FDP · Das liberale Deutschland
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Bundestagswahl 02.12.1990 · beschlossen 30.09.1990 · Original
Das Programm enthält 73 von 1.217 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 73Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 50Seiten im Original
- 1990Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 73
Die Rechtsregeln zur Fortpflanzungsmedizin wägen den Kinderwunsch gegen das Wohl der so gezeugten Kinder ab.
Wortlaut im Programm
Für die Rechtsregeln ist abzuwägen zwischen dem Wunsch von Paaren oder Frauen nach einem Kind mit Hilfe medizintechnischer Mittel und dem Kindeswohl auf diese Art gezeugter Kinder. Link zum Original
Die heterologe Insemination wird nicht unter Strafe gestellt.
Wortlaut im Programm
Die ED.P.lehnt insbesondere die Strafbarkeit der heterologen Insemination ab und betont für die möglichen Folgen die Eigenverantwortung des mündigen Bürgers. Link zum Original
Pflegekräfte werden angemessen entlohnt.
Wortlaut im Programm
- angemessene Entlohnung der Pflegekräfte; Link zum Original
Zeitintensive Qualifikationsmaßnahmen für Pflegekräfte werden vom Träger finanziert.
Wortlaut im Programm
- zeitintensive Qualifikationsmaßnahmen müssen vom Träger finanziert und zukünftig zu einer weiteren spürbaren Verbesserung des Gehalts führen; Link zum Original
Qualifikationsmaßnahmen führen bei Pflegekräften zu einer spürbaren Gehaltsverbesserung.
Wortlaut im Programm
- zeitintensive Qualifikationsmaßnahmen müssen vom Träger finanziert und zukünftig zu einer weiteren spürbaren Verbesserung des Gehalts führen; Link zum Original
Die Aufstiegsmöglichkeiten des Pflegepersonals richten sich nach der Qualifikation.
Wortlaut im Programm
- Aufstiegsmöglichkeiten des Pflegepersonals sind entsprechend der Qualifikation zu gestalten; Link zum Original
Überstunden in der Pflege werden angemessen entlohnt.
Wortlaut im Programm
- Überstunden müssen angemessen entlohnt werden (Maßstab für die Entlohnung von Nachtschwestern dürfen nicht weiterhin unterste Gehaltsklassen sein); Link zum Original
Der seit 1969 unveränderte Pflegeschlüssel wird verbessert.
Wortlaut im Programm
- Verbesserung des Pflegeschlüssels, der seit 1969unverändert ist und auf die erschwerten Pflegeaufgaben nicht reagiert hat, wogegen immer mehr Ärzte immer weniger Pflegekräften gegenüberstehen; Link zum Original
Das Klinikpersonal wird von nicht pflegerischen oder medizinischen Aufgaben entlastet.
Wortlaut im Programm
- Entlastung des Klinikpersonals von Aufgaben, die nicht pflegerischer oder medizinischer Natur sind; Link zum Original
Aus- und Weiterbildung sowie Vergütung in der Altenpflege werden mit gesetzlicher Absicherung an die Krankenpflege angeglichen.
Wortlaut im Programm
- Angleichung von Aus- und Weiterbildung sowie der Vergütung in der Altenpflege an die Situation in der Krankenpflege mit gesetzlicher Absicherung; Link zum Original
Für die Altenpflege wird ein eigenes Berufsbild geschaffen.
Wortlaut im Programm
- Schaffung eines Berufsbildes für Personen in der Altenpflege und Einrichtung entsprechender Ausbildungsstätten. Link zum Original
Für die Altenpflege werden entsprechende Ausbildungsstätten eingerichtet.
Wortlaut im Programm
- Schaffung eines Berufsbildes für Personen in der Altenpflege und Einrichtung entsprechender Ausbildungsstätten. Link zum Original
Häusliche und ambulante Pflege hat Vorrang vor stationärer Pflege im Pflegeheim.
Wortlaut im Programm
Pflege im häuslichen, ambulanten Bereich hat Vorrang vor stationärer Pflege (Pflegeheim). Link zum Original
Weitere Sozialstationen werden errichtet und mit ausreichend hauptamtlichem Personal besetzt.
Wortlaut im Programm
- die Errichtung weiterer Sozialstationen und deren Besetzung mit ausreichend hauptamtlichem Personal sowie die Koordinierung der Arbeit sämtlicher ambulanten Dienste, wie z.B. Initiativ- und Selbsthilfegruppen und helfende Einzelpersonen; Link zum Original
Die Arbeit sämtlicher ambulanter Dienste einschließlich Selbsthilfegruppen wird koordiniert.
Wortlaut im Programm
- die Errichtung weiterer Sozialstationen und deren Besetzung mit ausreichend hauptamtlichem Personal sowie die Koordinierung der Arbeit sämtlicher ambulanten Dienste, wie z.B. Initiativ- und Selbsthilfegruppen und helfende Einzelpersonen; Link zum Original
Pflegebedürftige erreichen möglichst alle Dienste über eine Anlaufstelle.
Wortlaut im Programm
- der zu Betreuende muß möglichst alle Dienste bei einer Anlaufstelle erreichen können; Link zum Original
Pflegerische Dienste werden möglichst auch nachts und am Wochenende sichergestellt.
Wortlaut im Programm
- pflegerische Dienste sind möglichst auch während der Nachtzeit und am Wochenende sicherzustellen; Link zum Original
Seniorentelefone werden eingerichtet.
Wortlaut im Programm
- Seniorentelefone sind einzurichten, und das Notrufsystem ist flächendekken zu erweitern; Link zum Original
Das Notrufsystem wird flächendeckend erweitert.
Wortlaut im Programm
- Seniorentelefone sind einzurichten, und das Notrufsystem ist flächendekken zu erweitern; Link zum Original
In geeigneten Altenhilfeeinrichtungen wird eine ausreichende Zahl von Kurzzeit- und Tagespflegeplätzen geschaffen.
Wortlaut im Programm
- in dafür geeigneten Altenhilfeeinrichtungen ist eine ausreichende Zahl von Kurzzeit- und Tagespflegeplätzen zu schaffen; Link zum Original
Kurse in häuslicher Alten- und Krankenpflege werden verstärkt angeboten.
Wortlaut im Programm
- es sollten verstärkt Kurse in häuslicher Alten- und Krankenpflege angebotenwerden; Link zum Original
Rehabilitation hat Vorrang vor stationärer Pflege.
Wortlaut im Programm
- Rehabilitation hat Vorrang vor stationärer Pflege. Link zum Original
Private finanzielle Vorsorge gegen das Pflegerisiko wird erheblich stärker angereizt.
Wortlaut im Programm
- Private finanzielle Vorsorge gegen das Pflegerisiko muß erheblich stärker angereizt werden. Als Anreize bieten sich Steuervorteile (spezielle und zusätzliche Sonderausgabenbegünstigung, zweckgebundener Ausbau der Vermögensbildung um weitere 312 DM für Pflegevorsorge) und eine Begrenzung des Rückgriffs auf Vermögen und Unterhaltsverpflichtete (nach §90 BSHG), wenn angemessen vorgesorgt worden ist. Link zum Original
Pflegevorsorge wird steuerlich begünstigt, etwa durch Sonderausgabenabzug und einen zweckgebundenen Ausbau der Vermögensbildung um 312 DM.
Wortlaut im Programm
- Private finanzielle Vorsorge gegen das Pflegerisiko muß erheblich stärker angereizt werden. Als Anreize bieten sich Steuervorteile (spezielle und zusätzliche Sonderausgabenbegünstigung, zweckgebundener Ausbau der Vermögensbildung um weitere 312 DM für Pflegevorsorge) und eine Begrenzung des Rückgriffs auf Vermögen und Unterhaltsverpflichtete (nach §90 BSHG), wenn angemessen vorgesorgt worden ist. Link zum Original
Bei angemessener Vorsorge wird der sozialhilferechtliche Rückgriff auf Vermögen und Unterhaltsverpflichtete begrenzt.
Wortlaut im Programm
- Private finanzielle Vorsorge gegen das Pflegerisiko muß erheblich stärker angereizt werden. Als Anreize bieten sich Steuervorteile (spezielle und zusätzliche Sonderausgabenbegünstigung, zweckgebundener Ausbau der Vermögensbildung um weitere 312 DM für Pflegevorsorge) und eine Begrenzung des Rückgriffs auf Vermögen und Unterhaltsverpflichtete (nach §90 BSHG), wenn angemessen vorgesorgt worden ist. Link zum Original
Nicht benötigte Beträge der Rehabilitations- oder Pflegevorsorge sind vererbbar.
Wortlaut im Programm
- Wird der für Rehabilitation oder Pflege vorgesorgte Betrag nicht benötigt, soll er vererbbar sein. Link zum Original
Eine allgemeine Pflegeversicherung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
- Eine allgemeine Pflegeversicherung lehnt die EDP. aus ordnungs- und finanzpolitischen Gründen ab. Link zum Original
Die Unterhaltsverpflichtung im Pflegefall wird nicht auf eine Versichertengemeinschaft oder den Staat verlagert, während das Vermögen vererbt wird.
Wortlaut im Programm
Es darf auch nicht dahin kommen, daß im Pflegefall die Unterhaltsverpflichtung auf Dritte (Versichertengemeinschaft) oder den Staat verlagert wird, das Erworbene aber vererbt oder geerbt werden kann. Link zum Original
Finanzielle Anreize zur häuslichen Pflege werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- Ergänzend zur privaten Pflegevorsorge sind, um stationäre Pflege oder gar die "Abschiebung ins Heim" zu vermeiden, finanzielle Anreize zur häuslichen Pflege (nach §§ 55 bis 57 SGB Vund 57 Abs 2 SGB VI) auszubauen. Link zum Original
Eine Pflegeversicherung, die auf die Person eines unterhaltsberechtigten Verwandten abgeschlossen wird, ist als Sonderausgabe steuerlich absetzbar.
Wortlaut im Programm
- Um es auch unterhaltspflichtigen Angehörigen zu erleichtern, sich versicherungstechnisch abzusichern, soll eine Versicherung, die von Betroffenen auf die Person eines unterhaltsberechtigten Verwandten abgeschlossen wird, als Sonderausgabe steuerlich geltend gemacht werden können. Link zum Original
In allen Bundesländern werden ambulante Möglichkeiten zum Schwangerschaftsabbruch geschaffen.
Wortlaut im Programm
- Es ist ein flächendeckendes pluralistisches Angebot an Beratungsstellen zu schaffen sowie ambulante Möglichkeiten zum Schwangerschaftsabbruch in allen Bundesländern, um den Abbruchtourismus zu beenden. Link zum Original
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für ärztlich verordnete Verhütungsmittel.
Wortlaut im Programm
Nach niederländischem Vorbild sollen die Kosten für ärztlich verordnete Verhütungsmittel von den Krankenkassen übernommen werden. Link zum Original
Einzelne Bundesländer dürfen Konzessionen für Einrichtungen zum ambulanten Schwangerschaftsabbruch nicht mehr generell versagen.
Wortlaut im Programm
Es soll einzelnen Bundesländern nicht mehr möglich sein, Konzessionen für Einrichtungen zum ambulanten Abbruch generell zu versagen. Link zum Original
Vorsorge, Früherkennung sowie medizinische und soziale Rehabilitation für Behinderte werden verbessert.
Wortlaut im Programm
- die Verbesserung bei der Vorsorge, Früherkennung, medizinischen und sozialen Rehabilitation; Link zum Original
Die Mittel der gesetzlichen Krankenversicherung werden vor allem für ernsthafte und schwere Erkrankungen verwendet.
Wortlaut im Programm
Die Mittel der gesetzlichen Krankenversicherungen müssen vor allem für ernsthafte und schwere Erkrankungen verwendet werden. Link zum Original
Abstriche an medizinisch notwendiger Behandlung werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Abstriche an medizinisch notwendiger Behandlung kommen auch künftig nicht in Frage. Link zum Original
Beitragszahler und Patienten werden vor finanzieller Überforderung bewahrt.
Wortlaut im Programm
Beitragszahler wie Patienten müssen vor finanzieller Überforderung bewahrt werden: dies schließt zumutbare Eigenbeteiligungen trotz Beitragszahlung nicht aus. Link zum Original
Zumutbare Eigenbeteiligungen der Patienten trotz Beitragszahlung bleiben möglich.
Wortlaut im Programm
Beitragszahler wie Patienten müssen vor finanzieller Überforderung bewahrt werden: dies schließt zumutbare Eigenbeteiligungen trotz Beitragszahlung nicht aus. Link zum Original
Die freie Arztwahl bleibt erhalten und gewährleistet.
Wortlaut im Programm
- den Erhalt und die Gewährleistung der freien Arztwahl; Link zum Original
Der freiberuflich tätige Kassenarzt mit Niederlassungsfreiheit bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
- den freiberuflich tätigen Kassenarzt, seine Niederlassungsfreiheit und seine Therapiefreiheit; Link zum Original
Die gegliederte Krankenversicherung mit unterschiedlichen Kassenarten und privater Krankenversicherung bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
- eine funktionsfähige, gegliederte Versicherung mit unterschiedlichen Kassenarten und privater Krankenversicherung; Link zum Original
Die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen erhält Vertrags- und Finanzautonomie.
Wortlaut im Programm
- eine starke Selbstverwaltung mit Vertrags- und Finanzautonomie; Link zum Original
Die Kassenwahlfreiheit wird ausgebaut, um den Wettbewerb unter den Krankenkassen zu stärken.
Wortlaut im Programm
- den angemessenen Ausbau der Kassen-Wahlfreiheit zur Stärkung des Wettbewerbs unter den Krankenkassen; Link zum Original
Die Ärzteausbildung wird verbessert, auch durch Abbau der Multiple-Choice-Prüfung.
Wortlaut im Programm
- die qualitative Verbesserung der Ärzteausbildung, auch durch Abbau der multiple-choice-Prüfung; Link zum Original
Im Krankenhaus werden mehr marktwirtschaftliche Elemente eingeführt.
Wortlaut im Programm
- mehr marktwirtschaftliche Elemente im Krankenhaus sowie einen vermehrten Übergang zu echten Leistungsentgelten; Link zum Original
Krankenhäuser gehen vermehrt zu echten Leistungsentgelten über.
Wortlaut im Programm
- mehr marktwirtschaftliche Elemente im Krankenhaus sowie einen vermehrten Übergang zu echten Leistungsentgelten; Link zum Original
Gesundheitsaufklärung und Gesundheitsförderung werden verstärkt.
Wortlaut im Programm
- die Verstärkung der Gesundheitsaufklärung und Gesundheitsförderung. Gesundheitspolitik muß weg von der Reparaturmentalität und hin zu einem ganzheitlichen Gesundheitsbewußtsein führen; Link zum Original
Die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und anderen Heilberufen wird verbessert.
Wortlaut im Programm
- die verbesserte Zusammenarbeit zwischen Ärzten und anderen Heilberufen; Link zum Original
Die Therapiefreiheit im Gesundheitswesen bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
- den Erhalt der Therapiefreiheit im Gesundheitswesen; Link zum Original
Natur- und Erfahrungsmedizin bleiben erhalten und werden wissenschaftlich aufgearbeitet.
Wortlaut im Programm
- den Erhalt und die Gewährleistung sowie die wissenschaftliche Aufarbeitung der Natur- bzw. Erfahrungsmedizin; Link zum Original
Ein Psychotherapeutengesetz stellt die Berufsausübung klinisch weitergebildeter Diplom-Psychologen auf eine gesetzliche Grundlage.
Wortlaut im Programm
- die Verabschiedung eines Psychotherapeutengesetzes, das die Berufsausübung der klinisch weitergebildeten Diplom- Psychologen auf eine gesetzliche Grundlage stellt; Link zum Original
Der Nachsorge- und Rehabilitationsbereich wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- den Ausbau des Nachsorge- und Rehabilitationsbereichs; Link zum Original
Private Unternehmen nehmen gleichberechtigt an Krankentransport und Rettungsdienst teil.
Wortlaut im Programm
- Sicherstellung einer gleichberechtigten Teilnahme privater Unternehmen in Krankentransport und Rettungsdienst. Link zum Original
Aufklärung und Beratung bleiben die wichtigsten Maßnahmen zur Aids-Bekämpfung.
Wortlaut im Programm
Die wichtigsten Maßnahmen zur Aids-Bekämpfung bleiben deshalb derzeit Aufklärung und Beratung, insbesondere über die Übertragungswege von HIV, die Schutzmöglichkeiten, die Ungefährlichkeit von sozialen Kontakten, die Solidarität mit Infizierten und Erkrankten. Die ED.P. setzt auf eine Strategie zur Vermittlung dieser Inhalte in ganz Deutschland im umfassenden Rahmen einer intensivierten Sexualpädagogik und Gesundheitserziehung. Link zum Original
Aufklärung über Aids wird in ganz Deutschland im Rahmen einer intensivierten Sexualpädagogik und Gesundheitserziehung vermittelt.
Wortlaut im Programm
Die wichtigsten Maßnahmen zur Aids-Bekämpfung bleiben deshalb derzeit Aufklärung und Beratung, insbesondere über die Übertragungswege von HIV, die Schutzmöglichkeiten, die Ungefährlichkeit von sozialen Kontakten, die Solidarität mit Infizierten und Erkrankten. Die ED.P. setzt auf eine Strategie zur Vermittlung dieser Inhalte in ganz Deutschland im umfassenden Rahmen einer intensivierten Sexualpädagogik und Gesundheitserziehung. Link zum Original
Für Aids-Kranke werden ausreichend stationäre Behandlungsmöglichkeiten geschaffen.
Wortlaut im Programm
Für Betroffene sind ausreichend Behandlungsmöglichkeiten im stationären Bereich und, sofern das soziale Umfeld sie nicht trägt, ein Lebensraum in Wohngruppen u.a. zu schaffen. Link zum Original
Für Aids-Kranke ohne tragendes soziales Umfeld werden Wohngruppen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Für Betroffene sind ausreichend Behandlungsmöglichkeiten im stationären Bereich und, sofern das soziale Umfeld sie nicht trägt, ein Lebensraum in Wohngruppen u.a. zu schaffen. Link zum Original
Die Aids-Hilfe erhält statt gestückelter Modellfinanzierung eine generell geregelte, dauerhafte Finanzierungsgrundlage.
Wortlaut im Programm
Umfassende Hilfe darf nicht am Streit über Finanzierungszuständigkeiten scheitern oder von örtlichen Zufallskonstellationen bestimmt werden. Es bedarf deshalb genereller finanzieller Regelungen. Es muß anstelle gestückelter Modellfinanzierung für eine verläßliche, dauerhafte Finanzierungsgrundlage Sorge getragen werden. Link zum Original
Aids-Regeltests werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Regeltests lehnt die ED.P. ebenso ab wie generelle Einstellungsuntersuchungen für Bewerber des öffentlichen Dienstes mit Ausnahme besonderer beruflicher Risikobereiche. Link zum Original
Generelle Aids-Einstellungsuntersuchungen für Bewerber des öffentlichen Dienstes werden außer in besonderen Risikobereichen abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Regeltests lehnt die ED.P. ebenso ab wie generelle Einstellungsuntersuchungen für Bewerber des öffentlichen Dienstes mit Ausnahme besonderer beruflicher Risikobereiche. Link zum Original
Aids-Präventionsmaßnahmen für Drogenkonsumenten werden verstärkt.
Wortlaut im Programm
Wegen der zunehmenden Aids-Problematik bei Drogenkonsumenten müssen Präventionsmaßnahmen für diese Zielgruppen verstärkt werden. Dazu gehören z.B. die kostenlose und straffreie Abgabe und Rücknahme von Einmalspritzbestecken, um die Benutzung gebrauchter Spritzen und damit Ansteckung zu vermeiden. Link zum Original
Einmalspritzbestecke werden kostenlos und straffrei abgegeben und zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Wegen der zunehmenden Aids-Problematik bei Drogenkonsumenten müssen Präventionsmaßnahmen für diese Zielgruppen verstärkt werden. Dazu gehören z.B. die kostenlose und straffreie Abgabe und Rücknahme von Einmalspritzbestecken, um die Benutzung gebrauchter Spritzen und damit Ansteckung zu vermeiden. Link zum Original
Drogenprävention wird vor Ort unter Einbindung des sozialen Umfelds geleistet.
Wortlaut im Programm
Prävention muß vor Ort geleistet werden, damit das soziale Umfeld der anzusprechenden Jugendlichen und Erwachsenen in die präventiven Maßnahmen eingebunden bzw. berücksichtigt wird. Link zum Original
Neue Modelle der Drogenprävention werden erprobt.
Wortlaut im Programm
Es sollen neue PräventionsmodeUe erprobt werden. Hierzu sind Bundes- und Landesmittel bereitzustellen. Link zum Original
Bund und Länder stellen Mittel für neue Präventionsmodelle bereit.
Wortlaut im Programm
Es sollen neue PräventionsmodeUe erprobt werden. Hierzu sind Bundes- und Landesmittel bereitzustellen. Link zum Original
Die Präventionsforschung wird als eigene Schwerpunktaufgabe von Bundes- und Landesregierungen ausgebaut.
Wortlaut im Programm
....,~ ist notwendig, die Präventionsforschung als eigene Schwerpunktaufgabe der Bundesregierung und der Landesregierungen auszubauen. Link zum Original
Die Krankenkassen werden an der Finanzierung von Präventionsmaßnahmen beteiligt.
Wortlaut im Programm
An der Finanzierung von Präventionsmaßnahmen sind die Krankenkassen zu beteiligen. Link zum Original
Drogentherapie erfordert eine fachübergreifende Qualifikation der Therapeuten und der in der Selbsthilfe Tätigen.
Wortlaut im Programm
therapie verlangt die fachübergreifende Qualifikation der Therapeuten und der auf Selbsthilfebasis therapeutisch Tätigen. Link zum Original
Klinische Entgiftung wird unabhängig von der Inanspruchnahme einer Therapie angeboten.
Wortlaut im Programm
Klinische Entgiftungsmöglichkeiten sollen unabhängig von der Inanspruchnahme einer Therapie angeboten werden. Link zum Original
In der Therapie kann im Einzelfall die kontrollierte ärztliche Verabreichung von Drogen und Ersatzdrogen angezeigt sein.
Wortlaut im Programm
In der Therapie, d.h. zu Behandlungs-, zu Überbrückungs- oder Entzugszwecken, kann im Einzelfall die kontrollierte Verabreichung von Drogen und Ersatzdrogen durch einen Arzt angezeigt sein. Link zum Original
Die Drogenpolitik verfolgt einen vielfältigen präventiven, therapeutischen und nachsorgenden Ansatz.
Wortlaut im Programm
Um der Vielfalt individueller Lebensweisen und Problemsituationen gerecht zu werden, bedarf es eines vielfältigen präventiven, therapeutischen und nachsorgerischen Ansatzes. Link zum Original
Ziel ist die Freiheit von illegalen Drogen, ein selbstkontrollierter Umgang mit tolerierten Genussmitteln und bestimmungsgemäßer Medikamentengebrauch.
Wortlaut im Programm
Lediglich das Ziel muß feststehen: Freiheit von illegalen Drogen und selbstkontrollierter Umgang mit gesellschaftlich tolerierten Genußmitteln sowie bestimmungsgemäßer Gebrauch von Medikamenten. Link zum Original
Die Sportmedizin wird in die Approbationsordnung aufgenommen.
Wortlaut im Programm
- die Aufnahme der Sportmedizin in die Approbationsordnung; Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.