FDP · Die Vision einer neuen Landespolitik.
Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2000 · Original
Das Programm enthält 8 von 817 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.
- 8Forderungen zum Politikfeld
- 1 %des Programms
- 50Seiten im Original
- 2000Wahljahr
Keine Treffer.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 8
Ausländer mit dauerhafter, legaler Lebensplanung in Deutschland erhalten gleiche Lebensbedingungen.
Wortlaut im Programm
Eine weltoffene und liberale Ausländerpolitik setzt voraus, dass diesen Menschen, deren Lebensplanung auf einen dauerhaften, legalen Aufenthalt in Deutschland ausgerichtet ist, die berechtigte Erfüllung ihres Anspruches auf gleiche Lebensbedingungen gegeben wird. Link zum Original
Die doppelte Staatsbürgerschaft für hier aufgewachsene junge Ausländer mit Entscheidungspflicht bis zum 23. Lebensjahr gilt als Integrationsangebot.
Wortlaut im Programm
Die doppelte Staatsbürgerschaft für hier aufgewachsene junge Ausländerinnen und Ausländer, verbunden mit der Auflage, sich bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres für die deutsche oder eine ausländische Staatsangehörigkeit entscheiden zu müssen, ist ein Angebot zur Integration in unsere Gesellschaft. Link zum Original
Die kulturelle und religiöse Identität von Ausländern wird anerkannt, ihre Integration gefördert und ihnen Mitbestimmung ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger haben einen Anspruch auf die gleichen Lebensbedingungen, die für Deutsche selbstverständlich sind. Dies erfordert sowohl eine Anerkennung ihrer kulturellen und religiösen Identität als auch die Förderung ihrer Integration sowie eine Mitbestimmun gsmöglichkeit in unserem Gemeinwesen. Link zum Original
Ausländer erhalten nach fünfjährigem Aufenthalt in Deutschland das kommunale Wahlrecht.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fordert auch weiterhin ein kommunales Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer, das nach fünfjährigem Aufenthalt in Deutschland bestehen soll. Link zum Original
In größeren Gemeinden und Gemeinden mit höherem Ausländeranteil werden von Ausländern gewählte Ausländerbeiräte eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Solange eine solche Verfassungsänderung noch nicht erreicht worden ist, sollen in größeren Gemeinden und in solchen mit einem höheren Aus länderanteil Ausländerbeiräte bestehen bzw. eingerichtet werden, die von den in der jeweiligen Gemeinde wohnenden Ausländerinnen und Ausländern zu wählen sind. Link zum Original
Eine Altfall- und Härtefallregelung gibt Ausländern mit über fünfjährigem Verfahren, eigenem Lebensunterhalt und hier aufgewachsenen Kindern ein Bleiberecht.
Wortlaut im Programm
Das Ausländerrecht muss nach Auffassung der F.D.P. durch eine Altfall - bzw. Härtefallregelung ergänzt werden, damit Ausländer, deren Aufenthalt oder Verfahren ohne eigenes Zutun oder gezielte Behinderung länger als fünf Jahre gedauert hat, die für ihren Lebensunterhalt im wesentlichen selbst aufkommen können und deren Kinder bereits in unserer Gesellschaft aufgewachsen sind, ein Bleiberecht erhalten können. Link zum Original
Der Bund ermöglicht mit einem Einwanderungsgesetz einen geregelten, begrenzten Zuzug von Ausländern.
Wortlaut im Programm
Mit einem Einwanderungsgesetz sollte der Bund nach Auffassung der F.D.P. einen geregelten, d.h. begrenzten Zuzug von Ausländern ermöglichen und damit sogenannte Wirtschaftsasylanten verhindern. Link zum Original
Durch ein Einwanderungsgesetz sollen Asylanträge aus wirtschaftlichen Gründen verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Mit einem Einwanderungsgesetz sollte der Bund nach Auffassung der F.D.P. einen geregelten, d.h. begrenzten Zuzug von Ausländern ermöglichen und damit sogenannte Wirtschaftsasylanten verhindern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.