FW · 6 ½ Gründe für ein besseres Hessen
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Hessen 2018 · Original
Das Programm enthält 82 von 737 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 82Forderungen zum Politikfeld
- 11 %des Programms
- 111Seiten im Original
- 2018Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 82
Ärztliche Versorgung und kommunale Kliniken sollen in ganz Hessen gesichert sein.
Wortlaut im Programm
5. Ärztliche Versorgung und kommunale Kliniken in ganz Hessen! Link zum Original
Das Land fördert den Erhalt von Arztpraxen und Pflegestützpunkten im ländlichen Raum.
Wortlaut im Programm
Landesförderung zum Erhalt von Arztpraxen und Pflegestützpunkten im ländlichen Raum. Link zum Original
Eine zunehmende Akademisierung der Gesundheitsfachberufe wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Lösung sehen wir, anders als der Wissenschaftsrat, nicht in einer (zunehmenden) Akademisierung von Gesundheitsfachberufen. Link zum Original
Alternative und erweiterte Versorgungsmodelle im Gesundheitswesen werden auf- und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Unbestritten ist jedoch, dass wir alternative bzw. erweiterte Versorgungsmodelle auf- und ausbauen müs sen, um dem Bedarf der Zukunft gerecht zu werden. Link zum Original
Das deutsche und europäische Vorsorgeprinzip wird eingehalten.
Wortlaut im Programm
Das deutsche und europäische Vorsorgeprinzip muss endlich eingehalten werden, die Bezahlung im Gesundheitswesen darf nicht weiter nach Fallpauschalen (DRG) erfolgen. Link zum Original
Die Bezahlung im Gesundheitswesen nach Fallpauschalen wird beendet.
Wortlaut im Programm
Das deutsche und europäische Vorsorgeprinzip muss endlich eingehalten werden, die Bezahlung im Gesundheitswesen darf nicht weiter nach Fallpauschalen (DRG) erfolgen. Link zum Original
Der Staat trägt Sorge für Funktionieren und Ausbau des Gesundheitswesens als Teil der Daseinsvorsorge.
Wortlaut im Programm
Das Gesundheitswesen ist eine lebens notwendige Grundlage der Daseinsvorsorge, für deren Funktionieren und Ausbau der Staat Sorge zu tragen hat. Link zum Original
Ein kommerzielles Gesundheitssystem wird nicht weiter gestützt.
Wortlaut im Programm
Ein kommerzielles System darf nicht weiter unter- und gestützt werden, die öffentliche Hand muss endlich „Marktführer“ im Bereich von Gesundheitswesen und Pflege werden. Link zum Original
Die öffentliche Hand wird führender Träger im Gesundheitswesen und in der Pflege.
Wortlaut im Programm
Ein kommerzielles System darf nicht weiter unter- und gestützt werden, die öffentliche Hand muss endlich „Marktführer“ im Bereich von Gesundheitswesen und Pflege werden. Link zum Original
Die ambulante Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen wird gezielt gestärkt.
Wortlaut im Programm
Gerade ländliche Regionen müssen daher schon jetzt gezielt gestärkt werden, um auch perspektivisch ein eklatantes Ungleichgewicht zwischen Stadt und Land zu verhindern. Link zum Original
Haus- und Fachärzte, Apotheker und Therapeuten arbeiten zusammen, um Versorgungslücken abzuwenden.
Wortlaut im Programm
Eine Versorgungslücke kann nur durch die Zusammenarbeit von freiberuflichen sowie niedergelassenen Haus- und Fachärzt*innen, Apotheker*innen und Therapeut*innen abgewandt werden. Link zum Original
Die ärztlichen Bedarfspläne werden überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Eine Überarbeitung der Bedar fspläne sowie eine flexiblere Ausgestaltung derselben ist dringend notwendig. Link zum Original
Die ärztlichen Bedarfspläne werden flexibler ausgestaltet.
Wortlaut im Programm
Eine Überarbeitung der Bedar fspläne sowie eine flexiblere Ausgestaltung derselben ist dringend notwendig. Link zum Original
In ländlichen Regionen werden Anreize geschaffen, um den hausärztlichen Beruf attraktiver zu machen.
Wortlaut im Programm
Zunehmende bürokratische Hürden, Reglementierungen, Regressansprüche, schlechte Verdienstaussichten sowie ein hohes Risiko bei beginnender Selbstständigkeit lassen den hausärztlichen Beruf nicht attraktiver werden. Gerade in ländlichen Regionen müssen hier verschiedene Anreize geschaffen werden, die dem Problem begegnen. Link zum Original
In ländlichen Regionen wird geprüft, Ärztinnen und Ärzten ausgestattete Praxen zur Miete anzubieten.
Wortlaut im Programm
Gerade in ländlichen Regionen soll über den Ansatz nachgedacht werden, Ärzt*innen Praxen, die mit der notwendigen Ausstattung und Infrastruktur versehen sind, zur Miete anzubieten. Link zum Original
Junge Mediziner mit einer Verpflichtungserklärung zur Landarzttätigkeit können sich ohne existenzbedrohende Regressforderungen anders entscheiden.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss au ch bei einer solchen Verpflichtungserklärung für junge Mediziner*innen die Möglichkeit bestehen, sich anders zu entscheiden, ohne dadurch eine finanzielle Exist enzbedrohung aufgrund von Regressansprüchen befürchten zu müssen. Link zum Original
Der Anteil der Pflegeausgaben am Bruttoinlandsprodukt wird nach skandinavischem Vorbild erhöht.
Wortlaut im Programm
Deutschland verausgabt nur knapp 1 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für die Pflege, in den skandinavischen Ländern sind es 2 bis 3,5 Prozent. Dies sollten wir uns zum Vorbild nehmen. Link zum Original
Die geplanten 8.000 neuen Pflegestellen reichen als Sofortmaßnahme nicht aus.
Wortlaut im Programm
Sofortmaßnahmen wie die geplanten 8.000 neuen Stellen reichen nicht aus. Link zum Original
Im Gesundheitswesen rückt neben ökonomischen Faktoren der soziale Faktor wieder ins Zentrum.
Wortlaut im Programm
Ökonomische Faktoren müssen berücksichtigt werden, aber es muss endlich der soziale Faktor wie der ins Zentrum rücken. Link zum Original
Über ein steuerfinanziertes Sofortprogramm werden 50.000 Planstellen für Pflegepersonal in Krankenhäusern geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (D GCH) und dem Deutschen Pflegerat (DPR) geforderten und qua steuerfinanziertem Sofortprogramm zu schaffenden 50.000 Planstellen für Pflegepersonal in Krankenhäusern und Kliniken erachten auch wir für realistisch. Link zum Original
In den Einrichtungen der Altenpflege werden zusätzlich 30.000 Stellen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Hinzu kommen noch einmal 30.000 Stellen in den Einrichtungen der Altenpflege. Link zum Original
Die Besetzung offener Pflegestellen ist vorrangiges Ziel.
Wortlaut im Programm
Erklärt man die Besetzung offener bzw. fehlender Stellen als vorrangiges Ziel, dann geht damit einher eine Korrektur des Betreuungsschlüssels. Link zum Original
Der Betreuungsschlüssel in der Pflege wird korrigiert.
Wortlaut im Programm
Erklärt man die Besetzung offener bzw. fehlender Stellen als vorrangiges Ziel, dann geht damit einher eine Korrektur des Betreuungsschlüssels. Link zum Original
Die Personaluntergrenze in der Pflege wird schnell gesetzlich verankert und gilt für alle bettenführenden Abteilungen.
Wortlaut im Programm
Entsprechend stützen wir das Vorgehen des Deutschen Pflegerats (DPR), der eine schnelle gesetzliche Verankerung der im Koalitionsvertrag beschlossenen Personaluntergrenze fordert; diese geht über die bereits 2017 vom Bundestag beschlossene ausschließliche Untergrenze für pflegesensitive Bereiche hinaus und umfasst alle b ettenführenden Abteilungen. Link zum Original
Eine dünne Personaldecke darf die Patientensicherheit nicht gefährden.
Wortlaut im Programm
Es ist nicht weiter hinnehmbar, dass eine dünne Personaldecke die Patient*innensicherheit gefährdet. Link zum Original
Die Vorschriften zu Mindestpersonalvorgaben in der Pflege werden gesetzlich legitimiert und konsequent umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Darum gilt: Die Vorschriften zu Mindestpersonalvorg aben müssen endlich eine gesetzlich legitimierte und vor allem konsequente Umsetzung erfahren. Link zum Original
Bei Nichteinhaltung der Mindestpersonalvorgaben greifen Sanktionen.
Wortlaut im Programm
Bei Nicht -Einhaltung müssen Sanktionen greifen. Link zum Original
Der Personalschlüssel in der Pflege wird nicht nach Köpfen bemessen.
Wortlaut im Programm
Auch darf der Personalschlüssel dabei nicht nach Köpfen bemessen werden. Link zum Original
Für die Pflege wird eine Fachkraftquote festgelegt.
Wortlaut im Programm
Die fachliche Qualifizierung ist ausschlaggebend, weshalb eine Fachkraftquote festzulegen ist. Link zum Original
Die Pflegeausbildung berücksichtigt wandelnde Aufgaben, ohne die Patienten und Pflegebedürftigen aus dem Blick zu verlieren.
Wortlaut im Programm
Die Pflegeausbildung muss die sich wandelnden Aufgaben mitberücksichtigen, darf aber das zentrale Element – die Patient*innen und Pflegebedürftigen – nicht aus den Augen verlieren. Link zum Original
Bestimmte Schwerpunkte der hessischen Curricula in der Pflegeausbildung werden sofort zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Die hessischen Curricula weisen Schwerpunkte in der Ausbildung auf, die es sofort zurückzunehmen gilt. Link zum Original
Auszubildende und examinierte Pflegekräfte erhalten die Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren.
Wortlaut im Programm
Auszubildenden wie auch examinierten Pflegekräften muss endlich die Möglichkeit gegeben werden, Beruf und Familie tatsächlich zu vereinen. Link zum Original
Für Pflegekräfte werden neue Arbeitszeitmodelle jenseits der Teilzeitarbeit geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die Schaffung neuer Arbeitszeitmodelle fern der Teilzeitarbeit er achten wir daher als notwendig. Link zum Original
In Hessen wird eine Landespflegekammer gegründet.
Wortlaut im Programm
Für die Durchsetzung derselben gegenüber Arbeitgeber*innen ist die Unterstützung durch eine neu zu gründende Landespflegekammer wünschenswert. Link zum Original
Pflegekräfte werden per Urabstimmung an der Entscheidung über die Errichtung einer Pflegekammer beteiligt.
Wortlaut im Programm
Um Pflegekräfte vor den Umstrukturierungen einzubinden, sollen diese im Rahmen einer Urabstimmung an der Entscheidung zur Errichtung einer Pflegekammer beteiligt werden. Link zum Original
In einem öffentlichen Diskurs wird dargelegt, welche positiven Effekte Pflichtbeitrag und Pflegekammer für den Pflegeberuf haben.
Wortlaut im Programm
Es muss in einem öffentlichen Diskurs verdeutlicht werden, inwiefern der zu zahlende Pflichtbeitrag sowie die Schaffung dieses Gremiums positive Effekte auf den Pflegeberuf haben. Link zum Original
Das Vergütungssystem der Krankenkassen, das Kliniken für eine höhere Pflegebedürftigkeit von Patienten belohnt, wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Hierzu zählt auch die Abschaffung des bisherigen „Belohnungssyst ems“ von Krankenkassen, wonach Kliniken und Krankenhäuser profitieren, wenn sie die Pflegebedürftigkeit von Patient*innen erhöhen anstatt diese zumin imieren. Link zum Original
Das Gesundheitssystem wird nicht länger nur nach Profitkriterien gestaltet.
Wortlaut im Programm
Das Gesundheitssystem darf nicht länger nur nach Kriterien des Profits gestaltet werden. Link zum Original
In hessischen Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern werden verstärkt und turnusmäßig Qualitätskontrollen durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Hierzu zählt auch eine verstärkte und turnusmäßige Durchführung von Qualitätskontrollen in hessischen Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern. Link zum Original
Irreführende Pflegenoten werden durch neu festgelegte Prüfkriterien verhindert.
Wortlaut im Programm
Irreführ ende Pflegenoten müssen deshalb mithilfe von neu festgelegten Prüfkriterien verhindert werden. Link zum Original
In der Pflege wird deutlich mehr Transparenz hergestellt.
Wortlaut im Programm
Darum gilt es, eine insgesamt deutlich größere Transparenz in der Pflege herbeizuführen. Link zum Original
Es werden verstärkt unabhängige und unangemeldete Kontrollen in regelmäßigen Abständen durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Demnach ist es nur folgerichtig, dass endlich verstärkte, unabhängige und vor allem unangemeldete Kontrollen in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden müssen, Link zum Original
Kranken und pflegebedürftigen Menschen wird ein Leben in Würde garantiert.
Wortlaut im Programm
Für kranke und pflegebedürftige Menschen muss ein Leben in Würde stets garantiert werden. Link zum Original
Die Finanzierung der Krankenhäuser wird verlässlich gesichert, um die Vielfalt öffentlich-rechtlicher, privater und gemeinnütziger Träger zu erhalten.
Wortlaut im Programm
Eine solide und verlässliche Finanzierung unserer Krankenhäuser muss gesichert sein, um die Vielfalt öffentlich-rechtlicher, privater und gemeinnütziger Träger auch weiterhin zu bewahren. Link zum Original
Privatisierungen von Kliniken wie bei den Universitätskliniken Gießen und Marburg werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine, wie von der CDU bei den Universitätskliniken Gießen und Marburg betriebene, Privatisierung kann nicht Grundlage für künftiges Handeln sein, ging die Veräußerung doch vielfach auf Kosten von Patient*in nen und Pflegepersonal. Link zum Original
Oberste Maxime im Gesundheitswesen ist das Wohl der Patienten statt einseitiger Gewinnmaximierung.
Wortlaut im Programm
Oberste Maxime bei allen Handlungen im Gesundheitswesen muss immer das Wohl der Patient*innen sein, anstatt die einseitige Gewinnmaximierung anzustreben. Link zum Original
Gesundheitsversorgung gehört zur Daseinsvorsorge und ist Aufgabe des Staates.
Wortlaut im Programm
Die Gesundheit der Menschen gehört zur Daseinsvorsorge und ist folglich eine Aufgabe des Staates. Link zum Original
Krankenhäuser in erreichbarer, wohnortnaher Entfernung werden dauerhaft erhalten.
Wortlaut im Programm
Ziel muss es sein, dauerhaft den Erhalt von Krankenhäusern in erreichbarer und wohnortnaher Entfernung zu sichern. Link zum Original
Große zentralisierte Gesundheitsfabriken werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Gesundheitsfabriken sind keine Option. Link zum Original
Die stationäre Krankenhaus- und Notfallversorgung bleibt in allen Landesteilen gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Eine stationäre Krankenhaus- und Notfallversorgung aller Bürger*innen in allen Teilen unseres Landes muss gewährleistet bleiben. Link zum Original
Die gesetzlichen Krankenkassen werden zu einer Volkskrankenkasse verschmolzen.
Wortlaut im Programm
Durch Verschmelzung der verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen zu einer großen Volkskrankenkasse werden finanzielle und personelle Ressourcen freigesetzt, die dringend im Gesundheitssystem benötigt werden. Link zum Original
Eine Volkskrankenkasse ersetzt die privaten Krankenversicherungen nicht.
Wortlaut im Programm
Eine Volkskrankenkasse soll ausdrücklich kein Subst itut der privaten Krankenversicherungen darstellen. Link zum Original
Private Krankenversicherungen sorgen dafür, dass auch Versicherte mit Mehrbedarf an medizinischen Leistungen in ihrem System verbleiben.
Wortlaut im Programm
Allerdings müssen die privaten Krankenkassen ihrerseits dafür Sorge tragen, dass auch Menschen mit einem Mehrbedarf an medizinischen Leistungen, also häufig ältere Bürger*innen, im System verbleiben. Link zum Original
Schlupflöcher, die privat Versicherten bei höherem Leistungsbedarf den Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung ermöglichen, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Schlupflöcher, die im Falle eines Mehranspruchs medizinischer Leistungen die Türen zur gesetzlichen Krankenversicherung öffnen, lehnen wir ab, da dies den Existe nzanspruch der privaten Krankenversicherung konterkariert. Link zum Original
Der seit 2016 geltende Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung wird überprüft.
Wortlaut im Programm
Bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist die se it 2016 geltende Zusatzbeitragsleistung zu überdenken. Link zum Original
Die Krankenversicherung wird wieder paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert.
Wortlaut im Programm
Das Prinzip der anteilsgleichen Finanzierung der Krankenversicherung zwischen Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen hat sich bewährt, weshalb eine Rückkehr anzustreben ist. Link zum Original
Das Abrechnungssystem nach diagnosebezogenen Fallpauschalen (DRG) wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Des Weiteren muss das pauschalierte Abrechnungsverfahren der diagnosebezogenen Fallgruppen (DRG) endlich abgeschafft werden. Link zum Original
Die Bedarfspläne für die psychotherapeutische Versorgung werden überarbeitet und angepasst.
Wortlaut im Programm
Die geltenden Bedarfspl äne sind der heutigen Zeit nicht mehr angemessen und bedürfen daher einer dringenden Überarbeitung und Anpassung. Link zum Original
Telemedizinische Ansätze in der Psychotherapie werden besonders kritisch geprüft.
Wortlaut im Programm
Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass therapeutische Maßnahmen eine spezielle Behandlungs form darstellen, die auf einem noch größeren Vertrauensverhältnis basieren als andere medizinische Versorgungen – ein internetbasierter Ansatz der Telemedizin ist in dieser Disziplin daher besonders kritisch zu überdenken. Link zum Original
Das therapeutische Verhältnis zwischen Therapeuten und Klienten wird von rigiden Budgetierungen ausgenommen.
Wortlaut im Programm
Vielmehr bedarf das besondere zwischenmenschliche Verhältnis zwischen Therapeut*innen und Klient*innen einer besonderen Würdigung, das von rigiden Budgetierungen auszuschließen ist. Link zum Original
Zeitgebundene Gesprächsleistungen in Psychiatrie, Psychosomatik und Kinder- und Jugendpsychiatrie werden nicht schlechter vergütet als Leistungen der Richtlinienpsychotherapie.
Wortlaut im Programm
Dies betrifft auch die sogenannte „sprechende Medizin“, also zeitgebundene Gesprächsleistungen in der Psychiatrie, in der psychosomatischen Medizin sowie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Diese dürfen keine schlechtere Vergütung erfahren als psychotherapeutische Leistungen in der Richtlinienpsychotherapie. Link zum Original
Das System der psychotherapeutischen Versorgung wird strukturell neu ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
All diese Faktoren lassen uns zu dem Schluss kommen, dass das gesamte System der psychotherapeutischen Versorgung an sich eine neue strukturelle Ausrichtung erfahren muss. Link zum Original
Die Bedürfnisse von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen werden stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Die spezifischen Bedürfnisse und Interessen der Menschen mit psychischen und psychosom atischen Erkrankungen müssen endlich eine stärkere Berücksichtigung finden. Link zum Original
Das sogenannte Home-Treatment in der psychiatrischen Versorgung wird flächendeckend ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Denkbar ist der flächendeckende Ausbau des so genannten „Home-Treatments“. Link zum Original
Das Antragsverfahren für eine medizinische Cannabis-Therapie wird vereinfacht.
Wortlaut im Programm
In diesem Kontext muss beispielsweise künftig auch das Antragsverfahren für eine medizinisch wirkungsvolle Cannabis-Therapie vereinfacht werden. Link zum Original
Eine vollständige Legalisierung von Cannabis wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine vollständige Legalisierung der Droge Cannabis wird hingegen abgelehnt. Link zum Original
Versorgungsengpässe in ländlichen Regionen werden mit neuen Versorgungsmodellen angegangen.
Wortlaut im Programm
Bereits bestehende Versorgungsengpässe, gerade in ländlichen Regionen, erfordern neue Versorgungmodelle. Link zum Original
Für ländliche Regionen wird die Einführung des Modells „agnes zwei“ mit nichtärztlichen Fachkräften geprüft.
Wortlaut im Programm
Für ländliche Regionen ist die Einführung des Modells „agnes zwei “ zu prüfen; hierin stellen nichtärztliche Fachkräfte – gemeinsam mit den Hausärzt*innen – die medizinische Versorgung und Pflege sicher. Link zum Original
Im ländlichen Raum werden Praxisgründungen in der Geburtshilfe durch finanzielle Anreize gefördert.
Wortlaut im Programm
Gerade im ländlichen Raum muss daher eine Praxisgründung durch finanzielle Anreize forciert werden. Link zum Original
Die Versicherungsprämien für Schadensfälle bei der Geburt werden nach niederländischem Vorbild aus einem gesellschaftlichen Fonds beglichen.
Wortlaut im Programm
Zudem müssen die hohen Versicherungsprämien für Schadensfäl le bei der Geburt aus einem gesellschaftlichen Fond nach niederländischem Vorbild beglichen werden, handelt es sich bei Geburtshilfe doch um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, deren flächendeckende Versorgung nicht infrage gestellt werden darf. Link zum Original
Krankenhäuser erhalten finanzielle Unterstützung, um kleinere Geburtshilfeabteilungen zu erhalten.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund muss auch Krankenhäusern eine finanzielle Unterstützung gewährt werden, um gerade den Erhalt kleinerer Geburtshilfeabteilungen sicherzustellen. Link zum Original
Das Land fördert hebammengeleitete Abteilungen wie Hebammenkreißsäle und Geburtshäuser.
Wortlaut im Programm
Ebenso müssen die von Hebammen geleiteten geburtshilflichen Abteilungen wie Hebammenkreißsäle und Geburtshäuser vom Land gefördert werden. Link zum Original
Der Prävention wird größere Bedeutung beigemessen, damit Gesundheitsleistungen bezahlbar bleiben.
Wortlaut im Programm
Gesundheitsleistungen müssen auch in Zukunft bezahlbar bleiben, weshalb bereits im Vorfeld der Prävention eine größere Bedeutung beigemessen werden muss. Link zum Original
Zur Prävention werden Aufklärungskampagnen durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Hierfür sind Aufklärungskampagnen, betriebliche Gesundheitsvorsorge, Bonusmodelle zur Stärkung der Eigenverantwortung, die Förderung von Kur- und Heilbädern oder auch Drogenpräventionsprojekte notwendig. Link zum Original
Zur Prävention wird die betriebliche Gesundheitsvorsorge gestärkt.
Wortlaut im Programm
Hierfür sind Aufklärungskampagnen, betriebliche Gesundheitsvorsorge, Bonusmodelle zur Stärkung der Eigenverantwortung, die Förderung von Kur- und Heilbädern oder auch Drogenpräventionsprojekte notwendig. Link zum Original
Zur Prävention werden Bonusmodelle zur Stärkung der Eigenverantwortung eingeführt.
Wortlaut im Programm
Hierfür sind Aufklärungskampagnen, betriebliche Gesundheitsvorsorge, Bonusmodelle zur Stärkung der Eigenverantwortung, die Förderung von Kur- und Heilbädern oder auch Drogenpräventionsprojekte notwendig. Link zum Original
Zur Prävention werden Kur- und Heilbäder gefördert.
Wortlaut im Programm
Hierfür sind Aufklärungskampagnen, betriebliche Gesundheitsvorsorge, Bonusmodelle zur Stärkung der Eigenverantwortung, die Förderung von Kur- und Heilbädern oder auch Drogenpräventionsprojekte notwendig. Link zum Original
Zur Prävention werden Drogenpräventionsprojekte gefördert.
Wortlaut im Programm
Hierfür sind Aufklärungskampagnen, betriebliche Gesundheitsvorsorge, Bonusmodelle zur Stärkung der Eigenverantwortung, die Förderung von Kur- und Heilbädern oder auch Drogenpräventionsprojekte notwendig. Link zum Original
Gesundheitsbildung und -vorsorge erhalten in Krippe, Kita und Schule große Bedeutung.
Wortlaut im Programm
Auch ist der Gesundheitsbildung und -vorsorge im gesamten Elementarbereich (Krippe, Kita, Schulen) eine große Bedeutung beizumessen. Link zum Original
Es wird eine hessenweite Kampagne zum Thema Ernährung durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Abhilfe schaffen kann hier eine hessenweite Kampagne zum Thema „Ernährung“. Link zum Original
Schulcafeterien bieten ein ausgewogenes Ernährungsangebot an.
Wortlaut im Programm
Auch sollen Schul-Cafeterien auf ein ausgewogenes Ernährungsangebot zurückgreifen. Link zum Original
Bei der Telemedizin werden Transparenz und Datenschutz für Patienten garantiert.
Wortlaut im Programm
Der Ausbau der Telemedizin ermöglicht auch eine leichtere interdisziplinäre Vernetzung von Ärzt*innen, die eine Befundbe sprechung auch über große Distanzen möglich werden lässt. Transparenz und Datenschutz für Patient*innen müssen hierbei natürlich garantiert sein. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.