FW · Ein Hessen für alle Menschen
Forderungen zu Rente und Alterssicherung
Landtagswahl Hessen 2023 · beschlossen 06.05.2023 · Original
Das Programm enthält 9 von 895 Forderungen zu „Rente und Alterssicherung“.
- 9Forderungen zum Politikfeld
- 1 %des Programms
- 31Seiten im Original
- 2023Wahljahr
Keine Treffer.
Rente und Alterssicherung 9
Sozialversicherung und Besteuerung berücksichtigen das höhere Altersarmutsrisiko von Frauen infolge von Erziehungszeiten.
Wortlaut im Programm
Noch immer haben Frauen, bedingt durch nicht kontinuierliche Erwerbsbiografien sowie oftmals Teilzeitarbeit oder geringfügige Beschäftigung während der Erziehungszeit, ein höheres Armutsrisiko im Alter. Sozialversicherungssysteme sowie die Besteuerung müssen diesen Umstand im Sinne einer gerechten solidarischen Gesellschaft endlich aufgreifen und Ungerechtigkeiten beseitigen. Link zum Original
Erziehende werden beim gesetzlichen Rentenanspruch unabhängig vom Geburtsjahr des Kindes vor oder nach 1992 gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
Es muss auch eine Gleichstellung von Erziehenden im Hinblick auf den gesetzlichen Rentenanspruch geben, d. h. eine kategorische Trennung nach Geburtenjahr 1992 ist nicht hinnehmbar. Link zum Original
Die Rentenanrechnung häuslicher Pflege richtet sich nicht nach Pflegegraden, sondern nach dem Durchschnittsentgelt.
Wortlaut im Programm
Für Menschen, die Angehörige zu Hause pflegen, darf die Anrechnung in der Rentenversicherung nicht an die Pflegegrade gebunden sein, sondern muss endlich an dem Durchschnittsentgelt berechnet werden. Link zum Original
Die Rentenbeiträge für Erziehende und pflegende Angehörige werden aus dem Sozialetat bezahlt.
Wortlaut im Programm
Die Versicherungsprämie dieser Sozialleistungen für Erziehende und pflegende Angehörige muss aus dem Sozialetat bezahlt werden, damit Rentner und Beitragszahler nicht zusätzlich belastet werden. Link zum Original
Senioren soll finanziell ein selbstbestimmtes Leben möglich sein.
Wortlaut im Programm
Überdies muss Senioren auch finanziell ein selbstbestimmtes Leben möglich sein. Link zum Original
Menschen mit 40 Arbeits-, Erziehungs- oder Pflegejahren werden bei Weiterarbeit im Rentenalter nicht zusätzlich belastet.
Wortlaut im Programm
Auch gilt es, bestehende Ungerechtigkeiten jetzt zu beheben: Menschen, die 40 Arbeits- und Erziehungs- oder Pflegejahre nachweisen können, dürfen keine Mehrbelastung erfahren, wenn sie ins Rentenalter eintreten und weiterhin arbeiten wollen. Link zum Original
Wer nach 40 Arbeits-, Erziehungs- oder Pflegejahren über das Rentenalter hinaus arbeitet, kann wählen, ob er weiter Rentenbeiträge zahlt.
Wortlaut im Programm
Rentenbeiträge dürfen für diesen Personenkreis nicht automatisch erhoben werden, sie müssen vielmehr als Option eingeführt werden: Will ein Arbeitnehmer über das Renteneintrittsalter hinaus weiter gegen Entlohnung tätig sein, obwohl er bereits 40 Arbeits- und Erziehungs- oder Pflegejahre vorweisen kann, dann muss diese Person die Wahl haben: weiterhin Rentenbeiträge einzahlen oder eben nicht. Link zum Original
Weitere Rentenbeiträge nach Renteneintritt erhöhen die Rente.
Wortlaut im Programm
Durch die weitere Zahlung von Rentenbeiträgen muss ein direkter Vorteil entstehen: die Rente muss weiter aufgestockt werden. Link zum Original
Wer über das Rentenalter hinaus arbeitet und keine Rentenbeiträge mehr zahlt, erleidet keinen Nachteil.
Wortlaut im Programm
Im Umkehrschluss darf kein Nachteil entstehen, wenn Menschen, die über das Renteneintrittsalter hinaus arbeiten, keine Rentenbeiträge mehr entrichten wollen, beispielsweise im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Hessen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.