Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Bundestagswahl 24.09.2017 · beschlossen 28.04.2017 · Original
Das Programm enthält 29 von 1.023 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 29Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 159Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 29
Das Greening als Kopplung der Direktzahlungen an öffentliche Leistungen soll mit Blick auf Praktikabilität und Bürokratie kritisch begleitet werden.
Wortlaut im Programm
Das Greening als Kopplung der Direktzahlungen an öffentliche Leistungen werden wir mit Blick auf Praktikabilität und Bürokratie kritisch begleiten. Link zum Original
Land- und Forstwirtschaftsbetriebe sollen eine steuerbefreite Risikoausgleichsrücklage bilden können.
Wortlaut im Programm
Den Betrieben der Land- und Forstwirtschaft wollen wir die Einrichtung einer steuerbefreiten Risikoausgleichsrücklage ermöglichen, damit sie eigenverantwortlich und selbstbestimmt für die branchentypischen Krisen der „Werkbank unter freiem Himmel“ vorsorgen können. Link zum Original
In der Wertschöpfungskette des Lebensmittelhandels soll für fairen Wettbewerb und marktwirtschaftliche Preisbildung gesorgt werden.
Wortlaut im Programm
Die jüngsten Preiskrisen der Branche haben zudem gezeigt, dass wir wieder für einen fairen Wettbewerb und eine marktwirtschaftliche Preisbildung in der gesamten Wertschöpfungskette des Lebensmittelhandels sorgen müssen. Link zum Original
Durch eine Reform des Genossenschaftsrechts sollen die starren Lieferbeziehungen zwischen Genossenschaften und Erzeugern modernisiert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir die kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht und Fusionskontrolle stärken, durch eine Reform des Genossenschaftsrechts die starren Lieferbeziehungen zwischen Genossenschaften und Erzeugern modernisieren und die innergenossenschaftliche Demokratie stärken. Link zum Original
Die innergenossenschaftliche Demokratie soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir die kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht und Fusionskontrolle stärken, durch eine Reform des Genossenschaftsrechts die starren Lieferbeziehungen zwischen Genossenschaften und Erzeugern modernisieren und die innergenossenschaftliche Demokratie stärken. Link zum Original
Landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer sollen selbstbestimmt und sachkundig arbeiten können.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten fördern landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer, die selbstbestimmt und sachkundig ihrer Arbeit nachgehen können. Link zum Original
Das Düngerecht soll praktikabel und beweglich gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Daher setzen wir uns für ein praktikables und bewegliches Düngerecht ein. Link zum Original
Maßstab der Düngung bleibt eine bedarfs- und standortgerechte Nährstoffversorgung der Kulturen.
Wortlaut im Programm
Der Grundsatz einer bedarfs- und standortgerechten Nährstoffversorgung der landwirtschaftlichen Kulturen bleibt für uns auch in Zukunft der Maßstab der Düngung. Link zum Original
Landwirte sollen weiterhin nach Entzug und Bilanz düngen dürfen.
Wortlaut im Programm
Landwirtinnen und Landwirte müssen in der Lage bleiben, nach Entzug und Bilanz zu düngen. Link zum Original
Der Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln soll ohne Abstriche umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wollen wir ohne Abstriche vorantreiben. Link zum Original
In Debatten über Pflanzenschutzwirkstoffe sollen nachvollziehbare Fakten und die Stellungnahmen des Bundesinstituts für Risikobewertung maßgeblich sein.
Wortlaut im Programm
Bei öffentlichen Diskussionen über bestimmte Wirkstoffe zählen für uns nicht Stimmungen, sondern nachvollziehbare Fakten und nicht zuletzt die Stellungnahmen des Bundesinstitutes für Risikobewertung. Link zum Original
Mit Grüner Biotechnologie wie Genome Editing soll offen und transparent umgegangen werden.
Wortlaut im Programm
Mit neuen Forschungsrichtungen der Grünen Biotechnologie wie dem „Genome Editing“ wollen wir offen und transparent umgehen. Link zum Original
Pauschale Verbote neuer Technologien in der Landwirtschaft werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen pauschalisierende Verbote ab und fordern stattdessen eine faktenbasierte, ergebnisoffene Bewertung neuer Technologien. Link zum Original
Neue Technologien sollen faktenbasiert und ergebnisoffen bewertet werden.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen pauschalisierende Verbote ab und fordern stattdessen eine faktenbasierte, ergebnisoffene Bewertung neuer Technologien. Link zum Original
Digitale Innovationen wie Bodensensoren und Drohnen werden als Chance für einen gezielteren Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln gesehen.
Wortlaut im Programm
Große Chancen sehen wir zudem in digitalen Innovationen für die Landwirtschaft: Wenn sich beispielsweise über Sensoren der Nährstoffgehalt im Boden messen lässt und mittels Drohnen eine punktgenaue Düngung und Schädlingsbekämpfung möglich wird, können Landwirtinnen und Landwirte den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln beispielsweise viel spezifischer steuern. Link zum Original
Die Zukunft der nachhaltigen Forstwirtschaft mit ihren Funktionen für Wirtschaft, Ökologie und Naherholung soll gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten wollen die Zukunft der nachhaltigen Forstwirtschaft mit ihren vielfältigen Funktionen für Wirtschaft, Ökologie und Naherholung sichern. Link zum Original
Die Förderung von Wäldern im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz soll fortgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir im Sinne eines Gemeinwohlausgleichs die Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz fortführen und zur Stärkung des Kleinprivatwaldes forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse unterstützen. Link zum Original
Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse sollen zur Stärkung des Kleinprivatwaldes unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir im Sinne eines Gemeinwohlausgleichs die Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz fortführen und zur Stärkung des Kleinprivatwaldes forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse unterstützen. Link zum Original
Die Nutzung von Holz soll durch ein gezieltes Innovations- und Forschungsprogramm vorangebracht werden.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung des klimafreundlichen Rohstoffes Holz wollen wir durch ein gezieltes Innovations- und Forschungsprogramm voranbringen. Link zum Original
Das Jagdrecht soll auf die Sachkunde der Jäger vertrauen und das Grundeigentum achten.
Wortlaut im Programm
Das Jagdrecht soll weiterhin Vertrauen in die Sachkunde und das selbstbestimmte Handeln von Jägerinnen und Jägern setzen sowie das Recht am Grundeigentum achten. Link zum Original
Eine Ausweitung der sachlichen Verbote im Bundesjagdgesetz wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Ausweitung der sachlichen Verbote im Bundesjagdgesetz lehnen wir daher strikt ab. Link zum Original
Die Grundschleppnetzfischerei soll beschränkt werden, damit die Fischerei die Bestände erhält.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Fischerei, welche die Bestände erhält und den Natur- und Tierschutz sichert. Dazu soll die Grundschleppnetz-Fischerei beschränkt werden. Link zum Original
Allgemeine Angelverbote für die Freizeitfischerei, etwa in Natura-2000-Gebieten der Nord- und Ostsee, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Allgemeine Angelverbote für die Freizeitfischerei (zum Beispiel in Natura-2000-Gebieten in der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nord- und Ostsee) halten wir indes für unverhältnismäßig. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für moderne, nachhaltige Aquakulturen sollen entbürokratisiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir sehen in einer modernen und nachhaltig wirtschaftenden Aquakultur einen Schlüssel zur Lösung dieses Problems. Deshalb sollen die Rahmenbedingungen für solche Aquakulturen entbürokratisiert werden. Link zum Original
Artgerechte Tierhaltung und Tierernährung sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten setzen uns für eine artgerechte Tierhaltung und Tierernährung ein. Link zum Original
Verbesserungen in der Nutztierhaltung sollen über eine gezielte Agrarinvestitionsförderung erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Wünschenswerte Verbesserungen bei der Nutztierhaltung wollen wir durch eine gezielte Agrarinvestitionsförderung erreichen. Link zum Original
Starre ordnungsrechtliche Vorgaben und zu ehrgeizige Tierwohl-Zertifizierungen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Starre ordnungsrechtliche Vorgaben oder zu ehrgeizige Tierwohl-Zertifizierungen überfordern hingegen vor allem kleine Landwirtschaftsbetriebe und beschleunigen somit den Strukturwandel. Link zum Original
Beim Heimtierschutz soll nach dem Grundsatz „Lenken statt Verbieten“ die Sachkunde der Halter verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Beim Schutz von Heimtieren gilt für uns der Grundsatz „Lenken statt Verbieten“. In diesem Sinne wollen wir die Sachkunde von Heimtierhaltenden verbessern. Link zum Original
Positiv- und Negativlisten für die Haltung bestimmter Tierarten werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Modelle wie Positiv- und Negativlisten, welche die Haltung bestimmter Arten untersagen, lehnen wir entschieden ab. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.