FDP · Das liberale Deutschland
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Bundestagswahl 02.12.1990 · beschlossen 30.09.1990 · Original
Das Programm enthält 128 von 1.217 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 128Forderungen zum Politikfeld
- 11 %des Programms
- 50Seiten im Original
- 1990Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 128
Schulen und Universitäten sollen Talente fördern.
Wortlaut im Programm
Dann werden Sie dafür sorgen, daß unsere Schulen und Universitäten das wertvollste Kapital fördern, das unser Land hat: Talente. Link zum Original
Angestrebt wird eine offene Bildungs- und Kulturgesellschaft.
Wortlaut im Programm
Mehr denn je brauchen wir eine offene Bildungs- und Kulturgesellschaft. Link zum Original
Angestrebt wird Chancengleichheit am Start der Bildung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Gleichheit der Chancen am Start, wir lehnen aber die Nivellierung der Ergebnisse ab. Link zum Original
Eine Nivellierung der Ergebnisse wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Gleichheit der Chancen am Start, wir lehnen aber die Nivellierung der Ergebnisse ab. Link zum Original
Die Freiheit von Wissenschaft und Forschung wird durch die Ordnung des Grundgesetzes, insbesondere die Menschenwürde, begrenzt.
Wortlaut im Programm
- das Grundrecht der Freiheit von Wissenschaft und Forschung wird durch die normative Ordnung des Grundgesetzes, insbesondere durch die Würde des Menschen, begrenzt; Link zum Original
In allen Schulformen werden verstärkt Ganztagsschulen angeboten.
Wortlaut im Programm
_ in allen Schulformen müssen verstärkt Ganztagsschulen angeboten werden; Link zum Original
Das schulische Angebot an Sexualaufklärung wird verbessert, auch unter Heranziehung schulfremder Kräfte wie Ärzten.
Wortlaut im Programm
- ein verbessertes schulisches Angebot an sexueller Aufklärung, auch durch Heranziehung schulfremder Kräfte, z.B. von Ärzten; Link zum Original
Das Angebot an Ganztagsschulen wird verbessert.
Wortlaut im Programm
- ein verbessertes Angebot an Ganztagsschulen; Link zum Original
Eine Ausbildung kann auch nach einer Schwangerschaftspause abgeschlossen werden.
Wortlaut im Programm
- die Möglichkeit, eine Ausbildung auch nach einer Schwangerschaftspause abschließen zu können; Link zum Original
Jede Begabung wird in allen Lebensabschnitten optimal gefördert.
Wortlaut im Programm
Im Zentrum liberaler Vorstellungen steht dabei die optimale Förderung jeder Begabung in allen Lebensabschnitten. Link zum Original
Es gibt ein differenziertes Bildungsangebot, das auch musische, kreative und sportliche Neigungen berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern daher ein differenziertes Bildungsangebot, das auch musische, kreative, sportliche Neigungen berücksichtigt. Link zum Original
Die Ausbildungszeiten in Schule und Hochschule werden verkürzt.
Wortlaut im Programm
Die ED.!? tritt für eine Verkürzung der Ausbildungszeiten in Schule und Hochschule ein, damit junge Frauen und Männer früher eine Chance erhalten, Beruf und Leben selbständig zu gestalten. Link zum Original
Die Länderkompetenz für die Bildungspolitik bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Die EDP. will den Grundsatz der Länderkompetenz für die Bildungspolitik erhalten, den Bund mit den notwendigen Rahmenkompetenzen ausstatten und sich im europäischen Integrationsprozeß dafür einsetzen, das eine großzügige Anerkennung verschiedenartiger Abschlüsse erfolgt. Link zum Original
Der Bund erhält die notwendigen Rahmenkompetenzen in der Bildungspolitik.
Wortlaut im Programm
Die EDP. will den Grundsatz der Länderkompetenz für die Bildungspolitik erhalten, den Bund mit den notwendigen Rahmenkompetenzen ausstatten und sich im europäischen Integrationsprozeß dafür einsetzen, das eine großzügige Anerkennung verschiedenartiger Abschlüsse erfolgt. Link zum Original
Im europäischen Integrationsprozess werden verschiedenartige Abschlüsse großzügig anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die EDP. will den Grundsatz der Länderkompetenz für die Bildungspolitik erhalten, den Bund mit den notwendigen Rahmenkompetenzen ausstatten und sich im europäischen Integrationsprozeß dafür einsetzen, das eine großzügige Anerkennung verschiedenartiger Abschlüsse erfolgt. Link zum Original
Die Schule trägt zur Erziehung und zur freien Entfaltung der Persönlichkeit bei.
Wortlaut im Programm
- zur Erziehung und zur freien Entfaltung der Persönlichkeit beizutragen; Link zum Original
Die Schule vermittelt Wissen und Allgemeinbildung im Sinne elementarer Kenntnisse und Fähigkeiten.
Wortlaut im Programm
- Wissen und Allgemeinbildung im Sinne elementarer Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten zu vermitteln; Link zum Original
Die Schule vermittelt Lerntechniken, die zum lebenslangen Lernen befähigen.
Wortlaut im Programm
- durch eine Erstausbildung Techniken des Lernens zu vermitteln, die zum lebenslangen Lernen befähigen; Link zum Original
Die Schule fördert musische, praktische und kreative Begabungen.
Wortlaut im Programm
- musische, praktische und kreative Begabungen zu fördern; Link zum Original
Die Schule übt Verantwortung gegenüber sich selbst, anderen Menschen und der Umwelt ein.
Wortlaut im Programm
- Verantwortung gegenüber sich selbst, anderen Menschen und der Umwelt einzuüben; Link zum Original
Die Schule befähigt zum Verständnis der Grundrechte und der staatsbürgerlichen Verantwortung für eine demokratische Gesellschaft.
Wortlaut im Programm
- die Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, die Grundrechte für sich und jeden anderen zu erkennen und die sich daraus ergebende staatsbürgerliche Verantwortung zu verstehen und damit zur demokratischen Gestaltung der Gesellschaft beizutragen. Link zum Original
Die Schule ermöglicht konzentrierte geistige Arbeit und kreatives Tun und bereitet auf praktische Erfordernisse des Lebens vor.
Wortlaut im Programm
Die Schule muß sowohl konzentrierte geistige Arbeit und kreatives Tun ermöglichen als auch auf praktische Erfordernisse des Lebens vorbereiten. Link zum Original
Die Schule orientiert sich stärker an den Bedürfnissen der Schüler.
Wortlaut im Programm
- eine Schule, die sich stärker an den Bedürfnissen des Schülers orientiert; Link zum Original
Lehrer, Eltern und schulpsychologischer Dienst arbeiten intensiver zusammen.
Wortlaut im Programm
- die intensivere Zusammenarbeit von Lehrern, Eltern, schulpsychologischem Dienst und eine eigenständige Schulsozialarbeit; Link zum Original
Es wird eine eigenständige Schulsozialarbeit eingerichtet.
Wortlaut im Programm
- die intensivere Zusammenarbeit von Lehrern, Eltern, schulpsychologischem Dienst und eine eigenständige Schulsozialarbeit; Link zum Original
Die Schule öffnet sich für neue Inhalte und Methoden.
Wortlaut im Programm
- die Offenheit der Schule für neue Inhalte und Methoden und gleichzeitig eine Neuordnung der Lerninhalte, damit die gymnasiale Ausbildung von 9 auf8 Schuljahre reduziert werden kann; Link zum Original
Die Lerninhalte werden neu geordnet, damit die gymnasiale Schulzeit von neun auf acht Jahre verkürzt werden kann.
Wortlaut im Programm
- die Offenheit der Schule für neue Inhalte und Methoden und gleichzeitig eine Neuordnung der Lerninhalte, damit die gymnasiale Ausbildung von 9 auf8 Schuljahre reduziert werden kann; Link zum Original
Die Autonomie der einzelnen Schulen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
- die Stärkung der Autonomie der einzelnen Schulen; Link zum Original
Zwischen Schulen sowie staatlichen und nichtstaatlichen Trägern herrscht pädagogischer Wettbewerb.
Wortlaut im Programm
- den pädagogischen Wettbewerb zwischen einzelnen Schulen, staatlichen und nichtstaatlichen Trägem sowie eine verstärkte Unterstützung der freien Schulträger; Link zum Original
Freie Schulträger werden verstärkt unterstützt.
Wortlaut im Programm
- den pädagogischen Wettbewerb zwischen einzelnen Schulen, staatlichen und nichtstaatlichen Trägem sowie eine verstärkte Unterstützung der freien Schulträger; Link zum Original
Alle Möglichkeiten zur gemeinsamen Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder werden genutzt.
Wortlaut im Programm
- die Nutzung aller Möglichkeiten für die gemeinsame Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder, um die Integration Behinderter zu fördern; Link zum Original
Deutsche Schulen öffnen sich für Sprache und Kultur ausländischer Schüler.
Wortlaut im Programm
- die Öffnung deutscher Schulen für Sprache und Kultur ausländischer Schüler; Link zum Original
Der Fremdsprachenunterricht wird in allen Schulformen verstärkt.
Wortlaut im Programm
- die Verstärkung des Fremdsprachenunterrichts in allen Schulformen. Mit der ersten Fremdsprache sollte bereits in der Grundschule begonnen werden; Link zum Original
Die erste Fremdsprache beginnt bereits in der Grundschule.
Wortlaut im Programm
- die Verstärkung des Fremdsprachenunterrichts in allen Schulformen. Mit der ersten Fremdsprache sollte bereits in der Grundschule begonnen werden; Link zum Original
Es gibt ein bedarfsgerechtes schulisches Ganztagsangebot.
Wortlaut im Programm
- ein bedarfsgerechtes Ganztagsangebot; Link zum Original
Ein ortsnahes, vielfältiges Schulangebot wird entwickelt oder erhalten, wobei gegliederte wie integrierte Organisationsmodelle möglich sind.
Wortlaut im Programm
- die Entwicklung bzw. den Erhalt eines ortsnahen, möglichst vielfältigen. Schulangebotes, wobei unterschiedliche Organisationsmodelle von gegliederten Systemen bis zu Integrationssystemen denkbar sind; Link zum Original
Es werden Mittel zur Einstellung von Lehrern bereitgestellt, damit die vorgesehenen Unterrichtsstunden vollständig erteilt werden.
Wortlaut im Programm
- die Bereitstellung von Mitteln zur Einstellung von Lehrern, um die in den Lehrplänen vorgesehenen Stundenzahlen auch im vollen Umfang erteilen zu können; Link zum Original
Besondere Begabungen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
- die Förderung besonderer Begabungen und die Erhaltung von Spezialschulen in den neuen Bundesländern. Link zum Original
Spezialschulen in den neuen Bundesländern bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
- die Förderung besonderer Begabungen und die Erhaltung von Spezialschulen in den neuen Bundesländern. Link zum Original
Berufsausbildungsgänge werden nach der Leistungsfähigkeit der Berufsanfänger differenziert.
Wortlaut im Programm
- Differenzierung von Berufsausbildungsgängen nach der Leistungsfähigkeit der Berufsanfänger, Ausbau der ausbildungsbegleitenden Hilfen sowie der berufsvorbereitenden Maßnahmen und Verstärkung der Anstrengungen, Mädchen in allen Berufen auszubilden; Link zum Original
Ausbildungsbegleitende Hilfen und berufsvorbereitende Maßnahmen werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- Differenzierung von Berufsausbildungsgängen nach der Leistungsfähigkeit der Berufsanfänger, Ausbau der ausbildungsbegleitenden Hilfen sowie der berufsvorbereitenden Maßnahmen und Verstärkung der Anstrengungen, Mädchen in allen Berufen auszubilden; Link zum Original
Die Anstrengungen, Mädchen in allen Berufen auszubilden, werden verstärkt.
Wortlaut im Programm
- Differenzierung von Berufsausbildungsgängen nach der Leistungsfähigkeit der Berufsanfänger, Ausbau der ausbildungsbegleitenden Hilfen sowie der berufsvorbereitenden Maßnahmen und Verstärkung der Anstrengungen, Mädchen in allen Berufen auszubilden; Link zum Original
Die Neuordnung der Ausbildungsordnungen wird rasch in die Lehrpläne der Berufsschulen umgesetzt.
Wortlaut im Programm
- die rasche Umsetzung der Neuordnung der Ausbildungsordnungen in den Lehrplänen der Berufsschulen; Link zum Original
Neue Berufsbilder werden bedarfsgerecht entwickelt.
Wortlaut im Programm
- eine bedarfsgerechte Entwicklung neuer Berufsbilder; Link zum Original
Berufliche Schulen werden in Zusammenarbeit mit Industrie und Handwerk zeitgemäß ausgestattet.
Wortlaut im Programm
- eine zeitgemäße sachliche und technische Ausstattung der beruflichen Schulen in Zusammenarbeit mit der Industrie und dem Handwerk; Link zum Original
Aus-, Fort- und Weiterbildung der Berufsschullehrer werden besonders im Bereich neuer Technologien verbessert.
Wortlaut im Programm
- eine verbesserte Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrer, insbesondere im Bereich der neuen Technologien; Link zum Original
Das duale Ausbildungssystem wird in den neuen Bundesländern aufgebaut.
Wortlaut im Programm
- den Aufbau des dualen Systems in den neuen Bundesländern. Link zum Original
Hochschulen erhalten Freiheit der Selbstverwaltung und Leistungswettbewerb ohne staatliche Eingriffe.
Wortlaut im Programm
Die Freiheit der Selbstverwaltung ist unerläßliche Voraussetzung für wissenschaftliche Kreativität; allein lebhafter Leistungswettbewerb ohne staatliche Eingriffe gewährleistet eine größtmögliche Freiheit und eine hohe Qualität der Arbeit. Link zum Original
Die Hochschulsysteme der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR werden in der kommenden Legislaturperiode zu einem gesamtdeutschen Hochschulsystem verbunden.
Wortlaut im Programm
Die Hochschulsysteme der Bundesrepublik Deutschland und der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik sind in der kommenden Legislaturperiode zu einem leistungsfähigen gesamtdeutschen Hochschulsystem zu verbinden. Link zum Original
Die Differenzierung unterschiedlicher Hochschultypen einschließlich privater Initiativen und die regionale Ausgewogenheit bleiben Leitprinzipien.
Wortlaut im Programm
Leitprinzipien sind dabei die bewährte Differenzierung unterschiedlicher Hochschultypen einschließlich privater Initiativen, die regionale Ausgewogenheit sowie die Sicherung der Leistungsfähigkeit durch kontinuierliche Bereitstellung ausreichender personeller und sachlicher Ressourcen für die Ausbildung größerer Studentenzahlen (1,5 bis 2 Mio.). Link zum Original
Die Hochschulen erhalten kontinuierlich ausreichende personelle und sachliche Ressourcen für 1,5 bis 2 Millionen Studierende.
Wortlaut im Programm
Leitprinzipien sind dabei die bewährte Differenzierung unterschiedlicher Hochschultypen einschließlich privater Initiativen, die regionale Ausgewogenheit sowie die Sicherung der Leistungsfähigkeit durch kontinuierliche Bereitstellung ausreichender personeller und sachlicher Ressourcen für die Ausbildung größerer Studentenzahlen (1,5 bis 2 Mio.). Link zum Original
Lehre und Forschung werden an allen Hochschulen dauerhaft gesichert.
Wortlaut im Programm
Lehre und Forschung müssen an allen Hochschulen dauerhaft gesichert werden. Dazu gehört auch die Förderung angewandter Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen aus staatlichen Mitteln. Link zum Original
Angewandte Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen werden aus staatlichen Mitteln gefördert.
Wortlaut im Programm
Lehre und Forschung müssen an allen Hochschulen dauerhaft gesichert werden. Dazu gehört auch die Förderung angewandter Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen aus staatlichen Mitteln. Link zum Original
Lehre und Forschung erhalten bei der Bewertung der Leistungsfähigkeit von Hochschulen gleichen Rang.
Wortlaut im Programm
Lehre und Forschung müssen bei der Bewertung der Leistungsfähigkeit von Hochschulen gleichen Rang erhalten. Link zum Original
Im Hochschulsystem gibt es mehr Wettbewerb, insbesondere in der Lehre.
Wortlaut im Programm
- mehr Wettbewerb im deutschen Hochschulsystem, insbesondere auch in der Lehre. Dazu gehört, ihren Stellenwert durch geeignete Anreize ebenso zu fördern, wie dies für die Forschung seit langem erfolgreich praktiziert wird. Die EDP.fordert die Errichtung einer "Stiftung Hochschullehre" unter Beteiligung von Bund, Ländern, Wissenschaftsorganisationen und Wirtschaft; Link zum Original
Die Lehre wird durch geeignete Anreize ebenso gefördert wie die Forschung.
Wortlaut im Programm
- mehr Wettbewerb im deutschen Hochschulsystem, insbesondere auch in der Lehre. Dazu gehört, ihren Stellenwert durch geeignete Anreize ebenso zu fördern, wie dies für die Forschung seit langem erfolgreich praktiziert wird. Die EDP.fordert die Errichtung einer "Stiftung Hochschullehre" unter Beteiligung von Bund, Ländern, Wissenschaftsorganisationen und Wirtschaft; Link zum Original
Eine Stiftung Hochschullehre wird unter Beteiligung von Bund, Ländern, Wissenschaftsorganisationen und Wirtschaft errichtet.
Wortlaut im Programm
- mehr Wettbewerb im deutschen Hochschulsystem, insbesondere auch in der Lehre. Dazu gehört, ihren Stellenwert durch geeignete Anreize ebenso zu fördern, wie dies für die Forschung seit langem erfolgreich praktiziert wird. Die EDP.fordert die Errichtung einer "Stiftung Hochschullehre" unter Beteiligung von Bund, Ländern, Wissenschaftsorganisationen und Wirtschaft; Link zum Original
Studienpläne und Studienordnungen werden am exemplarischen Lernen ausgerichtet und regelmäßig überprüft.
Wortlaut im Programm
- die Ausrichtung der Studienpläne und -ordnungen am Grundsatz des exemplarischen Lernens und deren regelmäßige Überprüfung; Link zum Original
Bewertungskriterien für ein Studium an einer Hochschule, etwa Studiendauer und Prüfungsanforderungen, werden veröffentlicht.
Wortlaut im Programm
- die Veröffentlichung von Bewertungskriterien für ein Studium an einer Hochschule, wie Z.B. Studienverweildauer und Prüfungsanforderungen; Link zum Original
In der DDR abgelegte Examina und Diplome werden anerkannt.
Wortlaut im Programm
- die Anerkennung von in der DDR abgelegten Examina und Diplomen. Nötigenfalls sind Nachbildungsmaßnahmen vorzusehen; Link zum Original
Wo nötig, werden Nachbildungsmaßnahmen für DDR-Abschlüsse vorgesehen.
Wortlaut im Programm
- die Anerkennung von in der DDR abgelegten Examina und Diplomen. Nötigenfalls sind Nachbildungsmaßnahmen vorzusehen; Link zum Original
Alle bestehenden Zugangsbeschränkungen zum Studium werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
- den Abbau aller bestehenden Zugangsbeschränkungen, damit ein Studienbeginn ohne Zeitverzug möglich ist; Link zum Original
Die Fachhochschulen werden um mindestens 50.000 Studienplätze ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- die Stärkung der Stellung der Fachhochschulen durch ihren weiteren Ausbau um mindestens 50.000 Studienplätze, die Förderung angewandter Forschung und Entwicklung aus staatlichen Mitteln, die Einrichtung akademischer Auslandsämter auch an den Fachhochschulen und die Anerkennung des Fachhochschuldiploms als Voraussetzung für eine Promotion an Universitäten; Link zum Original
Angewandte Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen wird aus staatlichen Mitteln gefördert.
Wortlaut im Programm
- die Stärkung der Stellung der Fachhochschulen durch ihren weiteren Ausbau um mindestens 50.000 Studienplätze, die Förderung angewandter Forschung und Entwicklung aus staatlichen Mitteln, die Einrichtung akademischer Auslandsämter auch an den Fachhochschulen und die Anerkennung des Fachhochschuldiploms als Voraussetzung für eine Promotion an Universitäten; Link zum Original
Auch an Fachhochschulen werden akademische Auslandsämter eingerichtet.
Wortlaut im Programm
- die Stärkung der Stellung der Fachhochschulen durch ihren weiteren Ausbau um mindestens 50.000 Studienplätze, die Förderung angewandter Forschung und Entwicklung aus staatlichen Mitteln, die Einrichtung akademischer Auslandsämter auch an den Fachhochschulen und die Anerkennung des Fachhochschuldiploms als Voraussetzung für eine Promotion an Universitäten; Link zum Original
Das Fachhochschuldiplom wird als Voraussetzung für eine Promotion an Universitäten anerkannt.
Wortlaut im Programm
- die Stärkung der Stellung der Fachhochschulen durch ihren weiteren Ausbau um mindestens 50.000 Studienplätze, die Förderung angewandter Forschung und Entwicklung aus staatlichen Mitteln, die Einrichtung akademischer Auslandsämter auch an den Fachhochschulen und die Anerkennung des Fachhochschuldiploms als Voraussetzung für eine Promotion an Universitäten; Link zum Original
Die Ressourcen der Hochschulen werden intensiver genutzt.
Wortlaut im Programm
- eine intensivere Nutzung der den Hochschulen zur Verfügung stehenden Ressourcen; Link zum Original
Betreuungsrelation und Sachmittelausstattung der Hochschulen erreichen einen international vergleichbaren Standard.
Wortlaut im Programm
- die Gewährleistung eines international vergleichbaren Standards in der Betreuungsrelation und der Sachmittelausstattung auch angesichts zukünftiger Studierendenzahlen; Link zum Original
Es gibt mehr Stipendien für europäische und internationale Austauschprogramme, insbesondere für Studierende aus Osteuropa.
Wortlaut im Programm
- mehr Stipendien für europäische und internationale Austauschprogramme an Hochschulen, insbesondere für Studierende aus osteuropäischen Staaten. Link zum Original
Die durchschnittliche Studienzeit beträgt einschließlich Praxis- und Prüfungszeiten vier Jahre an Fachhochschulen und fünf Jahre an Universitäten.
Wortlaut im Programm
Maßstab für die durchschnittliche Studienzeit müssen 4 Jahre an Fachhochschulen und 5 Jahre an Universitäten und diesen vergleichbaren Hochschulen einschließlich etwaiger Praxis- und aller Prüfungszeiten. Link zum Original
Regelstudienzeit und tatsächliche Studienzeit werden angeglichen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Angleichung von Regelstudienzeit und Realstudienzeit. Link zum Original
Private Initiativen im Hochschulbereich werden verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus fordert die ED.P. die verstärkte Förderung von privaten Initiativen im Hochschulbereich zur Schaffung von mehr Wettbewerb in einer differenzierteren Hochschullandschaft. Link zum Original
In den neuen Bundesländern lehren und forschen fachlich qualifizierte und persönlich integre Hochschullehrer.
Wortlaut im Programm
Es muß gewährleistet sein, daß auch in den neuen Bundesländern fachlich qualifizierte, persönlich integere Hochschullehrer/innen in Lehre und Forschung tätig sind. Die neuen Landesparlamente/Landesregierungen werden aufgefordert, Kriterien und Instrumente zu entwickeln, um dies möglichst rasch sicherzustellen. Link zum Original
Die neuen Landesparlamente und Landesregierungen entwickeln Kriterien und Instrumente zur Überprüfung der Hochschullehrer.
Wortlaut im Programm
Es muß gewährleistet sein, daß auch in den neuen Bundesländern fachlich qualifizierte, persönlich integere Hochschullehrer/innen in Lehre und Forschung tätig sind. Die neuen Landesparlamente/Landesregierungen werden aufgefordert, Kriterien und Instrumente zu entwickeln, um dies möglichst rasch sicherzustellen. Link zum Original
Alle Abschlüsse im Schul- und Hochschulbereich werden bundesweit anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die ED.P. fordert die Realisierung der bundesweiten Anerkennung aller Abschlüsse im Schul- und Hochschulbereich. Link zum Original
Abschlüsse im Schul- und Hochschulbereich werden bundesweit anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die ED.P. fordert die Realisierung der bundesweiten Anerkennung aller Abschlüsse im Schul- und Hochschulbereich. Link zum Original
Die Forschung bleibt weiterhin an den Hochschulen angesiedelt.
Wortlaut im Programm
Die Forschung muß auch weiterhin in der Hochschule angesiedelt sein. Link zum Original
In ganz Deutschland entstehen leistungsfähige und kompatible Strukturen in der Forschungslandschaft.
Wortlaut im Programm
Entscheidend ist, daß die Weichen so gestellt werden, daß in ganz Deutschland leistungsfä 74 hige und kompatible Strukturen in der Forschungslandschaft erreicht werden. Link zum Original
Bei der Forschungsförderung haben Hochschulen und Universitäten zunächst Vorrang.
Wortlaut im Programm
Wir Liberale setzen hier die Prioritäten zunächst zugunsten der Hochschulen und Universitäten. Link zum Original
Bund und Länder erhöhen in den nächsten Jahren die Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft deutlich.
Wortlaut im Programm
um das leistungsfähige Forschungspotential unserer Hochschulen zu sichern, müssen in den nächsten Jahren die Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft durch Bund und Länder deutlich erhöht werden; Link zum Original
Der Bund stellt jährlich mindestens 10 Millionen DM für anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen bereit.
Wortlaut im Programm
für anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung in Fachhochschulen muß der Bund jährlich mindestens 10 Millionen DM bereitstellen; Link zum Original
Die Hochschulen verfügen selbst über einen großen Teil der Förderungsmittel.
Wortlaut im Programm
die Hochschulen sollen über einen großen Teil der Förderungsmittel selbst verfügen. Link zum Original
Befähigter wissenschaftlicher Nachwuchs erhält Chancen auf eine hochwertige wissenschaftliche Qualifikation.
Wortlaut im Programm
Es kommt darauf an, dem befähigten und motivierten Nachwuchs Chancen für eine hochwertige wissenschaftliche Qualifikation zu eröffnen und zu erhalten. Link zum Original
Bestehende Benachteiligungen von Frauen in der Wissenschaft werden vorrangig aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Dabei muß vorrangig darauf geachtet werden, noch immer bestehende Benachteiligungen von Frauen aufzuheben und Frauen auch durch spezifische Förderungsmaßnahmen besondere Anreize zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation zu geben. Link zum Original
Frauen erhalten durch spezifische Förderungsmaßnahmen besondere Anreize zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation.
Wortlaut im Programm
Dabei muß vorrangig darauf geachtet werden, noch immer bestehende Benachteiligungen von Frauen aufzuheben und Frauen auch durch spezifische Förderungsmaßnahmen besondere Anreize zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation zu geben. Link zum Original
Wegen des erheblichen Ersatzbedarfs ab Mitte der 90er Jahre wird für den wissenschaftlichen Nachwuchs jetzt eine Qualifizierungsbrücke geschaffen.
Wortlaut im Programm
Diese Nachwuchsförderung ist auch deshalb notwendig, weil in Hochschulen und Forschungseinrichtungen ab Mitte der 90er Jahre ein erheblicher Ersatzbedarf entsteht und jetzt eine Qualifizierungsbrücke geschaffen werden muß, um künftigen Schaden von Wissenschaft und Forschung in Deutschland abzuwenden. Link zum Original
In ganz Deutschland wird eine repräsentative und demokratisch legitimierte Studentenvertretung geschaffen.
Wortlaut im Programm
Um studentischen Interessen ein größeres Gewicht zu geben, setzt sich die ED.P.für die Schaffung einer repräsentativen und demokratisch legitimierten Studentenvertretung in ganz Deutschland ein. Link zum Original
In allen Bundesländern werden verfasste Studentenschaften eingerichtet.
Wortlaut im Programm
In allen Bundesländern sollten verfaßte Studel)tenschaften eingerichtet werden. Link zum Original
Die Weiterbildung wird zur vierten Säule des Bildungswesens ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die ED.P.will die Weiterbildung zur "Vierten Säule" des Bildungswesens ausbauen. Link zum Original
Weiterbildungsveranstalter erkennen das Ineinandergreifen allgemeiner, politischer und beruflicher Weiterbildung an und bauen bestehende Barrieren ab.
Wortlaut im Programm
Die Grenzen zwischen allgemeiner, politischer und beruflicher Weiterbildung werden in dem Maße offener, in dem allgemeinbildende Elemente unverzichtbare Voraussetzung für die Ausübung von Berufen sind. Hierzu zählen beispielsweise Fremdsprachenkenntnisse oder Kenntnisse der elektronischen Datenverarbeitung. Die Weiterbildungsveranstalter müssen dieses Ineinandergreifen anerkennen und noch bestehende Barrieren abbauen. Link zum Original
Die Vielfalt der Weiterbildungsträger und ein fairer Wettbewerb zwischen ihnen werden gesichert.
Wortlaut im Programm
Weiterbildung lebt von der Vielfalt und dem Ideenreichtum ihrer Träger. Diese Pluralität und ein fairer Wettbewerb sind zu sichern. Link zum Original
Staatliche Einrichtungen bieten Weiterbildung nur dort selbst an, wo andere Träger nicht in Betracht kommen oder nicht leistungsfähig sind.
Wortlaut im Programm
Staatliche Einrichtungen sollten Weiterbildungsangebote nur dort selbst erbringen, wo andere Träger nicht in Betracht kommen oder nicht leistungsfähig sind; Link zum Original
Staatliche und kommunale Weiterbildungsträger erheben für ihre Leistungen einen marktgerechten Preis.
Wortlaut im Programm
die staatlichen und kommunalen Träger haben für ihre Leistungen einen marktgerechten Preis zu erheben. Link zum Original
Die unterschiedliche Finanzierung staatlicher, kommunaler und freier Weiterbildungsträger wird aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Die unterschiedliche Finanzierung staatlicher, kommunaler und freier Träger ist aufzuheben; Link zum Original
Staat und Kommunen schaffen verbesserte Rahmenbedingungen für die Weiterbildung.
Wortlaut im Programm
Staat und Kommunen müssen verbesserte Rahmenbedingungen für die Weiterbildung schaffen. Link zum Original
Weiterbildungsangebote für Gruppen mit besonderen Bildungsbedürfnissen werden verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Dabei sind Weiterbildungsangebote für Gruppen mit besonderen Bildungsbedürfnissen verstärkt zu fördern; Link zum Original
Berufliche Weiterbildung wird in der Vielfalt der Berufe und geographisch weit gestreut angeboten.
Wortlaut im Programm
berufliche Weiterbildung wird in Zukunft für viele Menschen von ähnlich großer Bedeutung sein wie die Erstausbildung. Sie muß deshalb in der Vielfalt der Berufe und beruflichen Funktionen und geographisch weit gestreut angeboten werden. Link zum Original
Weiterbildungsveranstaltungen für Frauen zur Erleichterung des Wiedereinstiegs in das Berufsleben haben besonderes Gewicht.
Wortlaut im Programm
Von besonderer Wichtigkeit sind Veranstaltungen für Frauen zur Erleichterung des Wiedereinstiegs in das Berufsleben; Link zum Original
Unternehmen beziehen die Weiterbildung stärker in ihre Personalplanung ein.
Wortlaut im Programm
Wirtschaftsunternehmen sollten die Weiterbildung stärker in die Personalplanung einbeziehen; Link zum Original
Aufwendungen für Weiterbildung werden im Steuerrecht stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
eine stärkere Berücksichtigung von Aufwendungen für Weiterbildung im Steuerrecht würde zusätzliche Anreize zur Weiterbildung schaffen; Link zum Original
Fernunterricht, Fernstudium sowie Medien- und Medienverbundangebote der Weiterbildung werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
die Ausweitung von Fernunterricht und Fernstudium, Medien- und Medienverbundangeboten als moderne und adressatengerechte Formen der Weiterbildung sind stärker zu fördern. Link zum Original
Forschungs- und Technologiepolitik dient der Erhaltung und Gewinnung dauerhaft guter Lebensbedingungen im eigenen Land, in der EG, in Europa und weltweit.
Wortlaut im Programm
Ziel und Maßstab der Forschungs- und Technologiepolitik der Rn!? ist die Erhaltung, Sicherung und Gewinnung dauerhaft guter Lebensbedingungen zunächst im eigenen Land und in der EG, für das ganze Europa und darüber hinaus für die Welt insgesamt. Link zum Original
Forschungs- und Technologiepolitik orientiert sich an Umweltbewahrung, Überwindung des Nord-Süd-Gefälles, Bewältigung des Strukturwandels und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.
Wortlaut im Programm
Liberale Forschungs- und Technolo~iepolitik orientiert sich an den Leitgedanken Bewahrung der Umwelt, Uberwindung des Nord-Süd-Gefälles, Schaffung geeigneter Voraussetzungen zur Bewältigung des Strukturwandels sowie Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen untereinander in Europa wie auch im Weltmarkt. Link zum Original
Wissenschafts- und Forschungspolitik regt alle kreativen geistigen Potentiale entsprechend der Pluralität der Wissenschaft zum Handeln an.
Wortlaut im Programm
Liberale Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiepolitik will alle kreativen geistigen Potentiale nachhaltig und wirksam zum Handeln anregen, entsprechend der Universalität und Pluralität der Wissenschaft. Sie garantiert ein freies, schöpferisches und unabhängiges Arbeiten der Wissenschaftler. Link zum Original
Wissenschaftlern wird ein freies, schöpferisches und unabhängiges Arbeiten garantiert.
Wortlaut im Programm
Liberale Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiepolitik will alle kreativen geistigen Potentiale nachhaltig und wirksam zum Handeln anregen, entsprechend der Universalität und Pluralität der Wissenschaft. Sie garantiert ein freies, schöpferisches und unabhängiges Arbeiten der Wissenschaftler. Link zum Original
Wissenschaftler sind in ihrer Arbeit den ethischen Prinzipien der Humanität gegenüber heutigen und künftigen Generationen verpflichtet.
Wortlaut im Programm
Dies setzt jedoch voraus, daß Wissenschaftler in ihrer wissenschaftlichen Arbeit auf die ethischen Prinzipien der Humanität im Hinblick auf die Lebensinteressen heutiger und künftiger Generationen verpflichtet sind. Link zum Original
Wissenschafts- und Forschungspolitik umfasst Geistes-, Gesellschafts-, Natur- und Technikwissenschaften gleichermaßen.
Wortlaut im Programm
Liberale Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiepolitik umfaßt deshalb die Gesamtheit aller Wissenschaften, Geistes-, Gesellschafts-, Naturund Technikwissenschaften. Link zum Original
Forschungsaktivitäten im außerstaatlichen Bereich haben Vorrang.
Wortlaut im Programm
Liberale Forschungs- und Technologiepolitik gibt Wissenschafts- und Forschungsaktivitäten im außerstaatlichen Bereich den Vorzug. Sie verlangt aber im Interesse der Erhaltung, Sicherung und Gewinnung dauerhaft guter Lebensbedingungen die Initiative des Staates in denjenigen Feldern, die bei gegebener Sachlage nur oder derzeit nur von staatlicher Seite aufgegriffen werden können. Link zum Original
Der Staat ergreift Forschungsinitiativen in den Feldern, die nur von staatlicher Seite aufgegriffen werden können.
Wortlaut im Programm
Liberale Forschungs- und Technologiepolitik gibt Wissenschafts- und Forschungsaktivitäten im außerstaatlichen Bereich den Vorzug. Sie verlangt aber im Interesse der Erhaltung, Sicherung und Gewinnung dauerhaft guter Lebensbedingungen die Initiative des Staates in denjenigen Feldern, die bei gegebener Sachlage nur oder derzeit nur von staatlicher Seite aufgegriffen werden können. Link zum Original
Der Staat schafft im privaten Sektor Anreize für Forschung und Entwicklung dort, wo Defizite anders nicht rechtzeitig behoben werden können.
Wortlaut im Programm
Im privaten Sektor soll der Staat Anreize für wissenschaftliche Forschung und technische Entwicklungsarbeit dort schaffen, wo Defizite auf andere Weise nicht oder nicht rechtzeitig behoben werden können. Link zum Original
Eine weitgefächerte Forschungslandschaft aus Hochschulen, Großforschungseinrichtungen, Förderorganisationen, Instituten und internationalen Organisationen wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Liberale Forschungs- und Technologiepolitik will eine weitgefächerte, umfassende Forschungslandschaft erhalten mit ihren Universitäten, Hoch- und Fachhochschulen, Großforschungseinrichtungen, den traditionellen Förderund Trägerorganisationen, Instituten sowie sonstigen öffentlichen und privaten Einrichtungen und den internationalen Organisationen. Link zum Original
Forschungs- und Technologiepolitik dient weder der Regionalförderung noch der Investitionslenkung oder der Subventionierung bestimmter Wirtschaftsstrukturen.
Wortlaut im Programm
Liberale Forschungs- und Technologiepolitik ist daher weder ein Instrument der Regionalförderung oder der Investitionslenkung noch dazu vorgesehen, die Subventionierung bestimmter Wirtschaftsstrukturen zu betreiben. Link zum Original
Technikfolgenabschätzung wird unverzichtbarer Bestandteil von Forschungsprogrammen.
Wortlaut im Programm
Technikfolgenabschätzung als Bereitstellung von "Orientierungswissen" muß ein unverzichtbarer Bestandteil dieser Forschungsprogramme werden. Link zum Original
Technikfolgenabschätzung wird durch eine Politikfolgenabschätzung ergänzt, damit langfristige Forschungsprogramme Regierungswechsel überstehen.
Wortlaut im Programm
Technikfolgenabschätzung muß jeweils auch durch eine diesbezügliche Politikfolgenabschätzung ergänzt werden, damit die Ziele langfristig angelegter Forschungs- und Entwicklungsprogramme bei Regierungswechseln nicht leichtfertig vordergründigen Partialinteressen zum Opfer fallen. Link zum Original
Für die Strukturprobleme von Wissenschaft und Forschung in den neuen Bundesländern werden Lösungen unter gesamtdeutschen Gesichtspunkten erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Die ED.P. stellt sich der Herausforderung, für die Strukturprobleme in Wissenschaft und Forschung in den neuen Bundesländern unter gesamtdeutschen Aspekten Lösungen zu erarbeiten. Link zum Original
Die politische Konzeption betrachtet Wissenschaft einschließlich Lehre, Forschung und Technologie als Gesamtheit.
Wortlaut im Programm
Dabei muß für die politische Konzeption von einer gesamtheitlichen Betrachtung von Wissenschaft (einschließlich Lehre), Forschung und Technologie ausgegangen werden. Link zum Original
Eine vielfältige und weitgefächerte Forschungslandschaft bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Wichtiges Strukturmerkmal muß der Fortbestand einer vielfältigen und weitgefächerten Forschungslandschaft bleiben. Link zum Original
Eine staatlich gelenkte Forschung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine staatlich gelenkte Forschung kommt für uns Liberale nicht in Frage. Link zum Original
Das Autonomieprinzip gilt auch für die gesamtdeutsche Wissenschaftsgemeinschaft.
Wortlaut im Programm
Das Autonomieprinzip muß auch für die gesamtdeutsche Wissenschaftsgemeinschaft gewährleistet werden. Link zum Original
Strukturelle Änderungen plant und verwirklicht die Wissenschaftsgemeinschaft in freier Selbstbestimmung.
Wortlaut im Programm
Strukturelle Änderungen sind von der Wissenschaftsgemeinschaft in freier Selbstbestimmung zu planen und durchzuführen. Link zum Original
Die alten Wissenschaftsstrukturen in den neuen Bundesländern werden nach wissenschaftlichen Qualitätskriterien überprüft und gegebenenfalls verändert.
Wortlaut im Programm
Das hat zur Folge, daß die alten Strukturen in den neuen Bundesländern einen Überprüfungs- und ggfs. auch Veränderungsprozeß nach wissenschaftlichen Qualitätskriterien erfahren müssen. Dieser Prozeß muß auch gewährleisten, daß das qualifizierte Fachpersonal in den neuen Bundesländern der deutschen Wissenschaft und Forschung erhalten bleibt. Link zum Original
Qualifiziertes Fachpersonal in den neuen Bundesländern bleibt Wissenschaft und Forschung erhalten.
Wortlaut im Programm
Das hat zur Folge, daß die alten Strukturen in den neuen Bundesländern einen Überprüfungs- und ggfs. auch Veränderungsprozeß nach wissenschaftlichen Qualitätskriterien erfahren müssen. Dieser Prozeß muß auch gewährleisten, daß das qualifizierte Fachpersonal in den neuen Bundesländern der deutschen Wissenschaft und Forschung erhalten bleibt. Link zum Original
Der jungen Generation in den neuen Bundesländern wird rasch eine zuverlässige Ausgangsbasis für ihre wissenschaftliche Berufsentwicklung verschafft.
Wortlaut im Programm
Für den Bestand der Forschungslandschaft muß gerade der jungen Generation auch in den neuen Bundesländern rasch eine aussichtsreiche und zuverlässige Ausgangsbasis für ihre Berufsentwicklung verschafft werden. Link zum Original
Nichtuniversitäre ehemalige DDR-Institute werden je nach Aufgabenschwerpunkt der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft oder Großforschungseinrichtungen zugeordnet.
Wortlaut im Programm
Bei den nichtuniversitären ehemaligen DDR-Instituten tritt die ED.P.für eine Zuordnung je nach Aufgabenschwerpunkt zur Max-Planck-Gesellschaft, zur Fraunhofer-Gesellschaft und ggfs. zu den Großforschungseinrichtungen ein und fordert diese Einrichtungen auf, unverzüglich die erforderlichen Schritte zu unternehmen. Link zum Original
Max-Planck-Gesellschaft, Fraunhofer-Gesellschaft und Großforschungseinrichtungen unternehmen unverzüglich die für diese Zuordnung erforderlichen Schritte.
Wortlaut im Programm
Bei den nichtuniversitären ehemaligen DDR-Instituten tritt die ED.P.für eine Zuordnung je nach Aufgabenschwerpunkt zur Max-Planck-Gesellschaft, zur Fraunhofer-Gesellschaft und ggfs. zu den Großforschungseinrichtungen ein und fordert diese Einrichtungen auf, unverzüglich die erforderlichen Schritte zu unternehmen. Link zum Original
Forschungseinrichtungen, die auf konkrete Produktinnovationen zielen, finden ihre Zukunft in der entsprechenden Industrie.
Wortlaut im Programm
Analog dazu müssen Einrichtungen, die auf konkrete Produktinnovationen zielen, ihre Zukunft in der entsprechenden Industrie finden. Link zum Original
Zusammenarbeit und Wissenstransfer zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wirtschaft werden verstärkt.
Wortlaut im Programm
Zusammenarbeit und Wissenstransfer zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Industrie, Handel und Gewerbe sind zu verstärken und auf Interdisziplinarität auszurichten. Link zum Original
Der Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft wird interdisziplinär ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Zusammenarbeit und Wissenstransfer zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Industrie, Handel und Gewerbe sind zu verstärken und auf Interdisziplinarität auszurichten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.