Gleiche oder ähnliche Forderungen
Im Politikfeld „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“ stellen zwei oder mehr Parteien im Landtag Sachsen 46 Forderungen gleich oder ähnlich. 12 davon stellen Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der Sitze; nur diese stehen auf der Seite des Politikfelds.
Extremismus, Rassismus und Antisemitismus haben in der Gesellschaft keinen Platz. 114 von 120 Sitzen
Im Bundesrat setzt sich Sachsen für die konsequente Unterbindung illegaler Migration und falscher Anreize ein. 97 von 120 Sitzen
Straffällige Migranten sollen konsequent abgeschoben werden. 97 von 120 Sitzen
Asylanträge werden in Schutzzentren im Ausland geprüft und entschieden. 96 von 120 Sitzen
Der Zuzug von Flüchtlingen soll wegen erreichter Belastungsgrenzen deutlich gesenkt werden. 96 von 120 Sitzen
Abgelehnte Asylbewerber ohne Bleiberecht sollen zügig zurückgeführt werden. 91 von 120 Sitzen
Humanitäre Migration und gesteuerte Erwerbsmigration in den Arbeitsmarkt werden voneinander getrennt. 82 von 120 Sitzen
Eine Absenkung der Einbürgerungsvoraussetzungen wird abgelehnt. 81 von 120 Sitzen
Qualifikationen und Abschlüsse ausländischer Fachkräfte werden einfach, unbürokratisch und schnell anerkannt. 80 von 120 Sitzen
Zuwanderung von Fachkräften wird bei echten Engpässen als hilfreich angesehen. 67 von 120 Sitzen
Die Integration von Arbeits- und Fachkräften wird weiter gestärkt. 66 von 120 Sitzen
Geflüchtete sollen möglichst bald dezentral in Wohnungen untergebracht werden. 64 von 120 Sitzen
Die Verfahren der Ausländerbehörden werden vereinfacht und digitalisiert. 57 von 120 Sitzen
Geflüchtete werden schnell in den Arbeitsmarkt integriert. 57 von 120 Sitzen
Für Asylbewerber und Geduldete gilt ausnahmslos und erweitert das Sachleistungsprinzip. 56 von 120 Sitzen
Die Akzeptanz der Regeln des Grundgesetzes soll gefördert und eingefordert werden. 56 von 120 Sitzen
Die Bezahlkarte für Asylbewerber gilt als erster wichtiger Schritt gegen Fehlanreize. 56 von 120 Sitzen
Islamische Strukturen mit Scharia-Geltung und migrantische Parallelgesellschaften werden abgelehnt. 55 von 120 Sitzen
Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge ohne reguläre Beschäftigung werden zu gemeinnütziger Arbeit verpflichtet. 55 von 120 Sitzen
Einwanderung wird gezielt begrenzt und gesteuert. 55 von 120 Sitzen
Wegen der Bevölkerungsentwicklung werden Fach- und Arbeitskräfte aus dem Ausland benötigt. 51 von 120 Sitzen
Asylverfahren sollen mit allen verfügbaren Mitteln beschleunigt werden. 51 von 120 Sitzen
Subsidiär Schutzberechtigte, Ausreisepflichtige und Geduldete erhalten keine Integration und keine Sozialleistungen. 50 von 120 Sitzen
Neuankömmlinge sollen stärker unterstützt werden, schnell Fuß zu fassen und sich an der Wertschöpfung zu beteiligen. 48 von 120 Sitzen
Der Spracherwerb gilt als wichtigster Schlüssel der Integration. 48 von 120 Sitzen
Die Attraktivität Sachsens für ausländische Fachkräfte soll dort gestärkt werden, wo Unternehmen sie wirklich benötigen. 25 von 120 Sitzen
Ausländerbehörden werden gut ausgestattet und zu ermöglichenden Behörden weiterentwickelt. 23 von 120 Sitzen
Ein ganzheitliches Teilhabe- und Integrationsgesetz für alle eingewanderten Menschen in Sachsen wird geschaffen. 23 von 120 Sitzen
Es soll weiterhin eine verlässliche und gut ausgestattete Förderrichtlinie für Projekte der Integrationsarbeit geben. 23 von 120 Sitzen
Die Koordination zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und Migrantinnen und Migranten wird durch Projekte wie die Arbeitsmarktmentoren Sachsen verbessert. 23 von 120 Sitzen
Kommunale Ausländerbehörden sollen alle Ermessensspielräume für ein Bleiberecht bereits integrierter Menschen nutzen. 23 von 120 Sitzen
Das Recht auf Asyl wird als humanitäre Pflicht verteidigt. 21 von 120 Sitzen
Nach der Anerkennung sollen Arbeitsgenehmigungen zeitnah erteilt werden. 21 von 120 Sitzen
Eine sächsische Willkommenskultur wird angestrebt und gesellschaftlich vorgelebt. 17 von 120 Sitzen
Unternehmen, vor allem kleine und mittlere, werden bei Einstellung und Integration neu zugewanderter Personen unterstützt. 17 von 120 Sitzen
Die Aufenthaltszeit von Kindern und Jugendlichen in Erstaufnahmeeinrichtungen wird so kurz wie möglich gehalten. 17 von 120 Sitzen
Der öffentliche Dienst soll sich auch durch Weiterbildungen interkulturell öffnen. 17 von 120 Sitzen
Willkommenszentren bzw. Fachinformationszentren Zuwanderung zur Beratung und Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit sollen in allen Regionen vorhanden sein. 16 von 120 Sitzen
Eine neue Migrationspolitik soll die Integration in den Mittelpunkt stellen. 16 von 120 Sitzen
Die mehrsprachige Beratung für ausländische Beschäftigte soll ausgebaut werden. 16 von 120 Sitzen
Zuwanderung gilt als Chance für die Gesellschaft in Sachsen. 16 von 120 Sitzen
Geflüchtete erhalten vom ersten Tag an eine elektronische Gesundheitskarte mit dem gleichen Leistungsumfang wie einheimische Sozialleistungsbeziehende. 16 von 120 Sitzen
Das Land finanziert die kommunale Integrationsaufgabe. 16 von 120 Sitzen
Menschen mit Migrationsgeschichte erhalten unter Anerkennung erworbener Qualifikationen passgenaue Angebote zum vertieften Spracherwerb sowie für Anpassungs- und Weiterbildungsmaßnahmen. 13 von 120 Sitzen
Integration wird Pflichtaufgabe der Kommunen. 13 von 120 Sitzen
In der Flüchtlingssozialarbeit gilt ein Betreuungsschlüssel von mindestens 1:80. 13 von 120 Sitzen
Nach den Sitzen der Parteien zusammen, die meisten zuerst; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Wie das entsteht