Grüne NI · So wird’s besser! · Klima, Umwelt und Naturschutz
Forderungen zu Wildtiermanagement
Landtagswahl Niedersachsen 2022 · beschlossen 19.06.2022 · Original
Das Programm enthält 22 Forderungen zum Schwerpunkt „Wildtiermanagement“, von 277 zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“. Das Politikfeld ist groß, deshalb stehen seine Schwerpunkte auf eigenen Seiten.
- 22Forderungen zum Schwerpunkt
- 1 %des Programms
- 215Seiten im Original
- 2022Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 22
Wildtiermanagement 22
Die derzeitige Jagdausübung wird überprüft.
Wortlaut im Programm
Für unsere einheimischen Wildtiere wollen wir die derzeitige Jagdausübung überprüfen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI ähnlich KI
Bei anderen Parteien: AfD NI gleiches Thema KI
Weidetierhalterinnen und Weidetierhalter werden für Verluste durch Wolfsübergriffe konsequent entschädigt.
Wortlaut im Programm
Zwar geht die Zahl der Nutztierrisse dank verstärktem Schutz und Prävention mittlerweile zurück, doch für die einzelnen Weidetierhalter*innen sind die Verluste durch Wolfsübergriffe belastend. Sie sind konsequent zu entschädigen und den Weidetierhalter*innen sind Hilfen anzubieten. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: SPD NI gleiches Thema CDU NI gleiches Thema AfD NI gleiches Thema KI
Eine willkürliche Bejagung des Wolfes und wolfsfreie Zonen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Forderungen nach einer willkürlichen Bejagung oder wolfsfreien Zonen erteilen wir eine Absage. Link zum Original
Bei anderen Parteien: SPD NI gleiches Thema CDU NI gegenteilig KI
Angestrebt wird ein Wolfsmanagement, das Naturschutz und die Interessen der Weidetierhaltung berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist ein Wolfsmanagement, das sowohl den Naturschutz als auch die berechtigten Interessen der Weidetierhalter*innen berücksichtigt. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI teilweise KI
Bei anderen Parteien: SPD NI teilweise CDU NI ähnlich KI
In Ausnahmefällen sollen einzelne Wölfe getötet werden können, die regelmäßig Schutzzäune überwinden oder Menschen gefährden.
Wortlaut im Programm
Dessen ungeachtet wird es in Ausnahmefällen erforderlich sein, einzelne Wölfe, die regelmäßig wolfsabweisende Umzäunungen überwinden oder eine Gefahr für den Menschen darstellen, zu töten. Link zum Original
Bei anderen Parteien: SPD NI gleiches Thema CDU NI gleiches Thema unsicher AfD NI gleiches Thema unsicher KI
Die niedersächsische Wolfsverordnung wird mit allen Beteiligten im Einklang mit europäischem und Bundesrecht überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Die niedersächsische Wolfsverordnung werden wir zusammen mit allen Beteiligten im Einklang mit dem europäischen und dem Bundesrecht überarbeiten und willkürliche Abschüsse ausschließen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI teilweise KI
Bei anderen Parteien: CDU NI gegenteilig unsicher KI
Willkürliche Abschüsse von Wölfen werden ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Die niedersächsische Wolfsverordnung werden wir zusammen mit allen Beteiligten im Einklang mit dem europäischen und dem Bundesrecht überarbeiten und willkürliche Abschüsse ausschließen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI gleiches Thema KI
Obergrenzen für den Wolfsbestand und eine Bejagung des Wolfes werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Bestrebungen der SPD und CDU, rechtlich wirkungslose Obergrenzen für den Wolfsbestand festzusetzen oder den Wolf zu bejagen, erteilen wir GRÜNEN eine eindeutige Absage – denn das ist weder zielführend noch erforderlich. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: SPD NI gleiches Thema KI
Das Niedersächsische Jagdgesetz wird nach ökologischen, wildbiologischen und ethischen Kriterien angepasst.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNEN treten für eine Anpassung des Niedersächsischen Jagdgesetzes nach ökologischen, zeitgemäßen wildbiologischen und ethischen Kriterien ein. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI ähnlich KI
Bei anderen Parteien: CDU NI teilweise AfD NI gleiches Thema KI
Gesetzentwürfe: 1 KI
- 55 % Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes · Gesetzentwurf, Landesregierung, verkündet
Die Liste der jagdbaren Arten wird nach Bestandssituation und Nutzung der Tierbestandteile überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Dabei werden wir vor allem die Liste der jagdbaren Arten überarbeiten – anhand von Kriterien wie Bestandssituation einer Art und Nutzung der Tierbestandteile. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI ähnlich KI
Bei anderen Parteien: CDU NI gegenteilig KI
Arten, die wegen ihrer Bestandssituation nicht mehr bejagt werden dürfen, werden aus dem Jagdrecht gestrichen.
Wortlaut im Programm
Arten, die aufgrund ihrer Bestandssituation nicht mehr bejagt werden dürfen, wollen wir aus dem Jagdrecht streichen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI teilweise KI
Bei anderen Parteien: CDU NI gegenteilig AfD NI gegenteilig unsicher KI
Die Jagd auf Beutegreifer und auf alle gefährdeten Arten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Jagd auf Beutegreifer und auf alle gefährdeten Arten sowie die Jagd in Jagdgattern lehnen wir ab. Link zum Original
Bei anderen Parteien: AfD NI gegenteilig KI
Die Jagd in Jagdgattern wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Jagd auf Beutegreifer und auf alle gefährdeten Arten sowie die Jagd in Jagdgattern lehnen wir ab. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI ähnlich KI
Bei anderen Parteien: AfD NI gegenteilig KI
Totschlagfallen werden verboten.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNEN setzen uns für ein Verbot von T otschlagfallen und Bautenjagd ein. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI gleich KI
Bei anderen Parteien: AfD NI gegenteilig KI
Gesetzentwürfe: 1 KI
- 85 % Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes · Gesetzentwurf, Landesregierung, verkündet
Die Bautenjagd wird verboten.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNEN setzen uns für ein Verbot von T otschlagfallen und Bautenjagd ein. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI ähnlich KI
Bei anderen Parteien: AfD NI gegenteilig KI
Gesetzentwürfe: 1 KI
- 88 % Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes · Gesetzentwurf, Landesregierung, verkündet
Der Einsatz von Lebendfallen im Jagdbetrieb wird behördlich genehmigungspflichtig.
Wortlaut im Programm
Den Einsatz von Lebendfallen im Jagdbetrieb werden wir unter behördliche Genehmigungspflicht stellen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI gleiches Thema KI
Besitz von und Handel mit verbotenen Fanggeräten werden vollständig untersagt.
Wortlaut im Programm
Der Besitz von und Handel mit verbotenen Fanggeräten ist komplett zu untersagen, um Tierschutzvergehen zu verhindern. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI gleiches Thema KI
Die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren lehnen wir ab. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI ähnlich KI
Bei anderen Parteien: AfD NI gegenteilig unsicher KI
Gesetzentwürfe: 1 KI
- 30 % Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes · Gesetzentwurf, Landesregierung, verkündet
Der Abschuss von Haustieren wird grundsätzlich abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ebenso lehnen wir den Abschuss von Haustieren grundsätzlich ab. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI ähnlich KI
Bei anderen Parteien: AfD NI gleiches Thema KI
Gesetzentwürfe: 1 KI
- 68 % Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes · Gesetzentwurf, Landesregierung, verkündet
Schießübungen mit Schießleistungsnachweisen werden für aktive Jägerinnen und Jäger verpflichtend, auch für die Ansitzjagd.
Wortlaut im Programm
Schießübungen mit Schießleistungsnachweisen müssen für aktive Jäger*innen verpflichtend werden, unter anderem auch für die Ansitzjagd. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI teilweise KI
Jagdbezirke sollen vorrangig an Pächterinnen und Pächter mit Hauptwohnsitz im Einzugsgebiet des Jagdbezirks vergeben werden.
Wortlaut im Programm
Der jeweilige Jagdbezirk soll vorrangig Pächter*innen des Jagdausübungsrechts vorbehalten sein, die im Einzugsgebiet des jeweiligen Jagdbezirkes ihren Hauptwohnsitz haben. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI gleich KI
Jagdpächterinnen und Jagdpächter müssen für ihre Abwesenheit eine jagdbefugte Vertretung vor Ort benennen.
Wortlaut im Programm
Für den Fall der Abwesenheit muss zusätzlich von dem*der Jagdpächter*in ersatzweise ein*e zur Jagd Befugte*r vor Ort benannt werden. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: SPD NI Grüne NI ähnlich KI
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Im Koalitionsvertrag: Ein Eintrag für den Koalitionsvertrag, vorn die Parteien des Vertrags nach ihren Sitzen. Es steht die stärkste Entsprechung im Vertrag, nach derselben Rangfolge wie bei den Parteien; ohne Entsprechung fehlt die Zeile.
- Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.