Forderungen zu Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie
Bürgerschaftswahl Hamburg 2008 · Original
Das Programm enthält 17 von 587 Forderungen zu „Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie“.
- 17Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 68Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie 17
Die Privatisierung öffentlicher Einrichtungen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen den Kampf gegen weiteren Sozialabbau, gegen die Privatisierung öffentlicher Einrichtungen, gegen Prestigeprojekte, gegen Kürzungen im Bildungs-, Kultur-, Jugend- und Sozialbereich, gegen Umweltzerstörung, für Demokratisierung, besseres Wohnen und bessere Bildung, für Arbeitsplätze und lebenswerte Stadtentwicklung – für alle BürgerInnen, die hier leben, wir wiederholen es bewusst, mit deutschem oder ausländischem Pass. Link zum Original
Die Förderung von Netzwerkindustrien richtet sich danach, ob menschenwürdige Arbeitsplätze für gesellschaftlich sinnvolle Produkte entstehen.
Wortlaut im Programm
Die Entscheidung über die Förderung bestimmter Netzwerkindustrien muss sich daran orientieren, dass menschenwürdige Arbeitsplätze für gesellschaftlich sinnvolle und bedarfsgerechte Produkte entstehen, in denen die vorhandenen Qualifikationen der Menschen genutzt und weiterentwickelt werden. Link zum Original
Die externen Effekte von Netzwerkindustrien auf die Gesamtwirtschaft Hamburgs und der Region werden überprüft.
Wortlaut im Programm
Die externen Effekte von Netzwerkindustrien sind im Hinblick auf die konkrete Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Hamburg und der Region zu überprüfen. Link zum Original
Die Förderung von Sonderwirtschaftsbereichen ohne Anbindung an die übrige Wirtschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Unsinnig ist die Förderung von »Sonderwirtschaftsbereichen« ohne Anbindung an die übrige wirtschaftliche Entwicklung. Link zum Original
Statt eines Wettbewerbs um Subventionen und niedrige Standards wird eine kooperative Spezialisierung mit anderen Ballungsräumen angestrebt.
Wortlaut im Programm
An Stelle einer nationalen und internationalen Konkurrenz um die höchsten Subventionen und die niedrigsten Arbeitsstandards soll eine Verständigung mit anderen Ballungsräumen und Regionen über eine kooperative Spezialisierung angestrebt werden. Link zum Original
Die Stadt subventioniert Unternehmen nur vorübergehend.
Wortlaut im Programm
Das Engagement der Freien und Hansestadt Hamburg sollte sich auf eine nur vorübergehende Subventionierung konzentrieren. Link zum Original
Bei der Auswahl förderungswürdiger Netzwerkindustrien werden öffentliches Interesse sowie ökologische und sozial ausgewogene Stadtentwicklung berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Bei der Auswahl von förderungswürdigen Netzwerkindustrien ist zu berücksichtigen, in welchem Maß ein öffentliches Interesse an einer Produktion oder der Erbringung von Leistungen besteht und eine ökologische und sozial ausgewogene stadträumliche Entwicklung Hamburgs gestärkt wird. Link zum Original
Kleinbetriebliche, lokal ansässige Betriebe und wohnortnahe Filialen insbesondere im Einzelhandel werden erhalten oder geschaffen.
Wortlaut im Programm
Deswegen müssen Strukturen verteilter und kleinbetrieblicher, lokal ansässiger Betriebe sowie von wohnortnahen Filialen großer Unternehmen, insbesondere im Einzelhandel, erhalten bleiben bzw. geschaffen werden. Link zum Original
Genossenschaften im Handwerk, im Kultur-, Sozial- und Bildungsbereich und in bevölkerungsnahen Dienstleistungen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Hierzu zählt auch die Unterstützung von Genossenschaften im Handwerk, Kultur-, Sozial- und Bildungsbereich sowie in bevölkerungsnahen Dienstleistungen. Link zum Original
Schlüsselbereiche wie Energie, Wasser, Verkehr und Bildung sollen öffentliches Eigentum unter demokratischer Mitbestimmung sein.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Hamburg tritt dafür ein, dass Schlüsselbereiche wie Energie, Wasser, Verkehr und Bildung öffentliches Eigentum und damit der demokratischen Mitbestimmung der BürgerInnen unterworfen sind. Link zum Original
Der Hafen bleibt im öffentlichen Eigentum.
Wortlaut im Programm
Der Hafen ist gleichfalls ein Schlüsselsektor für die Hamburger Arbeits- und Lebensverhältnisse und muss im öffentlichen Eigentum bleiben. Link zum Original
Privatisierte öffentliche Unternehmen in Hamburg werden rekommunalisiert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Hamburg verfolgt eine Politik der Rekommunalisierung aller dieser privatisierten öffentlichen Unternehmen. Link zum Original
Die Teilverkäufe von HHLA und Hochbahn werden nicht hingenommen.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns mit den neuesten Teilverkäufen (HHLA; Hochbahn) nicht abfinden. Link zum Original
Die Ansiedlung von Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Hamburg wird das Zentrum für Forschung und Entwicklung, Produktion und Dienstleistungen im Bereich regenerativer Energien. Die Zusammenarbeit der vorhandenen wissenschaftlichen Potenziale an den Hamburger Hochschulen wird gezielt gefördert. Die Ansiedlung von entsprechenden Unternehmen wird gefördert und nicht – wie in der Vergangenheit (Re- Power) – behindert; Link zum Original
Hamburg fördert regionale Wirtschaftsstrukturen und -kreisläufe, um Transporte zu verringern und Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.
Wortlaut im Programm
Hamburg setzt sich für die Förderung regionaler Wirtschaftsstrukturen und Wirtschaftskreisläufe ein, um Transporte über weite Strecken zu verringern und Arbeitsplätze in der Region zu schaffen; Link zum Original
Die Privatisierungspolitik von Senat und EU wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
mit allen, die gegen die hemmungslose Privatisierungspolitik des Senates und der EU aktiv eintreten; Link zum Original
Schlüsselbereiche der Wirtschaft werden in öffentliches Eigentum überführt.
Wortlaut im Programm
Als sozialistische Linke haben wir weitergehende Ziele: den demokratischen Sozialismus, die Überführung von Schlüsselbereichen der Wirtschaft in öffentliches Eigentum. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.