Grüne · Das neue Programm für Baden-Württemberg. Jetzt!
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Baden-Württemberg 2011 · beschlossen 05.12.2010 · Original
Das Programm enthält 83 von 1.714 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 83Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 122Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 83
Für die Chancen der Gesundheitswirtschaft braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen und gut ausgebildete Fachkräfte.
Wortlaut im Programm
Der Gesundheitswirtschaft eröffnen sich also enorme wirtschaftliche Chancen. Um diese Chancen bestmöglich nutzen zu können, braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen und gut ausgebildete Fachkräfte. Link zum Original
Die Universitätskliniken des Landes erhalten verlässliche politische Rahmenbedingungen für höchste Qualität in Versorgung, Lehre und Forschung.
Wortlaut im Programm
Die baden-württembergischen Universitätskliniken brauchen verlässliche politische Rahmenbedingungen, um höchste Qualität zu garantieren – sowohl bei der Gesundheitsversorgung als auch in Lehre und Forschung. Sie sind in ihrer Arbeit dem Gemeinwohl verpflichtet: Nicht reines Gewinnstreben, sondern der verantwortliche Umgang mit öffentlichen Mitteln im Interesse der PatientInnen und der wissenschaftlichen Entwicklung sollte oberstes Ziel sein. Link zum Original
Oberstes Ziel der Universitätskliniken ist nicht Gewinnstreben, sondern der verantwortliche Umgang mit öffentlichen Mitteln im Interesse der Patienten und der Wissenschaft.
Wortlaut im Programm
Die baden-württembergischen Universitätskliniken brauchen verlässliche politische Rahmenbedingungen, um höchste Qualität zu garantieren – sowohl bei der Gesundheitsversorgung als auch in Lehre und Forschung. Sie sind in ihrer Arbeit dem Gemeinwohl verpflichtet: Nicht reines Gewinnstreben, sondern der verantwortliche Umgang mit öffentlichen Mitteln im Interesse der PatientInnen und der wissenschaftlichen Entwicklung sollte oberstes Ziel sein. Link zum Original
Die Privatisierung von Universitätskliniken wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen die Privatisierung von Universitätskliniken ab und prüfen bei Kooperationen mit Dritten kritisch, ob sie wirklich dazu führen, dass Aufgaben besser erfüllt Link zum Original
Kooperationen von Universitätskliniken mit Dritten werden kritisch darauf geprüft, ob sie zu besserer Aufgabenerfüllung führen.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen die Privatisierung von Universitätskliniken ab und prüfen bei Kooperationen mit Dritten kritisch, ob sie wirklich dazu führen, dass Aufgaben besser erfüllt Link zum Original
Beschäftigte und Wissenschaftler an Universitätskliniken sollen ein gutes Arbeitsklima vorfinden.
Wortlaut im Programm
Klinikumsbeschäftigte und WissenschaftlerInnen sollen in den Universitätskliniken ein gutes Arbeitsklima vorfinden. Link zum Original
Assistenzärzte erhalten innerhalb der regulären Arbeitszeit mehr Zeit für Forschung.
Wortlaut im Programm
Insbesondere den AssistenzärztInnen soll innerhalb der regulären Arbeitszeit mehr Zeit für die Forschung zur Verfügung stehen. Link zum Original
Universitätskliniken erhalten eine handlungsfähige Leitung, damit Investitionen getätigt und Mittel effektiv eingesetzt werden können.
Wortlaut im Programm
Universitätskliniken brauchen eine handlungsfähige Leitung, damit notwendige Investitionen getätigt und die Mittel effektiv eingesetzt werden können. Sie müssen eng mit den Universitäten kooperieren. Sie brauchen mehr Entscheidungsspielräume, etwa in den Bereichen Bauen und Bauherreneigenschaft. Im Gegenzug ist von ihnen strikte Transparenz und vorbildliches Qualitätsmanagement zu verlangen, damit sich schwerwiegende Fehler der Vergangenheit, wie sie beispielsweise am Freiburger Universitätsklinikum gemacht wurden (Dopingskandal, „Fall Friedl“), nicht wiederholen. Link zum Original
Universitätskliniken kooperieren eng mit den Universitäten.
Wortlaut im Programm
Universitätskliniken brauchen eine handlungsfähige Leitung, damit notwendige Investitionen getätigt und die Mittel effektiv eingesetzt werden können. Sie müssen eng mit den Universitäten kooperieren. Sie brauchen mehr Entscheidungsspielräume, etwa in den Bereichen Bauen und Bauherreneigenschaft. Im Gegenzug ist von ihnen strikte Transparenz und vorbildliches Qualitätsmanagement zu verlangen, damit sich schwerwiegende Fehler der Vergangenheit, wie sie beispielsweise am Freiburger Universitätsklinikum gemacht wurden (Dopingskandal, „Fall Friedl“), nicht wiederholen. Link zum Original
Universitätskliniken erhalten mehr Entscheidungsspielräume, etwa beim Bauen und bei der Bauherreneigenschaft.
Wortlaut im Programm
Universitätskliniken brauchen eine handlungsfähige Leitung, damit notwendige Investitionen getätigt und die Mittel effektiv eingesetzt werden können. Sie müssen eng mit den Universitäten kooperieren. Sie brauchen mehr Entscheidungsspielräume, etwa in den Bereichen Bauen und Bauherreneigenschaft. Im Gegenzug ist von ihnen strikte Transparenz und vorbildliches Qualitätsmanagement zu verlangen, damit sich schwerwiegende Fehler der Vergangenheit, wie sie beispielsweise am Freiburger Universitätsklinikum gemacht wurden (Dopingskandal, „Fall Friedl“), nicht wiederholen. Link zum Original
Von Universitätskliniken werden strikte Transparenz und vorbildliches Qualitätsmanagement verlangt.
Wortlaut im Programm
Universitätskliniken brauchen eine handlungsfähige Leitung, damit notwendige Investitionen getätigt und die Mittel effektiv eingesetzt werden können. Sie müssen eng mit den Universitäten kooperieren. Sie brauchen mehr Entscheidungsspielräume, etwa in den Bereichen Bauen und Bauherreneigenschaft. Im Gegenzug ist von ihnen strikte Transparenz und vorbildliches Qualitätsmanagement zu verlangen, damit sich schwerwiegende Fehler der Vergangenheit, wie sie beispielsweise am Freiburger Universitätsklinikum gemacht wurden (Dopingskandal, „Fall Friedl“), nicht wiederholen. Link zum Original
Die Pläne der Landesregierung zum Umbau der Universitätskliniken werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen deshalb die Pläne der Landesregierung zum Umbau der Unikliniken ab. Link zum Original
Die psychosoziale Betreuung von Kindern und Jugendlichen wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Auch die psychosoziale Betreuung von Kindern und Jugendlichen muss dringend verbessert werden. Link zum Original
Die Wartezeiten auf einen kinder- und jugendpsychotherapeutischen Behandlungsplatz werden deutlich verkürzt.
Wortlaut im Programm
Es ist deshalb unser Ziel, die viel zu langen Wartezeiten (bis zu zehn Wochen!) für einen kinder- und jugendpsychotherapeutischen Behandlungsplatz deutlich zu reduzieren. Link zum Original
Die Gesundheitsversorgung soll sich stärker an den tatsächlich nachgefragten Angeboten und Bedürfnissen der Patienten orientieren.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine stärkere Bedarfsorientierung, d.h. eine Konzentration auf Angebote, die von den PatientInnen tatsächlich nachgefragt werden und ihren Bedürfnissen entsprechen. Link zum Original
Therapievielfalt einschließlich Komplementärmedizin, Naturheilverfahren und Homöopathie wird als berechtigt angesehen.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund ist die Therapievielfalt für uns ein hohes Gut: Komplementärmedizin, Naturheilverfahren und Homöopathie haben ihre selbstverständliche Berechtigung. Link zum Original
Die ärztliche Vergütung soll so neu geregelt werden, dass gesprächsintensive Medizin statt Geräteeinsatz besser honoriert wird.
Wortlaut im Programm
Zudem halten wir eine Neuregelung der ärztlichen Vergütung für unausweichlich: Nicht der Geräteeinsatz, sondern die gesprächs- und damit zeitintensive Medizin muss besser honoriert werden. Link zum Original
Für die künftige medizinische Versorgung sollen ambulante und stationäre Angebote stärker vernetzt werden, etwa in Tageskliniken.
Wortlaut im Programm
Um die medizinische Versorgung auch in Zukunft sicherzustellen, sind neue Formen der Vernetzung gefragt, etwa zwischen ambulanten und stationären Angeboten, wie sie z.B. in Tageskliniken praktiziert werden. Link zum Original
Eine wohnortnahe Notfallversorgung soll als Basisstruktur bestehen.
Wortlaut im Programm
Wichtig ist in diesem Kontext auch eine wohnortnahe Notfallversorgung als Basisstruktur. Um sie einrichten zu können, müssen jedoch die finanziellen Rahmenbedingungen neu geregelt werden. Link zum Original
Die finanziellen Rahmenbedingungen für eine wohnortnahe Notfallversorgung sollen neu geregelt werden.
Wortlaut im Programm
Wichtig ist in diesem Kontext auch eine wohnortnahe Notfallversorgung als Basisstruktur. Um sie einrichten zu können, müssen jedoch die finanziellen Rahmenbedingungen neu geregelt werden. Link zum Original
Für die Niederlassung von Hausärzten sollen kleinräumigere Planungsbezirke geschaffen werden, um Unterversorgung auf dem Land zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
Um die drohende medizinische Unterversorgung auf dem Land abzufedern, müssen kleinräumigere Planungsbezirke für die Niederlassung von HausärztInnen geschaffen werden. Link zum Original
Anreize wie günstige Praxismieten, Umsatzgarantien und Rotationssysteme sollen junge Ärzte zeitweise für die Landarzttätigkeit gewinnen.
Wortlaut im Programm
Ebenso sinnvoll sind Anreizstrukturen wie z.B. günstige Praxismieten, Umsatzgarantien und Rotationssysteme, die es jungen ÄrztInnen ermöglichen, zunächst für einen überschaubaren Zeitraum die Tätigkeit eines Landarztes bzw. einer Landärztin auszuüben. Link zum Original
Hausarztverträge sollen weiterentwickelt, ausgedehnt und attraktiv ausgestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Weiterentwicklung und Ausdehnung von Hausarztverträgen, die jedoch so ausgestaltet werden müssen, dass sie attraktiv genug sind. Link zum Original
Für Kinder- und Jugendärzte soll es eigenständige Verträge geben.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig halten wir eigenständige Verträge für Kinder- und JugendärztInnen für sinnvoll, um die engmaschige medizinische Begleitung von Kindern gerade in den ersten Lebensjahren zu sichern. Link zum Original
Die Facharztweiterbildung für Allgemeinmedizin soll ein einfaches und abgestimmtes Verfahren erhalten.
Wortlaut im Programm
Zudem braucht es ein einfaches und abgestimmtes Verfahren bei der Facharztweiterbildung für Allgemeinmedizin. Link zum Original
Die Arbeitsbedingungen in der Pflege sollen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitsbedingungen in der Pflege müssen dringend verbessert werden. Link zum Original
Pflege soll besser bezahlt werden.
Wortlaut im Programm
Pflege als Dienst am Menschen braucht eine höhere gesellschaftliche Wertschätzung und muss besser bezahlt werden. Link zum Original
Akademisch ausgebildete Pflegekräfte sollen klar definierte ärztliche Tätigkeiten selbstständig übernehmen dürfen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass besonders qualifizierte, akademisch ausgebildete Pflegekräfte klar definierte heilberufliche Tätigkeiten aus dem ärztlichen Aufgabenfeld selbstständig übernehmen können, wie es in vielen anderen europäischen Ländern bereits üblich ist. Link zum Original
Ein eigenständiger pflegerischer Aufgabenbereich soll weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Neben der Neuverteilung der Aufgaben ist auch die Weiterentwicklung eines eigenständigen pflegerischen Aufgabenbereichs notwendig. Link zum Original
Pflegekräfte sollen die Verantwortung für die Verordnung pflegerischer Hilfsmittel erhalten.
Wortlaut im Programm
Zur Umsetzung fordern wir die Einrichtung von weiteren pflegewissenschaftlichen Lehrstühlen, die Förderung der Pflegeforschung, die Weiterentwicklung von pflegerischen Bildungsgängen, aber auch die Übertragung der Verantwortung für die Verordnung von pflegerischen Hilfsmitteln an die Pflegekräfte. Link zum Original
Krankenhäuser sollen zu Dienstleistern in einer sektorenübergreifend integrierten Versorgung werden.
Wortlaut im Programm
Krankenhäuser müssen zu Dienstleistern in einer integrierten Versorgungslandschaft werden. Link zum Original
Die zunehmende Privatisierung von Kliniken wird kritisch gesehen.
Wortlaut im Programm
Wir sehen den zunehmenden Trend zur Privatisierung von Kliniken kritisch und setzen uns für die Trägervielfalt ein. Link zum Original
Bei Krankenhäusern soll Trägervielfalt erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir sehen den zunehmenden Trend zur Privatisierung von Kliniken kritisch und setzen uns für die Trägervielfalt ein. Link zum Original
Die Krankenhausplanung soll in der Zuständigkeit des Landes bleiben.
Wortlaut im Programm
Die Krankenhausplanung muss in der Zuständigkeit des Landes bleiben. Link zum Original
Die Investitionskosten der Krankenhäuser sollen vollständig übernommen werden.
Wortlaut im Programm
Die Investitionskosten der Krankenhäuser sind vollständig zu übernehmen. Link zum Original
Die Mittel für Investitionen der Krankenhäuser sollen auf 600 Millionen Euro pro Jahr erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Mittel für die Investitionskosten auf 600 Mio. Euro pro Jahr erhöhen. Das ist eine angemessene Steigerung angesichts von angemeldeten Investitionen der Krankenhäuser in Baden-Württemberg in Höhe von 1,63 Mrd. Euro, von denen selbst das Sozialministerium 1 Mrd. Euro für dringlich hält. Link zum Original
Ergänzend zur Krankenhausversorgung sollen komplementäre Angebote ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Zusätzlich zur Krankenhausversorgung halten wir den Ausbau komplementärer Angebote für notwendig. Link zum Original
Die ambulanten gemeindenahen Hilfen der Sozialpsychiatrischen Dienste für psychisch Kranke sollen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
So müssen beispielsweise für psychisch kranke Menschen die ambulanten gemeindenahen Hilfen durch die Sozialpsychiatrischen Dienste verbessert werden. Dies muss durch ein eigenes Hilfegesetz für psychisch Kranke sichergestellt werden. Link zum Original
Ein eigenes Hilfegesetz für psychisch Kranke soll geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
So müssen beispielsweise für psychisch kranke Menschen die ambulanten gemeindenahen Hilfen durch die Sozialpsychiatrischen Dienste verbessert werden. Dies muss durch ein eigenes Hilfegesetz für psychisch Kranke sichergestellt werden. Link zum Original
Angestrebt wird eine flächendeckende wohnortnahe Grundversorgung, während Hochleistungsmedizin an einzelnen Standorten konzentriert werden kann.
Wortlaut im Programm
Ziel ist eine flächendeckende, wohnortnahe Grundversorgung – Hochleistungsmedizin dagegen kann an einzelnen Standorten konzentriert werden. Link zum Original
Prävention und Gesundheitsförderung sollen zu einem gesundheitspolitischen Schwerpunkt werden.
Wortlaut im Programm
Prävention und Gesundheitsförderung führen im Gesundheitswesen immer noch ein Nischendasein. Wir wollen sie zu einem gesundheitspolitischen Schwerpunkt weiterentwickeln, denn es ist unstrittig, dass sie dazu beitragen können, chronische Krankheiten, die schon aufgrund der demografischen Entwicklung in den kommenden Jahren zunehmen werden, zu verhindern oder hinauszuzögern. Link zum Original
Prävention und Gesundheitsförderung sollen stärker in Schulen, Kitas, Betrieben und Krankenhäusern verankert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Prävention und Gesundheitsförderung deshalb stärker in Schulen, Kindertagesstätten, Betrieben und Krankenhäusern verankern. Link zum Original
Kommunale und regionale Gesundheitskonferenzen sollen als Instrument zur Vereinbarung von Gesundheits- und Präventionszielen dienen.
Wortlaut im Programm
So können kommunale und regionale Gesundheitskonferenzen ein Instrument sein, sich auf Gesundheits- und Präventionsziele zu verständigen und gemeinsam Strategien zu ihrer Umsetzung zu entwickeln. Link zum Original
Die Projekte der Gesundheitsstrategie für Baden-Württemberg sollen gesichert und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Die bereits initiierte Gesundheitsstrategie für Baden-Württemberg ist ein guter Ansatz. Allerdings müssen die begonnenen Projekte gesichert und ausgebaut werden. Link zum Original
Prävention und Gesundheitsförderung sollen auch in anderen Politikfeldern wie Arbeitsmarkt-, Umwelt- und Verkehrspolitik verankert werden.
Wortlaut im Programm
Doch für uns GRÜNE reicht die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung über den Bereich der Gesundheitspolitik hinaus. Deshalb setzen wir uns für ihre Verankerung in weiteren gesundheitsrelevanten Politikfeldern – etwa in der Arbeitsmarkt-, Umwelt- und Verkehrspolitik – ein. Link zum Original
Die Gesundheitschancen sozial benachteiligter Menschen sollen durch zielgruppenspezifische Präventionsangebote verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Sozial benachteiligte Menschen erkranken häufiger und früher und haben eine kürzere Lebenserwartung als der Rest der Bevölkerung. Deshalb wollen wir GRÜNEN die Gesundheitschancen dieser Gruppen durch zielgruppenspezifische Präventionsangebote verbessern. Link zum Original
Der Zugang zu den etablierten Strukturen der Gesundheitsversorgung soll erleichtert werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig muss auch der Zugang zu den etablierten Strukturen der Gesundheitsversorgung erleichtert werden. Link zum Original
In die Aus- und Weiterbildung aller Gesundheitsberufe soll verstärkt Wissen über geschlechtsspezifische Unterschiede bei Gesundheit und Krankheit einfließen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass in die Aus- und Weiterbildung aller Gesundheitsberufe verstärkt Wissen um geschlechtsspezifische Unterschiede bei Gesundheit und Krankheit einfließen. Link zum Original
Für Migranten soll eine interkulturelle Gesundheitsberatung eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem halten wir die Einrichtung einer interkulturellen Gesundheitsberatung für MigrantInnen für wichtig, weil diese Personengruppe von besonderen Gesundheitsrisiken betroffen ist bzw. insgesamt schlechtere Gesundheitschancen hat. Link zum Original
Die Prävention von Männerkrankheiten soll bei Krankenkassen und in der betrieblichen Gesundheitsförderung eine größere Rolle spielen.
Wortlaut im Programm
Die Prävention von Männerkrankheiten muss eine größere Rolle spielen, sowohl bei den Krankenkassen als auch in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Link zum Original
Projekte zur Männergesundheit sollen gezielt gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir gezielt Projekte im Bereich der Männergesundheit fördern. Link zum Original
Der Männeranteil in den Pflegeberufen soll gesteigert werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem setzen wir uns für eine Steigerung des Männeranteils in den Pflegeberufen ein, denn wir nehmen das Recht männlicher Patienten auf gleichgeschlechtliche Pflege ernst. Link zum Original
In allen Regionen des Landes sollen mittelfristig unabhängige Patientenberatungsstellen eingerichtet werden können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mittelfristig in allen Regionen des Landes die Möglichkeit schaffen, unabhängige Patientenberatungsstellen einzurichten. Link zum Original
Die Patientenrechte sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Die Stärkung der PatientInnenrechte ist aus grüner Sicht elementar, um die Einzelnen in einem immer komplexer werdenden Gesundheitssystem zu unterstützen und ihnen durch unabhängige Informationen die bestmögliche Beratung und Behandlung zu ermöglichen. Link zum Original
Es sollen differenzierte Konzepte zur Förderung von Drogenmündigkeit, Suchtprävention und Drogenhilfe entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen differenzierte Konzepte zur Förderung von Drogenmündigkeit, Suchtprävention und Drogenhilfe. Diese müssen auf Entkriminalisierung, Aufklärung und Prävention sowie auf sozialer und therapeutischer Unterstützung basieren. Link zum Original
Drogenpolitische Konzepte sollen auf Entkriminalisierung, Aufklärung, Prävention sowie sozialer und therapeutischer Unterstützung beruhen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen differenzierte Konzepte zur Förderung von Drogenmündigkeit, Suchtprävention und Drogenhilfe. Diese müssen auf Entkriminalisierung, Aufklärung und Prävention sowie auf sozialer und therapeutischer Unterstützung basieren. Link zum Original
Suchtkranke Menschen haben das gleiche Recht auf freiwillige medizinische und psychologische Behandlung wie andere Kranke.
Wortlaut im Programm
Für uns GRÜNE ist klar: Menschen, die ein problematisches Konsummuster aufweisen oder abhängig sind, haben das gleiche Recht, sich freiwillig einer medizinischen und psychologischen Behandlung zu unterziehen wie jeder Mensch mit einer anderen Krankheit auch. Link zum Original
Gegen Alkoholmissbrauch sollen gezielte Präventionsmaßnahmen eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen stattdessen auf gezielte Präventionsmaßnahmen, Kontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzgesetzes, eine Stärkung der Vorbildfunktion von Erwachsenen und ein Verbot der Alkoholwerbung. Link zum Original
Die Vorbildfunktion von Erwachsenen im Umgang mit Alkohol soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen stattdessen auf gezielte Präventionsmaßnahmen, Kontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzgesetzes, eine Stärkung der Vorbildfunktion von Erwachsenen und ein Verbot der Alkoholwerbung. Link zum Original
Alkoholwerbung soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen stattdessen auf gezielte Präventionsmaßnahmen, Kontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzgesetzes, eine Stärkung der Vorbildfunktion von Erwachsenen und ein Verbot der Alkoholwerbung. Link zum Original
Unter Berücksichtigung des Jugendschutzes soll eine legale Abgabe von Cannabis durch öffentlich-rechtliche Stellen ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Um KonsumentInnen „weicher“ Drogen wie Cannabis von Dealern und dem illegalen Drogenmarkt fernzuhalten, wollen wir GRÜNEN unter Berücksichtigung des Jugendschutzes eine legale Abgabe durch öffentlich-rechtliche Stellen ermöglichen und in wissenschaftlich begleiteten Modellversuchen erproben. Link zum Original
Die legale Cannabisabgabe soll in wissenschaftlich begleiteten Modellversuchen erprobt werden.
Wortlaut im Programm
Um KonsumentInnen „weicher“ Drogen wie Cannabis von Dealern und dem illegalen Drogenmarkt fernzuhalten, wollen wir GRÜNEN unter Berücksichtigung des Jugendschutzes eine legale Abgabe durch öffentlich-rechtliche Stellen ermöglichen und in wissenschaftlich begleiteten Modellversuchen erproben. Link zum Original
Neben Prävention und Suchthilfe sollen Überlebenshilfen verstärkt werden.
Wortlaut im Programm
Außer auf Prävention und Suchthilfe setzen wir verstärkt auf Überlebenshilfen. Link zum Original
Substitution wird als eigenständiges und wirksames Therapiekonzept für Opiatabhängige angesehen.
Wortlaut im Programm
Substitution ist ein eigenständiges Therapiekonzept und eine wirksame Maßnahme, um Opiatabhängigen Wege aus der Beschaffungskriminalität zu ermöglichen. Link zum Original
Substitutionsangebote mit psychosozialer Betreuung sollen auch im ländlichen Raum sichergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Substitutionsangebote – einschließlich der dazugehörigen psychosozialen Betreuung – müssen auch im ländlichen Raum und im Strafvollzug sichergestellt sein. Link zum Original
Substitutionsangebote mit psychosozialer Betreuung sollen auch im Strafvollzug sichergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Substitutionsangebote – einschließlich der dazugehörigen psychosozialen Betreuung – müssen auch im ländlichen Raum und im Strafvollzug sichergestellt sein. Link zum Original
Schwerstabhängigen soll im Land eine wohnortnahe Diamorphinabgabe angeboten werden.
Wortlaut im Programm
Schwerstabhängigen soll auch in Baden-Württemberg eine wohnortnahe Diamorphinabgabe angeboten werden. Wir fordern die Landesregierung auf, sich an den entstehenden Kosten zu beteiligen. Link zum Original
Die Landesregierung soll sich an den Kosten der Diamorphinabgabe beteiligen.
Wortlaut im Programm
Schwerstabhängigen soll auch in Baden-Württemberg eine wohnortnahe Diamorphinabgabe angeboten werden. Wir fordern die Landesregierung auf, sich an den entstehenden Kosten zu beteiligen. Link zum Original
Die Landesregierung soll die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, damit Kommunen Drogenkonsumräume einrichten können.
Wortlaut im Programm
Drogenkonsumräume retten Leben, deshalb muss die Landesregierung die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, um Kommunen deren Einrichtung zu ermöglichen. Link zum Original
Zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten wie HIV sollen Spritzenautomaten aufgestellt werden, auch im Strafvollzug.
Wortlaut im Programm
Zur Prävention von Infektionskrankheiten wie HIV fordern wir Spritzenautomaten, auch und gerade im Strafvollzug. Link zum Original
In Zusammenarbeit mit Apotheken, Suchtschwerpunktpraxen und Verbraucherschutzstellen sollen erschwingliche und vertrauliche Analysen von Drogen und im Internet bezogenen Medikamenten angeboten werden.
Wortlaut im Programm
Sowohl von illegalen Drogen wie auch von legalen, über das Internet zu beziehenden Medikamenten geht durch ihre bislang unkontrollierte Zusammensetzung eine beträchtliche Gefahr aus. Mehrere Länder machen es Deutschland vor, wie auch in diesem sensiblen Bereich präventiver Verbraucherschutz niederschwellig praktiziert werden kann. In Anlehnung an solche Modelle fordern wir, auch in Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit den Apotheken, den Suchtschwerpunktpraxen und den Verbraucherschutzstellen erschwingliche und vor allem vertrauliche Möglichkeiten zur Analyse dieser Substanzen anzubieten. Link zum Original
Die unabhängige Beratung für Menschen mit Pflegebedarf soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Stärken möchten wir die unabhängige Beratung für Menschen mit Pflegebedarf, die Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags benötigen. Link zum Original
Mit Landesunterstützung sollen deutlich mehr kleine betreute Wohneinheiten für alte und pflegebedürftige Menschen entstehen.
Wortlaut im Programm
Mit Unterstützung des Landes sollen in Zukunft deutlich mehr kleine, betreute Wohneinheiten für alte und pflegebedürftige Menschen entstehen. Link zum Original
Das Zusammenwirken von professioneller Pflege und bürgerschaftlichem Engagement soll besonders gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Das Zusammenwirken von professioneller Pflege und bürgerschaftlichem Engagement, wie es insbesondere in kleinräumigen Einheiten gut funktioniert, ist besonders förderungswürdig. Link zum Original
Es sollen wohnortnahe Strukturen geschaffen werden, damit ältere Menschen möglichst lange in ihrem sozialen Umfeld leben können.
Wortlaut im Programm
Ältere Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem sozialen Umfeld leben. Wir wollen wohnortnahe Strukturen schaffen, um dies zu unterstützen. Link zum Original
Das Angebot professioneller Nachbarschaftshilfe und Tagespflege soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir u.a. sowohl das Angebot der professionellen Nachbarschaftshilfe und Tagespflege verbessern als auch die Weiterbildung Ehrenamtlicher zu AlltagsassistentInnen und AlltagsbegleiterInnen fördern. Link zum Original
Die Weiterbildung Ehrenamtlicher zu Alltagsassistenten und Alltagsbegleitern soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir u.a. sowohl das Angebot der professionellen Nachbarschaftshilfe und Tagespflege verbessern als auch die Weiterbildung Ehrenamtlicher zu AlltagsassistentInnen und AlltagsbegleiterInnen fördern. Link zum Original
In der stationären Pflege sollen transparente Strukturen einen Vergleich der Leistungen und Qualität aller Heime ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Für die stationäre Pflege brauchen wir transparente Strukturen, die es InteressentInnen ermöglichen, sich einen Überblick über alle Heime und Einrichtungen zu verschaffen und deren Leistungen und Qualität zu vergleichen. Link zum Original
Für alle Pflegeeinrichtungen und pflegerischen Dienste soll eine umfassende Qualitätssicherung eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Dazu bedarf es einer umfassenden Qualitätssicherung für alle Einrichtungen und pflegerischen Dienste. Dies wollen wir durch eine vollständige Überarbeitung des Landesheimgesetzes erreichen. Link zum Original
Das Landesheimgesetz soll vollständig überarbeitet werden.
Wortlaut im Programm
Dazu bedarf es einer umfassenden Qualitätssicherung für alle Einrichtungen und pflegerischen Dienste. Dies wollen wir durch eine vollständige Überarbeitung des Landesheimgesetzes erreichen. Link zum Original
Ehrenamtliche in Initiativen für Menschen mit Demenz sollen professionell begleitet und geschult werden.
Wortlaut im Programm
In Baden-Württemberg gibt es zahlreiche Initiativen, die sich gezielt um Menschen mit Demenz kümmern. Diese ehrenamtlich Engagierten müssen professionell begleitet und geschult werden. Link zum Original
Bestehende Modelle sollen ausgewertet und bewährte Beispiele auf andere Standorte übertragen werden.
Wortlaut im Programm
Bestehende Modelle sollen untersucht und ausgewertet werden, mit dem Ziel, Best-Practice-Beispiele auch auf andere Standorte zu übertragen. Link zum Original
Der Altenpflegeberuf soll durch bessere Aus- und Weiterbildung, angemessene Bezahlung und mehr Aufstiegsmöglichkeiten attraktiver werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem müssen wir auf den zunehmenden Mangel an Altenpflegekräften reagieren, indem wir das Berufsbild insgesamt attraktiver gestalten (z.B. durch verbesserte Aus- und Weiterbildung, angemessene Bezahlung, mehr Aufstiegsmöglichkeiten). Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.