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Grüne · Wahlprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2000

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2000 · Original

Das Programm enthält 34 von 898 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 34
  1. Die Arbeitsplätze auf den Höfen sowie in den vor- und nachgelagerten Bereichen sollen gesichert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es gilt deshalb, die Arbeitsplätze auf den Höfen sowie in den vor- und nachgelagerten Bereichen zusichern. Link zum Original
  2. Auf Fachebene soll ein Bündnis für Arbeit im ländlichen Raum eingerichtet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Auf Fachebene muß ein Bündnis für Arbeit im ländlichen Raum installiert werden. Link zum Original
  3. Im ländlichen Raum sollen neben dem Erhalt bestehender auch neue nachhaltige Dauerarbeitsplätze geschaffen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Auf Fachebene muß ein Bündnis für Arbeit im ländlichen Raum installiert werden. Dabei geht es den GRÜNEN neben dem Erhalt des Bestehenden auch um die Schaffung neuer nachhaltiger Dauerarbeitsplätze. Link zum Original
  4. Es sollen Lösungen erarbeitet werden, damit wirtschaftlich stabile Verarbeitungsunternehmen auch unter ökologischen Gesichtspunkten in der Region erhalten und neu gegründet werden können.

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    Wortlaut im Programm
    Es sind Lösungen zu erarbeiten, mit denen wirtschaftlichstabile Verarbeitungsunternehmen auch unter ökologischen Gesichtspunkten in der Region erhalten und auch neu gegründet werden können. Link zum Original
  5. Die Förderpolitik in ländlichen Räumen soll sich an ländlichen Struktur- und Entwicklungsanalysen mit direkter Bürgerbeteiligung orientieren.

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    Wortlaut im Programm
    Ländliche Struktur- und Entwicklungsanalysen sind ein Weg, die BürgerInnen direkt und demokratisch in die Entscheidungen der Region einzubinden. Daran muss sich die Förderpolitik in den ländlichen Räumen orientieren. Link zum Original
  6. Die Landwirtschaft soll für eine gesunde Umwelt, gesunde Tiere und gesunde Lebensmittel weiter ökologisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Daher brauchen wir für eine gesunde Umwelt, gesunde Tiere und gesunde Lebensmittel eine weitere Ökologisierung der Landwirtschaft. Link zum Original
  7. Die Erfahrungen des ökologischen Landbaus im Ressourcenschutz sollen flächendeckend genutzt werden, um Kreislaufwirtschaft zu fördern, Rohstoffe zu schonen, Grundwasser und Boden zu schützen und die Energiebilanz zu verbessern.

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    Wortlaut im Programm
    Die Erfahrungen des ökologischen Landbaus im Bereich des Ressourcenschutzes sollen flächendeckend mit dem Ziel genutzt werden, die Kreislaufwirtschaft zu fördern, die Rohstoffe zu schonen, Grundwasser und Boden zu schützen und die Energiebilanz zu verbessern. Link zum Original
  8. Die Landwirtschaftskammer wird weiter sozialverträglich verkleinert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die weitere sozialverträglich gestaltete Reduzierung der Landwirtschaftskammer. Link zum Original
  9. Die Preise für Nahrungsmittel sollen die ökonomischen, sozialen und ökologischen Erzeugungskosten widerspiegeln.

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    Wortlaut im Programm
    Der Preis von Nahrungsmitteln muss endlich die ökonomische, soziale und ökologische Wahrheit über die Kosten der Erzeugung wieder spiegeln. Link zum Original
  10. Agrarische Ausgleichszahlungen werden an ökologische Standards und vorhandene Arbeitsplätze gebunden.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Bindung der Ausgleichszahlungen an ökologische Standards und an vorhandene Arbeitsplätze ist daher unumgänglich. Link zum Original
  11. Grünland soll im EU-Ausgleichssystem angemessen berücksichtigt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Gerade für Schleswig-Holstein ist anzustreben, dass Grünland im EU-Ausgleichssystem angemessen berücksichtigt wird. Link zum Original
  12. Für konventionelle Baumschulen werden attraktive Angebote zur Umstellung auf ökologische Wirtschaftsweise geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten dafür ein, dass für konventionelle Baumschulen attraktive Umstellungsangebote geschaffen und bei öffentlichen Aufträgen Produkte der ökologischen Baumschulwirtschaft Verwendung finden. Link zum Original
  13. Bei öffentlichen Aufträgen werden Produkte der ökologischen Baumschulwirtschaft verwendet.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten dafür ein, dass für konventionelle Baumschulen attraktive Umstellungsangebote geschaffen und bei öffentlichen Aufträgen Produkte der ökologischen Baumschulwirtschaft Verwendung finden. Link zum Original
  14. Die Waldnutzung soll naturverträglich und zugleich wirtschaftlich einträglich sein.

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    Wortlaut im Programm
    Waldnutzung muss zugleich naturverträglich und einträglich sein. Link zum Original
  15. Art und Ausmaß der Waldnutzung richten sich nach dem natürlichen Ertragsniveau der Wälder.

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    Wortlaut im Programm
    Art und Ausmaß der Nutzung müssen sich am natürlichen Ertragsniveau der Wälder orientieren. Link zum Original
  16. Zertifizierungen der Waldwirtschaft durch den FSC werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Damit Waldwirtschaft wieder für den verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensraum Wald steht und gleichzeitig international wettbwerbsfähig wird, unterstützen wir Zertifizierungen durch den FSC (Weltforstwirtschaftsrat). Link zum Original
  17. Finanzielle Förderung der Forstwirtschaft wird auf Bundes- und EU-Ebene an naturnahe Waldbewirtschaftung gebunden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns auf bundes- und auf europäischer Ebene dafür ein, dass naturnahe Waldbewirtschaftung zur Voraussetzung für finanzielle Förderung wird. Link zum Original
  18. Der Selbstversorgungsgrad mit Holz soll langfristig über die derzeitigen 20 Prozent steigen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Selbstversorgungsgrad mit Holz von derzeit 20 % muss langfristig steigen. Link zum Original
  19. Der Tierschutz in Tierzucht und Heimtierhaltung soll verbessert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Verbesserungen sind auch im Bereich Tierzucht und Heimtierhaltung notwendig. Link zum Original
  20. Der Tierschutz wird in die Landesverfassung und das Grundgesetz aufgenommen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, dass der Tierschutz Eingang findet in die Landesverfassung und das Grundgesetz. Link zum Original
  21. Das Tierschutzgesetz wird konsequenter umgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Erforderlich ist auch eine konsequentere Umsetzung des Tierschutzgesetzes. Link zum Original
  22. Im Tierschutz wird ein Verbandsklagerecht eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Ferner wollen wir im Tierschutz die Möglichkeit zur Verbandsklage einführen, um Gesetzesverstößen wirkungsvoll begegnen zu können. Link zum Original
  23. Tierversuche werden deutlich reduziert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden uns auf Landesund Bundesebene für eine deutliche Reduktion der Tierversuche einsetzen und die Entwicklung von Alternativmethoden aktiv unterstützen. Link zum Original
  24. Der Tierschutz auf Landesebene wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen die Stärkung des Tierschutzes auf Landesebene durchsetzen. Link zum Original
  25. Es wird ein eigenständiges Tierschutzreferat geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen ein eigenständiges starkes Tierschutzreferat schaffen und den Tierschutzbeirat konsequent bei den relevanten Themen beteiligen. Link zum Original
  26. Der Tierschutzbeirat wird bei relevanten Themen konsequent beteiligt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen ein eigenständiges starkes Tierschutzreferat schaffen und den Tierschutzbeirat konsequent bei den relevanten Themen beteiligen. Link zum Original
  27. Ein Regionalmarkenzeichen mit hohen Anforderungen an die Tierhaltung wird eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die artgerechte Tierhaltung durch die Einführung eines Regionalmarkenzeichens mit hoher Anforderung an die Tierhaltung in Schleswig-Holstein fördern. Link zum Original
  28. Traditionelle Haltungsformen wie Weidemast von Bullen und Mutterkuhhaltung werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei sollen positive Traditionen landwirtschaftlicher Tierhaltung, wie z. B. Weidemast von Bullen oder die Mutterkuhhaltung, aufgegriffen und gefördert wer den. Link zum Original
  29. Nicht artgemäße Tierhaltung auf Landesliegenschaften wird schnellstmöglich beendet.

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    Wortlaut im Programm
    Auf den Landesliegenschaften wird die nicht artgemäße Tierhaltung schnellstmöglich eingestellt. Link zum Original
  30. Gegen gewerbliche Massentierhaltung werden Gesetzesinitiativen ergriffen.

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    Wortlaut im Programm
    Massentierhaltung in Gewerbebetrieben unter dem Deckmantel der Landwirtschaft werden wir durch Gesetzesinitiativen begegnen. Link zum Original
  31. Schlachttiertransporte werden unterwegs verstärkt von der Polizei kontrolliert.

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    Wortlaut im Programm
    Die unhaltbaren Bedingungen bei Schlachttiertransporten werden wir durch erhöhte Polizeikontrollen auf der Strecke und eine Verschärfung der TÜV-Kontrollen zu mindern versuchen. Link zum Original
  32. Die TÜV-Kontrollen bei Schlachttiertransporten werden verschärft.

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    Wortlaut im Programm
    Die unhaltbaren Bedingungen bei Schlachttiertransporten werden wir durch erhöhte Polizeikontrollen auf der Strecke und eine Verschärfung der TÜV-Kontrollen zu mindern versuchen. Link zum Original
  33. EU-Subventionen für Lebendtiertransporte werden ersatzlos gestrichen.

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    Wortlaut im Programm
    In der EU werden wir uns für eine ersatzlose Streichung der Subventionen für Lebendtiertransporte einsetzen. Link zum Original
  34. Bei der Jagd wird der Tierschutz umfassender berücksichtigt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 29 ·

    Wortlaut im Programm
    Des Weiteren muss auch bei der Jagd der Tierschutz umfassender berücksichtigt werden. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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