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Linke BW · Baden-Württemberg plus sozial

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Baden-Württemberg 2016 · Original

Das Programm enthält 38 von 1.034 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 38
  1. Die flächenbezogene Agrarförderung, die Großbetriebe gegenüber Kleinbetrieben bevorzugt, soll geändert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Noch immer werden landwirtschaftliche Betriebe flächenbezogen subventioniert. Damit werden weiter die großen Betriebe der industrialisierten Landwirtschaft mehr gefördert als die Kleinbetriebe. Das wollen wir ändern! Link zum Original
  2. Es sollen Rahmenbedingungen für eine ökologische Landwirtschaft geschaffen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es müssen Rahmenbedingungen für eine ökologisch richtige Landwirtschaft geschaffen werden. Link zum Original
  3. Ökologisch wirtschaftende Betriebe erhalten einen finanziellen Ausgleich für entgangene Einnahmen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen Betriebe, die ökologisch tätig sind, zum Ausgleich für entgangene Einnahmen finanziell fördern. Link zum Original
  4. Alle Beschäftigten in der Landwirtschaft sollen durch faire Preise gerecht entlohnt werden.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE setzt sich deshalb für eine gerechte Entlohnung durch ehrliche Preise für alle Beschäftigten in der Landwirtschaft ein. Link zum Original
  5. Alle sollen Zugang zu gesunden, ökologischen und fair produzierten Nahrungsmitteln haben.

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    Wortlaut im Programm
    Zugang zu gesunden, ökologischen und fair produzierten Nahrungsmitteln für alle. Link zum Original
  6. Landwirtschaftliche Betriebe erhalten Anreize zur Umstellung auf ökologische und nachhaltige Bewirtschaftung.

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    Wortlaut im Programm
    Anreize für landwirtschaftliche Betriebe, auf eine ökologische und nachhaltige Bewirtschaftung umzustellen. Link zum Original
  7. Die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Förderung der regionalen Vermarktung und Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Link zum Original
  8. Regionale Wirtschaftskreisläufe werden gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Förderung der regionalen Vermarktung und Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Link zum Original
  9. Höchstquoten für das Verhältnis von Tierbestand und Wirtschaftsfläche sollen Grundwasser schützen und Futtermittelimporte senken.

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    Wortlaut im Programm
    Produktionsmengen zu decken, das Grundwasser zu schützen und Futtermittelimporte zu vermindern – etwa durch das Festlegen von Höchstquoten für das Verhältnis von Tierbestand und Wirtschaftsfläche. Link zum Original
  10. Gentechnisch verändertes Saat- und Pflanzgut wird verboten.

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    Wortlaut im Programm
    Genmanipuliertes Saat- und Pflanzengut und den Import genmanipulierter Produkte zu verbieten. Link zum Original
  11. Der Import gentechnisch veränderter Produkte wird verboten.

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    Wortlaut im Programm
    Genmanipuliertes Saat- und Pflanzengut und den Import genmanipulierter Produkte zu verbieten. Link zum Original
  12. Die Erforschung natürlicher Pflanzenschutzmittel wird finanziell gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Geld für die Erforschung natürlicher Pflanzenschutzmittel. Link zum Original
  13. Die industrielle Massentierhaltung wird verboten.

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    Wortlaut im Programm
    Verbot der industriellen Massentierhaltung. Link zum Original
  14. Tiere sollen artgerecht mit genügend Auslauf und Bewegungsmöglichkeiten gehalten werden.

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    Wortlaut im Programm
    Artgerechte Tierhaltung mit genügend Auslauf und Bewegungsmöglichkeiten. Link zum Original
  15. Schmerzhafte Eingriffe an Tieren ohne schmerzstillende Mittel werden verboten.

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    Wortlaut im Programm
    Verbot von schmerzhaften Eingriffen in den Tierkörper ohne schmerzstillende Mittel. Link zum Original
  16. Für den Einsatz von Medikamenten, vor allem Antibiotika, in der Tieraufzucht gelten strenge Regeln.

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    Wortlaut im Programm
    Strenge Regeln für den Einsatz von Medikamenten in der Tieraufzucht, vor allem von Antibiotika. Link zum Original
  17. Die Lebensmittelversorgung soll regional autonom sein.

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    Wortlaut im Programm
    Die Regionale Autonomie bei Lebensmitteln, eine Verteuerung des Transports von Lebensmitteln und Unabhängigkeit vom Import biologisch erzeugter Lebensmittel. Link zum Original
  18. Der Transport von Lebensmitteln soll verteuert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Regionale Autonomie bei Lebensmitteln, eine Verteuerung des Transports von Lebensmitteln und Unabhängigkeit vom Import biologisch erzeugter Lebensmittel. Link zum Original
  19. Die Versorgung mit biologisch erzeugten Lebensmitteln soll unabhängig von Importen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Regionale Autonomie bei Lebensmitteln, eine Verteuerung des Transports von Lebensmitteln und Unabhängigkeit vom Import biologisch erzeugter Lebensmittel. Link zum Original
  20. Das Bewusstsein für gesunde Ernährung wird auch in Bildungseinrichtungen gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Förderung des Bewusstseins für gesunde Ernährung auch in Bildungseinrichtungen. Link zum Original
  21. Urban Gardening wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Förderung des Urban Gardening. Link zum Original
  22. Das Personal in den Forstämtern wird aufgestockt, um die Mechanisierung und damit Schäden an Wäldern zu verringern.

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    Wortlaut im Programm
    Das Personal in den Forstämtern muss aufgestockt werden, damit die Mechanisierung in der Forstbewirtschaftung gemindert wird, um die Schädigung der Forste und Wälder auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Link zum Original
  23. In der Forstwirtschaft sollen bodenschonende Methoden angewandt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Bodenschonende Abbaumethoden. Link zum Original
  24. In der Forstwirtschaft soll es keine Dumpinglöhne geben.

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    Wortlaut im Programm
    Keine Dumpinglöhne in der Forstwirtschaft. Link zum Original
  25. Im Landeswaldgesetz werden Standards für eine natur-, umwelt- und klimaverträgliche Forstwirtschaft festgeschrieben.

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    Wortlaut im Programm
    Im Landeswaldgesetz sollen Standards für eine natur-, umwelt- und klimaverträgliche Forstwirtschaft festgeschrieben werden. Dazu gehören besonders der Vorrang der Naturverjüngung vor forstlichen Pflanzungen, die Einzelstammnutzung und Femelschlag (Parzellen, Femelbetrieb ist eine Form des Auslichtens) vor flächigen Räumungen und angepasste Wilddichten. Link zum Original
  26. Naturverjüngung erhält Vorrang vor forstlichen Pflanzungen.

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    Wortlaut im Programm
    Im Landeswaldgesetz sollen Standards für eine natur-, umwelt- und klimaverträgliche Forstwirtschaft festgeschrieben werden. Dazu gehören besonders der Vorrang der Naturverjüngung vor forstlichen Pflanzungen, die Einzelstammnutzung und Femelschlag (Parzellen, Femelbetrieb ist eine Form des Auslichtens) vor flächigen Räumungen und angepasste Wilddichten. Link zum Original
  27. Einzelstammnutzung und Femelschlag erhalten Vorrang vor flächigen Räumungen.

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    Wortlaut im Programm
    Im Landeswaldgesetz sollen Standards für eine natur-, umwelt- und klimaverträgliche Forstwirtschaft festgeschrieben werden. Dazu gehören besonders der Vorrang der Naturverjüngung vor forstlichen Pflanzungen, die Einzelstammnutzung und Femelschlag (Parzellen, Femelbetrieb ist eine Form des Auslichtens) vor flächigen Räumungen und angepasste Wilddichten. Link zum Original
  28. Die Wilddichten sollen angepasst werden.

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    Wortlaut im Programm
    Im Landeswaldgesetz sollen Standards für eine natur-, umwelt- und klimaverträgliche Forstwirtschaft festgeschrieben werden. Dazu gehören besonders der Vorrang der Naturverjüngung vor forstlichen Pflanzungen, die Einzelstammnutzung und Femelschlag (Parzellen, Femelbetrieb ist eine Form des Auslichtens) vor flächigen Räumungen und angepasste Wilddichten. Link zum Original
  29. Veterinär- und Lebensmittelüberwachung werden besser ausgestattet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verbraucherzentrale besser auszustatten, ebenso die Veterinär- und Lebensmittelüberwachung. Wir wollen mehr Kontrollen und eine bessere Reaktionsfähigkeit. Link zum Original
  30. Es soll mehr Lebensmittelkontrollen und eine bessere Reaktionsfähigkeit geben.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verbraucherzentrale besser auszustatten, ebenso die Veterinär- und Lebensmittelüberwachung. Wir wollen mehr Kontrollen und eine bessere Reaktionsfähigkeit. Link zum Original
  31. Lebensmittel sollen transparent und verständlich gekennzeichnet werden, zum Beispiel mit einer Ampel.

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    Wortlaut im Programm
    Eine transparente und verständliche Lebensmittelkennzeichnung, zum Beispiel die Ampelkennzeichnung. Genmanipulierte Produkte müssen deutlich als solche erkennbar sein. Link zum Original
  32. Gentechnisch veränderte Produkte sollen deutlich gekennzeichnet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Eine transparente und verständliche Lebensmittelkennzeichnung, zum Beispiel die Ampelkennzeichnung. Genmanipulierte Produkte müssen deutlich als solche erkennbar sein. Link zum Original
  33. Mit Tieren soll artgerecht umgegangen werden.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE setzt sich für einen artgerechten Umgang mit Tieren ein. Link zum Original
  34. Alle Primatenversuche im Land werden eingestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Primatenversuche in Baden-Württemberg einzustellen. Link zum Original
  35. Grausame Tierversuche sollen durch tierversuchsfreie Methoden ersetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Grausame Tierversuche durch tierversuchsfreie Forschungs- und Testmethoden zu ersetzen. Link zum Original
  36. Alle zoologischen Einrichtungen sollen schnell an die Mindesthaltungsrichtlinie für Säugetiere von 2014 angepasst werden.

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    Wortlaut im Programm
    Schnelle Anpassung aller Zoologischen Einrichtungen an die 20 14 erlassene Mindesthaltungsrichtlinie für Säugetiere des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Link zum Original
  37. Kommunale Verbote von Zirkusbetrieben mit Wildtieren sollen gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Kommunale Verbote von Zirkusbetrieben mit Wildtieren zu fördern. Link zum Original
  38. Es soll ein Gefahrtiergesetz geben, das die private Haltung gefährlicher Tiere regelt.

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    Wortlaut im Programm
    Ein Gefahrtiergesetz. In vielen anderen Bundesländern dürfen giftige Schlangen oder gefährliche Tiere wie Tiger nicht mehr privat gehalten werden. In Baden-Württemberg dagegen ist der Bereich noch gänzlich ungeregelt. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

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