Grüne BW · Das neue Programm für Baden-Württemberg. Jetzt!
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Baden-Württemberg 2011 · beschlossen 05.12.2010 · Original
Das Programm enthält 65 von 1.714 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 65Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 122Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 65
Ein vielfältiges und flächendeckendes kulturelles Angebot im ganzen Land wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für ein vielfältiges und flächendeckendes kulturelles Angebot im ganzen Land ein. Link zum Original
Kunst und Kultur gehören zur Daseinsvorsorge.
Wortlaut im Programm
Kunst und Kultur gehören für uns zur Daseinsvorsorge. Link zum Original
Baden-Württemberg wird als „Kulturland“ ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir GRÜNEN Baden-Württemberg als „Kulturland“ ausbauen, die kulturelle Vielfalt fördern und für die Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden im Land angemessene Rahmenbedingungen schaffen. Link zum Original
Die kulturelle Vielfalt wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir GRÜNEN Baden-Württemberg als „Kulturland“ ausbauen, die kulturelle Vielfalt fördern und für die Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden im Land angemessene Rahmenbedingungen schaffen. Link zum Original
Für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende im Land werden angemessene Rahmenbedingungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir GRÜNEN Baden-Württemberg als „Kulturland“ ausbauen, die kulturelle Vielfalt fördern und für die Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden im Land angemessene Rahmenbedingungen schaffen. Link zum Original
Kulturelle Teilhabe wird allen Bevölkerungsschichten unabhängig von Herkunft, Einkommen, Gesundheit und Wohnort ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Die kulturelle Teilhabe muss allen Bevölkerungsschichten ermöglicht werden, unabhängig von Herkunft, Einkommen, gesundheitlichem Zustand und Wohnort. Link zum Original
Die Kulturschaffenden des Landes werden auch künftig tatkräftig unterstützt.
Wortlaut im Programm
Im Wissen um das riesige Potenzial der Kultur wollen wir auch in Zukunft die Kulturschaffenden des Landes tatkräftig unterstützen. Dies wird aber nur gelingen, wenn das Land die Träger der Kultureinrichtungen – und damit vor allem die Kommunen – finanziell solide ausstattet. Link zum Original
Das Land stattet die Träger der Kultureinrichtungen, vor allem die Kommunen, finanziell solide aus.
Wortlaut im Programm
Im Wissen um das riesige Potenzial der Kultur wollen wir auch in Zukunft die Kulturschaffenden des Landes tatkräftig unterstützen. Dies wird aber nur gelingen, wenn das Land die Träger der Kultureinrichtungen – und damit vor allem die Kommunen – finanziell solide ausstattet. Link zum Original
Das Land schafft Voraussetzungen dafür, dass neue kulturelle Initiativen und Ideen verwirklicht werden können.
Wortlaut im Programm
Außerdem darf sich das Land nicht auf dem Existierenden ausruhen, sondern muss die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch neue Initiativen und Ideen eine Chance auf Verwirklichung erhalten. Link zum Original
Die vorhandene kulturelle Vielfalt wird ständig neu gefördert und gesichert.
Wortlaut im Programm
Dies macht deutlich, dass man sich nicht auf der vorhandenen Vielfalt ausruhen darf, sondern diese ständig neu fördern und sichern muss. Link zum Original
In die Jahre gekommene Kultureinrichtungen werden modernisiert.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen Mittel und Wege gesucht werden, „in die Jahre gekommene“ Kultureinrichtungen zu modernisieren. Insbesondere die Soziokulturellen Zentren brauchen hierbei die Unterstützung des Landes. Link zum Original
Das Land unterstützt insbesondere die Soziokulturellen Zentren bei der Modernisierung.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen Mittel und Wege gesucht werden, „in die Jahre gekommene“ Kultureinrichtungen zu modernisieren. Insbesondere die Soziokulturellen Zentren brauchen hierbei die Unterstützung des Landes. Link zum Original
Wichtige Baukultur in Baden-Württemberg wird zur Sicherung der kulturellen Vielfalt bewahrt.
Wortlaut im Programm
Und selbstverständlich gehört für uns zur Sicherung der Vielfalt die Bewahrung wichtiger Baukultur in Baden-Württemberg. Link zum Original
Historische Gebäude werden nach Möglichkeit erhalten und einer nachhaltigen Nutzung zugeführt.
Wortlaut im Programm
Um die kulturelle Identität unserer Städte und Gemeinden zu bewahren, sollten historische Gebäude daher, wenn möglich, erhalten, energetisch saniert und einer nachhaltigen Nutzung zugeführt werden. Link zum Original
Historische Gebäude werden nach Möglichkeit energetisch saniert.
Wortlaut im Programm
Um die kulturelle Identität unserer Städte und Gemeinden zu bewahren, sollten historische Gebäude daher, wenn möglich, erhalten, energetisch saniert und einer nachhaltigen Nutzung zugeführt werden. Link zum Original
Für den Denkmalschutz werden ausreichende Mittel bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Mittel für den Denkmalschutz müssen in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Kulturschaffenden wird eine faire Bezahlung ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Wer Kultur fördern möchte, der muss dazu beitragen, Kulturschaffenden eine faire Bezahlung zu ermöglichen. Denn Kultur, Kunst und Kreativität kann es nicht zum Dumpingpreis geben. Link zum Original
Das Verhältnis von institutioneller Förderung und Projektförderung in der Kultur wird neu ausgerichtet, um Planungssicherheit, gesicherte Arbeitsplätze und angemessene Bezahlung zu gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Um Kultureinrichtungen Planungssicherheit und damit auch Kulturschaffenden gesicherte Arbeitsplätze und eine angemessene Bezahlung zu gewährleisten, ist das Verhältnis von institutioneller Förderung und Projektförderung neu auszurichten. Link zum Original
Interkulturelle Kulturarbeit wird als kontinuierliche Aufgabe verstanden und nicht auf einmalige Projekte beschränkt.
Wortlaut im Programm
Im Sinne einer nachhaltigen Kulturpolitik für Baden-Württemberg muss aber interkulturelle Kulturarbeit zunehmend als kontinuierliche Aufgabe verstanden werden und darf sich nicht auf einmalige Projekte beschränken. Link zum Original
Alle Kultureinrichtungen öffnen sich interkulturell.
Wortlaut im Programm
Wir streben daher die interkulturelle Öffnung aller Kultureinrichtungen an. Link zum Original
Das Land schafft Anreize für einen angemessenen Anteil von Beschäftigten mit interkulturellem Hintergrund in Kultureinrichtungen.
Wortlaut im Programm
Aufgabe der Kulturpolitik des Landes ist es daher, Anreize dafür zu schaffen, dass sich Kultureinrichtungen künftig dreifach interkulturell ausrichten: durch einen angemessenen Anteil von Beschäftigten mit interkulturellem Hintergrund, durch die Ausrichtung auf ein interkulturelles Publikum sowie das Aufgreifen des Themas Migration und anderer interkultureller Fragestellungen in ihren Programmen. Link zum Original
Das Land schafft Anreize, damit Kultureinrichtungen sich auf ein interkulturelles Publikum ausrichten.
Wortlaut im Programm
Aufgabe der Kulturpolitik des Landes ist es daher, Anreize dafür zu schaffen, dass sich Kultureinrichtungen künftig dreifach interkulturell ausrichten: durch einen angemessenen Anteil von Beschäftigten mit interkulturellem Hintergrund, durch die Ausrichtung auf ein interkulturelles Publikum sowie das Aufgreifen des Themas Migration und anderer interkultureller Fragestellungen in ihren Programmen. Link zum Original
Das Land schafft Anreize, damit Kultureinrichtungen Migration und interkulturelle Fragen in ihren Programmen aufgreifen.
Wortlaut im Programm
Aufgabe der Kulturpolitik des Landes ist es daher, Anreize dafür zu schaffen, dass sich Kultureinrichtungen künftig dreifach interkulturell ausrichten: durch einen angemessenen Anteil von Beschäftigten mit interkulturellem Hintergrund, durch die Ausrichtung auf ein interkulturelles Publikum sowie das Aufgreifen des Themas Migration und anderer interkultureller Fragestellungen in ihren Programmen. Link zum Original
Kulturelle Bildung wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Eine wichtige Aufgabe der zukünftigen Kulturpolitik ist die Förderung der kulturellen Bildung. Link zum Original
Kulturschaffende, Kulturträger und Bildungseinrichtungen von Kommunen und Land arbeiten besser zusammen.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns daher für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden, Kulturträgern und den Bildungseinrichtungen der Kommunen und des Landes aus. Link zum Original
Kultur wird zum allgemeinen Bildungsauftrag gezählt, mit entsprechenden Konsequenzen in Finanzdebatten.
Wortlaut im Programm
Die Diskussion um die kulturelle Bildung hat nochmals deutlich gemacht, dass man Kultur generell zum allgemeinen Bildungsauftrag zählen und bei Finanzdebatten die entsprechenden Konsequenzen ziehen muss. Link zum Original
Im Rahmen der Baden-Württemberg-Stiftung wird ein Kulturfonds für innovative Projekte und Initiativen eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb den Beispielen anderer Bundesländer folgen und einen Kulturfonds für innovative Projekte und Initiativen im Rahmen der Baden-Württemberg-Stiftung einführen. Link zum Original
Die Closed-Shop-Praxis bei der Landesförderung, etwa bei den Soziokulturellen Zentren, wird beendet, sodass neue Einrichtungen in die Förderung aufgenommen werden.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang wollen wir der sogenannten Closed-Shop-Praxis, z.B. bei den Sozialkulturellen Zentren, ein Ende bereiten, denn durch die Weigerung, neue Einrichtungen in die Förderung des Landes aufzunehmen, werden neue Initiativen unterdrückt. Link zum Original
Kultureinrichtungen benötigen Räume für Ausstellungen und Aufführungen, Künstler Ateliers und Proberäume.
Wortlaut im Programm
Kulturelle Einrichtungen brauchen Räume für Ausstellungen und Aufführungen, KünstlerInnen benötigen Ateliers und Proberäume. Link zum Original
Im Zusammenspiel von Ausbildungsstätten, freien Produzenten, SWR und privaten Sendern wird ein positives Klima geschaffen, damit Kreativkräfte im Land bleiben.
Wortlaut im Programm
Nun gilt es, in Baden-Württemberg im Zusammenspiel der Ausbildungsstätten mit den freien Produzenten oder auch dem SWR sowie privaten Fernsehanstalten ein positives Klima zu schaffen, damit dem Land möglichst viele Kreativkräfte erhalten bleiben. Link zum Original
Art-House-Kinos und Kommunale Kinos erhalten Förderung von Bund und Land zur Bewältigung der Digitalisierung.
Wortlaut im Programm
Baden-Württemberg hat viele preisgekrönte Art-House-Kinos und Kommunale Kinos. Im ländlichen Raum sind diese von IdealistInnen betriebenen Kinos oft die einzige kulturelle Einrichtung im Dorf oder in der Kleinstadt. Diese Kinos stehen aufgrund der Digitalisierung vor immensen Herausforderungen, die ohne entsprechende Förderung des Bundes und des Landes nicht zu bewältigen sind. Link zum Original
Die MFG Filmförderung Baden-Württemberg wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die MFG Filmförderung Baden-Württemberg unterstützen wir, da sie einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Weiterentwicklung der hier ansässigen Filmszene leistet. Link zum Original
Festivals und feste Kultureinrichtungen im ländlichen Raum werden auch künftig unterstützt.
Wortlaut im Programm
In Baden-Württemberg gibt es viele herausragende Festivals und feste Kultureinrichtungen im ländlichen Raum: von den Donaueschinger Festspielen über die Freilichtbühnen bis hin zum viel beachteten und in Deutschland in seiner Art wohl einmaligen Theater Lindenhof in Melchingen. Diese Einrichtungen tragen sehr viel zur kulturellen Vielfalt in Baden-Württemberg bei und müssen auch zukünftig unterstützt werden. Link zum Original
Für Kultur im ländlichen Raum werden neue Finanzierungsmöglichkeiten gesucht.
Wortlaut im Programm
Um die Finanzierung kulturellen Lebens auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu sichern, muss nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten von Kultur im ländlichen Raum gesucht werden. Deshalb wollen wir das Sächsische Kulturraumgesetz auf Baden-Württemberg übertragen. Link zum Original
Das Sächsische Kulturraumgesetz wird auf Baden-Württemberg übertragen.
Wortlaut im Programm
Um die Finanzierung kulturellen Lebens auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu sichern, muss nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten von Kultur im ländlichen Raum gesucht werden. Deshalb wollen wir das Sächsische Kulturraumgesetz auf Baden-Württemberg übertragen. Link zum Original
Geschichtsbezogene Kultureinrichtungen und Gedenkstätten in Baden-Württemberg werden verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zur Vermittlung unseres historischen Erbes die geschichtsbezogenen Kultureinrichtungen und Gedenkstätten in Baden-Württemberg verstärkt fördern. Link zum Original
Vor allem mit jungen Menschen wird die Auseinandersetzung mit Diktaturen und ihren Auswirkungen gesucht.
Wortlaut im Programm
Insbesondere vor dem Hintergrund der Nazidiktatur und des geteilten Deutschlands sowie der Erfahrungen aus der Weimarer Republik müssen wir vor allem mit jungen Menschen die Auseinandersetzung mit Diktaturen und deren Auswirkungen suchen. Link zum Original
Privaten und öffentlichen Medien wird ausreichender Spielraum für einen Beitrag zur Meinungsvielfalt gewährt, verbunden mit einer Bringschuld.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, privaten und öffentlichen Medien einen ausreichenden Spielraum zu gewähren, damit sie einen Beitrag zur Meinungsvielfalt leisten können; wir betonen aber auch ihre Bringschuld. Link zum Original
Eine qualitative lokale Berichterstattung in der Fläche wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, in der Fläche eine qualitative lokale Berichterstattung zu erhalten, und fördern Vielfalt und Qualität der örtlichen und regionalen Berichterstattung auf klassischen wie neuartigen Verbreitungswegen. Link zum Original
Vielfalt und Qualität örtlicher und regionaler Berichterstattung auf klassischen und neuen Verbreitungswegen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, in der Fläche eine qualitative lokale Berichterstattung zu erhalten, und fördern Vielfalt und Qualität der örtlichen und regionalen Berichterstattung auf klassischen wie neuartigen Verbreitungswegen. Link zum Original
Bei Lizenzzuteilungen durch die Landesanstalt für Kommunikation werden Programmvielfalt und inhaltliche Qualität stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass bei Lizenzzuteilungen durch die LfK die Vielfalt der Programme sowie die Qualität der Inhalte stärkere Berücksichtigung finden. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat die Aufgabe, mit seinen Programmen einen möglichst hohen öffentlichen Wert für die demokratische Gesellschaft zu schaffen.
Wortlaut im Programm
Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommt eine besondere Aufgabe zu. Sein Zweck ist es, mit seinen Programmen einen möglichst hohen öffentlichen Wert für die demokratisch verfasste Gesellschaft darzustellen. Link zum Original
Nicht kommerzielle Freie Radios werden als Bestandteil der Meinungsvielfalt anerkannt.
Wortlaut im Programm
Auch die nicht kommerziellen Freien Radios sind ein wichtiger Bestandteil der Meinungsvielfalt und -freiheit im Lande. Die meist ehrenamtlichen RadiomacherInnen leisten vorbildliche Arbeit bei der Förderung der Medienkompetenz vor allem von Kindern und Jugendlichen und bilden nicht selten eine für eine pluralistische Gesellschaft notwendige publizistische Gegensicht ab. Diese RadiomacherInnen haben sich in Vereinen organisiert und benötigen klare Förderstrukturen, um möglichst zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln. Link zum Original
Für die in Vereinen organisierten Macher Freier Radios werden klare Förderstrukturen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Auch die nicht kommerziellen Freien Radios sind ein wichtiger Bestandteil der Meinungsvielfalt und -freiheit im Lande. Die meist ehrenamtlichen RadiomacherInnen leisten vorbildliche Arbeit bei der Förderung der Medienkompetenz vor allem von Kindern und Jugendlichen und bilden nicht selten eine für eine pluralistische Gesellschaft notwendige publizistische Gegensicht ab. Diese RadiomacherInnen haben sich in Vereinen organisiert und benötigen klare Förderstrukturen, um möglichst zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln. Link zum Original
Die weißen Flecken der Radiolandkarte bei nicht kommerziellen Lizenznehmern werden beseitigt.
Wortlaut im Programm
Die „weißen Flecken“ der Radiolandkarte in Bezug auf nicht kommerzielle Lizenznehmer (NKL) müssen verschwinden, in NKL-freien Oberzentren müssen Radiofrequenzen frei geräumt werden. Link zum Original
In Oberzentren ohne nicht kommerzielle Lizenznehmer werden Radiofrequenzen frei geräumt.
Wortlaut im Programm
Die „weißen Flecken“ der Radiolandkarte in Bezug auf nicht kommerzielle Lizenznehmer (NKL) müssen verschwinden, in NKL-freien Oberzentren müssen Radiofrequenzen frei geräumt werden. Link zum Original
Findet Religionsunterricht an staatlichen Schulen statt, werden alle Religionen gleich behandelt.
Wortlaut im Programm
Findet Religionsunterricht an staatlichen Schulen statt, müssen die Religionen gleich behandelt werden. Link zum Original
Es wird eine lebendige Erinnerungskultur angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine lebendige Erinnerungskultur. Link zum Original
In Schulen, Bildungsstätten, Jugendhäusern, Kommunen und Gedenkstätten wird immer wieder auf die Verbrechen des Nationalsozialismus aufmerksam gemacht.
Wortlaut im Programm
In Schulen, Bildungsstätten, Jugendhäusern, Kommunen und insbesondere an allen historisch wichtigen Orten und Gedenkstätten muss immer wieder auf die menschenverachtenden Verbrechen des Nationalsozialismus aufmerksam gemacht werden. Link zum Original
Das Internet wird für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als dritte Säule neben Radio und Fernsehen etabliert.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNEN wollen das Internet als dritte Säule fest neben Radio und Fernsehen etablieren. Link zum Original
Der geltende Rundfunkstaatsvertrag wird abgelehnt, weil er dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Internet zu enge Grenzen setzt.
Wortlaut im Programm
Deshalb lehnen wir den jetzt gültigen Rundfunkstaatsvertrag ab, da er dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Internet – wohl aus Rücksicht auf die Medienbranche – zu enge Fesseln anlegt. Link zum Original
Der Rundfunkstaatsvertrag wird so geändert, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in einem klar definierten Rahmen im Internet tätig sein kann.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, den Rundfunkstaatsvertrag so zu ändern, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in einem klar definierten Rahmen im Internet agieren kann. Link zum Original
Jugendschutz und die legitimen Interessen der Computerspielerinnen und -spieler werden miteinander vereinbart.
Wortlaut im Programm
Verantwortungsvoller Jugendschutz und die legitimen Interessen der Spieler- Innen müssen miteinander vereinbar sein. Link zum Original
Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) wird grundlegend reformiert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine grundlegende Reform der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und eine Weiterentwicklung der Indizierung, um die Mängel des Jugendmedienschutzes bei Computerspielen zu beheben. Link zum Original
Die Indizierung wird weiterentwickelt, um Mängel des Jugendmedienschutzes bei Computerspielen zu beheben.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine grundlegende Reform der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und eine Weiterentwicklung der Indizierung, um die Mängel des Jugendmedienschutzes bei Computerspielen zu beheben. Link zum Original
Die Kriterien für Alterseinstufung und Indizierung von Computerspielen werden überprüft.
Wortlaut im Programm
Ob die bisherigen Kriterien für die Alterseinstufung und Indizierung den problematischen Elementen von Spielen gerecht werden, muss geprüft werden. Link zum Original
Beim Jugendschutz bei Computerspielen bleibt die Verhältnismäßigkeit der Mittel gewahrt.
Wortlaut im Programm
Insbesondere bei Computerspielen muss jedoch die Verhältnismäßigkeit der Mittel gewahrt bleiben. Link zum Original
Das Spielen am Computer gilt auch als Kulturtechnik.
Wortlaut im Programm
Wir Grünen begreifen das Spielen am Computer auch als Kulturtechnik. Link zum Original
Die Regelungen des neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrags ab 2011 werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Regelungen, die der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ab 2011 einführen soll, lehnen wir ab. Link zum Original
Künstlerinnen, Künstler, Musikerinnen und Musiker erhalten weiterhin eine angemessene Vergütung für ihre kreativen Produkte.
Wortlaut im Programm
KünstlerInnen und MusikerInnen leben von der Verwertung ihrer kreativen Produkte, deshalb müssen wir Wege finden, um ihnen weiterhin eine angemessene Vergütung zu ermöglichen. Link zum Original
Eine pauschale Kriminalisierung unlizenzierter Nutzung im privaten, nicht kommerziellen Kontext wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNEN sprechen uns entschieden gegen die pauschale Kriminalisierung von unlizensierter Nutzung im privaten, nicht kommerziellen Kontext aus. Link zum Original
Die Urheberrechtsgesetzgebung in Deutschland und der Europäischen Union wird grundlegend reformiert.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine grundlegende Reform der bestehenden Urheberrechtsgesetzgebung in Deutschland und der Europäischen Union ein. Link zum Original
Das Urheberrecht nützt Künstlern, Bürgern, Forschern, Journalisten, Bloggern, Universitäten und Schulen und nicht ausschließlich großen Medien- und Verlagskonzernen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Regelung, die den KünstlerInnen, BürgerInnen, ForscherInnen, JournalistInnen, BloggerInnen, Universitäten und Schulen nützt – und nicht ausschließlich den Medien- und Verlagsgiganten. Link zum Original
Die legitimen Interessen der Kulturschaffenden am Schutz und an der gewerblichen Nutzung ihrer Werke bleiben gewahrt.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig müssen aber dabei die legitimen Interessen der Kulturschaffenden am Schutz und an der gewerblichen Nutzung ihrer kreativen Produkte gewahrt bleiben. Link zum Original
Die Einführung einer Kulturflatrate gilt als diskussionswürdige Alternative.
Wortlaut im Programm
Die Einführung einer Kulturflatrate halten wir für eine diskussionswürdige Alternative. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.