Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Bürgerschaftswahl Hamburg 2008 · Original
Das Programm enthält 68 von 587 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 68Forderungen zum Politikfeld
- 12 %des Programms
- 68Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 68
Öffentlich geförderte Einrichtungen und Veranstaltungen in Hamburg werden für Bedürftige eintrittsfrei.
Wortlaut im Programm
■ freier Eintritt zu öffentlich geförderten Einrichtungen und Veranstaltungen in Hamburg. Link zum Original
Die Mittel für die Kinder- und Jugendkultur werden angehoben.
Wortlaut im Programm
Kinder- und Jugendkultur wird mit circa 1 Million Euro gefördert. Die Mittel sollen angehoben und das Missverhältnis der Ausgaben zu den renommierten Kulturangeboten beseitigt werden. Link zum Original
Das Missverhältnis zwischen der Förderung der Kinder- und Jugendkultur und den Ausgaben für renommierte Kulturangebote wird beseitigt.
Wortlaut im Programm
Kinder- und Jugendkultur wird mit circa 1 Million Euro gefördert. Die Mittel sollen angehoben und das Missverhältnis der Ausgaben zu den renommierten Kulturangeboten beseitigt werden. Link zum Original
Alle Menschen sollen an öffentlich geförderten Kulturveranstaltungen teilnehmen können.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Hamburg setzt auf eine soziale und solidarische Stadt, in der alle Menschen an öffentlich geförderten Kulturveranstaltungen teilnehmen können. Link zum Original
Eine integrative Kulturarbeit wird auf allen Ebenen gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auf allen Ebenen eine integrative Kulturarbeit fördern, die Kulturschaffenden unterstützen und für die vielen ehrenamtlichen und Ein-Euro- Jobs im Kulturbereich sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen. Link zum Original
Kulturschaffende werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auf allen Ebenen eine integrative Kulturarbeit fördern, die Kulturschaffenden unterstützen und für die vielen ehrenamtlichen und Ein-Euro- Jobs im Kulturbereich sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen. Link zum Original
Die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen wird zu einem Schwerpunktthema.
Wortlaut im Programm
Ein Schwerpunktthema sollte die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen sein. Link zum Original
Kinder und Jugendliche sollen befähigt werden, sich fantasievoll mit kulturellen Prozessen auseinanderzusetzen und aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben.
Wortlaut im Programm
Kinder und Jugendliche sollen befähigt werden, sich mit kulturellen Prozessen und ihrer Widerspiegelung in Kunst und Alltag fantasievoll auseinanderzusetzen, die eigenen Wünsche und Vorstellungen zu artikulieren, ihnen die Möglichkeit der Wahrnehmung von gesellschaftlichen Zusammenhängen vermitteln und somit eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen. Link zum Original
Ein Sozialticket wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Einführung eines Sozial-Tickets sowie der Möglichkeit kostenloser Bibliotheks- und Museumsbesuche. Link zum Original
Die Ausleihe in den Bücherhallen und der Besuch der Museen werden auch für Erwachsene kostenfrei.
Wortlaut im Programm
Die Ausleihe in den Bücherhallen und die Museen sollen auch für Erwachsene kostenfrei genutzt werden können. Link zum Original
Menschen mit künstlerischer Ausbildung sollen von ihrer kulturellen Arbeit leben können.
Wortlaut im Programm
Menschen mit einer künstlerischen Ausbildung sollen von ihrer kulturellen Arbeit auch leben können. Link zum Original
Die staatlichen Musikschulen und die Stadtteilkulturzentren werden weiterentwickelt und an den Wünschen der Menschen vor Ort ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Bedarf besteht beispielsweise in den staatlichen Musikschulen und in den Stadtteilkulturzentren, die weiterentwickelt werden und sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientieren sollten. Link zum Original
Das Recht auf eigene Kultur, Bildung, Informationsfreiheit, Spiel und Freizeit gilt als Menschenrecht.
Wortlaut im Programm
Das Recht auf eigene Kultur, auf Bildung, Informationsfreiheit, Spiel und Freizeit ist im Range eines Menschenrechts zu sehen Link zum Original
Kultur von und für Kinder und Jugendliche wird besonders in ärmeren Stadtteilen gefördert.
Wortlaut im Programm
Kultur von und für Kinder und Jugendliche wird besonders in Stadtteilen mit ärmerer Bevölkerung gefördert. Link zum Original
Kinder und Jugendliche können Kulturveranstaltungen der Stadt kostenfrei nutzen.
Wortlaut im Programm
Kinder und Jugendliche sollen Kulturveranstaltungen der Stadt kostenfrei benutzen können. Link zum Original
Ein Kulturfonds zur besonderen Förderung ärmerer Kinder und Jugendlicher wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordert DIE LINKE. Hamburg die Einführung eines Kulturfonds zur besonderen Förderung von ärmeren Kindern und Jugendlichen. Mittelfristig sollen sie alle Kultureinrichtungen kostenfrei besuchen können. Link zum Original
Ärmere Kinder und Jugendliche sollen mittelfristig alle Kultureinrichtungen kostenfrei besuchen können.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordert DIE LINKE. Hamburg die Einführung eines Kulturfonds zur besonderen Förderung von ärmeren Kindern und Jugendlichen. Mittelfristig sollen sie alle Kultureinrichtungen kostenfrei besuchen können. Link zum Original
Ein ressortübergreifendes Konzept kultureller Kinder- und Jugendbildung wird ausgearbeitet und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Ausarbeitung und Umsetzung eines ressortübergreifenden Konzeptes kultureller Kinder- und Jugendbildung in Hamburg. Link zum Original
Es werden nachhaltige Strukturen für die Zusammenarbeit von Kitas, Schulen, Jugendeinrichtungen, Künstlern und Kulturinstitutionen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Es müssen nachhaltige Strukturen für die Zusammenarbeit von Kitas, Schulen, Jugendeinrichtungen, Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturinstitutionen geschaffen werden. Link zum Original
Die Offensive für kulturelle Bildung umfasst auch den Erhalt und Ausbau kultureller Angebote auf Bezirksebene.
Wortlaut im Programm
die Offensive für kulturelle Bildung auch den Erhalt und Ausbau kultureller Angebote auf Bezirksebene einschließt; Link zum Original
Für kulturelle Bildung wird eine Anlaufstelle eingerichtet, etwa eine Landesbeauftragte oder ein Landesbeauftragter.
Wortlaut im Programm
eine Anlaufstelle, zum Beispiel in Gestalt eines/einer Landesbeauftragten für kulturelle Bildung, eingerichtet wird; Link zum Original
Ein Projektfonds für kulturelle Bildung mit 1,44 Millionen Euro jährlich wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
ein Projektfonds in Höhe von 1,44 Millionen Euro eingerichtet wird, dem auch Drittmittel unter anderem von privater Seite zufließen (der Summe liegt folgende Berechnung zugrunde: ausgehend von knapp 60.000 Kita- Kindern und 60.000 Grundschulkindern in Hamburg und einem Einsatz von einem Euro pro Kind und Monat wären 1,44 Millionen Euro pro Jahr erforderlich); Link zum Original
Dem Projektfonds für kulturelle Bildung fließen auch Drittmittel, unter anderem von privater Seite, zu.
Wortlaut im Programm
ein Projektfonds in Höhe von 1,44 Millionen Euro eingerichtet wird, dem auch Drittmittel unter anderem von privater Seite zufließen (der Summe liegt folgende Berechnung zugrunde: ausgehend von knapp 60.000 Kita- Kindern und 60.000 Grundschulkindern in Hamburg und einem Einsatz von einem Euro pro Kind und Monat wären 1,44 Millionen Euro pro Jahr erforderlich); Link zum Original
Über die Vergabe der Fondsmittel entscheidet ein ressortübergreifendes, auch extern besetztes Gremium nach festgelegten Förderkriterien.
Wortlaut im Programm
über die Vergabe der Mittel ein ressortübergreifend tätiges und auch durch Externe besetztes Gremium nach Festlegung von Förderkriterien entscheidet; Link zum Original
Antragsberechtigt sind vorrangig Tandemprojekte und selbstinitiierte Projekte von Kindern und Jugendlichen.
Wortlaut im Programm
vorrangig sogenannte Tandemprojekte und selbstinitiierte Projekte von Kindern und Jugendlichen antragsberechtigt sind; Link zum Original
Aus dem Projektfonds werden neben Projekten auch Selbst-Evaluation, Qualifikation und Netzwerkarbeit finanziert.
Wortlaut im Programm
aus dem zusätzlichen Projektfonds neben der Projektförderung auch Selbst-Evaluation, Qualifikation und Netzwerkarbeit zu finanzieren sind. Link zum Original
Veranstaltungen wie Hafengeburtstag und Messen sowie der Kulturbereich werden entmilitarisiert.
Wortlaut im Programm
die Entmilitarisierung Hamburgs in den Bereichen Eventkultur (Hafengeburtstag, Messen) und Kultur (Museen, öffentliche Erinnerungskultur, Ausstellungen, Theater, Musik). Link zum Original
Straßennamen von Militaristen und Kolonialisten werden umbenannt.
Wortlaut im Programm
Hierher gehören auch die Umwidmung von Straßennamen von Militaristen und Kolonialisten sowie die künstlerische Kommentierung bestehender Kolonial-, Militär- und Kriegsdenkmäler; Link zum Original
Bestehende Kolonial-, Militär- und Kriegsdenkmäler werden künstlerisch kommentiert.
Wortlaut im Programm
Hierher gehören auch die Umwidmung von Straßennamen von Militaristen und Kolonialisten sowie die künstlerische Kommentierung bestehender Kolonial-, Militär- und Kriegsdenkmäler; Link zum Original
Das Tamm-Museum wird verhindert.
Wortlaut im Programm
die Verhinderung des Tamm-Museums oder zumindest die Einflussnahme von Wissenschaftlerinnen und Kulturschaffenden im Sinne einer kritischen, der Ablehnung des Krieges, des Militarismus, des alten und neuen Nazismus verpflichteten inhaltlichen Ausrichtung des geplanten Museums. Link zum Original
Hilfsweise nehmen Wissenschaftlerinnen und Kulturschaffende Einfluss auf eine kritische, antimilitaristische inhaltliche Ausrichtung des Tamm-Museums.
Wortlaut im Programm
die Verhinderung des Tamm-Museums oder zumindest die Einflussnahme von Wissenschaftlerinnen und Kulturschaffenden im Sinne einer kritischen, der Ablehnung des Krieges, des Militarismus, des alten und neuen Nazismus verpflichteten inhaltlichen Ausrichtung des geplanten Museums. Link zum Original
Lehnt Peter Tamm solche inhaltlichen Vorgaben ab, wird der Pachtvertrag zwischen seiner Stiftung und der Stadt gekündigt.
Wortlaut im Programm
Im Falle der Weigerung des für das Museum rechtlich alleine Verantwortlichen Peter Tamm, sein Museum unter solchen inhaltlichen Vorgaben zu betreiben, sollte der Pachtvertrag zwischen seiner Stiftung und der Stadt Hamburg gekündigt werden; Link zum Original
Geschichtswerkstätten und eine kritische Erinnerungskultur werden gefördert.
Wortlaut im Programm
die Unterstützung der kritischen Kultur dieser Stadt: Förderung der Geschichtswerkstätten, einer kritischen Erinnerungskultur, antimilitaristischer Hafenrundfahrten, von alternativen Stadtrundgängen, künstlerischer Initiativen und Aktionen; Link zum Original
Antimilitaristische Hafenrundfahrten, alternative Stadtrundgänge sowie künstlerische Initiativen und Aktionen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
die Unterstützung der kritischen Kultur dieser Stadt: Förderung der Geschichtswerkstätten, einer kritischen Erinnerungskultur, antimilitaristischer Hafenrundfahrten, von alternativen Stadtrundgängen, künstlerischer Initiativen und Aktionen; Link zum Original
Private Unternehmen, die auf Arisierungen beruhen, werden enteignet und in das Eigentum öffentlicher Stiftungen überführt.
Wortlaut im Programm
private Unternehmen auf der Grundlage von »Arisierungen« müssen enteignet und in das Eigentum von öffentlichen Stiftungen überführt werden. Sie sollen der Wiedergutmachung der Zwangsarbeiter, der jüdischen Bevölkerung sowie der Widerstandskämpfer und Deserteure dienen. Sie sollen ferner für Zwecke der internationalen Solidarität sowie der Erforschung des Faschismus und der beiden Weltkriege tätig sein und die Arbeit von Initiativen und Vereinigungen wie den Geschichtswerkstätten oder der VVN unterstützen; Link zum Original
Die Stiftungen aus enteigneten Arisierungsunternehmen dienen der Wiedergutmachung, der Faschismusforschung und der Förderung von Initiativen wie Geschichtswerkstätten.
Wortlaut im Programm
private Unternehmen auf der Grundlage von »Arisierungen« müssen enteignet und in das Eigentum von öffentlichen Stiftungen überführt werden. Sie sollen der Wiedergutmachung der Zwangsarbeiter, der jüdischen Bevölkerung sowie der Widerstandskämpfer und Deserteure dienen. Sie sollen ferner für Zwecke der internationalen Solidarität sowie der Erforschung des Faschismus und der beiden Weltkriege tätig sein und die Arbeit von Initiativen und Vereinigungen wie den Geschichtswerkstätten oder der VVN unterstützen; Link zum Original
Straßen, Plätze und Gebäude tragen keine Namen von Militaristen, Faschisten oder Kriegsgewinnlern, sondern von Antifaschisten und Widerstandskämpfern.
Wortlaut im Programm
die Namen von Straßen, Plätzen und Gebäuden dürfen keinen einzigen Namen eines Militaristen, Faschisten oder Kriegsgewinnlers tragen. Diese Orte gebühren AntifaschistInnen und WiderstandskämpferInnen; Link zum Original
Das Kriegerdenkmal am Stephansplatz wird vollständig in ein Mahnmal gegen Faschismus und Krieg umgestaltet.
Wortlaut im Programm
der »Kriegsklotz« am Stephansplatz muss vollständig in ein Mahnmal gegen Faschismus und Krieg aufgehen. Link zum Original
Die Medienordnung wird reformiert.
Wortlaut im Programm
Die Umbrüche nehmen eine Dimension an, die eine Reform der Medienordnung überfällig macht. Link zum Original
Demokratische Medienpolitik hat Vorrang vor Standortinteressen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns zusammen mit den Gewerkschaften für den Vorrang demokratischer Medienpolitik ein. Link zum Original
Medienpolitische Grundsatzentscheidungen werden in den Parlamenten unter Beteiligung der Öffentlichkeit statt von Ministerpräsidenten und Staatskanzleien getroffen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine Wiederherstellung des föderalen, des bundesstaatlichen Prinzips: Nicht von Ministerpräsidenten und ihren Staatskanzleien, sondern im parlamentarischen Raum – mit Beteiligung der Öffentlichkeit – sind medienpolitische Grundsatzentscheidungen zu treffen. Link zum Original
Das Landespressegesetz schreibt Redaktionsstatuten verpflichtend vor, um die Kompetenzen zwischen Verlag und Redaktion zu sichern.
Wortlaut im Programm
Das Landespressegesetz muss geändert werden: Die Kompetenzen zwischen Verlag und Redaktion müssen durch die verpflichtende Einrichtung von Redaktionsstatuten gesichert werden. Link zum Original
Redakteurinnen und Redakteure bestimmen bei der Berufung und Abwahl von Chefredaktionen und anderen Personalentscheidungen mit.
Wortlaut im Programm
Redakteurinnen und Redakteure müssen unter anderem bei der Berufung und Abwahl von ChefredakteurInnen und anderen personellen Veränderungen mitbestimmen können. Sie dürfen in ihrer geistig-schöpferischen Tätigkeit und dem öffentlichen Auftrag der unabhängigen Berichterstattung nicht durch die wirtschaftlichen Interessen des Verlegers eingeschränkt werden (z.B. unkritische Berichterstattung, auf Druck von Anzeigenkunden). Link zum Original
Redakteurinnen und Redakteure werden in ihrer unabhängigen Berichterstattung nicht durch wirtschaftliche Interessen des Verlegers eingeschränkt.
Wortlaut im Programm
Redakteurinnen und Redakteure müssen unter anderem bei der Berufung und Abwahl von ChefredakteurInnen und anderen personellen Veränderungen mitbestimmen können. Sie dürfen in ihrer geistig-schöpferischen Tätigkeit und dem öffentlichen Auftrag der unabhängigen Berichterstattung nicht durch die wirtschaftlichen Interessen des Verlegers eingeschränkt werden (z.B. unkritische Berichterstattung, auf Druck von Anzeigenkunden). Link zum Original
Initiativen für eine öffentlich-rechtliche Zeitung für Hamburg werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Zum Ausbau der journalistischen Qualität und unabhängigen Berichterstattung unterstützen wir Initiativen für eine öffentlich-rechtliche Zeitung für Hamburg. Link zum Original
Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Medien werden sozial abgesichert beschäftigt.
Wortlaut im Programm
Im Interesse der journalistischen Unabhängigkeit fordern wir eine sozial abgesicherte Beschäftigung von freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Ausbau von Festanstellungsverhältnissen, um langfristig angelegte Recherchemöglichkeiten, kontinuierliche Qualitätsstandards zu schaffen und berufliche Lebensplanung zu garantieren. Link zum Original
Festanstellungsverhältnisse in den Medien werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Im Interesse der journalistischen Unabhängigkeit fordern wir eine sozial abgesicherte Beschäftigung von freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Ausbau von Festanstellungsverhältnissen, um langfristig angelegte Recherchemöglichkeiten, kontinuierliche Qualitätsstandards zu schaffen und berufliche Lebensplanung zu garantieren. Link zum Original
Die Filmförderung wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Filmförderung muss ausgebaut werden. Link zum Original
Der Senat stellt eine kulturelle und kreative Filmproduktion sicher.
Wortlaut im Programm
Der Senat hat eine kulturelle und kreative Filmproduktion sicherzustellen. Link zum Original
Die weitere Privatisierung von TV-Produktionen wird durch eine Regelung im Rundfunkstaatsvertrag gesetzlich beschränkt.
Wortlaut im Programm
Eine weitere Privatisierung von TV-Produktionen muss durch eine entsprechende Regelung im Rundfunkstaatsvertrag gesetzlich beschränkt werden, um damit eine noch größere Abhängigkeit vom Markt zu vermeiden. Link zum Original
Die Übernahme der Mehrheit am Stadtportal hamburg.de durch den Axel-Springer-Verlag wird rückgängig gemacht.
Wortlaut im Programm
Der Axel-Springer-Verlag dominiert den Hamburger Zeitungsmarkt. Im März 2007 hat der Verlag auch noch die Mehrheit am Stadtportal »hamburg.de« übernommen. Diese medienpolitische Fehlentscheidung muss rückgängig gemacht werden. Link zum Original
Der Senat setzt die handelsrechtliche Transparenzpflicht mit Bilanzen und Lageberichten für alle Medienunternehmen durch.
Wortlaut im Programm
Der neue Senat muss die Transparenzpflicht (Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnung, Lagebericht und Anlagen) für alle Medienunternehmen gemäß Handelsgesetzbuch durchsetzen, wozu jedes andere Wirtschaftsunternehmen in Hamburg verpflichtet ist. Link zum Original
Die Verdrängung gesellschaftlich relevanter Gruppen wie der Gewerkschaften aus dem NDR-Rundfunkrat wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns gegen die Bestrebungen der CDU aus, wichtige gesellschaftlich relevante Gruppen, zum Beispiel die Gewerkschaften, aus dem NDR-Rundfunkrat zu drängen. Link zum Original
Vertreterinnen und Vertreter sozialer Bewegungen wie Attac und der Friedensbewegung werden in Rundfunk- und Verwaltungsrat aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern außerdem, dass VertreterInnen wichtiger sozialer Bewegungen wie Attac und der Friedensbewegung in den Rundfunk- und Verwaltungsrat aufgenommen werden. Link zum Original
Die Gremiensitzungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind öffentlich.
Wortlaut im Programm
Gremiensitzungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind öffentlich. Link zum Original
Die Beantragung der Befreiung von der Rundfunkgebühr für Menschen mit geringem Einkommen wird entbürokratisiert, mit Bedürftigkeitsnachweis über die Arge.
Wortlaut im Programm
ALG-II-EmpfängerInnen und andere Menschen mit keinem oder niedrigem Einkommen sind richtigerweise von der Gebührenpflicht befreit. Die Antragstellung hierzu muss jedoch entbürokratisiert werden (Bedürftigkeitsnachweis über die Arge). Link zum Original
Gewerblichen Rundfunkteilnehmern wie dem Hotel- und Gaststättengewerbe werden Gebührenprivilegien entzogen.
Wortlaut im Programm
Den gewerblichen RundfunkteilnehmerInnen, die aus sonstigen Gründen geringere Gebühren zahlen (z.B. Hotel- und Gaststättengewerbe), sollen diese Privilegien entzogen werden. Link zum Original
Für den NDR gilt ein Mitbestimmungsrecht, das die Belange einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Für den NDR soll endlich ein Mitbestimmungsrecht gelten, das auf die spezifischen Belange einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Rücksicht nimmt. Link zum Original
Die Novellierung des Hamburgischen Mediengesetzes und die Fusion der Landesmedienanstalten von Hamburg und Schleswig-Holstein werden überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Die Novellierung des Hamburgischen Mediengesetzes und die Zusammenlegung der beiden Landesmedienanstalten Hamburg und Schleswig-Holstein zu einer Medienanstalt muss überdacht und überarbeitet werden, insbesondere unter folgenden Punkten: Link zum Original
Die Existenz des Freien Sender Kombinats wird dauerhaft gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Die Existenz des »Freien Sender Kombinats – FSK« (Hamburg) ist auf Dauer zu gewährleisten; Link zum Original
Hamburg erhält wieder einen Offenen Kanal.
Wortlaut im Programm
Hamburg braucht wieder einen »Offenen Kanal«, denn die Verlagerung des ehemaligen »OK« zur »Hamburg Media School« als »Tide« ist kein Ersatz. Link zum Original
Der Ausbildungskanal Tide wird als Uni-TV am Institut für Journalistik der Universität Hamburg angesiedelt.
Wortlaut im Programm
Ein Ausbildungskanal wie »Tide« gehört nicht an eine Private-Public-Partnership-Ausbildungsstätte wie die HMS, sondern muss als Uni-TV beim Studiengang Journalismus im Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg angesiedelt sein; Link zum Original
Im Rundfunk wird ein klar definierter Wortanteil verpflichtend festgeschrieben.
Wortlaut im Programm
ein klar definierter Wortanteil muss verpflichtend festgeschrieben werden, um die Meinungs- und Informationsvielfalt zu garantieren; Link zum Original
In den Mediengremien wird der Einfluss gesellschaftlich relevanter Gruppen gestärkt.
Wortlaut im Programm
in den Gremien muss der Einfluss der gesellschaftlich relevanten Gruppen wieder gestärkt und der Einfluss der Parteien zurückgedrängt werden. Link zum Original
In den Mediengremien wird der Einfluss der Parteien zurückgedrängt.
Wortlaut im Programm
in den Gremien muss der Einfluss der gesellschaftlich relevanten Gruppen wieder gestärkt und der Einfluss der Parteien zurückgedrängt werden. Link zum Original
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für freie Journalisten werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für freie Journalisten müssen gefördert werden. Link zum Original
Geschichtswerkstätten und Stadtteilarchive werden wieder verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Gegenöffentlichkeit wie die Arbeit von Geschichtswerkstätten und Stadtteilarchiven müssen wieder verstärkt gefördert werden. Link zum Original
Der Medienbeauftragte des Senats wird der Kultur- statt der Wirtschaftsbehörde zugeordnet.
Wortlaut im Programm
Ein Medienbeauftragter des Senats muss der Kultur- und nicht (wie zur Zeit) der Wirtschaftsbehörde zugeordnet werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.