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Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit

Im Politikfeld „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“ stehen in den Programmen der Parteien im Bundestag zur Wahl 2025 zusammen 528 Forderungen. 40 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.

Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern

Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 630 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 40. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 86 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.

Asylverfahren werden beschleunigt. 566 von 630 Sitzen
Die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte wird begrüßt, sofern sie zum Erfolg des Landes und zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts beiträgt. 565 von 630 Sitzen
Wer kein Bleiberecht hat und sich illegal in Deutschland aufhält, wird abgeschoben. 565 von 630 Sitzen
Ausländische Gefährder, Extremisten und schwere Straftäter werden vorrangig zurückgeführt. 565 von 630 Sitzen
Mit Herkunftsländern werden feste Vereinbarungen zur Rückführung vollziehbar Ausreisepflichtiger getroffen. 565 von 630 Sitzen
Die Anerkennung ausländischer Qualifikationen und Abschlüsse wird vereinfacht und beschleunigt. 478 von 630 Sitzen
Flucht und Arbeitsmigration werden grundsätzlich unterschieden. 445 von 630 Sitzen
Integration soll eng begleitet und eingefordert werden. 445 von 630 Sitzen
Integrationsstrukturen wie berufsbegleitende Integrationskurse, Deutschsprachförderung und Beratung werden ausgebaut und dauerhaft finanziert. 414 von 630 Sitzen
Die Kontrolle der EU-Außengrenzen gilt als notwendige Maßnahme. 414 von 630 Sitzen
Geflüchtete sollen vorrangig tatsächlich in den Arbeitsmarkt gebracht werden. 414 von 630 Sitzen
Für arbeitsbezogene Genehmigungen für Geflüchtete werden kurze Fristen eingeführt, nach denen sie als erteilt gelten, wenn die Ausländerbehörde nicht aktiv widerspricht. 413 von 630 Sitzen
Schutzbedürftige erhalten Schutz. 393 von 630 Sitzen
Die Grenzen werden wieder national kontrolliert. 360 von 630 Sitzen
Leistungen für Ausreisepflichtige werden auf ein menschenwürdiges Existenzminimum abgesenkt. 360 von 630 Sitzen
Ukrainische Kriegsflüchtlinge werden aus dem Bürgergeld ausgegliedert und im Leistungsbezug Asylbewerbern gleichgestellt, behalten aber ihre Arbeitsmöglichkeiten. 360 von 630 Sitzen
In der Migrationspolitik wird eine deutliche Kehrtwende eingeleitet. 360 von 630 Sitzen
Asylanträge und Anträge auf subsidiären Schutz werden künftig außerhalb Deutschlands gestellt und bearbeitet. 360 von 630 Sitzen
Die Zahl sicherer Herkunftsstaaten wird deutlich ausgeweitet. 360 von 630 Sitzen
Der grundsätzliche Anspruch auf Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten entfällt. 360 von 630 Sitzen
An der Grenze werden konsequente Zurückweisungen durchgesetzt. 360 von 630 Sitzen
Es muss wieder selbst entschieden werden, wer kommt und wer bleiben darf. 360 von 630 Sitzen
Die Ausreisepflicht soll staatlich durchgesetzt werden, wenn die Ausreise nicht freiwillig geschieht. 360 von 630 Sitzen
Die Staatsgrenzen werden wieder kontrolliert. 360 von 630 Sitzen
Fehlanreize wie Bürgergeld, Bleiberechte für Ausreisepflichtige und Turboeinbürgerung werden abgestellt. 360 von 630 Sitzen
Der Rechtsanspruch auf Aufnahme zum Asylverfahren wird auf unmittelbar und konkret bedrohte Personen beschränkt. 360 von 630 Sitzen
Asyl und sonstiger Schutzstatus können nur bei nachgewiesener Identität und Staatsangehörigkeit beantragt werden. 360 von 630 Sitzen
Die freiwilligen Aufnahmeprogramme für Afghanistan werden eingestellt. 360 von 630 Sitzen
Die Integrationsfähigkeit wird durch eine strikte Begrenzung des Zuzugs wiederhergestellt. 360 von 630 Sitzen
Migranten akzeptieren die Grundprinzipien des Gemeinschaftslebens, die sich aus Verfassung und Rechtsordnung ergeben. 360 von 630 Sitzen
Mehrfache Staatsangehörigkeiten werden außer in begründeten Ausnahmen, etwa im Unionsrecht, wieder ausgeschlossen. 360 von 630 Sitzen
Verurteilte Straftäter werden nicht eingebürgert. 360 von 630 Sitzen
Ausländische Straftäter werden unverzüglich abgeschoben. 360 von 630 Sitzen
Ausländer, die öffentlich ein Kalifat fordern, werden nach zu schaffenden gesetzlichen Grundlagen abgeschoben. 360 von 630 Sitzen
Die freiwillige Rückkehr wird gefördert. 358 von 630 Sitzen
Das nationale Asylsystem soll zügige Verfahren vorsehen. 329 von 630 Sitzen
Die weltweite Anwerbung und Integration von Fachkräften wird ausgebaut, um dem Personalmangel entgegenzuwirken. 328 von 630 Sitzen
Integration gelingt besser und schneller. 328 von 630 Sitzen
Der Datenaustausch zwischen den Migrationsbehörden wird verbessert. 328 von 630 Sitzen
Rückführungen erfolgen human und konsequent. 328 von 630 Sitzen

Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht

Wie der Staat handeln soll

Die Forderungen der Parteien im Bundestag in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Bundestag fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).

Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.

Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht

Mehr oder weniger Ausgleich

Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.

Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht

Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Bundestagswahl, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .

Reihenfolge

  • a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
  • b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
  • c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.

KI-Hinweis

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