Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit
Bürgerschaftswahl Bremen 2019 · beschlossen 25.11.2018 · Original
Das Programm enthält 78 von 1.459 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.
- 78Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 64Seiten im Original
- 2019Wahljahr
Keine Treffer.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 78
Zuwanderung soll als Chance und Selbstverständlichkeit betrachtet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Zuwanderung als Chance und als Selbstverständlichkeit betrachtet wird. Link zum Original
Eine globale Abschottung wird für einen Hafen- und Exportstandort abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Für einen Hafen- und Exportstandort wäre die Idee, sich global abschotten zu wollen, absurd. Link zum Original
Bremen und Bremerhaven verstehen sich als solidarische Städte, die Menschen in Not aufnehmen und allen hier Lebenden ein Leben in Würde und Sicherheit ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Im Gegenteil: Wir wollen, dass Bremen und Bremerhaven sich als solidarische Städte begreifen, die Menschen in Not aufnehmen und für alle hier lebenden Menschen ein Leben in Würde und Sicherheit organisieren. Link zum Original
Frauen, die gegen kriminelle Strukturen der Zwangsprostitution aussagen, erhalten ein sicheres Aufenthaltsrecht.
Wortlaut im Programm
Als wichtige Maßnahme, um gegen Zwangsprostitution vorzugehen, fordern wir ein sicheres Aufenthaltsrecht für Frauen, die gegen kriminelle Strukturen aussagen. Link zum Original
Betroffene Frauen erhalten Zugang zu Sprachkursen, angemessenen und sicheren Unterkünften sowie ausreichender materieller und finanzieller Versorgung.
Wortlaut im Programm
Zugang zu Sprachkursen, angemessene und sichere Unterkünfte sowie eine ausreichende materielle und finanzielle Versorgung sind dringend erforderlich. Link zum Original
Menschen, die wegen Verfolgung aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung geflohen sind, erhalten einen dauerhaften Aufenthaltsstatus.
Wortlaut im Programm
Queere Geflüchtete brauchen besonderen Schutz. Menschen, die ihre Heimatländer aufgrund von Verfolgung wegen ihres Geschlechts oder der sexuellen Orientierung verlassen mussten, müssen einen dauerhaften Aufenthaltsstatus erhalten. Link zum Original
Über eine Bundesratsinitiative soll ein Abschiebestopp für queere Geflüchtete erreicht werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für eine Bundesratsinitiative zu einem Abschiebestopp für queere Geflüchtete ein. Link zum Original
Queere Geflüchtete erhalten sichere, eigenständige Unterkünfte.
Wortlaut im Programm
Zudem sind sichere, eigenständige Unterkünfte und Freizügigkeit bei der Wahl des Wohnorts nötig, um queeren Geflüchteten ein sicheres Leben zu ermöglichen. Link zum Original
Queere Geflüchtete erhalten Freizügigkeit bei der Wahl des Wohnorts.
Wortlaut im Programm
Zudem sind sichere, eigenständige Unterkünfte und Freizügigkeit bei der Wahl des Wohnorts nötig, um queeren Geflüchteten ein sicheres Leben zu ermöglichen. Link zum Original
Es soll legale Fluchtwege geben.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für legale Fluchtwege, gleiche Teilhabe aller Menschen, die hier leben. Link zum Original
Alle Menschen, die hier leben, sollen gleiche Teilhabe haben.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für legale Fluchtwege, gleiche Teilhabe aller Menschen, die hier leben. Link zum Original
Die Abschottung Europas gegenüber Flüchtenden wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
An- statt Flüchtende zu schützen, schottet Europa sich ab. DIE LINKE lehnt diese tödliche Abschottung entschieden ab. Link zum Original
Menschen in Not erhalten Schutz.
Wortlaut im Programm
Wir fordern Schutz für Menschen in Not, unsere Vision ist und bleibt eine Welt ohne Grenzen. Link zum Original
Angestrebt wird eine Welt ohne Grenzen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern Schutz für Menschen in Not, unsere Vision ist und bleibt eine Welt ohne Grenzen. Link zum Original
Das Land legt ein Aufnahmeprogramm für êzîdische Frauen und Mädchen auf, die Opfer von Missbrauch und Menschenhandel durch Daesh wurden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern ein Landesaufnahmeprogramm für êzîdische Frauen und Mädchen, die Opfer von Missbrauch und Menschenhandel durch Daesh geworden sind. Link zum Original
Das 2015 ausgelaufene Landesaufnahmeprogramm für Familienangehörige syrischer Geflüchteter wird neu aufgelegt.
Wortlaut im Programm
Außerdem braucht es eine Neuauflage des 2015 ausgelaufenen Landesaufnahmeprogramms für Familienangehörige syrischer Geflüchteter, um eine schnelle Familienzusammenführung zu ermöglichen. Link zum Original
Das Landesaufnahmeprogramm wird auf weitere Staatsangehörigkeiten ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Wir streben die Ausweitung des Aufnahmeprogramms auf weitere Staatsangehörigkeiten an. Dabei darf das Einkommen keine Rolle spielen – das Recht auf Familie muss unabhängig vom Geldbeutel für alle gelten. Link zum Original
Beim Familiennachzug über das Aufnahmeprogramm darf das Einkommen keine Rolle spielen.
Wortlaut im Programm
Wir streben die Ausweitung des Aufnahmeprogramms auf weitere Staatsangehörigkeiten an. Dabei darf das Einkommen keine Rolle spielen – das Recht auf Familie muss unabhängig vom Geldbeutel für alle gelten. Link zum Original
Die von der Bundesregierung vereinbarte Verzögerung beim Familiennachzug von bis zu fünf Jahren wird als inhuman und kontraproduktiv abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir sind überzeugt, dass ein Ankommen leichter wird, wenn man sich keine Sorgen um die eigenen Kinder machen muss, und halten die von der Bundesregierung vereinbarte Verzögerung beim Familiennachzug, die bis zu fünf Jahre dauern kann, für inhuman und kontraproduktiv. Link zum Original
Schutzbedürftige sollen ihren Schutzstatus zeitnah erhalten, ohne dafür vor Gericht ziehen zu müssen.
Wortlaut im Programm
Stattdessen sollen diejenigen, die Schutz benötigen, diesen auch bekommen, und zwar zeitnah und ohne dafür vor Gericht ziehen zu müssen. Link zum Original
Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen wie Afghanistan erhalten Aufenthaltserlaubnisse oder Abschiebungsverbote.
Wortlaut im Programm
Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen wie Afghanistan sollten Aufenthaltserlaubnisse erteilt bzw. für sie sollten Abschiebungsverbote festgestellt werden. Link zum Original
Roma erhalten häufiger einen Schutzstatus.
Wortlaut im Programm
Roma, die am meisten diskriminierte Minderheit Europas, bekommen fast nie Schutzstatus, das muss sich ändern. Link zum Original
Das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen deshalb das Konzept der angeblich sicheren Herkunftsstaaten entschieden ab, da es immer Gruppen gibt, die eben nicht sicher sind, wie Roma in den Balkanländern oder Homosexuelle in den Maghreb-Staaten, die die Bundesregierung als sicher einstufen will, obwohl Homosexualität dort unter Strafe steht. Mit uns wird es keine Zustimmung zu derartigen Einstufungen geben. Link zum Original
Weiteren Einstufungen von Staaten als sichere Herkunftsstaaten, etwa der Maghreb-Staaten, wird nicht zugestimmt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen deshalb das Konzept der angeblich sicheren Herkunftsstaaten entschieden ab, da es immer Gruppen gibt, die eben nicht sicher sind, wie Roma in den Balkanländern oder Homosexuelle in den Maghreb-Staaten, die die Bundesregierung als sicher einstufen will, obwohl Homosexualität dort unter Strafe steht. Mit uns wird es keine Zustimmung zu derartigen Einstufungen geben. Link zum Original
Whistleblower erhalten politisches Asyl.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns zudem für politisches Asyl für Whistleblower * innen ein. Link zum Original
Das Resettlement-Programm zur dauerhaften Aufnahme schutzbedürftiger Personen wird fortgeführt und ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die Fortführung und Ausweitung des Resettlement-Programms zur dauerhaften Aufnahme schutzbedürftiger Personen ein. Link zum Original
Anker-Zentren werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE Bremen lehnt die Einrichtung von sogenannten Anker-Zentren (Zentrum für Ankunft, Entscheidung, Rückführung) vehement ab, denn sie erzeugen Isolation, verhindern wirksamen Rechtsschutz und tendieren zu Abschiebelagern. Link zum Original
Die Wohndauer in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung von derzeit bis zu zwei Jahren wird stark verkürzt.
Wortlaut im Programm
Die Wohndauer in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung (ZASt), die momentan bis zu zwei Jahre dauert, wollen wir stark verkürzen. Link zum Original
Alle Geflüchteten erhalten direkt nach der Ankunft eine unabhängige Rechtsberatung zum Asyl- und Aufenthaltsrecht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine unabhängige Rechtsberatung für alle direkt nach der Ankunft, um Informationen über das sehr komplexe Asyl- und Aufenthaltsrecht zu vermitteln. Link zum Original
Die Wohnverpflichtung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften wird in Bremen auf das gesetzliche Minimum reduziert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE Bremen bekräftigt den Beschluss der Deputation für Soziales aus dem Jahr 2013, die Wohnverpflichtung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften auf das gesetzliche Minimum zu reduzieren. Gleiches wollen wir auch in Bremerhaven. Dafür braucht es mehr bezahlbaren Wohnraum – in allen Stadtteilen. Link zum Original
Auch in Bremerhaven wird die Wohnverpflichtung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften auf das gesetzliche Minimum reduziert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE Bremen bekräftigt den Beschluss der Deputation für Soziales aus dem Jahr 2013, die Wohnverpflichtung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften auf das gesetzliche Minimum zu reduzieren. Gleiches wollen wir auch in Bremerhaven. Dafür braucht es mehr bezahlbaren Wohnraum – in allen Stadtteilen. Link zum Original
Übergangswohnheime dienen nur als Übergangslösung, wenn beim Auszug aus der Erstaufnahme kein eigener Wohnraum verfügbar ist.
Wortlaut im Programm
Übergangswohnheime sind nur als Übergangslösung zu sehen, für den Fall, dass eigener Wohnraum beim Auszug aus der ZASt nicht zur Verfügung steht. Link zum Original
Geeignete Gebäude werden nicht aufgegeben, sondern inklusiv belegt, um künftig die Unterbringung in Zelten zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
Um in Zukunft die Unterbringung in Zelten zu vermeiden, sollen jedoch geeignete Gebäude nicht aufgegeben, sondern inklusiv belegt werden. Link zum Original
In Sammelunterkünften wird eine demokratische Partizipation der Bewohner eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine demokratische Bewohner * innen-Partizipation in den Sammelunterkünften und die Einrichtung eines paritätisch, u. a. mit Mitgliedern aus der Zivilgesellschaft, besetzten Gremiums zur Aufsicht und Kontrolle von Qualität und zur Annahme von Beschwerden. Link zum Original
Ein paritätisch und unter anderem mit Mitgliedern der Zivilgesellschaft besetztes Gremium beaufsichtigt die Qualität der Sammelunterkünfte und nimmt Beschwerden an.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine demokratische Bewohner * innen-Partizipation in den Sammelunterkünften und die Einrichtung eines paritätisch, u. a. mit Mitgliedern aus der Zivilgesellschaft, besetzten Gremiums zur Aufsicht und Kontrolle von Qualität und zur Annahme von Beschwerden. Link zum Original
Das Wohnheim für geflüchtete Frauen bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Als Angebot wollen wir das Wohnheim für geflüchtete Frauen erhalten sowie eine Einrichtung für queere Geflüchtete eröffnen. Link zum Original
Eine Einrichtung für queere Geflüchtete wird eröffnet.
Wortlaut im Programm
Als Angebot wollen wir das Wohnheim für geflüchtete Frauen erhalten sowie eine Einrichtung für queere Geflüchtete eröffnen. Link zum Original
Menschen aus Krisengebieten und systematisch diskriminierte Gruppen erhalten einen dauerhaft gesicherten Aufenthalt.
Wortlaut im Programm
Menschen aus Krisengebieten und Personengruppen, die systematisch diskriminiert werden, müssen einen dauerhaft gesicherten Aufenthalt bekommen. Link zum Original
Kettenduldungen, insbesondere mit kurzer Dauer, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Kettenduldungen, insbesondere mit kurzer Dauer, lehnen wir ab, ebenso wie die Ausstellung von nur Grenzübertrittsbescheinigungen. Link zum Original
Die Ausstellung bloßer Grenzübertrittsbescheinigungen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Kettenduldungen, insbesondere mit kurzer Dauer, lehnen wir ab, ebenso wie die Ausstellung von nur Grenzübertrittsbescheinigungen. Link zum Original
Abschiebungen nach Afghanistan und in andere Krisenregionen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Abschiebungen nach Afghanistan und in andere Krisenregionen sind inakzeptabel, deshalb ist die Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen nur konsequent. Link zum Original
Betroffene aus Afghanistan und anderen Krisenregionen erhalten Aufenthaltserlaubnisse.
Wortlaut im Programm
Abschiebungen nach Afghanistan und in andere Krisenregionen sind inakzeptabel, deshalb ist die Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen nur konsequent. Link zum Original
Die Politik der sicheren Herkunftsstaaten und ihre Folgen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen die Politik der »sicheren Herkunftsstaaten« und ihre Folgen ab, denn sie ignoriert ethnische und systematische Verfolgung und lebensbedrohliche Erkrankungen. Link zum Original
Roma erhalten Schutz statt Abschiebung.
Wortlaut im Programm
Wir fordern daher Schutz statt Abschiebungen für Roma und die konsequente Anerkennung und Berücksichtigung gesundheitlicher Abschiebehindernisse. Link zum Original
Gesundheitliche Abschiebehindernisse werden konsequent anerkannt und berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern daher Schutz statt Abschiebungen für Roma und die konsequente Anerkennung und Berücksichtigung gesundheitlicher Abschiebehindernisse. Link zum Original
Abschiebungen von Personen mit attestierter Suizidalität finden nicht mehr statt.
Wortlaut im Programm
Abschiebeversuche wie in Bremerhaven, wo eine Person trotz attestierter Suizidalität abgeschoben werden sollte, dürfen nicht mehr vorkommen. Link zum Original
Abschiebungen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE Bremen lehnt Abschiebungen ab und fordert für Personen, für die keinerlei Möglichkeit einer Bleibeperspektive besteht, dass die Beratung zur freiwilligen Ausreise ergebnisoffen stattfindet und nicht als Druckmittel eingesetzt werden darf. Link zum Original
Die Beratung zur freiwilligen Ausreise für Personen ohne Bleibeperspektive erfolgt ergebnisoffen und wird nicht als Druckmittel eingesetzt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE Bremen lehnt Abschiebungen ab und fordert für Personen, für die keinerlei Möglichkeit einer Bleibeperspektive besteht, dass die Beratung zur freiwilligen Ausreise ergebnisoffen stattfindet und nicht als Druckmittel eingesetzt werden darf. Link zum Original
Straftäter werden strafrechtlich verfolgt statt abgeschoben.
Wortlaut im Programm
Straftäter * innen sollen strafrechtlich verfolgt, nicht stattdessen abgeschoben werden. Link zum Original
Der Problematik sogenannter Gefährder kann nicht mit Abschiebung begegnet werden.
Wortlaut im Programm
Der Problematik der sogenannten Gefährder * innen kann nicht mit Abschiebung begegnet werden. Link zum Original
Abschiebehaft wird grundsätzlich abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen die Abschiebehaft grundsätzlich ab, mindestens muss dort aber unbeschränkter Zugang zu Rechtsberatung gewährleistet werden. Link zum Original
In der Abschiebehaft wird mindestens unbeschränkter Zugang zu Rechtsberatung gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen die Abschiebehaft grundsätzlich ab, mindestens muss dort aber unbeschränkter Zugang zu Rechtsberatung gewährleistet werden. Link zum Original
Die beim Innensenator angesiedelte Task-Force Abschiebung wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die beim Innensenator angesiedelte Task-Force Abschiebung wollen wir abschaffen. Link zum Original
Ein Legalisierungsprogramm ermöglicht Menschen ohne Aufenthaltstitel durch eine stichtagsgebundene Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen den Weg in die aufenthaltsrechtliche Legalität.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE Bremen fordert daher ein Legalisierungsprogramm, das Menschen den Weg in die aufenthaltsrechtliche Legalität ermöglicht. Dies soll in Form einer stichtagsgebundenen Aufenthaltserlaubniserteilung erfolgen. Link zum Original
Bremen und Bremerhaven schließen sich dem Netzwerk der Zufluchtsstädte an.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist, dass Bremen und Bremerhaven sich, wie Barcelona, Glasgow oder Oxford, dem Netzwerk der Zufluchtsstädte (Sanctuary Cities/ Solidarity Cities) anschließen. Link zum Original
Medizinische Untersuchungen zur Altersfestsetzung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE Bremen lehnt medizinische Untersuchungen zur Altersfestsetzung ab. Link zum Original
Für alle unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten wird ein Clearing-Verfahren durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Entscheidend für die Gewährung von Jugendhilfe ist aus unserer Sicht der pädagogische Bedarf. Da der nicht in einem einmaligen Gespräch feststellbar ist, fordern wir für alle unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten ein Clearing-Verfahren. Link zum Original
Von Geflüchteten vorgelegte Dokumente werden bei der Altersfestsetzung berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Momentan werden vorgelegte Dokumente häufig nicht berücksichtigt, das soll sich ändern. Link zum Original
Junge, zumindest teilweise minderjährige Menschen werden nicht mehr in Unterkünften ohne soziale Anbindung, Schule und adäquate Betreuung wie Zeltdachhallen im Industriegebiet untergebracht.
Wortlaut im Programm
Es darf nicht wieder vorkommen, dass junge Menschen, die zumindest teilweise minderjährig sind, in Unterkünften wie der Oslebshauser Gottlieb-Daimler-Straße untergebracht werden: Zeltdachhallen im Industriegebiet, ohne soziale Anbindung, ohne Schule und adäquate Betreuung sind unzumutbar! Link zum Original
Bei der Altersfestsetzung gilt der Grundsatz „Im Zweifel für die Minderjährigkeit“.
Wortlaut im Programm
Für uns gilt der Grundsatz »Im Zweifel für die Minderjährigkeit«, erst recht, wenn dies bereits von Gerichten bestätigt wurde. Link zum Original
Ausreichende Beratungsangebote für junge Geflüchtete werden dauerhaft abgesichert.
Wortlaut im Programm
Es braucht eine dauerhafte Absicherung ausreichender Beratungsangebote für junge Geflüchtete. Link zum Original
Ausländische Abschlüsse werden in Zusammenarbeit mit Kammern und Berufsverbänden vermehrt anerkannt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine vermehrte Anerkennung ausländischer Abschlüsse in Zusammenarbeit mit der Handels- und Handwerkskammer sowie weiterer Berufsverbände erreichen. Link zum Original
Erforderliche Nachqualifizierungen zur vollständigen Anerkennung eines ausländischen Abschlusses sind kostenlos.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass erforderliche Nachqualifizierungen zur vollständigen Anerkennung eines Abschlusses kostenlos möglich sind. Link zum Original
Die Sprachbildung erwachsener Migranten wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig muss die Sprachbildung erwachsener Migrant* innen ausgebaut werden. Link zum Original
Jobcenter und Sprachschulen arbeiten besser zusammen, um bedarfsgerechte Sprachkurse anzubieten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass Jobcenter und Sprachschulen besser zusammenarbeiten, um bedarfsgerechte Kurse anzubieten. Link zum Original
Selbstorganisierung und politische Artikulation von Migranten werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir die Selbstorganisierung und politische Artikulation stärken. Der Selbsthilfefonds aus dem Sozialetat soll daher erhöht werden, um migrantischen Gruppen, Vereinen und Initiativen die weitestgehend ehrenamtliche Arbeit zum Beispiel durch Sachkostenerstattung zu ermöglichen. Link zum Original
Der Selbsthilfefonds aus dem Sozialetat wird erhöht, um die ehrenamtliche Arbeit migrantischer Gruppen, Vereine und Initiativen etwa durch Sachkostenerstattung zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir die Selbstorganisierung und politische Artikulation stärken. Der Selbsthilfefonds aus dem Sozialetat soll daher erhöht werden, um migrantischen Gruppen, Vereinen und Initiativen die weitestgehend ehrenamtliche Arbeit zum Beispiel durch Sachkostenerstattung zu ermöglichen. Link zum Original
Menschen mit Migrationsgeschichte sollen in allen Organisationen und Institutionen, auch in Leitungsfunktionen, entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil vertreten sein.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE strebt an, dass Menschen mit Migrationsgeschichte in allen Organisationen und Institutionen wie Parlament, Gewerkschaften, Parteien oder Vereinen auch in Leitungsfunktionen entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil vertreten sind. Link zum Original
Ein Partizipationsgesetz schreibt Beteiligungsrechte migrantischer Selbstorganisationen wie des Bremer Rats für Integration fest.
Wortlaut im Programm
Außerdem wollen wir in einem Partizipationsgesetz Beteiligungsrechte migrantischer Selbstorganisationen wie des Bremer Rats für Integration festschreiben. Link zum Original
Der Bremer Rat für Integration erhält eine deutlich verbesserte Ausstattung.
Wortlaut im Programm
Der Bremer Rat für Integration braucht eine deutlich verbesserte Ausstattung und soll ähnlich wie die Zentralstelle für die Gleichberechtigung der Frau aufgebaut und gewichtet werden. Link zum Original
Der Bremer Rat für Integration wird ähnlich wie die Zentralstelle für die Gleichberechtigung der Frau aufgebaut und gewichtet.
Wortlaut im Programm
Der Bremer Rat für Integration braucht eine deutlich verbesserte Ausstattung und soll ähnlich wie die Zentralstelle für die Gleichberechtigung der Frau aufgebaut und gewichtet werden. Link zum Original
Die Verwendung sogenannter Scheinehe-Fragebögen durch das Migrationsamt wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Verdächtigungen gegenüber binationalen Partnerschaften halten wir für kontraproduktiv und lehnen die Verwendung sogenannter Scheinehe-Fragebögen durch das Migrationsamt ab. Link zum Original
Bis zum Ende von Einstiegsqualifizierung oder Ausbildung erreichen Auszubildende ein Sprachniveau von B1 oder B2.
Wortlaut im Programm
Ziel muss sein, dass bis zum Ende der EQ oder Ausbildung ein Sprachniveau von B1 bzw. B2 bei den Azubis nachweisbar ist. Link zum Original
Zu Beginn der Ausbildung werden keine künstlichen Sprachbarrieren aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Zu Beginn der Ausbildung sollten keine künstlichen Barrieren durch Sprachanforderungen aufgebaut werden, sondern die Möglichkeit geschaffen werden, auch neben der Ausbildung fachsprachliche Förderangebote zu besuchen. Link zum Original
Neben der Ausbildung können fachsprachliche Förderangebote besucht werden.
Wortlaut im Programm
Zu Beginn der Ausbildung sollten keine künstlichen Barrieren durch Sprachanforderungen aufgebaut werden, sondern die Möglichkeit geschaffen werden, auch neben der Ausbildung fachsprachliche Förderangebote zu besuchen. Link zum Original
Bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse werden durchgängig Teilanerkennungen ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse fällt nur ein Teil in die Verantwortung des Landes. Hier sollen durchgängig auch Teilanerkennungen möglich gemacht werden, die Situation durch eine eigene Landesstatistik erhellt werden und darauf aufbauend passgenaue Angebote für die am häufigsten fehlenden Zusatzqualifikationen angeboten werden. Link zum Original
Eine Landesstatistik zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse fällt nur ein Teil in die Verantwortung des Landes. Hier sollen durchgängig auch Teilanerkennungen möglich gemacht werden, die Situation durch eine eigene Landesstatistik erhellt werden und darauf aufbauend passgenaue Angebote für die am häufigsten fehlenden Zusatzqualifikationen angeboten werden. Link zum Original
Für die am häufigsten fehlenden Zusatzqualifikationen werden passgenaue Angebote gemacht.
Wortlaut im Programm
Bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse fällt nur ein Teil in die Verantwortung des Landes. Hier sollen durchgängig auch Teilanerkennungen möglich gemacht werden, die Situation durch eine eigene Landesstatistik erhellt werden und darauf aufbauend passgenaue Angebote für die am häufigsten fehlenden Zusatzqualifikationen angeboten werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.