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FDP · Das liberale Deutschland

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Bundestagswahl 02.12.1990 · beschlossen 30.09.1990 · Original

Das Programm enthält 24 von 1.217 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 24
  1. Zuständigkeiten sollen auf kommunale Träger verlagert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern eine Verlagerung von Zuständigkeiten auf kommunale Träger, eine Dezentralisierung von Entscheidungen, allgemein die Stärkung der Kompetenzen der Kommunen. Link zum Original
  2. Entscheidungen sollen dezentralisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern eine Verlagerung von Zuständigkeiten auf kommunale Träger, eine Dezentralisierung von Entscheidungen, allgemein die Stärkung der Kompetenzen der Kommunen. Link zum Original
  3. Die Kompetenzen der Kommunen sollen gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern eine Verlagerung von Zuständigkeiten auf kommunale Träger, eine Dezentralisierung von Entscheidungen, allgemein die Stärkung der Kompetenzen der Kommunen. Link zum Original
  4. Die auf Deutschland entfallenden Mittel des EG-Regionalfonds und des EG-Sozialfonds sollen vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen zur Strukturverbesserung eingesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die auf Deutschland entfallenden finanziellen Mittel des EG-Regionalfonds und des EG-Sozialfonds sollen vor allem in den Gebieten der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen zur Strukturverbesserung eingesetzt werden. Link zum Original
  5. Die Leistungskraft der neuen Bundesländer soll freigesetzt und gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Liberale Wirtschaftspolitik will die Leistungskraft der neuen Bundesländer freisetzen und fördern. Um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Regionen herzustellen, müssen der Aufbau einer leistungsfähigen Infrastruktur unterstützt und private Investitionen insbesondere bei den Selbständigen in Handel, Handwerk und freien Berufen gefördert werden. Link zum Original
  6. Der Aufbau einer leistungsfähigen Infrastruktur in den neuen Bundesländern soll unterstützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Liberale Wirtschaftspolitik will die Leistungskraft der neuen Bundesländer freisetzen und fördern. Um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Regionen herzustellen, müssen der Aufbau einer leistungsfähigen Infrastruktur unterstützt und private Investitionen insbesondere bei den Selbständigen in Handel, Handwerk und freien Berufen gefördert werden. Link zum Original
  7. Die Instrumente der Regionalförderung und der Förderung kommunaler Infrastruktur sollen rasch auch in den neuen Bundesländern eingesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    die bewährten, den neuen Gegebenheiten angepaßten Instrumente der Regionalförderung und der Förderung der kommunalen Infrastruktur müssen rasch auch in den neuen Bundesländern zum Einsatz kommen. Link zum Original
  8. Die Förderkonditionen sollen dem höheren Umstrukturierungsbedarf der neuen Bundesländer Rechnung tragen.

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    Wortlaut im Programm
    um die Lebens- und Wirtschaftsbedingungen in Ost und West möglichst rasch anzugleichen, müssen die Förderkonditionen dem höheren Umstrukturierungsbedarf in den neuen Bundesländern Rechnung tragen. Link zum Original
  9. Investitionen in den neuen Bundesländern sollen zeitlich begrenzt einen deutlichen Förderpräferenzvorsprung erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb muß für Investitionen in den neuen Bundesländern zeitlich begrenzt ein deutlicher Präferenzvorsprung gesichert sein; Link zum Original
  10. Die Investitionsförderung für Berlin soll schrittweise abgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    die bisherige Investitionsförderung für Berlin muß den veränderten Bedingungen Rechnung tragen und schrittweise abgebaut werden; Link zum Original
  11. Die einzelbetriebliche Zonenrandförderung soll beseitigt werden.

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    Wortlaut im Programm
    die bisherige Einkommens- und Lohnsteuerpräferenz in Berlin und die Zonenrandförderung in Form der einzelbetrieblichen Förderung muß beseitigt werden. Link zum Original
  12. An die Stelle der Zonenrandförderung sollen die Grundsätze der regionalen Wirtschaftsförderung treten.

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    Wortlaut im Programm
    An die Stelle der Zonenrandförderung müssen die Grundsätze der regionalen Wirtschaftsförderung treten. Link zum Original
  13. Enteignungen und Verfügungsbeschränkungen der DDR bei Grund und Boden und Unternehmen sollen möglichst ohne langwierige Verwaltungsverfahren aufgehoben werden.

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    Wortlaut im Programm
    Enteignungen und Verfügungsbeschränkungen der DDR, insbesondere bei Grund und Boden und bei Unternehmen, sind soweit wie möglich ohne bürokratisch langwierige Verwaltungsverfahren aufzuheben. Link zum Original
  14. Die Abschaffung der Gewerbesteuer wird mit einer Ersatzfinanzierung der Gemeinden verbunden, die deren Finanzautonomie wahrt und ihnen stetige Einnahmen sichert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Abschaffung der Gewerbesteuer ist mit einer Alternativfinanzierung der Gemeinden zu verbinden, die deren Finanzautonomie wahrt, die Interessenverbindung zwischen den Betrieben und den Gemeinden festigt, den Gemeinden einen stetigen Einnahmefluß garantiert und die wettbewerbsverzerrenden Wirkungen der Gewerbesteuer vermeidet. Link zum Original
  15. Als Ersatz für die Gewerbesteuer kommt nur eine Lösung in Frage, die Wirtschaft und Gemeinden akzeptieren.

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    Wortlaut im Programm
    Als Ersatzfinanzierung kommt nur eine Lösung in Frage, die von der Wirtschaft und den Gemeinden akzeptiert werden kann. Link zum Original
  16. Die Reform der Gewerbesteuer erhält grundsätzlich die bisherige Verteilung des Steueraufkommens zwischen den staatlichen Ebenen.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei soll die Reform der Gewerbesteuer grundsätzlich weiterhin die bisherige Verteilung des Steueraufkommens zwischen den verschiedenen staatlichen Ebenen gewährleisten. Link zum Original
  17. Die kommunale Selbstverwaltung wird ausgebaut, vor allem auch in den neuen Ländern.

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    Wortlaut im Programm
    Die Rnp.will die kommunale Selbstverwaltung ausbauen. Dies gilt vor allem auch für die neuen Bundesländer und beinhaltet die Orientierung an der 1985 verabschiedeten "Charta des Europarates über die Kommunale Selbstverwaltung." Link zum Original
  18. Die kommunale Selbstverwaltung orientiert sich an der Europaratscharta der kommunalen Selbstverwaltung von 1985.

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    Wortlaut im Programm
    Die Rnp.will die kommunale Selbstverwaltung ausbauen. Dies gilt vor allem auch für die neuen Bundesländer und beinhaltet die Orientierung an der 1985 verabschiedeten "Charta des Europarates über die Kommunale Selbstverwaltung." Link zum Original
  19. Der Kernbereich der kommunalen Selbstverwaltung wird in der Verfassung abgesichert.

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    Wortlaut im Programm
    - die Absicherung des unantastbaren Kernbereichs kommunaler Selbstverwaltung in der Verfassung; Link zum Original
  20. Örtliche Zuständigkeiten werden durch Verfassung und Gesetz festgelegt.

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    Wortlaut im Programm
    - Festlegung örtlicher Zuständigkeiten durch Verfassung und Gesetz; Link zum Original
  21. Städte und Gemeinden erhalten Autonomie bei Personalauswahl, Aufgabengestaltung und Haushaltsführung.

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    Wortlaut im Programm
    - Autonomie der Städte und Gemeinden in der Personalauswahl, in der Aufgabengestaltung und in der Haushaltsführung; Link zum Original
  22. Die aufgabengerechte Finanzausstattung der Gemeinden durch eigene Steuern, eigene Hebesätze und überwiegend nicht zweckgebundene Finanzausgleichsmittel wird verfassungsrechtlich garantiert.

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    Wortlaut im Programm
    - die verfassungsmäßige Garantie der aufgabengerechten Finanzausstattung der Gemeinden durch eigene Steuern, eigene Hebesätze und Finanzausgleichsmittel, die überwiegend nicht zweckgebunden sein dürfen; Link zum Original
  23. Die kommunalen Spitzenverbände werden rechtzeitig an Gesetzgebung von Bund und Ländern beteiligt, die kommunale Interessen berührt.

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    Wortlaut im Programm
    - die rechtzeitige Beteiligung der kommunalen Spitzenverbände an der Gesetzgebung von Bund und Ländern, soweit sie kommunale Interessen berühren. Link zum Original
  24. Das regionale Strukturproblem der Kohlereviere wird mittelfristig durch soziale Abfederung und neue Arbeitsplätze bewältigt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Enl? fordert die Konzentration der Förderung auf die leistungsfähigsten Zechen und mittelfristig die Bewältigung des regionalen Strukturproblems durch eine soziale Abfederung sowie die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

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