Linke HH · Für ein soziales Hamburg!
Forderungen zu Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft
Bürgerschaftswahl Hamburg 2011 · Original
Das Programm enthält 53 von 431 Forderungen zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“.
- 53Forderungen zum Politikfeld
- 12 %des Programms
- 40Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft 53
Bezirkliche Kürzungen bei Elternschulen und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die vom Hamburger Senat angedachten bezirklichen Kürzungen bei Elternschulen und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) stoßen auf den entschiedenen Widerstand der LINKEN. Link zum Original
Die »Neuen Hilfen« in der Kinder- und Jugendhilfe werden in der jetzigen Form abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die »Neuen Hilfen« in der jetzigen Form lehnen wir deshalb ab. Link zum Original
Die Offene Kinder- und Jugendarbeit wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
■ einen Ausbau der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Link zum Original
Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe werden nicht weiter entkommunalisiert.
Wortlaut im Programm
■ keine weitere Entkommunalisierung von Einrichtungen Link zum Original
Die Erziehungsberatungsangebote in den Stadtteilen werden personell und finanziell besser ausgestattet.
Wortlaut im Programm
■ eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung der Erziehungsberatungsangebote in den Stadtteilen Link zum Original
Der Allgemeine Soziale Dienst erhält mehr Personal.
Wortlaut im Programm
■ bessere Personalausstattung des allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) Link zum Original
Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein zentrales Anliegen.
Wortlaut im Programm
Die Gleichstellung der Geschlechter ist eines unserer zentralen Anliegen. Link zum Original
Eine vom Senat unabhängige Gleichstellungsstelle mit eigenen Haushaltsmitteln wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
■ eine vom Senat unabhängige Gleichstellungsstelle mit eigenen Haushaltsmitteln Link zum Original
Das Gleichstellungsgesetz für den öffentlichen Dienst wird novelliert.
Wortlaut im Programm
■ Novellierung des Gleichstellungsgesetzes im Öffentlichen Dienst und ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft Link zum Original
Ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
■ Novellierung des Gleichstellungsgesetzes im Öffentlichen Dienst und ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft Link zum Original
In allen Gremien gelten Geschlechterquoten.
Wortlaut im Programm
■ Quoten in allen Gremien, geschlechtergerechte Haushaltsführung (Gender Budgeting) und ein Frauenförderung berücksichtigendes Vergaberecht Link zum Original
Die Haushaltsführung wird geschlechtergerecht gestaltet (Gender Budgeting).
Wortlaut im Programm
■ Quoten in allen Gremien, geschlechtergerechte Haushaltsführung (Gender Budgeting) und ein Frauenförderung berücksichtigendes Vergaberecht Link zum Original
Das Vergaberecht berücksichtigt Frauenförderung.
Wortlaut im Programm
■ Quoten in allen Gremien, geschlechtergerechte Haushaltsführung (Gender Budgeting) und ein Frauenförderung berücksichtigendes Vergaberecht Link zum Original
Ein jährlicher geschlechtsbezogener Armutsbericht wird erstellt.
Wortlaut im Programm
■ einen jährlichen geschlechtsbezogenen Armutsbericht Link zum Original
Zentrale gesundheits-, bildungs- und sozialpolitische Themen wie Psychiatrie, Sucht, Migration und Alter werden frauenspezifisch dargestellt.
Wortlaut im Programm
■ Maßnahmen zur Förderung der Frauengesundheit, frauenspezifische Abbildung von zentralen gesundheits-, bildungs- und sozialpolitischen Themen wie Psychiatrie, Sucht, Migration, Alter Link zum Original
Es gibt mehr Familienhebammen und Mütterberatungsstellen.
Wortlaut im Programm
■ mehr Familienhebammen und Mütterberatungsstellen Link zum Original
Die Frauenhäuser werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
■ Wohnprojekte für obdachlose Frauen und den Ausbau der Frauenhäuser Link zum Original
Die Beratungsmöglichkeiten für Sexarbeiterinnen werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
■ Aufhebung der Sperrgebiete auf St. Pauli und in St. Georg, Ausbau der Beratungsmöglichkeit für Sexarbeiterinnen Link zum Original
Lesbenprojekte werden finanziell besser ausgestattet.
Wortlaut im Programm
■ bessere finanzielle Ausstattung von Lesbenprojekten Link zum Original
Über den Bundesrat wird die Abschaffung des § 218 StGB angestrebt.
Wortlaut im Programm
■ Initiativen im Bundesrat für gesetzliche Mindestlöhne, sanktionsfreie Grundsicherung bei Erwerbslosigkeit und im Alter, Abschaffung des Ehegattensplittings und des § 218 StGB Link zum Original
Der Internationale Frauentag am 8. März wird gesetzlicher Feiertag.
Wortlaut im Programm
■ einen gesetzlichen Feiertag am Internationalen Frauentag (8. März). Link zum Original
Eine Spaltung in rund um die Uhr verfügbare gut ausgebildete Frauen und als billige Hilfskräfte ausgebeutete Frauen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Spaltung in gut ausgebildete Frauen, die den Unternehmen rund um die Uhr zur Verfügung stehen, und Frauen, die als billige Hilfskräfte in Dienstleistungsgewerben und Familien ausgebeutet werden, lehnen wir ab. Link zum Original
Sexistischer Aggression in jeder Form wird entschieden entgegengetreten.
Wortlaut im Programm
Sexistischer Aggression in jeglicher Form treten wir entschieden entgegen. Link zum Original
Angestrebt wird eine Gesellschaft, in der alle Erwerbsarbeit, Sorge- und Familienarbeit, Engagement sowie Zeit für Bildung und Kultur gleichermaßen verbinden können.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der jede und jeder Erwerbsarbeit, Sorge- und Familienarbeit, gesellschaftlich-politisches Engagement sowie Zeit für Bildung, Kultur und persönliche Weiterentwicklung gleichermaßen miteinander verbinden kann. Link zum Original
Jugendpolitik wird als Querschnittsbereich verstanden, der nicht auf einzelne Politikfelder begrenzt ist.
Wortlaut im Programm
Für uns ist Jugendpolitik ein Querschnittbereich und nicht auf bestimmte Politikfelder eingrenzbar – denn die Lebenssituation von jungen Menschen orientiert sich an allem, was eine Gesellschaft ausmacht. Link zum Original
Jugendliche erhalten Entscheidungsrechte in allen Institutionen, in denen für oder mit ihnen gearbeitet wird.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir Entscheidungsrechte von Jugendlichen in allen Institutionen einführen, in denen für oder mit ihnen gearbeitet wird, so dass nicht mehr über ihre Köpfe hinweg beschlossen werden kann. Link zum Original
Im Jugendbereich finden keine weiteren Privatisierungen statt.
Wortlaut im Programm
Auch deshalb dürfen keine weiteren Privatisierungen im Jugendbereich stattfinden. Link zum Original
Bei Häusern der Jugend und Hilfen zur Erziehung wird nicht weiter gekürzt, auch nicht versteckt über neue Hilfen.
Wortlaut im Programm
Besonders bei »Häusern der Jugend« und Hilfen zur Erziehung darf nicht weiter gekürzt werden oder durch so genannte neue Hilfen versteckte Einsparungen vorgenommen werden. Link zum Original
Das Personal der offenen Kinder- und Jugendarbeit wird aufgestockt, ohne Stellen in anderen Bereichen zu streichen.
Wortlaut im Programm
■ eine Aufstockung des Personals der offenen Kinder- und Jugendarbeit, ohne Stellen in anderen Bereichen zu streichen Link zum Original
Sinnvolle befristete Projekte der Jugendarbeit werden in den Jugendhilfeplan übernommen.
Wortlaut im Programm
■ eine Übernahme von sinnvollen befristeten Projekten der Jugendarbeit in den Jugendhilfeplan. Link zum Original
Kostenlose Kultur-, Sport- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir fordern den Ausbau von kostenlosen Kultur-, Sport- und weiteren Freizeitangeboten sowie die Förderung von selbst verwalteten Jugendprojekten. Link zum Original
Selbstverwaltete Jugendprojekte werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern den Ausbau von kostenlosen Kultur-, Sport- und weiteren Freizeitangeboten sowie die Förderung von selbst verwalteten Jugendprojekten. Link zum Original
Seniorentreffpunkte und Familienberatungsstellen bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Seniorentreffpunkte und Familienberatungsstellen müssen erhalten werden. Link zum Original
Hamburg setzt die Rechte von Menschen mit Behinderung auf Selbstbestimmung, Diskriminierungsfreiheit und gleichberechtigte Teilhabe nach der UN-Behindertenrechtskonvention um.
Wortlaut im Programm
Die UN-Behindertenrechtskonvention aus dem Jahr 2006 verpflichtet Hamburg darauf, die Rechte auf Selbstbestimmung, Diskriminierungsfreiheit und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung umzusetzen. Link zum Original
Die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention wird als gesellschaftlicher Prozess gefördert.
Wortlaut im Programm
Insofern ist die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention mehr als ein Bündel von Maßnahmen; es ist auch ein gesellschaftlicher Prozess, den wir als LINKE fördern wollen. Link zum Original
Die Sportpolitik gewährleistet gute Rahmenbedingungen für kostenloses oder kostengünstiges Sporttreiben der breiten Bevölkerung.
Wortlaut im Programm
Hauptziel der Hamburger Sportpolitik muss sein, gute Rahmenbedingungen für kostenloses oder zumindest kostengünstiges Sporttreiben der breiten Bevölkerung zu gewährleisten. Link zum Original
Die Pauschalförderung für den Hamburger Sportbund, die Verbände und Vereine steigt von 6,5 auf 10 Millionen Euro pro Jahr.
Wortlaut im Programm
■ die Erhöhung der Pauschalförderung für den Hamburger Sportbund, die Verbände und Vereine von 6,5 auf 10 Mio. € pro Jahr Link zum Original
Gemeinnützige Vereine und der ungebundene Freizeitsport nutzen öffentliche Turnhallen und Sportplätze entgeltfrei.
Wortlaut im Programm
■ entgeltfreie Nutzung der öffentlichen (Schul-)Turnhallen und Sportplätze durch die gemeinnützigen Vereine und den organisatorisch ungebundenen Freizeitsport Link zum Original
Sport wird als Staatsziel in die Hamburgische Landesverfassung aufgenommen.
Wortlaut im Programm
■ die Aufnahme des Sports als Staatsziel in die Hamburgische Landesverfassung. Link zum Original
Sozial benachteiligte Menschen werden umfassend gefördert, damit sie Sport treiben können.
Wortlaut im Programm
Vor allem sozial benachteiligte Menschen brauchen umfassende Förderung, um ihren Bewegungs- und Sportbedürfnissen nachgehen zu können. Link zum Original
Staatliche und vereinseigene Sportstätten werden vor allem in benachteiligten Vierteln saniert.
Wortlaut im Programm
■ die Sanierung der staatlichen und vereinseigenen Sportstätten vor allem in den benachteiligten Vierteln. Insgesamt müssen für die Sanierung maroder Sportstätten und notwendige Neubauten in den nächsten vier Jahren die Investitionen von 16 auf 50 Mio. € erhöht werden Link zum Original
Die Investitionen für Sanierung und Neubau von Sportstätten steigen in den nächsten vier Jahren von 16 auf 50 Millionen Euro.
Wortlaut im Programm
■ die Sanierung der staatlichen und vereinseigenen Sportstätten vor allem in den benachteiligten Vierteln. Insgesamt müssen für die Sanierung maroder Sportstätten und notwendige Neubauten in den nächsten vier Jahren die Investitionen von 16 auf 50 Mio. € erhöht werden Link zum Original
Für Kinder und Jugendliche werden gezielte Sportförderprogramme vor allem in benachteiligten Stadtteilen aufgelegt.
Wortlaut im Programm
■ gezielte Sportförderprogramme für Kinder und Jugendliche vor allem in den benachteiligten Stadtteilen Link zum Original
Die öffentliche Hand übernimmt die Vereinsbeiträge für Sporttreibende Erwerbslose, Einkommensarme und ihre Kinder.
Wortlaut im Programm
■ Übernahme der Vereinsbeiträge für alle Sport treibenden Erwerbslosen, sonstigen Einkommensarmen und ihre Kinder durch die öffentliche Hand. Link zum Original
Öffentliche Sportanlagen werden nicht privatisiert.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen die Privatisierung von öffentlichen Sportanlagen und die Schaffung von immer mehr außerschulischen Sportangeboten in den allgemeinbildenden Schulen ab. Link zum Original
Erhalt, Pflege und Betrieb der öffentlichen Sportstätten bleiben in städtischer Verantwortung.
Wortlaut im Programm
■ Erhalt, Pflege und Betrieb der öffentlichen Sportstätten in städtischer Verantwortung Link zum Original
Sporthallen und Sportplätze werden beschleunigt und computergestützt vergeben.
Wortlaut im Programm
■ beschleunigte, computergestützte Vergabe sämtlicher Sporthallen und -plätze Link zum Original
Schulsportplätze werden allgemein bis in die Abendstunden geöffnet.
Wortlaut im Programm
■ allgemeine Öffnung der Schul-Sportplätze bis in die Abendstunden Link zum Original
Für Platzwarte und Hausmeister werden neue Stellen geschaffen.
Wortlaut im Programm
■ Schaffung neuer Stellen für Platzwarte und Hausmeister Link zum Original
Politik und Sportamt konsultieren regelmäßig die Sportverbände.
Wortlaut im Programm
■ regelmäßige Konsultation der Sportverbände durch Politik und Sportamt. Link zum Original
Flächendeckend werden Bürgerhäuser geschaffen, in denen soziale Bewegungen und Parteien sich kostenlos treffen und Veranstaltungen anbieten können.
Wortlaut im Programm
■ Als Infrastruktur für gelebte Demokratie fordern wir flächendeckend Bürgerhäuser, in denen sich die sozialen Bewegungen und Parteien kostenlos treffen und Veranstaltungen anbieten können. Link zum Original
Antisemitismus, Antiziganismus, Islamophobie, Rassismus, Neofaschismus, Geschichtsrevisionismus und rechtspopulistische Tendenzen werden bekämpft.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE bekämpft Antisemitismus und Antiziganismus, Islamophobie, Rassismus und Neofaschismus, Geschichtsrevisionismus und alle sozialdarwinistischen und rechtspopulistischen Tendenzen, wo immer sie auftreten. Link zum Original
Kinderarmut in Hamburg wird nicht hingenommen.
Wortlaut im Programm
Es gibt für DIE LINKE keine Rechtfertigung dafür, dass weiter fast jedes vierte Kind in dieser Stadt in Armut leben muss. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.