FDP RP · Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2001
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2001 · beschlossen 28.10.2000 · Original
Das Programm enthält 50 von 1.508 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 50Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 68Seiten im Original
- 2001Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 50
Eine effiziente und jugendgerechte Drogenprävention wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzt sie sich besonders für den frühzeitigen Erwerb von Medienkompetenz ein, für die Stärkung der Stellung von Kindern und Jugendlichen im gesellschaftlichen Umfeld sowie für eine effiziente und jugendgerechte Drogenprävention. Link zum Original
Im Mittelpunkt der Reformen des Gesundheitswesens steht der Patient.
Wortlaut im Programm
Im Mittelpunkt aller Reformbemühungen des Gesundheitswesens steht für die F.D.P. der Patient. Link zum Original
Deutschland soll als europaweiter Anbieter von Gesundheitsleistungen etabliert werden.
Wortlaut im Programm
Die international anerkannte hohe Qualität sollte im Zuge der Europapolitik und der Globalisierung der Märkte als Chance erkannt werden, die Bundesrepublik als europaweiten Anbieter von Gesundheitsleistungen zu etablieren. Link zum Original
Der zunehmenden Verstaatlichung des Gesundheitswesens wird entgegengewirkt.
Wortlaut im Programm
Liberale Politik muss der von der grün-roten Bundesregierung herbeigeführten, zunehmenden Verstaatlichung des Gesundheitswesens entgegenwirken. Link zum Original
Budgetierung und Rationierung im Gesundheitswesen werden beendet.
Wortlaut im Programm
Budgetierung und Rationierung müssen beendet werden. Link zum Original
Freie Arztwahl, Therapiefreiheit und Freiberuflichkeit der Leistungserbringer sind Grundpfeiler des Gesundheitssystems.
Wortlaut im Programm
Grundpfeiler eines freiheitlichen Gesundheitssystems sind freie Arztwahl und Therapiefreiheit sowie die Freiberuflichkeit der Leistungserbringer. Link zum Original
Die Landesregierung nutzt alle Möglichkeiten im Bundesrat, die Verstaatlichung des Gesundheitswesens zu stoppen und die Entstaatlichung voranzutreiben.
Wortlaut im Programm
Eine von der F.D.P. mitgetragene Landesregierung wird alle Möglichkeiten über den Bundesrat ausschöpfen, die völlige Verstaatlichung des Gesundheitswesens zu stoppen und die dringend gebotene Entstaatlichung voranzutreiben. Link zum Original
Ambulanter und stationärer Sektor werden zur Effizienzsteigerung besser verzahnt.
Wortlaut im Programm
Der bereits eingeschlagene Weg zur Effizienzsteigerung soll fortgesetzt werden; so muss z.B. eine bessere Verzahnung des ambulanten mit dem stationären Sektor erfolgen. Link zum Original
Die Krankenhausbehandlung für Kranke, die sie benötigen, bleibt auf hohem medizinischem Niveau finanzierbar.
Wortlaut im Programm
Die Krankenhauspflege muss für Kranke, die der besonderen Leistungen des Krankenhauses bedürfen, weiter auf hohem medizinischen Niveau finanzierbar bleiben. Link zum Original
Ambulante und teilstationäre Behandlung haben, soweit medizinisch möglich, Vorrang.
Wortlaut im Programm
Andererseits muss, soweit medizinisch möglich, der ambulanten und teilstationären Behandlung Vorrang gewährt werden. Link zum Original
Krankenhäuser werden allein von den Krankenkassen finanziert (monistische Finanzierung).
Wortlaut im Programm
Die Finanzierung der Krankenhäuser ist selbstverständliche Leistungspflicht der Krankenkassen (monistische Finanzierung). Link zum Original
Zusätzliche Krankenhaussubventionen aus Steuermitteln werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. lehnt zusätzliche Krankenhaussubventionen aus Steuergeldern ab. Link zum Original
Im Gesundheitswesen wird die Kostentransparenz erhöht.
Wortlaut im Programm
Für mehr Wirtschaftlichkeit fordert die F.D.P. eine größere Transparenz der Kosten. Link zum Original
Das Kostenerstattungsprinzip wird anstelle des Sachleistungsprinzips ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Statt des undurchsichtigen Sachleistungsprinzips steht die F.D.P. für den Ausbau des Kostenerstattungsprinzips. Link zum Original
Die hohe medizinische Qualität wird wiederhergestellt.
Wortlaut im Programm
Wiederherstellung der hohen medizinischen Qualität; Link zum Original
Die wohnortnahe haus- und fachärztliche Versorgung bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Erhalt der wohnortnahen haus- und fachärztlichen Versorgung; Link zum Original
Die freie Arztwahl bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Erhalt der freien Arztwahl; Link zum Original
Die Freiberuflichkeit der Leistungserbringer im Gesundheitswesen bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Erhalt der Freiberuflichkeit der Leistungserbringer; Link zum Original
Budgetierung und Rationierung im Gesundheitswesen werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Abschaffung von Budgetierung und Rationierung; Link zum Original
Auch neue, bessere Medikamente und Techniken bleiben finanzierbar.
Wortlaut im Programm
Finanzierbarkeit auch neuer, besserer Medikamente und Techniken; Link zum Original
Schwerwiegende Gesundheitsrisiken werden bestmöglich abgesichert.
Wortlaut im Programm
Bestmögliche Absicherung gegen schwerwiegende Gesundheitsrisiken; Link zum Original
Leistungserbringer rechnen über feste Vergütungsbeträge ab.
Wortlaut im Programm
Abrechnung über feste Vergütungsbeträge; Link zum Original
Die gesetzliche Krankenversicherung wird von versicherungsfremden Leistungen entlastet.
Wortlaut im Programm
Entlastung der GKV von versicherungsfremden Leistungen. Link zum Original
Die staatliche Krankenhausplanung des Landes wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die staatliche Krankenhausplanung und Investitionsförderung durch das Land ist abzuschaffen. Link zum Original
Die Investitionsförderung für Krankenhäuser durch das Land wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die staatliche Krankenhausplanung und Investitionsförderung durch das Land ist abzuschaffen. Link zum Original
Die Versorgungssicherheit wird durch wirtschaftlich arbeitende, leistungsfähige Krankenhäuser gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Die Rahmenbedingungen müssen so gestaltet werden, dass die Sicherheit der Versorgung durch wirtschaftlich arbeitende leistungsfähige und prosperierende Krankenhäuser gewährleistet wird. Link zum Original
Krankenhäuser erhalten die Möglichkeit, grenzüberschreitende Gesundheitsdienstleister zu werden.
Wortlaut im Programm
Krankenhäuser müssen die Chance haben, grenzüberschreitende Gesundheitsdienstleister zu werden (Europäisierung/Internationalität). Link zum Original
Selbstverwaltungsstrukturen im Gesundheitswesen werden als bürgernähere und flexiblere Aufgabenerfüllung befürwortet.
Wortlaut im Programm
Im Sinne der Subsidiarität sieht die F.D.P. in Selbstverwaltungsstrukturen eine bürgernähere und flexiblere Aufgabenerfüllung. Link zum Original
Die Pflegeberufe erhalten eine angemessene Selbstorganisation.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. trägt der zunehmenden Bedeutung der Pflegeberufe Rechnung und tritt für eine angemessene Selbstorganisation der entsprechenden Berufsgruppe ein. Link zum Original
Staatliche Eingriffe in das Gesundheitssystem werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Abbau staatlicher Eingriffe in das Gesundheitssystem, Link zum Original
Die Eigenverantwortung des Einzelnen im Gesundheitswesen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Stärkung der Eigenverantwortung des Einzelnen, Link zum Original
Die Kostenerstattung wird mit sozialverträglicher Eigenbeteiligung ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Ausbau der Kostenerstattung mit sozialverträglicher Eigenbeteiligung, Link zum Original
Versicherte erhalten mehr Spielraum für eine individuelle Gestaltung ihrer Krankenversicherung.
Wortlaut im Programm
mehr Spielraum für individuelle Versicherungsgestaltung, Link zum Original
Zwischen den Krankenkassen wird mehr Wettbewerb und Effizienz geschaffen.
Wortlaut im Programm
mehr echter Wettbewerb und Effizienzsteigerung bei den Krankenkassen, Link zum Original
Präventivmaßnahmen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Förderung von Präventivmaßnahmen, Link zum Original
Die regionalisierte Selbstverwaltung im Gesundheitswesen des Landes wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Stärkung der in unserem Land regionalisierten Selbstverwaltung, Link zum Original
Grenzüberschreitende Patientenversorgung wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Förderung grenzüberschreitender Patientenversorgung, Link zum Original
Krankenhäuser werden allein durch die Krankenkassen finanziert.
Wortlaut im Programm
Finanzierung der Krankenhäuser allein durch die Krankenkassen (monistische Finanzierung), Link zum Original
Die Mehrwertsteuer auf verordnete Gesundheitsprodukte wird auf Basis einer europäischen Harmonisierung abgeschafft.
Wortlaut im Programm
e Abschaffung der Mehrwertsteuer auf verordnete Gesundheitsprodukte auf Basis einer europäischen Harmonisierung, Link zum Original
Ambulante Medizin und Rehabilitation werden gefördert.
Wortlaut im Programm
e Förderung der ambulanten Medizin und Rehabilitation. Link zum Original
Seniorenwohnungen, Altenwohnheime sowie Alten- und Pflegeheime werden weitgehend in die übliche Wohnbebauung integriert.
Wortlaut im Programm
Seniorenwohnungen und -häuser, Altenwohnheime, Alten- und Pflegeheime weitgehend in die übliche Wohnbebauung zu integrieren, Link zum Original
Ambulante und mobile Hilfsdienste für Senioren werden weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
den weiteren Ausbau eines bedarfsgerechten und sozialen Systems ambulanter und mobiler Hilfsdienste sowie die ehrenamtliche Arbeit von Selbsthilfegruppen zu fördern, Link zum Original
In den Altenpflegeeinrichtungen des Landes wird speziell geriatrisch geschultes Personal vorgehalten.
Wortlaut im Programm
speziell geriatrisch geschultes Personal in den Altenpflegeeinrichtungen des Landes vorzuhalten. Link zum Original
Für die Pflegeversicherung wird der Aufbau einer privaten Zusatzversicherung angegangen.
Wortlaut im Programm
Da aber aus übergeordneter Sicht gerade die Rückführung von Beiträgen im Sozialversicherungsbereich und Leistungskonzentration auf eine Grundsicherung angestrebt - 107 - werden, sollte auch für die Pflegeversicherung der Aufbau einer privaten Zusatzversicherung angegangen werden. Link zum Original
Die psychiatrische Versorgung in Rheinland-Pfalz wird bedarfsorientiert und regional angepasst weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
e die Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung in Rheinland-Pfalz, orientiert am Bedarf, an den finanziellen Möglichkeiten und an den regionalen Besonderheiten des Landes. Link zum Original
Stationäre psychiatrische Versorgung entsteht vorrangig an Orten fern der Landesfachkliniken Alzey, Andernach und Klingenmünster.
Wortlaut im Programm
e psychiatrische Versorgung im stationären Bereich vorrangig an Orten, die geographisch weit von den Landesfachkliniken Alzey, Andernach und Klingenmünster entfernt sind. Link zum Original
An bestehenden Kliniken werden durch Umwidmung von Krankenhausbetten psychiatrische Abteilungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
an bestehenden Kliniken psychiatrische Abteilungen durch Umwidmung von Krankenhausbetten unter Einbeziehung des vorhandenen Personals zu schaffen. Link zum Original
Vollstationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie werden bedarfsgerecht geschaffen.
Wortlaut im Programm
e die bedarfsgerechte Schaffung von vollstationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Ausbau entsprechender ambulanter Angebote. Link zum Original
Ambulante kinder- und jugendpsychiatrische Angebote werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
e die bedarfsgerechte Schaffung von vollstationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Ausbau entsprechender ambulanter Angebote. Link zum Original
Für psychisch Kranke werden bedarfsgerecht Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten geschaffen.
Wortlaut im Programm
e die bedarfsgerechte Schaffung von Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.