Forderungen zu Energie
Koalitionsvertrag · Koalition aus SPD, Grüne und SSW · Original
Der Vertrag enthält 75 von 1.259 Forderungen zu „Energie“.
- 75Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Vertrags
- 63Seiten im Original
- 2012Vertragsjahr
Keine Treffer.
Energie 75
Schleswig-Holstein soll wieder Vorreiter der Energiewende werden und seine Potenziale nutzen.
Wortlaut im Vertrag
Schleswig-Holstein muss wieder Vorreiter bei der Energiewende werden und seine großen Potenziale nutzen. Link zum Original
Der Einsatz erneuerbarer Energien wird sehr schnell gestärkt.
Wortlaut im Vertrag
Zur Sicherung der Umsetzung des Atomausstieges, zur Erreichung der Klimaschutzziele und zur Gewährleistung einer nachhaltigen Energieversorgung müssen sehr schnell alle Anstrengungen unternommen werden, den Einsatz regenerativer Energien zu stärken und nachhaltige Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Link zum Original
Die Energieversorgung soll ganzjährig und unabhängig von Tageszeit und Wetter aus erneuerbaren Energien gesichert werden.
Wortlaut im Vertrag
Unser Ziel ist, in Schleswig-Holstein eine Versorgung mit Energie ganzjährig aus regenerati- ven Energien sicher zu stellen - unabhängig von Tageszeit und Wetter. Link zum Original
Bis 2020 soll das Land dreimal so viel erneuerbaren Strom erzeugen, wie es verbraucht.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen in den nächsten Jahren die Voraussetzungen schaffen, dass bis 2020 unser Land dreimal so viel erneuerbaren Strom produziert, wie es verbraucht und so zum wirtschaftlichen Profiteur der Energiewende wird. Link zum Original
Es soll belegt werden, dass eine moderne Industriegesellschaft auf bezahlbaren erneuerbaren Energien aufgebaut werden kann.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen die Voraussetzungen dafür schaffen und belegen, dass eine moderne europäische Industriegesellschaft auf Basis regenerativer, für die Menschen be- zahlbare, Energien aufgebaut werden kann. Link zum Original
Die Nutzung erneuerbarer Energien wird als Zukunftsinvestition finanziert.
Wortlaut im Vertrag
So werden wir beginnend mit den Hochschulen bereits 2012 Zukunftsinvestitionen finanzieren. Zu diesen Investitionen gehört auch die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude und die Nutzung erneuerbarer Ener- gien. Link zum Original
Der Energieknotenpunkt Brunsbüttel wird bei Speichertechnologien und der Forschung zur Bindung und Vermeidung von CO2 gestärkt.
Wortlaut im Vertrag
Mit dem Industriestandort Brunsbüttel verfügt das Land auch über einen Energieknoten- punkt, den wir im Rahmen der Energiewende gerade bei der Entwicklung von Speichertech- nologien und der Forschung zur Bindung und Vermeidung von CO2 stärken wollen. Link zum Original
Das Vorhaben Helgolands, Servicestandort für Offshore-Technik zu werden, wird unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Wir unterstützen das Vorhaben der Insel, Servicestandort für Offshore-Technik zu werden. Link zum Original
Brunsbüttel ist ein wichtiger Offshore-Standort für die Verschiffung von Großkomponenten.
Wortlaut im Vertrag
- Brunsbüttel, insbesondere für die Verschiffung von Großkomponenten, Link zum Original
Büsum ist wegen Hafentiefe und Infrastruktur ein wichtiger Offshore-Standort.
Wortlaut im Vertrag
- Büsum wegen der Hafentiefe und der vorhandenen Infrastruktur, Link zum Original
Husum ist wegen Infrastruktur, Helikopteranbindung und Krankenhausversorgung ein wichtiger Offshore-Standort.
Wortlaut im Vertrag
- Husum wegen der vorhandenen Infrastruktur, der Helikopteranbindung sowie der Krankenhausversorgung, Link zum Original
Hörnum ist wegen der Nähe zu den Offshore-Windparks ein wichtiger Standort.
Wortlaut im Vertrag
- Hörnum wegen der Nähe zu den Offshore-Windparks, Link zum Original
Rendsburg ist ein wichtiger Produktionsstandort für die Offshore-Industrie.
Wortlaut im Vertrag
- Rendsburg als Produktionsstandort, Link zum Original
Kiel ist wegen der Konversionsfläche in Holtenau und seiner Werften ein wichtiger Offshore-Standort.
Wortlaut im Vertrag
- Kiel wegen seiner Konversionsfläche in Holtenau und seiner Werften. Link zum Original
Flaggschiff-Projekte der EU-Ostseestrategie, vor allem bei erneuerbaren Energien wie einem Kompetenzzentrum Windenergie, werden initiiert und vorangebracht.
Wortlaut im Vertrag
- Flaggschiff-Projekte der EU-Ostseestrategie, die wir initiieren und voranbringen, vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien (Kompetenzzentrum Windenergie), Link zum Original
Mit Kaliningrad wird auch im Energiebereich kooperiert.
Wortlaut im Vertrag
- Kooperation mit Kaliningrad auch im Energiebereich und Unterstützung von sozialen und zivilgesellschaftlichen Aktivitäten, Link zum Original
Über den Bundesrat wird eine Initiative zur sofortigen Revision des Euratom-Vertrages eingebracht.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden über den Bundesrat eine Initiative zur sofortigen Revision des Euratom- Vertrages einbringen. Link zum Original
Der Euratom-Vertrag soll beendet werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir setzen dabei auf ein Ende des Euratom-Vertrages und die Schaf- fung einer Europäischen Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE). Link zum Original
Eine Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE) soll geschaffen werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir setzen dabei auf ein Ende des Euratom-Vertrages und die Schaf- fung einer Europäischen Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE). Link zum Original
Im nächsten EU-Forschungsrahmenprogramm sollen Mittel in die Erforschung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien umgeschichtet werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden im Rahmen der Erstellung des nächsten Forschungsrahmenprogramms darauf hinwirken, dass die Mittel in die Erforschung von Energieeffizienz und erneuerbare Energien überführt wer- den und keine Mittel mehr für Atomforschung bereit gestellt werden. Link zum Original
Im nächsten EU-Forschungsrahmenprogramm sollen keine Mittel mehr für Atomforschung bereitgestellt werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden im Rahmen der Erstellung des nächsten Forschungsrahmenprogramms darauf hinwirken, dass die Mittel in die Erforschung von Energieeffizienz und erneuerbare Energien überführt wer- den und keine Mittel mehr für Atomforschung bereit gestellt werden. Link zum Original
Die Energiewende und alle klima- und energiepolitischen Ziele auf EU- und Bundesebene werden unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Wir unterstützen die Energiewende und alle klima- und energiepolitischen Ziele auf EU- und Bundesebene. Link zum Original
Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird beschleunigt.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen und bis 2020 in Schles- wig-Holstein 300 Prozent erneuerbaren Strom des theoretischen Verbrauchs produzieren. Link zum Original
Bis 2020 soll das Land 300 Prozent seines theoretischen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien erzeugen.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen und bis 2020 in Schles- wig-Holstein 300 Prozent erneuerbaren Strom des theoretischen Verbrauchs produzieren. Link zum Original
Kommunale Anträge zur Ausweisung von Windeignungsflächen werden unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Auch kommunale Anträge zur Ausweisung von Windeignungsflächen werden unterstützt. Link zum Original
Die Offshore-Windenergie wird mit der maritimen Wirtschaft, insbesondere den Werften, vernetzt.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen die Vernetzung der Offshore-Windenergie mit der gesamten mariti- men Wirtschaft, insbesondere den Werften. Link zum Original
Die Hafenkooperation der Offshore-Häfen an der Nordsee wird unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Wir unterstützen die Hafenkooperation der Offs- hore-Häfen Nordsee. Link zum Original
Eine Modellregion für intelligente Energienetze (Smart Grids) wird etabliert, die Erzeugung, Speicher, Nachfragemanagement sowie Strom, Wärme und Verkehr verbindet.
Wortlaut im Vertrag
Hierfür wer- den wir eine Modellregion der intelligenten Energienetze („Smart Grids“) etablieren, die Pro- duktion, virtuelle Kraftwerke, lokale und virtuelle Speicher, Nachfragemanagement, Re- gelenergiemärkte sowie die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr zu einem intelligenten Netzwerk verbindet. Link zum Original
Ein Energiemix soll das Potenzial aller erneuerbaren Ressourcen ausschöpfen.
Wortlaut im Vertrag
Wir brauchen einen starken Energiemix der das Potenzial aller erneuer- baren Ressourcen ausschöpft. Link zum Original
Die Wärmeversorgung soll bis 2050 fast vollständig ohne fossile Energieträger auskommen.
Wortlaut im Vertrag
Die Wärmeversorgung muss bis zum Jahr 2050 fast komplett auf fossile Energieträger ver- zichten, damit die Klimaziele erreicht werden. Link zum Original
Der Vollzug der Energieeinsparverordnung und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes wird gestärkt.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden den Vollzug der Energieeinsparverordnung und des Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetz unter den Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit und der Zukunftsfähigkeit stärken. Link zum Original
Die schrittweise Ausweisung von Vorranggebieten für Wärmenetze wird als Ziel der Raumplanung festgesetzt.
Wortlaut im Vertrag
Die sukzessive Ausweisung von Vorranggebieten für Wärmenetze werden wir als Ziel der Raumplanung festsetzen. Link zum Original
Investitionsprogramme zur Sanierung öffentlicher Gebäude werden aufgelegt, um Heizkosten zu sparen.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden Investitionsprogramme zur Sanie- rung öffentlicher Gebäude aufgelegen, die in der Folge Heizkosten für den Haushalt einspa- ren. Link zum Original
Auf Bundes- und Europaebene wird eine anspruchsvolle Energieeffizienzpolitik gefordert.
Wortlaut im Vertrag
Auf Bundes- und Europaebene setzen wir uns für eine anspruchsvolle Energieeffizienzpolitik ein. Link zum Original
Die EU-Effizienzrichtlinie in der vom EU-Parlament verabschiedeten Fassung wird unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Unter anderem unterstützen wir die EU-Effizienzrichtlinie in der vom EU-Parlament ver- abschiedeten Version und fordern die Bundesregierung auf, dies auch zu tun. Link zum Original
Die Bundesregierung wird aufgefordert, die EU-Effizienzrichtlinie in der Fassung des EU-Parlaments zu unterstützen.
Wortlaut im Vertrag
Unter anderem unterstützen wir die EU-Effizienzrichtlinie in der vom EU-Parlament ver- abschiedeten Version und fordern die Bundesregierung auf, dies auch zu tun. Link zum Original
Bei der Biomasse wird vor allem auf Reststoffe und umwelt- und landschaftsverträgliche nachwachsende Rohstoffe gesetzt.
Wortlaut im Vertrag
Bei der Biomasse setzen wir vor allem auf Reststoffe und auf umwelt- und landschaftsver- trägliche nachwachsende Rohstoffe. Link zum Original
Bei der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes soll die einseitige Ausrichtung von Biogasanlagen auf Mais beendet werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir setzen uns dafür ein, dass bei der Novellierung des Erneuerbare Energiengesetz die einseitige Ausrichtung auf Mais in Biogasanlagen beendet wird und die Regeln zur Privilegierung von Biogasanlagen im Bauplanungsrecht angepasst werden. Link zum Original
Die Regeln zur Privilegierung von Biogasanlagen im Bauplanungsrecht sollen angepasst werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir setzen uns dafür ein, dass bei der Novellierung des Erneuerbare Energiengesetz die einseitige Ausrichtung auf Mais in Biogasanlagen beendet wird und die Regeln zur Privilegierung von Biogasanlagen im Bauplanungsrecht angepasst werden. Link zum Original
Ein neues Kohlekraftwerk wird als unvereinbar mit den Zielen zu erneuerbaren Energien und Klimaschutz abgelehnt.
Wortlaut im Vertrag
Ein neues Kohlekraftwerk ist mit den Zielen der Landesregierung zu erneuerbaren Energien und zum Klimaschutz nicht vereinbar. Link zum Original
Alle Möglichkeiten werden genutzt, den Neubau eines Kohlekraftwerks im Land zu verhindern.
Wortlaut im Vertrag
Deshalb werden wir alle Möglichkeiten nutzen, den Neubau eines Kohlekraftwerks in Schleswig-Holstein zu verhindern. Link zum Original
Die Option für den Grundstücksverkauf an SWS in Brunsbüttel wird nicht verlängert.
Wortlaut im Vertrag
Konkret werden wir in Brunsbüttel die Option für den Grundstücksverkauf an SWS auf keinen Fall verlängern und die Landesregierung wird gegenüber dem Investor deutlich machen, dass Kohlekraftwerke nicht in die aktuelle Energiestrategie des Landes passen. Link zum Original
Die Landesregierung macht dem Investor deutlich, dass Kohlekraftwerke nicht in die Energiestrategie des Landes passen.
Wortlaut im Vertrag
Konkret werden wir in Brunsbüttel die Option für den Grundstücksverkauf an SWS auf keinen Fall verlängern und die Landesregierung wird gegenüber dem Investor deutlich machen, dass Kohlekraftwerke nicht in die aktuelle Energiestrategie des Landes passen. Link zum Original
Über den Bundesrat wird ein Mindestwirkungsgrad von 57 Prozent für neue Kraftwerke gefordert.
Wortlaut im Vertrag
Über den Bundesrat setzen wir uns für einen Mindestwirkungsgrad von 57 Prozent für neue Kraftwerke ein. Link zum Original
Im Bundesrat werden alle Initiativen abgelehnt, die den Neubau von Kohlekraftwerken erleichtern.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden im Bun- desrat alle Initiativen ablehnen, die den Neubau von Kohlekraftwerken erleichtern. Link zum Original
Der Atomausstieg soll schnellstmöglich vollendet werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen den eingeleiteten Atomausstieg schnellstmöglich vollenden. Link zum Original
Über eine Bundesratsinitiative und die Landesatomaufsicht soll der unverzügliche Rückbau stillgelegter Atomkraftwerke erreicht werden.
Wortlaut im Vertrag
Über eine Bundes- ratsinitiative und die Landesatomaufsicht wollen wir für den unverzüglichen Rückbau der stillgelegten Meiler sorgen. Link zum Original
Die Option „sicherer Einschluss“ soll aus § 7 Atomgesetz gestrichen werden.
Wortlaut im Vertrag
Um dieses sicherzustellen, muss die Option „sicherer Einschluss“ aus dem § 7 Atomgesetz gestrichen werden. Link zum Original
Geprüft wird, ob das AKW Brokdorf aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden muss.
Wortlaut im Vertrag
In Verbindung mit dem neuen kerntechnischen Regelwerk, der Nachrüstungsliste des Bundesumweltministeriums und den Empfehlungen der Reaktorsicherheitskommission werden wir prüfen, ob das AKW Brokdorf aus Sicher- heitsgründen abgeschaltet werden muss. Link zum Original
Die Sicherheit der Lagerung atomarer Stoffe in und bei Atomkraftwerken soll besser kontrolliert werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen eine bessere Kontrolle und Überprüfung der Sicherheit der Lagerung atomarer Stoffe in und bei den AKW. Link zum Original
Beim Rückbau stillgelegter Meiler, beim Betrieb des AKW Brokdorf und bei Atomtransporten wird maximale Transparenz hergestellt.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden für maximale Transparenz sowohl beim Rückbau der stillgelegten Meiler als auch bei Betrieb, Wartung und Störfällen des AKW Brokdorf sowie Atomtransporten sorgen. Link zum Original
Schutz gegen Havarie, Hochwasser, Flugzeugabstürze, Notstromausfall und Hackerangriffe soll in den Sicherheitsauflagen für Atomkraftwerke vollständig berücksichtigt werden.
Wortlaut im Vertrag
Über den Bundesrat wollen wir erreichen, dass Schutz gegen Havarie, Hochwasser, Flug- zeugabstürze, Ausfall der Notstromversorgung oder Hacker-Angriffe auf AKW bei den Si- cherheitsauflagen in vollem Umfang berücksichtigt werden. Link zum Original
Beim Um- und Ausbau der Stromtrassen gilt Optimierung vor Verstärkung vor Ausbau.
Wortlaut im Vertrag
Für den Um- und Ausbau der Stromtrassen gilt das Prinzip: Optimierung vor Verstärkung vor Ausbau. Link zum Original
Bedarf und Umfang neuer Stromleitungen werden gemeinsam mit den Vorhabenträgern transparent gemacht.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden gemeinsam mit den Vorhabensträgern wie TenneT Bedarf und Umfang für neue Stromleitungen transparent machen. Link zum Original
Neue Stromleitungen bis 110 kV sollen im Rahmen des zulässigen Mehrkostenfaktors grundsätzlich als Erdkabel verlegt werden.
Wortlaut im Vertrag
Neue Stromleitungen mit bis zu 110 kV sollen im Rahmen des zulässigen Mehrkostenfaktors grundsätzlich als Erdkabel verlegt werden und im Rahmen des gesetzlich Möglichen sollte bei 380 kV-Leitungen eine Prüfung dessen erfolgen. Link zum Original
Bei 380-kV-Leitungen soll eine Erdverkabelung im gesetzlich möglichen Rahmen geprüft werden.
Wortlaut im Vertrag
Neue Stromleitungen mit bis zu 110 kV sollen im Rahmen des zulässigen Mehrkostenfaktors grundsätzlich als Erdkabel verlegt werden und im Rahmen des gesetzlich Möglichen sollte bei 380 kV-Leitungen eine Prüfung dessen erfolgen. Link zum Original
An der Westküste werden die Einhaltung des laufenden Zeitplans sowie Transparenz und Kontinuität angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
An der Westküste streben wir an, den laufenden Zeitplan einhalten und für Transparenz und Kontinuität zu sor- gen. Link zum Original
Die Anbindung windreicher Gebiete per Seekabel an das norwegische Stromnetz wird als entscheidender Beitrag zur Energiewende angesehen.
Wortlaut im Vertrag
Die Anbindung unserer windreichen Gebiete per Seekabel an das norwegische Stromnetz sind ein entscheidender Beitrag zur Energiewende. Link zum Original
Offshore-Trassen auf dem Meer und bei der Landanbindung werden gebündelt.
Wortlaut im Vertrag
Auf dem Meer und bei der Landanbindung wollen wir die Offshore-Trassen bündeln. Link zum Original
Der Ausbau von Strom- und Wärmespeichern wird vorangetrieben.
Wortlaut im Vertrag
Neben einer besseren Verteilung des Stroms durch neue Netze wollen wir den Ausbau von unterschiedlichen Strom- und Wärmespeichern vorantreiben. Link zum Original
Pilotprojekte und die Markteinführung ausgereifter Speicherkonzepte sollen die Integration wetterabhängiger erneuerbarer Energien voranbringen.
Wortlaut im Vertrag
Durch Pilotprojekte für innova- tive Technologien sowie Markteinführung und Anwendung der ausgereiften Speicherkonzep- te werden wir die Integration der wetterabhängigen erneuerbaren Energiequellen entschei- dend voranbringen. Link zum Original
Wasserstoff wird als Energiespeicher einbezogen.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen bestehende Möglichkeiten zur Nutzung von Wasserstoff als Speicher mit einbeziehen. Link zum Original
Interreg-Programme werden verstärkt für die Energiewende eingesetzt.
Wortlaut im Vertrag
Interregprogramme werden wir verstärkt für die Energiewende einsetzen. Link zum Original
Für geförderte Baumaßnahmen und Landesliegenschaften wird ein um 20 bis 30 Prozent erhöhter Energiestandard zugrunde gelegt.
Wortlaut im Vertrag
Insbesondere werden wir bei geförderten Baumaßnahmen und für Landesliegen- schaften einen um 20 bis 30 Prozent erhöhten Standard gegenüber der geltenden Energie- einspeisevergütung zugrunde legen. Link zum Original
Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird über Raumordnung und Landesplanung unterstützt und gesteuert.
Wortlaut im Vertrag
Den Ausbau der erneuerbaren Energien werden wir über die Raumordnung und die Landesplanung unterstützen und steuern. Link zum Original
Investitionsbank, Energieagentur und Gesellschaft für Energie und Klimaschutz werden daraufhin evaluiert, ob ihre Strukturen für eine ehrgeizige Klima- und Energiepolitik genügen.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesregierung wird die Arbeit der relevanten Institutionen wie der Investitionsbank, der Energieagentur und der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz in Schleswig-Holstein da- raufhin evaluieren und prüfen, ob die Strukturen für eine ehrgeizige Klima- und Energiepolitik genügen. Link zum Original
Die Aufgaben der Investitionsbank sollen stärker auf die Energiewende ausgerichtet werden.
Wortlaut im Vertrag
Dabei sollen die Aufgaben der Investitionsbank stärker auf die Energiewende aus- gerichtet werden. Link zum Original
Der Erwerb von Energienetzen durch Kommunen oder kommunale Unternehmen wird beratend unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden den Erwerb von Netzen durch die Kommunen oder ihre Unternehmen beratend unterstützen. Link zum Original
Eine Landesnetzgesellschaft mit privater Beteiligung, aber mehrheitlich in öffentlicher Hand, wird angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Auch bei der Planung und Steuerung des Netzes sehen wir das Land in der Pflicht und werden auf die Schaffung einer Landesnetzgesellschaft hinwirken, an der sich Private beteiligen können, die aber mehrheitlich im Besitz der öffentlichen Hand liegt. Link zum Original
Eine Kündigung der Organleihe bei der Bundesnetzagentur wird geprüft, um eine eigene Landesnetzagentur aufzubauen.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden eine Kündigung der Organleihe bei der Bundesnetzagentur prüfen, um eine ei- gene Landesnetzagentur aufzubauen. Link zum Original
Eine eigene Landesnetzagentur soll als gemeinsame Anstalt der norddeutschen Länder errichtet werden.
Wortlaut im Vertrag
Im Fall einer eigenen Landesnetzagentur streben wir eine gemeinsame Anstalt der norddeutschen Bundesländer an. Link zum Original
Die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein wird beauftragt, einen langfristigen Sanierungsfahrplan für die Landesliegenschaften vorzulegen.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein zusammen mit den anderen Landesinstitutionen im Energiebereich den Auftrag erteilen, ei- nen langfristigen Sanierungsfahrplan vorzulegen und die Aktivitäten im Bereich Bauen und Bewirtschaften konsequent an der Zielsetzung der Energieeinsparung um 40 Prozent bis 2020 gegenüber 1990 auszurichten. Link zum Original
Bauen und Bewirtschaften der Landesliegenschaften werden auf 40 Prozent Energieeinsparung bis 2020 gegenüber 1990 ausgerichtet.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein zusammen mit den anderen Landesinstitutionen im Energiebereich den Auftrag erteilen, ei- nen langfristigen Sanierungsfahrplan vorzulegen und die Aktivitäten im Bereich Bauen und Bewirtschaften konsequent an der Zielsetzung der Energieeinsparung um 40 Prozent bis 2020 gegenüber 1990 auszurichten. Link zum Original
Bauvorhaben sollen den Gesamtenergiebedarf der Landesliegenschaften senken.
Wortlaut im Vertrag
Bauvorhaben sollen den Gesamtenergiebedarf der Landesliegenschaften reduzieren. Link zum Original
Das Energiewendeministerium wird federführend für die Optimierung des Energiemanagements der Landesregierung.
Wortlaut im Vertrag
Das Ministerium für Ministerium für Energiewende, Umwelt, Landwirtschaft und ländliche Räume wird ferner federführend für die Optimierung des Energiemanagements der Landesregierung. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Farben: Die Linien zeigen die Farben der Koalitionsparteien hintereinander, in der Reihenfolge des Vertrags; jede Farbe ist so lang wie der Anteil der Partei an den Sitzen der Koalition (SPD 12, Grüne 14, SSW 4 Sitze). In den Zeichnungen gehen die Farben im selben Verhältnis ineinander über.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.