SPD · Zeit für mehr Gerechtigkeit.
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Bundestagswahl 24.09.2017 · Original
Das Programm enthält 88 von 1.603 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 88Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 116Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 88
Eine Gesellschaft der Kultur und Kunst wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Gesellschaft der Kultur und Kunst, die unser Leben in vielerlei Hinsicht bereichert und das Nachdenken über uns selbst befördert. Link zum Original
Den Interessen der Urheber wird Rechnung getragen und eine faire Vergütung für die Nutzung ihrer Werke sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Wir werden dabei auch den Interessen der Urheber Rechnung tragen und eine faire Vergütung für die Nutzung ihrer Werke sicherstellen. Link zum Original
Traditionen und Sprachen der nationalen Minderheiten werden geschützt.
Wortlaut im Programm
Die nationalen Minderheiten in Deutschland sind ein Teil dieser Vielfalt. Ihre Traditionen, ihre Sprachen und deren Anwendungen gilt es zu schützen. Link zum Original
Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Frauenbewegung unter Einbeziehung der Frauenarchive wird vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die wissenschaftliche Aufarbeitung der Frauenbewegung unter Einbeziehung der Frauenarchive weiter vorantreiben, ihre Bestände digital sichern und sie der Öffentlichkeit zugänglich machen. Link zum Original
Die Bestände der Frauenarchive werden digital gesichert und öffentlich zugänglich gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die wissenschaftliche Aufarbeitung der Frauenbewegung unter Einbeziehung der Frauenarchive weiter vorantreiben, ihre Bestände digital sichern und sie der Öffentlichkeit zugänglich machen. Link zum Original
Die organisatorische Entwicklung muslimischer Gemeinden nach deutschem Recht und auf Grundlage der Verfassung wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die organisatorische Entwicklung von muslimischen Gemeinden und Organisationen, wenn sie sich in Deutschland nach deutschem Recht gründen und wenn sie die freiheitliche demokratische Grundordnung achten. Erfüllen sie die Voraussetzungen, dann stehen ihnen auch die Möglichkeiten unseres bewährten Religionsverfassungsrechts offen. Link zum Original
Muslimischen Organisationen, die die Voraussetzungen erfüllen, steht das Religionsverfassungsrecht offen.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die organisatorische Entwicklung von muslimischen Gemeinden und Organisationen, wenn sie sich in Deutschland nach deutschem Recht gründen und wenn sie die freiheitliche demokratische Grundordnung achten. Erfüllen sie die Voraussetzungen, dann stehen ihnen auch die Möglichkeiten unseres bewährten Religionsverfassungsrechts offen. Link zum Original
Kultur wird unabhängig von Einkommen, Bildung, Alter, Geschlecht und Herkunft zugänglich gemacht.
Wortlaut im Programm
Die SPD steht zu ihrem Anspruch „Kultur für alle“: Wir ermöglichen Kultur unabhängig von Geldbeutel, Schulabschluss, Alter, Geschlecht oder Herkunft. Link zum Original
Die öffentliche Hand stellt eine kulturelle Grundversorgung sicher.
Wortlaut im Programm
Kultur soll auch weiterhin „von allen“ getragen werden, hier hat die öffentliche Hand den Auftrag, eine Grundversorgung sicherzustellen. Link zum Original
Öffentliche Kulturförderung ermöglicht ein breites Kulturangebot zu sozialverträglichen Preisen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mit öffentlicher Kulturförderung ein breites kulturelles Angebot zu sozialverträglichen Preisen ermöglichen. Link zum Original
Vom Bund geförderte Kultureinrichtungen bieten einmal im Monat kostenlosen Eintritt an.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus sollen alle Einrichtungen, die vom Bund gefördert werden, einmal im Monat einen kostenlosen Eintritt anbieten. Link zum Original
Die Kreativwirtschaft wird gestärkt und umfassend gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Kreativwirtschaft wollen wir stärken und umfassend fördern. Link zum Original
Bund, Länder und Kommunen stimmen ihre Kulturförderung stärker ab und setzen gemeinsam Prioritäten.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zum kooperativen Kulturföderalismus. Bund, Länder und Kommunen müssen ihre Förderaktivitäten noch stärker als bisher miteinander abstimmen und gemeinsam im Sinne einer konzeptionellen Kulturpolitik Prioritäten setzen. Link zum Original
Die Rechte von Künstlerinnen und Künstlern werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir stehen an der Seite der Künstlerinnen und Künstler. Wir werden ihre Rechte stärken und sie sozial besser absichern. Link zum Original
Künstlerinnen und Künstler werden sozial besser abgesichert.
Wortlaut im Programm
Wir stehen an der Seite der Künstlerinnen und Künstler. Wir werden ihre Rechte stärken und sie sozial besser absichern. Link zum Original
Gerechte Aushandlungsprozesse im Kulturbereich sollen kulturelle Vielfalt und soziale Gerechtigkeit voranbringen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für gerechte Aushandlungsprozesse ein, um kulturelle Vielfalt und soziale Gerechtigkeit voranzubringen. Link zum Original
Bei Bundeskulturförderungen gelten gerechte Vergütungsregeln.
Wortlaut im Programm
Bei Bundeskulturförderungen werden wir für gerechte Vergütungsregeln sorgen. Link zum Original
Bund und Bundeskultureinrichtungen gehen bei der fairen Bezahlung von Angestellten und Honorarkräften voran.
Wortlaut im Programm
Der Bund und die Kultureinrichtungen des Bundes müssen dabei mit gutem Beispiel zur fairen Bezahlung von Angestellten und Honorarkräften vorangehen. Link zum Original
Mindestvergütungen und Ausstellungsvergütungen für Künstler werden eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir machen uns für Mindestvergütungen und Ausstellungsvergütungen stark und prüfen die Einführung eines Künstlergemeinschaftsrechts. Link zum Original
Die Einführung eines Künstlergemeinschaftsrechts wird geprüft.
Wortlaut im Programm
Wir machen uns für Mindestvergütungen und Ausstellungsvergütungen stark und prüfen die Einführung eines Künstlergemeinschaftsrechts. Link zum Original
Die solidarische Finanzierung der Künstlersozialkasse durch Kulturschaffende, Verwerter und Staat bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Die solidarische Finanzierung der Künstlersozialkasse durch die Kulturschaffenden, die Verwerter und durch den Staat ist für die SPD nicht verhandelbar. Link zum Original
Kunst wird um ihrer selbst willen gefördert und nicht erst, wenn sie ökonomischen, sozialen oder politischen Zwecken nützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Kunst um ihrer selbst willen fördern und nicht erst dann, wenn sie ökonomischen, sozialen oder politischen Zwecken nützt. Link zum Original
Bei Projektförderungen im Kulturbereich wird stärker auf Expertenjurys zurückgegriffen.
Wortlaut im Programm
Bei Projektförderungen soll stärker auf Expertenjurys zurückgegriffen werden. Link zum Original
Kulturförderentscheidungen berücksichtigen auch Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion, Nachhaltigkeit, Integration und kulturelle Bildung.
Wortlaut im Programm
Die Entscheidung, was und wie gefördert wird, muss auch nach Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion, Nachhaltigkeit, Integration und Aspekten kultureller Bildung getroffen werden. Link zum Original
Die digitale Kulturförderung soll den Zugang zu künstlerischen Werken verbessern, besonders für bisher von Kunst und Kultur Ausgeschlossene.
Wortlaut im Programm
Die Kulturförderung im digitalen Bereich soll den Zugang zu künstlerischen Werken verbessern – insbesondere für diejenigen, die bisher von Kunst und Kultur ausgeschlossen sind. Link zum Original
Die Dynamik der freien Kulturszene wird verstärkt genutzt und ihre Impulse werden aufgegriffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Dynamik der freien Kulturszene verstärkt nutzen und ihre Impulse für unsere Gesellschaft aufgreifen. Link zum Original
Das Blaubuch der kulturellen Leuchttürme als Instrument der Kulturentwicklungsplanung wird neu aufgelegt.
Wortlaut im Programm
Das erfolgreiche Instrument der Kulturentwicklungsplanung (Blaubuch der kulturellen Leuchttürme) für Deutschland werden wir neu auflegen. Link zum Original
Der Deutsche Filmförderfonds wird weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Im Bereich der wirtschaftlichen Filmförderung wollen wir den Deutschen Filmförderfonds (DFFF) weiterentwickeln. Link zum Original
Die vielfältige Kinolandschaft wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Unsere vielfältige Kinolandschaft wollen wir erhalten und die Rahmenbedingungen für künstlerisch herausragende Filme stärken. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für künstlerisch herausragende Filme werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Unsere vielfältige Kinolandschaft wollen wir erhalten und die Rahmenbedingungen für künstlerisch herausragende Filme stärken. Link zum Original
Die Entwicklung innovativer und kulturell wertvoller Computer- und Videospiele wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Auch die Entwicklung innovativer und kulturell wertvoller Computer- und Videospiele wollen wir fördern, denn Computerspiele haben sich zu einem Kulturgut entwickelt. Link zum Original
Das kulturelle Erbe wird bewahrt und erlebbar gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen unser kulturelles Erbe bewahren und erlebbar machen. Link zum Original
Jubiläen von bundesweiter Bedeutung werden vorrangig durch den Bund gefördert.
Wortlaut im Programm
Jubiläen von bundesweiter Bedeutung müssen auch vorrangig durch die Bundesebene gefördert werden. Link zum Original
Die Denkmalschutzprogramme des Bundes werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir die Denkmalschutzprogramme des Bundes stärken. Link zum Original
Das kulturelle Erbe wird verstärkt durch Digitalisierung gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen moderne Technik stärker einsetzen, um unser kulturelles Erbes durch Digitalisierung zu sichern. Link zum Original
Bund und Länder investieren stärker in die Deutsche Digitale Bibliothek.
Wortlaut im Programm
Dafür müssen Bund und Länder zum Beispiel stärker in die Deutsche Digitale Bibliothek investieren. Link zum Original
Die Digitalisierung des nationalen Filmerbes wird durch ein abgestimmtes Konzept von Bund, Ländern und Filmbranche unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Digitalisierung des nationalen Filmerbes durch ein abgestimmtes Konzept von Bund, Ländern und der Filmbranche unterstützen wir. Link zum Original
Die Einrichtungen des Kinemathekverbundes für das Filmerbe werden personell und finanziell gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Einrichtungen für das Filmerbe des Kinemathekverbundes wollen wir personell und finanziell stärken. Link zum Original
Die Vielfalt der Einwanderungsgesellschaft soll sich in den Führungsetagen der Kultureinrichtungen und in der kulturellen Bildung widerspiegeln.
Wortlaut im Programm
Vielfalt gehört zum Einwanderungsland Deutschland und muss sich auch in den Führungsetagen der Kultureinrichtungen und in der kulturellen Bildung widerspiegeln. Link zum Original
Die Zusammenarbeit von Künstlerinnen und Künstlern mit Bildungseinrichtungen, auch im Ganztagsschulbereich, wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Die Zusammenarbeit von Künstlerinnen und Künstlern mit Bildungsinstitutionen – nicht zuletzt im Ganztagsschulbereich – soll intensiviert werden. Link zum Original
Bundesweit erfolgreiche Projekte wie „Kultur macht stark“ werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Bundesweit erfolgreiche Projekte wie „Kultur macht stark“ unterstützen wir. Link zum Original
Bibliotheken und soziokulturelle Zentren werden verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Bibliotheken und soziokulturelle Zentren wollen wir verstärkt fördern. Link zum Original
Jurys und Gremien im Kulturbereich werden quotiert besetzt, damit das Schaffen von Frauen angemessen einbezogen wird.
Wortlaut im Programm
Die Besetzung von Jurys, Gremien, etc. muss quotiert erfolgen, damit das künstlerische Schaffen von Frauen angemessen einbezogen werden kann. Link zum Original
Das Gedenken an die NS-Terrorherrschaft behält eine herausgehobene Stellung in der Erinnerungskultur.
Wortlaut im Programm
Das Gedenken an die NS-Terrorherrschaft muss weiterhin eine herausgehobene Stellung in der Erinnerungskultur einnehmen. Link zum Original
Das Gedenken an die beiden deutschen Diktaturen darf weder die NS-Terrorherrschaft relativieren noch das SED-Unrecht bagatellisieren.
Wortlaut im Programm
Das Gedenken an die beiden deutschen Diktaturen darf nicht mit Verweis auf die jeweils andere zu einer Relativierung der NS-Terrorherrschaft führen noch zu einer Bagatellisierung des SED-Unrechts. Link zum Original
Die Verbrechen an bisher wenig erforschten Opfergruppen werden besser aufgearbeitet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Verbrechen an bisher wenig erforschten Opfergruppen besser aufarbeiten. Link zum Original
Historisch-politische Bildungskonzepte, die verstärkt auf neue Medien setzen, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir historisch-politische Bildungskonzepte unterstützen, die verstärkt auf neue Medien setzen und die Digitalisierung der Gedenkstättenarbeit ausbauen. Link zum Original
Die Digitalisierung der Gedenkstättenarbeit wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir historisch-politische Bildungskonzepte unterstützen, die verstärkt auf neue Medien setzen und die Digitalisierung der Gedenkstättenarbeit ausbauen. Link zum Original
Der Austausch des Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität und der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung mit internationalen Stiftungen, Forschungseinrichtungen und Universitäten wird stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Eine besondere Bedeutung kommt hier dem Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität und der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung zu. Deren Austausch mit internationalen Stiftungen, Forschungseinrichtungen und Universitäten soll stärker als bisher gefördert werden. Link zum Original
Während der NS-Zeit entzogene Kulturgüter werden an die früheren Eigentümer oder deren Rechtsnachfolger zurückgegeben.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Rückgabe der während der NS-Zeit entzogenen Kulturgüter an die früheren Eigentümer oder deren Rechtsnachfolger. Link zum Original
Die Provenienzforschung wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Die Forschung zur Herkunft von Kulturgütern (Provenienzforschung) soll dafür intensiviert werden. Link zum Original
Es werden Anreize geschaffen, damit auch private Sammlungsbestände bei der Provenienzforschung berücksichtigt werden können.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen Anreize, damit auch private Sammlungsbestände berücksichtigt werden können. Link zum Original
Ein Gesetz soll die Rückgabe entzogener Kulturgüter fair und gerecht gestalten.
Wortlaut im Programm
Um eine Rückgabe fair und gerecht zu gestalten, werden wir ein Gesetz auf den Weg bringen. Link zum Original
Das Verfahren der „Beratenden Kommission“ wird reformiert.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir auch das Verfahren der „Beratenden Kommission“ reformieren. Link zum Original
Die gemeinsame Aufarbeitung der Kolonialgeschichte mit Partnern in Namibia durch Bundesregierung, Kirchen und Zivilgesellschaft wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Bemühungen der Bundesregierung, der Kirchen und der Zivilgesellschaft, gemeinsam mit den Partnern in Namibia die schmerzliche Geschichte aufzuarbeiten. Link zum Original
Durch ein Bekenntnis zur moralischen und historischen Verantwortung wird die Versöhnung zwischen Deutschland und Namibia vertieft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen durch ein klares Bekenntnis zur moralischen und historischen Verantwortung unseres Landes die Versöhnung zwischen Deutschland und Namibia vertiefen und die Lebenssituation der besonders betroffenen Volksgruppen verbessern. Link zum Original
Die gesetzliche Grundlage für eine Reform der Stasi-Unterlagen-Behörde wird zügig geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zügig die gesetzgeberische Grundlage für eine Reform der Stasi-Unterlagen-Behörde schaffen. Link zum Original
Die Bundesstiftung Aufarbeitung wird finanziell und personell gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Arbeit der Bundesstiftung Aufarbeitung soll finanziell und personell gestärkt werden. Link zum Original
Die Gedenkstättenkonzeption des Bundes wird so überarbeitet, dass sie herausragende Orte der Demokratiegeschichte berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Gedenkstättenkonzeption des Bundes so überarbeiten, dass sie auch die herausragenden Orte der Demokratiegeschichte Deutschlands berücksichtigt und den Umgang mit bestehenden und künftigen nationalen Denkmälern beschreibt. Link zum Original
Die Gedenkstättenkonzeption des Bundes beschreibt künftig den Umgang mit bestehenden und künftigen nationalen Denkmälern.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Gedenkstättenkonzeption des Bundes so überarbeiten, dass sie auch die herausragenden Orte der Demokratiegeschichte Deutschlands berücksichtigt und den Umgang mit bestehenden und künftigen nationalen Denkmälern beschreibt. Link zum Original
Die Leistungen von Frauen für das kulturelle Erbe werden sichtbarer gemacht und in die Kulturförderung des Bundes aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Die Leistungen der Frauen für unser kulturelles Erbe wollen wir sichtbarer machen und in die Kulturförderung des Bundes aufnehmen sowie diese an mehr Geschlechtergerechtigkeit ausrichten. Link zum Original
Die Kulturförderung des Bundes wird stärker an Geschlechtergerechtigkeit ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Leistungen der Frauen für unser kulturelles Erbe wollen wir sichtbarer machen und in die Kulturförderung des Bundes aufnehmen sowie diese an mehr Geschlechtergerechtigkeit ausrichten. Link zum Original
Vielfalt, Informationsfreiheit und eine freie private Presse gelten als entscheidend für die Demokratie.
Wortlaut im Programm
Vielfalt, Informationsfreiheit und eine freie private Presse sind und bleiben entscheidend für das Gelingen unserer Demokratie. Link zum Original
Maßnahmen zur Sicherung des Zeitungsvertriebs im ländlichen Raum werden geprüft.
Wortlaut im Programm
In manchen ländlichen Regionen kann die Zustellung von Zeitungen nur noch schwer aufrechterhalten werden. Deshalb prüfen wir Maßnahmen, wie der Vertrieb im ländlichen Raum gesichert werden kann. Link zum Original
Der Informantenschutz gilt in allen Prozessordnungen und Ermittlungsstadien gleichermaßen, etwa für selbstrecherchiertes Material und beim Schutz vor Beschlagnahme.
Wortlaut im Programm
Eine freie Presse braucht einen wirksamen Informantenschutz: Es muss in allen Prozessordnungen und in allen Ermittlungsstadien denselben Schutz geben - das gilt beispielsweise für selbstrecherchiertes Material und den Schutz vor Beschlagnahmung. Link zum Original
Ein Presseauskunftsgesetz auf Bundesebene wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Presseauskunftsgesetz auf Bundesebene einführen. Link zum Original
Zeitungen und Zeitschriften sollen sich auch im digitalen Umfeld frei entfalten können.
Wortlaut im Programm
Zeitungen und Zeitschriften sollen sich auch im digitalen Umfeld frei entfalten können. Link zum Original
In ein zeitgemäßes Medienrecht werden „Must-be-found“-Regelungen aufgenommen, damit gesellschaftlich relevante Inhalte im Netz auffindbar bleiben.
Wortlaut im Programm
Gesellschaftlich relevante Inhalte müssen auch in Zukunft im Netz auffindbar sein. Deshalb ist es richtig, in ein zeitgemäßes Medienrecht „Must-be-found“-Regelungen zu integrieren. Link zum Original
Die Vielfalt von Zeitungen, Medienanstalten und Verlagen wird geschützt.
Wortlaut im Programm
Die Vielfalt von Zeitungen, Medienanstalten und Verlagen ist ein hohes Gut, das wir schützen wollen. Link zum Original
Die Balance zwischen privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir benötigen nach wie vor die Balance zwischen privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk. Link zum Original
Die öffentlich-rechtlichen Anstalten werden aufgabengerecht finanziert, und der private Rundfunk erhält entsprechende Einnahmeperspektiven.
Wortlaut im Programm
Diese duale Medienordnung hat nur Bestand, wenn die öffentlich-rechtlichen Anstalten so finanziert sind, dass sie ihre Aufgaben wahrnehmen können und qualitativ hochwertige Angebote entwickeln und wenn der private Rundfunk entsprechende Einnahmeperspektiven hat. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss den Anforderungen der digitalen Gesellschaft gerecht werden.
Wortlaut im Programm
Auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss den Anforderungen der digitalen Gesellschaft gerecht werden. Link zum Original
Die 7-Tage-Bereitstellungsregelung der öffentlich-rechtlichen Mediatheken entfällt.
Wortlaut im Programm
Die 7-Tage-Bereitstellungsregelung der öffentlich-rechtlichen Mediatheken ist nicht mehr zeitgemäß und soll entfallen. Link zum Original
Die Deutsche Welle erhält eine höhere finanzielle Ausstattung.
Wortlaut im Programm
Die SPD tritt für eine erhöhte finanzielle Ausstattung unseres Auslandssenders, der Deutschen Welle, ein. Link zum Original
Medienanbieter sind für den Schutz von Kindern und Jugendlichen verantwortlich, damit Kinder Medien sicher nutzen können.
Wortlaut im Programm
Unsere Kinder sollen Medien sicher nutzen können. Die Anbieter sind dazu angehalten, für den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu sorgen. Link zum Original
Die Situation der Urheberinnen und Urheber wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Situation der Urheberinnen und Urheber verbessern und einen gerechten Interessenausgleich mit den Verwertern suchen. Link zum Original
Ein gerechter Interessenausgleich zwischen Urhebern und Verwertern wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Situation der Urheberinnen und Urheber verbessern und einen gerechten Interessenausgleich mit den Verwertern suchen. Link zum Original
Im Urheberrecht wird auf Vergütung statt auf Verbote gesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Vergütung, keine Verbote. Link zum Original
Die pauschale Vergütung wird auf Anbieter ausgeweitet, die mit der Vermarktung kreativer Leistungen im Internet Geld verdienen, etwa Online-Plattformen.
Wortlaut im Programm
Dazu soll auch das Prinzip der pauschalen Vergütung auf diejenigen ausgeweitet werden, die mit der Vermarktung von kreativen Leistungen im Internet Geld verdienen – beispielsweise Online-Plattformen. Link zum Original
Die berechtigten Interessen von Nutzerinnen und Nutzern, die selbst Inhalte produzieren, werden im Urheberrecht stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Viele Nutzerinnen und Nutzer im Internet produzieren selbst Inhalte und werden damit ebenfalls zu Urhebern. Daher müssen wir die berechtigten Interessen der Nutzerinnen und Nutzer verstärkt berücksichtigen. Link zum Original
Das Urheberrecht soll wissenschafts- und bildungsfreundlich sein.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für ein wissenschafts- und bildungsfreundliches Urheberrecht. Link zum Original
Autorinnen, Autoren und Verlage werden angemessen vergütet.
Wortlaut im Programm
Autorinnen und Autoren und Verlage sind angemessen zu vergüten. Link zum Original
Der Verleih von E-Books durch Bibliotheken wird gesetzlich klar geregelt.
Wortlaut im Programm
Zudem brauchen wir auch eine klare gesetzliche Regelung für den Verleih von e-Books, damit die Bibliotheken ihren wichtigen Informations und Bildungsauftrag auch in Zukunft erfüllen können. Link zum Original
Die Bemühungen von EU-Kommission und Europäischem Parlament um ein modernes europäisches Urheberrecht werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Bemühungen der EU-Kommission und des Europäischen Parlaments, ein modernes und zukunftsfähiges Urheberrecht in Europa zu schaffen. Link zum Original
Urheberrechtliche Schranken- und Ausnahmeregelungen, insbesondere für Bildung, Wissenschaft und Forschung, werden europäisch stärker harmonisiert.
Wortlaut im Programm
Hierbei sind eine stärkere Harmonisierung im Bereich urheberrechtlicher Schranken- und Ausnahmeregelungen – insbesondere bei Bildung, Wissenschaft und Forschung – sowie ein Abbau nationaler Begrenzungen entscheidend. Link zum Original
Nationale Begrenzungen im Urheberrecht werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Hierbei sind eine stärkere Harmonisierung im Bereich urheberrechtlicher Schranken- und Ausnahmeregelungen – insbesondere bei Bildung, Wissenschaft und Forschung – sowie ein Abbau nationaler Begrenzungen entscheidend. Link zum Original
Der Anspruch von Urhebern sowie Verlegerinnen und Verlegern auf angemessene Vergütung wird stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Der Anspruch der Urheberinnen und Urheber und der Verlegerinnen und Verleger auf eine angemessene Vergütung muss stärker berücksichtigt werden. Link zum Original
Die Buchpreisbindung bleibt unangetastet.
Wortlaut im Programm
Die Buchpreisbindung ist für uns nicht verhandelbar. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.