Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit
Bürgerschaftswahl Hamburg 2015 · beschlossen 27.09.2014 · Original
Das Programm enthält 108 von 2.633 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.
- 108Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 237Seiten im Original
- 2015Wahljahr
Keine Treffer.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 108
Alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, sollen gern und gut miteinander in Hamburg leben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass alle Menschen, egal welcher Herkunft, gern in Hamburg leben und gut miteinander leben. Link zum Original
Flüchtlinge sollen in Hamburg willkommen geheißen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Flüchtlinge hier willkommen heißen. Link zum Original
Die geregelte Einwanderung von Fachkräften wird genutzt.
Wortlaut im Programm
Wir müssen ansetzen bei mehr Bildung, mehr Qualifizierung, bei der Ausschöpfung vorhandener Arbeitsreserven und der geregelten Einwanderung von Fachkräften. Dazu gehört es auch, den Zugang für Studierende aus dem Ausland zu erleichtern. Link zum Original
Das Hamburger Gesetz zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse wird bei der Evaluation 2015 kritisch auf seine Wirksamkeit geprüft.
Wortlaut im Programm
Durch eine GRÜNE Initiative wurde das Landesgesetz zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Hamburg verabschiedet. Die anstehende Evaluation im Jahr 2015 wollen wir nutzen, um das Gesetz kritisch auf seine Wirksamkeit zu prüfen. Link zum Original
Kann noch nicht das gesamte Potenzial mitgebrachter Bildungsabschlüsse anerkannt werden, wird das Anerkennungsgesetz verbessert.
Wortlaut im Programm
Wenn sich zeigt, dass noch nicht das gesamte Potenzial mitgebrachter Bildungsabschlüsse anerkannt werden kann, muss das Gesetz verbessert werden. Link zum Original
Jeder ausländische Abschluss soll in Deutschland anerkannt werden.
Wortlaut im Programm
Für uns gilt: Jeder ausländische Abschluss hat einen Wert und soll in Deutschland anerkannt werden! Link zum Original
Auf die Stärkung der Willkommenskultur statt auf Abschottung wird gesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir freuen uns darüber, dass Hamburg zum Schmelztiegel Europas und Heimathafen für viele Europäerinnen und Europäer geworden ist und setzen auf die Stärkung der Willkommenskultur statt auf eine Politik der Abschottung. Link zum Original
Die Selbstorganisationen der Migranten-Communities in Hamburg werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Auch die Selbstorganisationen der unterschiedlichen Migranten-Communities in Hamburg wollen wir gestärkt wissen. Link zum Original
Opfer von Menschenhandel erhalten einen sicheren Aufenthaltsstatus.
Wortlaut im Programm
Die Angst vor Abschiebung darf Opfer von Menschenhandel nicht daran hindern, mit den Behörden zu kooperieren und vor Gericht auszusagen. Diese Menschen brauchen einen sicheren Aufenthaltsstatus, ihre Angehörigen sollten, wenn möglich, ebenfalls nach Deutschland kommen können. Link zum Original
Angehörige von Opfern des Menschenhandels sollen nach Möglichkeit nach Deutschland nachkommen können.
Wortlaut im Programm
Die Angst vor Abschiebung darf Opfer von Menschenhandel nicht daran hindern, mit den Behörden zu kooperieren und vor Gericht auszusagen. Diese Menschen brauchen einen sicheren Aufenthaltsstatus, ihre Angehörigen sollten, wenn möglich, ebenfalls nach Deutschland kommen können. Link zum Original
Der Senat bemüht sich intensiver, Menschen mit Migrationsgeschichte als Lehrkräfte und für den öffentlichen Dienst zu gewinnen und ihren Anteil kontinuierlich und nachhaltig zu steigern.
Wortlaut im Programm
Hierzu zählen auch Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund und Angestellte im öffentlichen Dienst. Deshalb muss sich der Senat noch intensiver darum bemühen, Menschen mit Migrationsgeschichte für die entsprechende Laufbahn zu gewinnen und durch geeignete Instrumente einen kontinuierlichen und nachhaltigen Anstieg zu gewährleisten. Link zum Original
Hamburg nimmt angesichts zunehmender Fluchtbewegungen einen größeren Anteil an Flüchtlingen auf.
Wortlaut im Programm
Hamburg muss zu seiner globalen Verantwortung stehen und angesichts zunehmender Fluchtbewegungen einen größeren Anteil bei der Aufnahme von Flüchtlingen leisten. Link zum Original
Wer nach Hamburg kommt, gilt hier als Bürgerin oder Bürger und soll alle Möglichkeiten haben, die eigene Zukunft zu gestalten.
Wortlaut im Programm
Wer zu uns kommt, ist hier Bürgerin oder Bürger und sollte alle Möglichkeiten haben, die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen. Link zum Original
Die europäische, deutsche und hamburgische Flüchtlingspolitik wird grundlegend geändert.
Wortlaut im Programm
Die grundlegende Änderung der europäischen, deutschen und auch der hamburgischen Flüchtlingspolitik ist dringend. Link zum Original
Flüchtlinge dürfen nicht länger an den Grenzen Europas ihr Leben riskieren müssen.
Wortlaut im Programm
Es muss ein Ende haben, dass Flüchtlinge an den Grenzen Europas ihr Leben aufs Spiel setzen müssen. Link zum Original
Hamburg nimmt Einfluss darauf, dass die untragbaren Zustände an den europäischen Außengrenzen beseitigt werden.
Wortlaut im Programm
Hamburg steht als reiche Stadt in Europa in der Pflicht, darauf Einfluss zu nehmen, dass die untragbaren Zustände an den europäischen Außengrenzen endlich beseitigt werden. Link zum Original
Für alle Schutzsuchenden in Hamburg werden die rechtlichen Möglichkeiten fair und im Einzelfall geprüft.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNEN wollen, dass für alle, die in Hamburg Schutz und Perspektive suchen, die rechtlichen Möglichkeiten fair und in jedem Einzelfall geprüft werden. Link zum Original
Der pauschale Verweis auf sogenannte sichere Herkunftsstaaten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen zum Beispiel den pauschalen Hinweis auf sog. „sichere Herkunftsstaaten“ ab. Link zum Original
Die Dublin-II- und Dublin-III-Regelungen der EU werden auf europäischer Ebene bekämpft.
Wortlaut im Programm
Die Dublin-II- und Dublin-III-Regelungen der EU haben den Zweck, Europa umfassend abzuschotten und die Bewegungsfreiheit für Flüchtlinge einzuschränken. Dagegen kämpfen wir auf der europäischen Ebene. Link zum Original
Hamburg nutzt seine landespolitischen Spielräume, damit Flüchtlingsfamilien nicht auseinandergerissen werden.
Wortlaut im Programm
Hamburg muss seine landespolitischen Spielräume dafür nutzen, dass Familien nicht auseinander gerissen und die Menschen nicht in Europa hin und her geschickt werden. Link zum Original
Hamburg nutzt seine landespolitischen Spielräume, damit Flüchtlinge nicht innerhalb Europas hin- und hergeschickt werden.
Wortlaut im Programm
Hamburg muss seine landespolitischen Spielräume dafür nutzen, dass Familien nicht auseinander gerissen und die Menschen nicht in Europa hin und her geschickt werden. Link zum Original
Flüchtlingen, die in Hamburg bleiben, wird ein schnelles Hineinwachsen in die Stadt ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Flüchtlingen, die hier ankommen und bleiben, soll ein schnelles Hineinwachsen in unsere Stadt ermöglicht werden. Link zum Original
Die Zentrale Erstaufnahme darf nicht nur ein weiteres Lager sein.
Wortlaut im Programm
Auch die Zentrale Erstaufnahme darf nicht nur ein weiteres Lager sein. Link zum Original
Der Standard in der Zentralen Erstaufnahme wird angemessen gestaltet.
Wortlaut im Programm
Der Standard muss angemessen sein, die Kapazitäten müssen ausgebaut werden Link zum Original
Die Kapazitäten der Zentralen Erstaufnahme werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Der Standard muss angemessen sein, die Kapazitäten müssen ausgebaut werden Link zum Original
Flüchtlinge werden bevorzugt in normalen Wohnungen und kleineren Unterkünften statt in großen Sammelunterkünften untergebracht.
Wortlaut im Programm
Ein Mindestmaß an Schutz und Normalität zu gewährleisten gelingt am besten in normalen Wohnungen und kleineren Unterkünften. Link zum Original
Bürogebäude werden wohngerecht für die Unterbringung von Flüchtlingen umgebaut.
Wortlaut im Programm
Hier muss Hamburg mutiger neue Wege gehen, etwa beim wohngerechten Umbau von Bürogebäuden oder bei der Integration von Wohnungen für Flüchtlinge in Neubauprojekte. Link zum Original
Wohnungen für Flüchtlinge werden in Neubauprojekte integriert.
Wortlaut im Programm
Hier muss Hamburg mutiger neue Wege gehen, etwa beim wohngerechten Umbau von Bürogebäuden oder bei der Integration von Wohnungen für Flüchtlinge in Neubauprojekte. Link zum Original
Bei der Planung der Flüchtlingsunterbringung wird die Bildung immer konzeptionell mitgedacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass bei der Planung der Unterbringung immer auch die Frage der Bildung konzeptionell mitgedacht wird. Link zum Original
Der Personalschlüssel in Flüchtlingsunterkünften wird angehoben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auch die Rahmenbedingungen in den Unterkünften verbessern durch einen angehobenen Personalschlüssel, ehrenamtliche Arbeit und Betreuung fördern und unterstützen durch entsprechende ausreichende Ansprechpersonen. Link zum Original
Einrichtungen wie Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen, die sich um Flüchtlinge kümmern, werden bei ihren zusätzlichen Regelaufgaben unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auch, dass die Institutionen, die sich um Flüchtlinge kümmern, wie z.B. Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen, zur Wahrnehmung ihrer notwendigen weiteren Regelaufgaben entsprechend unterstützt werden. Link zum Original
Die Versorgungsnetzwerke für unbegleitete minderjährige, traumatisierte, schwangere und alte Flüchtlinge werden ausgebaut und gestärkt.
Wortlaut im Programm
In Europa sind minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, traumatisierte, schwangere und alte Menschen unter einen besonderen Schutz gestellt. Hamburg muss da noch mehr tun, die Netzwerke, die zu ihrer Versorgung bestehen, wollen wir ausbauen und stärken. Link zum Original
Hamburg schließt mit anderen Bundesländern eine Kooperation, um die Einschränkungen der Residenzpflicht für Flüchtlinge aufzuheben.
Wortlaut im Programm
Als einziges europäisches Land schränkt Deutschland durch die Residenzpflicht die Bewegungsfreiheit von Flüchtlingen ein. Hamburg soll eine nach dem Gesetz längst mögliche Kooperation mit anderen Bundesländern schließen, um diese Einschränkungen aufzuheben Link zum Original
Der Zugang von Flüchtlingen zum Arbeitsmarkt wird weiter erleichtert.
Wortlaut im Programm
Viele Flüchtlinge bringen eine Ausbildung mit oder wollen weiter zur Schule gehen. Sie haben Berufserfahrungen oder wissen genau, was sie lernen wollen. Wir GRÜ- NEN wollen, dass alle hier ihre Chancen bekommen und sie nutzen können. Die Anerkennung ihrer Qualifizierung ist ein guter Schritt, der Zugang zum Arbeitsmarkt muss weiter erleichtert werden. Link zum Original
Ein reiner Abschiebeknast in Hamburg wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen als Alternative keinen reinen Abschiebeknast in Hamburg und auch kein Verschieben der Haft in andere Bundesländer. Link zum Original
Eine Verlagerung der Abschiebehaft in andere Bundesländer wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen als Alternative keinen reinen Abschiebeknast in Hamburg und auch kein Verschieben der Haft in andere Bundesländer. Link zum Original
Abschiebehaft wird in Hamburg in der Regel durch mildere Mittel wie Meldeauflagen ersetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen erreichen, dass es in Hamburg zur Regel wird, Abschiebehaft durch mildere Mittel (z.B. Meldeauflagen) zu ersetzen. Link zum Original
Die über Lampedusa nach Hamburg gekommenen libyschen Flüchtlinge erhalten durch eine politische Lösung Aufenthalt und Arbeitserlaubnis in Hamburg.
Wortlaut im Programm
Für die libyschen Flüchtlinge, die nach Lampedusa fliehen mussten und mit ihren italienischen Flüchtlingspapieren vor knapp zwei Jahren nach Hamburg gekommen sind, wollen wir eine politische Lösung, die ihnen Aufenthalt und eine Arbeitserlaubnis in Hamburg gibt. Link zum Original
Die Haltung der Solidarität mit Flüchtlingen wird im Senat und in der Bürgerschaft fest verankert.
Wortlaut im Programm
Viele tausend Menschen in Hamburg zeigen täglich durch praktisches Handeln ihre Solidarität mit Flüchtlingen. Diese Haltung wollen wir auch im Senat und in der Bürgerschaft fest verankern. Link zum Original
Die Vielfalt der Einwanderungsstadt Hamburg wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Hamburg ist eine vielfältige Stadt und eine Einwanderungsstadt. Wir wollen diese Vielfalt fördern. Link zum Original
Politik trennt nicht zwischen „Fremden“ und der Mehrheit.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Politik, die nicht zwischen „Fremden“ und der Mehrheit trennt. Link zum Original
Die Verwaltung und die öffentlichen Unternehmen der Stadt werden interkulturell geöffnet.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns weiter ein für die interkulturelle Öffnung der Verwaltung und der öffentlichen Unternehmen der Stadt. Link zum Original
Eine Willkommenskultur für alle wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine Willkommenskultur für alle. Link zum Original
Das Angebot an Sprachkursen wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Darum muss das Angebot an Sprachkursen ausgebaut und die Hamburger Verwaltung effektiv und flächendeckend interkulturell fortgebildet werden, um so das gegenseitige Verständnis zu fördern. Link zum Original
Die Hamburger Verwaltung wird effektiv und flächendeckend interkulturell fortgebildet.
Wortlaut im Programm
Darum muss das Angebot an Sprachkursen ausgebaut und die Hamburger Verwaltung effektiv und flächendeckend interkulturell fortgebildet werden, um so das gegenseitige Verständnis zu fördern. Link zum Original
Der Familiennachzug wird erleichtert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für einen erleichterten Familiennachzug ein. Link zum Original
Sprachnachweise für den Familiennachzug werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Da der Spracherwerb in Deutschland leichter und günstiger ist, wollen wir Sprachnachweise für einen Familiennachzug abschaffen und setzen auf verpflichtende Integrationskurse. Link zum Original
Für nachgezogene Familienangehörige werden verpflichtende Integrationskurse vorgesehen.
Wortlaut im Programm
Da der Spracherwerb in Deutschland leichter und günstiger ist, wollen wir Sprachnachweise für einen Familiennachzug abschaffen und setzen auf verpflichtende Integrationskurse. Link zum Original
Das Besuchervisumverfahren für Familienangehörige aus Nicht-EU-Staaten wird erleichtert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für ein erleichtertes Besuchervisumverfahren für Familienangehörige aus Nicht-EU-Staaten ein. Link zum Original
Die Optionspflicht im Staatsangehörigkeitsrecht wird vollständig abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Unverändert streiten wir für die vollständige Abschaffung der Optionspflicht und die Anerkennung der doppelten Staatsangehörigkeit im Staatsbürgerschaftsrecht, damit nicht länger Menschen aus bestimmten Staaten ausgegrenzt werden. Link zum Original
Die doppelte Staatsangehörigkeit wird im Staatsangehörigkeitsrecht anerkannt.
Wortlaut im Programm
Unverändert streiten wir für die vollständige Abschaffung der Optionspflicht und die Anerkennung der doppelten Staatsangehörigkeit im Staatsbürgerschaftsrecht, damit nicht länger Menschen aus bestimmten Staaten ausgegrenzt werden. Link zum Original
Die Kompetenzen von Menschen mit Migrationshintergrund werden durch Bildung, Sprachförderung und berufliche Weiterbildung gestärkt.
Wortlaut im Programm
Ohne die Erwerbstätigkeit kann die Teilhabe nur schwer gelingen, daher setzen wir uns weiter für die Stärkung der Kompetenzen durch Bildung, Sprachförderung und die berufliche Weiterbildung für Menschen mit Migrationshintergrund ein. Link zum Original
Die Einwanderung von Fachkräften wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Daher ist es wichtig, nicht nur die Einwanderung von Fachkräften zu fördern, sondern auch der Abwanderung von Fachkräften, die hier ausgebildet wurden, mit Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt entgegen zu wirken. Link zum Original
Die Zusammensetzung der Härtefallkommission soll diskutiert werden.
Wortlaut im Programm
Auch die Zusammensetzung der Härtefallkommission wollen wir diskutieren. Link zum Original
Eine rein nach politischen Mehrheiten ausgerichtete Zusammensetzung der Härtefallkommission wird ihren Aufgaben nicht gerecht.
Wortlaut im Programm
Eine rein auf politische Mehrheiten ausgerichtete Zusammensetzung der Kommission wird den Anforderungen ihrer Arbeit nicht gerecht. Link zum Original
Alle Menschen, egal welcher Herkunft, sollen gern in Hamburg und gut miteinander leben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass alle Menschen, egal welcher Herkunft, gern in Hamburg leben und gut miteinander leben. Link zum Original
Flüchtlinge sollen in Hamburg willkommen geheißen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Flüchtlinge hier willkommen heißen. Link zum Original
Die geregelte Einwanderung von Fachkräften soll zur Fachkräftesicherung beitragen.
Wortlaut im Programm
Wir müssen ansetzen bei mehr Bildung, mehr Qualifizierung, bei der Ausschöpfung vorhandener Arbeitsreserven und der geregelten Einwanderung von Fachkräften. Link zum Original
Der Zugang für Studierende aus dem Ausland soll erleichtert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört es auch, den Zugang für Studierende aus dem Ausland zu erleichtern. Link zum Original
Das Hamburger Gesetz zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse soll bei der Evaluation 2015 kritisch auf seine Wirksamkeit geprüft werden.
Wortlaut im Programm
Durch eine GRÜNE Initiative wurde das Landesgesetz zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Hamburg verabschiedet. Die anstehende Evaluation im Jahr 2015 wollen wir nutzen, um das Gesetz kritisch auf seine Wirksamkeit zu prüfen. Link zum Original
Jeder ausländische Abschluss soll in Deutschland anerkannt werden.
Wortlaut im Programm
Für uns gilt: Jeder ausländische Abschluss hat einen Wert und soll in Deutschland anerkannt werden! Link zum Original
Opfer von Menschenhandel erhalten einen sicheren Aufenthaltsstatus.
Wortlaut im Programm
Die Angst vor Abschiebung darf Opfer von Menschenhandel nicht daran hindern, mit den Behörden zu kooperieren und vor Gericht auszusagen. Diese Menschen brauchen einen sicheren Aufenthaltsstatus, ihre Angehörigen sollten, wenn möglich, ebenfalls nach Deutschland kommen können. Link zum Original
Angehörige von Opfern des Menschenhandels können nach Möglichkeit ebenfalls nach Deutschland kommen.
Wortlaut im Programm
Die Angst vor Abschiebung darf Opfer von Menschenhandel nicht daran hindern, mit den Behörden zu kooperieren und vor Gericht auszusagen. Diese Menschen brauchen einen sicheren Aufenthaltsstatus, ihre Angehörigen sollten, wenn möglich, ebenfalls nach Deutschland kommen können. Link zum Original
Der Senat bemüht sich intensiver, Menschen mit Migrationsgeschichte für den Lehrerberuf und den öffentlichen Dienst zu gewinnen und ihren Anteil kontinuierlich zu steigern.
Wortlaut im Programm
Hierzu zählen auch Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund und Angestellte im öffentlichen Dienst. Deshalb muss sich der Senat noch intensiver darum bemühen, Menschen mit Migrationsgeschichte für die entsprechende Laufbahn zu gewinnen und durch geeignete Instrumente einen kontinuierlichen und nachhaltigen Anstieg zu gewährleisten. Link zum Original
Hamburg nimmt einen größeren Anteil an Flüchtlingen auf.
Wortlaut im Programm
Hamburg muss zu seiner globalen Verantwortung stehen und angesichts zunehmender Fluchtbewegungen einen größeren Anteil bei der Aufnahme von Flüchtlingen leisten. Link zum Original
Wer nach Hamburg kommt, soll als Bürgerin oder Bürger alle Möglichkeiten haben, die eigene Zukunft zu gestalten.
Wortlaut im Programm
Und dabei gilt: Wer zu uns kommt, ist hier Bürgerin oder Bürger und sollte alle Möglichkeiten haben, die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen. Link zum Original
Die europäische, deutsche und hamburgische Flüchtlingspolitik wird grundlegend geändert.
Wortlaut im Programm
Die grundlegende Änderung der europäischen, deutschen und auch der hamburgischen Flüchtlingspolitik ist dringend. Link zum Original
Flüchtlinge sollen an den Grenzen Europas nicht mehr ihr Leben aufs Spiel setzen müssen.
Wortlaut im Programm
Es muss ein Ende haben, dass Flüchtlinge an den Grenzen Europas ihr Leben aufs Spiel setzen müssen. Link zum Original
Hamburg nimmt Einfluss darauf, dass die untragbaren Zustände an den europäischen Außengrenzen beseitigt werden.
Wortlaut im Programm
Hamburg steht als reiche Stadt in Europa in der Pflicht, darauf Einfluss zu nehmen, dass die untragbaren Zustände an den europäischen Außengrenzen endlich beseitigt werden. Link zum Original
Für alle Schutzsuchenden in Hamburg werden die rechtlichen Möglichkeiten fair und im Einzelfall geprüft.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNEN wollen, dass für alle, die in Hamburg Schutz und Perspektive suchen, die rechtlichen Möglichkeiten fair und in jedem Einzelfall geprüft werden. Link zum Original
Der pauschale Verweis auf sogenannte sichere Herkunftsstaaten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen zum Beispiel den pauschalen Hinweis auf sog. „sichere Herkunftsstaaten“ ab. Link zum Original
Die Dublin-II- und Dublin-III-Regelungen der EU werden auf europäischer Ebene bekämpft.
Wortlaut im Programm
Die Dublin-II- und Dublin-III-Regelungen der EU haben den Zweck, Europa umfassend abzuschotten und die Bewegungsfreiheit für Flüchtlinge einzuschränken. Dagegen kämpfen wir auf der europäischen Ebene. Link zum Original
Hamburg nutzt seine landespolitischen Spielräume, damit Flüchtlingsfamilien nicht auseinandergerissen und Menschen nicht in Europa hin und her geschickt werden.
Wortlaut im Programm
Hamburg muss seine landespolitischen Spielräume dafür nutzen, dass Familien nicht auseinander gerissen und die Menschen nicht in Europa hin und her geschickt werden. Link zum Original
Flüchtlingen, die in Hamburg bleiben, wird ein schnelles Hineinwachsen in die Stadt ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Flüchtlingen, die hier ankommen und bleiben, soll ein schnelles Hineinwachsen in unsere Stadt ermöglicht werden. Link zum Original
Die Zentrale Erstaufnahme darf nicht nur ein weiteres Lager sein.
Wortlaut im Programm
Auch die Zentrale Erstaufnahme darf nicht nur ein weiteres Lager sein. Link zum Original
Der Standard der Zentralen Erstaufnahme wird angemessen gestaltet.
Wortlaut im Programm
Der Standard muss angemessen sein, die Kapazitäten müssen ausgebaut werden Link zum Original
Die Kapazitäten der Zentralen Erstaufnahme werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Der Standard muss angemessen sein, die Kapazitäten müssen ausgebaut werden Link zum Original
Flüchtlinge werden bevorzugt in normalen Wohnungen und kleineren Unterkünften untergebracht.
Wortlaut im Programm
Ein Mindestmaß an Schutz und Normalität zu gewährleisten gelingt am besten in normalen Wohnungen und kleineren Unterkünften. Link zum Original
Bürogebäude werden zu Wohnraum für Flüchtlinge umgebaut.
Wortlaut im Programm
Hier muss Hamburg mutiger neue Wege gehen, etwa beim wohngerechten Umbau von Bürogebäuden oder bei der Integration von Wohnungen für Flüchtlinge in Neubauprojekte. Link zum Original
Wohnungen für Flüchtlinge werden in Neubauprojekte integriert.
Wortlaut im Programm
Hier muss Hamburg mutiger neue Wege gehen, etwa beim wohngerechten Umbau von Bürogebäuden oder bei der Integration von Wohnungen für Flüchtlinge in Neubauprojekte. Link zum Original
Bei der Planung der Unterbringung wird die Frage der Bildung konzeptionell mitgedacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass bei der Planung der Unterbringung immer auch die Frage der Bildung konzeptionell mitgedacht wird. Link zum Original
Der Personalschlüssel in den Unterkünften wird angehoben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auch die Rahmenbedingungen in den Unterkünften verbessern durch einen angehobenen Personalschlüssel, ehrenamtliche Arbeit und Betreuung fördern und unterstützen durch entsprechende ausreichende Ansprechpersonen. Link zum Original
Ehrenamtliche Arbeit und Betreuung in den Unterkünften werden durch ausreichende Ansprechpersonen gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auch die Rahmenbedingungen in den Unterkünften verbessern durch einen angehobenen Personalschlüssel, ehrenamtliche Arbeit und Betreuung fördern und unterstützen durch entsprechende ausreichende Ansprechpersonen. Link zum Original
Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen, die sich um Flüchtlinge kümmern, werden bei ihren weiteren Regelaufgaben unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auch, dass die Institutionen, die sich um Flüchtlinge kümmern, wie z.B. Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen, zur Wahrnehmung ihrer notwendigen weiteren Regelaufgaben entsprechend unterstützt werden. Link zum Original
Die Versorgungsnetzwerke für unbegleitete minderjährige, traumatisierte, schwangere und alte Flüchtlinge werden ausgebaut und gestärkt.
Wortlaut im Programm
In Europa sind minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, traumatisierte, schwangere und alte Menschen unter einen besonderen Schutz gestellt. Hamburg muss da noch mehr tun, die Netzwerke, die zu ihrer Versorgung bestehen, wollen wir ausbauen und stärken. Link zum Original
Hamburg schließt eine Kooperation mit anderen Bundesländern, um die Einschränkungen der Residenzpflicht für Flüchtlinge aufzuheben.
Wortlaut im Programm
Als einziges europäisches Land schränkt Deutschland durch die Residenzpflicht die Bewegungsfreiheit von Flüchtlingen ein. Hamburg soll eine nach dem Gesetz längst mögliche Kooperation mit anderen Bundesländern schließen, um diese Einschränkungen aufzuheben Link zum Original
Der Zugang von Flüchtlingen zum Arbeitsmarkt wird weiter erleichtert.
Wortlaut im Programm
Viele Flüchtlinge bringen eine Ausbildung mit oder wollen weiter zur Schule gehen. Sie haben Berufserfahrungen oder wissen genau, was sie lernen wollen. Wir GRÜ- NEN wollen, dass alle hier ihre Chancen bekommen und sie nutzen können. Die Anerkennung ihrer Qualifizierung ist ein guter Schritt, der Zugang zum Arbeitsmarkt muss weiter erleichtert werden. Link zum Original
Eine reine Abschiebehaftanstalt in Hamburg wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen als Alternative keinen reinen Abschiebeknast in Hamburg und auch kein Verschieben der Haft in andere Bundesländer. Link zum Original
Eine Verlagerung der Abschiebehaft in andere Bundesländer wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen als Alternative keinen reinen Abschiebeknast in Hamburg und auch kein Verschieben der Haft in andere Bundesländer. Link zum Original
Abschiebehaft wird in Hamburg in der Regel durch mildere Mittel wie Meldeauflagen ersetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen erreichen, dass es in Hamburg zur Regel wird, Abschiebehaft durch mildere Mittel (z.B. Meldeauflagen) zu ersetzen. Link zum Original
Die über Lampedusa nach Hamburg gekommenen libyschen Flüchtlinge erhalten durch eine politische Lösung Aufenthalt und Arbeitserlaubnis in Hamburg.
Wortlaut im Programm
Für die libyschen Flüchtlinge, die nach Lampedusa fliehen mussten und mit ihren italienischen Flüchtlingspapieren vor knapp zwei Jahren nach Hamburg gekommen sind, wollen wir eine politische Lösung, die ihnen Aufenthalt und eine Arbeitserlaubnis in Hamburg gibt. Link zum Original
Die Solidarität mit Flüchtlingen wird auch im Senat und in der Bürgerschaft fest verankert.
Wortlaut im Programm
Viele tausend Menschen in Hamburg zeigen täglich durch praktisches Handeln ihre Solidarität mit Flüchtlingen. Diese Haltung wollen wir auch im Senat und in der Bürgerschaft fest verankern. Link zum Original
Die Vielfalt Hamburgs als Einwanderungsstadt wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Hamburg ist eine vielfältige Stadt und eine Einwanderungsstadt. Wir wollen diese Vielfalt fördern. Link zum Original
Politik soll nicht zwischen „Fremden“ und der Mehrheit trennen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Politik, die nicht zwischen „Fremden“ und der Mehrheit trennt. Link zum Original
Verwaltung und öffentliche Unternehmen der Stadt werden interkulturell geöffnet.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns weiter ein für die interkulturelle Öffnung der Verwaltung und der öffentlichen Unternehmen der Stadt. Link zum Original
Es soll eine Willkommenskultur für alle geben.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine Willkommenskultur für alle. Link zum Original
Das Angebot an Sprachkursen wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Darum muss das Angebot an Sprachkursen ausgebaut und die Hamburger Verwaltung effektiv und flächendeckend interkulturell fortgebildet werden, um so das gegenseitige Verständnis zu fördern. Link zum Original
Die Hamburger Verwaltung wird flächendeckend interkulturell fortgebildet.
Wortlaut im Programm
Darum muss das Angebot an Sprachkursen ausgebaut und die Hamburger Verwaltung effektiv und flächendeckend interkulturell fortgebildet werden, um so das gegenseitige Verständnis zu fördern. Link zum Original
Der Familiennachzug wird erleichtert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für einen erleichterten Familiennachzug ein. Link zum Original
Sprachnachweise für den Familiennachzug werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Da der Spracherwerb in Deutschland leichter und günstiger ist, wollen wir Sprachnachweise für einen Familiennachzug abschaffen und setzen auf verpflichtende Integrationskurse. Link zum Original
Nachgezogene Familienangehörige besuchen verpflichtende Integrationskurse.
Wortlaut im Programm
Da der Spracherwerb in Deutschland leichter und günstiger ist, wollen wir Sprachnachweise für einen Familiennachzug abschaffen und setzen auf verpflichtende Integrationskurse. Link zum Original
Das Besuchervisumverfahren für Familienangehörige aus Nicht-EU-Staaten wird erleichtert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für ein erleichtertes Besuchervisumverfahren für Familienangehörige aus Nicht-EU-Staaten ein. Link zum Original
Bürgerinnen und Bürger aus Nicht-EU-Staaten erhalten das kommunale Wahlrecht.
Wortlaut im Programm
Nach wie vor setzen wir uns für das kommunale Wahlrecht für Bürgerinnen und Bürger ein, die nicht aus der EU stammen. Link zum Original
Die Optionspflicht im Staatsangehörigkeitsrecht wird vollständig abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Unverändert streiten wir für die vollständige Abschaffung der Optionspflicht und die Anerkennung der doppelten Staatsangehörigkeit im Staatsbürgerschaftsrecht, damit nicht länger Menschen aus bestimmten Staaten ausgegrenzt werden. Link zum Original
Die doppelte Staatsangehörigkeit wird im Staatsangehörigkeitsrecht anerkannt.
Wortlaut im Programm
Unverändert streiten wir für die vollständige Abschaffung der Optionspflicht und die Anerkennung der doppelten Staatsangehörigkeit im Staatsbürgerschaftsrecht, damit nicht länger Menschen aus bestimmten Staaten ausgegrenzt werden. Link zum Original
Die Kompetenzen von Menschen mit Migrationshintergrund werden durch Bildung, Sprachförderung und berufliche Weiterbildung gestärkt.
Wortlaut im Programm
Ohne die Erwerbstätigkeit kann die Teilhabe nur schwer gelingen, daher setzen wir uns weiter für die Stärkung der Kompetenzen durch Bildung, Sprachförderung und die berufliche Weiterbildung für Menschen mit Migrationshintergrund ein. Link zum Original
Die Einwanderung von Fachkräften wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Daher ist es wichtig, nicht nur die Einwanderung von Fachkräften zu fördern, sondern auch der Abwanderung von Fachkräften, die hier ausgebildet wurden, mit Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt entgegen zu wirken. Link zum Original
Die Zusammensetzung der Härtefallkommission wird zur Diskussion gestellt.
Wortlaut im Programm
Auch die Zusammensetzung der Härtefallkommission wollen wir diskutieren. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.