FDP · Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2001
Forderungen zu Energie
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2001 · beschlossen 28.10.2000 · Original
Das Programm enthält 45 von 1.508 Forderungen zu „Energie“.
- 45Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 68Seiten im Original
- 2001Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 45
Der Staat soll die Energieversorgung langfristig sichern, indem alle technischen, ökonomischen und politischen Optionen offengehalten werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. sieht es als Aufgabe des Staates an, dafür zu sorgen, dass die Energieversorgung langfristig gesichert bleibt, indem alle technischen, ökonomischen und politischen Optionen offengehalten werden. Link zum Original
Ein ausgeglichener Energieträgermix soll erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Es soll auch weiterhin ein ausgeglichener Energieträgermix erhalten bleiben. Link zum Original
Die Erschließung neuer Energietechniken wird gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Erschließung neuer Energietechniken muss gezielt gefördert werden. Link zum Original
Rationelle und regenerative Energienutzung soll in allen Verbrauchssektoren verwirklicht werden.
Wortlaut im Programm
Um die Umweltbelastungen aus der Energieumsetzung so gering wie möglich zu halten und unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden, ist eine rationelle und regenerative Energienutzung in allen Verbrauchssektoren notwendig und an vorbildlichen Modellvorhaben zu demonstrieren. Link zum Original
Rationelle und regenerative Energienutzung soll an vorbildlichen Modellvorhaben demonstriert werden.
Wortlaut im Programm
Um die Umweltbelastungen aus der Energieumsetzung so gering wie möglich zu halten und unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden, ist eine rationelle und regenerative Energienutzung in allen Verbrauchssektoren notwendig und an vorbildlichen Modellvorhaben zu demonstrieren. Link zum Original
Mit Energieressourcen soll sparsam und rationell umgegangen werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt sich aus der Verantwortung für die nachfolgenden Generationen ein: e _Füreinen sparsamen und rationellen Umgang mit den Energieressourcen; Link zum Original
Staatliche Rahmenbedingungen sollen ein nachfragegerechtes Energieangebot sicherstellen.
Wortlaut im Programm
für staatliche Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass Energie nachfragegerecht angeboten wird und dass der Zugang zu jeder Art von Energieressource offen bleibt; Link zum Original
Der Zugang zu jeder Art von Energieressource soll offen bleiben.
Wortlaut im Programm
für staatliche Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass Energie nachfragegerecht angeboten wird und dass der Zugang zu jeder Art von Energieressource offen bleibt; Link zum Original
Alle energietechnischen Optionen einschließlich der Kernenergie sollen gleiche Entwicklungschancen erhalten.
Wortlaut im Programm
für gleiche Entwicklungschancen aller technologischen Optionen, auch der Kernenergie, im Interesse des Fortschritts und der Wirtschaftlichkeit; Link zum Original
Sicherheitsaspekte sollen auf allen Stufen der Energieversorgung berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
für die Berücksichtigung der Sicherheitsaspekte auf allen Stufen der Energieversorgung; Link zum Original
Der Grundsatz der Nachhaltigkeit soll im Umgang mit Energie gelten.
Wortlaut im Programm
für den Grundsatz der Nachhaltigkeit; sie wirkt im politischen Raum auf eine Anerkennung dieses Grundsatzes hin, indem sie den richtigen Umgang mit Energie als eine Generationenübergreifende Aufgabe der Gesellschaft durchgängig in die politischen Aktivitäten einbezieht. Link zum Original
Die Energieversorgung soll sicher, wettbewerbsfähig und umweltschonend sein.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. in Rheinland-Pfalz setzt sich für eine sichere, wettbewerbsfähige und umweltschonende Energieversorgung ein und fordert dazu auf, den Ausbau der rationellen und regenerativen Energienutzung in allen Verbrauchssektoren in Rheinland-Pfalz mit gezielten Aktionen zu fördern. Link zum Original
Der Ausbau rationeller und regenerativer Energienutzung im Land soll mit gezielten Aktionen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. in Rheinland-Pfalz setzt sich für eine sichere, wettbewerbsfähige und umweltschonende Energieversorgung ein und fordert dazu auf, den Ausbau der rationellen und regenerativen Energienutzung in allen Verbrauchssektoren in Rheinland-Pfalz mit gezielten Aktionen zu fördern. Link zum Original
Die Vorteile der Liberalisierung des Energiemarktes sollen bei den Endkunden ankommen.
Wortlaut im Programm
Die positiven Effekte der von der F.D.P. bewirkten Liberalisierung des Energiemarktes müssen bis zum Endkunden durchdringen. Link zum Original
Abgaben auf Energie sollen nur zur Energieeinsparung und Emissionsminderung erhoben werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt sich dafür ein, dass Abgaben auf Energie, wie Steuern und Sonderabgaben nur mit dem Ziel der Energieeinsparung und Emissionsminderung und nur mit zeitlicher Begrenzung eingesetzt werden. Link zum Original
Abgaben auf Energie sollen nur befristet erhoben werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt sich dafür ein, dass Abgaben auf Energie, wie Steuern und Sonderabgaben nur mit dem Ziel der Energieeinsparung und Emissionsminderung und nur mit zeitlicher Begrenzung eingesetzt werden. Link zum Original
Ökonomische Instrumente der Energiepolitik sollen laufend auf ihre Wirkung überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.
Wortlaut im Programm
Die eingesetzten ökonomischen Instrumente müssen in ihrer Wirkung kontinuierlich überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Link zum Original
Das Stromeinspeisegesetz soll laufend auf seine Wirkung zur Förderung regenerativer Energien überprüft werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fordert eine laufende Überprüfung des Stromeinspeisegesetzes hinsichtlich seiner Wirkung zur optimalen Förderung regenerativer Energien. Link zum Original
Dauersubventionen für Energiesysteme, besonders für unrentable, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Es darf keine Dauersubvention geben, schon gar nicht von Systemen ohne ausreichende Rentabilität oder ohne Zukunftsaussichten. Link zum Original
Die Kraft-Wärme-Kopplung soll intensiver eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt sich dafür ein, dass die Kraft-Wärme-Kopplung noch intensiver als bisher eingesetzt wird, weil ihr Potenzial zu einer weiteren Verbesserung der energiewirtschaftlichen Leistung sehr groß ist. Link zum Original
Für Emissionsminderungen durch Kraft-Wärme-Kopplung sollen Gutschriften erteilt werden.
Wortlaut im Programm
Für die durch Kraft-Wärme- Kopplungsanlagen reduzierten Emissionen sollten Gutschriften erteilt werden, solange ihre herausragende Rolle bei der Ressourcenschonung nicht durch Kohlendioxidemissionsrechte oder andere Instrumente betriebswirtschaftlich berücksichtigt wird. Link zum Original
Neue Investitionsformen in Energiesysteme wie Contracting werden befürwortet.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. begrüßt neue Organisationsformen bei der Investition in Energiesysteme wie Contracting, die zur Ressourcenschonung und Einführung neuer Techniken nach marktwirtschaftlichen Regeln beitragen. Link zum Original
Freiwillige Programme wie grüne Stromtarife und Naturstrom werden befürwortet.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. begrüßt die in Eigenverantwortung geschaffenen freiwilligen Programme, wie die "grünen Stromtarife“ oder das Angebot von "Naturstrom“, die gezielt zur Förderung regenerativer Energien beitragen. Link zum Original
Dezentrale Energieanlagen und Energieeinsparmaßnahmen sollen Arbeitsplätze schaffen und sichern.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. sieht Möglichkeiten zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen durch dezentrale Energieanlagen und dezentrale Energieeinsparmaßnahmen. Link zum Original
Dezentrale Energiestrukturen sollen in Modellvorhaben gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Dezentrale Strukturen sollen in modellhaften Energievorhaben gefördert werden. Dabei sollen jene bevorzugt werden, mit denen Arbeitsplätze in den Regionen geschaffen werden. Link zum Original
Bei der Förderung dezentraler Energievorhaben sollen jene bevorzugt werden, die regionale Arbeitsplätze schaffen.
Wortlaut im Programm
Dezentrale Strukturen sollen in modellhaften Energievorhaben gefördert werden. Dabei sollen jene bevorzugt werden, mit denen Arbeitsplätze in den Regionen geschaffen werden. Link zum Original
Der Staat soll das Wissen über den Umgang mit Energie fördern.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. sieht es als staatliche Aufgabe an, das Wissen über den qualitativen Umgang mit Energie zu fördern. Link zum Original
Private Haushalte sollen stetig zur Energieeinsparung beraten und informiert werden.
Wortlaut im Programm
Die Kenntnis über den Energieverbrauch und das Wissen um die Möglichkeiten, diesen zu reduzieren, muss im Laufe der Ausbildung bereits in den Schulen, aber auch in der Weiterbildung für Architekten, Ingenieure, Handwerker und durch stetige Beratung und Information der Haushalte gefördert werden. Link zum Original
Ein Aktionsplan soll Haushalte, Kleinverbraucher, Unternehmen und Verkehrsteilnehmer zu rationeller und regenerativer Energienutzung motivieren.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. sieht zur systematischen Bearbeitung dieser Aufgabe einen Aktionsplan vor. Ein Ziel des Aktionsplanes ist es, private Haushalte, Kleinverbraucher, Unternehmen und Verkehrsteilnehmer zur rationellen und regenerativen Energienutzung zu motivieren. Link zum Original
Für die Verbrauchssektoren sollen Kommunikationsplattformen zur Energienutzung in Städten und Regionen eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Dazu sollen für die verschiedenen Verbrauchssektoren Kommunikationsplattformen in Städten und Regionen eingerichtet werden (z.B. "Ökoprofit‘). Link zum Original
Informationsaktionen sollen das Energiebewusstsein der Verbraucher stärken.
Wortlaut im Programm
Beim Energieverbraucher soll das Bewusstsein für den Umgang mit Energie durch Informationsaktionen sensibilisiert und das Wissen über den quantitativen Umgang mit Energie gefördert werden. Link zum Original
Produktions-, Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe sollen bei der Einführung neuer Energiesysteme unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Weiterhin sollen Produktions-, Handwerks- und landwirtschaftliche Betriebe bei der Einführung neuer Energiesysteme unterstützt werden. Link zum Original
Mittelständische Unternehmen sollen eine Einstiegsberatung zu betrieblichen Energiekonzepten erhalten.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. sieht für die mittelständische Wirtschaft eine Einstiegsberatung in betriebliche Energiekonzepte mit rationeller Energienutzung vor. Link zum Original
Für öffentliche Einrichtungen soll ein Aktionsprogramm zur Energienutzung auf Grundlage von Energieentwicklungskonzepten aufgelegt werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. sieht auch für öffentliche Einrichtungen ein Aktionsprogramm vor. Grundlage für das Aktionsprogramm sind Energieentwicklungskonzepte. Link zum Original
Die Landesmittel für rationelle und regenerative Energiesysteme sollen nach Effizienzkriterien erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Die Landesmittel für die Förderung rationeller und regenerativer Energiesysteme sollen nach Prioritäten gemäß nachvollziehbaren Effizienzkriterien erhöht werden. Link zum Original
Die Förderung soll kontinuierlich, aber mit niedrigeren Fördersätzen erfolgen.
Wortlaut im Programm
Notwendig ist eine kontinuierliche Förderung, wenn auch mit niedrigeren Fördersätzen. Link zum Original
Landesfördermittel sollen sich auf Wasserkraft, Solarthermie und Biomasse statt auf Windenergie ausrichten.
Wortlaut im Programm
Der Einsatz der Landesfördermittel könnte sich deshalb auf andere regenerative Energiesysteme, wie Wasserkraft, Solartherme, Biomasse usw. ausrichten. Link zum Original
Für die Photovoltaik soll vor allem das 100.000-Dächer-Programm des Bundes genutzt werden.
Wortlaut im Programm
In der Photovoltaik soll vor allem auf das 100.000-Dächer- Programm der Bundesregierung zurückgegriffen werden. Link zum Original
Entwicklung und Einsatz regenerativer Energiequellen werden weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Entwicklung regenerativer Energiequellen und deren Einsatz soll weiter gefördert, in den Regionen sollen Modellprojekte realisiert werden. Link zum Original
In den Regionen sollen Modellprojekte für regenerative Energien umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Entwicklung regenerativer Energiequellen und deren Einsatz soll weiter gefördert, in den Regionen sollen Modellprojekte realisiert werden. Link zum Original
Kleine und mittlere Unternehmen sollen bei der energetischen Restholznutzung beraten werden.
Wortlaut im Programm
Die rheinland-pfälzischen KMU sollen bei der Einführung der energetischen Restholznutzung beratend unterstützt werden. Link zum Original
Die Forschung zur Holzenergieverstromung an Hochschulen wird weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Entwicklung der Holzenergieverstromung an den Hochschulen soll weiter gefördert werden. Link zum Original
Die auf Eigenverantwortung der Wirtschaft aufbauende Landesenergieagentur Effizienzoffensive Rheinland-Pfalz wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Es ist zu begrüßen, dass die Energieagentur des Landes Rheinland-Pfalz "Effizienzoffensive Rheinland-Pfalz (EOR)* im Unterschied zu den Energieagenturen anderer Bundesländer auf der Eigenverantwortung der Wirtschaft aufbaut. Link zum Original
Ein jährlicher Energietag soll als dauerhafte Einrichtung des Landes eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. begrüßt die Durchführung der Energietage Rheinland-Pfalz und schlägt einen jährlichen Energietag als dauerhafte Einrichtung für das Land vor. Link zum Original
Das Dorferneuerungsprogramm fördert die Nutzung erneuerbarer Energien.
Wortlaut im Programm
e im Dorferneuerungsprogramm eine ressourcenschonende Bebauung, eine dezentrale Abfallentsorgung und die Nutzung erneuerbarer Energien fördern, Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.