Grüne · Ökologisch. Gerecht. Weltoffen.
Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2017 · Original
Das Programm enthält 78 von 1.478 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.
- 78Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 94Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 78
Geflüchteten wird ein zweites Zuhause gegeben.
Wortlaut im Programm
Wir haben 35.000 Geflüchteten Zuflucht in der Not gegeben, jetzt geben wir Ihnen ein zweites Zuhause. Link zum Original
Bereits begonnene Kooperationen mit Organisationen der Geflüchtetenhilfe werden gestärkt und der Ausbau neuer Netzwerke wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir werden bereits begonnene Kooperationen mit Organisationen der Geflüchtetenhilfe stärken und den Ausbau neuer Netzwerke unterstützen. Link zum Original
Migrantinnen und Migranten wird der Weg in die Selbstständigkeit erleichtert.
Wortlaut im Programm
Migrant*innen muss der Weg in die Selbstständigkeit erleichtert werden. Link zum Original
Für Neuzugewanderte gibt es vielfältige Unterstützungsprogramme für den Arbeitsmarkt, auch in Kombination mit Sprachförderung.
Wortlaut im Programm
Um dies alles zu erreichen, braucht es vielfältiger Unterstützungsprogramme und Maßnahmen für Neuzugewanderte auch in Kombination mit Sprachförderung. Link zum Original
Geprüft wird ein ehegattenunabhängiges Aufenthaltsrecht für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen.
Wortlaut im Programm
Dabei prüfen wir ein ehegattenunabhängiges Aufenthaltsrecht für Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Link zum Original
Für geflüchtete Frauen und Männer sollen verbindliche Schulungen zu Gleichstellung und Frauenrechten eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Es ist unsere Aufgabe, verbindliche Schulungen zum Thema Gleichstellung und Frauenrechte für weibliche und männliche Flüchtlinge auf den Weg zu bringen. Link zum Original
Die Kooperation mit freien Trägern und der Bundesagentur für Arbeit wird erweitert, um jungen Geflüchteten über 18 Jahren Sprachunterricht und Ausbildungsvorbereitung zu eröffnen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Möglichkeiten der Kooperation mit freien Trägern und der Bundesagentur für Arbeit jetzt erweitern, um jungen Geflüchteten über 18 Jahren Sprachunterricht und Ausbildungsvorbereitung zu eröffnen. Das für alle leisten zu können, braucht zusätzliche Mittel des Bundes und eine schulrechtliche Regelung, die es Geflüchteten über 18 Jahren ermöglicht, eine Berufsschule zu besuchen. Link zum Original
Für Sprachunterricht und Ausbildungsvorbereitung junger Geflüchteter über 18 Jahren sollen zusätzliche Bundesmittel bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Möglichkeiten der Kooperation mit freien Trägern und der Bundesagentur für Arbeit jetzt erweitern, um jungen Geflüchteten über 18 Jahren Sprachunterricht und Ausbildungsvorbereitung zu eröffnen. Das für alle leisten zu können, braucht zusätzliche Mittel des Bundes und eine schulrechtliche Regelung, die es Geflüchteten über 18 Jahren ermöglicht, eine Berufsschule zu besuchen. Link zum Original
Ein Studium soll künftig als Grund für eine Umverteilung von Geflüchteten anerkannt werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass ein Studium künftig als Grund für eine sogenannte "Umverteilung" anerkannt wird. Link zum Original
Geflüchtete mit Qualifikationen sollen diese in Deutschland nutzen können.
Wortlaut im Programm
Wer als Geflüchtete*r mit Qualifikationen nach Deutschland kommt, soll sie auch nutzen können. Link zum Original
Berufliche Kompetenzen von Migrantinnen und Migranten sollen frühzeitig erkannt werden.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine frühzeitige Erkennung von beruflichen Kompetenzen der Migrant*innen und einen gerechten Zugang zu Bildungsangeboten. Link zum Original
Migrantinnen und Migranten sollen gerechten Zugang zu Bildungsangeboten erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine frühzeitige Erkennung von beruflichen Kompetenzen der Migrant*innen und einen gerechten Zugang zu Bildungsangeboten. Link zum Original
Deutschkurse für Geflüchtete werden weiterhin finanziell unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen Deutschkurse für Geflüchtete und Qualifizierungsangebote für bislang benachteiligte Gruppen weiterhin finanziell. Link zum Original
Das Konzept von Erstaufnahmen an Hochschulstandorten soll im Sinne von Integrationshäusern verfolgt werden.
Wortlaut im Programm
Das ursprünglich geplante Konzept von Erstaufnahmen an den Hochschulstandorten soll im Sinne von Integrationshäusern verfolgt werden. Mit Landesunterstützung ist dort Wohnraum insbesondere für Zugezogene und Studierende zu schaffen. Link zum Original
Integration soll ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE wollen die soziale Spaltung in unserem Land überwinden, Integration ermöglichen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt neu organisieren. Dazu gehören gute soziale Daseinsvorsorge, Teilhabe, Investitionen in den Bildungsbereich und in den Wohnungsbau. Link zum Original
Aufnahme und Integration Geflüchteter erfordern eine finanzielle Verantwortungsgemeinschaft von Bund, Ländern und Kommunen.
Wortlaut im Programm
Die humanitäre Aufgabe der Aufnahme von Geflüchteten, einschließlich der dafür notwendigen Integrationsarbeit, erfordert eine finanzielle Verantwortungsgemeinschaft von Bund, Ländern und Kommunen. Link zum Original
Für die Integration Geflüchteter sollen ausreichend Mittel bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass für die Integration der Geflüchteten ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden und unseren Beitrag dazu leisten. Link zum Original
Das Land leistet einen eigenen finanziellen Beitrag zur Integration Geflüchteter.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass für die Integration der Geflüchteten ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden und unseren Beitrag dazu leisten. Link zum Original
Mehr Menschen, die binational oder als Teil von Minderheiten aufgewachsen sind, sollen die doppelte Staatsbürgerschaft erhalten können.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns auf allen Ebenen dafür ein, dass mehr Menschen, die binational oder als Teil von Minderheiten aufgewachsen sind, die doppelte Staatsbürgerschaft bekommen können. Link zum Original
Menschen, die Schutz brauchen, soll Schutz geboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine weltoffene Gesellschaft, die den Menschen Schutz bietet, die unseren Schutz brauchen. Link zum Original
Integration, Sprachkurse, Bildung, Ausbildung und Zugang zu Arbeit für Geflüchtete werden intensiviert.
Wortlaut im Programm
Nun gilt es, in die Integration, in Sprachkurse, Bildung und Ausbildung und den Zugang zu Arbeit zu intensivieren, damit zu uns geflüchtete Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Link zum Original
Die europäische Außengrenze darf nicht zur Todeslinie werden.
Wortlaut im Programm
Die europäische Außengrenze darf keine Todeslinie werden. Link zum Original
Eine europäische, humane und menschenrechtsbasierte Asylpolitik von der Aufnahme bis zum Grenzschutz wird gefordert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine europäische, humane und menschenrechtsbasierte Asylpolitik von der Aufnahme bis hin zum Grenzschutzsystem. Link zum Original
Sichere und legale Fluchtwege werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir drängen auf die Schaffung sicherer und legaler Fluchtwege. Link zum Original
Das Resettlement-Programm des UNHCR zur Umsiedlung besonders gefährdeter Geflüchteter mit dauerhaftem Aufenthalt wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
So setzen wir auf das Resettlement-Programm des UNHCR, das die Umsiedlung besonders gefährdeter Geflüchteter organisiert und sie mit dauerhaften Aufenthaltserlaubnissen ausstattet. Link zum Original
Ein erweiterter Familiennachzug aus EU- und Drittstaaten wird im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten auch über Kontingente zeitnah ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Wir werden im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten einen erweiterten Familiennachzug aus EU- und Drittländern auch über Kontingente zeitnah möglich machen. Link zum Original
Initiativen von Kommunen zur Aufnahme von Kontingenten werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Entsprechende Initiativen von Kommunen, Kontingente aufzunehmen, unterstützen wir. Link zum Original
Aufnahme und Integration von Geflüchteten werden ausdrücklich befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE bekennen uns ausdrücklich zur Aufnahme und Integration von Geflüchteten. Link zum Original
Es werden Aufnahmestrukturen geschaffen, die bei steigenden oder sinkenden Zugangszahlen flexibel nutzbar sind.
Wortlaut im Programm
Um für kommende Herausforderungen gewappnet zu sein, braucht es Strukturen, die flexibel genutzt werden können, wenn die Zugangszahlen wieder steigen oder stark zurückgehen. Link zum Original
Asylverfahren sollen schnell sein, ohne rechtsstaatliche Standards zu senken.
Wortlaut im Programm
Wir finden schnelle Asylverfahren richtig – aber nicht zu Lasten rechtsstaatlicher Standards. Link zum Original
Im Asylverfahren wird eine unabhängige, individuelle Verfahrensberatung gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Unabhängige, individuelle Verfahrensberatung, Zugang zu qualifizierten Dolmetscher*innen und rechtliche Unterstützung müssen gewährleistet werden. Link zum Original
Im Asylverfahren wird der Zugang zu qualifizierten Dolmetscherinnen und Dolmetschern gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Unabhängige, individuelle Verfahrensberatung, Zugang zu qualifizierten Dolmetscher*innen und rechtliche Unterstützung müssen gewährleistet werden. Link zum Original
Im Asylverfahren wird rechtliche Unterstützung gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Unabhängige, individuelle Verfahrensberatung, Zugang zu qualifizierten Dolmetscher*innen und rechtliche Unterstützung müssen gewährleistet werden. Link zum Original
Das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten lehnen wir weiterhin ab. Link zum Original
Das Asylbewerberleistungsgesetz soll abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Mit unserem Antrag zur Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes haben wir im Bundesrat keine Mehrheit gefunden, dessen Abschaffung bleibt dennoch unser Ziel. Link zum Original
Die Standards des Landes in Flüchtlingsunterkünften werden gehalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Standards des Landes in Unterkünften müssen gehalten und ausgebaut werden. Link zum Original
In jeder Unterkunft werden Geflüchtetenbeiräte eingerichtet, über die sich Geflüchtete beschweren können.
Wortlaut im Programm
Geflüchtete sollen die Möglichkeit haben, sich zu beschweren und gehört zu werden in Form von Geflüchtetenbeiräten in jeder Unterkunft. Link zum Original
Niemand soll länger als drei Monate in der Erstaufnahme bleiben.
Wortlaut im Programm
Wir halten an der Vereinbarung des Flüchtlingspaktes fest, dass niemand länger als drei Monate in der Erstaufnahme bleiben soll. Link zum Original
Eine nach Bleibeperspektive getrennte Unterbringung von Geflüchteten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Getrennte Unterbringung der Geflüchteten nach Bleibeperspektive lehnen wir weiterhin ab. Link zum Original
Auf Bundesebene wird ein Einwanderungsgesetz gefordert.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene fordern wir ein Einwanderungsgesetz. Link zum Original
Menschen, die nicht über Asyl oder Resettlement kommen, sollen als Arbeitsmigrantinnen und -migranten nach einem neuen Einwanderungsgesetz einen Antrag stellen können.
Wortlaut im Programm
Alle Menschen, die nicht über Asyl oder Resettlement nach Europa kommen, können als Arbeitsmigrant*innen im Rahmen eines neu zu schaffenden Einwanderungsgesetzes einen Antrag stellen. Link zum Original
Ein Einwanderungsgesetz soll auch der menschenrechtlichen Verantwortung gerecht werden.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen vielmehr ein Einwanderungsgesetz, das auch unserer menschenrechtlichen Verantwortung gerecht wird. Link zum Original
Einwanderungspolitik darf nicht gegen den Flüchtlingsschutz ausgespielt werden.
Wortlaut im Programm
Einwanderungspolitik darf nicht gegen das Gebot des Flüchtlingsschutzes ausgespielt werden. Link zum Original
Menschen ohne Aufenthaltsstatus gelten nicht als illegal.
Wortlaut im Programm
Kein Mensch ist illegal, nur weil er keinen Aufenthaltsstatus hat. Link zum Original
Die Übermittlungspflicht nach Paragraf 87 des Aufenthaltsgesetzes wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Um dies klarzustellen, fordern wir die Abschaffung der Übermittlungspflicht aus Paragraf 87 des Aufenthaltsgesetzes. Link zum Original
Die freiwillige Ausreise ist der Abschiebung unter Zwang vorzuziehen.
Wortlaut im Programm
Wir finden, dass eine freiwillige Ausreise der Abschiebung auf Zwang immer vorzuziehen ist. Link zum Original
Ausreisepflichtige werden bei ihrer Rückkehr unabhängig beraten.
Wortlaut im Programm
Diejenigen, die kein politisches Asyl bekommen haben und Deutschland wieder verlassen müssen, wollen wir daher bei ihrer Rückkehr auch unabhängig beraten und wo möglich auch finanziell unterstützen. Link zum Original
Ausreisepflichtige werden bei ihrer Rückkehr wo möglich finanziell unterstützt.
Wortlaut im Programm
Diejenigen, die kein politisches Asyl bekommen haben und Deutschland wieder verlassen müssen, wollen wir daher bei ihrer Rückkehr auch unabhängig beraten und wo möglich auch finanziell unterstützen. Link zum Original
Nächtliche Abschiebungen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Nächtliche Abschiebungen und die Praxis der Abschiebehaft lehnen wir aus humanitären Gründen ab, genauso Winterabschiebungen in bestimmte Kälteregionen. Link zum Original
Abschiebehaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Nächtliche Abschiebungen und die Praxis der Abschiebehaft lehnen wir aus humanitären Gründen ab, genauso Winterabschiebungen in bestimmte Kälteregionen. Link zum Original
Winterabschiebungen in Kälteregionen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Nächtliche Abschiebungen und die Praxis der Abschiebehaft lehnen wir aus humanitären Gründen ab, genauso Winterabschiebungen in bestimmte Kälteregionen. Link zum Original
Initiativen gegen inhumane Abschiebungen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Arbeit von Initiativen, die sich gegen inhumane Abschiebungen einsetzen. Link zum Original
Die Kriterien der Härtefallkommission werden überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Angesichts der restriktiven Asylpolitik des Bundes fordern wir die Überarbeitung der Kriterien der Härtefallkommission. Link zum Original
In Schleswig-Holstein soll es keine Ausreisezentren geben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen in Schleswig-Holstein weiterhin keine Ausreisezentren. Link zum Original
Die Beratungs- und Betreuungsangebote für Zugewanderte werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für gute und qualifizierte Beratung und Betreuung ein und wollen deshalb eine Erweiterung der Angebote. Link zum Original
Beratungsangebote und Beratungsstellen werden finanziell und personell gut ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Die Beratungsangebote wie auch die Beratungsstellen müssen finanziell und personell gut ausgestattet sein. Link zum Original
Projekte, die Begegnung und Austausch ermöglichen, werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund wollen wir Projekte fördern, die Begegnungen und Austausch möglich machen. Link zum Original
Peer-to-Peer-Projekte zwischen länger ansässigen und neu angekommenen Geflüchteten werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Auch Peer-to-Peer Projekte zwischen Geflüchteten, die schön länger bei uns leben und neu Angekommenen als Expert*innen in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen werden wir fördern. Link zum Original
Alles, was der Selbstbestimmung von Geflüchteten dient, wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Alles, was der Selbstbestimmung von Geflüchteten dient, ist zu unterstützen. Link zum Original
Allen Menschen in Schleswig-Holstein wird von Anfang an Zugang zu Sprachkursen und Integrationsangeboten ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Die Lücken in der Integrationspolitik des Bundes wollen wir schließen und allen Menschen in Schleswig-Holstein Zugang zu Sprachkursen und Integrationsangeboten von Anfang an ermöglichen. Link zum Original
Die Einteilung von Geflüchteten nach guter und schlechter Bleibeperspektive anhand von Schutzquoten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Aufteilung von Geflüchteten mit guter und mit schlechter Bleibeperspektive entlang von Länderschutzquoten, wie es die große Koalition in diversen Gesetzen manifestiert hat, lehnen wir entschieden ab. Link zum Original
Die Kommunen werden bei der Integration von Geflüchteten, besonders von nachziehenden Familienangehörigen, weiter finanziell unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Kommunen weiterhin bei der Integration von Geflüchteten finanziell unterstützen, auch und besonders bei neuankommenden Familienangehörigen. Link zum Original
Für Unterbringungskosten sollen Bundesmittel bereitgestellt und abgerufen werden.
Wortlaut im Programm
Für Unterbringungskosten müssen Gelder vom Bund zur Verfügung gestellt und abgerufen werden. Link zum Original
Geflüchtete sollen dort wohnen können, wo sie Arbeit und Integrationsangebote finden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die Menschen dort wohnen, wo sie Arbeit und Integrationsangebote vorfinden. Link zum Original
Die Wohnsitzauflage für Geflüchtete wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Wohnsitzauflage lehnen wir ab, denn sie beschneidet die Grundrechte der Geflüchteten, kann Integration erschweren und ist außerdem ein Bürokratiemonster. Link zum Original
Die Zuständigkeit für Integration wird in einem bestehenden Ministerium gebündelt und in dessen Namen sichtbar gemacht.
Wortlaut im Programm
Für den nachhaltigen Integrationserfolg werden wir die Kompetenz in einem bestehenden Ministerium bündeln und auch so benennen. Link zum Original
Zugewanderte sollen auch ohne deutsche Staatsbürgerschaft Wahlrecht und Beteiligungsmöglichkeiten erhalten.
Wortlaut im Programm
Auch unterhalb der Staatsbürgerschaft wollen wir Zugezogenen Wahlrecht und Partizipation erkämpfen. Link zum Original
Die Einbürgerung am Ende einer gelungenen Integration wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Am Ende einer gelungenen Integration kann die deutsche Staatsbürgerschaft stehen. Das unterstützen wir. Link zum Original
Mehrfache Staatsbürgerschaften sollen möglich sein.
Wortlaut im Programm
Wir halten fest an dem Ziel, dass auch mehrere Staatsbürgerschaften möglich sein sollen. Link zum Original
Migrantenselbstorganisationen werden gestärkt und in Gesellschaft und politische Prozesse einbezogen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns weiter ein für eine Stärkung und Einbeziehung der Migrant*innenselbstorganisationen in die Gesellschaft und die damit verbundenen politischen Prozesse. Link zum Original
Das Netz der Migrationsberatungsstellen wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Netz der Migrations-Beratungsstellen weiter ausbauen und den Landesbeauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen weiter stärken. Link zum Original
Die Stelle der oder des Landesbeauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Netz der Migrations-Beratungsstellen weiter ausbauen und den Landesbeauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen weiter stärken. Link zum Original
Integrationsangebote werden für alle ermöglicht.
Wortlaut im Programm
• Wir werden Integrationsangebote für alle ermöglichen, Link zum Original
Der Familiennachzug wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
• den Familiennachzug stärken, Link zum Original
Die Selbstorganisation von Migrantinnen und Migranten wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
• Ehrenamt professionell entlasten und dadurch fördern und Selbstorganisation von Migrant*innen stärken, Link zum Original
Für ein Einwanderungsgesetz wird eingetreten.
Wortlaut im Programm
• für ein Einwanderungsgesetz streiten, Link zum Original
Integrationsaufgaben werden in einem Ministerium zusammengeführt.
Wortlaut im Programm
• Integrationsaufgaben in einem Ministerium zusammenziehen. Link zum Original
Gelungene Integration gilt als bester Schutz vor Radikalisierung.
Wortlaut im Programm
Gelungene Integration ist der beste Schutz vor Radikalisierung. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.