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Forderungen zu Innere Sicherheit, Justiz und Bürgerrechte

Landtagswahl Baden-Württemberg 2011 · beschlossen 05.12.2010 · Original

Das Programm enthält 110 von 1.714 Forderungen zu „Innere Sicherheit, Justiz und Bürgerrechte“.

Innere Sicherheit, Justiz und Bürgerrechte 110
  1. Ein Überwachungsstaat wird abgelehnt, das Recht auf Privatsphäre soll gewahrt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen keinen Überwachungsstaat, sondern das Recht des Einzelnen auf Privatsphäre wahren. Link zum Original
  2. Onlinedurchsuchungen werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Onlinedurchsuchungen, Netzsperren und Vorratsdatenspeicherung lehnen wir ab. Link zum Original
  3. Netzsperren werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Onlinedurchsuchungen, Netzsperren und Vorratsdatenspeicherung lehnen wir ab. Link zum Original
  4. Die Vorratsdatenspeicherung wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Onlinedurchsuchungen, Netzsperren und Vorratsdatenspeicherung lehnen wir ab. Link zum Original
  5. Präventive Fanprojekte werden gegenüber dauerhaften Polizeieinsätzen bei Fußballspielen befürwortet.

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    Wortlaut im Programm
    Präventive Fanprojekte leisten hier wertvolle Arbeit. Denn die Bereitstellung von Hundertschaften der Polizei, z.B. bei Fußballspielen, kann auf Dauer keine Lösung sein. Link zum Original
  6. Zur Bekämpfung von Doping werden Schwerpunktstaatsanwaltschaften eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Außerdem fordern wir die Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften, um den Dopingsumpf trockenzulegen, denn nur, wer nicht gedopt ist, treibt auch wirklich Sport. Link zum Original
  7. Ein Frühwarnsystem mit lokaler Vernetzung von Kindergärten, Schulen, Polizei, Justiz und Jugendgerichtshilfen soll verhindern, dass gefährdete Kinder zu Intensivtätern werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen daher ein gesellschaftliches Frühwarnsystem entwickeln, bei dem Kindergärten, Schulen, Polizei, Justiz, Jugendgerichtshilfen und andere geeignete Träger lokal eng vernetzt zusammenarbeiten, damit aus gefährdeten Kindern entweder erst gar keine IntensivtäterInnen werden oder diese angemessen betreut werden können. Link zum Original
  8. Längere Haftzeiten und die Verurteilung junger Menschen nach Erwachsenenstrafrecht werden als Allheilmittel abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Anders als konservative Kreise setzen wir GRÜNEN nicht auf eine „Law-and- Order“-Politik, die längere Haftzeiten und die Aburteilung junger Menschen nach dem Erwachsenenstrafrecht als Allheilmittel betrachtet. Link zum Original
  9. Gegen Jugendkriminalität soll auf wirksame Prävention und aufsuchende Jugendarbeit gesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen auf eine wirksame Prävention und aufsuchende Jugendarbeit. Link zum Original
  10. Notwendige Strafmaßnahmen sollen zeitnah erfolgen und erzieherisch wirken, etwa durch Täter-Opfer-Ausgleich, gemeinnützige Arbeitsstunden und Bewährungshilfe.

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    Wortlaut im Programm
    Wo Strafmaßnahmen nötig werden, müssen sie aus erzieherischen Gründen möglichst zeitnah erfolgen, nachhaltig und lehrreich sein (Täter-Opfer-Ausgleich, Arbeitsstunden im Rahmen von gemeinnützigen Projekten, Bewährungshilfen). Link zum Original
  11. Im Jugendstrafvollzug soll soziales Lernen im Mittelpunkt stehen.

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    Wortlaut im Programm
    Auch im Jugendstrafvollzug muss soziales Lernen in den Mittelpunkt gerückt werden. Link zum Original
  12. Altersgerechte Resozialisierungsmaßnahmen sollen verstärkt eingesetzt werden, um straffällige Jugendliche besser wieder einzugliedern.

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    Wortlaut im Programm
    Durch den verstärkten Einsatz altersgerechter Resozialisierungsmaßnahmen soll die Reintegration straffällig gewordener Jugendlicher verbessert werden. Link zum Original
  13. Die Kriminalisierung von Konsumenten von Suchtmitteln wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wenn der verantwortungsvolle Umgang mit Suchtmitteln das Ziel ist, dann ist die Kriminalisierung von KonsumentInnen der falsche Weg. Link zum Original
  14. Ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen lehnen wir ab. Link zum Original
  15. Die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes soll kontrolliert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen stattdessen auf gezielte Präventionsmaßnahmen, Kontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzgesetzes, eine Stärkung der Vorbildfunktion von Erwachsenen und ein Verbot der Alkoholwerbung. Link zum Original
  16. Die Regelung zur geringen Menge, bei der Verfahren eingestellt werden können, soll sich an den Standards von Berlin und Nordrhein-Westfalen orientieren.

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    Wortlaut im Programm
    Die Regelung zur „geringen Menge“, bei der ein Verfahren von der Staatsanwaltschaft eingestellt werden kann, soll sich an den Standards von Berlin und Nordrhein-Westfalen orientieren. Link zum Original
  17. Gewalt wird nicht als Privatsache, sondern als Frage der inneren Sicherheit behandelt.

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    Wortlaut im Programm
    Gewaltausübung ist keine Privatsache, sondern ein gesellschaftliches Problem, eine Frage der inneren Sicherheit. Link zum Original
  18. Menschen sollen sich ohne Angst vor Kriminalität, Terrorismus und Überwachung entfalten können.

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    Wortlaut im Programm
    Die Menschen sollen sich in einer weltoffenen und toleranten Gesellschaft sicher, frei und ohne Angst vor Kriminalität, Terrorismus, aber auch vor Überwachung entfalten können. Link zum Original
  19. Das staatliche Gewaltmonopol und ein friedlicher zivilgesellschaftlicher Dialog werden bejaht.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bekennen uns zum staatlichen Gewaltmonopol und zu einem friedlichen zivilgesellschaftlichen Dialog. Link zum Original
  20. Eine Entwicklung zum Überwachungsstaat wird verhindert.

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    Wortlaut im Programm
    Auf Bundes- wie auf Landesebene wollen wir die schleichende Entwicklung zum Überwachungsstaat verhindern. Link zum Original
  21. Unnötige oder übertriebene Sicherheitsmaßnahmen der letzten Jahre werden rückgängig gemacht.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 98 ·

    Wortlaut im Programm
    Unnötige bzw. übertriebene Maßnahmen der letzten Jahre sind rückgängig zu machen. Link zum Original
  22. Alle in den letzten zehn Jahren eingeführten Sicherheitsgesetze und -maßnahmen werden überprüft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 98 ·

    Wortlaut im Programm
    Daher fordern wir die Überprüfung aller in den letzten zehn Jahren eingeführten Sicherheitsgesetze und -maßnahmen. Link zum Original
  23. Unabhängige Sachverständige überprüfen die Folgen der Grundrechtseingriffe durch Sicherheitsgesetze.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 98 ·

    Wortlaut im Programm
    Unabhängige Sachverständige sollen die Folgen, die mit den Eingriffen in Grundrechte verbunden sind, überprüfen. Link zum Original
  24. Evaluationen von Grundrechtseingriffen werden künftig regelmäßig durchgeführt und im Landtag erörtert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 98 ·

    Wortlaut im Programm
    Unabhängige Sachverständige sollen die Folgen, die mit den Eingriffen in Grundrechte verbunden sind, überprüfen. Solche Evaluationen sollen künftig in regelmäßigen Abständen durchgeführt und im Landtag erörtert werden. Link zum Original
  25. Die Laufzeit von Sicherheitsgesetzen und -maßnahmen wird im Regelfall auf fünf Jahre begrenzt.

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    Wortlaut im Programm
    In diesem Sinne ist die Laufzeit von Sicherheitsgesetzen und -maßnahmen im Regelfall auf fünf Jahre zu begrenzen. Link zum Original
  26. Alle Sicherheitsgesetze des Landes, insbesondere das Polizeigesetz, werden umgehend an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts angepasst.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 98 ·

    Wortlaut im Programm
    Alle baden-württembergischen Sicherheitsgesetze, insbesondere das Polizeigesetz, sind umgehend an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts anzupassen. Link zum Original
  27. Bei präventiven Telekommunikationseingriffen halten alle Landesbehörden die Vorgaben der Rechtsprechung ein.

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    Wortlaut im Programm
    Bei präventiven Telekommunikationseingriffen müssen alle Landesbehörden die durch die Rechtsprechung gesetzten Normen einhalten. Link zum Original
  28. Onlinedurchsuchungen werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Insbesondere Onlinedurchsuchungen lehnen wir ab. Link zum Original
  29. Die Datenspeicherung wird auf klare Verdachtsfälle im Zusammenhang mit Straftaten begrenzt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 98 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Datenspeicherung soll auf klare Verdachtsfälle in Zusammenhang mit Straftaten begrenzt werden. Link zum Original
  30. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz wird regelmäßig beteiligt.

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    Wortlaut im Programm
    Der/die Landesbeauftragte für den Datenschutz muss regelmäßig beteiligt werden. Link zum Original
  31. Verdachtsunabhängiges, großflächiges Scannen von Autokennzeichen wird abgelehnt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 98 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir wollen keine weiteren Eingriffe in Kernbereiche der privaten Lebensgestaltung wie das regelmäßige verdachtsunabhängige und großflächige Scannen von Autoschildern. Link zum Original
  32. Kommunen erhalten keine weiteren Befugnisse zur Videoüberwachung öffentlicher Räume.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 98 ·

    Wortlaut im Programm
    Kommunen sollen keine weiteren Befugnisse zur Videoüberwachung öffentlicher Räume erhalten. Link zum Original
  33. Die polizeiliche Videoüberwachung wird auf ausgewiesene Gefahrenstellen beschränkt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 98 ·

    Wortlaut im Programm
    Die polizeiliche Befugnis zur Videoüberwachung wollen wir gemäß der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts auf ausgewiesene Gefahrenstellen beschränken. Link zum Original
  34. Das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wird umfassend geschützt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 99 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir wollen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit umfassend schützen und dafür Sorge tragen, dass alle Menschen es in Anspruch nehmen können. Link zum Original
  35. Die Eingriffsmöglichkeiten von Polizei und Behörden bei Versammlungen werden gemäß der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts neu geregelt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 99 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Eingriffsmöglichkeiten von Polizei und Behörden müssen gemäß der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Schutz von Persönlichkeitsrechten neu geregelt werden. Link zum Original
  36. Deeskalationskonzepte bei Demonstrationen werden ausgebaut.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 99 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Konzepte der Deeskalation im Vorfeld von und bei Demonstrationen wollen wir ausbauen. Link zum Original
  37. Polizeiliche Videoaufnahmen bei Versammlungen werden auf die Verfolgung konkreter Straftaten begrenzt und erfolgen nicht mehr präventiv.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 99 ·

    Wortlaut im Programm
    Der Einsatz polizeilicher Videokameras und Filmtechniken bei Versammlungen ist auf das für die Verfolgung konkreter Straftaten zulässige Maß zu begrenzen und darf nicht mehr präventiv erfolgen. Link zum Original
  38. Gesetzliche Grundlagen für Verbote von Versammlungen, die an Gedenkstätten für Opfer von Faschismus und Totalitarismus das Gedenken stören, werden befürwortet.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 99 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir stimmen der Schaffung gesetzlicher Grundlagen für Verbote von Versammlungen zu, die an Gedenkstätten für die Opfer von Faschismus und Totalitarismus stattfinden sollen und das Gedenken stören. Link zum Original
  39. Ein Alkoholverbot auf öffentlichen Straßen und Plätzen wird abgelehnt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 99 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Forderung nach einem Alkoholverbot auf öffentlichen Straßen und Plätzen lehnen wir ab. Link zum Original
  40. Pauschalverbote gelten als unverhältnismäßige Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 99 ·

    Wortlaut im Programm
    Pauschalverbote sind aber unverhältnismäßige Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht und stellen die ganze Bevölkerung unter Generalverdacht. Link zum Original
  41. Das Alkoholverkaufsverbot zwischen 22 und 5 Uhr in Verkaufsstellen wird abgeschafft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 99 ·

    Wortlaut im Programm
    Ein solches Pauschalverbot stellt für uns auch das Alkoholverkaufsverbot zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr in Verkaufsstellen dar. Deswegen setzen wir uns konsequenterweise für die Abschaffung dieses Verbots ein. Link zum Original
  42. Alle Urteile nach § 175, auch nach 1945, werden aufgehoben.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 100 ·

    Wortlaut im Programm
    Ebenso fordern wir die Aufhebung aller Urteile nach § 175 (auch nach 1945) sowie die Einrichtung einer Stiftung zur Entschädigung der Opfer des § 175 und zur Förderung von Bildung und Wissenschaft im Bereich der Homosexualität. Link zum Original
  43. Homophobe Gewalt wird dokumentiert, um ein systematisches Einschreiten von Polizei und Staatsanwaltschaft zu ermöglichen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 100 ·

    Wortlaut im Programm
    ine Dokumentation homophober Gewalt, um ein wirksames und systematisches Einschreiten von Polizei und Staatsanwaltschaft zu ermöglichen, Link zum Original
  44. Eine föderal organisierte, transparente und effiziente Polizei gilt als Garant für Sicherheit und Grundrechtsschutz.

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    Wortlaut im Programm
    Eine föderal organisierte, transparent und effizient arbeitende Polizei ist und bleibt für uns ein entscheidender Garant für Sicherheit und Grundrechtsschutz. Link zum Original
  45. Die Verlagerung von Polizeikompetenzen auf die Bundesebene wird abgelehnt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 101 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Verlagerung von Polizeikompetenzen auf die Bundesebene und die geplante Umwandlung des Bundeskriminalamts zu einer Bundespolizeibehörde mit weitreichenden Kompetenzen und Eingriffsmöglichkeiten in die Länderhoheit lehnen wir ab. Link zum Original
  46. Die Umwandlung des Bundeskriminalamts in eine Bundespolizeibehörde mit Eingriffsmöglichkeiten in die Länderhoheit wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verlagerung von Polizeikompetenzen auf die Bundesebene und die geplante Umwandlung des Bundeskriminalamts zu einer Bundespolizeibehörde mit weitreichenden Kompetenzen und Eingriffsmöglichkeiten in die Länderhoheit lehnen wir ab. Link zum Original
  47. Die Übernahme von Polizeiaufgaben durch kommunale Ordnungsdienste und private Sicherheitsfirmen wird gestoppt und umgekehrt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 101 ·

    Wortlaut im Programm
    Den Trend zur Beschäftigung kommunaler Ordnungsdienste und privater Sicherheitsfirmen, die immer häufiger Polizeiaufgaben übernehmen, wollen wir stoppen und umkehren. Link zum Original
  48. Die Polizei erhält eine angemessene Ausstattung, Ausbildung und Besoldung.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 101 ·

    Wortlaut im Programm
    Damit die Polizei ihre Aufgaben erfolgreich erfüllen kann, braucht sie eine angemessene Ausstattung, Ausbildung und Besoldung. Link zum Original
  49. Der Polizeiapparat wird deutlich transparenter.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 101 ·

    Wortlaut im Programm
    Zugleich soll der Polizeiapparat deutlich transparenter werden. Link zum Original
  50. Für die Polizei wird die zweigeteilte Laufbahn eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen in Fortführung der Dienstrechtsreform speziell für die Polizei die zweigeteilte Laufbahn einführen, um die bisherige Tätigkeit im mittleren Dienst höher qualifizieren und vergüten zu können. Link zum Original
  51. Wirtschaftskontrolldienst, Wasserschutzpolizei, Korruptionsdienststellen und die für Wirtschaftskriminalität zuständigen Stellen werden reformiert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 101 ·

    Wortlaut im Programm
    Die für die Wirtschaftskriminalität zuständigen Stellen, der Wirtschaftskontrolldienst, die Wasserschutzpolizei und die Korruptionsdienststellen müssen reformiert werden, um Effizienz und die Erfolgsquote bei der Strafverfolgung zu erhöhen. Link zum Original
  52. Der Stellenabbau bei der Polizei im Vollzugs- und Nichtvollzugsbereich wird gestoppt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen den Stellenabbau im Vollzugs- und Nichtvollzugsbereich stoppen, um dem Schwinden der Polizeipräsenz insbesondere im ländlichen Raum entgegenzuwirken. Link zum Original
  53. Die Führungsebenen der Landespolizeibehörden werden gestrafft und gebündelt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 101 ·

    Wortlaut im Programm
    Im Gegenzug wollen wir die Führungsebenen bei den Landespolizeibehörden straffen und bündeln. Link zum Original
  54. Die Zahl der notwendigen Polizeidirektionen in den Stadt- und Landkreisen wird überprüft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 101 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir werden überprüfen, wie viele Polizeidirektionen in den Stadt- und Landkreisen für eine effektive Polizeiarbeit notwendig sind. Link zum Original
  55. Durch Aufgabenbündelung werden Synergieeffekte für mehr Polizeipersonal in der Fläche angestrebt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 101 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir streben durch die Bündelung von Aufgaben Synergieeffekte an, die eine Voraussetzung für eine personelle Aufstockung in der Fläche sind. Link zum Original
  56. Für alle Einrichtungen der Polizei wird ein umfassendes, unabhängiges Beschwerdemanagement eingeführt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 101 ·

    Wortlaut im Programm
    Um den Polizeiapparat für BürgerInnen transparenter zu gestalten, setzen wir uns für die Einführung eines umfassenden, unabhängigen Beschwerdemanagements ein, das alle Einrichtungen der Polizei erfasst. Link zum Original
  57. Polizisten tragen verpflichtend eine individualisierte Kennzeichnung ohne Namensnennung an der Uniform.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 101 ·

    Wortlaut im Programm
    Die erforderliche Transparenz im alltäglichen Polizeidienst und bei Großeinsätzen wollen wir durch das obligatorische Tragen von individualisierten Kennzeichnungen ohne Namensnennung an der Uniform gewährleisten. Link zum Original
  58. Für den Polizeidienst werden verstärkt Menschen mit Migrationshintergrund angeworben.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 101 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir sind dafür, dass verstärkt Menschen mit Migrationshintergrund für den Polizeidienst angeworben werden. Link zum Original
  59. Bei allen Polizeidirektionen werden Gleichberechtigungsbeauftragte für Genderpolitik eingeführt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 102 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir fordern aus diesem Grund auch die Einführung von Gleichberechtigungsbeauftragten für den Bereich Genderpolitik bei allen Polizeidirektionen in Baden-Württemberg. Link zum Original
  60. Die Trennung zwischen Verfassungsschutz und Polizei bleibt bestehen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 102 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Trennung zwischen Verfassungsschutz und Polizei muss bleiben. Link zum Original
  61. Alle Maßnahmen zur Verzahnung von Verfassungsschutz und Polizeivollzug werden überprüft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 102 ·

    Wortlaut im Programm
    Zunächst werden wir alle Maßnahmen überprüfen, die ergriffen wurden, um Verfassungsschutz und Polizeivollzug miteinander zu verzahnen. Link zum Original
  62. Der Landesdatenschutzbeauftragte erhält regelmäßigen Zugang zu allen Dateien der Nachrichtendienste.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen den regelmäßigen Zugang des/der Landesbeauftragten für den Datenschutz zu allen Dateien der Nachrichtendienste und die Rechenschaftspflicht der Nachrichtendienste gegenüber dem Landtag transparenter gestalten. Link zum Original
  63. Die Rechenschaftspflicht der Nachrichtendienste gegenüber dem Landtag wird transparenter gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen den regelmäßigen Zugang des/der Landesbeauftragten für den Datenschutz zu allen Dateien der Nachrichtendienste und die Rechenschaftspflicht der Nachrichtendienste gegenüber dem Landtag transparenter gestalten. Link zum Original
  64. Der private Waffenbesitz wird deutlich eingeschränkt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 102 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Amoktaten in Winnenden/Wendlingen und Lörrach zeigen auf tragische Weise, dass der private Waffenbesitz im Land deutlich eingeschränkt und effektiver kontrolliert werden muss. Link zum Original
  65. Der private Waffenbesitz wird effektiver kontrolliert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 102 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Amoktaten in Winnenden/Wendlingen und Lörrach zeigen auf tragische Weise, dass der private Waffenbesitz im Land deutlich eingeschränkt und effektiver kontrolliert werden muss. Link zum Original
  66. Als Sofortmaßnahme gibt es regelmäßige, auch verdachtsunabhängige Waffenkontrollen.

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    Wortlaut im Programm
    Als Sofortmaßnahme sind regelmäßige – auch verdachtsunabhängige – Waffenkontrollen unabdingbar. Link zum Original
  67. Die Waffenbehörden werden personell besser ausgestattet, um Eignung und Bedürfnis für Waffenbesitz regelmäßig zu prüfen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Waffenbehörden im Land müssen personell besser ausgestattet werden, um regelmäßig auch die Eignung für und das Bedürfnis für den Waffenbesitz überprüfen zu können. Link zum Original
  68. Für Waffenbesitzer wird eine landeseinheitliche TÜV-Gebühr eingeführt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 102 ·

    Wortlaut im Programm
    Zur Finanzierung des Mehraufwands schlagen wir die Schaffung einer landeseinheitlichen TÜV-Gebühr für Waffenbesitzer vor. Link zum Original
  69. Der Bund erneuert die Amnestieregelungen für die Abgabe illegaler Waffen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 102 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir fordern vom Bund, die Amnestieregelungen für die Abgabe „illegaler“ Waffen zu erneuern, nachdem wir diese Forderung bereits im Landtag durchsetzen konnten. Link zum Original
  70. Großkalibrige Faustfeuerwaffen werden als Sportwaffen verboten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 102 ·

    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus setzen wir uns für ein Verbot großkalibriger Faustfeuerwaffen als Sportwaffen und für Begrenzungen von Waffen- und Munitionsbesitz ein. Link zum Original
  71. Der Besitz von Waffen und Munition wird begrenzt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 102 ·

    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus setzen wir uns für ein Verbot großkalibriger Faustfeuerwaffen als Sportwaffen und für Begrenzungen von Waffen- und Munitionsbesitz ein. Link zum Original
  72. Funktionsfähige Waffen außer Jagdwaffen und ihre Munition werden getrennt und außerhalb von Privaträumen aufbewahrt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 102 ·

    Wortlaut im Programm
    Funktionsfähige Waffen und ihre Munition (mit Ausnahme von Jagdwaffen) sollen künftig getrennt und außerhalb von Privaträumen aufbewahrt werden. Link zum Original
  73. Das Land wird vorbildlich in der Bekämpfung der Geldwäsche.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 102 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass Baden-Württemberg vorbildlich wird in der Bekämpfung der Geldwäsche, um Wirtschaftskriminalität und Terrorfinanzierung aufzudecken und zu verhindern. Link zum Original
  74. Die Personalausstattung von Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichten zur Verfolgung von Wirtschafts- und Finanzdelikten wird in Anzahl und Qualität verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Verfolgung von Wirtschafts- und Finanzdelikten muss die Personalausstattung bei Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichten in Anzahl und Qualität verbessert werden. Link zum Original
  75. Zur Verfolgung von Finanzdelikten werden Fachkräfte mit Kenntnissen der internationalen Finanzwelt eingesetzt und kontinuierlich weitergebildet.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 102 ·

    Wortlaut im Programm
    Es braucht jeweils Fachkräfte mit bestmöglichen Kenntnissen der internationalen Finanzwelt, die kontinuierlich als Team die entsprechenden Kompetenzen aufbauen und weitergebildet werden. Link zum Original
  76. Alle rechtsextremistischen Umtriebe werden dauernd beobachtet.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 103 ·

    Wortlaut im Programm
    Neben der dauernden Beobachtung aller rechtsextremistischen Umtriebe stellen wir Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen, insbesondere für junge Menschen, ins Zentrum grüner Politik. Link zum Original
  77. Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen gegen Rechtsextremismus, insbesondere für junge Menschen, stehen im Zentrum.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 103 ·

    Wortlaut im Programm
    Neben der dauernden Beobachtung aller rechtsextremistischen Umtriebe stellen wir Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen, insbesondere für junge Menschen, ins Zentrum grüner Politik. Link zum Original
  78. Die Prüfung eines NPD-Verbotsverfahrens wird abgelehnt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 103 ·

    Wortlaut im Programm
    Obwohl die NPD mehr denn je das ideologische Zentrum des Rechtsextremismus in Baden-Württemberg ist, lehnen wir GRÜNEN die Prüfung eines NPD-Verbotsverfahrens ab. Link zum Original
  79. Rechtsextremismus wird in politischer und zivilgesellschaftlicher Auseinandersetzung bekämpft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 103 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Bekämpfung von Rechtsextremismus und damit auch der NPD muss stattdessen in einer politischen und zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzung erfolgen. Link zum Original
  80. Die Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus wird abgelehnt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 103 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus, wie sie die schwarz-gelbe Landesregierung betreibt, lehnen wir ab. Link zum Original
  81. Der Begriff Linksextremismus wird nicht pauschal auf kritische Bürger, zivilen Ungehorsam, friedliche Demonstrationen oder Bündnisse gegen Rechts angewandt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 103 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir werden es nicht zulassen, dass der Begriff „Linksextremismus“ pauschal und politisch motiviert auf kritische und engagierte BürgerInnen, zivilen Ungehorsam, friedliche Demonstrationen oder Bündnisse gegen Rechts angewandt wird, um unbequeme Meinungen zu diffamieren. Link zum Original
  82. Die unabhängige und effiziente Justiz als Garant des Rechtsstaats wird gestärkt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 103 ·

    Wortlaut im Programm
    Eine unabhängige und effiziente Justiz ist ein wesentlicher Garant für den Rechtsstaat, den es zu stärken gilt. Link zum Original
  83. Die dritte Gewalt wird organisatorisch vollständig aus dem Justizministerium herausgelöst.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 104 ·

    Wortlaut im Programm
    Um wahre Unabhängigkeit zu erreichen, ist es erforderlich, die dritte Gewalt organisatorisch vollkommen aus dem Justizministerium herauszulösen. Link zum Original
  84. Die Justiz verwaltet sich nach Hamburger Vorbild künftig selbst durch neu zu schaffende Organe, an deren Besetzung das Parlament maßgeblich beteiligt ist.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 104 ·

    Wortlaut im Programm
    Die dritte Gewalt soll sich – ähnlich dem bereits erfolgreich erprobten Hamburger Modell – mit neu zu schaffenden Organen, an deren Besetzung das Parlament einen bedeutenden Anteil haben soll, in Zukunft selbst verwalten. Link zum Original
  85. Rekrutierung des Justiznachwuchses, Beförderungswesen, Budgetantragsrecht und Außenvertretung der Justiz liegen bei neuen Organen der Justiz.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 104 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Rekrutierung des Justiznachwuchses und das Beförderungswesen sollen ebenso wie das Budgetantragsrecht gegenüber dem Parlament wie auch die Vertretung der Justiz nach außen in den Händen dieser neuen Organe liegen. Link zum Original
  86. Über den Bundesrat wird durch ein einheitliches Richteramt eine Enthierarchisierung und Binnendemokratisierung der Justiz angestrebt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 104 ·

    Wortlaut im Programm
    Auf längere Sicht streben wir zur weiteren Stärkung unseres Rechtsstaats über den Bundesrat durch die Schaffung eines einheitlichen Richteramts die Enthierarchisierung und Binnendemokratisierung der Justiz an. Link zum Original
  87. Leitungsstellen in der Justiz werden nur noch auf Zeit vergeben.

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    Wortlaut im Programm
    Leitungsstellen sollen nur noch auf Zeit vergeben und durch binnendemokratische Wahlen besetzt werden. Link zum Original
  88. Leitungsstellen in der Justiz werden durch binnendemokratische Wahlen besetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Leitungsstellen sollen nur noch auf Zeit vergeben und durch binnendemokratische Wahlen besetzt werden. Link zum Original
  89. Gerichtsstandorte der Sozial- und Verwaltungsgerichtsbarkeit werden gebündelt, um die Durchlässigkeit bei der Besetzung von Richterstellen zu verbessern.

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    Wortlaut im Programm
    ie Bündelung der Gerichtsstandorte im Bereich der Sozial- und Verwaltungsgerichtsbarkeit, um damit eine verbesserte Durchlässigkeit bei der Besetzung von Richterstellen zu erreichen; Link zum Original
  90. Die Außenstellen von Justizvollzugsanstalten werden aufgelöst, weil sie ihre Resozialisierungsaufgaben nicht erfüllen können.

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    Wortlaut im Programm
    ie Auflösung der Außenstellen von Justizvollzugsanstalten, da diese wegen ihrer geringen Größe und schlechten Finanzausstattung ihre Resozialisierungsaufgaben nach den Strafvollzugsgesetzen nicht erfüllen können; Link zum Original
  91. Verwaltungskompetenzen des Justizministeriums werden an neu zu schaffende Selbstverwaltungsorgane der Justiz delegiert.

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    Wortlaut im Programm
    ie Delegation von Verwaltungskompetenzen des Justizministeriums an die neu zu schaffenden Selbstverwaltungsorgane der Justiz. Link zum Original
  92. Im Landesrichtergesetz wird eine Fortbildungspflicht für Richterinnen, Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte festgeschrieben.

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    Wortlaut im Programm
    Um die Qualität der Rechtsprechung zu verbessern, sollte im Landesrichtergesetz bestimmt werden, dass RichterInnen und StaatsanwältInnen verpflichtet sind, sich durch geeignete Fortbildungsmaßnahmen auf den neuesten Stand der für ihren Zuständigkeitsbereich einschlägigen Rechtsprechung und Wissenschaft zu bringen. Link zum Original
  93. Fortbildungsaktivitäten werden bei der Leistungsbewertung für Bewerbungen um Beförderungsstellen berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Fortbildungsaktivitäten müssen bei der Leistungsbewertung für Bewerbungen um Beförderungsstellen berücksichtigt werden. Link zum Original
  94. Der Zugang zu Recht und Justiz steht allen Menschen unabhängig von ihrer finanziellen Situation offen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Zugang zu Recht und Justiz muss allen Menschen offenstehen, unabhängig von ihrer finanziellen Situation. Link zum Original
  95. Eine Einschränkung der Beratungs-, Prozesskosten- und Verfahrenskostenhilfe wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb lehnen wir eine Einschränkung der Beratungs-, Prozesskosten- und Verfahrenskostenhilfe ab. Link zum Original
  96. Sozialgerichtsverfahren bleiben grundsätzlich gerichtskostenfrei.

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    Wortlaut im Programm
    Sozialgerichtsverfahren müssen grundsätzlich gerichtskostenfrei bleiben. Link zum Original
  97. Die Möglichkeiten außergerichtlicher Einigung, etwa durch Mediation, werden verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Möglichkeiten der außergerichtlichen Einigung, beispielsweise durch Mediation, wollen wir verbessern. Link zum Original
  98. Täterinnen und Täter ohne eigenes Einkommen erhalten durch angemessene Entlohnung gerichtlich angeordneter gemeinnütziger Arbeit die Möglichkeit, ihre Wiedergutmachungspflichten gegenüber den Geschädigten zu erfüllen.

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    Wortlaut im Programm
    Zur weiteren Stärkung der Rechte von Opfern von Straftaten wollen wir, dass TäterInnen, die über kein eigenes Einkommen verfügen, die Möglichkeit erhalten, durch die angemessene Entlohnung der gerichtlich angeordneten gemeinnützigen Arbeit ihren Wiedergutmachungspflichten gegenüber den Geschädigten nachzukommen. Link zum Original
  99. Die Privatisierung der Bewährungs- und Gerichtshilfe wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Aus diesem Grund lehnen wir die Privatisierung der Bewährungs- und Gerichtshilfe, die Teilprivatisierung der Justizvollzugsanstalt Offenburg und weitere Pläne dieser Art ab. Link zum Original
  100. Die Teilprivatisierung der Justizvollzugsanstalt Offenburg und weitere Privatisierungen im Strafvollzug werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Aus diesem Grund lehnen wir die Privatisierung der Bewährungs- und Gerichtshilfe, die Teilprivatisierung der Justizvollzugsanstalt Offenburg und weitere Pläne dieser Art ab. Link zum Original
  101. Die Rechtspflegestatistik des Landes wird so ausgebaut, dass gerichtliche Sanktionen besser evaluiert und effektiver eingesetzt werden können.

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    Wortlaut im Programm
    Die Rechtspflegestatistik des Landes muss gemäß den Forderungen der KriminologInnen so ausgebaut werden, dass die von den Gerichten verhängten Sanktionen durch die KriminologInnen besser evaluiert werden können und die RichterInnen diese effektiver einsetzen können. Link zum Original
  102. Das Landesgesetz zum Jugendstrafvollzug wird geändert, damit zu Jugendstrafe verurteilte Heranwachsende nicht mehr in den Erwachsenenvollzug überführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen dafür sorgen, dass das neue Landesgesetz zum Jugendstrafvollzug geändert wird, in welchem die in keinem anderen Bundesland zu findende Vorschrift steht, dass zu Jugendstrafe verurteilte Heranwachsende entgegen den internationalen Bestimmungen und des Jugendgerichtsgesetzes in den Erwachsenenvollzug statt in den Jugendvollzug überführt werden. Link zum Original
  103. Eine Verschärfung von § 131 des Strafgesetzbuchs und eine Kriminalisierung von Computerspielerinnen und -spielern werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir GRÜNEN wenden uns gegen eine Verschärfung von § 131 des Strafgesetzbuchs und damit gegen eine Kriminalisierung von SpielerInnen. Link zum Original
  104. Netzsperren jeglicher Form werden abgelehnt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 108 ·

    Wortlaut im Programm
    Als Partei, die für Freiheit steht und sich gegen Zensur einsetzt, lehnen wir jegliche Form von Netzsperren oder der amtlichen Speicherung von Kommunikationsdaten – wie etwa die Vorratsdatenspeicherung – vehement ab. Link zum Original
  105. Die amtliche Speicherung von Kommunikationsdaten wie die Vorratsdatenspeicherung wird abgelehnt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 108 ·

    Wortlaut im Programm
    Als Partei, die für Freiheit steht und sich gegen Zensur einsetzt, lehnen wir jegliche Form von Netzsperren oder der amtlichen Speicherung von Kommunikationsdaten – wie etwa die Vorratsdatenspeicherung – vehement ab. Link zum Original
  106. Bürgerinnen und Bürger dürfen vom Staat nicht unter Generalverdacht gestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    BürgerInnen dürfen staatlicherseits nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Link zum Original
  107. Strafrechtlich relevante Inhalte im Netz werden gelöscht statt gesperrt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir GRÜNEN fordern: Löschen statt sperren! Link zum Original
  108. Polizei und Staatsanwaltschaft werden personell verstärkt, um strafrechtlich relevante Inhalte im Netz besser aufzuspüren.

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    Wortlaut im Programm
    Statt eine Zensurinfrastruktur aufzubauen, müssen Polizei und Staatsanwaltschaft personell verstärkt werden, um die Suche nach strafrechtsrelevanten Inhalten im Netz besser bewältigen zu können. Link zum Original
  109. Der Hochwasserschutz am Rhein wird dringend und nachhaltig verbessert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 116 ·

    Wortlaut im Programm
    Auch der Hochwasserschutz am Rhein muss dringend und nachhaltig verbessert werden. Hierfür muss das Land ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stellen und die Umsetzung in enger Kooperation mit den betroffenen Kommunen konstruktiv vorantreiben. Link zum Original
  110. Das Land stellt für den Hochwasserschutz am Rhein ausreichende Haushaltsmittel bereit und treibt die Umsetzung in enger Kooperation mit den betroffenen Kommunen voran.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 116 ·

    Wortlaut im Programm
    Auch der Hochwasserschutz am Rhein muss dringend und nachhaltig verbessert werden. Hierfür muss das Land ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stellen und die Umsetzung in enger Kooperation mit den betroffenen Kommunen konstruktiv vorantreiben. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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