Fossile und Kernenergie
Organisationen: was die Programme zur Bundestagswahl und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Bundestag
Ohne Einzug ins Parlament
CDU und CSU 52
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 3
- Die Forschung soll sich auf Kernenergie der vierten und fünften Generation, Small Modular Reactors und Fusionskraftwerke richten.
- Die Wiederaufnahme des Betriebs der zuletzt abgeschalteten Kernkraftwerke wird geprüft.
- Der Kernenergie wird mit Blick auf die Klimaziele und die Versorgungssicherheit eine bedeutende Rolle zugemessen.
AfD 127
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Laufzeiten der Kohlekraftwerke werden verlängert.
- Deutschland steigt wieder in die Nutzung der Kernenergie ein.
- Kohlekraftwerke werden kurzfristig ausgebaut.
- Deutschland steigt wieder in die Kernenergie ein.
- Im Wärmesektor stehen wieder preiswertes Gas, bevorzugt aus Pipelines, und Heizöl zur Verfügung.
- In Deutschland werden neue Kernkraftwerke gebaut.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
SPD 11
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 1
Grüne 1532
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 2
Weniger Rechte oder Angebote 5
- Die Nutzung von fossilem Gas wird schrittweise und spätestens bis 2045 reduziert, um die Klimaziele einzuhalten.
- Neue Langfristverträge für den Gasimport werden als unvereinbar mit den Klimazielen abgelehnt.
- Die Reduktion des europäischen Gasverbrauchs und der Umstieg auf grünen Wasserstoff und andere erneuerbare Energiequellen werden beschleunigt.
- Die Gewinnung von Erdöl und Erdgas in Deutschland und möglichst bald weltweit wird an Land wie auf dem Meer endgültig abgelehnt.
- Neue Gas- und Ölförderprojekte werden nicht mehr genehmigt.
Mehr Pflichten 9
- Die langfristigen Folgekosten des Kohleabbaus müssen von den Kohleunternehmen abgesichert werden.
- Alle verbliebenen Kohlekraftwerke werden ab 2030 nicht mehr befeuert.
- Mit dem Kohleausstieg wird die Kohleförderung in Deutschland eingestellt.
- Brennelementefertigung und Urananreicherung in Deutschland werden zur Vollendung des Atomausstiegs beendet.
- Die Zwischenlager müssen bis zur Endlagerung sicher betrieben werden können.
- Ein weltweites Moratorium beim Tiefseebergbau wird angestrebt.
- Ein Fahrplan für den Ausstieg aus der Ölförderung in deutschen Gewässern und der Gasförderung in Deutschland bis 2035 wird festgelegt.
- Gasbohrungen um Borkum, die das Wattenmeer zerstören, werden abgelehnt.
- Die Sanktionen gegen Russland werden ausgeweitet, etwa auf die Atomwirtschaft.
Linke 211
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 5
- Öffentliche Gelder einschließlich Pensionsrücklagen und Rentenkassenmittel werden umgehend aus Anlagen in fossil-atomaren Energieunternehmen abgezogen.
- Öffentliche Institutionen dürfen nicht in fossile und nukleare Energieunternehmen investieren.
- Die Konzerne tragen die Langzeitkosten der Atomwirtschaft.
- Die KfW darf keine Atomkraftwerke im Ausland fördern.
- Eine umlagefinanzierte Förderung neuer Gaskraftwerke wird abgelehnt.
Weniger Rechte oder Angebote 10
- Die Urananreicherungsanlage in Gronau wird umgehend stillgelegt.
- Teure fossile Kraftwerke bestimmen nicht mehr den Strompreis, das Merit-Order-Prinzip in seiner jetzigen Wirkung wird abgelehnt.
- Die positive Bewertung von Atomkraft und Gas in der EU-Taxonomie wird gestrichen.
- Der Atomausstieg wird im Grundgesetz festgeschrieben.
- Die Fertigung von Uranbrennstoff in Gronau und Lingen wird beendet.
- Der Atomausstieg wird in Europa und weltweit angestrebt.
- Es wird ein gesamteuropäischer Plan zur Stilllegung von Atomkraftwerken aufgestellt.
- Für Flüssiggas und Erdgas wird keine neue dauerhafte Infrastruktur geschaffen.
- In Deutschland wird Fracking verboten.
- Durch Fracking gewonnenes LNG darf nicht importiert werden.
Mehr Pflichten 14
- Die Urananreicherungsanlage in Gronau wird umgehend stillgelegt.
- Der Atomausstieg wird im Grundgesetz festgeschrieben.
- Die Fertigung von Uranbrennstoff in Gronau und Lingen wird beendet.
- Der Atomausstieg wird in Europa und weltweit angestrebt.
- Es wird ein gesamteuropäischer Plan zur Stilllegung von Atomkraftwerken aufgestellt.
- Für Flüssiggas und Erdgas wird keine neue dauerhafte Infrastruktur geschaffen.
- In Deutschland wird Fracking verboten.
- Durch Fracking gewonnenes LNG darf nicht importiert werden.
- Der Kohleausstieg wird bis 2030 umgesetzt.
- Ein Erdgasausstiegsgesetz mit verbindlichem Ausstiegspfad und sozialer Absicherung betroffener Beschäftigter wird beschlossen.
- Die Stromerzeugung aus Erdgas wird bis 2035 beendet.
- Bergbau in Naturschutzgebieten, Trinkwasserschutzgebieten und der Tiefsee wird abgelehnt.
- Umwelt- und Trinkwasserschutz werden bei Bergbau in Deutschland, Europa und weltweit garantiert.
- Tiefseebergbau wird international verboten.
CSU 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Mit Frankreich und Tschechien wird bei Forschung, Nutzung und Bau sicherer und sauberer Kernkraftwerke der neuesten Generation kooperiert.
- Konzepte wie Small Modular Reactors werden in Deutschland entwickelt.
- Förderung der Erforschung der Kernfusion und Entwicklung von Konzepten wie Small Modular Reactors in Deutschland
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
SSW 82
Ohne klare Richtung 2
Weniger Rechte oder Angebote 7
- Das Energiesystem basiert auf erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind statt auf fossilen Brennstoffen.
- Ein neues Gasfeld vor Borkum wird abgelehnt.
- Die verbliebenen Kohlekraftwerke werden im Tempo des Ausbaus erneuerbarer Energien abgeschaltet.
- Ein Ausbau der LNG-Infrastruktur in Deutschland wird abgelehnt.
- Fracking soll bundesweit verboten werden.
- Die Ölförderung im Wattenmeer soll beendet werden.
- Die Laufzeit der Ölförderung im Wattenmeer soll nicht weiter verlängert werden.
Mehr Pflichten 5
- Der Kohleausstieg erfolgt sozialverträglich und schneller, idealerweise bis 2030.
- Die verbliebenen Kohlekraftwerke werden im Tempo des Ausbaus erneuerbarer Energien abgeschaltet.
- Ein Ausbau der LNG-Infrastruktur in Deutschland wird abgelehnt.
- Fracking soll bundesweit verboten werden.
- Die Ölförderung im Wattenmeer soll beendet werden.
BSW 21
FDP 28
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die heimische Erdgasförderung wird ausgebaut.
- Das Gasfeld vor Borkum und Fracking-Verfahren werden zur heimischen Erdgasförderung genutzt.
- Die Nutzung von Kernfusion und sicheren Kernkraftwerken wird ohne Subventionen ermöglicht.
- Kernkraftwerke der neuen Generation wie Dual-Fluid-Reaktoren, Thorium-Flüssigsalzreaktoren oder Small Modular Reactors können in Deutschland rechtssicher gebaut werden.
- Für die Kernfusion wird ein innovationsfreundlicher Rechtsrahmen außerhalb des Atomrechts geschaffen.
- Die Wiederinbetriebnahme vorhandener Kernkraftwerke wird rechtlich ermöglicht.
- Die Entscheidung über die Wiederinbetriebnahme von Kernkraftwerken liegt bei den Betreibern.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
FW 2
Koalitionsvertrag 439
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Umgehend nach Beginn der Wahlperiode soll ein Gesetzespaket die Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) für schwer vermeidbare Industrieemissionen und Gaskraftwerke ermöglichen.
- Die Gewinnung heimischer Rohstoffe wird unterstützt.
- Projekte zur Gewinnung und Weiterverarbeitung kritischer Rohstoffe in Europa werden unterstützt.
- Die Rahmenbedingungen für die Gewinnung strategisch wichtiger Rohstoffe wie hochreinem Salz oder Lithium werden in der EU auf allen Ebenen verbessert.
- Potenziale konventioneller Gasförderung im Inland sollen genutzt werden.
- Der Bau von bis zu 20 Gigawatt Gaskraftwerksleistung bis 2030 wird technologieoffen angereizt.
- Der Zeitplan für die Abschaltung oder Reservestellung von Kohlekraftwerken richtet sich nach dem tatsächlichen Zubau steuerbarer Gaskraftwerke.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 4
- Neue Gaskraftwerke sollen vorrangig an bestehenden Kraftwerksstandorten entstehen.
- Der Standort neuer Gaskraftwerke soll regional nach Bedarf gesteuert werden.
- Die nationale Treibhausgasminderungsquote für Kraftstoffe wird erhöht.
- Gemeinsam mit internationalen Partnern wird eine vorsorgliche Pause beim Tiefseebergbau angestrebt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht