Forderungen zu Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie
Bürgerschaftswahl Bremen 2019 · beschlossen 06.03.2019 · Original
Das Programm enthält 44 von 862 Forderungen zu „Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie“.
- 44Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 92Seiten im Original
- 2019Wahljahr
Keine Treffer.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie 44
Ein Gründerfonds wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Hierfür wollen wir einen Gründerfonds einrichten und ein landesweites Netzwerk für alle mit Gründergeist aufbauen. Link zum Original
Ein landesweites Netzwerk für Gründungsinteressierte wird aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Hierfür wollen wir einen Gründerfonds einrichten und ein landesweites Netzwerk für alle mit Gründergeist aufbauen. Link zum Original
Ein Gründer-BAföG wird eingeführt, das Gründenden ohne anderes Einkommen ein Jahr lang bis zu 1.000 Euro monatlich für den Lebensunterhalt zahlt.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir ein Gründer-BAföG einführen, durch das Gründerinnen und Gründer, ob aus Hochschulen oder nicht, ohne anderes Einkommen für ein Jahr bis zu monatlich 1.000 Euro für ihren Lebensunterhalt erhalten können. Link zum Original
Wirtschaftliches Wachstum und der konsequente Abbau bürokratischer Hemmnisse stehen im Vordergrund.
Wortlaut im Programm
Wir haben einen klaren Fokus auf wirtschaftliches Wachstum und einen konsequenten Abbau von bürokratischen Hemmnissen, um die Lebensverhältnisse der Menschen in Bremen und Bremerhaven zu verbessern. Link zum Original
Bremen und Bremerhaven sollen im Standortwettbewerb besser punkten und ihre Vorteile als wirtschaftliche Oberzentren nutzen.
Wortlaut im Programm
Bremen und Bremerhaven müssen aber zukünftig im Standortwettbewerb besser punkten und ihre spezifischen Vorteile als wirtschaftliche Oberzentren nutzen. Link zum Original
Gewerbeflächen werden schneller erschlossen.
Wortlaut im Programm
Damit Bremens Wirtschaft weiter wachsen kann, müssen Gewerbeflächen schneller erschlossen werden und Genehmigungen zeitnah erfolgen. Link zum Original
Ein Public-Private-Fonds für Gründer wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Für Gründer planen wir einen Public-Private-Fonds, damit wir mehr Start-Ups und damit auch mehr Beschäftigung und Steuereinnahmen nach Bremen ziehen. Link zum Original
Neue Gewerbegebiete wie die Mahndorfer Marsch werden schneller erschlossen und ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
Um diesem Trend entgegenzuwirken und die Bremische Wirtschaft zu stärken, wollen wir Freien Demokraten neue Gewerbegebiete, wie beispielsweise die Mahndorfer Marsch, schneller erschließen, ausweisen und optimal an den Verkehr anschließen. Link zum Original
Neue Gewerbegebiete werden optimal an den Verkehr angebunden.
Wortlaut im Programm
Um diesem Trend entgegenzuwirken und die Bremische Wirtschaft zu stärken, wollen wir Freien Demokraten neue Gewerbegebiete, wie beispielsweise die Mahndorfer Marsch, schneller erschließen, ausweisen und optimal an den Verkehr anschließen. Link zum Original
Gewerbebrachen wie Funkschneise, Vulkan-Gelände und Güterbahnhof werden reaktiviert.
Wortlaut im Programm
Bestehende Gewerbebrachen, wie zum Beispiel die Funkschneise, das Vulkangelände und das Gelände des Güterbahnhofs gilt es mit der gebotenen Dynamik zu reaktivieren und verkehrlich anzubinden. Link zum Original
Gewerbebrachen wie Funkschneise, Vulkan-Gelände und Güterbahnhof werden verkehrlich angebunden.
Wortlaut im Programm
Bestehende Gewerbebrachen, wie zum Beispiel die Funkschneise, das Vulkangelände und das Gelände des Güterbahnhofs gilt es mit der gebotenen Dynamik zu reaktivieren und verkehrlich anzubinden. Link zum Original
Großflächige Ansiedlungen ohne nennenswerte Arbeitsplätze und ohne Wirkung auf die Loco-Quote werden vermieden.
Wortlaut im Programm
Großflächige Ansiedlungen ohne nennenswerte Schaffung/Erhaltung von Arbeitsplätzen und ohne Auswirkungen auf die Loco-Quote, also den Anteil der Waren, die vom Hafenverkehr in Bremen und Bremerhaven verbleiben, sind zu vermeiden. Link zum Original
Die Ausrichtung Bremer Unternehmen auf Digitalisierung, Automatisierung, künstliche Intelligenz und Robotik wird vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Die wirtschaftliche Ausrichtung vieler Bremer Unternehmen auf zukunftsorientierte Sektoren wie Digitalisierung, Automatisierung, künstliche Intelligenz und Robotik ist mit Nachdruck voranzutreiben und weiterhin zu verfolgen; auf diese Weise werden bestehende Arbeitsplätze in Bremen gesichert und neue geschaffen. Link zum Original
Rahmenbedingungen sensibilisieren kleine und mittlere Unternehmen für eine frühzeitige Nachfolgeplanung.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir Freien Demokraten Rahmenbedingungen schaffen, die zielgerichtet kleine und mittlere Unternehmen für eine frühzeitige Planung der Nachfolgeregelung sensibilisieren. Link zum Original
Das in Baden-Württemberg etablierte Moderatoren-Konzept zur Unternehmensnachfolge gilt als Vorbild.
Wortlaut im Programm
Das Moderatoren-Konzept, wie es bereits in Baden-Württemberg etabliert ist, stellt eine erprobte und erfolgreiche Vorgehensweise dar, die die Kammern in ihrer Arbeit unterstützt. Link zum Original
Gelungene Unternehmensübergaben werden als Best-Practice-Beispiele herausgestellt.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig sollen gelungene Übergänge des Generationswechsels („best practice“- Beispiele) herausgestellt werden, um die Sensibilisierung für die Thematik zu erhöhen. Link zum Original
Für Unternehmensnachfolgen werden gleiche Voraussetzungen bei der Zuschussgewährung geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wenn ein starkes Signal an Nachfolge-Interessenten gesendet werden soll, müssen zwingend gleiche Voraussetzungen bei der Zuschussgewährung geschaffen werden: Link zum Original
Hilfestellungen für weitere Formen der Unternehmensübergabe werden geprüft.
Wortlaut im Programm
Um Nachfolgen zu erleichtern, sind auch Hilfestellungen bei weiteren Formen der Übergabe zu prüfen. Dies betrifft etwa Übernahmen durch Mitarbeiterbeteiligungen, welche – nicht zuletzt unter dem Aspekt der Arbeitsplatzsicherung – durch spezifische Beratungsangebote und Zuschussgewährungen vom Land gefördert werden sollten. Link zum Original
Übernahmen durch Mitarbeiterbeteiligungen werden vom Land durch Beratungsangebote und Zuschüsse gefördert.
Wortlaut im Programm
Um Nachfolgen zu erleichtern, sind auch Hilfestellungen bei weiteren Formen der Übergabe zu prüfen. Dies betrifft etwa Übernahmen durch Mitarbeiterbeteiligungen, welche – nicht zuletzt unter dem Aspekt der Arbeitsplatzsicherung – durch spezifische Beratungsangebote und Zuschussgewährungen vom Land gefördert werden sollten. Link zum Original
Existenz- und Unternehmensgründungen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel als Freie Demokraten ist es, Existenz- und Unternehmensgründungen zu fördern. Link zum Original
Unternehmensgründer werden in den ersten fünf Jahren von den Pflichtbeiträgen der Kammern befreit.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Gründer direkt fördern, zum Beispiel durch Aufhebung der Pflichtbeiträge der Kammern für Unternehmensgründer in den ersten fünf Jahren ihrer Tätigkeit. Link zum Original
Eine Wende zu einer mittelstandsfreundlicheren und liberalen Wirtschaftspolitik wird eingeleitet.
Wortlaut im Programm
Insofern ist dringend eine Wende zu einer mittelstandsfreundlicheren und liberalen Politik einzuleiten. Link zum Original
Der Einsatz von Venture Capital wird unterstützt, etwa durch steuerliche Begünstigungen.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir den Einsatz von Venture Capital unterstützen (z.B. durch steuerliche Begünstigungen) aber auch einen Public-Private-Fonds für Start-Ups initiieren, an dem alle Bremer - auch mit Kleinstbeträgen - partizipieren und profitieren können. Link zum Original
Ein Public-Private-Fonds für Start-ups wird initiiert, an dem sich alle Bremer auch mit Kleinstbeträgen beteiligen können.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir den Einsatz von Venture Capital unterstützen (z.B. durch steuerliche Begünstigungen) aber auch einen Public-Private-Fonds für Start-Ups initiieren, an dem alle Bremer - auch mit Kleinstbeträgen - partizipieren und profitieren können. Link zum Original
Es sollen mehr Freihandelsabkommen geschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Wir Freien Demokraten sprechen uns für mehr Freihandelsabkommen aus. Link zum Original
Verhandlungen über Freihandelsabkommen werden transparenter geführt.
Wortlaut im Programm
Damit diese Abkommen eine möglichst breite Unterstützung in der Öffentlichkeit finden, müssen die entsprechenden Verhandlungen transparenter geführt werden. Link zum Original
Die in der EU und in Deutschland erreichten hohen Verbraucherschutzstandards bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Bisher in der EU und in Deutschland erreichte hohe Verbraucherschutzstandards werden wir erhalten. Link zum Original
Die Bettensteuer wird als schädlich für den Tourismus abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die von Rot-Grün eingeführte Bettensteuer ist schädlich für die aufblühenden Tourismusstandorte Bremen und Bremerhaven. Link zum Original
Die Tourismusstandorte Bremen und Bremerhaven werden mit den notwendigen Investitionen weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine kontinuierliche Weiterentwicklung, auch mit den notwendigen Investitionen der Tourismusstandorte Bremen (beispielsweise mit Innenstadt, Schnoor und Häfen) und Bremerhaven (beispielsweise in die Einrichtungen der Havenwelten und das Schaufenster Fischereihafen). Link zum Original
Am Schaufenster Fischereihafen wird ein Rundlauf, etwa durch eine Fußgängerbrücke, realisiert.
Wortlaut im Programm
Wir Freien Demokraten sprechen uns für die Realisierung eines Rundlaufes am Schaufenster Fischereihafen aus z.B. durch eine Fußgängerbrücke. Link zum Original
Das Schwimmen am Weserstrandbad wird gesichert freigegeben.
Wortlaut im Programm
Außerdem wollen wir das Schwimmen am Weserstrandbad gesichert freigeben. Link zum Original
Die gesetzliche Beschränkung der Ladenöffnungszeiten wird abgeschafft, auch sonntags entscheidet der Einzelhandel selbst.
Wortlaut im Programm
Wir Freien Demokraten setzen uns für eine Abschaffung gesetzlich beschränkter Ladenöffnungszeiten ein: Der Einzelhandel soll selbst entscheiden, ob er sonntags öffnen und diese zusätzlichen Einkaufstage als Chance nutzen will, dem zunehmenden Online-Handel Paroli zu bieten. Link zum Original
Ausnahmen von der freien Ladenöffnung bleiben Heiligabend und Silvester ab nachmittags sowie bestimmte hohe Feiertage.
Wortlaut im Programm
Einzige Ausnahmen sollen Heiligabend und Silvester ab nachmittags, sowie der 1. Weihnachtsfeiertag, Neujahr, Karfreitag, Ostersonntag, Himmelfahrt, Pfingstsonntag und der Tag der Deutschen Einheit sein. Link zum Original
Längere Ladenöffnungszeiten bei Sonderveranstaltungen wie Wein- oder Musikfest werden ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Wir Freien Demokraten wollen längere Öffnungszeiten für Läden und Geschäft an weiteren Tagen, wie zum Beispiel beim Wein- oder Musikfest ermöglichen. Link zum Original
Die Öffnungszeiten von Volksfesten und Weihnachtsmärkten werden angepasst.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang sollen auch die Öffnungszeiten der Volksfeste und Weihnachtsmärkte angepasst werden. Link zum Original
Das Industriegebiet am BWK-Gelände an der Unterweser wird flussseitig für Seeschiffe erschlossen, damit maritime Industrieproduktion möglich wird.
Wortlaut im Programm
Entlang der Unterweser in Höhe BWK-Gelände befindet sich ein Industrie-Gebiet mit Ansiedlungs-Potenzial, das durch eine entsprechende Investition in Kajen für Umschlag entwickelt werden könnte. Wir fordern die flussseitige Erschließung des Gewerbegebietes für Seeschiffe, damit maritime Industrie-Produktion hier möglich wird. Link zum Original
Bremen soll seine Stärken als Hafen- und Industriestandort gemeinsam mit Bürgern, Mittelstand und norddeutschen Ländern weiterentwickeln.
Wortlaut im Programm
Bremen muss sich auf seine Stärken als Hafen- und Industriestandort besinnen und diese, in Kooperation mit Bürgern, der mittelständischen Wirtschaft und den norddeutschen Bundesländern weiterentwickeln. Link zum Original
Das Land Bremen und seine Kommunen sollen sich aus wirtschaftlichen Aktivitäten und Unternehmensbeteiligungen heraushalten.
Wortlaut im Programm
Das Land Bremen und dessen Kommunen haben sich, gerade angesichts ihrer finanziellen Notlage, aus wirtschaftlichen Aktivitäten und Unternehmensbeteiligungen herauszuhalten. Link zum Original
Der Staat soll nur Aufgaben übernehmen, die private Unternehmen nicht mindestens genauso gut erfüllen können.
Wortlaut im Programm
Der Staat sollte nur jene Funktionen ausüben, die private Unternehmen selbst nicht mindestens genauso gut übernehmen können. Link zum Original
Eine Ausweitung staatlicher Tätigkeit im Abfall- und Entsorgungssektor wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen auch in Zukunft eine Ausweitung des staatlichen Engagements im Abfall- und Entsorgungssektor ab. Link zum Original
Weitere Rekommunalisierungen, etwa von Netzen, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine weitere kostspielige Rekommunalisierung, beispielsweise von Netzen, lehnen wir ab. Link zum Original
Es soll geprüft werden, welche staatlichen Aufgaben besser von der Privatwirtschaft erfüllt werden können.
Wortlaut im Programm
In diesem Zuge muss auch überprüft werden, welche Aufgaben besser von der Privatwirtschaft selbst und ohne Eingriffe durch den Staat erfüllt werden können. Link zum Original
Die kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht und die Fusionskontrolle sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Die kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht sowie die Fusionskontrolle müssen gestärkt werden, um einen fairen Wettbewerb in der Branche zu sichern. Link zum Original
Politische Einmischungen in die Arbeit der Kartellbehörden sollen unterbunden werden.
Wortlaut im Programm
Politische Einmischungen in die wichtige Arbeit der Kartellbehörden sind zu unterbinden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.