Forderungen zu Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie
Bürgerschaftswahl Bremen 2019 · beschlossen 25.11.2018 · Original
Das Programm enthält 79 von 1.459 Forderungen zu „Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie“.
- 79Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 64Seiten im Original
- 2019Wahljahr
Keine Treffer.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie 79
Öffentliche Unternehmen wie GEWOBA, kommunale Kliniken und BLG sollen nicht wie profitorientierte Konzerne arbeiten und nicht der öffentlichen Kontrolle entzogen werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden nicht zulassen, dass öffentliche Unternehmen wie private, profitorientierte Konzerne arbeiten und so die GEWOBA, die kommunalen Kliniken, die Bremer Lagerhaus (BLG) der öffentlichen Kontrolle und Einflussnahme entzogen werden. Link zum Original
Die Wirtschaft wird auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir verstehen es als unsere Aufgabe, vor Ort für eine Energiewende, den Schutz von natürlichen Ressourcen, eine ökologische Verkehrswende und eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Wirtschaft einzutreten. Link zum Original
Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge gehören unter demokratischer Kontrolle in die öffentliche Hand.
Wortlaut im Programm
Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge gehören unter demokratischer Kontrolle in die öffentliche Hand. Link zum Original
Die institutionelle Förderung der Verbraucherzentrale Bremen wird erhöht, um ihre Unabhängigkeit zu sichern und neue Themen wie Gesundheit und Digitalisierung aufzubauen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Verbraucherzentrale Bremen durch eine Erhöhung der institutionellen Förderung stärken, um ihre Unabhängigkeit zu erhalten und neue Themenbereiche wie Gesundheit und Digitalisierung aufzubauen. Link zum Original
Die Verbraucherzentrale kann als qualifizierter Verband Rechtsstreitigkeiten mit Breitenwirkung vor Gericht klären lassen.
Wortlaut im Programm
Die Verbraucherzentrale soll als qualifizierter Verband auch rechtliche Streitigkeiten, die viele Verbraucher * innen betreffen, vor Gericht klären lassen können und für das Prozesskostenrisiko ein Budget haben. Link zum Original
Die Verbraucherzentrale erhält ein Budget für das Prozesskostenrisiko.
Wortlaut im Programm
Die Verbraucherzentrale soll als qualifizierter Verband auch rechtliche Streitigkeiten, die viele Verbraucher * innen betreffen, vor Gericht klären lassen können und für das Prozesskostenrisiko ein Budget haben. Link zum Original
Die Verbraucherzentrale wird ausgestattet, um an Schulen kostenlose Vorträge und Workshops anzubieten.
Wortlaut im Programm
Verbraucher * innenbildung fängt in der Schule an. Die Verbraucherzentrale soll daher dafür ausgestattet werden, an Schulen kostenlose Vorträge und Workshops anzubieten. Link zum Original
Die Verbraucherrechtsberatung in den Quartieren wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Als DIE LINKE setzen wir uns für die Stärkung der Verbraucherrechtsberatung im Quartier ein. Link zum Original
Für Menschen mit niedrigem Einkommen, Migrationshintergrund, niedriger formaler Bildung sowie Senioren soll die Hürde zur Verbraucherberatung sinken.
Wortlaut im Programm
So soll gerade für Menschen mit niedrigem Einkommen, Migrationshintergrund oder niedriger formaler Bildung sowie Seniorinnen und Senioren die Hürde reduziert werden, Beratung in Anspruch zu nehmen. Link zum Original
Der Senat setzt sich auf Bundesebene dafür ein, dass Verbraucherzentralen Einnahmen aus Kartellbußgeldern erhalten.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene soll sich der Senat dafür einsetzen, dass die Verbraucherzentralen Einnahmen aus den Geldbußen der Kartellstrafen erhalten. Link zum Original
Die Wirtschaftsförderung erhält ein Programm für Modellprojekte zur besseren Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familie.
Wortlaut im Programm
In der Wirtschaftsförderung wollen wir ein Programm, das Modellprojekte zur besseren Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familie fördert. Link zum Original
Die Förderung von Existenzgründungen und Start-ups berücksichtigt gezielt die Lebenslagen von Frauen, etwa Gründungen in Teilzeit.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von Existenzgründungen und Start-ups soll gezielt und eigenständig die Zugänge, Motive, Interessen und Lebenslagen von Frauen berücksichtigen, die sich statistisch deutlich von denen der Männer unterscheiden (z. B. Teilzeitgründung). Link zum Original
Die Wirtschaftsförderung des Landes soll sich nicht mehr überwiegend auf Arbeitsplätze in traditionell männlichen Bereichen richten.
Wortlaut im Programm
Den Zustand, dass sich die Wirtschaftsförderung des Landes überwiegend auf die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in traditionell männlichen Bereichen richtet, wollen wir überwinden. Link zum Original
Wirtschaftlicher Strukturwandel wird durch eine aktive, beschäftigtenorientierte Politik gestaltet.
Wortlaut im Programm
In beiden Städten weiß man aus Erfahrung: Wirtschaftlicher Strukturwandel ist unvermeidlich, aber er muss durch eine aktive, beschäftigtenorientierte Politik gestaltet werden. Link zum Original
Ernährungswirtschaft und Gesundheitswirtschaft werden in die Clusterstrategie des Landes aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass neben Automobilindustrie, Windenergie, Luft- und Raumfahrt, Logistik und Häfen auch die Ernährungswirtschaft und die Gesundheitswirtschaft in die Clusterstrategie des Landes aufgenommen wird und dass neben den Masterplan Industrie auch ein Masterplan Dienstleistungen tritt. Link zum Original
Neben dem Masterplan Industrie wird ein Masterplan Dienstleistungen erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass neben Automobilindustrie, Windenergie, Luft- und Raumfahrt, Logistik und Häfen auch die Ernährungswirtschaft und die Gesundheitswirtschaft in die Clusterstrategie des Landes aufgenommen wird und dass neben den Masterplan Industrie auch ein Masterplan Dienstleistungen tritt. Link zum Original
Bremen und Bremerhaven werden als hochwertige Industriestandorte erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Bremen und Bremerhaven als qualitativ hochwertige Industriestandorte erhalten und ausbauen. Dies kann nur gelingen, wenn ein wissens- und innovationsorientierter Strukturwandel gesamtwirtschaftlich gefördert wird. Link zum Original
Ein wissens- und innovationsorientierter Strukturwandel wird gesamtwirtschaftlich gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Bremen und Bremerhaven als qualitativ hochwertige Industriestandorte erhalten und ausbauen. Dies kann nur gelingen, wenn ein wissens- und innovationsorientierter Strukturwandel gesamtwirtschaftlich gefördert wird. Link zum Original
Ein Masterplan Innovation wird erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten deshalb die Erarbeitung eines Masterplans Innovation. Link zum Original
Der Masterplan Innovation wird ressortübergreifend unter Einbeziehung von Bildung und Wissenschaft erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Ein solcher Masterplan Innovation muss ressortübergreifend erarbeitet werden, insbesondere unter Einbeziehung des Bildungs- und Wissenschaftsbereichs. Link zum Original
Öffentliche Initiativen wie das Zentrum für neue Materialien und Technologien gelten als Vorbild für eine aktive staatliche Innovationsrolle.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Initiativen wie der Bau des Zentrums für neue Materialien und Technologien (EcoMaT) sind positive Beispiele für eine aktive staatliche Rolle im Innovationsgeschehen. Link zum Original
Neben dem STARTHAUS wird ein eigenes Zentrum für Gründungen von Frauen eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen daher neben dem STARTHAUS auch ein eigenes Zentrum für Frauengründungen. Link zum Original
Unternehmensgründungen durch Zugewanderte werden für das Land Bremen untersucht und eigens berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Dem zunehmend wichtigeren Bereich von Unternehmensgründungen durch Zugewanderte der ersten oder zweiten Generation wollen wir ebenfalls eigenständige Beachtung widmen, beginnend damit, dass er für das Land Bremen überhaupt untersucht wird. Link zum Original
Für soziale Start-ups werden eigene Vernetzungsplattformen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Für soziale Start-ups (social Entrepreneurship), d. h. Start-ups die sich explizit auf soziale Unternehmensmodelle und nachhaltige Innovationen richten, wollen wir eigene Vernetzungsplattformen und perspektivisch einen eigenen Space, so wie das in anderen Bundesländern bereits der Fall ist. Link zum Original
Für soziale Start-ups wird perspektivisch ein eigener Raum geschaffen.
Wortlaut im Programm
Für soziale Start-ups (social Entrepreneurship), d. h. Start-ups die sich explizit auf soziale Unternehmensmodelle und nachhaltige Innovationen richten, wollen wir eigene Vernetzungsplattformen und perspektivisch einen eigenen Space, so wie das in anderen Bundesländern bereits der Fall ist. Link zum Original
Die einzelbetriebliche Wirtschaftsförderung des Landes wird neu aufgestellt.
Wortlaut im Programm
Die einzelbetriebliche Wirtschaftsförderung des Landes Bremen bedarf einer Neuaufstellung. Link zum Original
Landesfinanzierte Programme der einzelbetrieblichen Förderung unterstützen die Digitalisierung in Klein- und Mittelbetrieben.
Wortlaut im Programm
Um diese Begrenzungen zu überwinden, wollen wir eigenständige, aus Landesmitteln finanzierte Programme der einzelbetrieblichen Förderung auflegen, die z. B. die Digitalisierung in Klein- und Mittelbetrieben unterstützen oder Modellprojekte zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Link zum Original
Landesfinanzierte Programme fördern Modellprojekte zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Betrieben.
Wortlaut im Programm
Um diese Begrenzungen zu überwinden, wollen wir eigenständige, aus Landesmitteln finanzierte Programme der einzelbetrieblichen Förderung auflegen, die z. B. die Digitalisierung in Klein- und Mittelbetrieben unterstützen oder Modellprojekte zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Link zum Original
Die Wirtschaftsförderung wird an gute Arbeit gebunden.
Wortlaut im Programm
Die Bindung der Wirtschaftsförderung an gute Arbeit ist ein wesentliches strategisches Element. Link zum Original
Der Ausschluss der Förderung von Leiharbeitsplätzen gilt als richtig, aber nicht ausreichend.
Wortlaut im Programm
Dass die unmittelbare Förderung von Leiharbeitsplätzen ausgeschlossen ist, ist richtig, aber nicht ausreichend. Link zum Original
Die Wirtschaftsförderung wird an eine niedrige gesamtbetriebliche Leiharbeitsquote gebunden.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns dafür aus, die Förderung an eine niedrige gesamtbetriebliche Leiharbeitsquote und an Tariftreue zu binden und zumindest teilweise davon abhängig zu machen, dass neu geschaffene Arbeitsplätze ein bestimmtes Jahresgehalt aufweisen. Link zum Original
Die Wirtschaftsförderung wird an Tariftreue gebunden.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns dafür aus, die Förderung an eine niedrige gesamtbetriebliche Leiharbeitsquote und an Tariftreue zu binden und zumindest teilweise davon abhängig zu machen, dass neu geschaffene Arbeitsplätze ein bestimmtes Jahresgehalt aufweisen. Link zum Original
Die Wirtschaftsförderung hängt teilweise davon ab, dass neue Arbeitsplätze ein bestimmtes Jahresgehalt aufweisen.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns dafür aus, die Förderung an eine niedrige gesamtbetriebliche Leiharbeitsquote und an Tariftreue zu binden und zumindest teilweise davon abhängig zu machen, dass neu geschaffene Arbeitsplätze ein bestimmtes Jahresgehalt aufweisen. Link zum Original
Eine ausschließliche Darlehensförderung in der Wirtschaftsförderung gilt als nicht ausreichend.
Wortlaut im Programm
Eine reine Orientierung der Wirtschaftsförderung auf Darlehensförderung ist nicht ausreichend und spart auch kein Geld, da letztlich der effektive Subventionswert von Förderungen entscheidend ist. Link zum Original
Zuschussförderung ist ergänzend und als alleinige Förderart möglich.
Wortlaut im Programm
Zuschussförderung muss möglich sein, sowohl ergänzend wie auch als alleinige Förderungsart. Link zum Original
Die Wagniskapitalförderung des Landes wird auf ausreichende Risikoorientierung überprüft.
Wortlaut im Programm
Die Wagniskapitalförderung des Landes wollen wir daraufhin überprüfen, ob sie risikoorientiert genug ist. Link zum Original
Die Erschließung von Gewerbeflächen bleibt notwendig.
Wortlaut im Programm
Die Erschließung von Gewerbeflächen bleibt weiterhin notwendig. Link zum Original
Gewerbeflächen werden statt als unspezifische Vorratsreserve nach den Bedürfnissen unterschiedlicher Unternehmensgruppen erschlossen.
Wortlaut im Programm
Statt einer unspezifischen Dispositionsreserve, d. h. einer nur nach Fläche definierten Erschließung auf Vorrat, wollen wir den spezifischen Bedürfnissen unterschiedlicher Unternehmensgruppen genauer Rechnung tragen. Link zum Original
Gewerbeflächen werden auf effiziente Nutzung, hohe Arbeitsplatzdichte und bestimmte Profile ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Gewerbeflächen sollen auf effiziente Nutzung und hohe Arbeitsplatzdichte orientiert sein und sich mit bestimmten Profilen entwickeln. Link zum Original
Klima- und energieeffiziente Gewerbegebiete wie die Luneplate werden mit tatsächlichem Inhalt entwickelt.
Wortlaut im Programm
Die Entwicklung klima- und energieeffizienter Gewerbegebiete, wie des Gewerbegebiets Luneplate als »Green Economy Bremerhaven«, darf kein inhaltsleeres Label sein. Link zum Original
Für stark flächenverbrauchende Betriebe gilt regionale Kooperation bei Gewerbegebieten als richtiges Modell.
Wortlaut im Programm
Für stark flächenverbrauchende Betriebe lassen sich die Ansiedlungsmöglichkeiten im stadtbremischen Stadtgebiet nicht beliebig erweitern. Ansätze regionaler Kooperation, wie sie mit dem Gewerbegebiet Achim-Ost verfolgt werden, sind hierfür das richtige Modell. Link zum Original
Die Branchendialoge von Gewerkschaften und Arbeitgebern werden beibehalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten, das Format der Branchendialoge beizubehalten und auszubauen, bei dem Gewerkschaften und Arbeitgeber branchenbezogen Problemlagen benennen und Handlungsmöglichkeiten des Landes aufzeigen. Link zum Original
Die Zahl der Sonntagsöffnungen wird reduziert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Zahl der Sonntagsöffnungen reduzieren und wieder eine landesrechtliche Begrenzung der Öffnungszeiten einführen. Link zum Original
Die Ladenöffnungszeiten werden wieder landesrechtlich begrenzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Zahl der Sonntagsöffnungen reduzieren und wieder eine landesrechtliche Begrenzung der Öffnungszeiten einführen. Link zum Original
Der lokale, inhabergeführte Einzelhandel wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Den lokalen, inhabergeführten Einzelhandel wollen wir stärken. Dies muss ein Eckpunkt des Innenstadtkonzepts und der Stadtteilzentren-Entwicklung sein. Preisgedämpfte Gewerbemieten als Auflage bei der Flächen- und Immobilienvergabe und gezielte Unterstützung bei der Digitalisierung sind hierfür wichtige Instrumente. Link zum Original
Die Stärkung des lokalen Einzelhandels wird Eckpunkt des Innenstadtkonzepts und der Stadtteilzentren-Entwicklung.
Wortlaut im Programm
Den lokalen, inhabergeführten Einzelhandel wollen wir stärken. Dies muss ein Eckpunkt des Innenstadtkonzepts und der Stadtteilzentren-Entwicklung sein. Preisgedämpfte Gewerbemieten als Auflage bei der Flächen- und Immobilienvergabe und gezielte Unterstützung bei der Digitalisierung sind hierfür wichtige Instrumente. Link zum Original
Bei der Vergabe von Flächen und Immobilien werden preisgedämpfte Gewerbemieten zur Auflage gemacht.
Wortlaut im Programm
Den lokalen, inhabergeführten Einzelhandel wollen wir stärken. Dies muss ein Eckpunkt des Innenstadtkonzepts und der Stadtteilzentren-Entwicklung sein. Preisgedämpfte Gewerbemieten als Auflage bei der Flächen- und Immobilienvergabe und gezielte Unterstützung bei der Digitalisierung sind hierfür wichtige Instrumente. Link zum Original
Der lokale Einzelhandel wird gezielt bei der Digitalisierung unterstützt.
Wortlaut im Programm
Den lokalen, inhabergeführten Einzelhandel wollen wir stärken. Dies muss ein Eckpunkt des Innenstadtkonzepts und der Stadtteilzentren-Entwicklung sein. Preisgedämpfte Gewerbemieten als Auflage bei der Flächen- und Immobilienvergabe und gezielte Unterstützung bei der Digitalisierung sind hierfür wichtige Instrumente. Link zum Original
Die Förderung lokaler Unternehmensnachfolge wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Förderung lokaler Unternehmensnachfolge wollen wir stärken. Link zum Original
Das Angebot an kleineren Gewerbeflächen etwa für das Handwerk wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Das Angebot an kleineren Gewerbeflächen, wie sie etwa im Handwerk nachgefragt werden, muss ausgebaut werden. Link zum Original
Gewerbehöfe gelten als attraktives Angebot für kleine und mittlere Betriebe.
Wortlaut im Programm
Gewerbehöfe sind ein attraktives Angebot für kleine und mittlere Betriebe, die nicht selbst bauen wollen. Link zum Original
Eine Meisterprämie wird eingeführt, solange Aufstiegsfortbildungen nicht bundesweit kostenfrei sind.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten die Einführung einer Meisterprämie, solange die Kosten- und Gebührenfreiheit aller Weiterbildungen nach dem Aufstiegsförderungsgesetz nicht bundesweit gewährleistet ist. Link zum Original
Bremen und Bremerhaven setzen auf nachhaltigen, verträglichen Tourismus.
Wortlaut im Programm
Bremen und Bremerhaven brauchen einen nachhaltigen, verträglichen Tourismus. Link zum Original
Die ökonomische Macht derer, die an Armut, Ausbeutung, Naturzerstörung, Rüstung und Kriegen verdienen, wird zurückgedrängt und überwunden.
Wortlaut im Programm
Eine soziale, friedliche, umweltgerechte, demokratische Gesellschaft erfordert, dass die ökonomische Macht derer, die an Armut, Ausbeutung, Naturzerstörung, profitorientiertem Wachstum, Rüstung und Kriegen verdienen, zurückgedrängt und überwunden wird. Link zum Original
Wirtschaft und Leben werden sozial-ökologisch hin zu nachhaltigem, ressourcensparendem Wirtschaften umgebaut.
Wortlaut im Programm
Deshalb kämpfen wir für einen sozial-ökologischen Umbau in Richtung eines nachhaltigen, ressourcensparenden und umweltbewahrenden Wirtschaftens und Lebens. Link zum Original
Privatwirtschaftlich beherrschte Märkte werden auf Grundlage staatlichen, kommunalen, genossenschaftlichen oder Belegschaftseigentums demokratisch vergesellschaftet.
Wortlaut im Programm
Dafür streben wir die demokratische Vergesellschaftung privatwirtschaftlich beherrschter Märkte auf der Grundlage von staatlichem, kommunalem, genossenschaftlichem oder Belegschaftseigentum an. Link zum Original
Regionale Ansätze privat organisierten Wirtschaftens, die Spielregeln des Kapitalismus außer Kraft setzen, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Und wir unterstützen die regionalen Ansätze privat organisierten Wirtschaftens, die gezielt fundamentale Spielregeln des Kapitalismus außer Kraft setzen. Link zum Original
Genossenschaftliche Projekte werden auch mit Mitteln der Wirtschaftsförderung gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen genossenschaftliche Projekte und werden diese nach Kräften fördern, auch mit Mitteln der Wirtschaftsförderung. Link zum Original
Initiativen der solidarischen Ökonomie werden als Baustein zur Überwindung des Kapitalismus unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen solche Initiativen der solidarischen Ökonomie als einen kleinen, aber relevanten Baustein zur Überwindung des Kapitalismus. Link zum Original
Nicht gewinnorientierte Initiativen der solidarischen Ökonomie werden in der Wirtschaftsförderung explizit gefördert.
Wortlaut im Programm
Initiativen, die nicht auf die Erzielung von Gewinn aus sind, sind von Zuwendungen bislang sogar explizit ausgeschlossen. Wir wollen dies ändern und dafür sorgen, dass dieser Wirtschaftsbereich explizit gefördert wird. Link zum Original
Eine Bundesgesetzesinitiative schafft nach französischem Vorbild ein Vorkaufsrecht für Belegschaften beim Verkauf ihres Unternehmens.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Gesetzesinitiative auf Bundesebene starten, die analog zum französischen Recht ein Vorkaufsrecht von Belegschaften vorsieht, wenn ein Unternehmen verkauft werden soll. Link zum Original
Kommunen, Länder oder Bund unterstützen Belegschaften beim Kauf wirtschaftlich gesunder Unternehmen mit langfristigen, günstigen Krediten.
Wortlaut im Programm
Damit verbunden ist die Absicht, dass Kommunen, Länder oder der Staat Belegschaften von wirtschaftlich gesunden Unternehmen durch langfristige und günstige Kredite beim Kauf der Firma unterstützen. Link zum Original
Für Bremerhaven wird eine Alternative zum Offshore-Terminal Bremerhaven entwickelt.
Wortlaut im Programm
Bremerhaven braucht einen Plan B zum OTB. Link zum Original
Ein Betrieb des Offshore-Terminals Bremerhaven als allgemeiner Schwerlasthafen ohne Widmung für die Offshore-Industrie wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Einen Betrieb als allgemeiner Schwerlasthafen ohne Widmung für die Offshore-Industrie lehnt DIE LINKE ab, und er wäre laut Oberverwaltungsgericht mit dem jetzigen Planfeststellungsbeschluss rechtswidrig. Link zum Original
Ein reiner Offshore-Windenergie-Cluster gilt wirtschaftspolitisch als nicht mehr tragfähig.
Wortlaut im Programm
Wirtschaftspolitisch ist ein reiner Offshore-Windenergie-Cluster nicht mehr tragfähig. Link zum Original
Die Wirtschaft Bremerhavens wird breiter im Feld alternativer Energien und Klimawirtschaft aufgestellt.
Wortlaut im Programm
Notwendig ist eine breitere Aufstellung im Gesamtfeld alternative Energien und Klimawirtschaft. Link zum Original
Statt Investitionsmittel für das Offshore-Terminal zu horten, wird jetzt in Bremerhavens Möglichkeiten bei alternativen Energien und Klimawirtschaft investiert.
Wortlaut im Programm
Notwendig ist eine breitere Aufstellung im Gesamtfeld alternative Energien und Klimawirtschaft. Dafür bietet Bremerhaven hervorragende Möglichkeiten, in die jetzt investiert werden sollte, statt Investitionsmittel für einen OTB zu horten, der möglicherweise nie kommt und in der bisher geplanten Form nicht mehr auf die vorhandenen Bedarfe antwortet. Link zum Original
Das Gewerbegebiet Luneplate wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Das Gewerbegebiet Luneplate unterstützen wir, es soll an den Fischereihafen angeschlossen werden. Link zum Original
Das Gewerbegebiet Luneplate wird an den Fischereihafen angeschlossen.
Wortlaut im Programm
Das Gewerbegebiet Luneplate unterstützen wir, es soll an den Fischereihafen angeschlossen werden. Link zum Original
Ein landesweites Innovationscluster Ernährung fördert gezielt die Wertschöpfung vor Ort.
Wortlaut im Programm
Die Erhöhung der Wertschöpfung vor Ort sollte durch ein landesweites Innovationscluster Ernährung gezielt gefördert werden. Link zum Original
Die Einrichtung eines Kompetenzzentrums Faire Logistik wird geprüft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die Einrichtung eines Kompetenzzentrums Faire Logistik geprüft wird, um Bremen und Bremerhaven auf diesem Feld innovativ zu profilieren. Link zum Original
Digitalisierung und Automatisierung der Häfen werden im Rahmen einer öffentlichen Strategie unter Beteiligung von Gewerkschaften und Beschäftigten gestaltet.
Wortlaut im Programm
Die stärkere Digitalisierung und Automatisierung der Häfen ist ein Trend, der nicht einfach der Kalkulation privater Betreiber überlassen werden darf, sondern im Rahmen einer öffentlichen Strategie und unter Beteiligung von Gewerkschaften und Beschäftigten gestaltet werden muss. Link zum Original
Für die Häfen wird eine Digitalisierungsstrategie erarbeitet, die besonders die Perspektive der Beschäftigten berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass eine Digitalisierungsstrategie für die Häfen erarbeitet wird, die insbesondere der Perspektive der Beschäftigten Rechnung trägt. Link zum Original
Die norddeutschen Häfen kooperieren verstärkt miteinander.
Wortlaut im Programm
Eine linke Hafenpolitik sieht eine verstärkte Kooperation der norddeutschen Häfen vor, bei der gemeinsame Standards im Arbeits- und Umweltsektor vereinbart werden, um die Konkurrenzspirale nach unten zu durchbrechen. Link zum Original
Die norddeutschen Häfen vereinbaren gemeinsame Arbeits- und Umweltstandards.
Wortlaut im Programm
Eine linke Hafenpolitik sieht eine verstärkte Kooperation der norddeutschen Häfen vor, bei der gemeinsame Standards im Arbeits- und Umweltsektor vereinbart werden, um die Konkurrenzspirale nach unten zu durchbrechen. Link zum Original
Die Standorte der Nahrungsmittelindustrie in Bremerhaven werden abgesichert und zukunftsfähig gemacht.
Wortlaut im Programm
Nachdem andere Wirtschaftssektoren wie der Werftensektor oder auch der Sektor rund um erneuerbare Energien größtenteils weggebrochen sind, muss abgesichert werden, dass die Standorte der Nahrungsmittelindustrie in Bremerhaven bestehen bleiben und zukunftsfähig sind. Link zum Original
Eine enge Verknüpfung mit der Hochschule und Begleitung durch die Wirtschaftsförderung gelten als Eckpfeiler der Beschäftigungssicherung in der Nahrungsmittelindustrie.
Wortlaut im Programm
Eine enge Verknüpfung mit der Hochschule und eine Begleitung durch die Wirtschaftsförderung sind aus unserer Sicht Eckpfeiler zur Beschäftigungssicherung. Link zum Original
Die demokratische Zivilgesellschaft erhält Mitsprache bei wirtschaftspolitischen Entscheidungen.
Wortlaut im Programm
Wirtschaftsdemokratie erfordert eine Stärkung der Betriebsräte und Gewerkschaften sowie die Mitsprache der demokratischen Zivilgesellschaft über wirtschaftspolitische Entscheidungen und Orientierungen. Link zum Original
Es wird diskutiert, ob ein Wirtschafts- und Sozialrat auf Landesebene Betriebsräte, Gewerkschaften, Sozial- und Erwerbslosenverbände stärker in wirtschafts- und strukturpolitische Entscheidungen einbinden kann.
Wortlaut im Programm
Wir wollen in der kommenden Legislaturperiode die Diskussion darüber suchen, ob ein Wirtschafts- und Sozialrat auf Landesebene eine geeignete Struktur sein kann, um die Perspektive von Betriebsräten, Gewerkschaften, Sozialverbänden und Erwerbslosenverbänden stärker in die Entscheidung über langfristige wirtschafts- und strukturpolitische Weichenstellungen einzubringen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.