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Koalitionsvertrag für Nordrhein-Westfalen 2017–2022 (NRWKoalition, CDU und FDP)

Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz

Koalitionsvertrag · Koalition aus CDU und FDP · Original

Der Vertrag enthält 105 von 1.944 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.

Klima, Umwelt und Naturschutz 105
  1. Das Landes-Klimaschutzgesetz wird auf die Ziele und Maßnahmen der Europäischen Union beschränkt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Das Landes-Klimaschutzgesetz wird auf die Ziele und Maßnahmen der Europäischen Union beschränkt. Link zum Original
  2. Für den ökologischen Ausgleich werden innovative Ansätze bei der Kompensationsregelung benötigt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Der ökologische Ausgleich bei der Inanspruchnahme von Natur und Landschaft benötigt dringend innovative Ansätze bei der Kompensationsregelung. Link zum Original
  3. Statt neue Schutzflächen auszuweisen, werden vorrangig bestehende Flächen qualitativ aufgewertet.

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    Wortlaut im Vertrag
    Anstelle der Ausweisung neuer Schutzflächen wollen wir vorrangig bestehende Flächen qualitativ aufwerten. Link zum Original
  4. Ein Monitoring von Naturschutzflächen wird eingeführt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Dazu führen wir ein Monitoring von Naturschutzflächen ein. Link zum Original
  5. Kompensationsmaßnahmen werden verstärkt für Brachflächensanierung, innerstädtische Naturverbesserung, Landschaftspläne und die Wasserrahmenrichtlinie genutzt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Kompensationsmaßnahmen sollen zudem verstärkt für die Finanzierung von Brachflächensanierungen, naturverbessernde Maßnahmen innerhalb bebauter Gebiete, die Aufstellung von Landschaftsplänen oder die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie genutzt werden. Link zum Original
  6. Flächenmanagementsysteme wie Zertifikatehandel und Flächenpools werden angewandt, um den Flächenverbrauch zu minimieren.

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    Wortlaut im Vertrag
    Fläche ist ein endliches Gut, mit dem sparsam umzugehen ist. Wir wollen moderne Flächenmanagementsysteme wie Zertifikat handel und Flächenpools anwenden, um den Flächenverbrauch zu minimieren. Link zum Original
  7. Ein zertifikatbasierter Flächenhandel wird in einem Modellprojekt etwa im Rheinischen Revier erprobt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Hierbei wollen wir neue Mechanismen prüfen und entwickeln und eine marktwirtschaftliche Lösung für einen zertifikatbasierten Flächenhandel in einem Modellprojekt, zum Beispiel im Rheinischen Revier, erproben. Link zum Original
  8. Ein wirksamer Klimaschutz wird angestrebt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir werden die Rahmenbedingungen für Mittelstand und Industrie verbessern, treten ein für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung sowie einen wirksamen Klimaschutz. Link zum Original
  9. Das Pariser Klimaschutzabkommen und das Ziel einer weitgehend treibhausgasneutralen Weltwirtschaft in der zweiten Jahrhunderthälfte werden bejaht.

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    Wortlaut im Vertrag
    Christdemokraten und Freie Demokraten begrüßen das Klimaschutzabkommen von Paris und bekennen sich zu dem Ziel, dass die Welt in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts weitgehend treibhausgasneutral wirtschaften soll. Link zum Original
  10. Der Klimaschutz wird technologieoffen vorangetrieben.

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    Wortlaut im Vertrag
    Den Klimaschutz werden wir technologieoffen vorantreiben. Link zum Original
  11. Klimaschutz soll im Rahmen des EU-Zertifikatehandels erfolgen statt durch bürokratische Vorgaben einzelner Bundesländer.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir stehen für erfolgreichen Klimaschutz im Rahmen des EU -Zertifikatehandels und gegen klimapolitisch unwirksame und bürokratische Bevormundung in einzelnen Bundesländern. Link zum Original
  12. Das Landes-Klimaschutzgesetz wird von Regelungen befreit, die über die Ziele und Maßnahmen der Europäischen Union hinausgehen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Deshalb werden wir das Landes-Klimaschutzgesetz von Regelungen, die über die Ziele und Maßnahmen der Europäischen Union hinausgehen, befreien. Link zum Original
  13. Für Nordrhein-Westfalen wird eine innovationsgetriebene Modernisierungsstrategie entworfen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wie werden eine innovationsgetriebene Modernisierungsstrategie für Nordrhein-Westfalen entwerfen und den bestehenden Klimaschutzplan zu einem „Klimaschutzaud it“ fortentwickeln, mit dem Maßnahmen auf Effizienz und ihre Wirksamkeit überprüft werden. Link zum Original
  14. Der Klimaschutzplan wird zu einem Klimaschutzaudit weiterentwickelt, das Maßnahmen auf Effizienz und Wirksamkeit prüft.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wie werden eine innovationsgetriebene Modernisierungsstrategie für Nordrhein-Westfalen entwerfen und den bestehenden Klimaschutzplan zu einem „Klimaschutzaud it“ fortentwickeln, mit dem Maßnahmen auf Effizienz und ihre Wirksamkeit überprüft werden. Link zum Original
  15. Fossile Energieträger müssen steigende Anforderungen des Gesundheits-, Umwelt- und Klimaschutzes erfüllen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Gleichwohl sind die fossilen Energieträger in der Pflicht, die steigenden Anforderungen des Gesundheits-, Umwelt- und Klimaschutzes zu erfüllen. Link zum Original
  16. Nachhaltigkeitspolitik soll Wirtschaft, ländliche Räume, Natur- und Umweltschutz sowie soziale Aspekte in Einklang bringen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Unsere Auffassung von Nachhaltigkeit soll die Interessen der Wirtschaft und der ländlichen Räume mit den Schutzbelangen der Natur und der Umwelt sowie sozialen Aspekten in Einklang bringen. Link zum Original
  17. In der Umwelt- und Klimapolitik werden Anreize Verboten und Bevormundung vorgezogen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Dabei setzen wir auf politische und marktwirtschaftliche Anreize anstatt auf Bevormundung und Verbote. Link zum Original
  18. Ausgleichsmaßnahmen sollen flächenschonend über ein Punktesystem zur ökologischen Aufwertung bestehender Flächen erfolgen statt durch zusätzliche Flächeninanspruchnahme.

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    Wortlaut im Vertrag
    Gesetzlich erforderliche Kompensationsmaßnahmen sollen zukünftig nicht mehr in zusätzlicher Inanspruchnahme von Fläche, die über diejenige für das unmittelbare Vorhaben hinausgeht, sondern flächenschonend durch ein Punktesystem zur ökologischen Aufwertung bestehender Natur - und Brachflächen erfolgen. Link zum Original
  19. Eine neue Balance zwischen Ökologie und Ökonomie wird angestrebt.

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    Wortlaut im Vertrag
    In dieser anspruchsvollen Gemengelage werden wir eine neue Balance zwischen Ökologie und Ökonomie schaffen. Link zum Original
  20. Die natürlichen Ressourcen sollen bewahrt und zugleich dem Wirtschaftsstandort neue Chancen eröffnet werden.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir wollen unsere natürlichen Schätze bewahren und dem Wirtschaftsstandort Nordrhein -Westfalen gleichzeitig neue Chancen eröffnen. Link zum Original
  21. In der Umweltpolitik wird der Schutz des Eigentums anerkannt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir bekennen uns zum Schutz des Eigentums, mit dem Verantwortung untrennbar verbunden ist. Link zum Original
  22. Umweltverwaltung und Fördermitteleinsatz sollen höchst effizient sein.

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    Wortlaut im Vertrag
    Unsere Umweltverwaltung und der Einsatz öffentlicher Fördermittel sollen höchsten Ansprüchen an Effizienz genügen. Link zum Original
  23. Kooperation und freiwillige Verbindlichkeit sollen wo möglich Vorrang vor Vorschriften haben.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die Grundsätze der Kooperation und der „freiwilligen Verbindlichkeit“ sollen – wo möglich – Vorrang vor Vorschriften haben. Link zum Original
  24. Marktwirtschaftliche Anreize werden ordnungsrechtlichen Instrumenten vorgezogen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir ziehen marktwirtschaftliche Anreize den Instrumenten des Ordnungsrechtes vor. Link zum Original
  25. Umweltvorgaben von Bund und EU werden eins zu eins umgesetzt, weitergehende Regelungen nur im begründeten Einzelfall erlassen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Notwendige ordnungsrechtliche Vorgaben von Bund und EU wollen wir eins zu eins umsetzen und darüber hinaus gehende Regelungen nur im Einzelfall erlassen, wenn es besondere Erfordernisse des Landes ausdrücklich erfordern. Link zum Original
  26. Mit den Naturschutzverbänden wird ein intensiver Dialog geführt und ihre Anliegen einbezogen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir wollen auch in Zukunft in einem intensiven Dialog mit den Naturschutzverbänden stehen und ihre Anliegen in unsere Politik miteinbeziehen. Link zum Original
  27. Landesschauen von Kleintierzuchtvereinen und Hobbyzüchtern werden weiter unterstützt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die Kleintierzuchtvereine und Hobby -Züchter leisten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt des Artenreichtums. Deshalb werden wir auch Landesschauen in diesem Bereich weiterhin unterstützen. Link zum Original
  28. Die bedrohte biologische Vielfalt soll mit kooperativen und innovativen Ansätzen gesichert werden.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir werden kooperativ und innovativ neue Wege gehen, um die bedrohten Schätze der biologischen Vielfalt in unserem Land zu sichern. Link zum Original
  29. Freiwillige Landschafts- und Biotopleistungen dürfen nicht in Pflichtaufgaben umgewidmet werden.

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    Wortlaut im Vertrag
    Freiwillige Landschafts- und Biotopleistungen dürfen nicht zum Nachteil der Betroffenen werden, indem ein ungewollter Umwidmungszwang zu Pflichtaufgaben greift. Link zum Original
  30. Das Landesnaturschutzgesetz wird zügig grundlegend novelliert.

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    Wortlaut im Vertrag
    Das Landesnaturschutzgesetz braucht entsprechend der Leitlinien unserer Naturschutzpolitik zügig eine grundlegende Novellierung, um die vielen wichtigen Aufgaben in diesem Bereich wieder mit Augenmaß erfolgreich organisieren zu können. Link zum Original
  31. Bei Eingriffen in Natur und Landschaft gilt qualitative Aufwertung vor quantitativer Neuausweisung.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir werden bei Eingriffen in Natur und Landschaft nach der Leitlinie „qualitatives Aufwerten vor quantitativer Neuausweisung“ handeln. Link zum Original
  32. Ein landesweites Kataster der Naturschutzflächen wird erstellt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir werden zudem ein landesweites Kataster von Naturschutzflächen erstellen, um deren Qualität zu erhalten und auszubauen. Link zum Original
  33. Naturschutzrechtliche Vorkaufs- und Beteiligungsrechte werden an das Bundesrecht angepasst.

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    Wortlaut im Vertrag
    Bestehende Vorkaufs- und Beteiligungsrechte werden wir an das Bundesrecht anpassen. Link zum Original
  34. Für den Umgang mit dem Wolf wird eine Strategie entwickelt, die Erfahrungen anderer Länder und Regionen aufnimmt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die Rückkehr des Wolfes in unsere Region wirft bei vielen Bürgern berechtigte Sorgen um den Schutz von Mensch und Nutztieren auf. Diese Sorgen nehmen wir ernst. Die bisherigen Maßnahmen sind unzureichend. Daher werden wir eine angemessene Strategie entwickeln, die auch Erfahrungen aus anderen betroffenen Bundesländern und Regionen in Europa aufnimmt. Link zum Original
  35. Die Biodiversitätsstrategie wird kritisch geprüft und überarbeitet.

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    Wortlaut im Vertrag
    Eine kritische Prüfung und Überarbeitung der Biodiversitätsstrategie ist geboten. Link zum Original
  36. Gegen den Verlust biologischer Vielfalt wird auf bessere Ursachenermittlung statt auf Beschränkungen der Landwirtschaft gesetzt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Um den weiteren Verlust biologischer Vielfalt zu stoppen, wollen wir auf eine bessere Ursachenermittlung statt Beschränkungen für die Landwirtschaft setzen. Link zum Original
  37. Alleen, Baumreihen und Hecken sollen weiter angelegt werden.

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    Wortlaut im Vertrag
    Das Gesicht unserer Landschaften wollen wir durch die weitere Entwicklung von Alleen, Baumreihen und Hecken bereichern. Link zum Original
  38. Die Entwicklung des Nationalparks Eifel und der Naturparke wird verstetigt und vor Ort vertieft.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die insgesamt erfolgreiche Entwicklung des Nationalparks Eifel und der bestehenden Naturparke in Nordrhein-Westfalen werden wir verstetigen und mit den Beteiligten vor Ort vertiefen. Link zum Original
  39. Ein Nationalpark Senne wird mangels Akzeptanz in der Region nicht ausgewiesen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Für die Ausweisung eines Nationalparks Senne fehlt die erforderliche breite Akzeptanz in der Bevölkerung der Region. Link zum Original
  40. Geprüft wird, wie die Sennelandschaft unter Beibehaltung der heutigen Flächennutzung erhalten werden kann.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir werden prüfen, wie der Erhalt der Sennelandschaft in ihrer jetzigen Form und unter Beibehaltung der gegenwärtigen Flächennutzung sichergestellt werden kann. Link zum Original
  41. Bei staatlich geförderten Naturschutzmaßnahmen wird eine gleichberechtigte Mitwirkung von Landwirtschaft, Naturschutz und Kommunen gewährleistet.

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    Wortlaut im Vertrag
    Bei der Umsetzung von staatlich geförderten Maßnahmen muss zukünftig in klaren Strukturen eine gleichberechtigte Mitwirkung aller maßgeblich Beteiligten (Landwirtschaft, Naturschutz, Kommunen) gewährleistet sein. Link zum Original
  42. Der Schutz des Wassers und der Gewässer hat zentralen Stellenwert in der Umweltpolitik.

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    Wortlaut im Vertrag
    Der Schutz des Wassers und der Gewässer in Nordrhein-Westfalen hat daher zentralen Stellenwert für unsere Umweltpolitik. Link zum Original
  43. Nachweisliche Probleme und neu absehbare Risiken werden konsequent und kooperativ mit den Akteuren aufgegriffen und gelöst.

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    Wortlaut im Vertrag
    Nachweisliche Probleme und neu absehbare Risiken sollen konsequent und kooperativ mit den Akteuren aufgegriffen und einer Lösung zugeführt werden. Link zum Original
  44. Das Messstellennetz für Nitrat im Grundwasser wird weiterentwickelt, um eine tragfähige Datenbasis für Gegenstrategien zu schaffen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die aktuellen Werte und Tendenzen bei der Nitratbelastung im Grundwasser geben in einigen Teilen unseres Landes Anlass zur Sorge. Wir werden das Messstellennetz deshalb weiterentwickeln, um eine tragfähige Datenbasis für Gegenstrategien zu schaffen. Link zum Original
  45. Wissenschaftlicher Sachverstand zu Ursachen und Gegenmaßnahmen der Nitratbelastung wird stärker einbezogen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wissenschaftlichen Sachverstand, der sich mit den Ursachen und Gegenmaßnahmen beschäftigt, wollen wir noch stärker aktivieren. Link zum Original
  46. Die Wasserkooperationen zwischen Landwirtschaft und Wasserwerken werden gestärkt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir werden das Erfolgsmodell der Wasserkooperationen zwischen Landwirtschaft und Wasserwerken stärken und schrittweise auf das ganze Land ausdehnen. Link zum Original
  47. Die Wasserkooperationen zwischen Landwirtschaft und Wasserwerken werden schrittweise auf das ganze Land ausgedehnt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir werden das Erfolgsmodell der Wasserkooperationen zwischen Landwirtschaft und Wasserwerken stärken und schrittweise auf das ganze Land ausdehnen. Link zum Original
  48. Beim Gewässerschutz erhält der Vorsorgegedanke mehr Gewicht und der Fokus liegt auf Strategien zur Vermeidung von Einträgen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Beim Schutz der Gewässer wollen wir dem Vorsorgegedanken konsequenter als bisher Rechnung tragen und den Fokus auf Eintragsvermeidungsstrategien legen. Link zum Original
  49. Eine flächendeckende Einführung einer vierten Reinigungsstufe für Kläranlagen wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die flächendeckende Einführung einer 4. Reinigungsstufe für Kläranlagen, die drastische Gebührenerhöhungen nach sich ziehen würde, ist für uns keine Option. Link zum Original
  50. Schwerpunkte von Rückstandsaufkommen in Gewässern werden ermittelt und gezielt angegangen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 86 ·

    Wortlaut im Vertrag
    Wir werden vielmehr einen vielschichtigen Ansatz verfolgen, Schwerpunkte von Rückstandsaufkommen ermitteln und dort ansetzen. Link zum Original
  51. Die Anstrengungen beim technischen Hochwasserschutz werden intensiviert und beschleunigt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Aus diesem Grund werden wir die Anstrengungen beim technischen Hochwasserschutz intensivieren und diesen beschleunigen. Link zum Original
  52. Bei der Finanzierung von Maßnahmen des technischen Hochwasserschutzes wird auch privates Kapital eingebunden.

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    Wortlaut im Vertrag
    Aus diesem Grund werden wir die Anstrengungen beim technischen Hochwasserschutz intensivieren und diesen beschleunigen. Bei der Maßnahmenfinanzierung wollen wir auch privates Kapital mit einbinden. Link zum Original
  53. In Zusammenarbeit mit den europäischen Nachbarn und dem Bund werden alle zielführenden Möglichkeiten des technischen Hochwasserschutzes genutzt und weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Vertrag
    In enger Zusammenarbeit mit unseren europäischen Nachbarn und mit der Bundesregierung werden wir alle zielführenden Möglichkeiten des technischen Hochwasserschutzes nutzen und weiterentwickeln, einschließlich der Prüfung von Retentionsräumen „auf dem Wasser“, zum Beispiel in Kiesabbaugebieten. Link zum Original
  54. Retentionsräume auf dem Wasser, etwa in Kiesabbaugebieten, werden geprüft.

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    Wortlaut im Vertrag
    In enger Zusammenarbeit mit unseren europäischen Nachbarn und mit der Bundesregierung werden wir alle zielführenden Möglichkeiten des technischen Hochwasserschutzes nutzen und weiterentwickeln, einschließlich der Prüfung von Retentionsräumen „auf dem Wasser“, zum Beispiel in Kiesabbaugebieten. Link zum Original
  55. Die Ausgleichspflicht für Maßnahmen des technischen Hochwasserschutzes wird abgeschafft.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die Ausgleichspflicht für Maßnahmen des technischen Hochwasserschutzes wollen wir abschaffen. Link zum Original
  56. Polder werden im Regelfall als gesteuerte Polder angelegt, die nur im Bedarfsfall gegen Entschädigung genutzt werden.

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    Wortlaut im Vertrag
    Polder wollen wir im Regelfall als gesteuerte Polder, die nur im Bedarfsfall gegen Entschädigung in Anspruch genommen werden. Link zum Original
  57. Der Hochwasserschutz an kleineren, schnell von Starkregen betroffenen Gewässern wird verbessert.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir wollen den Hochwasserschutz auch an kleineren Gewässern, die deutlich schneller von Starkregenereignissen betroffen sind, verbessern. Link zum Original
  58. Erschwerungen für den Rohstoffabbau im Wasserbereich werden zurückgenommen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir wollen Erschwerung en für den Rohstoffabbau im Wasserbereich wieder zurücknehmen. Link zum Original
  59. Die Einzelfallprüfung für Rohstoffgewinnung in Wasserschutzzone III wird wieder zugelassen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir wollen Erschwerung en für den Rohstoffabbau im Wasserbereich wieder zurücknehmen. Wir werden daher die Einzelfallprüfung für Rohstoffgewinnung in Schutzzone III wieder zulassen. Link zum Original
  60. Beim Trinkwasser wird Transparenz über Preise und die Ursachen von Preisunterschieden hergestellt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir wollen auch beim Trinkwasser Transparenz über Preise und Ursachen für Preisdifferenzen herstellen. Link zum Original
  61. Das Benchmarking der Trinkwasserversorger wird im Dialog mit ihnen weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Das Benchmarking werden wir im Dialog mit den Trinkwasserversorgern weiterentwickeln. Link zum Original
  62. Das Landeswassergesetz wird durch eine Novelle korrigiert.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die falschen Weichenstellungen im jüngst abgeänderten Landeswassergesetz werden wir durch eine Novelle korrigieren. Link zum Original
  63. Das Landeswassergesetz wird möglichst weitgehend mit dem Wasserhaushaltsgesetz des Bundes synchronisiert, unter anderem bei Gewässerrandstreifen, Vorkaufsrechten, Entfristung von Genehmigungen und Berichtspflichten.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die falschen Weichenstellungen im jüngst abgeänderten Landeswassergesetz werden wir durch eine Novelle korrigieren. Wir werden es möglichst weitgehend mit den Regelungen des Wasserhaushaltsgesetzes des Bundes synchronisieren. Das betrifft unter anderem die Regelungen zu Gewässerrandstreifen, Vorkaufsrechten, der Entfristung von Genehmigungen und den Berichtspflichten. Link zum Original
  64. Eine Pflicht zur Dichtheitsprüfung privater Abwasserkanäle gilt nur bei Neubauten, wesentlichen baulichen Veränderungen und begründetem Verdacht.

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    Wortlaut im Vertrag
    Eine verpflichtende Funktionsprüfung privater Abwasserkanäle (Dichtheitsprüfung) soll es nur bei Neubauvorhaben, bei wesentlichen baulichen Veränderungen auf Grundstücken und bei begründeten Verdachtsverfällen geben. Link zum Original
  65. Forschung und Erkenntnisgewinnung zu Mikroplastik in Gewässern werden vorangetrieben, um zeitnah Lösungswege zu finden.

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    Wortlaut im Vertrag
    Auch in Nordrhein-Westfalen ist die Vitalität der Gewässer durch immer mehr Mikroplastikteilchen bedroht. Wir werden uns diesem Problem widmen und in einem ersten Schritt die Forschung und Erkenntnisgewinnung in diesem Bereich vorantreiben, um zeitnah zu Lösungswegen zu kommen. Link zum Original
  66. Die Selbstverpflichtung der Industrie, bis 2020 auf Mikroplastik in Kosmetikprodukten zu verzichten, wird begrüßt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir begrüßen die Selbstverpflichtung der Industrie, bis zum Jahr 2020 auf Mikroplastik in Kosmetikprodukten zu verzichten und werden die Einhaltung dieser Selbstverpflichtung aktiv einfordern. Link zum Original
  67. Die Einhaltung der Selbstverpflichtung der Industrie zum Verzicht auf Mikroplastik in Kosmetik wird aktiv eingefordert.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir begrüßen die Selbstverpflichtung der Industrie, bis zum Jahr 2020 auf Mikroplastik in Kosmetikprodukten zu verzichten und werden die Einhaltung dieser Selbstverpflichtung aktiv einfordern. Link zum Original
  68. Der Maßnahmenkatalog zur Wasserrahmenrichtlinie wird so flexibilisiert, dass auch Hochwasserschutzmaßnahmen damit verbunden werden können.

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    Wortlaut im Vertrag
    Den Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie werden wir so flexibilisieren, dass damit auch Maßnahmen zum Hochwasserschutz verbunden werden können. Link zum Original
  69. Die Umgestaltung ganzer Flusslandschaften wie an Emscher oder Lippe bleibt ein wichtiges Instrument der Landespolitik.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die erfolgreiche Umgestaltung ganzer Flusslandschaften wie zum Beispiel an der Emscher oder der Lippe wird auch in Zukunft ein wichtiges Instrument der Landespolitik bleiben. Link zum Original
  70. Umweltpolitisches Handeln für urbane Lebensqualität hat hohe Priorität.

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    Wortlaut im Vertrag
    Nordrhein-Westfalen ist vielfach geprägt durch Städte und Ballungsräume. Wir erleben einen Trend des Zuzugs hinein in die Städte. Auch daher hat umweltpolitisches Handeln für urbane Lebensqualität für uns eine hohe Priorität. Link zum Original
  71. Umweltpolitik wird in Kooperation mit den Kommunen gestaltet.

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    Wortlaut im Vertrag
    Eine rationale und realistische Umweltpolitik gelingt nur in Kooperation mit den Kommunen. Link zum Original
  72. Im Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen Deutschland wegen Luftbelastung steht das Land an der Seite der betroffenen Städte.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir stehen im Vertragsverletzungsverfahren, dass die EU gegen Deutschland führt und das gerade auch große Kommunen in Nordrhein-Westfalen betrifft, an der Seite der betroffenen Städte. Link zum Original
  73. Fahrverbote werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Fahrverbote wollen wir nicht. Link zum Original
  74. Ein ganzheitlicher Ansatz soll greifbare Verbesserungen für belastete Stadtquartiere und eine zukunftsgerechte Mobilität erreichen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir brauchen einen überzeugenden ganzheitlichen Ansatz, um greifbare Verbesserungen für die Menschen, für besonders belastete Stadtquartiere und für eine zukunftsgerechte Mobilität zu erreichen. Link zum Original
  75. Die Automobilindustrie soll deutlich mehr zur Verbesserung der Luftqualität beitragen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir brauchen einen überzeugenden ganzheitlichen Ansatz, um greifbare Verbesserungen für die Menschen, für besonders belastete Stadtquartiere und für eine zukunftsgerechte Mobilität zu erreichen. Dazu muss die Automobilindustrie deutlich mehr beitragen. Link zum Original
  76. Eine fahrrad- und fußgängerfreundliche Infrastruktur wird als Beitrag zu guten urbanen Umweltbedingungen gesehen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Eine fahrrad - und fußgängerfreundliche Infrastruktur kann einen Beitrag für gute urbane Umweltbedingungen leisten. Link zum Original
  77. Vorhandene grüne Lungen in den großen Städten werden bewahrt und gestärkt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Eine fahrrad - und fußgängerfreundliche Infrastruktur kann einen Beitrag für gute urbane Umweltbedingungen leisten. Das gilt auch für die Bewahrung und Stärkung vorhandener „grüner Lungen“ in den großen Städten. Link zum Original
  78. Das Know-how der Umweltforschung und -wirtschaft wird aktiviert, um neue Lösungen für Probleme mit Naturdünger zu finden.

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    Wortlaut im Vertrag
    Zum Beispiel wollen wir das Know-how der Umweltforschung und -wirtschaft in Nordrhein -Westfalen aktivieren, um neue Lösungen für die Probleme mit Naturdünger zu finden. Link zum Original
  79. Der effiziente Umgang mit Ressourcen wird ausgebaut.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 88 ·

    Wortlaut im Vertrag
    Den effizienten Umgang mit unseren Ressourcen werden wir weiter ausbauen. Link zum Original
  80. Abfälle sollen vermieden und, wo das nicht möglich ist, stofflich verwertet werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 88 ·

    Wortlaut im Vertrag
    Auf diesem Weg gilt es zukünftig Abfälle zu vermeiden und dort, wo das nicht möglich ist, erfolgreich stofflich zu verwerten. Link zum Original
  81. Gemeinsam mit der Umwelt- und Kreislaufwirtschaft werden Anreize entwickelt, die den Kreislaufgedanken bereits im Produktdesign verankern.

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    Wortlaut im Vertrag
    Gemeinsam mit unserer heimischen Umwelt - und Kreislaufwirtschaft wollen wir Anreize entwickeln, die bereits beim Produktdesign den Kreislaufgedanken einbinden. Link zum Original
  82. Die Nutzung von Abfall als Rohstoffressource wird unterstützt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Eine immer stärkere Nutzung von Abfall als Rohstoffressource wollen wir unterstützen. Link zum Original
  83. Das Landesabfallgesetz wird auf seine Eignung für die Ziele Rohstoffnutzung und Gebührenbegrenzung überprüft.

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    Wortlaut im Vertrag
    Eine immer stärkere Nutzung von Abfall als Rohstoffressource wollen wir unterstützen. Zugleich wollen wir die Gebührenbelastung für die Entsorgung begrenzen. Wir wollen das Landesabfallgesetz daraufhin überprüfen, ob es für diese Zielsetzungen zukunftsgerecht ist. Link zum Original
  84. Die Gebührenbelastung für die Abfallentsorgung wird begrenzt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Zugleich wollen wir die Gebührenbelastung für die Entsorgung begrenzen. Link zum Original
  85. Die Dreiteilung des Landes in Entsorgungsregionen wird ordnungspolitisch kritisch geprüft.

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    Wortlaut im Vertrag
    Insbesondere die Dreiteilung des Landes in Entsorgungsregionen wollen wir unter ordnungspolitischen Gesichtspunkten einer kritischen Prüfung unterziehen. Link zum Original
  86. Bundes- und europarechtliche Vorgaben im Abfallrecht werden eins zu eins umgesetzt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Eine eins zu eins-Umsetzung von bundes- und europarechtlichen Vorgaben muss der Maßstab sein. Link zum Original
  87. Die Reaktivierung industriell vorbelasteter Brachflächen wird als Beitrag zur Kompensation gefördert.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die Aufbereitung von industriell vorbelasteten Brachflächen durch Flächenrecycling ist eine Zukunftsaufgabe. Die Vermeidung von zusätzlichem Naturverbrauch für kommunales Wachstum geht mit der Vorsorge vor Risiken für Böden und Grundwasser Hand in Hand. Wir werden deshalb die Flächenreaktivierung als Beitrag zur Kompensation fördern. Link zum Original
  88. Die finanzielle Beteiligung der Industrie am Altlastensanierungsverband wird als unzureichend bewertet.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die Organisation des AAV als Partnerschaft von Land und Wirtschaft ist überzeugend, die finanzielle Beteiligung der Industrie in Nordrhein -Westfalen jedoch nicht. Sie wird ihrer Verantwortung, auf alten Lasten neue Zukunft zu gestalten, bislang deutlich nicht gerecht. Link zum Original
  89. Eine spürbar stärkere Beteiligung am Altlastensanierungsverband wird erwartet.

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    Wortlaut im Vertrag
    Eine spürbar stärkere Beteiligung am AAV ist auch ein Prüfstein, ob der kooperative Ansatz in der Umweltpolitik nicht nur anhaltend gefordert, sondern selbst aktiv gelebt wird. Link zum Original
  90. Die Stiftung Umwelt und Entwicklung soll ihre Stiftungsarbeit zeitnah selbstkritisch prüfen und neu justieren.

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    Wortlaut im Vertrag
    Diese Breitenwirkung ist bei der Stiftung Umwelt und Entwicklung nicht befriedigend. Insbesondere ist der Eindruck entstanden, wenige Zuwendungsempfänger würden dauerhaft von besonders hohen Zuwendungen profitieren. Daher muss eine selbstkritische Prüfung und Neujustierung der Stiftungsarbeit zeitnah ein besonderer Schwerpunkt in der Arbeit der Stiftungsgremien sein. Link zum Original
  91. Der künftige Stiftungsvorstand wird erweitert, damit mehr vielfältiges bürgerschaftliches Engagement repräsentiert ist.

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    Wortlaut im Vertrag
    Für den künftigen Vorstand halten wir eine Erweiterung für zielführend, die erreicht, dass mehr als bisher vielfältiges bürgerschaftliches Engagement in Nordrhein-Westfalen repräsentiert ist. Link zum Original
  92. Das Pariser Klimaschutzabkommen wird bejaht.

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    Wortlaut im Vertrag
    Christdemokraten und Freie Demokraten bekennen sich zum Klimaschutzabkommen von Paris. Link zum Original
  93. Eine gemeinsame und abgestimmte Klimaschutzpolitik auf europäischer und internationaler Ebene wird angestrebt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir brauchen eine gemeinsame und abgestimmte Klimaschutzpolitik auf europäischer und internationaler Ebene. Link zum Original
  94. Isolierte und unwirksame Alleingänge im Klimaschutz werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Isolierte und unwirksame Alleingänge lehnen wir ab. Link zum Original
  95. Ein Bündel von Ansätzen zur Begrenzung der Erwärmung, zur Anpassung von Kulturlandschaften sowie Land- und Forstwirtschaft an den Klimawandel und zum Risikomanagement wird verfolgt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir brauchen ein Bündel von Ansätzen zur Begrenzung der Erwärmung durch Emissionen, zur unvermeidbaren Anpassung unserer Kulturlandschaften und der Land - und Forstwirtschaft an Klimaveränderungen sowie zum Risikomanagement bei Klimafolgenanpassung. Link zum Original
  96. Ein Klimadialog soll erfolgversprechende Initiativen und praktische Ansätze entwickeln und umsetzen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Mit einem Klimadialog werden wir dazu beitragen, erfolgversprechende Initiativen und praktische Ansätze zu entwickeln und umzusetzen. Link zum Original
  97. Im Klimaschutz wird eine enge Abstimmung mit anderen Ländern und dem Bund angestrebt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Eine enge Abstimmung mit anderen Bundesländern, die wie wir auf Kooperation und Dialog setzen, sowie mit dem Bund, streben wir an. Link zum Original
  98. Der ökologische Ausgleich für Flächenverbrauch wird neu geordnet.

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    Wortlaut im Vertrag
    Den ökologischen Ausgleich für Flächenverbrauch in Nordrhein -Westfalen wollen wir neu und zielführend ordnen. Link zum Original
  99. Innovative Ansätze bei der Kompensationsregelung werden entwickelt, um Verluste landwirtschaftlicher Nutzflächen zu begrenzen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Dazu sind innovative und integrative Ansätze bei der Kompensationsregelung zu entwickeln und einzuführen, um Verluste landwirtschaftlicher Nutzflächen wirksam zu begrenzen. Link zum Original
  100. Das Potential der Wälder wird kooperativ für den Klimawandel gerüstet.

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    Wortlaut im Vertrag
    Unsere Waldlandschaften sind die grünen Lungen in Rheinland, Westfalen und Lippe. Wir sehen in ihnen zugleich ein beachtliches Potential für einen nachhaltigkeitsgeprägten Wirtschaftsstandort. Dieses Potential wollen wir kooperativ für den Klimawandel rüsten und ökonomisch besser aktivieren. Link zum Original
  101. Menschen, die sich beruflich oder ehrenamtlich für die aquatische Vielfalt einsetzen, erhalten mehr Mitwirkungsmöglichkeiten bei Naturschutzzielen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Vitale Gewässer in unseren Landschaften sind ohne aquatische Vielfalt nicht denkbar. Den Beitrag vieler Menschen, die sich dafür beruflich und in der Freizeit einsetzen, erkennen wir an und wollen ihnen mehr Mitwirkungsmöglichkeiten bei Naturschutzzielen ermöglichen. Link zum Original
  102. Die heimischen Fischbestände werden besser geschützt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die heimischen Fischbestände müssen besser geschützt werden. Link zum Original
  103. Eine neue Kormoranverordnung soll dem Schutz der heimischen Fischbestände dienen.

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    Wortlaut im Vertrag
    Die heimischen Fischbestände müssen besser geschützt werden. Dazu soll unter anderem eine neue Kormoranverordnung dienen. Link zum Original
  104. Bewährte Wanderfischprogramme werden fortgesetzt.

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    Wortlaut im Vertrag
    Bewährte Wanderfischprogramme werden wir fortsetzen. Link zum Original
  105. Die grenzüberschreitende Kooperation beim Hochwasserschutz, besonders am Rhein, wird intensiviert.

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    Wortlaut im Vertrag
    Wir werden die Zusammenarbeit der Krisenzentren im Fall von Naturkatastrophen verstärken und verbessern und die Kooperation im Bereich des Hochwasserschutzes – insbesondere am Rhein – intensivieren. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Wie das entsteht

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Farben: Die Linien zeigen die Farben der Koalitionsparteien hintereinander, in der Reihenfolge des Vertrags; jede Farbe ist so lang wie der Anteil der Partei an den Sitzen der Koalition (CDU NW 76, FDP NW 12 Sitze). In den Zeichnungen gehen die Farben im selben Verhältnis ineinander über.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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