Linke · Gut für Sachsen-Anhalt: Solidarität statt Ellenbogen
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2021 · beschlossen 19.03.2021 · Original
Das Programm enthält 71 von 1.191 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 71Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 73Seiten im Original
- 2021Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 71
Energiepflanzen werden nur in einem ökologisch vertretbaren Maß angebaut.
Wortlaut im Programm
Dagegen soll die Produktion von Energiepflanzen nur in einem ökologisch vertretbaren Maß erfolgen. Link zum Original
Eine vielfältige Agrarstruktur mit breiter Eigentumsstreuung, unterschiedlichen Betriebsgrößen und regionaler Verankerung gilt als bester Garant nachhaltiger Bewirtschaftung.
Wortlaut im Programm
Der beste Garant für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Bewirtschaftung der Agrarflächen in Sachsen-Anhalt ist eine vielfältige Agrarstruktur mit einer breiten Eigentumsstreuung, vielfältigen Betriebsgrößen und regionaler Verankerung. Link zum Original
Die Stellung der Landwirte und die Wertschöpfungskette sollen durch den Ausbau regionaler Verarbeitungs- und Vermarktungskreisläufe gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Stellung der Landwirt*innen in der Gesellschaft und die Wertschöpfungskette durch die Orientierung auf den Ausbau regionaler Kreisläufe für Verarbeitung und Vermarktung stärken. Link zum Original
Eine tiergerechte und flächenangepasste Nutztierhaltung gilt als wichtiger Teil der Landwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Eine tiergerechte, flächenangepasste Nutztierhaltung ist wichtiger Teil der Landwirtschaft. Link zum Original
Ostdeutsche Agrarunternehmen sollen wegen ihrer Größe und Leistungsfähigkeit nicht benachteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns schon lange und auch weiterhin für Chancengleichheit ostdeutscher Agrarunternehmen ein. Sied ürfen nicht wegen ihrer Größe und Leistungsfähigkeit benachteiligt werden. Link zum Original
Der Bund soll die Privatisierung ehemals volkseigener Agrarflächen beenden.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört auch, den Druck auf den Bund zu erhöhen, die Privatisierung ehemals vol kseigener Flächen zu beenden und diese in einem öffentlichen Bodenfonds auf Bundes- oder Landesebene für langfristige Verpachtung an ortsansässige Agrarbetriebe im Interesse nachhaltiger Landnutzungskonzepte zu sichern. Link zum Original
Ehemals volkseigene Flächen sollen in einem öffentlichen Bodenfonds für die langfristige Verpachtung an ortsansässige Agrarbetriebe gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört auch, den Druck auf den Bund zu erhöhen, die Privatisierung ehemals vol kseigener Flächen zu beenden und diese in einem öffentlichen Bodenfonds auf Bundes- oder Landesebene für langfristige Verpachtung an ortsansässige Agrarbetriebe im Interesse nachhaltiger Landnutzungskonzepte zu sichern. Link zum Original
Der Zugang zu Grund und Boden soll denen ermöglicht werden, die ihn bearbeiten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Zugang zu Grund und Boden denen ermöglichen, die ihn auch bearbeiten. Link zum Original
Das landwirtschaftliche Vorkaufsrecht soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb das landwirtschaftliche Vorkaufsrecht stärken und Bodenverkäufe zur Sicherung der Agrarstruktur im Land regeln. Link zum Original
Bodenverkäufe sollen zur Sicherung der Agrarstruktur landesgesetzlich geregelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb das landwirtschaftliche Vorkaufsrecht stärken und Bodenverkäufe zur Sicherung der Agrarstruktur im Land regeln. Link zum Original
Anteilsverkäufe an Agrarbetrieben sollen bundeseinheitlich reguliert werden.
Wortlaut im Programm
Eine bundeseinheitliche Regulierung von Anteilsverkäufen und bei der Besteuerung von Verkäufen landwirtschaftlicher Flächen ist unabdingbar. Link zum Original
Die Besteuerung von Verkäufen landwirtschaftlicher Flächen soll bundeseinheitlich geregelt werden.
Wortlaut im Programm
Eine bundeseinheitliche Regulierung von Anteilsverkäufen und bei der Besteuerung von Verkäufen landwirtschaftlicher Flächen ist unabdingbar. Link zum Original
Bei der Verpachtung landeseigener Flächen sollen ortsansässige Betriebe vorrangig berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Bei der Verpachtung landeseigener Flächen sollen ortsansässige Betriebe vorrangig berücksichtigt sowie eine besonders umweltgerechte Bewirtschaftung angestrebt werden. Link zum Original
Bei der Verpachtung landeseigener Flächen soll eine besonders umweltgerechte Bewirtschaftung angestrebt werden.
Wortlaut im Programm
Bei der Verpachtung landeseigener Flächen sollen ortsansässige Betriebe vorrangig berücksichtigt sowie eine besonders umweltgerechte Bewirtschaftung angestrebt werden. Link zum Original
Die Agrar-Leitbilddiskussion soll unter Beteiligung des Berufsstands und der Zivilgesellschaft fortgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Für die Zukunft der Landwirtschaft ist die Fortsetzung der Agrar-Leitbilddiskussion unter Beteiligung des Berufsstandes und der Zivilgesellschaft unerlässlich. Link zum Original
Angestrebt wird eine gemeinwohlorientierte, sozial gerechte und ökologische Landwirtschaft mit Schwerpunkt auf regionaler Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will eine am Gemeinwohl orientierte, sozial gerechte und ökologische Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt auf regionaler Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll verlässliche Rahmenbedingungen erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Link zum Original
Öffentliche Einrichtungen und ihre Küchen und Kantinen sollen leichter Zugang zu gesunden, regional produzierten Lebensmitteln erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen leichteren Zugang zu gesunden, regional produzierten Lebensmitteln für öffentliche Einrichtungen und ihre Küchen und Kantinen ermöglichen. Link zum Original
Die Agrarförderung soll an Tier-, Umwelt- und Klimaschutz sowie hohe soziale Standards gebunden werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will die Agrarförderung an Tier-, Umwelt- und Klimaschutz sowie hohe soziale Standards binden. Dieser Einsatz soll sich für die Betriebe auch wirtschaftlich lohnen – sowohl bei der Flächenförderung als auch bei freiwilligen Programmen. Link zum Original
Leistungen für Tier-, Umwelt- und Klimaschutz sollen sich für die Betriebe bei Flächenförderung und freiwilligen Programmen wirtschaftlich lohnen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will die Agrarförderung an Tier-, Umwelt- und Klimaschutz sowie hohe soziale Standards binden. Dieser Einsatz soll sich für die Betriebe auch wirtschaftlich lohnen – sowohl bei der Flächenförderung als auch bei freiwilligen Programmen. Link zum Original
Klimaanpassung, CO2-Reduzierung, Wassermanagement, Humusaufbau, extensive Bewirtschaftung und Agroforstsysteme sollen die Landwirtschaft zukunftsfest machen.
Wortlaut im Programm
Innovative Klimaanpassung, CO 2- Reduzierung, Wassermanagement, Humusaufbau, extensive Bewirtschaftungsformen und Agroforstsysteme sollen unsere Landwirtschaft zukunftsfest machen. Link zum Original
Totalherbizide wie Glyphosat sollen EU-weit verboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für ein EU-weites Verbot von Totalherbiziden wie Glyphosat ein und wollen den Einsatz von Pestiziden und schädlichen Düngeverfahren zurückdrängen. Link zum Original
Der Einsatz von Pestiziden und schädlichen Düngeverfahren soll zurückgedrängt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für ein EU-weites Verbot von Totalherbiziden wie Glyphosat ein und wollen den Einsatz von Pestiziden und schädlichen Düngeverfahren zurückdrängen. Link zum Original
Der Landtag soll an der Ausrichtung der Agrarförderung in der nächsten EU-Förderperiode mitwirken, um den bürokratischen Aufwand bei Anträgen zu verringern.
Wortlaut im Programm
Der Landtag soll bei der Ausrichtung und Schwerpunktsetzung der Agrarförderung in der nächsten EU-Förderperiode mitwirken, um den bürokratischen Aufwand im Antragsverfahren zu reduzieren. Link zum Original
Die EU-Agrarförderung soll schlechter gestellte Betriebe, besonders in ertragsschwächeren Gebieten, angemessen berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Die EU-Förderung muss schlechter gestellte Betriebe, insbesondere in weniger ertragreichen Gebieten, im Sinne einer flächendeckend en Landwirtschaft angemessen berücksichtigen. Link zum Original
Über eine Bundesratsinitiative sollen regionale Obergrenzen für Tierhaltungsanlagen festgeschrieben werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden eine Bundesratsinitiative auf den Weg bringen, die – abhängig von der regionalen Futtermittelproduktion, den verfügbaren Flächen und den Möglichkeiten der Verwertung der Abfallprodukte – regionale Obergrenzen für Tierhaltungsanlagen festschreibt. Link zum Original
Mit dem Tierschutzplan sollen Ressourcen für die Umsetzung des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Mit dem Tierschutzplan sollen die nötigen Ressourcen für die Umsetzung des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration, die Abkehr von engen Kastenständen für Sauen und den Verzicht auf das Kupieren von Schwänzen bereitgestellt werden. Link zum Original
Mit dem Tierschutzplan sollen Ressourcen für die Abkehr von engen Kastenständen für Sauen bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Mit dem Tierschutzplan sollen die nötigen Ressourcen für die Umsetzung des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration, die Abkehr von engen Kastenständen für Sauen und den Verzicht auf das Kupieren von Schwänzen bereitgestellt werden. Link zum Original
Mit dem Tierschutzplan sollen Ressourcen für den Verzicht auf das Kupieren von Schwänzen bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Mit dem Tierschutzplan sollen die nötigen Ressourcen für die Umsetzung des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration, die Abkehr von engen Kastenständen für Sauen und den Verzicht auf das Kupieren von Schwänzen bereitgestellt werden. Link zum Original
Der Einsatz von Antibiotika zu Mastzwecken soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Der Einsatz von Antibiotika zu Mastzwecken muss verboten werden. Link zum Original
Reserveantibiotika sollen in der Tierzucht nicht eingesetzt werden dürfen.
Wortlaut im Programm
Insbesondere dürfen Reserveantibiotika nicht in der Tierzucht eingesetzt werden. Link zum Original
Tierhalter und Kontrollbehörden sollen langfristig bei Biosicherheitsmaßnahmen gegen Tierseuchen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Tierhalter*innen sowie Kontrollbehörden zur Prävention und Bewältigung von Seuchensituationen sind langfristig bei der Umsetzung von Biosicherheitsmaßnahmen zu unterstützen. Link zum Original
Für Sachsen-Anhalt soll eine Eiweißpflanzenstrategie entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine Eiweißpflanzenstrat egie für Sachsen-Anhalt im Sinne von Nachhaltigkeit, CO 2-Reduzierung durch Futterimporte, Reduzierung von mineralischem Dünger, Artenvielfalt auf Äckern zu entwickeln. Link zum Original
Der Anbau von Energiepflanzen soll auf ein ökologisch verträgliches Maß beschränkt werden.
Wortlaut im Programm
Der Energie pflanzenanbau ist auf ein ökologisch verträgliches Maß zu beschränken. Link zum Original
Bestehende und neu einsteigende Ökolandbaubetriebe sollen besonders bei Verarbeitung und Vermarktung unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Bestehende Betriebe und neueinsteigende im Ökolandbau sind zu unterstützen, insbesondere bei der Verarbeitung und Vermarktung ihrer Produkte. Link zum Original
Regionale Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für ökologische Produkte sollen aufgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Damit wollen wir einerseits den Aufbau regionaler Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen fördern, um den Bedarf an regional und ökologisch erzeugten Produkten in den Regionen zu decken und die Erzeuger*innen vor dem Druck der Handelsketten zu schützen. Link zum Original
Bewirtschaftungs- und Umstellungsprämien sollen so ausgerichtet werden, dass der Ökolandbau mindestens 20 Prozent der Anbaufläche erreicht.
Wortlaut im Programm
Bewirtschaftungs- und Umstellungsprämien sind so auszurichten, dass das Mindestziel eines 20-prozentigen Anteils an der Gesamtanbaufläche erreicht wird. Link zum Original
Der Anbau transgener Organismen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den Anbau von transgenen Organismen lehnen wir ab. Link zum Original
Gegenüber Genscheren-Verfahren wie Crispr/Cas9, die Pflanzen nur innerhalb des eigenen Genoms wie bei Züchtung verändern, besteht Offenheit.
Wortlaut im Programm
Modernen Methoden, bei denen Pflanzen mittels einer Genschere (Crispr/Cas9) innerhalb des eigenen Genoms in einer Weise verändert werden, wie es auch durch Züchtung oder natürliche Mutation geschehen kann, stehen wir offen gegenüber. Link zum Original
Eine tierbezogene Weidetierprämie soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die Haltung von Weidetieren, wie Schafen, Mutterkühen und Ziegen, erhält unsere Kulturlandschaft und trägt zur biologischen Vielfalt bei. Sie hilft auch beim Hochwasserschutz. Wir wollen deswegen eine tierbezogene Weidetierprämie einführen. Link zum Original
Alte Kulturtechniken zum Schutz von Weidetieren sollen wiederbelebt werden.
Wortlaut im Programm
Konflikte im Zusammenleben mit geschützten tierischen Rückkehrern wie dem Wolf müssen wir aushalten lernen durch Aufklärung der Bevölkerung, durch die Wiederentdeckung längst vergessener Kulturtechniken zum wirksamen Schutz von Weidetieren, aber auch durch einen finanziellen Ausgleich von Mehraufwand und Schaden für Nutztierhalter*innen. Link zum Original
Nutztierhalter sollen für Mehraufwand und Schäden durch geschützte Wildtiere wie den Wolf finanziell entschädigt werden.
Wortlaut im Programm
Konflikte im Zusammenleben mit geschützten tierischen Rückkehrern wie dem Wolf müssen wir aushalten lernen durch Aufklärung der Bevölkerung, durch die Wiederentdeckung längst vergessener Kulturtechniken zum wirksamen Schutz von Weidetieren, aber auch durch einen finanziellen Ausgleich von Mehraufwand und Schaden für Nutztierhalter*innen. Link zum Original
Die Instandhaltung von Trockenmauern in den Weinbergen soll unterstützt werden, um den Weinbau als Merkmal der Kulturlandschaft zu erhalten.
Wortlaut im Programm
Der Weinbau an Saale und Unstrut, der in den vergangenen 30 Jahren regelrecht aufgeblüht ist, gehört zu den erfolgreichsten Zweigen unsere Landwirtschaft. Seit der deutschen Einheit hat sich die Zahl der Betriebe vervielfacht. Wir wollen dieses prägende Merkmal für die Kulturlandschaft erhalten, indem wir z.B. die Instandhaltung von Trockenmauern in den Weinbergen unterstützen. Link zum Original
Das Landesweingut soll erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Das Landesweingut wollen wir erhalten. Link zum Original
Die Förderung der Imkerausbildung und die Zuschüsse für Imkereigeräte und -ausstattung sollen fortgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Förderung der fachlichen Ausbildung von Imker*innen sowie der Zuschüsse für Geräte und Ausstattungsgegenstände zur Nutzung für die Imkerei soll fortgesetzt werden. Link zum Original
Das Schulimkerprojekt soll verstetigt werden.
Wortlaut im Programm
Das Schulimkerprojekt im Land Sachsen-Anhalt wollen wir als gelungenes Beispiel für Nachwuchsarbeit verstetigen, hier werden Schulbildung und Praxis gut miteinander verbunden. Link zum Original
Anglervereine sollen für den Besatz mit standorttypischen Fischarten finanziell unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
In den letzten Jahren mussten auch die Anglervereine schmerzliche rleben, welche Auswirkungen Hitze und Trockenheit in Folge des Klimawandels auf die Fischbestände im Land haben. Damit sie auch zukünftig arbeitsfähig sind, ist es im gesamtgesellschaftlichen Interesse, sie für Besatzmaßnahmen von standorttypischen Fischarten finanziell zu unterstützen und ihre wertvolle Arbeit im Ehrenamt anzuerkennen. Link zum Original
Zerstörte Wälder sollen schnellstmöglich und standortgerecht wieder aufgeforstet werden.
Wortlaut im Programm
Die durch ökologische Überforderung und die Dürreja hre zerstörten Wälder müssen schnellstens und standortgerecht wieder aufgeforstet werden. Link zum Original
Bei Aufforstung und Waldumbau sollen statt Monokulturen naturnahe, klimaangepasste Mischwälder entstehen.
Wortlaut im Programm
Monokulturen haben dabei ausgedient. Vielmehr muss bei Aufforstung und Waldumbau darauf geachtet werden, dass naturnahe Mischwälder entstehen, die sich den veränderten Klimabedingungen anpassen. Link zum Original
Das Personal im Landesforstbetrieb und im Landeszentrum Wald soll besser bezahlt werden.
Wortlaut im Programm
Damit im Landesforstbetrieb und im Landeszentrum Wald genügend Stellen neu besetzt werden können, braucht es auch eine bessere Bezahlung des Personals sowie einer Stärkung der Forstausbildung in Magdeburgerfo rth. Link zum Original
Die Forstausbildung in Magdeburgerforth soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Damit im Landesforstbetrieb und im Landeszentrum Wald genügend Stellen neu besetzt werden können, braucht es auch eine bessere Bezahlung des Personals sowie einer Stärkung der Forstausbildung in Magdeburgerfo rth. Link zum Original
Die Landesforstverwaltung soll in die Lage versetzt werden, das Landeswaldgesetz durchzusetzen und umzusetzen.
Wortlaut im Programm
Die Landesforstverwaltung muss in die Lage versetzt werden, die Bestimmungen des Landeswaldgesetzes durch- und umzusetzen. Link zum Original
Waldbrandschutzkonzepte sollen entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Waldbrandschutzkonzepte müssen entwickelt und die notwendige Infrastruktur (Wege, Löschwasser) ausgebaut werden. Link zum Original
Die Infrastruktur für den Waldbrandschutz wie Wege und Löschwasser soll ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Waldbrandschutzkonzepte müssen entwickelt und die notwendige Infrastruktur (Wege, Löschwasser) ausgebaut werden. Link zum Original
Waldbesitzer und Forstbetriebe sollen bei der Beseitigung von Schadholz nach Dürre und Schädlingsbefall unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Waldbesitzer*innen und Forstbetriebe sollen dabei unterstützt werden, die großen Mengen an Schadholz nach den Dür resommern und nach dem Befall mit Borkenkäfern, aber auch anderen Schädlingen, zu beseitigen. Link zum Original
Die Förderpraxis für die Wiederaufforstung soll vereinfacht und entbürokratisiert werden.
Wortlaut im Programm
Zur Wiederaufforstung wollen wir die bestehende Förderpraxis vereinfachen und entbürokratisieren. Link zum Original
Kleine Privatwaldbesitzer und forstliche Zusammenschlüsse sollen besser unterstützt werden, etwa durch eine einfachere Beantragung von Fördermitteln.
Wortlaut im Programm
Besitzer*innen von kleinen Privatwäldern und forstliche Zusammenschlüsse, wie Forstbetriebsgemeinschaften, müssen künftig besser unterstützt werden, z.B. durch eine Erleichterung der Fördermittelbeantragung. Link zum Original
Eine Holzbauquote für die öffentliche Hand wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Den Vorschlag des Waldbesitzerverbandes für eine Holzbauquote für die öffentliche Hand halten wir für ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. Link zum Original
Der Verkauf von Waldflächen aus öffentlichem Besitz soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Verkauf von Waldflächen aus öffentlichem Besitz stoppen. Link zum Original
Regional ansässige Land- und Forstwirtschaftsbetriebe sollen ein Vorkaufsrecht für Wald erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir plädieren für ein Vorkaufsrecht für regional ansässige Betriebe der Land- und Forstwirtschaft. Link zum Original
Wald soll nicht als reine Kapitalanlage genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Wald darf nicht als reine Kapitalanlage missbraucht werden. Link zum Original
Die nach den Maßstäben von Zertifizierungsorganisationen bewirtschafteten Waldflächen sollen schrittweise ausgedehnt werden.
Wortlaut im Programm
Wir plädieren für eine schrittweise Ausdehnung der Flächen, die nach den Maßstäben der Zertifizierungsorganisationen 3 bewirtschaftet werden. Link zum Original
Der Anteil der Waldflächen soll weiter ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Anteil der Waldflächen weiter ausbauen sowie zur natürlichen Entwicklung Flächen aus der kommerziellen Waldbewirtschaftung herausnehmen. Link zum Original
Die Nutzung der Waldwege soll unter Berücksichtigung von Waldbesitzern, Land- und Fischereiwirtschaft, Tourismus und Anliegern neu geregelt werden.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung der Waldwege muss neu geregelt werden. Die Interessen der Waldbesitzer*innen sind ebenso zu berücksichtigen, wie unvermeidbare Nutzungen mit Kraftfahrzeugen durch Landwirtschaft und Fischerei. Auch touristische Ansprüche und die Bedürfnisse von Anlieger*innen müssen einbezogen werden. Link zum Original
Die Arbeit von Tierheimen und Tierschutzvereinen soll gewährleistet werden.
Wortlaut im Programm
Die Arbeit von Tierheimen und Tierschutzvereinen muss gewährleistet werden, wobei die kommunale Pflichtaufgabe der Unterbringung von Fundtieren nicht zulasten ehrenamtlicher Tierschutzarbeit gehen darf. Link zum Original
Die kommunale Pflichtaufgabe der Fundtierunterbringung darf nicht zulasten ehrenamtlicher Tierschutzarbeit gehen.
Wortlaut im Programm
Die Arbeit von Tierheimen und Tierschutzvereinen muss gewährleistet werden, wobei die kommunale Pflichtaufgabe der Unterbringung von Fundtieren nicht zulasten ehrenamtlicher Tierschutzarbeit gehen darf. Link zum Original
Das Amt des Tierschutzbeauftragten soll weitergeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Amt des Tierschutzbeauftragten weiterführen und ein Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände einführen. Link zum Original
Für Tierschutzverbände soll ein Verbandsklagerecht eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Amt des Tierschutzbeauftragten weiterführen und ein Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände einführen. Link zum Original
Die Rasseliste für Hunde soll abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will weg vom Prinzip Rasseliste bei Hunden. Die Nachteile für die Tierhalter*innen und der Nutzen für die Sicherheit müssen neu abgewogen werden. Link zum Original
Die Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde soll konsequent umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde muss konsequent umgesetzt werden, um die Arbeit der Tierheime zu erleichtern. Link zum Original
Für Katzen soll eine Regelung geschaffen werden, damit Fundtiere schnell ihren Haltern zurückgegeben werden können.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten eine Regelung für Katzen, um aufgefundene Tiere ihren Halter*innen schnellstmöglich zurückgeben zu können. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.