Grüne · Das neue Programm für Baden-Württemberg. Jetzt!
Forderungen zu Energie
Landtagswahl Baden-Württemberg 2011 · beschlossen 05.12.2010 · Original
Das Programm enthält 56 von 1.714 Forderungen zu „Energie“.
- 56Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 122Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 56
Die beschlossene Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Präambel s e ite 09 Wir wollen auch mehr Zukunft wagen. Die von Schwarz-Gelb beschlossene Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken, die der derzeitige Ministerpräsident Mappus mit aller Kraft vorangetrieben hat, macht Baden-Württemberg zum Standort einer Dinosauriertechnik statt zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Link zum Original
Baden-Württemberg soll Spitzenreiter bei der klimaneutralen Energieerzeugung werden.
Wortlaut im Programm
Statt weiter Atommüllberge aufzutürmen, für deren Endlagerung keine Lösung in Sicht ist, wollen wir Spitzenreiter bei der klimaneutralen Energieerzeugung werden und zugleich dafür sorgen, dass unser Land auch in Zukunft wirtschaftlich gut dasteht. Link zum Original
Am Atomausstieg wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
Wir halten am Atomausstieg fest, setzen uns für grundlegende Veränderungen in der Bildungspolitik ein, wollen eine echte Bürgerbeteiligung und über eine Volksabstimmung den Stopp von „Stuttgart 21“ erreichen. Link zum Original
Die Blockade gegen die Windkraft wird abgebaut, damit sie eine größere wirtschaftliche Rolle spielen kann.
Wortlaut im Programm
Im Land des Maschinenbaus, der Feinmechanik und der Messtechnik könnte beispielsweise die Windkraft eine viel größere wirtschaftliche Rolle spielen, wenn wir die von CDU und FDP errichtete Blockade ein für alle Mal abbauen. Link zum Original
Vom EU-Energiekommissar wird eine konsequent ökologische Energiepolitik erwartet, die den Herausforderungen des Klimawandels gerecht wird.
Wortlaut im Programm
Vom ehemaligen Ministerpräsidenten und jetzigen EU-Kommissar für Energie, Günther Oettinger, erwarten wir eine konsequent ökologische Energiepolitik, die den Herausforderungen des Klimawandels gerecht wird. Link zum Original
Die Landesagentur für Elektromobilität soll sich zusätzlich dem Problem der Energiespeicherung für erneuerbare Energien widmen.
Wortlaut im Programm
Die Ziele der neu gegründeten Landesagentur für Elektromobilität müssen erweitert werden: Sie soll sich nicht nur mit Mobilität beschäftigen, sondern sich auch dem für die erneuerbaren Energien entscheidenden Problem der Energiespeicherung zuwenden. Link zum Original
Das Energie- und Klimaschutzkonzept setzt auf Energieeinsparung, Einsatz erneuerbarer Energien und Erhöhung der Energieeffizienz.
Wortlaut im Programm
Mit einem ambitionierten Energie- und Klimaschutzkonzept wollen wir die Treibhausgase bis 2020 gegenüber dem Jahr 1990 um 40 Prozent verringern. Im Zentrum steht dabei für uns die konsequente Anwendung der drei „E“s: Energieeinsparung, Einsatz erneuerbarer Energien und Erhöhung der Energieeffizienz. Link zum Original
Die von der Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke wird als Angriff auf die Energiewende abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die von der schwarz-gelben Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung, die in enger Absprache mit der Atomwirtschaft und mit massiver Unterstützung durch Ministerpräsident Mappus und seine Umweltministerin Tanja Gönner zustande kam, ist ein Generalangriff auf die maßgeblich von uns GRÜNEN auf den Weg gebrachte Energiewende. Link zum Original
Die Umsetzung der Laufzeitverlängerung ohne Beteiligung des Bundesrats gilt als verfassungswidrig.
Wortlaut im Programm
Das von der Bundesregierung geplante Vorgehen, die Laufzeitverlängerung ohne Beteiligung des Bundesrats umzusetzen, ist verfassungswidrig. Link zum Original
Baden-Württemberg soll Vorreiter nachhaltiger Energieversorgung werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, Baden-Württemberg zum Vorreiter nachhaltiger Energieversorgung zu machen. Dafür wollen wir die Rahmenbedingungen so ausgestalten, dass Energie zukünftig möglichst sicher, erneuerbar und effizient erzeugt sowie sparsam verwendet wird. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen werden so gestaltet, dass Energie möglichst sicher, erneuerbar und effizient erzeugt und sparsam verwendet wird.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, Baden-Württemberg zum Vorreiter nachhaltiger Energieversorgung zu machen. Dafür wollen wir die Rahmenbedingungen so ausgestalten, dass Energie zukünftig möglichst sicher, erneuerbar und effizient erzeugt sowie sparsam verwendet wird. Link zum Original
Am beschlossenen Atomausstiegsfahrplan wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
Wir werden den Landtagswahlkampf intensiv dazu nutzen, bei den BürgerInnen für eine Energiewende und für ein Festhalten am beschlossenen Atomausstiegsfahrplan zu werben. Dies hätte zur Folge, dass das AKW Neckarwestheim I sofort vom Netz geht und der Reaktor Philippsburg I spätestens im Jahr 2012 abgeschaltet wird. Link zum Original
Das AKW Neckarwestheim I geht sofort vom Netz, der Reaktor Philippsburg I wird spätestens 2012 abgeschaltet.
Wortlaut im Programm
Wir werden den Landtagswahlkampf intensiv dazu nutzen, bei den BürgerInnen für eine Energiewende und für ein Festhalten am beschlossenen Atomausstiegsfahrplan zu werben. Dies hätte zur Folge, dass das AKW Neckarwestheim I sofort vom Netz geht und der Reaktor Philippsburg I spätestens im Jahr 2012 abgeschaltet wird. Link zum Original
Deutschland braucht ein Endlager für den Atommüll.
Wortlaut im Programm
Deutschland braucht ein Endlager für den Atommüll. Link zum Original
Der Salzstock Gorleben wird als Endlager abgelehnt, weil er ungeeignet ist.
Wortlaut im Programm
Die Erfahrungen mit dem Salzstock Asse bestätigen uns in der Überzeugung, dass der Salzstock Gorleben für ein Endlager ungeeignet ist. Link zum Original
Es soll eine neue Endlagersuche in Deutschland geben, auch in anderen geologischen Formationen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine neue Endlagersuche in Deutschland, auch in anderen geologischen Formationen. Link zum Original
Die Energiekonzerne werden stärker an den Kosten der Atomenergienutzung beteiligt, etwa beim Rückbau der Versuchsanlagen des ehemaligen Kernforschungszentrums Karlsruhe.
Wortlaut im Programm
Die Energiekonzerne müssen an den Kosten, die bei der Nutzung der Atomenergie aufgelaufen sind, stärker beteiligt werden – etwa beim Rückbau der atomaren Versuchsanlagen des ehemaligen Kernforschungszentrums Karlsruhe. Link zum Original
Die Schweizer Endlagersuche soll ergebnisoffen, ohne Vorfestlegungen und von einer unabhängigen Expertengruppe durchgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Unser Nachbarland Schweiz hat bereits einen Prozess der Endlagersuche gestartet, in dem fast ausschließlich Standorte in direkter Nähe zur deutschen Grenze untersucht werden. Wir fordern, dass diese Suche ergebnisoffen und ohne Vorfestlegungen von einer wirklich unabhängigen ExpertInnengruppe durchgeführt wird. Link zum Original
Die Interessen der südbadischen Bevölkerung werden in einer Betroffenheitsregion von mindestens 30 Kilometern nördlich der Schweizer Grenze über einen Staatsvertrag gesichert.
Wortlaut im Programm
Die Interessen der südbadischen Bevölkerung müssen in einer ausgeweiteten Betroffenheitsregion von mindestens 30 Kilometern nördlich der Schweizer Landesgrenze über einen Staatsvertrag gesichert werden. Link zum Original
Einem Schweizer Endlager in Grenznähe wird auch bei nachgewiesener Eignung nur zugestimmt, wenn die Schweiz auf neue Atomkraftwerke verzichtet.
Wortlaut im Programm
Aber auch nach einer einwandfrei festgestellten Eignung eines Schweizer Endlagerstandorts in Grenznähe kann es nur eine Zustimmung hierfür geben, wenn die Schweiz auf den Neubau von Atomkraftwerken verzichtet. Link zum Original
Baden-Württemberg soll beim Ausbau der erneuerbaren Energien an die Spitze der Bundesländer gebracht werden.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNEN wollen Baden-Württemberg beim Ausbau der erneuerbaren Energien an die Spitze der Bundesländer bringen. Link zum Original
Restriktionen, die den Ausbau der Windenergie behindern, werden zügig beseitigt.
Wortlaut im Programm
Die Restriktionen, die den Ausbau der Windenergie behindern, wollen wir zügig beseitigen. Dazu wollen wir das Landesplanungsgesetz ändern. Link zum Original
Alte Windkraftanlagen sollen möglichst bald durch moderne, leistungsfähigere Anlagen ersetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass Altanlagen möglichst bald durch moderne, leistungsfähigere Windkraftanlagen ersetzt werden. Link zum Original
Für die Nutzung von Offshore-Windstrom in Baden-Württemberg ist ein Ausbau der Netzinfrastruktur nötig.
Wortlaut im Programm
Um den erzeugten Strom auch für die Verbrauchszentren in Baden-Württemberg nutzbar zu machen, ist ein Ausbau der Netzinfrastruktur unabdingbar. Link zum Original
Die Stromnetze sollen flexibler und intelligenter gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig wollen wir uns dafür einsetzen, dass die Stromnetze flexibler und intelligenter gestaltet werden. Link zum Original
Schwerpunkt ist die Realisierung von Bioenergiedörfern und der Ausbau von Nahwärmenetzen, die mit erneuerbaren Energien gespeist werden.
Wortlaut im Programm
Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Realisierung von Bioenergiedörfern und dem Ausbau von mit regenerativen Energien gespeisten Nahwärmenetzen. Link zum Original
Möglichst schnell sollen deutlich mehr Biogasanlagen in eine sinnvolle Wärmenutzung eingebunden werden.
Wortlaut im Programm
Bislang sind weniger als ein Viertel der über 600 baden-württembergischen Biogasanlagen in eine ökologisch sinnvolle Wärmenutzung eingebunden. Diesen unter Effizienzgesichtspunkten unhaltbaren Zustand wollen wir so schnell wie möglich beseitigen. Link zum Original
Gemeinsam mit den Stadt- und Landkreisen wird der Ausbau von Anlagen zur energetischen Verwertung von Bio- und Grünabfällen massiv vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
In Zusammenarbeit mit den Stadt- und Landkreisen wollen wir als Ergänzung zu den bestehenden Kompostierungsanlagen den Ausbau von Anlagen zur energetischen Verwertung von Bio- und Grünabfällen massiv vorantreiben. Link zum Original
Die Chancen erneuerbarer Energien für Wertschöpfung und Arbeitsmarkt werden konsequent genutzt.
Wortlaut im Programm
Die Chancen, die der Ausbau der erneuerbaren Energien im Hinblick auf die Wertschöpfung und den Arbeitsmarkt eröffnet, wollen wir konsequent nutzen. Link zum Original
Die Energieerzeugung soll vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Unser Leitziel ist die Umstellung der Energieerzeugung auf 100 Prozent erneuerbare Energien. Besondere Chancen sehen wir dafür im dezentralen, wohnortnahen Ausbau der Energieerzeugung. Link zum Original
Der Ausbau der Energieerzeugung soll dezentral und wohnortnah erfolgen.
Wortlaut im Programm
Unser Leitziel ist die Umstellung der Energieerzeugung auf 100 Prozent erneuerbare Energien. Besondere Chancen sehen wir dafür im dezentralen, wohnortnahen Ausbau der Energieerzeugung. Link zum Original
Bei erneuerbaren Energien wird ein Optimum an Akzeptanz und regionaler Wertschöpfung angestrebt, auch durch direkte Beteiligung von Bürgerinnen, Bürgern, Kommunen und Stadtwerken.
Wortlaut im Programm
Wir möchten ein Optimum an Akzeptanz und regionaler Wertschöpfung bei der Erzeugung von erneuerbaren Energien in unserem Land erreichen. Zu diesem Zweck halten wir die direkte Beteiligung der BürgerInnen sowie der Kommunen und Stadtwerke an solchen Projekten für wichtig. Link zum Original
Bürgerkraft-Gesellschaften und regionale Akteure erhalten einen Vorrang, etwa durch ein Anteilskontingent nur für Bürgerinnen, Bürger und Bürgergesellschaften.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von Bürgerkraft-Gesellschaften ist eine gute Möglichkeit, Menschen ohne eigenes, für eine Solaranlage geeignetes Hausdach in den Klimaschutz und in die regionale Wertschöpfungskette einzubeziehen. Deshalb möchten wir diesen regionalen Akteuren einen Vorrang einräumen, z.B. durch ein Anteilskontingent, das nur von BürgerInnen und Bürgergesellschaften abgerufen werden kann. Link zum Original
Nach Auslaufen der Anschubfinanzierung des Landes werden mit den Trägern der Energieagenturen tragfähige Finanzierungskonzepte entwickelt und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass nach dem Auslaufen der Anschubfinanzierung des Landes gemeinsam mit den jeweiligen Trägern der Energieagenturen tragfähige Finanzierungskonzepte entwickelt und umgesetzt werden. Link zum Original
Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz des Landes wird umfassend weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Das mit unserer Unterstützung auf den Weg gebrachte baden-württembergische Erneuerbare-Wärme-Gesetz wollen wir umfassend weiterentwickeln. Link zum Original
Die Quote erneuerbarer Wärme beim Heizungstausch in Wohngebäuden wird über 10 Prozent angehoben.
Wortlaut im Programm
Bislang muss beim Austausch von Heizungsanlagen in bestehenden Wohngebäuden dafür Sorge getragen werden, dass zukünftig 10 Prozent des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Das ist lediglich ein Einstieg. Wir wollen diese Quote weiter anheben und die Gesetzesanforderungen auf Nichtwohngebäude (z.B. Büro- und Verwaltungsgebäude, Schulen und Hochschulen, Geschäfte sowie Supermärkte) ausdehnen. Link zum Original
Die Anforderungen des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes werden auf Nichtwohngebäude wie Büros, Schulen, Hochschulen und Geschäfte ausgedehnt.
Wortlaut im Programm
Bislang muss beim Austausch von Heizungsanlagen in bestehenden Wohngebäuden dafür Sorge getragen werden, dass zukünftig 10 Prozent des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Das ist lediglich ein Einstieg. Wir wollen diese Quote weiter anheben und die Gesetzesanforderungen auf Nichtwohngebäude (z.B. Büro- und Verwaltungsgebäude, Schulen und Hochschulen, Geschäfte sowie Supermärkte) ausdehnen. Link zum Original
In der kommenden Legislaturperiode soll ein breit angelegtes Stromeinsparprogramm das Einsparpotenzial erschließen.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel in der kommenden Legislaturperiode ist ein möglichst breit angelegtes Stromeinsparprogramm, mit dem wir das Einsparpotenzial umfassend erschließen wollen. Link zum Original
Tarifsysteme, die niedrigen Stromverbrauch mit niedrigeren Preisen belohnen, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört auch, dass wir uns für Tarifsysteme stark machen, bei denen ein niedriger Stromverbrauch durch einen niedrigeren Preis belohnt wird. Link zum Original
Der Kraft-Wärme-Kopplung kommt im Klimaschutz eine Schlüsselrolle zu.
Wortlaut im Programm
Der effizienten Erzeugung von Strom und Wärme mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) kommt in Zeiten des Klimawandels eine Schlüsselrolle zu. Link zum Original
Der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung wird mit ordnungspolitischen Maßnahmen und finanziellen Anreizen zu einem Schwerpunkt der Landesenergiepolitik.
Wortlaut im Programm
Mithilfe ordnungspolitischer Maßnahmen und finanzieller Anreize wollen wir den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung zu einem Schwerpunkt der baden-württembergischen Energiepolitik machen. Wir setzen hierbei insbesondere auf eine enge Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und regionalen Energieversorgern. Link zum Original
Beim Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung wird eng mit Stadtwerken und regionalen Energieversorgern zusammengearbeitet.
Wortlaut im Programm
Mithilfe ordnungspolitischer Maßnahmen und finanzieller Anreize wollen wir den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung zu einem Schwerpunkt der baden-württembergischen Energiepolitik machen. Wir setzen hierbei insbesondere auf eine enge Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und regionalen Energieversorgern. Link zum Original
Die Behinderung der Kraft-Wärme-Kopplung durch die Bundesregierung, etwa durch steuerliche Mehrbelastung der Fernwärme, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Nicht zuletzt aus Gründen des Klimaschutzes setzen wir uns dafür ein, dass die von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkte systematische Behinderung der KWK durch die schwarz-gelbe Bundesregierung, beispielsweise durch die vorgesehene steuerliche Mehrbelastung der Fernwärme, nicht zum Tragen kommt. Link zum Original
Kraft-Wärme-Kopplung muss ein hohes Maß an Energieeffizienz aufweisen.
Wortlaut im Programm
Wo KWK draufsteht, muss ein hohes Maß an Energieeffizienz drin sein. Link zum Original
Neue Kohlekraftwerke, deren Wärme kaum genutzt wird, werden als klimaschädlich abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Neue Kohlekraftwerke, deren Nutzen mit dem Ausbau der KWK begründet wird, deren erzeugte Wärme aber letztlich gar nicht oder nur zu einem Bruchteil genutzt wird, schaden dem Klimaschutz und diskreditieren die KWK-Technologie in der Öffentlichkeit. Link zum Original
Fernwärmeauskopplung und Fernwärmenetze dürfen der schnellstmöglichen Abschaltung großer Kohlekraftwerke nicht im Wege stehen.
Wortlaut im Programm
Die Auskopplung von Fernwärme und ein Ausbau von Fernwärmenetzen dürfen der schnellstmöglichen Abschaltung großer Kohlekraftwerke nicht im Wege stehen. Link zum Original
Im Energiemarkt soll mehr Wettbewerb herrschen.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNEN machen uns dafür stark, dass endlich mehr Wettbewerb in den Energiemarkt einzieht. Link zum Original
Städte und Gemeinden, die eine Rekommunalisierung der Energieversorgung oder eigene Stadtwerke erwägen, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen Städte und Gemeinden, die über eine Rekommunalisierung der Energieversorgung und die Gründung eigener Stadtwerke bzw. regionaler Energiedienstleistungsunternehmen nachdenken, nach Kräften, denn kommunale und regionale Energieversorger bieten nicht nur den Vorteil der Kundennähe, sondern auch die besten Voraussetzungen für dezentrale Energieerzeugungsstrukturen, die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und eine Verbesserung der Energieeffizienz. Link zum Original
Die Energienetze müssen wachsen und intelligenter werden.
Wortlaut im Programm
Die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien unterliegt Schwankungen. Deswegen müssen die Energienetze wachsen und intelligenter werden. Link zum Original
In den acht Stadt- und Landkreisen ohne regionale Energie- und Klimaagentur werden solche Agenturen geschaffen.
Wortlaut im Programm
In acht Stadt- und Landkreisen gibt es bislang keine regionalen Energie- und Klimaagenturen. Diese Lücke ist zu schließen. Link zum Original
Die Wirtschaft steigt auf regenerative Energien um.
Wortlaut im Programm
Es gilt vielmehr, ressourcensparende Produktionsweisen und Wiederverwertungsstrategien zu entwickeln und auf regenerative Energien umzusteigen. Link zum Original
Der weitere Ausbau von Biogasanlagen wird unter stärkerer Berücksichtigung von Klima- und Naturschutz geregelt.
Wortlaut im Programm
Der weitere Ausbau von Biogasanlagen muss daher unter stärkerer Berücksichtigung von Klima- und Naturschutz geregelt werden. Link zum Original
Die Umstellung auf eine Verwertung von Reststoffen wird beschleunigt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir die Umstellung auf eine Verwertung von Reststoffen beschleunigen und fördern. Link zum Original
Konflikte zwischen Naturschutz, Nahrungsmittelproduktion und Energiepflanzenanbau werden auf Bundesebene durch Korrekturen am Erneuerbare-Energien-Gesetz vermieden.
Wortlaut im Programm
Konflikte zwischen Natur- und Klimaschutz, der Produktion von Nahrungsmitteln und der Erzeugung von Energiepflanzen, wie sie beispielsweise beim großflächigen Anbau von Mais für Biogasanlagen sichtbar werden, sollen auf Bundesebene durch Korrekturen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vermieden werden. Link zum Original
Das Land unterstützt Kommunen und Regionen stärker beim Ausbau erneuerbarer Energien wie Windkraft, Solarenergie und Biogas.
Wortlaut im Programm
Das Land muss die Kommunen und Regionen beim Ausbau erneuerbarer Energien wie Windkraft, Solarenergie und Biogas stärker unterstützen. Link zum Original
Öffentliche Gebäude werden in das Erneuerbare-Wärme-Gesetz aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Gebäude wollen wir in das Erneuerbare-Wärme-Gesetz aufnehmen und so den Beitrag der Kommunen zur CO 2 -Reduzierung erhöhen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.