Linke · Baden-Württemberg plus sozial
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Baden-Württemberg 2016 · Original
Das Programm enthält 81 von 1.034 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 81Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 44Seiten im Original
- 2016Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 81
Privatisierte Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sollen in nicht-kommerzielle Trägerschaften überführt werden.
Wortlaut im Programm
Privatisierte Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen wollen wir in nicht-kommerzielle Trägerschaften überführen. Link zum Original
Gesundheit gilt als Menschenrecht.
Wortlaut im Programm
Wir sagen: Gesundheit ist Menschenrecht. Sie zu schützen, wiederherzustellen und dauerhaft zu sichern ist eine öffentliche Aufgabe. Link zum Original
Schutz, Wiederherstellung und Sicherung der Gesundheit sind eine öffentliche Aufgabe.
Wortlaut im Programm
Wir sagen: Gesundheit ist Menschenrecht. Sie zu schützen, wiederherzustellen und dauerhaft zu sichern ist eine öffentliche Aufgabe. Link zum Original
Niemand wird wegen sozialer Herkunft, Einkommen, Vermögen oder anderer Merkmale von Gesundheitsleistungen ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Niemand darf auf Grund seiner sozialen Herkunft, seines Einkommens, Vermögens oder sonstiger sozialer oder persönlicher Merkmale von Gesundheitsleistungen ausgeschlossen werden. Die Kosten hierfür dürfen nicht immer weiter auf die Menschen abgewälzt werden. Link zum Original
Die Kosten für Gesundheitsleistungen werden nicht weiter auf die Menschen abgewälzt.
Wortlaut im Programm
Niemand darf auf Grund seiner sozialen Herkunft, seines Einkommens, Vermögens oder sonstiger sozialer oder persönlicher Merkmale von Gesundheitsleistungen ausgeschlossen werden. Die Kosten hierfür dürfen nicht immer weiter auf die Menschen abgewälzt werden. Link zum Original
Das Land setzt sich im Bundesrat für die Rückkehr zur paritätisch finanzierten Krankenversicherung ein.
Wortlaut im Programm
zur paritätisch finanzierten Krankenversicherung zurückzukehren, in die Beschäftigte und Arbeitgeber zu gleichen Anteilen einzahlen, Link zum Original
Das Land setzt sich im Bundesrat dafür ein, die gesetzliche Krankenversicherung zu einer solidarischen Gesundheitsversicherung für alle Einkommen und Einkommensquellen weiterzuentwickeln.
Wortlaut im Programm
die gesetzliche Krankenversicherung zu einer solidarischen Gesundheitsversicherung weiterzuentwickeln, in die alle nach ihrem Einkommen einzahlen und alle Einkommensquellen einbezogen werden, Link zum Original
Die Betriebskosten von Krankenhäusern werden am Bedarf orientiert finanziert.
Wortlaut im Programm
dass die Betriebskosten von Krankenhäusern am Bedarf orientiert finanziert werden. Link zum Original
Kliniken werden mit genügend Personal ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Die Kliniken müssen mit genügend Personal ausgestattet werden. Link zum Original
Krankenhäuser dürfen keine Gewinne machen.
Wortlaut im Programm
Krankenhäuser sollen keine Gewinne machen dürfen. Link zum Original
Etwaige Gewinne fließen vollständig in die Gesundheitsversorgung zurück.
Wortlaut im Programm
Etwaige Gewinne sollen vollständig in die Gesundheitsversorgung zurückfließen. Link zum Original
Eine gesetzliche Personalbemessung für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime wird eingeführt und außerhalb der Fallpauschalen finanziert.
Wortlaut im Programm
dass eine gesetzliche Personalbemessung für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und ihre Finanzierung außerhalb der Fallpauschalen eingesetzt wird. Link zum Original
Soziale Berufe und besonders Pflegeberufe werden aufgewertet.
Wortlaut im Programm
dass soziale Berufe und besonders die Pflegeberufe aufgewertet werden. Link zum Original
Die Preise für Arzneimittel und medizinische Geräte werden strikt reguliert.
Wortlaut im Programm
die Preise für Arzneimittel und medizinische Geräte strikt zu regulieren, vor allem die meist stark überhöhten Preise bei neu entwickelten und vor kurzem zugelassenen Arzneimittel zu senken. Link zum Original
Die Preise neu zugelassener Arzneimittel werden gesenkt.
Wortlaut im Programm
die Preise für Arzneimittel und medizinische Geräte strikt zu regulieren, vor allem die meist stark überhöhten Preise bei neu entwickelten und vor kurzem zugelassenen Arzneimittel zu senken. Link zum Original
Die Unterfinanzierung der stationären Versorgung in Krankenhäusern wird beendet.
Wortlaut im Programm
Die stationäre Versorgung in Krankenhäusern ist permanent unterfinanziert. Das muss geändert werden. Link zum Original
Tatsächliche Kosten und absehbare Kostensteigerungen werden vollständig und zeitnah in die Fallpauschalen eingerechnet.
Wortlaut im Programm
Die wirklichen Kosten und die absehbaren Kostensteigerungen müssen in voller Höhe und zeitnah in die Fallpauschalen eingerechnet werden. Link zum Original
Steigende Personalkosten durch Tariferhöhungen und die Fachpersonalquote werden Krankenhäusern voll ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Die Steigerung von Personalkosten durch tarifliche Lohnerhöhungen und das Einhalten der Fachpersonalquote muss voll ausgeglichen werden. Krankenhäuser ohne Tarifbindung erhalten diesen Ausgleich nicht. Link zum Original
Krankenhäuser ohne Tarifbindung erhalten keinen Ausgleich steigender Personalkosten.
Wortlaut im Programm
Die Steigerung von Personalkosten durch tarifliche Lohnerhöhungen und das Einhalten der Fachpersonalquote muss voll ausgeglichen werden. Krankenhäuser ohne Tarifbindung erhalten diesen Ausgleich nicht. Link zum Original
Selektive Verträge zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern, die die Konkurrenz der Kliniken verschärfen, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen alle Versuche abwehren, durch selektive Verträge zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern beziehungsweise Krankenhausketten die Konkurrenz der Krankenhäuser untereinander noch mehr zu verschärfen (Einkaufsmodell). Link zum Original
Krankenhausinvestitionen werden nicht in die Fallpauschalen eingerechnet.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE lehnt es ab, Krankenhausinvestitionen in die Fallpauschalen einzurechnen. Link zum Original
Die Krankenhausbedarfspläne des Landes werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Krankenhausbedarfspläne des Landes, die den Ausschlag für Investitionen geben, stärken. Link zum Original
Gesundheitspolitische Beiräte aus Regionen, Patienten, Beschäftigten, Kassen und Leistungserbringern stellen den Bedarf fest.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gesundheitspolitische Beiräte aus Vertreterinnen und Vertretern der Regionen, der Patientinnen und Patienten, der Beschäftigten, der Kassen und der Leistungserbringer bilden, die den Bedarf feststellen. Link zum Original
Das Land finanziert die notwendigen Investitionen der Krankenhäuser einschließlich der Universitätskliniken vollständig.
Wortlaut im Programm
Das Land Baden-Württemberg muss seiner gesetzlichen Verpflichtung nachkommen: Es muss die notwendigen Investitionen der baden-württembergischen Krankenhäuser (einschließlich der Universitätskliniken) so finanzieren, dass zusätzliche Belastungen für die Kommunen und Krankenhäuser unterbleiben. Link zum Original
Das Fördervolumen für Krankenhausinvestitionen wird auf mindestens 660 Millionen Euro erhöht.
Wortlaut im Programm
Das Fördervolumen muss mindestens auf 660 Mio. Euro erhöht und der Investitionsstau dringend abgebaut werden. Link zum Original
Der Investitionsstau bei Krankenhäusern wird abgebaut.
Wortlaut im Programm
Das Fördervolumen muss mindestens auf 660 Mio. Euro erhöht und der Investitionsstau dringend abgebaut werden. Link zum Original
Zusätzliche Stellen in den Krankenhäusern werden finanziert.
Wortlaut im Programm
Zusätzliche Stellen in den Krankenhäusern müssen finanziert werden. Link zum Original
Öffentliche Krankenhäuser werden durch Kooperationen und Spezialisierungen am Bedarf ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Krankenhäuser müssen durch Kooperationen und Spezialisierungen am Bedarf der Bevölkerung ausgerichtet werden. Dabei darf die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung nicht gefährdet werden. Link zum Original
Die flächendeckende Krankenhausversorgung bleibt gesichert.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Krankenhäuser müssen durch Kooperationen und Spezialisierungen am Bedarf der Bevölkerung ausgerichtet werden. Dabei darf die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung nicht gefährdet werden. Link zum Original
Der Verkauf öffentlicher Krankenhäuser an private Klinikbetreiber wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen den Verkauf von öffentlichen Krankenhäusern an private Klinikbetreiber ab. Link zum Original
Private Kliniken werden in die öffentliche Hand zurückgeführt.
Wortlaut im Programm
Private Kliniken müssen in die öffentliche Hand zurückgeführt werden. Link zum Original
Die sieben Zentren für Psychiatrie und die vier Universitätskliniken bleiben Anstalten des öffentlichen Rechts und werden nicht privatisiert.
Wortlaut im Programm
Die sieben Zentren für Psychiatrie und die vier Universitätskliniken müssen als Anstalten des Öffentlichen Rechts erhalten bleiben und dürfen nicht in private Trägerschaft überführt werden. Link zum Original
Eine Pflegekammer wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine Pflegekammer, da sie für die Pflegebeschäftigten Zwangsbeiträge und Sanktionen bringt, aber keine Änderungen der Verhältnisse, unter denen die Pflegekräfte arbeiten müssen. Link zum Original
Die tägliche Zuzahlung von 10 Euro bei stationärer Behandlung wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die täglichen Zuzahlungen in Höhe von 10 Euro in den ersten 28 Tagen bei stationärer Behandlung werden abgeschafft. Link zum Original
Die Kämpfe der Krankenhausbeschäftigten und von ver.di für bessere Arbeitsbedingungen und Versorgung werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützt daher die politischen und betrieblichen Kämpfe der Krankenhausbeschäftigten und ihrer Gewerkschaft ver.di für bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Versorgung der Patientinnen und Patienten. Link zum Original
Die ambulante Gesundheitsversorgung wird stärker am Bedarf ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die ambulante Gesundheitsversorgung muss dem Bedarf besser gerecht werden. Link zum Original
Die Trennung von ambulanter und stationärer Versorgung wird aufgehoben.
Wortlaut im Programm
die Trennung von ambulanter und stationärer Versorgung aufzuheben und den Krankenhäusern zu erlauben, eine Ambulanz oder Poliklinik zu führen. Link zum Original
Krankenhäuser dürfen eine Ambulanz oder Poliklinik führen.
Wortlaut im Programm
die Trennung von ambulanter und stationärer Versorgung aufzuheben und den Krankenhäusern zu erlauben, eine Ambulanz oder Poliklinik zu führen. Link zum Original
Das Netz von Rettungsdiensten und Notarztsitzen wird auch in dünn besiedelten Regionen enger.
Wortlaut im Programm
Auch in dünner besiedelten Regionen von Baden-Württemberg muss das Netz von Rettungsdiensten und Notarztsitzen enger werden, um schnellere Einsatzzeiten zu ermöglichen und die steigende Zahl von Einsätzen auszugleichen. Link zum Original
Notärzte werden vom Land fest angestellt.
Wortlaut im Programm
Notärzte müssen vom Land fest angestellt werden. Link zum Original
Der ärztliche Notdienst wird mit leistungsfähigen Notfallambulanzen an Krankenhäusern in allen Kreisstädten reformiert.
Wortlaut im Programm
Der allgemeine ärztliche Notdienst (nachts und an Wochenenden) muss reformiert werden: Nicht nur wie bisher in den wenigen Großstädten, sondern in allen Kreisstädten brauchen wir leistungsfähige Notfallambulanzen als Teil der jeweiligen Krankenhäuser, in denen oder über die jederzeit alle für die Notfallversorgung wichtigen Fachrichtungen erreichbar sind. Link zum Original
Notfallambulanzen in Kliniken werden kostendeckend finanziert.
Wortlaut im Programm
Die Notfallambulanzen in den Kliniken müssen kostendeckend finanziert werden. Link zum Original
Die Gesundheitsprävention wird deutlich ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Gesundheitsprävention deutlich ausbauen, sie muss gebührenfrei sein. Link zum Original
Gesundheitsprävention ist gebührenfrei.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Gesundheitsprävention deutlich ausbauen, sie muss gebührenfrei sein. Link zum Original
Belastungen am Arbeitsplatz werden durch mehr Arbeitsplatzanalysen und einen Ausbau des betriebsärztlichen Dienstes erkannt und abgebaut.
Wortlaut im Programm
Erkennung und Abbau physischer und psychischer Belastungsfaktoren durch mehr Analysen von Arbeitsplätzen und Ausbau des betriebsärztlichen Dienstes. Link zum Original
Betrieblicher Gesundheitsschutz wird auch in Mittel- und Kleinbetrieben gefördert.
Wortlaut im Programm
Erkennung und Abbau physischer und psychischer Belastungsfaktoren durch mehr Analysen von Arbeitsplätzen und Ausbau des betriebsärztlichen Dienstes. Dabei muss der betriebliche Gesundheitsschutz auch in Mittel- und Kleinbetrieben gefördert werden. Link zum Original
Gesundheitsbewusstes Verhalten wird durch geschlechter- und altersspezifische Angebote gefördert.
Wortlaut im Programm
gesundheitsbewusstes Verhalten durch geschlechter- und altersspezifische Angebote (Ernährung, Bewegung, Sport) zu fördern. Link zum Original
Benachteiligte Bevölkerungsgruppen werden bei der Inanspruchnahme von Gesundheitsvorsorge unterstützt.
Wortlaut im Programm
Benachteiligte Bevölkerungsgruppen müssen gefördert werden, um Leistungen der Gesundheitsvorsorge in Anspruch nehmen zu können. Link zum Original
Geschlechtsspezifische Gesundheitsvorsorge und -forschung werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
eine geschlechtsspezifische Gesundheitsvorsorge und -forschung auszubauen. Link zum Original
Der Öffentliche Gesundheitsdienst wird so aufgebaut, dass er Gesundheitsvorsorge, Impfwesen, Gesundheitsunterricht und schulärztlichen Dienst erfüllen kann.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) wieder so aufbauen, dass er seine Aufgaben bei der allgemeinen Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung und im Impfwesen, beim Gesundheitsunterricht und im schulärztlichen Dienst wieder erfüllen kann. Link zum Original
Gesetzlich Versicherte können ohne ärztliche Überweisung direkt eine physiotherapeutische Behandlung aufsuchen.
Wortlaut im Programm
Jeder gesetzlich versicherte Patient soll die Möglichkeit haben, direkt einen Physiotherapeuten aufzusuchen. Link zum Original
Die Leistungen der Pflegeabsicherung ermöglichen allen Menschen ein selbstbestimmtes Leben.
Wortlaut im Programm
Die Leistungen der Pflegeabsicherung müssen so gestaltet werden, dass allen Menschen ermöglicht wird, selbstbestimmt zu leben und den Alltag kompetent zu meistern. Link zum Original
Das neue Begutachtungsverfahren umfasst eine Methode zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit von Kindern und Jugendlichen.
Wortlaut im Programm
Das neue Begutachtungsverfahren muss auch eine Methode umfassen, nach der die Pflegebedürftigkeit von Kindern und Jugendlichen bestimmt werden kann. Link zum Original
Menschen mit Demenzerkrankungen werden angemessen in die Pflegeversicherung einbezogen.
Wortlaut im Programm
Menschen mit Demenzerkrankungen müssen endlich angemessen in die Pflegeversicherung einbezogen werden. Link zum Original
Pflege gilt als Aufgabe der Gesellschaft und Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE versteht Pflege als eine Aufgabe der Gesellschaft und damit als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Link zum Original
Die Pflegeversicherung übernimmt perspektivisch alle nötigen Leistungen statt nach dem Teilkasko-Prinzip.
Wortlaut im Programm
Mit dem Teilkasko-Prinzip muss Schluss sein: Eine sozial gerechte Pflegeversicherung muss perspektivisch alle nötigen Leistungen übernehmen. Link zum Original
Pflegeleistungen werden so gestaltet, dass alle selbst zwischen ambulanter, teilstationärer und stationärer Pflege oder Assistenz wählen können.
Wortlaut im Programm
Die Leistungen so zu gestalten, dass es allen Menschen möglich ist, selbstbestimmt zu entscheiden, ob sie ambulante, teilstationäre oder stationäre Pflege- oder Assistenzleistungen in Anspruch nehmen wollen. Ein Ausbau des bezahlbaren, barrierefreien Wohnraums ist dafür unerlässlich. Link zum Original
Gute Pflege hängt nicht von den eigenen finanziellen Möglichkeiten ab.
Wortlaut im Programm
Gute Pflege darf nicht von den eigenen finanziellen Möglichkeiten abhängig sein. Damit eine solche neue Pflegepolitik gelingt, muss das Leistungsniveau der Pflegeversicherung deutlich angehoben werden. Link zum Original
Das Leistungsniveau der Pflegeversicherung wird deutlich angehoben.
Wortlaut im Programm
Gute Pflege darf nicht von den eigenen finanziellen Möglichkeiten abhängig sein. Damit eine solche neue Pflegepolitik gelingt, muss das Leistungsniveau der Pflegeversicherung deutlich angehoben werden. Link zum Original
Pflegearbeit wird gesellschaftlich anerkannt und entsprechend bezahlt.
Wortlaut im Programm
Pflege ist eine schwere und anspruchsvolle Arbeit, die gesellschaftlich anerkannt und entsprechend bezahlt werden muss. Link zum Original
Die Pflegeausbildung ist qualitativ hochwertig und versteht Auszubildende als Lernende.
Wortlaut im Programm
Es braucht eine qualitativ hochwertige Ausbildung, in der Auszubildende als Lernende verstanden werden. Link zum Original
Die dreijährige Pflegeausbildung eröffnet den Zugang zu Pflegestudiengängen an Hochschulen.
Wortlaut im Programm
Die dreijährige Ausbildung soll den Zugang zu den Hochschulstudiengängen der Pflege ermöglichen. Link zum Original
Die gesetzlichen Regelungen zu Praxisanleitung und -begleitung in der Pflegeausbildung werden eingehalten.
Wortlaut im Programm
Die gesetzlichen Regelungen zur Praxisanleitung und –begleitung müssen eingehalten werden. Link zum Original
Mini- und Midijobs in der Pflege werden in reguläre, tariflich bezahlte Arbeitsplätze umgewandelt.
Wortlaut im Programm
Mini- und Midijobs in der Pflege müssen in reguläre und tariflich bezahlte Arbeitsplätze umgewandelt werden. Link zum Original
Kommunale Hilfsstrukturen wie Pflegestützpunkte und Wohnberatung werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Um die gleichberechtigte Teilhabe der Betroffenen in der Mitte unserer Gesellschaft zu sichern, müssen kommunale Hilfsstrukturen wie Pflegestützpunkte und Wohnberatung ausgebaut werden. Link zum Original
Freiberuflich tätige Hebammen werden finanziell unterstützt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert finanzielle Unterstützung der freiberuflich tätigen Hebammen. Link zum Original
Das Land führt eine Versichertenkarte ein, die Flüchtlingen diskriminierungsfreien Zugang zum Gesundheitssystem schafft und Kreise und Kommunen entlastet.
Wortlaut im Programm
Wie andere Bundesländer auch, muss die Landesregierung endlich ernst machen mit der Einführung einer Versichertenkarte, die einen diskriminierungsfreien Zugang zum Gesundheitssystem für Flüchtlinge schafft und die Kreise und Kommunen entlastet. Link zum Original
Eine Gesundheitskarte für Flüchtlinge umfasst alle Standardleistungen sowie Leistungen für Sprachmittler und Dolmetscher.
Wortlaut im Programm
Einführung einer Gesundheitskarte für Flüchtlinge, die alle Standardleistungen plus Leistungen für die Sprachermittlerinnen und Sprachermittler oder Dolmetscherinnen und Dolmetscher einschließt. Link zum Original
Die Psychosozialen Zentren erhalten eine Sonderzulassung als medizinische und verhandlungsfähige Einrichtung.
Wortlaut im Programm
Eine Sonderzulassung der Psychosozialen Zentren als medizinische und verhandlungsfähige Einrichtung. Link zum Original
Die spezialisierten Zentren erhalten eine Pauschale für die bedarfsorientierte Erstversorgung in den ersten 15 Monaten.
Wortlaut im Programm
Eine Pauschale für die bedarfsorientierte Erstversorgung in den ersten 15 Monaten für die spezialisierten Zentren einzuführen. Link zum Original
Für traumatisierte Flüchtlinge werden muttersprachliche Beratungsangebote eingeführt.
Wortlaut im Programm
Muttersprachliche Beratungsangebote für traumatisierte Flüchtlinge einzuführen. Link zum Original
In allen stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens wird die Übernahme der Assistenz für Menschen mit Behinderungen sichergestellt.
Wortlaut im Programm
In allen stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens muss die Übernahme der Assistenz für Menschen mit Behinderungen sichergestellt werden. Link zum Original
Drogenpolitik setzt auf Prävention und Aufklärung statt auf Strafe und Repression gegen Konsumierende.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich für eine Gesellschaft ein, die nicht auf Strafe und Repression gegen Drogenkonsumentinnen und -konsumenten setzt, sondern mit Prävention und Aufklärung dem Missbrauch vorbeugt. Link zum Original
Für den Konsum von Betäubungsmitteln wird ein regulierter Rahmen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Um einen verantwortungsvollen und mündigen Umgang mit Betäubungsmitteln zu ermöglichen, ist es daher nötig, einen regulierten Rahmen für den Konsum zu schaffen. Link zum Original
Rauschmittelabhängige erhalten bedarfsorientierte, freiwillige psychosoziale Begleitung und Betreuung.
Wortlaut im Programm
Es sollen bedarfsorientierte Angebote der psychosozialen Begleitung und Betreuung von Rauschmittelabhängigen auf freiwilliger Grundlage ermöglicht werden. Link zum Original
Ärzten wird die Ausgabe von Substitutionsmitteln erleichtert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Möglichkeit zur Drogensubstitution verbessern, indem Ärzten erleichtert wird, Ersatzmittel auszuhändigen. Die Behandlung mit Diamorphin, einem synthetischen Heroin, muss flächendeckend ermöglicht werden. Link zum Original
Die Behandlung mit Diamorphin wird flächendeckend ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Möglichkeit zur Drogensubstitution verbessern, indem Ärzten erleichtert wird, Ersatzmittel auszuhändigen. Die Behandlung mit Diamorphin, einem synthetischen Heroin, muss flächendeckend ermöglicht werden. Link zum Original
Drug-Checking-Angebote zur Prüfung von Drogen auf Verunreinigungen werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Um die Gesundheitsgefahren für Konsumentinnen und Konsumenten zu verringern, wollen wir Drug-Checking-Angebote zur Prüfung der Verunreinigung von Drogen ausbauen und für Risikogruppen kostenlos sauberes Spritzbesteck zur Verfügung stellen. Link zum Original
Risikogruppen erhalten kostenlos sauberes Spritzbesteck.
Wortlaut im Programm
Um die Gesundheitsgefahren für Konsumentinnen und Konsumenten zu verringern, wollen wir Drug-Checking-Angebote zur Prüfung der Verunreinigung von Drogen ausbauen und für Risikogruppen kostenlos sauberes Spritzbesteck zur Verfügung stellen. Link zum Original
Die Gesundheitsversorgung wird verbessert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will mit einem Zukunftsinvestitionsprogramm die öffentliche Daseinsvorsorge stärken: Bereits privatisierte Bereiche rekommunalisieren, den Öffentlichen-Personen-Nahverkehr ausbauen, die Gesundheitsversorgung verbessern. Link zum Original
Für die wachsende Zahl älterer Menschen werden mehr Pflegeplätze und Betreuung benötigt.
Wortlaut im Programm
Immer mehr und immer ältere Menschen brauchen Pflegeplätze und Betreuung. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.