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FDP · Denken wir neu.

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Bundestagswahl 24.09.2017 · beschlossen 28.04.2017 · Original

Das Programm enthält 29 von 1.023 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 29
  1. Das Greening als Kopplung der Direktzahlungen an öffentliche Leistungen soll mit Blick auf Praktikabilität und Bürokratie kritisch begleitet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Das Greening als Kopplung der Direktzahlungen an öffentliche Leistungen werden wir mit Blick auf Praktikabilität und Bürokratie kritisch begleiten. Link zum Original
  2. Land- und Forstwirtschaftsbetriebe sollen eine steuerbefreite Risikoausgleichsrücklage bilden können.

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    Wortlaut im Programm
    Den Betrieben der Land- und Forstwirtschaft wollen wir die Einrichtung einer steuerbefreiten Risikoausgleichsrücklage ermöglichen, damit sie eigenverantwortlich und selbstbestimmt für die branchentypischen Krisen der „Werkbank unter freiem Himmel“ vorsorgen können. Link zum Original
  3. In der Wertschöpfungskette des Lebensmittelhandels soll für fairen Wettbewerb und marktwirtschaftliche Preisbildung gesorgt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die jüngsten Preiskrisen der Branche haben zudem gezeigt, dass wir wieder für einen fairen Wettbewerb und eine marktwirtschaftliche Preisbildung in der gesamten Wertschöpfungskette des Lebensmittelhandels sorgen müssen. Link zum Original
  4. Durch eine Reform des Genossenschaftsrechts sollen die starren Lieferbeziehungen zwischen Genossenschaften und Erzeugern modernisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu wollen wir die kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht und Fusionskontrolle stärken, durch eine Reform des Genossenschaftsrechts die starren Lieferbeziehungen zwischen Genossenschaften und Erzeugern modernisieren und die innergenossenschaftliche Demokratie stärken. Link zum Original
  5. Die innergenossenschaftliche Demokratie soll gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu wollen wir die kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht und Fusionskontrolle stärken, durch eine Reform des Genossenschaftsrechts die starren Lieferbeziehungen zwischen Genossenschaften und Erzeugern modernisieren und die innergenossenschaftliche Demokratie stärken. Link zum Original
  6. Landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer sollen selbstbestimmt und sachkundig arbeiten können.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten fördern landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer, die selbstbestimmt und sachkundig ihrer Arbeit nachgehen können. Link zum Original
  7. Das Düngerecht soll praktikabel und beweglich gestaltet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Daher setzen wir uns für ein praktikables und bewegliches Düngerecht ein. Link zum Original
  8. Maßstab der Düngung bleibt eine bedarfs- und standortgerechte Nährstoffversorgung der Kulturen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Grundsatz einer bedarfs- und standortgerechten Nährstoffversorgung der landwirtschaftlichen Kulturen bleibt für uns auch in Zukunft der Maßstab der Düngung. Link zum Original
  9. Landwirte sollen weiterhin nach Entzug und Bilanz düngen dürfen.

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    Wortlaut im Programm
    Landwirtinnen und Landwirte müssen in der Lage bleiben, nach Entzug und Bilanz zu düngen. Link zum Original
  10. Der Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln soll ohne Abstriche umgesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wollen wir ohne Abstriche vorantreiben. Link zum Original
  11. In Debatten über Pflanzenschutzwirkstoffe sollen nachvollziehbare Fakten und die Stellungnahmen des Bundesinstituts für Risikobewertung maßgeblich sein.

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    Wortlaut im Programm
    Bei öffentlichen Diskussionen über bestimmte Wirkstoffe zählen für uns nicht Stimmungen, sondern nachvollziehbare Fakten und nicht zuletzt die Stellungnahmen des Bundesinstitutes für Risikobewertung. Link zum Original
  12. Mit Grüner Biotechnologie wie Genome Editing soll offen und transparent umgegangen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Mit neuen Forschungsrichtungen der Grünen Biotechnologie wie dem „Genome Editing“ wollen wir offen und transparent umgehen. Link zum Original
  13. Pauschale Verbote neuer Technologien in der Landwirtschaft werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir lehnen pauschalisierende Verbote ab und fordern stattdessen eine faktenbasierte, ergebnisoffene Bewertung neuer Technologien. Link zum Original
  14. Neue Technologien sollen faktenbasiert und ergebnisoffen bewertet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir lehnen pauschalisierende Verbote ab und fordern stattdessen eine faktenbasierte, ergebnisoffene Bewertung neuer Technologien. Link zum Original
  15. Digitale Innovationen wie Bodensensoren und Drohnen werden als Chance für einen gezielteren Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln gesehen.

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    Wortlaut im Programm
    Große Chancen sehen wir zudem in digitalen Innovationen für die Landwirtschaft: Wenn sich beispielsweise über Sensoren der Nährstoffgehalt im Boden messen lässt und mittels Drohnen eine punktgenaue Düngung und Schädlingsbekämpfung möglich wird, können Landwirtinnen und Landwirte den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln beispielsweise viel spezifischer steuern. Link zum Original
  16. Die Zukunft der nachhaltigen Forstwirtschaft mit ihren Funktionen für Wirtschaft, Ökologie und Naherholung soll gesichert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten wollen die Zukunft der nachhaltigen Forstwirtschaft mit ihren vielfältigen Funktionen für Wirtschaft, Ökologie und Naherholung sichern. Link zum Original
  17. Die Förderung von Wäldern im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz soll fortgeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb wollen wir im Sinne eines Gemeinwohlausgleichs die Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz fortführen und zur Stärkung des Kleinprivatwaldes forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse unterstützen. Link zum Original
  18. Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse sollen zur Stärkung des Kleinprivatwaldes unterstützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb wollen wir im Sinne eines Gemeinwohlausgleichs die Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz fortführen und zur Stärkung des Kleinprivatwaldes forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse unterstützen. Link zum Original
  19. Die Nutzung von Holz soll durch ein gezieltes Innovations- und Forschungsprogramm vorangebracht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Nutzung des klimafreundlichen Rohstoffes Holz wollen wir durch ein gezieltes Innovations- und Forschungsprogramm voranbringen. Link zum Original
  20. Das Jagdrecht soll auf die Sachkunde der Jäger vertrauen und das Grundeigentum achten.

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    Wortlaut im Programm
    Das Jagdrecht soll weiterhin Vertrauen in die Sachkunde und das selbstbestimmte Handeln von Jägerinnen und Jägern setzen sowie das Recht am Grundeigentum achten. Link zum Original
  21. Eine Ausweitung der sachlichen Verbote im Bundesjagdgesetz wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Ausweitung der sachlichen Verbote im Bundesjagdgesetz lehnen wir daher strikt ab. Link zum Original
  22. Die Grundschleppnetzfischerei soll beschränkt werden, damit die Fischerei die Bestände erhält.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen eine Fischerei, welche die Bestände erhält und den Natur- und Tierschutz sichert. Dazu soll die Grundschleppnetz-Fischerei beschränkt werden. Link zum Original
  23. Allgemeine Angelverbote für die Freizeitfischerei, etwa in Natura-2000-Gebieten der Nord- und Ostsee, werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Allgemeine Angelverbote für die Freizeitfischerei (zum Beispiel in Natura-2000-Gebieten in der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nord- und Ostsee) halten wir indes für unverhältnismäßig. Link zum Original
  24. Die Rahmenbedingungen für moderne, nachhaltige Aquakulturen sollen entbürokratisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir sehen in einer modernen und nachhaltig wirtschaftenden Aquakultur einen Schlüssel zur Lösung dieses Problems. Deshalb sollen die Rahmenbedingungen für solche Aquakulturen entbürokratisiert werden. Link zum Original
  25. Artgerechte Tierhaltung und Tierernährung sollen gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten setzen uns für eine artgerechte Tierhaltung und Tierernährung ein. Link zum Original
  26. Verbesserungen in der Nutztierhaltung sollen über eine gezielte Agrarinvestitionsförderung erreicht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wünschenswerte Verbesserungen bei der Nutztierhaltung wollen wir durch eine gezielte Agrarinvestitionsförderung erreichen. Link zum Original
  27. Starre ordnungsrechtliche Vorgaben und zu ehrgeizige Tierwohl-Zertifizierungen werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Starre ordnungsrechtliche Vorgaben oder zu ehrgeizige Tierwohl-Zertifizierungen überfordern hingegen vor allem kleine Landwirtschaftsbetriebe und beschleunigen somit den Strukturwandel. Link zum Original
  28. Beim Heimtierschutz soll nach dem Grundsatz „Lenken statt Verbieten“ die Sachkunde der Halter verbessert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Beim Schutz von Heimtieren gilt für uns der Grundsatz „Lenken statt Verbieten“. In diesem Sinne wollen wir die Sachkunde von Heimtierhaltenden verbessern. Link zum Original
  29. Positiv- und Negativlisten für die Haltung bestimmter Tierarten werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Modelle wie Positiv- und Negativlisten, welche die Haltung bestimmter Arten untersagen, lehnen wir entschieden ab. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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