Linke · Unser Hessen: Sozial. Ökologisch. Gerecht.
Forderungen zu Energie
Landtagswahl Hessen 2023 · beschlossen 04.03.2023 · Original
Das Programm enthält 75 von 1.578 Forderungen zu „Energie“.
- 75Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 116Seiten im Original
- 2023Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 75
Niemand soll Angst vor der nächsten Gas-, Heizöl- oder Stromrechnung haben müssen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass niemand Angst vor der nächsten Gas- Heizöl- oder Stromrechnung haben muss. Link zum Original
Zum Schutz der Lebensgrundlagen wird konsequent in erneuerbare Energien investiert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Politik, die unsere Lebensgrundlagen schützt. Dafür müssen wir endlich konsequent in erneuerbare Energien investieren und die sozialökologische Transformation als überlebenswichtigen öffentlichen Auftrag begreifen. Link zum Original
Für den Grundverbrauch an Strom, Gas, Wärme und Wasser gilt ein staatlicher, zeitlich unbegrenzter Preisdeckel.
Wortlaut im Programm
Hierfür braucht es einen staatlichen, zeitlich unbegrenzten Preisdeckel für den Grundverbrauch an Strom, Gas, Wärme und Wasser. Link zum Original
Kommunale und andere Energieversorger bieten Sozialtarife für Menschen mit geringem Einkommen an.
Wortlaut im Programm
Zusätzlich müssen kommunale und andere Energieversorgungsunternehmen Sozialtarife für Menschen mit geringem Einkommen bereitstellen. Link zum Original
Alle öffentlichen Unternehmen in Hessen verzichten vollständig auf Energiesperren.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass alle öffentlichen Unternehmen in Hessen vollständig auf Energiesperren verzichten und das Land einen dauerhaften Härtefallfonds für Betroffene einrichtet. Link zum Original
Ein sozial-ökologischer Umbau der Energieversorgung soll den Verbrauch natürlicher Ressourcen und den Energieverbrauch senken.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich daher für einen sozial- ökologischen Umbau ein. Dieser Umbau muss dazu beitragen, den Verbrauch natürlicher Ressourcen und den Energieverbrauch zu reduzieren. Link zum Original
Die Erzeugung erneuerbarer Energie soll den Grundsätzen der Ressourcenschonung und der Verbrauchsreduzierung folgen.
Wortlaut im Programm
Energie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, muss den Grundsätzen der Ressourcenschonung und der Reduzierung von Energieverbrauch folgen. Link zum Original
Der Kohlendioxidausstoß pro erzeugter Kilowattstunde Strom soll drastisch sinken, um die internationalen Klimaziele zu erreichen.
Wortlaut im Programm
Wenn die Klimaziele erreicht werden sollen, zu denen sich Deutschland international verpflichtet hat, muss der Kohlendioxidausstoß pro erzeugte Kilowattstunde drastisch verringert werden. Link zum Original
Strom, Heizenergie und Prozessenergie in der Industrie werden eingespart.
Wortlaut im Programm
Strom, Heizenergie und Prozessenergie in der Industrie müssen eingespart werden. Link zum Original
Staatliche Fördermaßnahmen und gesetzliche Vorgaben sollen die Energieeinsparung voranbringen.
Wortlaut im Programm
Dazu sind staatliche Fördermaßnahmen, aber auch gesetzliche Vorgaben für Einsparung und die Senkung des Materialaufwands sowie die Erhöhung der Lebensdauer von Produkten notwendig. Link zum Original
Der Anteil fossiler Brennstoffe am Energieverbrauch wird deutlich schneller gesenkt.
Wortlaut im Programm
Für den Klimaschutz und für dauerhaft bezahlbare Energiepreise muss der Anteil fossiler Brennstoffe am Energieverbrauch deutlich schneller gesenkt werden. Link zum Original
Hessen soll seinen Strom vollständig aus erneuerbaren Energien beziehen und bis 2040 auch Verkehr und Wärme vollständig erneuerbar versorgen.
Wortlaut im Programm
Eine hundertprozentige Stromversorgung Hessens durch erneuerbare Energien ist möglich. Bis 2040 ist dies auch für den Verkehr und den Wärmebedarf zu schaffen. Link zum Original
Schwerpunkte der Energiewende in Hessen sind Wind- und Solarenergie, Wasserkraft und Biomasse aus Abfällen.
Wortlaut im Programm
Für Hessen liegen die Schwerpunkte bei der Nutzung von Wind- und Solarenergie, Wasserkraft und Biomasse aus Abfällen. Link zum Original
Alle solartauglichen, bisher ungenutzten Dachflächen werden innerhalb von fünf Jahren mit Solaranlagen belegt.
Wortlaut im Programm
Die solartauglichen, und bisher für diesen Zweck ungenutzten, Dachflächen müssen in nur fünf Jahren für Solaranlagen genutzt werden. Link zum Original
Ein Landesförderprogramm für Balkonkraftwerke wird aufgelegt, damit Privathaushalte ohne viel Bürokratie einen Teil ihres Stroms selbst erzeugen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus soll ein Förderprogramm für sog. Balkonkraftwerke aufgelegt werden, damit Privathaushalte weitgehend frei von Bürokratie selbstständig einen Teil ihres Strombedarfes nachhaltig und klimafreundlich decken können. Link zum Original
In Hessen werden jährlich mindestens 150 neue Windenergieanlagen gebaut.
Wortlaut im Programm
Der Ausbau der Windenergie in Hessen muss durch einen jährlichen Zubau von mindestens 150 Anlagen forciert werden. Link zum Original
Der jährliche Ausbau von Photovoltaik und Solarthermie wird gegenüber 2021 mindestens vervierfacht.
Wortlaut im Programm
Der jährliche Ausbau der Photovoltaik und der Solarthermie wird im Vergleich zum Stand von 2021 mindestens vervierfacht. Link zum Original
Die Nutzung erneuerbarer Energien wird für Neubauten, bei wesentlichem Umbau auch für Bestandsgebäude, sowie für Bauwerke, Parkplätze und versiegelte Flächen verpflichtend.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung erneuerbarer Energien für neue und - bei wesentlichem Umbau und Dacherneuerung - auch von bestehenden Gebäuden (sogenannte Solarsatzung) sowie Bauwerken, Parkplätze und versiegelte Flächen muss zur Pflicht werden. Link zum Original
Land und Kommunen gehen bei der Nutzung erneuerbarer Energien für ihre Gebäude und Infrastruktur beispielhaft voran.
Wortlaut im Programm
Land und Kommunen müssen für Gebäude und Infrastruktur bei der Nutzung erneuerbarer Energien vorbildhaft vorangehen. Link zum Original
Freiflächen-Photovoltaik auf Agrarflächen muss als Agri-PV eine volle landwirtschaftliche Weiternutzung ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Photovoltaikanlagen im Freiland, vorzugsweise auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, müssen als Agri-PV- Anlagen eine weitere volle landwirtschaftliche Nutzung ermöglichen. Link zum Original
Eine großräumige Vernetzung regenerativer Energiequellen soll Schwankungen bei Wind- und Solarstrom ausgleichen und die Versorgungssicherheit sichern.
Wortlaut im Programm
Eine großräumige Vernetzung der verschiedenen regenerativen Energiequellen gleicht die Schwankungen bei der Stromerzeugung aus Wind und Sonne aus, garantiert eine hohe Versorgungssicherheit sowie niedrige Preise und schafft gleichzeitig neue, zukunftssichere Arbeitsplätze. Link zum Original
Hessenforst unterstützt kommunale Energieprojekte durch pachtfreie Bereitstellung öffentlicher Flächen.
Wortlaut im Programm
Kommunale Projekte sollen von Hessenforst durch pachtfreie Bereitstellung öffentlicher Flächen unterstützt werden. Link zum Original
Eine Solarsatzung verpflichtet Gebäudebesitzer, bei Neubau und großen Dachsanierungen Solaranlagen zu installieren, auch auf Gewerbeflächen und öffentlichen Gebäuden.
Wortlaut im Programm
Es ist gut, Gebäudebesitzer mit einer Solarsatzung zu verpflichten, bei Neubau und bei großen Dachsanierungen Solaranlagen zu installieren - auch auf Gewerbeflächen und öffentlichen Gebäuden. Link zum Original
Alle Gebäude werden in die Solarpflicht einbezogen.
Wortlaut im Programm
Um die Klimaziele zu erreichen, müssen alle Gebäude einbezogen werden. Link zum Original
Investieren Eigentümer nicht selbst in Solaranlagen, erhalten Dritte Zugriff auf die Dachflächen.
Wortlaut im Programm
Wenn Eigentümer nicht selbst investieren, sollen Dritte Zugriff auf die Fläche bekommen. Link zum Original
Die Energiewende soll in wenigen Jahren auch im Gebäudebestand greifen.
Wortlaut im Programm
Auch wenn nicht sofort alles angepackt werden kann: in wenigen Jahren muss die Energiewende auch im Bestand greifen. Link zum Original
Das Kohlekraftwerk Staudinger wird endgültig und vollständig stillgelegt.
Wortlaut im Programm
Erste Maßnahme wäre die endgültige und vollständige Stilllegung des Kohlekraftwerks Staudinger. Link zum Original
Alle weiteren hessischen Kohlekraftwerke gehen bis 2025 vom Netz.
Wortlaut im Programm
Danach müssen bis 2025 alle weiteren Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Link zum Original
Die Energiekonzerne leiten frühzeitig eine Neuausrichtung ihrer Unternehmen ein.
Wortlaut im Programm
Die Konzerne müssen frühzeitig eine Neuausrichtung der Unternehmen einleiten und die Beschäftigten sozial abgesichert werden. Link zum Original
Die Energiewirtschaft wird in öffentliches Eigentum überführt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE steht für die Überführung der Energiewirtschaft in öffentliches Eigentum und sieht die hessischen Gemeinden als wichtige Akteure der Energiepolitik an. Link zum Original
Privatisierte Stadtwerke werden wieder in den Besitz der Gemeinden überführt.
Wortlaut im Programm
Privatisierte Stadtwerke müssen wieder in den Besitz der Gemeinden überführt werden. Link zum Original
Genossenschaftliche Betriebe im Bereich erneuerbarer Energien werden gefördert und unterstützt.
Wortlaut im Programm
Genossenschaftliche Betriebe im Bereich der erneuerbaren Energien wollen wir fördern und unterstützen. Link zum Original
Verbote von Balkonsolaranlagen durch kommunale Wohnungsgesellschaften werden beendet.
Wortlaut im Programm
Dass selbst kommunale Wohnungsgesellschaften Balkonsolaranlagen mit fadenscheinigen Gründen verbieten, muss ein Ende haben. Link zum Original
Stromnetze werden gemeinwohlorientiert betrieben, sodass etwa Genossenschaftsmitglieder ihren selbst erzeugten Strom über das Verteilnetz vergünstigt beziehen können.
Wortlaut im Programm
Die Stromnetze müssen gemeinwohlorientiert betrieben werden, so dass z.B. Mitglieder einer Genossenschaft den von ihnen erzeugten erneuerbaren Strom unter Nutzung des vorhandenen Verteilernetzes vergünstigt beziehen können. Link zum Original
Das nach EU-Recht verlangte Energy Sharing wird gegen die Strom- und Netzkonzerne durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dieses nach EU-Recht verlangte „Energy Sharing“ endlich gegen die Strom- und Netzkonzerne durchsetzen. Link zum Original
Kommunen und Menschen vor Ort werden an den Einnahmen aus Windparks beteiligt.
Wortlaut im Programm
Die Wertschöpfung aus der Windenergie muss den Kommunen und Menschen vor Ort zugutekommen, sie müssen an den Einnahmen aus Windparks beteiligt werden. Link zum Original
Auch das Land selbst soll Windkraftanlagen planen, bauen und betreiben können.
Wortlaut im Programm
Außer Kommunen oder Bürgerenergiegenossenschaften kann auch das Land selbst Windkraftanlagen planen, bauen und betreiben. Link zum Original
An Windkraftanlagen des Landes werden die umliegenden Kommunen an den Gewinnen beteiligt.
Wortlaut im Programm
Außer Kommunen oder Bürgerenergiegenossenschaften kann auch das Land selbst Windkraftanlagen planen, bauen und betreiben. Auch hierbei müssen die umliegenden Kommunen an den Gewinnen beteiligt werden. Link zum Original
Die Kosten der Energiewende werden sozial gerecht verteilt.
Wortlaut im Programm
Die Kosten der Energiewende müssen sozial gerecht verteilt werden. Link zum Original
Eine staatliche Strompreiskontrolle wird wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
In den letzten Jahren sind die Energiekosten für private Haushalte erheblich gestiegen. Um diese Entwicklung zu stoppen, fordert DIE LINKE die Wiedereinführung einer staatlichen Strompreiskontrolle. Link zum Original
Die Grundversorger erhalten eine neue Tarifstruktur, in der der Grundverbrauch an Strom mit der Grundgebühr abgegolten ist.
Wortlaut im Programm
LINKE setzt sich für eine neue Tarifstruktur bei den Grundversorgern ein. Der Grundverbrauch an Strom soll mit der Grundgebühr abgegolten sein. Link zum Original
Höherer Stromverbrauch wird mit entsprechend höheren Kosten belastet.
Wortlaut im Programm
Höherer Stromverbrauch wird mit höheren Kosten entsprechend dem Verbrauch belastet. Link zum Original
Bis zur Tarifreform werden Sozialtarife für Strom, Wasser und Gas eingeführt.
Wortlaut im Programm
Bis zur Durchsetzung dieser Reform können Sozialtarife bei Strom, Wasser und Gas eingeführt werden. Link zum Original
Stromabschaltungen bei Privathaushalten werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Stromabschaltungen müssen der Vergangenheit angehören. Link zum Original
Der Zugang zu Energie gilt als Grundrecht.
Wortlaut im Programm
Der Zugang zu Energie ist ein Grundrecht! Link zum Original
Allen Privathaushalten wird flächendeckend eine kostenlose Energieberatung angeboten.
Wortlaut im Programm
Eine flächendeckende kostenlose Energieberatung soll für alle Privathaushalte angeboten werden. Link zum Original
Haushalte mit niedrigen Einkommen erhalten ausreichende Hilfen für die Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte und Heizungen.
Wortlaut im Programm
Für Haushalte mit niedrigen Einkommen sind ausreichende Hilfen für die Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte und Heizungen erforderlich. Link zum Original
Energiedörfer, Energiegenossenschaften und energieautarke Kommunen werden unterstützt und gefördert, um weitere solche Projekte anzuregen.
Wortlaut im Programm
In Hessen haben sich Energiedörfer und Energiegenossenschaften gebildet, in denen Bürger*innen gemeinsam für eine dezentrale Versorgung mit erneuerbarer Energie aktiv werden. Diese Initiativen sowie energieautarke Kommunen gilt es zu unterstützen und zu fördern, um weitere solche Projekte in ganz Hessen anzuregen. Link zum Original
Solaranlagen auf privaten Flächen und Dächern von Eigenheimen werden gefördert und mit zinslosen Krediten unterstützt.
Wortlaut im Programm
Neben Windkraft ist die Installation von Solaranlagen auch auf privaten Flächen sowie auf Dächern privater Gebäude und Eigenheime zu fördern und durch zinslose Kredite finanziell zu unterstützen. Link zum Original
Der Energiebedarf des Gebäudebestands soll bis 2040 durch Wärmedämmung halbiert werden.
Wortlaut im Programm
Ziel ist eine Bedarfshalbierung bis 2040 durch Wärmedämmung. Link zum Original
Allen privaten Hausbesitzern wird bis 2025 aktiv ein kostenloser Klimacheck durch qualifizierte Sanierungsberater angeboten.
Wortlaut im Programm
Für alle privaten Hausbesitzer wird bis 2025 ein kostenloser Klimacheck durch qualifizierte Sanierungsberater*innen aktiv angeboten. Link zum Original
Effiziente Heizanlagen und eine Offensive für Wärmepumpen, Geothermie und Solarthermie werden vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen effiziente Heizanlagen, eine Offensive in den Bereichen (Luft-)Wärmepumpen, Geothermie und Solarthermie sowie möglichst klimaneutrale Wärmenetze. Link zum Original
Es werden möglichst klimaneutrale Wärmenetze aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen effiziente Heizanlagen, eine Offensive in den Bereichen (Luft-)Wärmepumpen, Geothermie und Solarthermie sowie möglichst klimaneutrale Wärmenetze. Link zum Original
Kraft-Wärme-Kopplung, Abwärmenutzung und erneuerbare Energien erhalten Vorrang bei der Wärmeversorgung von Gebäuden und Anlagen.
Wortlaut im Programm
Die Kraft-Wärme-Kopplung, die Abwärmenutzung und/oder der Einsatz erneuerbarer Energien müssen Vorrang bei der Wärmeversorgung von Gebäuden und Anlagen haben. Link zum Original
Das Land unterstützt Fernwärmenetze sowie den Aufbau von Abwärmenetzen im Umfeld von Kraftwerken, Klärwerken, Abwasserleitungen, Industrieparks und Rechenzentren.
Wortlaut im Programm
Fernwärmenetze sowie der Aufbau von Abwärmenetzen im Nahumfeld von Kraftwerken, Klärwerken und Abwasserleitungen, Industrieparks und Rechenzentren müssen vom Land unterstützt werden. Link zum Original
Neue Rechenzentren werden nur genehmigt, wenn sie ihre Abwärme nachhaltig nutzen und hoch energieeffizient sind.
Wortlaut im Programm
Die Genehmigung neuer Rechenzentren wollen wir von einer nachhaltigen Abwärmenutzung und einem hohen Grad an Energieeffizienz abhängig machen. Link zum Original
Für Wärme aus Industrieanlagen und Rechenzentren wird eine Pflicht zur Abwärmenutzung eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wärme aus industriellen Anlagen und Rechenzentren darf nicht länger ungenutzt an die Umwelt abgegeben werden. Hier muss es eine Pflicht zur Nutzung der Abwärme geben. Link zum Original
Investitionen in den Aufbau von Fracking-Technik zur Gewinnung fossiler Brennstoffe werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Jetzt enorme Summen und Technik in den Aufbau einer Technologie zur Gewinnung fossiler Brennstoffe zu investieren, deren Nutzung bis 2035 eingestellt werden muss, ist Unsinn. Link zum Original
Die Nutzung fossiler Brennstoffe soll bis 2035 eingestellt werden.
Wortlaut im Programm
Jetzt enorme Summen und Technik in den Aufbau einer Technologie zur Gewinnung fossiler Brennstoffe zu investieren, deren Nutzung bis 2035 eingestellt werden muss, ist Unsinn. Link zum Original
Der Ausbau erneuerbarer Energie wird entschieden vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Stattdessen muss der Ausbau erneuerbarer Energie endlich entschieden vorangetrieben werden. Link zum Original
Fracking wird bundesweit verboten.
Wortlaut im Programm
Wir bleiben bei der Forderung nach einem bundesweiten Verbot von Fracking. Link zum Original
Beim Rückbau des Atomkraftwerks Biblis hat der Schutz der Bevölkerung Vorrang.
Wortlaut im Programm
Der Schutz der Bevölkerung muss beim Rückbau des Atomkraftwerks in Biblis an erster Stelle stehen. Link zum Original
Das Freimessen radioaktiver Abrissteile aus Biblis zur Lagerung auf Deponien oder zur Wiederverwertung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Insbesondere das als „Freimessen“ bezeichnete Verfahren, radioaktive Abrissteile als unbedenklich zu erklären und auf (Hausmüll-)Deponien zu lagern oder sogar wieder zu verwerten, lehnen wir ab. Link zum Original
Bis ein Endlager existiert, bleibt das hochradioaktive Material im Zwischenlager Biblis und wird so sicher wie möglich gelagert.
Wortlaut im Programm
Solange es keine Endlager gibt, muss das hochradioaktive Material im Zwischenlager in Biblis verbleiben und so sicher wie möglich gelagert werden. Link zum Original
Am Zwischenlager Biblis werden Wartungs- und Reparatureinrichtungen wie heiße Zellen für die verschiedenen Castor-Behälter geschaffen.
Wortlaut im Programm
Solange es keine Endlager gibt, muss das hochradioaktive Material im Zwischenlager in Biblis verbleiben und so sicher wie möglich gelagert werden. Dazu braucht es Wartungs- und Reparatureinrichtungen wie z.B. heiße Zellen, die an die unterschiedlichen Castor-Behälter angepasst sind. Link zum Original
Der Schutz des Zwischenlagers vor Flugzeugabstürzen und Anschlägen wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Der Schutz vor Flugzeugabstürzen und Anschlägen muss verbessert werden. Link zum Original
Radioaktives Material aus dem Rückbau von Biblis wird in einem Altlastenkataster erfasst.
Wortlaut im Programm
Radioaktives Material aus dem Rückbau von Biblis muss in einem Altlastenkataster erfasst werden. Link zum Original
Der Landkreis Bergstraße wird von der Entsorgungspflicht für leicht radioaktive Abfälle befreit.
Wortlaut im Programm
Der Landkreis Bergstraße ist von der Entsorgungspflicht für leicht radioaktive Abfälle zu befreien. Link zum Original
Hessen erhält einen Ausbauplan für deutlich mehr erneuerbare Energien.
Wortlaut im Programm
Auch deshalb braucht Hessen einen Ausbauplan für sehr viel mehr erneuerbare Energien. Link zum Original
Biogas aus Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft und Ernteabfällen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Biogas lässt sich leicht und wirtschaftlich aus Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft und aus Ernteabfällen produzieren. Das wollen wir fördern. Link zum Original
Neue Biogasanlagen dürfen den Erhalt hoher Viehdichten nicht unterstützen.
Wortlaut im Programm
Der Bau von neuen Biogasanlagen darf eine Bestandserhaltung von hohen Viehdichten nicht unterstützen. Link zum Original
Energie direkt aus dem Wald gilt nicht als Beitrag zum Klimaschutz.
Wortlaut im Programm
Energie direkt aus dem Wald ist kein Beitrag zum Klimaschutz. Link zum Original
Die Energieerzeugung aus Wind, Sonne und Biomasse wird unter kommunaler Regie und mit Beteiligung der Bevölkerung ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Energieerzeugung aus Wind, Sonne und Biomasse soll unter kommunaler Regie und unter Beteiligung der Bevölkerung ausgebaut werden. Link zum Original
Gewinne aus erneuerbarer Energieerzeugung sollen vor Ort bleiben.
Wortlaut im Programm
Die Gewinne sollen vor Ort bleiben und allen zugutekommen, statt den Aktionären der Energiekonzerne. Link zum Original
Kommunen dürfen eigene Auflagen wie eine Solarpflicht für Neubauten und Dachsanierungen erlassen.
Wortlaut im Programm
Kommunen sollen außerdem eigene Auflagen erlassen dürfen, etwa eine Solarpflicht für Neubauten und bei Dachsanierungen. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Hessen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.