Grüne · Zukunft wird aus Mut gemacht.
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Bundestagswahl 24.09.2017 · beschlossen 18.06.2017 · Original
Das Programm enthält 78 von 2.214 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 78Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 248Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 78
Ein europäischer Nachrichten- und Bildungssender wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir einen europäischen Nachrichten- und Bildungssender einführen. Link zum Original
Der gemeinsame europäische Sender soll zur Herstellung einer gemeinsamen europäischen Öffentlichkeit beitragen.
Wortlaut im Programm
Der gemeinsame Sender soll einen Beitrag zur Herstel lung einer gemeinsamen europäischen Öffentlichkeit leisten. Link zum Original
Die Arbeit der Goethe-Institute, der Deutschen Welle, der politischen Stiftungen, des DAAD und anderer Akteure für den Dialog der Kulturen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb die Arbeit der Goethe-Institute, der Deutschen Welle, der politi schen Stiftungen, des DAAD und anderer Akteure für den Dialog der Kulturen stärken. Link zum Original
Ein neues Museum der Geschichte und Kulturen der Sinti und Roma in Deutschland wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Um die über Jahrzehnte andauernde Bildungsbenachteiligung zu überwinden, wollen wir eine gezielte Bildungsförderung. Dazu gehört auch ein neues Museum der Ge schichte und Kulturen der Sinti und Roma in Deutschland. Link zum Original
Alle Menschen sollen die Freiheit haben, einen Glauben zu leben, abzulegen oder keinen Glauben zu haben.
Wortlaut im Programm
Alle Menschen müssen die Freiheit haben, ihren Glauben zu le ben oder abzulegen, keinen Glauben zu haben oder gemeinsam ei nen Glauben zu pflegen – seien sie jüdisch oder christlich, musli misch oder alevitisch, Humanist*innen, Atheist*innen oder frei von religiös-weltanschaulichem Bekenntnis. Link zum Original
Der Dialog zwischen Religionen und Religionsfreien wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Dialog zwischen den Religionen und auch denen, die religions frei sind, fördern und damit das gegenseitige Verständnis füreinan der voranbringen. Link zum Original
Religiöse Lehren, Praktiken und Traditionen dürfen auch in der Kunst kritisiert werden.
Wortlaut im Programm
Religiöse Lehren, Praktiken und Traditionen dür fen kritisiert werden, auch in der Kunst. Link zum Original
Der wachsenden Vielfalt der Bekenntnisse soll etwa in der Wohlfahrtspflege und der öffentlichen Gedenk- und Trauerkultur Rechnung getragen werden.
Wortlaut im Programm
Nicht nur ihnen, auch der wachsenden Vielfalt der Bekenntnisse in Deutschland wollen wir gerecht werden, etwa in der Wohlfahrtspflege oder der öffentlichen Gedenk- und Trauerkultur. Link zum Original
Die historischen Staatsleistungen an die beiden großen christlichen Kirchen werden abgelöst.
Wortlaut im Programm
Die historischen Staatsleis tungen an die beiden großen christlichen Kirchen wollen wir end lich ablösen. Link zum Original
Die Kirchenfinanzen werden transparenter.
Wortlaut im Programm
Die Kirchenfinanzen sollen transparenter werden und den aktuellen Kirchensteuereinzug wollen wir so reformieren, dass Gleichbehandlung und Datenschutz gewährleistet sind. Link zum Original
Der Kirchensteuereinzug wird so reformiert, dass Gleichbehandlung und Datenschutz gewährleistet sind.
Wortlaut im Programm
Die Kirchenfinanzen sollen transparenter werden und den aktuellen Kirchensteuereinzug wollen wir so reformieren, dass Gleichbehandlung und Datenschutz gewährleistet sind. Link zum Original
Kein heiliges Buch steht über dem Grundgesetz und den Menschenrechten.
Wortlaut im Programm
Egal wie wichtig es dem Einzelnen ist und um welches religiöse Be kenntnis es geht: Kein heiliges Buch steht über dem Grundgesetz und den Menschenrechten. Link zum Original
Der Islam gehört wie alle anderen Religionen und Weltanschauungen zu Deutschland.
Wortlaut im Programm
Für uns GRÜNE gehört auch der Islam zu Deutschland, wie alle anderen Religionen und Weltanschauungen. Link zum Original
Imame und islamische Religionslehrkräfte sollen an deutschen Hochschulen ausgebildet werden und auch auf Deutsch predigen können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen islamische Gemeinschaften, die ihren Glauben als Teil der offenen Gesellschaft leben, mit Imam*innen und islamischen Religionslehrer*innen, die an deutschen Hochschulen unter Wahrung der Freiheit der Wissen schaft, wie bei anderen Theologien auch, ausgebildet worden sind und die auch auf Deutsch predigen können. Link zum Original
Islamische Gemeinschaften sollen als Religionsgemeinschaften anerkannt werden, wenn sie die rechtlichen Voraussetzungen erfüllen.
Wortlaut im Programm
Islamische Gemein schaften können und sollen als Religionsgemeinschaften im Sinne des Grundgesetzes anerkannt werden, wenn sie die rechtlichen Voraussetzungen dafür erfüllen. Link zum Original
Die vier großen muslimischen Verbände erfüllen derzeit nicht die Voraussetzungen für eine Anerkennung als Religionsgemeinschaft.
Wortlaut im Programm
Die vier großen muslimischen Verbände DİTİB, Islamrat, Zentralrat der Muslime, VIKZ erfüllen aus grüner Sicht derzeit nicht die vom Grundgesetz geforderten Voraussetzungen. Link zum Original
Die Steuerung von Verbänden aus dem Ausland und ihre Nutzung zu politischen Zwecken bis hin zu Spitzeltätigkeiten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Inakzeptabel ist es jedoch, dass Verbände aus dem Ausland gesteuert und zu politischen Zwecken bis hin zu Spitzeltätigkeiten genutzt werden. Link zum Original
Kooperationen zwischen Verbänden, muslimischen Gemeinschaften und dem Staat sollen einen regelmäßigen Austausch mit dem Ziel unabhängiger inländischer Strukturen vorsehen.
Wortlaut im Programm
Vor diesem Hintergrund ist besonders wichtig, dass die Kooperationen zwischen Verbänden, muslimi schen Gemeinschaften und dem Staat einen regelmäßigen Aus tausch vorsehen – mit dem Ziel, dass die Verbände unabhängige, inländische Strukturen entwickeln, die sich langfristig selbst tragen können. Link zum Original
Der säkulare Staat muss gegenüber Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften neutral sein.
Wortlaut im Programm
Der säkulare Staat muss den Religions- und Weltanschauungs gemeinschaften gegenüber neutral sein und darf sich keine Reli gion oder Weltanschauung zu eigen machen. Link zum Original
Die Aufarbeitung der Verfolgung und Diskriminierung queerer Menschen in der deutschen Rechts- und Gesellschaftsgeschichte wird vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Aufarbeitung der Verfolgung und Diskriminierung von LSBTIQ* in der deutschen Rechts- und Gesellschafts geschichte vorantreiben. Link zum Original
Über die beschlossene Rehabilitierung hinaus wird eine jährliche Kollektiventschädigung für queere Projekte eingeführt.
Wortlaut im Programm
Über die derzeitige beschlossene Re habilitierung und Entschädigung hinaus fordern wir eine angemessene und ausrei chende Kollektiventschädigung, die jährlich für Projekte zum Beispiel im Bereich der LSBTIQ*-Senior*innen zur Verfügung gestellt wird. Link zum Original
Eine unabhängige Kommission gibt anhand konkreter Kriterien Empfehlungen zu sexistischer Werbung ab.
Wortlaut im Programm
Nicht die Werbewirtschaft allein sollte defi nieren, was sexistisch ist und was nicht, sondern eine unabhängige Kommission, die anhand konkreter Kriterien Empfehlungen für die Werbewirtschaft abgibt. Link zum Original
Journalistinnen und Journalisten werden nicht unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung überwacht oder kriminalisiert.
Wortlaut im Programm
Journalist*innen dürfen nicht unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung überwacht und kriminalisiert werden. Link zum Original
Der Informantenschutz wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Auch der Informantenschutz muss gesichert sein. Link zum Original
Nicht-kommerzielle Bürgermedien können ihre Arbeit als gemeinnützig anerkennen lassen.
Wortlaut im Programm
Nicht-kommerzielle Bürger*innenmedien sollen ihre Arbeit als gemeinnützig anerken nen lassen können. Link zum Original
Journalisten und Verleger werden an der langfristigen Wertschöpfung ihrer Werke angemessen beteiligt.
Wortlaut im Programm
Journalist*innen und Verleger*innen s ind an der langfristigen Wertschöpfung ihrer Werke, besonders im digitalen Zeitalter, angemessen zu beteiligen. Link zum Original
Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger wird so bald wie möglich abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Dafür gibt es klü ge re Lösungen als das kontraproduktive Leistungsschutzrecht für Presseverleger*innen, das wenigen nützt und vielen schadet – wir wollen es daher so bald wie möglich wieder abschaffen. Link zum Original
Die Medienvielfalt wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Stattdes sen brauchen wir eine sinnvolle Förderung der Vielfalt von Medien. Link zum Original
Rundfunk- und Fernsehräte sowie Landesmedienanstalten spiegeln die gesellschaftliche, religiöse, kulturelle und weltanschauliche Vielfalt wider.
Wortlaut im Programm
Jedoch spiegeln die Rundfunk- und Fernsehräte sowie die Landesmedien anstalten oft nicht die gesellschaftliche, religiöse, kulturelle und weltanschauliche Pluralität Deutschlands wider. Das wollen wir ändern. Link zum Original
Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen einen glaubhaften und unabhängigen öffent lich-rechtlichen Rundfunk. Dafür wollen wir seinen Auftrag stärken und ihn vor Einflussnahme aus Politik und Lobbyverbänden schüt zen. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird vor Einflussnahme aus Politik und Lobbyverbänden geschützt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen einen glaubhaften und unabhängigen öffent lich-rechtlichen Rundfunk. Dafür wollen wir seinen Auftrag stärken und ihn vor Einflussnahme aus Politik und Lobbyverbänden schüt zen. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird weiterhin über Beiträge der Allgemeinheit finanziert.
Wortlaut im Programm
Das geht nur, wenn der öffentlich- recht liche Rundfunk auch weiterhin über Beiträge der Allgemeinheit finanziert wird und frei von wirtschaftlichen Interessen bleibt. Daher setzen wir GRÜNE uns dafür ein, dass er in Zukunft möglichst ohne Werbung auskommt. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk kommt künftig möglichst ohne Werbung aus.
Wortlaut im Programm
Das geht nur, wenn der öffentlich- recht liche Rundfunk auch weiterhin über Beiträge der Allgemeinheit finanziert wird und frei von wirtschaftlichen Interessen bleibt. Daher setzen wir GRÜNE uns dafür ein, dass er in Zukunft möglichst ohne Werbung auskommt. Link zum Original
Beitragsfinanzierte Inhalte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind dauerhaft im Netz abrufbar.
Wortlaut im Programm
Dafür können unsere Bürger*innen auch erwarten, dass sie die von ihnen finanzierten Inhalte dauerhaft im Netz abrufen können und die Kreativen angemessen vergütet werden. Link zum Original
Die Kreativen werden für die dauerhaft abrufbaren Inhalte angemessen vergütet.
Wortlaut im Programm
Dafür können unsere Bürger*innen auch erwarten, dass sie die von ihnen finanzierten Inhalte dauerhaft im Netz abrufen können und die Kreativen angemessen vergütet werden. Link zum Original
Der Jugendmedienschutz wird über die verschiedenen Medien hinweg vereinheitlicht.
Wortlaut im Programm
Und wir setzen uns ein für eine Vereinheitlichung des Jugend medienschutzes über die verschiedenen Medien hinweg und für eine aktive Stärkung der Medienkompetenz aller Altersgruppen. Link zum Original
Die Medienkompetenz aller Altersgruppen wird aktiv gestärkt.
Wortlaut im Programm
Und wir setzen uns ein für eine Vereinheitlichung des Jugend medienschutzes über die verschiedenen Medien hinweg und für eine aktive Stärkung der Medienkompetenz aller Altersgruppen. Link zum Original
Die Computerspielekultur und der E-Sport werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wol len die Computerspielekultur in ihrer Vielfalt und als E- Sport weiter stärken und prüfen, inwiefern sie als Sportart anerkannt werden kann. Link zum Original
Versuche, eine nationale Leitkultur durchzusetzen, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE widersetzen uns deswegen allen Versuchen, eine nationale „Leitkultur“ durchzuset zen. Link zum Original
Kulturorte werden geschaffen, bewahrt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE werden Kulturorte schaffen, bewahren und fördern. Link zum Original
Die Kultur bleibt unabhängig von staatlicher und kommerzieller Bevormundung.
Wortlaut im Programm
Die Unabhängigkeit der Kultur von staatlicher und kommerzieller Be vormundung ist für uns selbstverständlich. Link zum Original
Das Kulturschaffen und die Kulturschaffenden werden gefördert und unterstützt.
Wortlaut im Programm
Das heißt, dass wir das Schaffen von Kultur fördern, die Kulturschaffenden unterstützen und die Rechte an geschaffenen kulturellen Werken schützen wollen. Link zum Original
Die Rechte an geschaffenen kulturellen Werken werden geschützt.
Wortlaut im Programm
Das heißt, dass wir das Schaffen von Kultur fördern, die Kulturschaffenden unterstützen und die Rechte an geschaffenen kulturellen Werken schützen wollen. Link zum Original
Die öffentliche Kulturförderung ist partizipativ und transparent.
Wortlaut im Programm
Eine partizipato rische und transparente öffentliche Kulturförderung ist für uns ein entscheidender Träger kultureller Entwicklungsmöglichkeiten. Link zum Original
Der deutsche Film wird mit neuen Finanzierungsstrukturen auch abseits der Fernsehbeteiligung stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
So wollen wir etwa mit neuen Finanzierungsstrukturen den deutschen Film auch abseits der Fern sehbeteiligung stärker fördern – ebenso wie innovative Projekte vom Filmstudio über das Stadttheater bis zur freien Szene. Link zum Original
Innovative Kulturprojekte vom Filmstudio über das Stadttheater bis zur freien Szene werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
So wollen wir etwa mit neuen Finanzierungsstrukturen den deutschen Film auch abseits der Fern sehbeteiligung stärker fördern – ebenso wie innovative Projekte vom Filmstudio über das Stadttheater bis zur freien Szene. Link zum Original
Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende erhalten eine stabile soziale Absicherung.
Wortlaut im Programm
Künstler*innen und Kulturschaffende brauchen eine stabile so ziale Absicherung und verbesserte Verdienstmöglichkeiten durch Mindestlöhne und Honoraruntergrenzen, die unter anderem in öffentlichen Förderprogrammen verankert werden müssen. Link zum Original
Mindestlöhne und Honoraruntergrenzen für Kulturschaffende werden unter anderem in öffentlichen Förderprogrammen verankert.
Wortlaut im Programm
Künstler*innen und Kulturschaffende brauchen eine stabile so ziale Absicherung und verbesserte Verdienstmöglichkeiten durch Mindestlöhne und Honoraruntergrenzen, die unter anderem in öffentlichen Förderprogrammen verankert werden müssen. Link zum Original
Kulturelle Teilhabe und kulturelle Bildung werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir treten dafür ein, dass kulturelle Teilhabe und Bildung ge s tärkt werden. Link zum Original
Die kulturelle Bildung in Schulen und anderen Einrichtungen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die kulturelle Bildung in Schulen und anderen Einrichtungen wollen wir stärken. Link zum Original
Die Arbeitsbedingungen freier Kulturschaffender werden verbessert.
Wortlaut im Programm
In diesem Kontext müssen wir insbesondere auch die Ar beitsbedingungen für freie Kulturschaffende verbessern. Link zum Original
Das Kulturerbe wird zugänglicher gemacht.
Wortlaut im Programm
Auch un ser Kulturerbe soll zugänglicher werden. Dafür müssen wir es erhal ten. Diese Sicherung wie durch die Digitalisierung und Konservierung beim Film ist eine zentrale Aufgabe unserer Kulturpolitik und muss finanziell und institutionell gefördert werden. Link zum Original
Die Sicherung des Kulturerbes, etwa durch Digitalisierung und Konservierung von Filmen, wird finanziell und institutionell gefördert.
Wortlaut im Programm
Auch un ser Kulturerbe soll zugänglicher werden. Dafür müssen wir es erhal ten. Diese Sicherung wie durch die Digitalisierung und Konservierung beim Film ist eine zentrale Aufgabe unserer Kulturpolitik und muss finanziell und institutionell gefördert werden. Link zum Original
Gedenkstätten werden für den Ausbau multiperspektivischer Bildungsangebote ausreichend finanziert.
Wortlaut im Programm
Mit der Unterstützung von Kulturprojekten so wie einer ausreichenden Finanzierung von Gedenkstätten zum Aus bau multiperspektivischer Bildungsangebote wollen wir Erinne rungskultur auch in der Einwanderungsgesellschaft fördern. Link zum Original
Erinnerungskultur wird durch Kulturprojekte auch in der Einwanderungsgesellschaft gefördert.
Wortlaut im Programm
Mit der Unterstützung von Kulturprojekten so wie einer ausreichenden Finanzierung von Gedenkstätten zum Aus bau multiperspektivischer Bildungsangebote wollen wir Erinne rungskultur auch in der Einwanderungsgesellschaft fördern. Link zum Original
Neue Formen der Erinnerungskultur werden entwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen neue Formen der Erinnerungskultur, um über Trennendes in den Dialog zu treten und uns über gemeinsame Werte zu verständi gen. Link zum Original
Mit umfassenden Aufarbeitungs- und Recherchemaßnahmen wird die Rückgabe aller NS-Raubkunstgüter ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mit umfassenden Aufarbeitungs- und Re cherchemaßnahmen dafür sorgen, dass alle Raubkunstgüter zurück gegeben werden können und den vielen betroffenen NS-Überleben den und ihren Angehörigen wenigstens in dieser Frage – wenn auch spät – ein Stück weit Gerechtigkeit wiederfährt. Link zum Original
Die gesellschaftliche und wissenschaftliche Aufarbeitung der SED-Diktatur wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die gesellschaftliche und wissenschaftliche Aufarbeitung der SED- Diktatur sowie Hilfe für deren Opfer und Benachteiligte sind für uns weiterhin ein großes Anliegen. Link zum Original
Opfer und Benachteiligte der SED-Diktatur erhalten weiterhin Hilfe.
Wortlaut im Programm
Die gesellschaftliche und wissenschaftliche Aufarbeitung der SED- Diktatur sowie Hilfe für deren Opfer und Benachteiligte sind für uns weiterhin ein großes Anliegen. Link zum Original
Für lebenslange kulturelle Teilhabe werden aktive und barrierefreie Angebote geschaffen.
Wortlaut im Programm
Lebenslange Teilhabe ist die Grundlage einer gemeinsamen Kultur. Dafür braucht es auch aktive und barrierefreie Angebote. Link zum Original
Kriterien der Kulturförderung werden vorab kommuniziert.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen Förderentscheidungen in der Kulturpolitik nachvoll ziehbar sein. Kriterien wollen wir daher vorab kommunizieren und Förderentscheidungen transparent begründen. Link zum Original
Förderentscheidungen in der Kulturpolitik werden transparent begründet.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen Förderentscheidungen in der Kulturpolitik nachvoll ziehbar sein. Kriterien wollen wir daher vorab kommunizieren und Förderentscheidungen transparent begründen. Link zum Original
Gemeinsam mit Kulturschaffenden werden neue Förderwege entwickelt, um insbesondere kleinere Vorhaben gezielt zu fördern.
Wortlaut im Programm
Es gilt, neue Förder wege zusammen mit den Kulturschaffenden zu entwickeln und auszuprobieren, um insbesondere kleinere Vorhaben gezielt zu för dern. Link zum Original
Die Bundeskulturpolitik beschränkt sich nicht auf Schaufenster- und Großprojekte.
Wortlaut im Programm
Bundeskulturpolitik darf sich hier nicht auf Schaufenster- und Großprojekte beschränken. Link zum Original
Kultur wird gerade auch im ländlichen Raum unterstützt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Kultur lässt sich nicht an Metropolen fest machen, wir unterstützen und fördern Kultur gerade auch im ländlichen Raum. Link zum Original
Die Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbereich wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE werden die Förderung der Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und im Medienbereich, immer noch keine Selbstverständlichkeit, weiter voranbringen. Link zum Original
Kultur ist für alle unabhängig von Wohnort, Einkommen, Herkunft, Alter, körperlichen Voraussetzungen oder Identität zugänglich.
Wortlaut im Programm
Kultur muss für alle zu gänglich und erlebbar sein – unabhängig von Wohnort, Geldbeutel, Herkunft, Alter, körperlichen Voraussetzungen oder Identität. Link zum Original
Die Entstehung von Kultur wird in allen Branchen gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen sowohl die Teilhabe an Kultur ermöglichen, unab hängig von Einkommen, Alter und Bildung, als auch die Entste hung von Kultur in allen Branchen fördern. Link zum Original
Der Eintritt in die Dauerausstellungen der Bundesmuseen ist für alle Menschen frei.
Wortlaut im Programm
Allen Men schen freien Zugang zu den Dauerausstellungen der Bundes museen zu gewähren, ist für uns Teil der kulturellen Daseinsvor sorge. Link zum Original
Partizipative Projekte kultureller Bildung werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir stärken partizipative Projekte kultureller Bildung und öffnen darüber hinaus viele Wege zu kleinen wie großen Kul turorten. Link zum Original
Modellprojekte erschließen neue Zugänge zu Kunst und Kultur.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Modellprojekte umsetzen, um neue Zugän ge zu Kunst und Kultur zu erschließen und mehr Teilhabe zu ermöglichen. Link zum Original
Die Kulturförderprogramme des Bundes fördern eine breit gefächerte Kulturlandschaft, insbesondere jenseits des ökonomisierten Mainstreams.
Wortlaut im Programm
Mit den Kulturförderprogrammen des Bundes för dern wir eine breit gefächerte Kulturlandschaft, insbesondere jenseits des ökonomisierten Mainstreams. Link zum Original
Das Urheberrecht wird an die Nutzungs- und Verwertungsrealität im Digitalen angepasst.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Urheber*innenrecht, das der Nutzungs- und Ver wertungsrealität im Digitalen Rechnung trägt. Link zum Original
Durch Reformen des Urhebervertragsrechts wird die angemessene Vergütung von Kreativen gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir müssen mit Reformen des Urheber*innenvertragsrechts die angemessene Vergütung von Kreativen stärken. Link zum Original
Nutzer digitaler Inhalte werden bei Ausleihe und Weiterveräußerung nicht schlechter gestellt als bei analogen Gütern.
Wortlaut im Programm
Nutzer*innen digitaler Inhalte sollen bei Ausleihe und Weiterveräußerung nicht schlechtergestellt werden als bei analogen Gütern. Link zum Original
Eine Bildungs- und Wissenschaftsschranke im Urheberrecht wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Deswegen unterstützen wir Open Access ebenso wie freie und nicht-kommerzialisierte Zugänge zu Lehr- und Lernmaterialien und setzen uns für eine Bildungs- und Wissenschaftsschranke ein. Link zum Original
Bei der Digitalisierung des kulturellen Erbes bleibt die Gemeinfreiheit erhalten.
Wortlaut im Programm
Bei der Digitalisierung des kulturellen Erbes wollen wir die Gemeinfreiheit erhalten. Link zum Original
Die medienrechtliche Aufsicht wird für den Umgang mit Hasspostings und Falschmeldungen entsprechend ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Hasspostings und Falschmeldungen sind oft auch ein Fall für die medienrecht liche Aufsicht, die wir entsprechend ausstatten wollen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.