionsprogramm mit einem Umfang von 100 Millionen Euro pro Jahr an. Link zum Original
  21. Die Mittel des kommunalen Investitionsprogramms soll überwiegend das Land bereitstellen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Mittel soll überwiegend das Land bereitstellen, die Kommunen steuern nach dem Vorbild des abgelaufenen Konjunkturpaketes II des Bundes ihrerseits Eigenmittel bei. Link zum Original
  22. Die Kommunen sollen zum Investitionsprogramm Eigenmittel beisteuern.

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    Wortlaut im Programm
    Die Mittel soll überwiegend das Land bereitstellen, die Kommunen steuern nach dem Vorbild des abgelaufenen Konjunkturpaketes II des Bundes ihrerseits Eigenmittel bei. Link zum Original
  23. Mittel des kommunalen Investitionsprogramms sollen in den Unterhalt von Kommunalstraßen, kommunalen Brücken und anderer Verkehrsinfrastruktur fließen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Investitionen sollen in den Unterhalt von Kommunalstraßen, kommunalen Brücken und anderer Verkehrsinfrastruktur, in die energetische Gebäudesanierung, in die Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude, in die Vorbereitung von Schulen für Inklusion, in den Erhalt von Sportstätten und in die verstärkte Kooperation von Kommunen fließen. Link zum Original
  24. Mittel des kommunalen Investitionsprogramms sollen in die energetische Gebäudesanierung fließen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Investitionen sollen in den Unterhalt von Kommunalstraßen, kommunalen Brücken und anderer Verkehrsinfrastruktur, in die energetische Gebäudesanierung, in die Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude, in die Vorbereitung von Schulen für Inklusion, in den Erhalt von Sportstätten und in die verstärkte Kooperation von Kommunen fließen. Link zum Original
  25. Mittel des kommunalen Investitionsprogramms sollen in die Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude fließen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Investitionen sollen in den Unterhalt von Kommunalstraßen, kommunalen Brücken und anderer Verkehrsinfrastruktur, in die energetische Gebäudesanierung, in die Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude, in die Vorbereitung von Schulen für Inklusion, in den Erhalt von Sportstätten und in die verstärkte Kooperation von Kommunen fließen. Link zum Original
  26. Mittel des kommunalen Investitionsprogramms sollen in die Vorbereitung von Schulen auf Inklusion fließen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Investitionen sollen in den Unterhalt von Kommunalstraßen, kommunalen Brücken und anderer Verkehrsinfrastruktur, in die energetische Gebäudesanierung, in die Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude, in die Vorbereitung von Schulen für Inklusion, in den Erhalt von Sportstätten und in die verstärkte Kooperation von Kommunen fließen. Link zum Original
  27. Mittel des kommunalen Investitionsprogramms sollen in den Erhalt von Sportstätten fließen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Investitionen sollen in den Unterhalt von Kommunalstraßen, kommunalen Brücken und anderer Verkehrsinfrastruktur, in die energetische Gebäudesanierung, in die Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude, in die Vorbereitung von Schulen für Inklusion, in den Erhalt von Sportstätten und in die verstärkte Kooperation von Kommunen fließen. Link zum Original
  28. Mittel des kommunalen Investitionsprogramms sollen in die verstärkte Kooperation von Kommunen fließen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Investitionen sollen in den Unterhalt von Kommunalstraßen, kommunalen Brücken und anderer Verkehrsinfrastruktur, in die energetische Gebäudesanierung, in die Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude, in die Vorbereitung von Schulen für Inklusion, in den Erhalt von Sportstätten und in die verstärkte Kooperation von Kommunen fließen. Link zum Original
  29. Es sollen Voraussetzungen geschaffen werden, damit die Kommunen Daseinsvorsorge gestalten, Teilhabe gewährleisten und Selbstverwaltung ausbauen können.

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    Wortlaut im Programm
    Sache der Kommunalpolitik bleibt es vor allem, auch unter veränderten Bedingungen und mit Blick auf die Zukunft Kernbereiche der Daseinsvorsorge zu gestalten, die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, Selbstverwaltung und Selbstorganisation auszubauen. Dafür wollen wir die Voraussetzungen schaffen. Link zum Original
  30. Die Neugestaltung der kommunalen Verwaltung soll Effektivität, Zukunftsfestigkeit, Bürgernähe und mehr Demokratie verfolgen und der Freiwilligkeit hohen Stellenwert geben.

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    Wortlaut im Programm
    Für die Neugestaltung der kommunalen Verwaltung gelten aus unserer Sicht vier Prämissen: Effektivität, Zukunftsfestigkeit, Bürgernähe und mehr Demokratie. Das Prinzip der Freiwilligkeit hat einen hohen Stellenwert. Link zum Original
  31. Die Verwaltungsreform soll zu funktionsfähigen Größen und zugleich zu differenzierten Strukturen führen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verwaltungsreform soll einerseits zu funktionsfähigen Größen und andererseits gleichzeitig zu differenzierten Strukturen führen. Link zum Original
  32. Jede neue Verwaltungsstruktur soll eigene demokratische Legitimation und Mitwirkungsmöglichkeiten erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Die neuen Strukturen dürfen nicht nur verwaltungstechnisch ausgerichtet und technokratisch begründet sein – jede von ihnen braucht ihre eigene demokratische Legitimation und ihre eigenen demokratischen Mitwirkungsmöglichkeiten. Link zum Original
  33. Die Aufgaben zwischen Kommunen und Land sollen neu verteilt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es soll eine neue Aufgabenverteilung zwischen den Kommunen und dem Land geben. Link zum Original
  34. Die Kommunalverwaltungen sollen so gestärkt werden, dass sie staatliche Angebote vor Ort ersetzen und verbessern.

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    Wortlaut im Programm
    Einerseits geht es um hinreichend starke Kommunalverwaltungen, die staatliche Angebote im örtlichen Bereich nicht nur überflüssig, sondern besser machen – im Gegenzug wird es zu einer Effektivierung der staatlichen Verwaltungsstrukturen bei gleichzeitigem Steuerungsverzicht des Landes kommen. Link zum Original
  35. Zur Weiterentwicklung der kommunalen Strukturen soll die Brandenburgische Amtsgemeinde eingeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Weiterentwicklung der kommunalen Strukturen schlagen wir die Einführung der Brandenburgischen Amtsgemeinde vor. Link zum Original
  36. Die Größe der Amtsgemeinden soll sich zwischen den Landesteilen unterscheiden können.

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    Wortlaut im Programm
    Die Größe der Amtsgemeinden kann sich in den verschiedenen Landesteilen unterscheiden. Link zum Original
  37. Der solidarische Ausgleich zwischen finanzstarken und finanzschwächeren Regionen soll weiterentwickelt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 40 ·

    Wortlaut im Programm
    Ferner muss politisch entschieden werden, wie der notwendige solidarische Ausgleich zwischen finanzstarken und finanzschwächeren Regionen weiter entwickelt werden soll. Link zum Original
  38. Die Umsetzung von Landesentwicklung und Raumordnung ist staatliche Aufgabe des Landes.

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    Wortlaut im Programm
    Die Umsetzung der Ziele und Grundsätze von Landesentwicklung und Raumordnung zählt zu den staatlichen Aufgaben – das Land verfügt hierfür über die nötigen Ressourcen und Instrumente. Link zum Original
  39. Normen und Regeln für den Solidarausgleich sollen festgelegt werden, um eine ausgeglichenere Entwicklung zu erreichen, ohne die Landkreise zu überfordern.

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    Wortlaut im Programm
    Zugleich sind die Normen und Regeln für den Solidarausgleich festzulegen, um für eine ausgeglichenere Entwicklung zu sorgen, ohne die Umverteilungskompetenzen innerhalb der Landkreise zu überfordern. Link zum Original
  40. Auch die kommunalen Vertretungskörperschaften werden finanziell, personell und rechtlich gegenüber der Verwaltung besser ausgestattet.

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    Wortlaut im Programm
    Die bessere finanzielle, personelle und rechtliche Ausstattung des Parlaments gegenüber der mächtigen Ministerialbürokratie bleibt eine dauerhafte Aufgabe, der wir uns weiter stellen werden. Dies gilt auch für die Vertretungskörperschaften auf kommunaler Ebene. Link zum Original
  41. Der Anteil des Landeshaushalts für die Kommunen von fast einem Drittel bleibt Maßstab für die kommenden Jahre.

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    Wortlaut im Programm
    Fast ein Drittel des Landeshaushalts geht an die kommunale Familie – im Ländervergleich eine enorme Leistung. Das ist unsere Messlatte auch für die kommenden Jahre. Link zum Original
  42. Die Fehlentwicklungen bei den Kommunalfinanzen werden bundespolitisch durch eine große Kommunalfinanzreform korrigiert.

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    Wortlaut im Programm
    Eine drückende Sorge bleibt die Finanzlage der Kommunen – gerade auch, weil das Land allein nicht in der Lage ist, die Fehlentwicklungen zu kompensieren, die bundespolitisch durch eine große Kommunalfinanzreform korrigiert werden müssten. Link zum Original
  43. Die horizontale Kommunalfinanzierung wird durch Fortentwicklung des Jugendhilfe- und Soziallastenausgleichs gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Deswegen wollen wir die solidarische horizontale Kommunalfinanzierung durch Fortentwicklung des Jugendhilfe- und Soziallastenausgleichs stärken. Link zum Original
  44. Die Landesfinanzen werden nicht zu Lasten der Kommunen saniert.

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    Wortlaut im Programm
    Und wir halten daran fest, die Landesfinanzen nicht zu Lasten der Kommunen zu sanieren. Link zum Original
  45. Ein Kommunales Investitionsprogramm erweitert die finanziellen Möglichkeiten der Kommunen.

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    Wortlaut im Programm
    Mit unserem Kommunalen Investitionsprogramm werden wir die finanziellen Möglichkeiten der Kommunen erweitern. Link zum Original
  46. Es wird ein kommunaler Teilentschuldungsfonds eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir schlagen zudem einen kommunalen Teilentschuldungsfonds vor. Link zum Original
  47. Auf Bundes- und Landesebene werden Gestaltungsräume für eine sozial-ökologische aktive Regional- und Strukturpolitik geschaffen und ihre Finanzierung gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Unsere Antwort darauf lautet, auf Bundes- und Landesebene Gestaltungsräume für eine – sozial-ökologisch orientierte – aktive Regional- und Strukturpolitik zu schaffen und ihre Finanzierung zu sichern. Link zum Original
  48. Für Krisenregionen in Ost und West wird ein Solidarpakt III geschlossen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bekräftigen unseren Vorschlag, einen Solidarpakt III für Krisenregionen in Ost und West zu schließen. Link zum Original
  49. Ein Solidarpakt III wird über den Solidaritätszuschlag auf die Lohn- und Einkommensteuer finanziert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bekräftigen unseren Vorschlag, einen Solidarpakt III für Krisenregionen in Ost und West zu schließen. Der Prüfauftrag, zu dem sich die Koalition im Bund verpflichtet hat, muss positiv entschieden werden. Die Finanzierung ist über den Solidaritätszuschlag auf die Lohn- und Einkommenssteuer möglich. Link zum Original
  50. Überschüssige Einnahmen aus dem Solidaritätszuschlag fließen in regional- und strukturpolitische Projekte in Ost und West.

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    Wortlaut im Programm
    Da die Bundesregierung aus dem Solidaritätszuschlag schon jetzt deutlich mehr einnimmt, als sie dem Osten überweist, sollten die – zudem zunehmenden – überschießenden Mittel in regional- und strukturpolitische Projekte in Ost und West fließen. Link zum Original
  51. Der bundesstaatliche Finanzausgleich wird bis zum Ende des Jahrzehnts insgesamt neu geregelt.

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    Wortlaut im Programm
    Bis zum Ende des Jahrzehnts muss der bundesstaatliche Finanzausgleich in Deutschland insgesamt neu geregelt werden. Link zum Original
  52. Brandenburg setzt sich für den Erhalt und die Stärkung des kooperativen Föderalismus und eines solidarischen bundesstaatlichen Finanzausgleichs ein.

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    Wortlaut im Programm
    Brandenburg muss dabei engagiert und ideenreich für den Erhalt und die Stärkung des kooperativen Föderalismus und eines solidarischen bundesstaatlichen Finanzausgleichs kämpfen. Link zum Original
  53. Oberstes Ziel des bundesstaatlichen Ausgleichssystems bleibt die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse.

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    Wortlaut im Programm
    Oberste Zielsetzung des bundesstaatlichen Ausgleichssystems muss die Herstellung und Wahrung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet bleiben. Link zum Original
  54. Die finanzielle Handlungsfähigkeit aller Länder wird auch nach 2019 durch eine aufgabengerechte Finanzausstattung abgesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Auch nach 2019 ist es notwendig, die finanzielle Handlungsfähigkeit aller Länder durch eine aufgabengerechte Finanzausstattung abzusichern. Link zum Original
  55. In die Beziehungen zwischen Berlin und Brandenburg sollen neue Dynamik und Offenheit kommen.

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    Wortlaut im Programm
    Auf der anderen Seite stellen wir aber auch fest, dass in die Beziehungen zwischen Berlin und Brandenburg neue Dynamik und Offenheit kommen muss. Link zum Original
  56. Es wird erörtert, ob für die über Berlin hinauswachsende Region neue, stärker demokratisch fundierte Formen wie Regionalparlamente nötig sind.

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    Wortlaut im Programm
    ■ Wie werden die Belange einer über ihre Grenzen hinaus wachsenden Stadt strukturell, institutionell, organisatorisch etc. abgebildet? Reichen dafür auf die Dauer die bestehenden gemeinsamen Einrichtungen – bis hin zur Gemeinsamen Landesplanung – aus? Braucht es neue, stärker demokratisch fundierte Formen (etwa Regionalparlamente)? Link zum Original
  57. Es wird erörtert, wie der kulturelle und soziale Zusammenhalt im Ballungsraum Berlin gewahrt oder hergestellt werden kann.

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    Wortlaut im Programm
    ■ Wie wird der kulturelle und soziale Zusammenhang im Ballungsraum Berlin gewahrt bzw. hergestellt – unter der Bedingungen zunehmender Differenzierung und auch Separierung in den innerstädtischen/klassisch zur Stadt gehörenden Teilen, vor allem aber angesichts der Tatsache, dass das Wachstum Berlins nach Brandenburg hinein vor allem durch den Zuzug von Brandenburgerinnen und Brandenburgern in den engeren Verflechtungsraum erfolgt? Link zum Original
  58. Berlin und Brandenburg erarbeiten ein gemeinsames neues Entwicklungskonzept für die Region, das das Leitbild von 2006 ersetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Ein wichtiger Schritt nach vorn wäre ein gemeinsames neues Entwicklungskonzept für die Region, das das bestehende Leitbild von 2006 ersetzt. Link zum Original
  59. Das gemeinsame Entwicklungskonzept enthält auch Verpflichtungen für die berlinferneren Räume.

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    Wortlaut im Programm
    Ein wichtiger Schritt nach vorn wäre ein gemeinsames neues Entwicklungskonzept für die Region, das das bestehende Leitbild von 2006 ersetzt. Es soll gemeinsame Vorhaben, arbeitsteilige Entwicklungsschwerpunkte, eine abgestimmte Raumplanung und vereinbarte öffentliche Investitionen festlegen. Nicht zuletzt sollten in diesem Konzept auch Verpflichtungen für die berlinferneren Räume enthalten sein. Link zum Original
  60. Die Suburbanisierung rund um Berlin wird koordiniert gesteuert.

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    Wortlaut im Programm
    Zu den vorrangigen Themen des Konzepts sollten neben der Innovationsstrategie die gemeinsame Entwicklung des BER (Messegeschäft, Marketing, geordnete Entwicklung der Achse Schönefeld- Potsdam), der Aufbau eines gemeinsamen Energieverbunds mit dem Ziele einer vollständigen Versorgung durch erneuerbare Energien bis 2030, ein abgestimmtes Wassermanagement sowie eine koordinierte Steuerung der Suburbanisierung rund um Berlin gehören. Link zum Original
  61. Benachbarte Brandenburger Kommunen und Berliner Bezirke vertiefen Kooperation und Arbeitsteilung.

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    Wortlaut im Programm
    Anzustreben wäre eine vertiefte Kooperation und Arbeitsteilung zwischen benachbarten Brandenburger Kommunen und Berliner Bezirken, die hierfür die nötigen Kompetenzen kommunaler Selbstverwaltung erhalten müssen. Link zum Original
  62. Berliner Bezirke und Brandenburger Kommunen erhalten die für diese Kooperation nötigen Kompetenzen kommunaler Selbstverwaltung.

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    Wortlaut im Programm
    Anzustreben wäre eine vertiefte Kooperation und Arbeitsteilung zwischen benachbarten Brandenburger Kommunen und Berliner Bezirken, die hierfür die nötigen Kompetenzen kommunaler Selbstverwaltung erhalten müssen. Link zum Original
  63. Die Grenzregion zu Polen soll zur gemeinsamen Heimat für Polen und Deutsche werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Grenzregion zu Polen hat das Potenzial, für Millionen Menschen nicht nur Arbeits- und Wohnort zu sein, sondern wirklich gemeinsame Heimat für Polen und Deutsche zu werden. Link zum Original
  64. Es wird eine breite öffentliche polnisch-deutsche Debatte über die Entwicklung einer gemeinsamen Region an Oder und Neiße in den nächsten 10 bis 20 Jahren geführt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 52 ·

    Wortlaut im Programm
    Jetzt rückt ein nächster Schritt auf die Tagesordnung: eine breite öffentliche polnischdeutsche Debatte über die Entwicklungslinien für eine gemeinsame Region an Oder und Neiße in den nächsten 10 bis 20 Jahren. Link zum Original
  65. Das Einzugsgebiet der Oder wird zu einem wirtschaftlichen, kulturellen und ökologischen Innovationsraum.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 52 ·

    Wortlaut im Programm
    Das Einzugsgebiet der Oder in einen wirtschaftlichen, kulturellen und ökologischen Innovationsraum zu verwandeln, das ist unsere Vision. Link zum Original
  66. Das Land Brandenburg erhält eine Polen-Strategie, in die die Erarbeitung gemeinsamer Entwicklungslinien eingebunden wird.

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    Wortlaut im Programm
    Die Erarbeitung dieser Entwicklungslinien sollte eingebunden werden in eine Polen-Strategie für das Land Brandenburg. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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