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624 von 2.980 Forderungen aus diesem Programm finden sich im Koalitionsvertrag nicht wieder: Für sie gibt es im ganzen Vertrag keinen Punkt mit mindestens 30 Prozent Übereinstimmung. Bei jeder dieser Forderungen ist angegeben, welche anderen Parteien im Parlament sie teilen (Wahl- und Grundsatzprogramme, ab 30 Prozent Übereinstimmung).
Ohne Politikfeld1
- Die Einführung der Beschäftigungsduldung war hier ein erster richti- ger Schritt
Staat, Demokratie und Verwaltung46
- Ergriffene Maßnahmen müssen angemessen und verhältnismäßig sein.
- Nachträglich geänderte gesetzliche Anforderungen dürfen ein geplantes Vorhaben nicht mehr aufhalten.
- Die Ungleichbehandlung von Bestands- sowie Neu- und Ausbaustrecken wird abgeschafft.
- Die Planungskapazitäten werden gebündelt eingesetzt.
- Die Planungskapazitäten für die Hinterlandanbindung werden gebündelt.
- Die rechtlichen Rahmenbedingungen für einen direkten Austausch zwischen den zuständigen Stellen schaffen.
- Das Landesverwaltungsgesetz entsprechend anpassen.
- Verfassungstreue als Thema in Fortbildungen für Führungskräfte etablieren.
- Bei der Personalauswahl wird stärker auf ein Verständnis für datengetriebene Prozesse gesetzt.
- Behörden nutzen soziale Medien aktiver, um Transparenz, schnelle Kommunikation, Bürgerbeteiligung und Nachwuchsgewinnung zu gewährleisten.
- Der Service-Level der Verwaltung wird erhöht.
- Die Einrichtung digitaler Abholterminals wird unterstützt.
- Das Verfahren zur Rechtsetzung wird verbessert.
- Eine wettbewerbsfähige Wirtschaft sowie moderne Energie-, Bau- und Mobilitätsprojekte brauchen ein hohes Maß an Flexibilität und keine Wartezeiten.
- Die Beteiligung der Verbände an Planungsverfahren wird begrenzt.
- Die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen dafür werden im Landesrecht geschaffen.
- Die Mitwirkungspflicht gilt auch für Umweltverbände.
- Die Möglichkeit, Einwendungen erstmals im Rechtsbehelfsverfahren geltend zu machen, bleibt bestehen.
- Bewusst zurückgehaltene Einwendungen werden ausgeschlossen.
- Der Bund schafft gesetzliche Regelungen über Mitwirkungsrechte und -pflichten für klagebefugte Verbände.
- Beim Bund wird eine gesetzliche Regelung angestrebt, nach der Planfeststellungsbehörden den ökologischen Status eines Gebiets zu einem Stichtag verbindlich feststellen.
- Neben Fortschritten im Planungs- und Genehmigungsverfahren wird eine bessere Rechtsetzung angestrebt.
- Der Sachverstand Betroffener wird bereits vor der Finalisierung von Referentenentwürfen eingebunden, um politische Ziele mit möglichst wenig Bürokratiebelastung umzusetzen.
- Es werden Modellvorhaben bestimmt und ein verändertes Rechtsetzungsverfahren erprobt.
- Recht soll übersichtlich und systematisch sein, ohne an Deutlichkeit zu verlieren.
- Es wird geprüft, das Landesrecht für jedes größere Rechtsgebiet in Gesetzbüchern zusammenzufassen.
- Fristen und allgemeine Verfahrensvorschriften werden vereinheitlicht.
- Zielgerichtete Befristungen von Verordnungen werden befürwortet.
- Ausnahmen von der Befristung von Verordnungen sind gesondert zu begründen.
- Verlängerungen bereits befristeter Verordnungen werden begründungspflichtig.
- Es wird geprüft, ob die One-in-one-out-Regel des Bundes auch für die Landesregierung eingeführt wird, um Bürokratiebelastungen der Wirtschaft zu begrenzen.
- Die Beteiligung der Verbände wird begrenzt.
- Der Bund schafft gesetzliche Regelungen über Mitwirkungsrechte und -pflichten für klagebefugte Verbände.
- Die notwendigen Voraussetzungen dafür werden im Landesrecht geschaffen.
- Es werden Wege gesucht, das Verfahren zur Rechtsetzung zu verbessern.
- Dienstreisen in der Landesverwaltung werden reduziert.
- In der Landesverwaltung wird ein Arbeitsplatzcheck durchgeführt, um den Energieverbrauch am Arbeitsplatz zu messen und Einsparmöglichkeiten zu erkennen.
- Unterbrechungszeiten im öffentlichen Dienst besser berücksichtigen.
- Regelbeurteilungen bei Unterbrechungszeiten wegen Elternzeit oder Beurlaubung zur Kinder- oder Angehörigenbetreuung fiktiv fortschreiben.
- Die Verwendung von Genderzeichen in Behörden und staatlichen Institutionen ablehnen.
- Eine hohe Wahlbeteiligung wird angestrebt.
- Niedrigschwellige Angebote zur Stimmabgabe bei Wahlen werden geschaffen.
- Niedrigschwellige Angebote der Stimmabgabe bei Wahlen werden geprüft.
- Denkmalschutzverfahren sollen beschleunigt werden.
- Ein Gottesbezug in der Landesverfassung wird angestrebt.
- In die Präambel der Landesverfassung wird ein Gottesbezug aufgenommen.
Innere Sicherheit, Justiz und Bürgerrechte41
- Es wird verlässlich und verständlich vor Gefahren gewarnt.
- Sicherheit und Freiheit sind staatliche Grundversprechen, die sich gegenseitig bedingen.
- Ohne Sicherheit ist keine Freiheit denkbar.
- Die klimaneutrale Mobilität der Polizei wird vorangetrieben, sofern sie die Kriminalitätsbekämpfung nicht behindert.
- Zur inneren Sicherheit gehört auch die maritime Sicherheit.
- Pauschalen Rassismusvorwürfen gegenüber der Polizei wird entschieden entgegengetreten.
- Der Rund-um-die-Uhr-Dienst in der Polizei wird weiter ausgebaut.
- Der Rund-um-die-Uhr-Dienst wird gesundheitsschonend gestaltet.
- Eine landesweite Kampagne „Schleswig-Holstein-Schleife“ zeigt Einsatzkräften Solidarität.
- Die gestärkten Strukturen der Polizei werden in Zukunft gefördert.
- Die Bereitschaftspolizei stärken.
- Fortlaufend prüfen, ob die Polizei von vollzugsfremden Aufgaben weiter entlastet werden kann.
- Die Befugnisse der Polizei bei Quellen-Telekommunikationsüberwachung, Onlinedurchsuchung und Mindestspeicherfristen erweitern.
- Den polizeilichen Gewahrsam von Gefährdern im rechtsstaatlich zulässigen Rahmen erweitern.
- Befugnisse für Onlinedurchsuchung, Quellen-Telekommunikationsüberwachung und Vorratsdatenspeicherung nach richterlicher Anordnung schaffen.
- Bei häuslicher Gewalt durch Vernetzung der im Gewaltschutz Beteiligten eine Verfahrensbeschleunigung erreichen.
- Den Einsatz von Drogenspürhunden im Justizvollzug ausbauen.
- Technische Möglichkeiten zur Drogenerkennung im Justizvollzug ausbauen.
- Die Möglichkeiten ausbauen, Geldstrafen durch gemeinnützige Arbeit abzuleisten.
- Für die Umsetzung des 10-Punkte-Plans die erforderlichen finanziellen und personellen Mittel bereitstellen.
- Ein flächendeckendes Sirenennetz im Land aufbauen.
- Ein neues zentral organisiertes und flächendeckendes Sirenennetz aufbauen.
- Die gemeinsam organisierte Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen fortführen.
- Möglichkeiten unterstützen, gefährdende Personen und Personengruppen früh und umfassend zu überwachen.
- Sicherstellen, dass vorhandenes Wissen der Sicherheitsbehörden dort ankommt, wo es Menschenleben retten kann.
- Die Extremismusprävention am aktuellen Stand der Forschung ausrichten.
- Die Koordinierung der Präventionsarbeit strukturell stärken.
- Anlaufstellen fördern, die Religionsverständnis mit freiheitlichen Werten verbinden.
- Dem Verfassungsschutz die Durchsuchung mobiler Endgeräte und die Quellen-Telekommunikationsüberwachung ermöglichen.
- Die notwendigen Eingriffsbefugnisse gesetzlich verankern.
- Straftaten gegen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker werden konsequent verfolgt.
- Die kindersensible Justiz weiter stärken.
- Institutionenübergreifende Fallkonferenzen künftig um den Sachverstand von Frauenfacheinrichtungen ergänzen.
- Gerichtsfeste Zeugenaussagen traumatisierter Opfer in einem geschützten Umfeld ermöglichen.
- Eine frühere Evaluierung des Gesetzes zum Schutz von Prostituierten anstreben.
- Das Prostitutionsgewerbe intensiver kontrollieren.
- An Orten offener Drogenszenen die gesellschaftliche Ächtung illegaler Drogen erreichen.
- Die Legalisierung von Drogen wird abgelehnt.
- Bei einer bundesgesetzlichen Legalisierung von Cannabisprodukten die Umsetzung im Land wissenschaftlich begleiten und die Abgabe engmaschig kontrollieren.
- In den Quartieren eine gesellschaftliche Ächtung harter Drogen erreichen.
- Die Legalisierung weiterer Drogen wird abgelehnt.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit11
- Integration gilt als herausragende Aufgabe über mehrere Politikfelder hinweg.
- Die begrenzten Aufnahmekapazitäten des Landes werden berücksichtigt.
- Über den Königsteiner Schlüssel oder andere Programme aufgenommene Schutzsuchende werden in ihren Integrationsbemühungen unterstützt.
- Zuwanderung wird durch gelingende Integration zur Bereicherung für alle.
- Verfassung, Gesetze, Institutionen, kultureller Hintergrund, Toleranz und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern bilden das Fundament des Zusammenlebens.
- Der Erwerb der deutschen Sprache ist entscheidend für gelungene Integration.
- Von Zugewanderten wird erwartet, die deutsche Sprache schnell zu erlernen.
- Digitale Formate werden verstärkt genutzt, um Personen im ländlichen Raum besser zu erreichen.
- Kommunale Integrationsangebote werden in ihrer Weiterentwicklung und Umsetzung unterstützt, zusammengeführt und verstetigt.
- Gezielte Informations- und Aufklärungskampagnen in verschiedenen Sprachen verbessern die Kommunikation mit zugewanderten Personen.
- Neue Kommunikations- und Informationsformate werden entwickelt.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie21
- Die soziale Marktwirtschaft wird als Ordnungsmodell bekräftigt.
- Die Freiheit der Wirtschaft sichern.
- Das Handwerk wird politisch unterstützt.
- Ein faires Miteinander von kommunalen Unternehmen und Handwerk wird angestrebt.
- Dem Handwerk und anderen privatwirtschaftlichen Unternehmen soll kein weiterer staatlicher Wettbewerb entstehen.
- Ein faires Miteinander zwischen kommunalen Unternehmen und Handwerk herstellen.
- Für kleine und mittlere Unternehmen wird ein Beratungsprogramm entwickelt.
- Für kleine und mittlere Unternehmen wird ein Beratungsprogramm zum Ausbau und zur Verbesserung ihrer Datenkompetenzen entwickelt.
- Für eine stärkere Förderung von Forschung und Entwicklung durch private Unternehmen wird eingetreten.
- Die Marketingstrategie des Landes für den Tourismus wird fortgesetzt.
- Die Marketingstrategie wird mit begleitenden Instrumenten inhaltlich unterlegt.
- Strände und Badestellen werden zunehmend auch für mobilitätsbeeinträchtigte Menschen zugänglich gemacht.
- Bei der Tourismusabgabe werden landesweite digitale Modelle gefördert.
- Der Ausbau von Liegeplätzen für Schifffahrt und Wassersporttourismus wird gefördert.
- Der Erhalt von Liegeplätzen für Schifffahrt und Wassersporttourismus wird gefördert.
- Unternehmen werden angesiedelt, um die Chancen von XFEL und DESY für Materialforschung und Medizin zu nutzen.
- Unternehmen im Handel und Dienstleistungssektor werden beim Ausbau ihrer digitalen Angebote unterstützt.
- Die Verbraucheragenda der Europäischen Kommission und die Empfehlungen der Datenethikkommission in die Verbraucherschutzarbeit einbeziehen.
- In den nächsten fünf Jahren einen Schwerpunkt auf Lebensmittelsicherheit setzen.
- Sicherstellen, dass Stellen, die Lebensmittel abgeben, über Kenntnisse in Hygiene und Lebensmittelsicherheit verfügen.
- Alle Verbraucherschutzzuständigkeiten bündeln.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung12
- Sichere und gute Arbeitsplätze vom Start-up über den Mittelstand bis zur Industrie erhalten.
- Die Tarifautonomie wieder stärken, auch zur Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit.
- Gute und sichere Arbeitsplätze im Land erhalten.
- Schleswig-Holstein auf die Arbeit der Zukunft vorbereiten.
- Bei Beamtenbesoldung und Angestellten im öffentlichen Dienst werden geeignete Instrumente zur Personalgewinnung geprüft.
- Die Bezahlung in der öffentlichen Verwaltung muss angemessen sein.
- Berufsfelder im Bereich der erneuerbaren Energien werden besonders gefördert.
- Familien- und Elternzeit dürfen sich nicht negativ auf Karrierechancen auswirken.
- Die Einrichtung einer Enquetekommission zur beruflichen Bildung und Arbeit für Menschen mit Behinderungen prüfen.
- Die Landesmittel für Prävention und Betreuung bei Bedarf weiter erhöhen.
- Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verbessern.
- Attraktive Rückkehrerprogramme für Pflegekräfte schaffen.
Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen39
- Die Corona-Notkredite gleichen den pandemiebedingten Steuerausfall in den Jahren 2023 und 2024 zur Hälfte aus.
- Steuererhöhungen zur Schließung der Finanzlücke werden abgelehnt.
- Der Landeshaushalt wird auf die Doppik umgestellt.
- Das Bundesmodell zur Erhebung der Grundsteuer wird als nicht beste Erhebungsmethode abgelehnt.
- Von der Länderöffnungsklausel des Bundesgesetzes zur Grundsteuer wird Gebrauch gemacht.
- Ein einfacheres und gerechteres Grundsteuermodell wird eingeführt.
- Mit der Tilgung der Corona-Notkredite wird planmäßig begonnen.
- Der Landeshaushalt wird in den nächsten Jahren auf die Doppik umgestellt, um Fehlsteuerungen beim Einsatz öffentlicher Mittel zu vermeiden.
- Bei der Anpassung der Grundsteuer wird von der Länderöffnungsklausel Gebrauch gemacht.
- Mithilfe der Modelle anderer Bundesländer wird eine möglichst unbürokratische Erhebung der Grundsteuer eingeführt.
- Die Rendite des Versorgungsfonds wird erhöht.
- Niemand darf sich der Verantwortung für das Gemeinwesen entziehen.
- Digitale Konzerne sollen ihre Steuern dort zahlen, wo sie ihre Umsätze erzielen.
- Der Zugang zum Finanzamt wird für alle einfacher und bürokratieärmer.
- Die komplette Steuererklärung kann niedrigschwellig online und in einfachen Fällen per App abgegeben werden.
- Für Seniorinnen und Senioren wird eine vereinfachte Version der vorausgefüllten Steuererklärung eingeführt.
- Für Seniorinnen und Senioren wird ein Wahlrecht auf Amtsveranlagung eingeführt.
- Kinder werden steuerlich stärker berücksichtigt, indem Freibeträge und Kindergeld angepasst werden.
- Der steuerliche Entlastungsbetrag für Alleinerziehende wird weiter erhöht.
- Das Ehegattensplitting in Kombination mit Freibeträgen gilt als richtiges System zur Entlastung von Familien.
- Freibeträge und Einkommensteuertarif werden stetig an die allgemeine Preisentwicklung angepasst.
- Die Wiedereinführung der Vermögenssteuer wird abgelehnt.
- Verschärfungen bei Erbschafts- und Schenkungssteuer werden abgelehnt.
- Sachspenden werden von der Steuer befreit.
- Eine nachhaltige Besteuerung wird angestrebt.
- Die Kommunikation mit den Finanzämtern wird digitaler und einfacher gestaltet, etwa durch eine App, eine bessere vorausgefüllte Steuererklärung und die Wahl der Amtsveranlagung.
- Familien und besonders Alleinerziehende werden steuerlich besser gefördert.
- Freibeträge und Einkommensteuertarif werden stetig an die Preisentwicklung angepasst.
- Die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und Verschärfungen bei Erbschafts- und Schenkungssteuer werden abgelehnt.
- Fehlanreize in der Besteuerung werden abgeschafft.
- Die Grunderwerbsteuer in Schleswig-Holstein wird auf den Bundesdurchschnitt gesenkt.
- Die Grunderwerbsteuer in Schleswig-Holstein wird auf den Bundesdurchschnitt gesenkt.
- Der Anteil der Komplementärmittel bei Bundesprogrammen richtet sich nach der Leistungsfähigkeit von Ländern und Kommunen.
- Die Komplementärmittel bei Förderprogrammen orientieren sich an der Wirtschaftsleistung.
- Der Königsteiner Schlüssel wird unter Berücksichtigung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Länder weiterentwickelt.
- Brauchbare Jagdhunde werden generell von der Hundesteuer befreit.
- Alle brauchbaren Jagdhunde werden von der Hundesteuer befreit.
- Auf zuckerhaltige Getränke wird eine Steuer nach dem Gehalt an freiem Zucker eingeführt.
- Die Grunderwerbsteuer auf den Bundesdurchschnitt absenken.
Rente und Alterssicherung1
Gesundheit und Pflege33
- Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Lebensmittelüberwachung gelegt.
- Den öffentlichen Gesundheitsdienst weiterentwickeln.
- Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf freie Wahl im Gesundheitswesen.
- Die gesundheitliche Versorgung zählt zu den Kernaufgaben der Daseinsvorsorge in Stadt und Land.
- Der Mensch mit seinen körperlichen und psychischen Bedürfnissen steht im Mittelpunkt der Gesundheitspolitik.
- Die freiberufliche, selbstständige Struktur bleibt das Rückgrat der Gesundheitsversorgung.
- Die Einführung von Angeboten durch Gemeindepflegende und Gesundheitslotsinnen und -lotsen prüfen, um die Versorgung im ländlichen Raum zu sichern.
- Prüfen, ob gemeinsam mit den ärztlichen Interessenvertretungen eine Matching-Plattform für Ärztinnen, Ärzte und Praxen erstellt werden kann.
- Prüfen, welche weiteren Anreize Ärztinnen und Ärzte für den ländlichen Raum gewinnen können.
- Die Strukturen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen werden geachtet.
- Der stationäre Bereich mit gemeinnützigen, kommunalen und privaten Krankenhäusern gehört zur sektorenübergreifenden Versorgung.
- Die finanziellen Auswirkungen der Coronapandemie auf Krankenhäuser und Universitätskliniken vollständig ausgleichen.
- Die Krankenhauslandschaft des Landes zukunftsfest machen.
- Ambulante und stationäre Angebote der Gesundheitsversorgung besser verzahnen.
- Flexible Lösungen zur Verzahnung der Gesundheitsversorgung mit der Infrastrukturentwicklung ermöglichen.
- Die Subsidiarität im Gesundheitswesen stärken.
- Die Selbstverwaltung der gesetzlich bestimmten Vertragspartner bei allen gesundheitspolitischen Entscheidungen einbeziehen.
- Die Anreize für Studierende, sich beruflich in ländlichen Bereichen zu engagieren, anpassen.
- Erreichen, dass fertig ausgebildete Ärztinnen und Ärzte nach der Approbation im Land bleiben.
- Die eigene Gesundheitsvorsorge bleibt grundsätzlich Sache des einzelnen Menschen.
- Auskömmliche niedrigschwellige Hilfsangebote für Menschen bereitstellen, die Unterstützung benötigen.
- Das Engagement für betriebliches Gesundheitsmanagement fortführen.
- Kinder psychisch kranker Eltern besonders in den Blick nehmen.
- Die Koordinierung und Vernetzung interdisziplinärer Leistungen und Hilfen, besonders zwischen Gesundheitssystem und Jugendhilfe, verbessern.
- Das Konzept der Drogenkonsumräume wissenschaftlich begleiten und evaluieren.
- Klar regeln, dass Präventionsmittel nicht für Errichtung oder Betrieb von Drogenkonsumräumen verwendet werden.
- Der finanzielle Mehraufwand bei Krisen ist im Gesundheitssystem nicht ausreichend berücksichtigt.
- Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge neben dem Preis auch Verfügbarkeit und Qualität berücksichtigen.
- Tagespflegeangebote ausbauen.
- Der Eigenanteil in der Pflege soll stabil und begrenzt bleiben.
- Weitere gesetzliche Personaluntergrenzen in der stationären Altenpflege einführen.
- Eine bundesweit einheitliche Personalbemessung in der Pflege einführen.
- In der Ausbildung im Gesundheitsbereich soll ein Grundverständnis für religiöse Zusammenhänge vermittelt werden.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft34
- Eltern tragen an erster Stelle gemeinsam mit Kita, Kindertagespflege und Familienzentren die Verantwortung für Erziehung und Bildung ihrer Kinder.
- Ein Kita-Platz muss landesweit bezahlbar sein.
- Die Kita muss als Arbeitsort attraktiv sein.
- Beim Fachkraft-Kind-Schlüssel soll bis 2027 eine Spitzenposition unter den Bundesländern erreicht werden.
- Der bedarfsgerechte Ausbau der Betreuungsangebote wird fortgesetzt.
- Beim Fachkraft-Kind-Schlüssel soll bis 2027 die bundesweite Spitzenposition erreicht werden.
- Die PiA-Ausbildung wird erheblich ausgeweitet.
- Fachleute unterschiedlicher Fachrichtungen unterstützen das Personal und die Eltern vor Ort.
- Zukunftsthemen werden schon in der Kita spielerisch erlernt.
- Die Qualifikation der Erzieherinnen und Erzieher im Bereich Sport und Bewegung wird durch Fortbildung und freiwillige Ausbildungsmodule gestärkt.
- Das Programm „Kinder in Bewegung“ einschließlich „Kein Kind ohne Sport“ wird fortgesetzt.
- Kindern werden ab den ersten Jahren künstlerische Aktivitäten vermittelt.
- Das Tragen von Burka oder Niqab in Lehrveranstaltungen und Prüfungen wird abgelehnt.
- Die Gesellschaft als Gemeinschaft verstehen und eine Spaltung in partikulare Gruppen ablehnen.
- Die Finanzierung präventiver Arbeit und Bildungsarbeit langfristig sicherstellen.
- Die Generationen tragen Verantwortung für- und miteinander.
- Beratungs-, Schulungs- und Dienstleistungsangebote zielgerichtet kommunizieren.
- Frauenförderung und Bestenauslese gehen zusammen.
- Die politische Arbeit familienfreundlicher und attraktiver für Mütter und Väter mit kleinen Kindern gestalten.
- Hemmnisse für das politische Engagement von Eltern abbauen.
- Angebote zur Kinderbetreuung während politischer Sitzungen unterstützen.
- Menschen darin stärken, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen.
- Das Modellprojekt biko zur Kostenübernahme verschreibungspflichtiger Verhütungsmittel für Frauen mit niedrigem Einkommen landesweit übernehmen.
- Die Zahl der Bonuspartner der Ehrenamtskarte Schleswig-Holstein wird stetig ausgebaut.
- Bekanntheit und Sichtbarkeit der Ehrenamtskarte und ihrer Trägerinnen und Träger werden landesweit erhöht.
- Der organisierte Sport wird finanziell an den Einnahmen aus virtuellem Automatenspiel, Online-Casino und Sportwetten beteiligt.
- Demografische und geografische Herausforderungen sowie die Auswirkungen der Coronapandemie auf Kinder und Jugendliche werden berücksichtigt.
- Pauschale und unbegründete Rassismusvorwürfe werden abgelehnt.
- Der Landesaktionsplan gegen Rassismus wird fortgeführt und weiterentwickelt.
- Die LGBTQIA+-Community wird gestärkt.
- Institutionen, die sich für die LGBTQIA+-Community einsetzen, werden weiter gestärkt.
- Institutionen, die Unterstützung geben und Anlaufstellen bilden, werden gestärkt.
- Es wird geprüft, wie landesweit Angebote geschaffen werden, die auch Betrieben als Ansprechpartner dienen.
- Die Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden wird gefördert.
Bildung, Wissenschaft und Forschung119
- Die Erzieherausbildung soll sich mittelfristig in Richtung einer dualen Ausbildung entwickeln.
- Die Erzieherausbildung wird mittelfristig zu einer dualen Ausbildung weiterentwickelt.
- Eine Viereinhalbjährigen-Untersuchung mit Blick auf sonderpädagogische Förderbedarfe wird in Kooperation von Kita und Grundschule erprobt.
- In Schleswig-Holstein entwickelte Fortbildungsprojekte für Naturwissenschaften in Kindertageseinrichtungen werden einbezogen.
- Die Viereinhalbjährigen-Untersuchung wird in Kooperation zwischen Kita und Grundschule erprobt.
- Kinder erhalten mehr Zeit für Bildung als Vorbereitung auf ein selbstbestimmtes und mündiges Leben in Gesellschaft und Berufswelt.
- Das Gymnasium bleibt der Ort, an dem Schülerinnen und Schüler auf eine spätere akademische Ausbildung vorbereitet werden.
- Gut handhabbare diagnostische Instrumente und eine frühzeitige Dokumentation von Stärken und Schwächen werden eingeführt, um Förderbedarfe ohne Stigmatisierung früh zu erkennen.
- Erkannte Förderbedarfe werden durch passende Förderangebote gezielt ausgeglichen.
- Die Bewegungsoffensive wird an der Grundschule fortgesetzt.
- Die Umgestaltung von Schulhöfen und Schulräumen wird gefördert.
- Gymnasien und Gemeinschaftsschulen sind gleichwertige Orte des Lernens.
- Gymnasien sind Lernorte der gezielten Vorbereitung auf die akademische Ausbildung.
- Die Möglichkeiten zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife werden im ganzen Land gleichmäßiger verteilt.
- IT-Fachleute aus Wirtschaft und Verwaltung werden als Partner für den Informatikunterricht gewonnen.
- Der Fremdsprachenunterricht an den Schulen wird weiter gestärkt.
- Sprachangebote der Herkunftsländer werden für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund gezielt ausgebaut.
- Digitale Formate für Vergleichsarbeiten und Prüfungen werden entwickelt.
- Der Einsatz intelligenter technischer Systeme zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern wird geprüft.
- Schulen in freier Trägerschaft erhalten bessere Unterstützung bei der Unterrichtsgenehmigung und beim Fachkräftemangel.
- Ein Konzept für erleichterte Zugangsbedingungen bei gleichbleibenden Qualitätsstandards in der beruflichen Qualifizierung von Fachkräften wird entwickelt.
- Das Gymnasium wird als Ort des Leistungsgedankens und der Vorbereitung auf die akademische Ausbildung gestärkt.
- An Gemeinschaftsschulen wird die Teilnahme am Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss und am Mittleren Schulabschluss verpflichtend.
- Schülerinnen und Schüler können ein digitales Klassenzimmer PLUS von zu Hause aus nutzen.
- Verfahren digitaler Diagnostik und digitaler Leistungsbewertung werden weiterentwickelt und schrittweise in den Schulalltag integriert.
- Schulbücher können weiterhin im Printformat ausgeliehen werden.
- An allen lehrkräftebildenden Hochschulen und am IQSH wird Exzellenz in der Lehrkräftebildung nach Qualität und Quantität sichergestellt.
- Der Austausch innerhalb und zwischen den Schulen wird gefördert.
- Onlineformate werden weiter ausgebaut.
- In Forschung und Anwendung wird die bundesweite Vernetzung und Kooperation verbessert.
- Die im Ganztag verfügbaren Räume wie Schulmensen werden aktiv genutzt, etwa für Kochkurse mit saisonalen und regionalen Produkten.
- Es werden Verteilungskriterien benannt, um gemeinsam mit Kreisen und kreisfreien Städten zu Budgetansätzen zu kommen.
- Für das Studium der Sonderpädagogik wird geworben.
- Der Beruf der Sonderpädagogin und des Sonderpädagogen wird attraktiver gestaltet.
- Förderzentren bleiben erhalten, auch mit eigenen Schülerinnen und Schülern.
- Es werden zusätzliche Lerngruppen für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung eingerichtet, in denen Lehrkräfte aus Regel- und Sonderschulen mit Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen zusammenwirken.
- Es werden regelmäßige landesweite fachliche Austauschprozesse organisiert.
- An ausgewählten Schulen wird je Region eine Lerngruppe für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung geschaffen.
- Für die Arbeit mit neuen Medien und neuen Unterrichtsformen werden überprüfbare Qualitätsmerkmale eingeführt und überprüft.
- Es wird geprüft, ob die Zahl der Ausgleichs- und Entlastungsstunden entsprechend den gewachsenen Aufgaben angepasst werden muss.
- Funktionsstellen werden grundsätzlich nach Aufgabe und unabhängig von der Laufbahn besetzt und besoldet.
- Flexklassen, in denen der Erste allgemeinbildende Schulabschluss erst nach zehn Schuljahren erreicht wird, werden bedarfsgerecht ausgebaut.
- Die Bildungseinrichtungen des produktiven Lernens werden an weiteren Standorten eingerichtet.
- Die Studierfähigkeit rückt in den Mittelpunkt der studienqualifizierenden Bildungsgänge.
- Die Ausbildung junger Menschen erfolgt professionell und praxisnah.
- Unterricht wird so weit wie möglich vor Ort in Präsenz durchgeführt.
- Lernortkooperationen werden gefördert.
- Vollschulische berufliche Abschlüsse aus berufsbildenden Schulen und regionalen Berufsbildungszentren auf eine duale Berufsausbildung anrechnen.
- Die Ausbildung von nautischen und technischen Schiffsoffizieren stärken.
- Prüfen, wie die Tätigkeit als Fachlehrkraft attraktiver gestaltet werden kann.
- Den Vorbereitungsdienst stärker auf die Belange der beruflichen Bildung abstimmen.
- Den Vorbereitungsdienst für Wechslerinnen und Wechsler aus der Wirtschaft attraktiv gestalten.
- Für ein elternunabhängigeres BAföG eintreten.
- Eine landesspezifische Weiterbildungsplattform aufbauen und an die geplante Bildungsplattform des Bundes anbinden.
- In jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt ein Grundbildungszentrum einrichten.
- Die Schulgebühren für den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss in Weiterbildungseinrichtungen abschaffen.
- Die Grundbildung zur Bekämpfung des Analphabetismus verbessern.
- Die Hochschulen sollen weiterhin Treiber von Innovationen in Forschung und Lehre sein.
- Die Entwicklung neuer, innovativer Studiengänge wird ermöglicht.
- Innovative Lehr- und Lernformate finden Berücksichtigung.
- Mit begleitenden Forschungsprojekten wird die Effizienz neuer Lehrformate untersucht.
- Auf Bundesebene wird dafür eingetreten, dass auch private Hochschulen gleichberechtigt von Förderprogrammen profitieren.
- Die Gründung eines Immobilienbetriebs für Hochschulbauten wird geprüft.
- Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen haben eine entscheidende Rolle im Wissens- und Technologietransfer.
- An der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität soll eine neue Fraunhofer-Forschungsgruppe mit der Ausrichtung Elektronische Energiesysteme gegründet werden.
- Die Verankerung der Didaktik der Informatik am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik wird vorangetrieben.
- Das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik wird beim Aufbau einer neuen Abteilung unterstützt, um im Bereich der Informatik Wissen für die Lehrerbildung zu gewinnen.
- Auf Bundesebene wird für den Forschungsstandort Schleswig-Holstein geworben.
- Eine Landesexzellenzstrategie wird entwickelt.
- Bestehende Kooperationen und Aktivitäten werden weiter ausgebaut.
- Neben exzellenter Forschung werden exzellente Studienbedingungen angestrebt, um Schleswig-Holstein als Forschungs- und Zukunftsstandort zu etablieren.
- Junge Menschen aus Familien ohne akademischen Hintergrund sollen stärker als bisher die Chance auf ein Hochschulstudium ergreifen.
- An den Hochschulen wird vorwiegend auf Präsenzlehre gesetzt.
- Die Vielfalt der Hochschulen wird durch individuelle Entwicklungspfade gestärkt.
- Angestrebt werden eigenverantwortliche Hochschulen, die breit in die Gesellschaft wirken.
- Die Freiheit der Wissenschaft wird in allen ihren Facetten ermöglicht und sichtbar gemacht.
- Mehr Flexibilität bei der Gewinnung von Personal an Hochschulen wird geprüft.
- Eine weitere Senkung der Hürden zur Umsetzung der Optionsklausel wird geprüft.
- Gesetzliche Anpassungen für eine engere Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft werden geprüft.
- Der erweiterte Senat an den Hochschulen wird abgeschafft.
- Die Zusammenarbeit von Hochschulen mit Kommunen und gesellschaftlichen Organisationen wird gezielter gestärkt.
- Ein landesweites Konzept wird erstellt, das vorhandene Aktivitäten analysiert und Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigt.
- Die Freiheit der Wissenschaft gilt in der ganzen Breite einer Hochschule und für jedes Mitglied der Hochschulgemeinschaft.
- Hochschulen sollen Orte mit einem offenen Klima gegenseitiger Wertschätzung sein.
- Regelungen wie die Zivilklausel an Hochschulen werden abgelehnt.
- Eine Hochschule ist ein freiheitlicher Ort der Gleichberechtigung.
- An Hochschulen ist eine offene Kommunikation auch durch Gestik und Mimik erforderlich.
- Hochschulen sollen stärker mit Kommunen und gesellschaftlichen Organisationen außerhalb der Hochschulen zusammenarbeiten.
- Ein Landeskonzept wird auf den Weg gebracht, das Leuchtturmeinrichtungen schaffen soll.
- Den Besuch einer Gedenkstätte der Judenverfolgung und dessen Aufarbeitung verpflichtend in den Schulunterricht aufnehmen.
- Der Studiengang Digitales Verwaltungsmanagement verankert Digitalisierung in der Ausbildung.
- Digitale Inhalte werden stärker in der Ausbildung für die Verwaltung verankert.
- Das Potenzial der weltweit bedeutenden Forschungseinrichtungen wird gemeinsam mit Hamburg ausgeschöpft.
- Forschungspersonal wird angeworben, um die Chancen von XFEL und DESY für Materialforschung und Medizin zu nutzen.
- Die Strategie für Bildung für nachhaltige Entwicklung wird evaluiert und weiterentwickelt.
- Wissenschaft und Wirtschaft werden in der Wasserstoffwirtschaft verknüpft.
- Die in der Schule vermittelte Grammatik und Rechtschreibung folgt den Vorgaben des Rates für deutsche Rechtschreibung.
- Geschlechtergerechte Schreibung darf das Erlernen der geschriebenen deutschen Sprache nicht erschweren.
- Überall dort, wo Rechtschreibung bewertet wird, die Vorgaben des Rates für Deutsche Rechtschreibung anwenden.
- Geschlechtersensible Sprache im Deutschunterricht thematisieren.
- Mädchen und Jungen gleichermaßen aufklären und sensibilisieren.
- Die Vernetzung von Krankenversorgung, Forschung und Lehre weiter institutionalisieren.
- Landesstipendien für Studierende gewähren, die sich in ländlichen Bereichen engagieren.
- Die Bewegungsförderung in den Schulen nicht vernachlässigen.
- Für eine regelmäßige Auffrischung des Erste-Hilfe-Wissens werben.
- Die Pflegeausbildung soll wohnortnah stattfinden.
- An weiterführenden Schulen wird für die Dauer eines Schuljahres ein gesellschaftliches Jahr eingeführt.
- Die Teilnahme am gesellschaftlichen Jahr an weiterführenden Schulen ist verpflichtend.
- Die Erfahrungen aus dem gesellschaftlichen Jahr werden regelmäßig im Unterricht thematisiert.
- Die Zahl verpflichtender WiPo-Stunden in der Sekundarstufe I steigt von vier auf fünf Stunden.
- Die Angebote des Landesbeauftragten für politische Bildung werden landesweit durchgeführt.
- Der Pflichtanteil an WiPo-Stunden in der Sekundarstufe I wird erhöht.
- Bildungsangebote für junge Zugewanderte in Kita, Schule und Beruf werden gestärkt.
- Allgemein- und berufsbildende Schulen thematisieren und vermitteln unterschiedliche kulturelle Hintergründe.
- Das Zentrum für baltische und skandinavische Archäologie wird in die Leibniz-Gemeinschaft überführt.
- Musikschulen sollen landesweit und in allen Kreisen ausgebaut werden, insbesondere mit Ganztagsangeboten.
- Schülerinnen und Schüler sollen grundlegende und weitergehende Kenntnisse über ihre eigene Religion und deren Ausübung erlangen können.
- Gemeinsam mit den islamischen Verbänden wird ein islamischer Religionsunterricht in Schleswig-Holstein etabliert.
- Die universitären Bildungsangebote für christliche Theologie in Kiel und Flensburg werden weiter gefördert.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung17
- Die Belüftung von Schulen wird überprüft.
- Der Umgang mit dem Denkmalschutz in Schulgebäuden wird evaluiert.
- Pauschale Instrumente wie Mietpreisbremse und Mietendeckel werden abgelehnt; stattdessen werden gezielte Maßnahmen eingesetzt.
- Fehlbelegungen im sozialen Wohnungsbau wird entgegengewirkt.
- Sozialwohnungen sollen nicht von Haushalten bewohnt werden, die nach Einzug die Einkommensgrenzen für den sozialen Wohnungsbau überschritten haben.
- Der besondere Mieterschutz aus der Wohnraumförderung wechselt auf berechtigte Haushalte über, statt dass Mieterinnen und Mieter ihre Wohnung verlassen.
- Die Wiedereinführung einer Wohngemeinnützigkeit wird abgelehnt.
- Leerstehende Wohnungen werden schneller modernisiert und saniert.
- Der gemilderte Geschosswohnungsbau gilt als geeignetes Instrument dafür.
- Quadratmetervorgaben für Wohnungen und Häuser werden abgelehnt.
- Der Quartiersansatz wird der Einzelgebäudebetrachtung vorgezogen.
- Die Förderlandschaft der Investitionsbank Schleswig-Holstein wird überprüft.
- Neue Modelle der Immobilienfinanzierung werden gefördert und über die Investitionsbank Schleswig-Holstein unterstützt.
- In Leerstandsimmobilien sollen auch Kinderbetreuungsmöglichkeiten entstehen.
- Stadtplanung wird neu gedacht, zum Beispiel durch ein Förderprogramm für die kleinparzellige Vergabe von Baugrundstücken in den Kommunen.
- Photovoltaik-Freiflächenanlagen sowie Grün- und Freiflächen wie Gärten, Sportanlagen und Grünanlagen wirken sich in der Flächenstatistik nicht negativ aus.
- Eine in Zusammenarbeit vieler Akteure konzipierte Halle wird gebaut.
Verkehr und Infrastruktur70
- Alle Orte in Schleswig-Holstein sollen von morgens bis abends mit dem ÖPNV erreichbar sein.
- Schulwege werden besser gesichert.
- An Schulen werden Kiss-and-go-Haltemöglichkeiten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geschaffen.
- Die Ausbildung von Schülerlotsen und Verkehrshelfern wird gefördert und intensiviert.
- Es werden zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung von Schulwegen ergriffen.
- Die Fehmarnbeltquerung mit ihrer Hinterlandanbindung hat höchste Priorität.
- Schienen und Straßen werden mensch- und naturverträglich in die Region eingebunden.
- Die gemeinsam mit Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern beschlossene Prioritätenliste wird unterstützt.
- Eine Fortschreibung der Ahrensburger Liste wird angestrebt.
- Planung und Ausbau der Hinterlandanbindung der Fehmarnbeltquerung bei Schiene und Straße haben höchste Priorität.
- Für eine zügige Realisierung des sechsspurigen Ausbaus der A23 wird eingetreten.
- Die Verbindung Lübeck-Bad Kleinen wird zur Entlastung des Hamburger Hauptbahnhofs in den Blick genommen.
- Der Bahnübergang Ratzeburger Allee soll beim Ausbau der Bahnstrecke Lübeck-Bad Kleinen kreuzungsfrei gestaltet werden.
- Eine schnellstmögliche Erreichbarkeit des Universitätsklinikums Lübeck für Notfalltransporte wird sichergestellt.
- Die Planungen für den Ausbau werden vorangetrieben und der Ausbau umgesetzt.
- Für größere Verkehrssicherheit an ungesicherten Bahnübergängen durch Beschrankung, Lichtzeichen oder Untertunnelung wird eingetreten.
- Die Hinterlandanbindung der festen Fehmarnbeltquerung wird zügig ausgebaut.
- Bahnübergänge werden sicherer gemacht.
- Für eine zuverlässige Versorgung mit Schnellladesäulen in Schleswig-Holstein wird eingetreten.
- Die Regionalflughäfen in Schleswig-Holstein werden unterstützt.
- Zum Hamburger Flughafen wird uneingeschränkt gestanden.
- Aktuell nicht genutzte Infrastruktur in Hafenanlagen wie Bahntrassen wird für künftige Ausbauten erhalten, wo dies sinnvoll erscheint.
- Reparaturarbeiten an den Schleusentoren müssen schneller erfolgen.
- Das geplante Torinstandsetzungsdock in Brunsbüttel mit Liegeplätzen für Reservetore soll bundesseitig zügig umgesetzt werden.
- Beim Bund wird für klimaneutrale Fähren auf dem Nord-Ostsee-Kanal eingetreten.
- Der Einsatz klimaneutraler Fähren für die Elbquerung wird gefördert.
- Beim Bund wird für eine Anpassung des Gebührensystems des Nord-Ostsee-Kanals eingetreten.
- Die Gebühren des Nord-Ostsee-Kanals werden an die Treibstoffpreise gekoppelt.
- Die Umfahrung des Kanals soll künftig nicht mehr aus wirtschaftlichen Gründen erfolgen.
- Für emissionsreduzierte Antriebe werden Umweltrabatte eingeführt.
- Datenbasierte Assistenzsysteme zur Optimierung des Schleusenzulaufs sollen zügig eingeführt werden.
- Auf Bundesebene wird dafür eingetreten, dass die Ausbauplanung zur Stärkung des Transportwegs Binnenschiff verlässlich umgesetzt wird.
- Flughafenstandorte sollen im Hinblick auf weitere flugtechnische Entwicklungen gestärkt werden.
- Für eine emissionsreduzierende Anpassung der Gebührenregelung für den Nord-Ostsee-Kanal wird eingetreten.
- Die Gebührenregelung für den Nord-Ostsee-Kanal wird emissionsreduzierend angepasst.
- Die Flughäfen des Landes bleiben erhalten.
- Die Flughäfen werden zu Laboren der künftigen Luftfahrt entwickelt.
- Der Schienenverkehr wird bis spätestens 2030 vollständig barrierefrei ausgebaut.
- Zu den Zielen der Radstrategie Schleswig-Holstein 2030 wird sich ausdrücklich bekannt.
- Die Ausbildung von Schülerlotsen und Verkehrshelfern wird gefördert und intensiviert.
- Der Schienenverkehr wird bis 2030 vollständig barrierefrei ausgebaut.
- Eine Reaktivierung der Strecke Flensburg-Niebüll wird abgelehnt.
- Eine Ringschliessung der U1 von Hamburg-Ohlstedt nach Norderstedt wird geprüft.
- Eine gemeinsame Flugstreckenplanung von Schleswig-Holstein und Hamburg passt den Flugverkehr an die Bedürfnisse an.
- Einseitige Belastungen der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner durch die Flugstreckenplanung werden reduziert.
- Die gemeinsame verkehrliche Entwicklungsplanung wird fortgeführt.
- Die gemeinsame Flugstreckenplanung wird fortgeschrieben.
- Die feste Fehmarnbeltquerung wird vorangetrieben.
- Die Unübersichtlichkeit der verschiedenen Tarife und Angebote im Nahverkehr wird beendet.
- Eine landesweite Deckelung der Schülerbeförderungskosten wird angestrebt, um Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern zu entlasten.
- Das Busnetz wird stärker vernetzt und es werden weitere Schnellbuslinien eingeführt.
- Sicherheits- und Servicepersonal im öffentlichen Nahverkehr wird landesweit verstärkt.
- Die Live-Standort-Übermittlung des Verkehrsmittels wird in die Verkehrsapp eingebunden.
- Die Schülerbeförderungskosten werden landesweit gedeckelt.
- Mittelfristig wird eine angemessene Erreichbarkeit aller Kommunen im Land zwischen 6:00 und 24:00 Uhr erreicht.
- Das Landesbusnetz wird verbessert.
- Bei der Bahn werden Bedarfshaltepunkte entwickelt.
- In einem Flächenland spielt das Auto auch künftig eine wichtige Rolle für die Mobilität.
- Die Verkehrspolitik ermöglicht flächendeckende Erreichbarkeit.
- Modul-Split-Konzepte spielen eine stärkere Rolle.
- Vorhandene Lademöglichkeiten werden ertüchtigt, um sie nutzerfreundlich und attraktiv zu halten.
- Auf offener Strecke werden Unterstände an Fahrradwegen eingerichtet.
- Schnellbaustellen werden eingerichtet.
- Der Busverkehr wird besser vernetzt.
- Schnellbuslinien werden eingeführt.
- Das Auto gehört auch künftig zur Mobilität im ländlichen Raum.
- Individuelle Projekte wie Bürgerbusse werden finanziell gefördert und begleitet.
- Ein Klimamobilitätsplan wird entwickelt.
- Über die Bedürfnisse älterer Menschen im Verkehr und in der Infrastruktur breit informieren.
- Mit einer landesweiten Kampagne über die Bedürfnisse älterer Menschen im Verkehr aufklären.
Energie20
- Die Versorgung von Flughäfen mit nachhaltigen Kraftstoffen spielt für die Dekarbonisierung der Luftfahrt eine bedeutende Rolle.
- Beim Bund wird für weitere Unterstützung bei nachhaltigen Flugkraftstoffen eingetreten und ein eigener Beitrag geleistet.
- Eine gemeinsame europäische Energiewende wird unterstützt.
- Vorhandene Gasnetze können für klimaneutrale Gase wie Wasserstoff genutzt werden, soweit Kommunen dies in ihren Wärmeplänen als sinnvoll ausweisen.
- Eine Umrüstung der Wärmeversorgung soll nicht daran scheitern, dass die Potenziale nicht vollständig bekannt sind.
- Sanierungsfahrpläne gewährleisten Flexibilität und Planbarkeit.
- Das herausragende Potenzial im Land wird künftig noch besser genutzt.
- Die Abschaffung der EEG-Umlage ist ein erster Schritt.
- Es wird eine Strategie entwickelt, wie aktuelle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben für breite Anwendungsbereiche genutzt werden können.
- Energieerzeugung mit Sonnenenergie ist auch ohne Förderung wirtschaftlich tragfähig.
- Die Bedingungen zur Eigennutzung von Strom werden eindeutig geregelt, wenn kein fremdes Stromnetz beansprucht wird.
- Innerhalb der ausgewiesenen Flächenkulisse wird an möglichen Stellen nachverdichtet.
- Das Engagement kommunaler Gebietskörperschaften und Versorgungsunternehmen bei Windparks wird unterstützt.
- Bürokratische Hemmnisse beim Aus- und Umbau der Energienetze werden abgebaut.
- Bürokratische Hemmnisse beim Netzausbau werden abgebaut.
- Abgaberechtliche, steuerrechtliche und weitere bürokratische Hindernisse werden beseitigt.
- Das Kohlekraftwerk Wedel wird schnellstmöglich abgeschaltet.
- Für den Rückbau der Kernkraftwerke wird eine Landesstrategie erarbeitet.
- Lokale Energieversorger und Netzbetreiber werden dabei unterstützt, den Ausgleich von Erzeugung und Verbrauch zu verbessern und Flexibilitäten zu integrieren.
- Auch kleinere Initiativen werden berücksichtigt und gefördert.
Klima, Umwelt und Naturschutz31
- Gebietseigene Gehölze werden ausgewiesen.
- Personen, die Wirbeltiere töten, müssen sachkundig sein.
- Ökonomische Vorteile und ökologischer Fortschritt werden zusammen gedacht.
- Ordnungsrecht zur Umsetzung des Klimaschutzes im Gebäudebereich wird abgelehnt.
- Die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung werden an die Bürgerinnen und Bürger zurückgegeben.
- Das Land wird auch für die kommenden Generationen erhalten.
- Klimaschutz wird ganzheitlich betrachtet.
- Die Politik ist verlässlich und planbar und bezieht alle gesellschaftlichen Bereiche ein.
- Der Handel mit Emissionszertifikaten wird auf möglichst alle Sektoren der Volkswirtschaft ausgeweitet.
- Die Anzahl der zulässigen CO2-Emissionsrechte wird jährlich entsprechend den Klimaschutzzielen verringert.
- Das Dekarbonisierungspotenzial des Industriegebiets Brunsbüttel soll mit den ansässigen Unternehmen gehoben werden.
- Artenschutz- und Umweltmaßnahmen werden ideologiefrei umgesetzt.
- Wissenschaftliche Erkenntnisse und Folgenabschätzungen bilden die Grundlage von Entscheidungen im Arten- und Umweltschutz.
- Die Rote Liste der gefährdeten Arten bildet aktuelle Entwicklungen der Artenvielfalt besser ab.
- Die Nachhaltigkeitsstrategie des Bundes wird unterstützt.
- Es wird eine bundeseinheitliche Kennzeichnung der Mülltonnen angestrebt.
- Umweltschutz endet nicht an der Landesgrenze, sondern wird ganzheitlich gedacht.
- Der ökologische Fußabdruck wird als freiwillige Kennzeichnung von Produkten eingeführt.
- Eine konsequente Mülltrennung wird angestrebt.
- Auf jeder Verpackung wird klar und verständlich abgebildet, wie die Verpackung und die enthaltenen Produkte zu entsorgen sind.
- Jede Mülltonne wird gekennzeichnet, womit sie befüllt werden soll.
- Es wird eine bundeseinheitliche Farbkennzeichnung der Mülltonnen angestrebt.
- Bei der Sperrmüllentsorgung werden bürokratische Hürden abgebaut.
- Die Sperrmüllentsorgung wird auch über Kreisgrenzen hinweg ermöglicht.
- Wer Grund- und Trinkwasser belastet, trägt dafür die Verantwortung.
- Für Schleswig-Holstein wird eine Wasserstrategie entwickelt.
- Bei der Munitionsbergung werden innovative Ansätze genutzt und Forschungseinrichtungen sowie Fachunternehmen aus Schleswig-Holstein eng eingebunden, um die Sprenggefahr für Mensch und Natur gering zu halten.
- Für gute Trinkwasserqualität wird weiter eingetreten.
- Um den Waldbrandschutz wird sich verstärkt gekümmert.
- Die Verfügbarkeit erstaufforstungsfähiger Flächen wird verbessert.
- Arten- und Küstenschutz erfordern weiterhin eine vorschriftsmaessige Fang-, Bau- und Beizjagd.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum23
- Für eine nationale Lebensmittel-Agentur wird sich eingesetzt.
- Verbraucherinnen und Verbraucher werden wieder näher an die Landwirtschaft herangeführt.
- Primäre Aufgabe der Landwirtschaft ist die Erzeugung hochwertiger, gesunder Nahrungsmittel.
- Die heimische Ernährungsproduktion wird dauerhaft gewährleistet, weil sie am besten kontrollierbar ist und die kürzesten Lieferwege hat.
- Schweinehalterinnen und Schweinehalter erhalten angesichts Afrikanischer Schweinepest, Coronapandemie und neuer Auflagen wieder eine Perspektive.
- Programme zur Transparenz und Verbraucherkommunikation in der Landwirtschaft werden befürwortet.
- Über gesetzliche Standards hinausgehende Anforderungen an Klimaschutz und Tierhaltung werden von den Verbrauchern bezahlt.
- Bei EU-weit einheitlicher Umsetzung der gemeinsamen Agrarpolitik ist ein langfristiger und geordneter Ausstieg aus den Direktzahlungen zu erwarten.
- Landwirtschaft, Umweltschutz, Energieerzeugung und Klimaschutz werden gemeinsam gedacht.
- Bei der Landwirtschaftskammer wird eine Fachberatung etabliert.
- Die Übergangsfrist für Altbestände wird verlängert.
- Es werden neue Konzepte zum Erhalt des kommerziellen Fischfangs in Schleswig-Holstein benötigt.
- Jede angelnde Person muss Sachkunde nachweisen, sofern kein sachlicher Grund eine Ausnahme rechtfertigt.
- Ausnahmen von der Prüfungspflicht beim Angeln werden auf sachlich begründete Fälle beschränkt.
- Das Reviersystem mit flächendeckender Jagd wird erhalten.
- Die Verfahren für kontrollierten Abschuss und Verwertung der Tiere werden weiter vereinfacht.
- Eine Ergänzung der Schonzeitenverordnung wird geprüft.
- Es wird ein Versicherungssystem nach dem Vorbild der Hagelversicherung angestrebt.
- Das Land übernimmt die Differenz zwischen ausgezahlter Versicherungssumme und tatsächlichem Schaden.
- Die Aufnahme invasiver Arten wie Nandu und Goldschakal ins Jagdrecht wird geprüft.
- Es werden rechtliche Grundlagen für die Ausweisung wolfsfreier Zonen insbesondere an Küsten- und Deichlinien geschaffen.
- Der Aufbau von Essbaren Städten zur Nutzung urbanen Raums für den Anbau von Lebensmitteln wird gefördert.
- Der Aufbau von Ernährungsräten wird unterstützt.
Digitalisierung, Daten und Technologie19
- Die Einstellung von Systemadministratoren oder die Vergabe an externe Dienstleister durch die Schulträger wird gefördert.
- Digitale Arbeitsformen durch ein leistungsfähiges Breitbandnetz unterstützen.
- Übertriebener Datenschutz soll den Einsatz von KI nicht blockieren.
- Der Staat soll zum Vorreiter bei der Nutzung von Daten werden.
- Die Digitalisierung der Bibliotheken wird weiter vorangetrieben.
- Lübeck soll zu einem Schwerpunktstandort für Künstliche Intelligenz in Medizin und Medizintechnik werden.
- QuantumBay, das Ökosystem für Quantencomputing im Norden, wird weiter vorangetrieben.
- Die Wissenschaft wird darin gestärkt, Treiber der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz zu sein.
- Onlineangebote für Bürgerinnen und Bürger werden stärker beworben.
- Ein gemeinsames Datenhaus, eine Datencloud sowie gemeinsame Vorgangs- und Fallbearbeitungssysteme für die Polizei verwirklichen.
- Die E-Akte bis spätestens 2026 an allen Gerichten einführen.
- Der Glasfaserausbau wird weiter vorangetrieben.
- Bei der Förderung haben Weißflecken Vorrang vor Grauflecken.
- Digitale Angebote werden nachhaltig produziert.
- Die steigende Nutzung von Informationstechnologie soll nicht mit steigenden nachteiligen Umweltauswirkungen verbunden sein.
- Der gesamte Lebenszyklus digitaler Technik wird umwelt- und ressourcenschonend gestaltet.
- Die für Videokonferenzen notwendige Infrastruktur wird geschaffen beziehungsweise weiter ausgebaut.
- Es wird vorgeschrieben, dass Verbraucherinnen und Verbraucher die Akkus von Handys und Laptops selbst austauschen können.
- Hersteller müssen Akkus und andere Ersatzteile noch fünf Jahre nach dem Erwerb anbieten.
Europa, Euro und europäische Institutionen4
Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit7
- Auf sicherheitspolitische Risiken im Ostseeraum in den bestehenden Bündnissen vorbereitet sein.
- Die Bundeswehr dem Auftrag angemessen finanzieren.
- Sich zum Zwei-Prozent-Ziel der NATO bekennen.
- Die Bundeswehr soll öffentlich sichtbar sein.
- Für Bundeswehrangehörige und ihre Familien als Stationierungsstandort, Wohn- und Arbeitsort attraktiv bleiben.
- Weithin sichtbare Übungen der Bundeswehr, auch mit verbündeten Streitkräften und lokalen Blaulichtorganisationen, begrüßen.
- Die Veteranenkultur und die Belange der Einsatzveteranen unterstützen.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung41
- Das Kompetenzzentrum für musikalische Bildung im Nordkolleg Rendsburg wird eingebunden.
- Angriffe auf religiöse Menschen, sakrale Gebäude und Treffpunkte religiöser Gruppen sind ein Anschlag auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung und keine Bagatellen.
- Religiöse Einrichtungen besonders schützen.
- Religiöse Einrichtungen in Absprache mit den Religionsgemeinschaften bestmöglich schützen.
- Die für Schleswig-Holstein prägenden Kulturgüter werden nicht gefährdet.
- Historische Bezeichnungen und Namen werden im historischen Kontext erklärt und erläutert.
- Das Entfernen historischer Bezeichnungen aus dem öffentlichen Raum ohne vorherige breite Auseinandersetzung wird abgelehnt.
- Kulturschaffende werden weiterhin unterstützt.
- Ein Kulturpakt Schleswig-Holstein wird geschaffen.
- Kultureinrichtungen, Kulturschaffende und Künstlerinnen und Künstler sollen durch die Coronapandemie keinen bleibenden Schaden erleiden.
- Kulturvereine werden stärker gefördert.
- Kulturelle Angebote erreichen auch Urlaubsgäste in Schleswig-Holstein.
- Das Land gibt für jeden zusätzlichen kommunalen Euro für Kultur einen zusätzlichen Euro dazu.
- Für das Land wird ein Kulturentwicklungsplan aufgestellt, bilanziert und fortgeschrieben.
- Auf kommunaler Ebene werden Kulturentwicklungspläne aufgestellt.
- Die barrierefreie und inklusive Nutzbarkeit von Kultur- und Bildungsstätten wird gefördert.
- Kulturvereine in ländlichen Räumen werden stärker gefördert.
- Kulturelle Angebote für ein breiteres Publikum werden besonders unterstützt.
- Für kulturelle Angebote an ein breiteres Publikum wird ein Förderprogramm aufgelegt.
- Schleswig-Holstein soll auch im Bereich der Kultur ein Land der Innovationen werden.
- Die Digitalisierung der Kultur gilt zugleich als Weg zu besserer Sichtbarkeit und als neue Art, künstlerische Leistungen zu erzeugen und zu vermitteln.
- Die Vernetzung wird überregional und spartenübergreifend ausgebaut.
- Spielstätten in den großen Städten und im ländlichen Raum werden unterstützt.
- Sanierungsbedarfe bei den Freilichtbühnen werden umgesetzt.
- Die Sanierung der Carlebach-Synagoge in Lübeck, des Schleswiger Doms, der Eiderstedter Kirchen und des Marineehrenmals in Laboe erfolgt in den kommenden Jahren.
- Die Überprüfungsmöglichkeiten von Eigentümerinnen und Eigentümern von Denkmalen werden verbessert.
- Eigentümerinnen und Eigentümer müssen zeitgleich vor der Erfassung von Denkmalen informiert werden.
- Der Vertragsdenkmalschutz wird erprobt und in Schleswig-Holstein mit Beispielen umgesetzt.
- Die Überprüfungsmöglichkeiten und Informationspflichten gegenüber Eigentümerinnen und Eigentümern von Denkmalen werden verbessert.
- Die seelsorgerischen Strukturen der Religionsgemeinschaften werden weiter gefördert.
- Am Sonntag als Feiertag wird festgehalten.
- An den großen christlichen Feiertagen wird als Gesellschaft festgehalten.
- Mehr Menschen in Schleswig-Holstein sollen ein Verständnis für die Feiertage aller Religionsgemeinschaften entwickeln.
- Transparenzstandards für die Finanzierung von Religionsgemeinschaften werden auf den Weg gebracht.
- Länderübergreifende Anerkennungsverfahren für Religionsgemeinschaften werden auf den Weg gebracht.
- Vorhandene Seelsorgestrukturen werden gestärkt.
- Neue Seelsorgestrukturen werden ermöglicht.
- Für die Sicherheit von Synagogen und Gemeindezentren werden Mittel bereitgestellt.
- Mit dem NDR wird die Regionalität weiter gestärkt.
- Angebote in den Mediatheken sollen möglichst lange vorgehalten werden.
- Ein modernes Medienkonzentrationsrecht soll losgelöst von der Fernsehzentrierung die Meinungsbildung über alle Mediengattungen dauerhaft sicherstellen.
Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung34
- Die Grenz-Pendler-Beratung in der deutsch-dänischen Grenzregion ausbauen.
- Kommunale Unternehmen dürfen nur dort tätig werden, wo der Zweck nicht besser und wirtschaftlicher anders erfüllt werden kann.
- Den Kommunen kommunale Sicherheitsanalysen zur Entwicklung einer kommunalen Präventionsstrategie anbieten.
- Landesweit einheitliche Standards für Aus- und Fortbildung der Kommunalen Ordnungsdienste einführen.
- Die Vielfalt der kommunalen Struktur aus Gemeinden, Zweckverbänden, Ämtern, Städten, kreisfreien Städten und Kreisen bleibt erhalten.
- Die Parameter der Evaluierung werden rechtzeitig mit den Kommunen abgestimmt.
- Zwangsfusionen und per Gesetz verordnete Strukturveränderungen auf kommunaler Ebene werden abgelehnt.
- Das Kommunalrecht wird modernisiert.
- Kommunalpolitik wird auch während der Eltern- und Arbeitsphase leichter ermöglicht.
- Es wird geprüft, ob eine zeitweise Beurlaubung aus einem kommunalpolitischen Mandat aus familiären oder beruflichen Gründen eingeführt werden kann.
- Die Wahl der hauptamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wird nach dem Vorbild der Landratswahl reformiert.
- Hauptamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister werden künftig durch die Kommunalparlamente gewählt.
- Bürgerbegehren und Bürgerentscheide dienen als Willensäußerung bei wichtigen Themen der kommunalen Selbstverwaltung und ermöglichen direkte Entscheidungen.
- Bürgerbegehren und Bürgerentscheide dürfen die repräsentative Demokratie vor Ort nicht schwächen.
- Die Mindestgrenzen für Bürgerbegehren und Bürgerentscheide werden erhöht.
- Die Mindestgrenzen für Bürgerbegehren und Bürgerentscheide werden landesweit einheitlich geregelt.
- In der Gemeindeordnung wird die Möglichkeit eingeführt, für mehrere Ortsteile einen gemeinsamen Ortsbeirat einzurichten.
- Verantwortliche in der Kommunalpolitik werden besser geschützt.
- Gemeinsam mit den Kommunen werden Lösungen entwickelt und Präventionsmaßnahmen eingeführt.
- Zwangsfusionen auf kommunaler Ebene werden abgelehnt.
- Eine kommunalpolitische Auszeit für besondere Lebenslagen wird ermöglicht, ohne das Mandat abgeben zu müssen.
- Flexiblere Nachrückerregelungen können dabei helfen.
- Das Auszählverfahren wird auf das Verfahren nach d'Hondt umgestellt, um die Mehrheitsbildung zu vereinfachen.
- Die nach Einwohnerzahl gestaffelten Quoren bei Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden werden landesweit vereinheitlicht.
- Die Fragestellung bei Bürgerentscheiden muss einfach und unmissverständlich sein.
- Die Gemeindeordnung wird so angepasst, dass hauptamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wieder durch die Gemeindevertretungen beziehungsweise Ratsversammlungen gewählt werden.
- Die Gemeindeordnung wird so geändert, dass hauptamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Gemeinden und Städte wieder von den Gemeindevertretungen beziehungsweise Ratsversammlungen gewählt werden.
- Für Schleswig-Holstein werden Behörden und Ressortforschungseinrichtungen des Bundes gewonnen, die bevorzugt in strukturschwachen Regionen angesiedelt werden.
- Neue Landeseinrichtungen werden so im Landesgebiet verteilt, dass auch der ländliche Raum berücksichtigt wird.
- Bei Landeseinrichtungen wird der ländliche Raum berücksichtigt.
- Gute Erreichbarkeit ist nicht auf Ballungsräume begrenzt, sondern berücksichtigt den ländlichen Raum gleichwertig.
- Die Bewerbung Zusammenleben in der deutsch-dänischen Grenzregion als immaterielles UNESCO-Kulturerbe wird unterstützt.
- Die Zusammenarbeit mit dem Friesenrat sowie mit lokalen Vereinen und Initiativen der friesischen Volksgruppe wird gestärkt.
- Die flächendeckende Versorgung mit Friedhöfen wird sichergestellt.
„Nicht gefunden“ heißt nicht, dass es zu dem Thema keine Forderung gibt. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der Reihenfolge unseres Katalogs; „Ohne Politikfeld“ steht hier am Anfang.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Programms, also nach Seitenzahl.