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Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Bürgerschaftswahl Bremen 2011 · beschlossen 06.02.2011 · Original
Das Programm enthält 34 von 1.211 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 34Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 72Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 34
Der Senat setzt sich für eine bundesweite Kulturflatrate ein, die Kunstschaffende entschädigt, statt den freien Austausch von Kulturgütern im Internet zu kriminalisieren.
Wortlaut im Programm
Der freie Austausch von Kulturgütern wie Kunst, Musik und Film über das Internet bestimmt die Lebensrealität der heutigen Jugend. Anstatt dieses Verhalten zu kriminalisieren, fordern wir, dass sich der Senat für eine bundesweite Kulturflatrate einsetzt, die Kunstschaffende entschädigt. Link zum Original
Der Bremer Senat setzt sich auf Bundesebene für frei verfügbare Kultur und Information, unter anderem durch eine Kulturflatrate, ein.
Wortlaut im Programm
Kulturflatrate statt Zensur. Der neue Bremer Senat muss sich auf Bundesebene für frei verfügbare Kultur und Information, unter anderem in Form einer Kulturflatrate, einsetzen. Der freie Austausch von Kulturgütern im Internet gehört zum jugendlichen Alltag und muss gefördert statt bestraft werden Link zum Original
Öffentlicher Raum und Wände werden flächendeckend für Kunst wie Graffiti bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
flächendeckende Bereitstellung von öffentlichem Raum und Wänden für Kunst, zum Beispiel Graffiti. Link zum Original
Kulturpolitische Entscheidungen richten sich nach den kulturellen Bedürfnissen der Menschen, nicht nach Einschaltquoten oder Marktkriterien.
Wortlaut im Programm
Entscheidungen und gesetzliche Regelungen müssen den kulturellen Bedürfnissen dieser Menschen Rechnung tragen und dürfen nicht an Einschaltquoten oder nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten bewertet werden. Link zum Original
Kulturelle Teilhabe für alle wird durch bezahlbare Eintrittspreise, frühe Heranführung im Kindesalter und den Abbau von Schwellenängsten ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Gleichberechtigte und konstruktive Teilhabe für alle am kulturellen Leben zu ermöglichen, bedeutet aber nicht nur, bezahlbare Eintrittspreise zu schaffen, sondern muss auch heißen, Zugangsvoraussetzungen und Interesse für Kultur schon im Kindesalter zu schaffen und Schwellenängste abzubauen. Link zum Original
Chancen im Kulturbereich sollen nicht von der sozialen Herkunft abhängen.
Wortlaut im Programm
Auch im Kulturbereich dürfen die individuellen Chancen nicht von der sozialen Herkunft abhängig bleiben. Link zum Original
Kulturpolitik gilt als ebenso wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge wie Sozial- und Bildungspolitik.
Wortlaut im Programm
Zudem muss Kulturpolitik als ebenso wichtiger Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge gelten wie die Sozial- oder Bildungspolitik. Link zum Original
Bibliotheken, Museen, Theater und andere Kultureinrichtungen gehören zur Grundversorgung der Bevölkerung.
Wortlaut im Programm
Die Bereitstellung und Förderung kultureller Einrichtungen wie Bibliotheken, Museen, Theatern und anderen Stätten des Wissens und der Kultur gehört zur Grundversorgung der Bevölkerung. Link zum Original
Der zunehmende Ausschluss armer Menschen von kultureller Teilhabe soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Die Entwicklung, dass durch die wachsende Armut ein zunehmend größerer Teil der Bevölkerung von der Teilhabe am kulturellen Geschehen in unserer Stadt ausgeschlossen wird, muss gestoppt werden. Link zum Original
Kulturgüter erhalten öffentliche Unterstützung.
Wortlaut im Programm
Kulturgüter sind Träger von Identität, Sinn und Werten und brauchen öffentliche Unterstützung. Link zum Original
Kulturschaffende, auch in Quartieren und kleinen Initiativen, erhalten Planungssicherheit.
Wortlaut im Programm
Kultur findet zudem nicht nur in großen Projekten statt, sondern auch und gerade in den Quartieren und kleinen innovativen Gemeinschaften. Dazu bedarf es einer Planungssicherheit für die Kulturschaffenden. Link zum Original
Stadtbibliothek, Volkshochschule, Museen, Theater, Filmförderung, Musikschule, Bürgerhäuser und Stadtteilkultur erhalten eine zuverlässige, ausreichende und kalkulierbare Grundfinanzierung.
Wortlaut im Programm
Auch in Zukunft müssen die bestehenden städtischen Einrichtungen der kulturellen Grundversorgung wie Stadtbibliothek, Volkshochschule, Museen, Theater, Filmförderung, Musikschule sowie Bürgerhäuser und die Kultureinrichtungen und –initiativen in den Stadtteilen eine zuverlässige, finanziell ausreichende und kalkulierbare Grundfinanzierung erhalten, damit sie ihrem gesellschaftlichem Auftrag gerecht werden können! Link zum Original
Für ein kulturpolitisches Aktionsprogramm werden zusätzlich 2,5 Millionen Euro in den Kulturhaushalt eingestellt.
Wortlaut im Programm
n Kulturpolitisches Aktionsprogramm. Hierfür sind 2,5 Millionen Euro zusätzlich in den Kulturhaushalt einzustellen. Aus diesem Programm sollen freie Kultur-, Kunst- und Musikinitiativen mit Fördergeldern für Projektmittel und Finanzierungen für ABM-Stellen unterstützt werden. Zudem sollen mit diesen Mitteln innovative Kooperationen zwischen Kultureinrichtungen/Kulturinitiativen und Kindergärten, Schulen bzw. Jugendgruppen gefördert/ bezuschusst werden. Link zum Original
Aus dem kulturpolitischen Aktionsprogramm werden freie Kultur-, Kunst- und Musikinitiativen mit Projektmitteln und Mitteln für ABM-Stellen unterstützt.
Wortlaut im Programm
n Kulturpolitisches Aktionsprogramm. Hierfür sind 2,5 Millionen Euro zusätzlich in den Kulturhaushalt einzustellen. Aus diesem Programm sollen freie Kultur-, Kunst- und Musikinitiativen mit Fördergeldern für Projektmittel und Finanzierungen für ABM-Stellen unterstützt werden. Zudem sollen mit diesen Mitteln innovative Kooperationen zwischen Kultureinrichtungen/Kulturinitiativen und Kindergärten, Schulen bzw. Jugendgruppen gefördert/ bezuschusst werden. Link zum Original
Aus dem kulturpolitischen Aktionsprogramm werden Kooperationen zwischen Kultureinrichtungen und Kindergärten, Schulen oder Jugendgruppen gefördert.
Wortlaut im Programm
n Kulturpolitisches Aktionsprogramm. Hierfür sind 2,5 Millionen Euro zusätzlich in den Kulturhaushalt einzustellen. Aus diesem Programm sollen freie Kultur-, Kunst- und Musikinitiativen mit Fördergeldern für Projektmittel und Finanzierungen für ABM-Stellen unterstützt werden. Zudem sollen mit diesen Mitteln innovative Kooperationen zwischen Kultureinrichtungen/Kulturinitiativen und Kindergärten, Schulen bzw. Jugendgruppen gefördert/ bezuschusst werden. Link zum Original
Die Mittel der Beiräte werden um einen zweckgebundenen Kulturbonus von 700 000 Euro für kulturelle Aktivitäten im Stadtteil erhöht.
Wortlaut im Programm
n Stadtteilkultur. Die Mittel, die den Beiräten für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt werden, sollen um einen »Kulturbonus« von 700 000 Euro erhöht werden. Diese Mittel sind zweckgebunden für kulturelle Belange/Aktivitäten im Stadtteil, zum Beispiel für Kunstprojekte von Jugendlichen mit migrantischem Hintergrund. Link zum Original
Es wird geprüft, ob Mittel für Großprojekte wie Botanika, Seebühne und Musicaltheater gestoppt und in kulturelle Grundversorgung und Stadtteilkultur umgeleitet werden können.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich werden wir überprüfen, inwieweit Mittel für Großprojekte wie zum Beispiel den Umbau der Botanika, die Seebühne sowie mögliche neue Finanzspritzen für das Musicaltheater gestoppt werden und diese Gelder kurz- oder langfristig in die kulturelle Grundversorgung und kulturelle Projekte in den Stadtteilen umgeleitet werden können. Link zum Original
Das Kulturleben in allen Stadtteilen wird unterstützt und allen der auch finanzielle Zugang zur Kultur ermöglicht.
Wortlaut im Programm
So werden wir das Kulturleben in allen Stadtteilen unterstützen und ausbauen, Freiräume für die kulturelle Selbstbestimmung aller Altersgruppen gewährleisten und allen den Zugang und die Teilhabe an Kultur – auch finanziell – ermöglichen. Link zum Original
Kulturpolitische Schwerpunkte liegen bei Kindern, Jugendlichen, Seniorinnen und Senioren sowie Migrantinnen und Migranten.
Wortlaut im Programm
Einen Schwerpunkt werden wir bei Kindern, Jugendlichen, Senior/-innen und Migrant/-innen setzen. Link zum Original
Der föderale öffentlich-rechtliche Rundfunk in einer dualen Rundfunkordnung wird bejaht.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE bekennt sich zum föderalen öffentlichrechtlichen Rundfunk in einer dualen Rundfunkordnung in Deutschland. Link zum Original
Bestand und Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden auch in der digitalen Medienwelt gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Wir fordern alle politisch Verantwortlichen auf, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Bestand und die Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auch in der Welt der digitalen Medien und des Internets zu gewährleisten. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk dient nicht den Interessen von Parteien oder Lobbygruppen.
Wortlaut im Programm
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gehört allen Menschen in diesem Lande, er dient nicht den Interessen der politischen Parteien oder anderer Lobbygruppen. Link zum Original
Der derzeitige ARD-Finanzausgleich wird als unzureichend kritisiert, weil er kleine Sender wie Radio Bremen gefährdet.
Wortlaut im Programm
Wir kritisieren, dass der derzeitige Finanzausgleich nur unzureichend ausgestaltet ist und damit die Existenz der kleinen Sender, unter anderem Radio Bremen, gefährdet. Link zum Original
Radio Bremen bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für den Erhalt von Radio Bremen ein. Link zum Original
Die Rundfunkkommission der Länder soll schnellstmöglich eine Lösung finden, die die Finanzierung aller Rundfunkanstalten langfristig sichert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE erwartet von der Rundfunkkommission der Länder eine intensive Beschäftigung mit dem Thema, um schnellstmöglich eine Lösung zu finden, die den Finanzbedarf zur langfristigen Existenz aller Rundfunkanstalten sichert. Link zum Original
Die ARD-Finanzausgleichsmasse wird auf mindestens 2,0 Prozent angehoben.
Wortlaut im Programm
n die Finanzausgleichsmasse wird zukünftig auf eine Größenordnung von mindestens 2,0 Prozent angehoben, um die Funktionsfähigkeit der kleinen Anstalten dauerhaft sicherzustellen Link zum Original
Es soll diskutiert werden, ob sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk über Werbung finanzieren soll und ob Medienanalysen zur Überprüfung seines Auftrags geeignet sind.
Wortlaut im Programm
n eine Diskussion, ob sich öffentlich-rechtlicher Rundfunk unter anderem über Werbung finanzieren soll und ob die derzeitigen Medienanalysen geeignet und notwendig sind, den Verfassungsauftrag öffentlich-rechtlicher Sender zu überprüfen und zu belegen. Link zum Original
Die Kontrollgremien der öffentlich-rechtlichen Sender werden reformiert.
Wortlaut im Programm
n eine Reform der Kontrollgremien der öffentlich rechtlichen Sender. Link zum Original
Die Kontrollorgane der Sender sollen staatsfern sein.
Wortlaut im Programm
Wir stehen unbedingt hinter der Forderung, dass die Kontrollorgane der Sender staatsfern zu sein haben. Link zum Original
Bürgermedien und Offene Kanäle bleiben erhalten und werden technisch weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für den Erhalt und die technische Weiterentwicklung von Bürgermedien und Offenen Kanälen ein. Link zum Original
Gedenkstättenarbeit wie das Projekt Stolpersteine darf weder tagespolitischen Entscheidungen noch Sparvorgaben ausgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Gedenkstättenarbeit wie etwa das Projekt »Stolpersteine« ist eine historische Notwendigkeit, die weder tagespolitischen Entscheidungen noch dem generellen Spardiktat ausgesetzt werden darf. Link zum Original
Wissenschaftliche Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und pädagogische Vermittlung an junge Generationen werden enger verzahnt.
Wortlaut im Programm
Wissenschaftliche Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und pädagogisches Vermitteln der Geschehnisse an die jungen Generationen sollte enger verzahnt werden. Link zum Original
Kommunale Filmprogramme, interkulturelle Begegnungen in Sport und Musik sowie Rundgänge zu Migrationsgeschichte und Faschismus werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Förderung kommunaler Filmprogramme, interkultureller sportlicher und musikalischer Begegnungen, sozialräumliche Rundgänge zu Migrationsgeschichte sowie Entstehung und Folgen des Faschismus. Link zum Original
Kultur und Sport sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir bestehen darauf, dass unsere Gesellschaft kinderfreundlicher und familienfreundlicher werden kann, dass mehr Freiraum für die Jugend, mehr Einfluss für Frauen, mehr Integration bei gegenseitiger Anerkennung für Menschen mit Migrationshintergrund, mehr Angebote, Einbindung und Wertschätzung für Senior/-innen, mehr Kultur und Sport machbar und richtig ist. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.