Fossile und Kernenergie
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
SPD00
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 21
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 1
Grüne 114
Ohne klare Richtung 3
Weniger Geld 2
Weniger Rechte oder Angebote 6
- Kein LNG-Terminal in Schleswig-Holstein bauen.
- Die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 ablehnen.
- Die Erdöl- und Erdgasförderung im Land im Einklang mit den Klimazielen zurückfahren und beenden.
- Neue Ölbohrungen werden abgelehnt.
- Fracking wird wegen der Gefährdung des Grundwassers abgelehnt.
- Die Erdölförderung im Nationalpark Wattenmeer schnellstmöglich beenden.
Mehr Pflichten 7
- Schneller aus der Kohleverstromung und anderen fossilen Energiequellen aussteigen.
- Die stillgelegten Atomkraftwerke Brunsbüttel, Krümmel und Brokdorf zügig und unter höchsten Sicherheitsstandards vollständig zurückbauen.
- Die Erdöl- und Erdgasförderung im Land im Einklang mit den Klimazielen zurückfahren und beenden.
- Neue Ölbohrungen werden abgelehnt.
- Fracking wird wegen der Gefährdung des Grundwassers abgelehnt.
- Die Erdölförderung im Nationalpark Wattenmeer schnellstmöglich beenden.
- Für einen zügigen und sicheren Rückbau der Förderanlagen im Nationalpark Wattenmeer sorgen.
FDP 336
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Den Bau eines LNG-Terminals in Brunsbüttel vorantreiben.
- Das Planungsverfahren für das LNG-Terminal in Brunsbüttel beschleunigen.
- Die Rohstoffgewinnung in den Regionalplänen absichern.
- Die Zahl der Flächen für die Rohstoffgewinnung für mehr Versorgungssicherheit erhöhen.
- Den zügigen Bau des Flüssiggasterminals in Brunsbüttel unterstützen.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 3
- Rohstoffsicherung und Rohstoffgewinnung technologieoffen gestalten.
- Der umweltverträglichen Erdölförderung vor der Dithmarscher Küste und der Bewilligung zusätzlicher Reserven offen gegenüberstehen.
- Eine Laufzeitverlängerung laufender und kürzlich abgeschalteter Kernkraftwerke zeitnah prüfen und neu bewerten.
Weniger Rechte oder Angebote 2
SSW 121
Bleibt wie bisher 1
Weniger Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 11
- Bestehende Kohle- und Gaskraftwerke im Takt mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien stilllegen.
- Den Kohleausstieg sozialverträglich und schneller als bisher geplant umsetzen, idealerweise bis 2030.
- In Schleswig-Holstein keinen Wasserstoff aus fossilen Energieträgern herstellen.
- Die radioaktiven Hinterlassenschaften der Atomkraftwerke in tiefen geologischen Formationen sicher endlagern.
- Freigemessene Abfälle der Kernkraftwerke dort entsorgen, wo sie entstanden sind.
- Die Betreiber der Kernkraftwerke für die Entsorgung verantwortlich machen.
- Bauschutt von zurückgebauten Kernkraftwerken lokal beziehungsweise im betroffenen Landkreis deponieren.
- Die CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger in Kraftwerken drastisch verringern.
- Das Bergrecht so ändern, dass die Sicherheit des Grundwassers Vorrang vor Fracking und CCS erhält.
- CCS und Fracking in Schleswig-Holstein dauerhaft unterbinden.
- Die Ölförderung im Wattenmeer beenden.
AfD 8
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Stromversorgung auf Kohle-, Öl-, Gas- und Kernkraftwerke stützen, weil nur sie grundlast- und regelfähig sind.
- Andere Formen der Energiegewinnung wie die Kernfusion weiterentwickeln.
- Die Laufzeit der verbliebenen Kernkraftwerke nach Betriebssicherheit, technischer Nutzungsdauer und ökonomischen Kriterien bemessen.
- Eine Abschaltung von Kernkraftwerken aus anderen als betriebssicherheitlichen, technischen oder ökonomischen Gründen ablehnen.
- Die staatlich vorgegebene Befristung der Kernkraftwerkslaufzeiten verlängern.
- Neue sichere Kernkraftwerke bauen.
- Bisherige radioaktive Reststoffe in modernen Kernkraftwerken weiter nutzen.
- Synthetische Kraftstoffe aus Erdöl, Gas oder Kohle in die Energie- und Verkehrspolitik einbeziehen.
Weniger Pflichten 3
- Die Laufzeit der verbliebenen Kernkraftwerke nach Betriebssicherheit, technischer Nutzungsdauer und ökonomischen Kriterien bemessen.
- Eine Abschaltung von Kernkraftwerken aus anderen als betriebssicherheitlichen, technischen oder ökonomischen Gründen ablehnen.
- Die staatlich vorgegebene Befristung der Kernkraftwerkslaufzeiten verlängern.
Linke 1011
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 1
Weniger Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 7
- Ein Standortzwischenlager für Atommüll wird gegen gezielte Flugzeugabstürze, Naturkatastrophen und die Freisetzung von Radioaktivität ausgelegt.
- Der Rückbau der Atomkraftwerke erfolgt mit voller Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung.
- Für mögliche Standortzwischenlager gelten langfristig ausgelegte Sicherheitskonzepte.
- An den Standorten wird kein fremder Atommüll zwischengelagert.
- Niedrigstradioaktives Material wird nicht freigemessen.
- Niedrigstradioaktives Material wird nicht auf Deponien verbracht.
- Erdöl- und Erdgasbohrungen, auch zur Erkundung, werden eingestellt.
Koalitionsvertrag 47
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Vorrang- und Vorbehaltsgebiete für den Abbau oberflächennaher Rohstoffe werden festgelegt.
- Der Bau eines LNG-Importterminals in Brunsbüttel mit Unterstützung des Bundes wird befürwortet.
- Schnelle Genehmigungsverfahren sollen die rasche Einspeisung von LNG über die schwimmende Einheit und das feste Terminal ermöglichen.
- Die Genehmigungsverfahren für das LNG-Terminal werden mit hoher Priorität betrieben.
- Eine befristete Erweiterung der Fördermengen der Mittelplate wird als Beitrag zur Energieunabhängigkeit Deutschlands befürwortet.
- Der heimische Rohstoffabbau soll erleichtert werden.
- Die Regionalplanung wird angepasst, um Vorrang- und Vorbehaltsgebiete für den Abbau oberflächennaher Rohstoffe auszuweisen.
Weniger Pflichten 1
Weniger Geld 1
Weniger Rechte oder Angebote 3
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 113
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 5
- Ein früherer Rückbau der Ölplattform Mittelplate wird unterstützt, falls er möglich wird.
- Kernkraftwerke werden für Deutschland und Schleswig-Holstein abgelehnt.
- Kleine modulare Reaktoren werden abgelehnt.
- Ein früherer Rückbau der Ölplattform Mittelplate wird unterstützt, sobald er rechtlich oder energiewirtschaftlich möglich ist.
- Neue Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee werden abgelehnt.
Mehr Pflichten 6
- Beim Rückbau der Ölplattform Mittelplate sollen hohe Umweltstandards gelten.
- Neue Öl- und Gasbohrungen in Schleswig-Holstein werden abgelehnt.
- Das LNG-Terminal in Brunsbüttel soll so schnell wie möglich auf grüne Gase umgestellt werden.
- Neue Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee werden abgelehnt.
- Bodenschätze dürfen nur noch in gut begründeten Ausnahmefällen abgebaut werden.
- Die Förderung fossiler Brennstoffe in Deutschland zur Verbrennung soll nicht mehr erlaubt sein.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht