Bauherren und Käufer von Wohneigentum
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Nordrhein-Westfalen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 19
Mehr Geld 5
- Ein Sofortprogramm von 400 Millionen Euro erleichtert den Erwerb von Wohneigentum.
- Die Eigentumsförderung soll gestärkt werden, damit Mieter zu Eigentümern werden.
- Der Erwerb von Wohneigentum soll steuerlich entlastet werden.
- Die Eigentumsförderung des Landes wird weiter gestärkt.
- Programme wie „Jung kauft Alt“ werden ausgebaut.
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 3
Ohne klare Richtung 1
SPD 8
Mehr Geld 6
- Die Wohneigentumsförderung wird auf einen deutlich größeren Bevölkerungskreis erweitert.
- Die Grunderwerbsteuer beim Erwerb einer ersten selbst genutzten Immobilie, insbesondere durch Familien mit Kindern, wird durch ein Landesprogramm kompensiert.
- Eine gemeinwohlorientierte Bodenpolitik soll die Baukosten senken.
- Baureife Grundstücke aus dem Bodenfonds werden zu Wohnzwecken ausschließlich in Erbpacht zu günstigem Pachtzins vergeben.
- Die Grunderwerbsteuer für die Errichtung mietpreisgebundenen Wohnraums wird durch ein Landesprogramm erstattet.
- Ein großangelegtes Programm „Umbau statt Neubau“ zur Verbesserung vorhandener Bausubstanz wird gestartet.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Menschen werden beim Erwerb einer eigenen Immobilie unterstützt.
- Die Wohneigentumsförderung wird auf einen deutlich größeren Bevölkerungskreis erweitert.
- Baureife Grundstücke aus dem Bodenfonds werden zu Wohnzwecken ausschließlich in Erbpacht zu günstigem Pachtzins vergeben.
- Projekte wie „Jung kauft Alt“ werden fortgeführt, angepasst und ausgeweitet.
Grüne 129
Mehr Geld 5
- Dachausbauten und Aufstockungen werden gefördert.
- Die soziale Wohnraumförderung und die Förderprogramme zur Gebäudesanierung werden erweitert.
- Bedarfsgerechte Stellplatzvorgaben sollen die Baukosten senken.
- Die Fördermittel für den Bau sozialer und preiswerter Wohnungen werden erhöht.
- Attraktive Zinsbedingungen und Tilgungsnachlässe ermöglichen deutlich längere Mietpreisbindungen.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 4
- Stellplatzregelungen sollen möglichst auf Pkw-Stellplätze verzichten.
- Die Landesbauordnung wird geändert, damit unterschiedliche Nutzungen auf einem Grundstück, etwa Wohnen über dem Supermarkt, leichter vereinbar sind.
- In urbanen Gebieten soll ganz auf Stellplätze verzichtet werden können.
- Bedarfsgerechte Stellplatzvorgaben sollen die Baukosten senken.
Weniger Geld 1
Mehr Pflichten 11
- Solaranlagen sollen zum Standard auf Gebäuden werden, zunächst bei öffentlichen Gebäuden und im Neubau, später auch im Bestand.
- Solaranlagen sollen auf Gewerbegebäuden und Neubauten schnell zum Standard werden.
- Anspruchsvolle Regelungen für mehr und gute Fahrradstellplätze werden geschaffen.
- Die Vermeidung unnötiger Lichtemissionen wird im Landesrecht verankert, etwa durch belastungsärmere Leuchtmittel und Regeln für Neubaugebiete.
- Solarenergie wird zum Standard auf jedem neuen oder renovierten Dach.
- Wo keine Solarenergie eingesetzt wird, sollen Dächer begrünt werden.
- Die Landesbauordnung legt feste Quoten für die Verwendung recycelter Baustoffe wie Kies, Sand oder Festgesteine fest.
- Neue Wohnungen werden klimaneutral gebaut.
- Klare Standards für barrierefreien Wohnraum und barrierefreie Quartiere werden wieder in die Landesbauordnung aufgenommen.
- Bei Neubauten werden standardmäßig auch rollstuhlgerechte Wohnungen vorgesehen.
- Beim Bau öffentlicher Gebäude und Wohnungen wird Barrierefreiheit durch Änderungen im Bauwesen und in der Quartiersentwicklung von Beginn an eingeplant.
FDP 226
Mehr Geld 8
- Bei der Grunderwerbsteuer wird ein Freibetrag für junge Familien eingeführt.
- Die Baunebenkosten für selbstgenutztes Wohneigentum sollen gesenkt werden.
- Für den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum soll schnellstmöglich ein Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer eingeführt werden.
- Eigenkapitalersetzende Darlehen, Tilgungszuschüsse und Zinsverbilligungen sollen den Erwerb von Wohneigentum ermöglichen.
- Hürden sollen beseitigt werden, damit alle Fördermittel tatsächlich für neue Wohnungen genutzt werden.
- Die Modernisierungsoffensive der Wohnraumförderung soll fortgesetzt werden.
- Zahl und Niveau der Baustandards sollen daraufhin überprüft werden, ob sie Baumaßnahmen vereinheitlichen und verbilligen.
- Kostensenkende Änderungen der Musterbauordnung sollen wann immer möglich in Landesrecht übernommen werden.
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Eine kleine Bauvorlageberechtigung für Maurer, Zimmerer und Metallbauer soll zur Baubeschleunigung eingeführt werden.
- Das Bauen soll insbesondere in stark nachgefragten urbanen Gebieten erleichtert und beschleunigt werden.
- Neue Modelle sollen die Eigentumsquote und die Vermietungsquote steigern.
- Anreize für eine der Umgebung angepasste Nachverdichtung in urbanen Gebieten sollen verstärkt werden.
- Statt staatlicher Finanzierung von Wohneigentum soll ein Rahmen für die Finanzierung aus eigener Kraft geschaffen werden.
- Die Weiterentwicklung und Erprobung von Mietkauf-Ansätzen wird unterstützt.
- Es soll eine Offensive für mehr Bauland geben.
- Landeseigene Flächen sollen wo möglich zusätzlich als Bauland mobilisiert werden.
- Baulückenkataster und eine systematische Erfassung von Nachverdichtungspotenzialen sollen weitere Baumöglichkeiten erschließen.
- Die Vollständigkeitsprüfung von Bauanträgen soll auf zehn Tage verkürzt werden.
- Ein Bauprojekt soll trotz entgegenstehender Baunorm genehmigt werden können, wenn der Schutzstandard auf andere Weise erreicht wird.
- Die Umnutzung leerstehender innerstädtischer Einzelhandels- und Büroimmobilien zu Wohnraum soll unterstützt werden.
- Die Innovationsklausel der Landesbauordnung für schnellere Nutzungsänderungen wird auch für den Außenbereich aktiviert.
- Die Dauer der Genehmigung nach der Innovationsklausel wird von zwölf auf 24 Monate verlängert.
Weniger Pflichten 7
- Das Bauen soll insbesondere in stark nachgefragten urbanen Gebieten erleichtert und beschleunigt werden.
- Die Abweichung von der Begrenzung auf sieben Geschosse soll für innovative, architektonisch ansprechende Mehrzweck-Hochhäuser genutzt werden.
- Der Abbau bauordnungsrechtlicher Hindernisse für Dachausbau und Nachverdichtung soll fortgesetzt werden.
- Regelungen der Bauordnung etwa zu Dachaufstockung und Abstandsflächen sollen überarbeitet werden, um Hindernisse zu beseitigen.
- Ein Bauprojekt soll trotz entgegenstehender Baunorm genehmigt werden können, wenn der Schutzstandard auf andere Weise erreicht wird.
- Für Baumaßnahmen im Bestand von Kernsanierung bis Abriss und Neubau sollen einfachere Bestimmungen gelten.
- Die Innovationsklausel der Landesbauordnung für schnellere Nutzungsänderungen wird auch für den Außenbereich aktiviert.
AfD 211
Mehr Geld 4
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Bauherren werden durch Bauberatungsstellen beim Bau regionalspezifischer Bauwerke unterstützt.
- Der Erwerb von Wohneigentum durch junge Familien wird gefördert.
- Die Zugangsschwellen der sozialen Wohnraumförderung werden gegebenenfalls gesenkt.
- Die Vermögensbildung durch Immobilienerwerb wird erleichtert.
- Der Wohnungsneubau wird durch baufreundliche Rahmenbedingungen unterstützt.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Linke 53
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 3
Mehr Pflichten 5
- Neubaugebiete erhalten ausnahmslos eine klimaneutrale Wärmeversorgung.
- Ab sofort gelten Mindeststandards für klimaneutrales Bauen.
- Klimaschutzanforderungen werden stärker im Baurecht verankert.
- Für Neubauten und für geeignete Bestandsbauten nach umfassender Dachsanierung gilt eine Solarpflicht.
- Die Landesbauordnung schreibt barrierefreien Bau und barrierefreie Sanierung aller privaten und öffentlichen Gebäude verbindlich vor.
Koalitionsvertrag 4116
Mehr Geld 7
- Die doppelte Grunderwerbsteuer wird abgeschafft.
- Die Förderung von Dach- und Fassadenbegrünung wird ausgebaut.
- Die Eigentumsförderung wird innovativ und an Nachhaltigkeit orientiert ausgerichtet.
- Die Eigentumsförderung berücksichtigt die unterschiedlichen Bedarfe ländlicher Räume und großer Städte.
- Der Förderbaustein „Jung kauft Alt“ wird gestärkt, um die Neunutzung von Altbeständen zu ermöglichen.
- Die auf Bundesebene vereinbarte flexiblere Gestaltung der Grunderwerbsteuer wird unterstützt.
- Nach Schaffung der bundesrechtlichen Voraussetzungen wird der Ersterwerb selbst genutzter Wohnimmobilien bis zu einem angemessenen Kaufpreis gezielt entlastet.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Genehmigungsverfahren für Um- und Neubauten werden beschleunigt.
- Die Einführung eines Mietkaufmodells zur Bildung von Eigentum und Vermögen wird geprüft.
- Das Land berät und unterstützt die Gründung kommunaler Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften und Baugruppen.
- Die Bildung von Wohneigentum für junge Menschen und Familien soll vereinfacht werden.
Weniger Pflichten 5
- Zur Erfüllung der Pflicht genügen für private Bauherren auch Teilflächen.
- Bei nachgewiesener Unwirtschaftlichkeit gelten Ausnahmen von der Pflicht.
- Die Abstandsregelung für nicht brennbare Photovoltaik-Anlagen wird überprüft und nach Möglichkeit abgeschafft.
- Die Bauvorschriften für den nachträglichen Einbau von Wärmepumpen werden erleichtert, um den Heizungsaustausch zu beschleunigen.
- Die Experimentierklausel der Landesbauordnung wird überprüft und gegebenenfalls weiterentwickelt, um Nutzungsmischungen zu erleichtern.
Bleibt wie bisher 1
Mehr Pflichten 4
- Die Solarpflicht gilt ab dem 1. Januar 2025 für private Neubauten.
- Die Bezahlung von Immobilien in Zwangsversteigerungen mit Bargeld wird untersagt.
- Ökologisches und ressourcenschonendes Bauen soll Standard bei allen Bauvorhaben sein.
- Beim Bau neuer Liegenschaften werden Flächenverbrauch und veränderter Büroflächenbedarf im Sinne von New Work berücksichtigt.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 3313
Mehr Geld 5
- Veraltete Bauvorschriften, die Wohnraum unnötig verteuern, sollen gelockert werden.
- Es soll einfacher, günstiger und zukunftsfest gebaut werden.
- Serielles und modulares Bauen wird stärker genutzt, um schneller und günstiger Wohnraum zu schaffen.
- Unnötige Vorgaben, die das Bauen verteuern, werden abgebaut.
- Eigentumsförderung wird gezielt dort eingesetzt, wo sie bezahlbares Wohnen und im ländlichen Raum die Ortskerne stärkt.
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Pflichten 8
- Veraltete Bauvorschriften, die Wohnraum unnötig verteuern, sollen gelockert werden.
- Es soll einfacher, günstiger und zukunftsfest gebaut werden.
- Hemmnisse für den Einsatz qualitätsgesicherter Recycling-Baustoffe werden abgebaut.
- Dachausbauten, Aufstockungen und Umnutzungen werden vereinfacht.
- Unnötige Vorgaben, die das Bauen verteuern, werden abgebaut.
- Die Stellplatzpflicht wird aus der Landesbauordnung gestrichen.
- Digitale Planungs- und Genehmigungsverfahren für Bauvorhaben werden weiter vorangetrieben.
- Dauerhaft leerstehende Büros, Gewerbeflächen, Läden und Gastronomieräume sollen leichter für Wohnen, Kultur oder Gemeinschaft umgenutzt werden können.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht