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FDP · Die Vision einer neuen Landespolitik.

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2000 · Original

Das Programm enthält 31 von 817 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 31
  1. Landwirtschaft, Fischerei und Ernährungswirtschaft an der Westküste sollen gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Fachhochschule Westküste in Heide (FHW) und das zur Christian -Albrechts-Universität gehörende Forschungs - und Technologiezentrum Westküste in Büsum müssen als wichtige Entwicklungsfaktoren dieser Region ebenso gefördert werden wie der Tourismus, Landwirtschaft, Fischerei und Ernährungswirtschaft als traditionell an der Westküste stark verankerte Wirtschaftszweige. Link zum Original
  2. Die Agrarpolitik lässt Landwirten Freiraum für unternehmerisches Handeln statt sie zu bevormunden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Agrarpolitik muss so gestaltet werden, dass sie nicht bevormundet, sondern Freiraum für unternehmerische Fähigkeiten lässt. Link zum Original
  3. Der bäuerliche Familienbetrieb wird als Wirtschaftsform gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Das Überleben des bäuerlichen Familienbetriebes als Wirtschaftsform ist zu sichern. Link zum Original
  4. Bisher unentgeltliche Leistungen der Landwirte werden honoriert, wofür in der Bevölkerung um Verständnis geworben wird.

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    Wortlaut im Programm
    In der Bevölkerung ist um Verständnis dafür zu werben, dass die vielen bisher unentgeltlichen Leistungen der Landwirte honoriert werden müssen. Link zum Original
  5. Die Politik setzt der Landwirtschaft verlässliche Rahmendaten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Politik hat der Landwirtschaft verläßliche Rahmendaten zu setzen, damit die Betriebe ihre Lage objektiv einschätzen können. Link zum Original
  6. Die Agrarpolitik setzt auf eine vielfältige Landwirtschaft mit unterschiedlichen Betriebsformen und Wirtschaftsweisen.

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    Wortlaut im Programm
    Liberale Agrarpolitik setzt auf eine vielfältige Landwirtschaft, in der unterschiedliche Betriebsformen und Wirtschaftsweisen ihre Chancen nutzen können. Link zum Original
  7. Von Bund und Land geschaffene Wettbewerbsverzerrungen und -nachteile der Landwirtschaft werden beseitigt.

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    Wortlaut im Programm
    Die von der Bundes - und Landesregierung geschaffenen Wettbewerbsverzerrungen - und -nachteile müssen beseitigt werden. Link zum Original
  8. Über den Bundesrat wird ein Ausgleich der Belastungen der Landwirte aus Ökosteuer, Steuerentlastungsgesetz und Sparhaushalt angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. wird sich im Bundesrat für einen Ausgleich der Benachteiligungen der Landwirte aus der sogenannten Ökosteuer, dem Steuerentlastungsgesetz und dem Sparhaushalt einsetzen. Link zum Original
  9. Die Kraftstoffpreise für den Einsatz in der Landwirtschaft werden europaweit harmonisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. fordert daher eine europaweite Harmonisierung der Kraftstoffpreise für den Einsatz in der Landwirtschaft. Link zum Original
  10. Die Milch-Garantiemengenregelung in Deutschland wird durch das Betreibermilchbörsenmodell neu geregelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. fordert die Neuregelung der Milch -Garantiemengenregelung in Deutschland durch das Betreibermilchbörsenmodell. Link zum Original
  11. Milchquoten werden möglichst bundesweit handelbar.

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    Wortlaut im Programm
    Für die Weiterentwicklung unserer leistungsstarken Betriebe ist es notwendig, dass Milchquoten möglichst bundesweit gehandelt werden können. Link zum Original
  12. Eine Grünlandprämie wird eingeführt, um Nachteile reiner Grünlandstandorte auszugleichen.

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    Wortlaut im Programm
    Das EG -Recht erlaubt in Zukunft nationale Regelungen zur Stärkung der aktiven Milcherzeuger. Die F.D.P. will diese Möglichkeit nutzen, z. B. über die Einführung einer Grünlandprämie, um die Nachteile von ausschließlichen Grünlandstandorten auszugleichen. Link zum Original
  13. Alternativen zur Nahrungsmittelproduktion wie der Anbau nachwachsender Rohstoffe werden unterstützt, soweit sie umweltschonend sind.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. unterstützt Alternativen zur Nahrungsmittelproduktion, z. B. den Anbau nachwachsender Rohstoffe, soweit sie umweltschonend angebaut und weiterverarbeitet werden können. Link zum Original
  14. Die Landwirtschaft orientiert sich stärker marktwirtschaftlich und produziert für den Markt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landwirtschaft hat sich verstärkt marktwirtschaftlich zu orientieren und für den Markt zu produzieren. Link zum Original
  15. Die Vermarktungsstruktur für Milch, Milchprodukte und Fleisch wird weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Vermarktungsstruktur für Veredelungsprodukte wie Milch, Milchprodukte und Fleisch ist weiter zu entwickeln, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Link zum Original
  16. Frische, regional erzeugte und verarbeitete Lebensmittel werden gezielt in den Zentren vermarktet.

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    Wortlaut im Programm
    Frische, qualitativ hochwertige in der Region produzierte und verarbeitete Lebensmittel sollten gezielt in den Zentren vermarktet werden. Link zum Original
  17. Landwirtschaftliche Produkte werden über ihre Qualität statt über Preisdumping verkauft.

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    Wortlaut im Programm
    Es müssen weitere Anstrengungen unternommen werden, die Produkte auf Grund ihrer Qualität zu verkaufen und nicht durch Preisdumping zu verschleudern. Link zum Original
  18. Die Bekanntheit schleswig-holsteinischer Produkte wird durch gemeinsame Vermarktung mit touristischen Angeboten gesteigert.

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    Wortlaut im Programm
    Durch gemeinsame Vermarktung touristischer Angebote mit ausgesuchten schleswig -holsteinischen Spezialitäten ist die Bekanntheit schleswig -holsteinischer Produkte weiter zu verbessern. Link zum Original
  19. Die Umstellung konventioneller Betriebe auf alternativen Landbau wird gefördert, soweit ein Markt für die Produkte besteht.

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    Wortlaut im Programm
    Die Umstellung konventionell wirtschaftender Betriebe auf alternativen Landbau ist eine Möglichkeit der Extensivierung wie auch der Verbreiterung des Angebots landwirtschaftlicher Produkte. Sie ist zu fördern, soweit ein Markt für diese Produkte besteht. Link zum Original
  20. Die Landwirtschaftskammer wird als Selbstverwaltungsorgan der Landwirtschaft gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landwirtschaftskammer ist als Organ der Selbstverwaltung der Landwirtschaft zu stärken. Link zum Original
  21. Aus- und Fortbildung in der Landwirtschaft sind Aufgabe der Landwirtschaftskammer.

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    Wortlaut im Programm
    Die Ausbildung und Fortbildung der in der Landwirtschaft tätigen Bevölkerung ist Aufgabe der Landwirtschaftskammer. Link zum Original
  22. Die Pflanzenschutzberatung wird als Weisungsaufgabe von der Landwirtschaftskammer durchgeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Pflanzenschutzberatung ist als Aufgabe nach Weisung von der Landwirtschaftskammer durchzuführen. Link zum Original
  23. Die Landwirtschaftskammer erhält einen verlässlichen Finanzierungsrahmen für ihre Weisungsaufgaben.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landwirtschaftskammer braucht einen verlässlichen Finanzierungsrahmen für die von der Kammer nach Weisung für das Land durchgeführten Aufgaben. Link zum Original
  24. Die Landesforstverwaltung wird als selbständige Abteilung im Landwirtschaftsministerium von einem Forstwirt geleitet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landesforstverwaltung wird als selbständige Abteilung im MLR von einem Forstwirt geführt. Link zum Original
  25. Die Kosten der Bewirtschaftung der Landesforsten werden getrennt von den Kosten hoheitlicher und umweltpädagogischer Aufgaben der Forstämter ausgewiesen.

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    Wortlaut im Programm
    Die finanziellen Aufwendungen für die Bewirtschaftung der Forstflächen des Land es werden getrennt von den Aufwendungen für die hoheitlichen und umweltpädagogischen Aufgaben der Forstämter ausgewiesen. Link zum Original
  26. Die Landesforsten werden kostendeckend bewirtschaftet.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist eine kostendeckende Bewirtschaftung der Forstflächen anzustreben. Link zum Original
  27. Die Landesforsten sind Vorbild bei der Entwicklung naturnaher Laubmischwälder und der Minderung von Wildschäden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landesforsten üben Vorbildfunktion aus bei der Entwicklung naturnaher Laubmischwälder sowie der Minderung von Wildschäden. Link zum Original
  28. Die Zertifizierung der Landesforsten erfolgt nur, wenn sie dem Land wirtschaftlichen Nutzen bringt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Zertifizierung der Landesforsten ist an die Bedingung zu knüpfen, dass sie einen wirtschaftlichen Nutzen für das Land erbringt. Link zum Original
  29. Die Zertifizierung der Landesforsten wird allein unter dem Gesichtspunkt der Verkaufsförderung betrachtet.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. betrachtet die Zertifizierung allein unter dem Gesichtspunkt der Verkaufsförderung. Link zum Original
  30. Natur- und Umweltschutzmaßnahmen in Landesforsten setzt das Land als Eigentümer ohne Zertifizierung um.

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    Wortlaut im Programm
    Maßnahmen des Natur- und Umweltschutzes kann das Land als Eigentümer der Flächen ohne Zertifizierung umsetzen. Link zum Original
  31. Die Kalkung von Waldflächen wird wieder aufgenommen, wo Bodenuntersuchungen sie erforderlich machen.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. tritt für eine Wiederaufnahme der Kalkungen von Waldflächen ein, wo diese nach gründlichen Untersuchungen des Bodens erforderlich sind. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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