Linke · Baden-Württemberg plus sozial
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Baden-Württemberg 2016 · Original
Das Programm enthält 26 von 1.034 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 26Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 44Seiten im Original
- 2016Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 26
Die Belastungen durch Feinstaub, Lärm und Verkehrsstaus sollen gesenkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den öffentlichen Personennahverkehr ausbauen, die Fahrpreise deutlich senken, die Belastungen durch Feinstaub, Lärm und Verkehrsstaus senken. Link zum Original
Der sozialökologische Umbau soll vorangetrieben werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den dringend nötigen sozialökologischen Umbau vorantreiben. Link zum Original
Der Verbrauch von Ressourcen, Energie, Boden und Wasser soll sich an der Chance künftiger Generationen auf ein menschenwürdiges Leben bemessen.
Wortlaut im Programm
Denn wir sind davon überzeugt, dass zukünftigen Generationen die Chance auf ein menschenwürdiges Leben zusteht. Danach ist der Verbrauch an Ressourcen und Energie, Boden und Wasser zu bemessen. Link zum Original
Ein auf kapitalistischem Wachstum beruhender „Green New Deal“ wird als Lösung abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Der auf kapitalistischem Wirtschaftswachstum basierende „Green New Deal“ ist keine Lösung. Link zum Original
Die gesamte Industriegesellschaft soll sozial-ökologisch umgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Perspektivisch brauchen wir die sozial-ökologische Konversion der gesamten Industriegesellschaft. Link zum Original
Investitionen in nachhaltigen Verkehr, Transport und Wärmeerzeugung sollen verstärkt werden.
Wortlaut im Programm
Investitionen in nachhaltigen Verkehr, Transport und Wärmeerzeugung sind zu forcieren. Link zum Original
Recycling soll Vorrang vor Müllverbrennung haben, die nicht als umweltschonende Energiegewinnung gilt.
Wortlaut im Programm
Recyceln ist besser als verbrennen. Müllverbrennung ist keine umweltschonende Energiegewinnung, sondern aufgrund des produzierten Feinstaubs gesundheitsgefährdend. Link zum Original
Städtische und regionale Umweltzonen werden eingeführt.
Wortlaut im Programm
In den Städten wollen wir, dass verkehrsberuhigte Anwohnerbereiche systematisch ausgeweitet und städtische und regionale Umweltzonen eingeführt werden. Link zum Original
Statt Monokulturen soll es mehr naturnahe Mischwälder geben.
Wortlaut im Programm
Mehr naturnahe Mischwälder statt anfälliger Monokulturen. Link zum Original
Ein flächendeckendes System von Landschaftserhaltungsverbänden soll naturschutzorientierte Regionalentwicklung und die Umsetzung der Natura-2000-Managementpläne fördern.
Wortlaut im Programm
Es wird ein flächendeckendes System von Landschaftserhaltungsverbänden aufgebaut, die eine naturschutzorientierte Regionalentwicklung fördern und besonders die Umsetzung der Managementpläne für Natura 2000-Gebiete durch eine Beratung von Land- und Forstwirten und Organisation der Landschaftspflege organisieren. Link zum Original
Der Anteil der Bannwälder wird erhöht, um die Ziele der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt zu erfüllen.
Wortlaut im Programm
Den Anteil der Bannwälder wollen wir erhöhen (In Baden-Württemberg sind Bannwälder Totalreservate, in denen jegliche Nutzung per Rechtsverordnung verboten ist), um die Ziele der Nationalen Strategie zur Sicherung der Biologischen Vielfalt zu erfüllen. Link zum Original
Der Naturschutz wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Naturschutz stärken und die Natur vor Privatisierung schützen. Link zum Original
Die Natur soll vor Privatisierung geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Naturschutz stärken und die Natur vor Privatisierung schützen. Link zum Original
Geschützte Flächen bleiben in öffentlicher Hand, außer bei Übertragung an Umwelt- und Naturschutzverbände.
Wortlaut im Programm
Mit Ausnahme von Umwelt- und Naturschutzverbänden als neuen Eigentümern sollen die geschützten Flächen in öffentlicher Hand bleiben. Link zum Original
Der Flächenverbrauch wird reduziert.
Wortlaut im Programm
Der Flächenverbrauch muss reduziert werden. Link zum Original
Es soll mehr unzerschnittene, verkehrsarme Landschaftsräume geben.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen mehr unzerschnittene verkehrsarme Landschaftsräume. Link zum Original
Durch Straßen zerschnittene Waldflächen sollen über Naturbrücken wieder verbunden werden.
Wortlaut im Programm
Die durch den Straßenbau zerschnittenen Waldflächen müssen durch „Naturbrücken“ wieder zu größeren zusammenhängenden Lebensräumen verbunden werden. Link zum Original
Grünzüge, Grünzäsuren und Streuobstwiesen sollen vor jedem baulichen Eingriff bewahrt werden.
Wortlaut im Programm
Besonders schützenswerte Flächen wie Grünzüge, Grünzäsuren und Streuobstwiesen müssen vor jedem baulichen Eingriff bewahrt werden. Link zum Original
Für Erhalt und Ausbau von Schutzgebieten sowie Renaturierung werden ausreichend Mittel bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Um Schutzgebiete zu erhalten und auszubauen sowie für Renaturierung müssen ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Der Schutz der Biodiversität wird in die Landesverfassung aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Den Schutz der Biodiversität (Artenschutz) in die Landesverfassung aufzunehmen. Link zum Original
Ein Moorschutzprogramm wird erarbeitet und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Ein Moorschutzprogramm zu erarbeiten und umzusetzen. Ziel ist eine moorfördernde Landbewirtschaftung sowie die Renaturierung von Mooren in Baden-Württemberg. Link zum Original
Moore sollen durch moorfördernde Landbewirtschaftung geschützt und renaturiert werden.
Wortlaut im Programm
Ein Moorschutzprogramm zu erarbeiten und umzusetzen. Ziel ist eine moorfördernde Landbewirtschaftung sowie die Renaturierung von Mooren in Baden-Württemberg. Link zum Original
Ein Landesprogramm zur grünen Infrastruktur soll einen verbindlichen Biotopverbundplan für mindestens zehn Prozent der Landesfläche umsetzen.
Wortlaut im Programm
Ein Landesprogramm zur Förderung der „Grünen Infrastruktur“ – die zeitnahe Vorlage und Umsetzung eines landesweiten, flächenscharfen und behördenverbindlichen Biotopverbundplanes für mindestens 10 % der Landesfläche. Link zum Original
Die Biotopverbundplanung wird in Landesentwicklungsplan, Regionalplänen und Bauleitplänen gesichert.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung und Sicherung der Biotopverbundplanung in den Flächenplanungen im Land (Landesentwicklungsplan, Regionalpläne, Bauleitpläne usw.). Link zum Original
Ein Finanzierungsinstrument soll den Erhalt der Natura-2000-Gebiete sichern.
Wortlaut im Programm
Ein Finanzierungsinstrument, um das Europäische Naturerbe Natura 2000 zu erhalten. Link zum Original
Holzvorräte sowie Alt- und Totholzanteil in den Wäldern sollen deutlich erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Die Holzvorräte im Wald wie auch der Alt- und Totholzanteil müssen deutlich erhöht werden, denn naturnahe Wälder sind wichtige Kohlenstoffsenken für den Klimaschutz. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.