FW ST · Wahlprogramm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2021
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2021 · Original
Das Programm enthält 52 von 778 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 52Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 60Seiten im Original
- 2021Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 52
Eine flächendeckende bäuerliche Landwirtschaft wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Deswegen treten wir für die Förderung der lokalen Wirtschaft, solide Kommunalfinanzen und eine flächendeckende bäuerliche Landwirtschaft ein. Link zum Original
Leitbild ist eine von Familienbetrieben und mittelständischen Unternehmen getragene, regional verwurzelte Landwirtschaft im Eigentum Ortsansässiger.
Wortlaut im Programm
Unser Leitbild ist eine von vielen Familienbetrieben getragene Landwirtschaft, ergänzt um mittelständische landwirtschaftliche Unternehmen, in der Region verwurzelt und im Eigentum ortsansässiger Landwirt*innen oder Genossenschaftsmitglieder. Link zum Original
Agrarkonzerne in der Hand überregionaler Investoren werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Agrarkonzerne in der Hand von überregionalen Investoren halten wir für eine Fehlentwicklung. Link zum Original
Regionalmarken werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Mehr Verarbeitung vor Ort, mehr Regionalmarken, mehr Direktvermarktung und weniger Abhängigkeit von den großen Nahrungsmittelkonzernen und Einzelhandelsketten sind für uns wichtige Bausteine für die Zukunft. Link zum Original
Die Direktvermarktung wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Mehr Verarbeitung vor Ort, mehr Regionalmarken, mehr Direktvermarktung und weniger Abhängigkeit von den großen Nahrungsmittelkonzernen und Einzelhandelsketten sind für uns wichtige Bausteine für die Zukunft. Link zum Original
Konventioneller und ökologischer Landbau sollen sich im Sinne nachhaltiger Landwirtschaft annähern.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört für uns auch eine stärkere Annäherung von konventionellem und ökologischem Landbau im Sinne einer nachhaltigen Landwirtschaft. Link zum Original
Agrarpolitik wird wissensbasiert und ideologiefrei gestaltet.
Wortlaut im Programm
- Agrarpolitik wissensbasiert und ideologiefrei gestalten, Link zum Original
EU-Agrarförderungen, insbesondere Direktzahlungen und Investitionen, werden an Arbeitsplätze und gesellschaftliche Leistungen gebunden.
Wortlaut im Programm
- EU-Förderungen gezielt an Arbeitsplätze und gesellschaftliche Leistungen binden, insbesondere bei Direktzahlungen und Investitionen; keine weiteren Anreize für außerlandwirtschaftliche Investoren, Link zum Original
Außerlandwirtschaftliche Investoren erhalten keine weiteren Förderanreize.
Wortlaut im Programm
- EU-Förderungen gezielt an Arbeitsplätze und gesellschaftliche Leistungen binden, insbesondere bei Direktzahlungen und Investitionen; keine weiteren Anreize für außerlandwirtschaftliche Investoren, Link zum Original
Regionale Wertschöpfung und kurze Wege haben Vorrang vor der Gewinnsteigerung von Großkonzernen.
Wortlaut im Programm
- regionale Wertschöpfung und kurze Wege statt Gewinnsteigerung von Großkonzernen, Link zum Original
Regionale Verarbeitung, insbesondere aus ökologischer Produktion, wird gefördert.
Wortlaut im Programm
- regionale Verarbeitung fördern, insbesondere aus der ökologischen Produktion, Link zum Original
Die Digitalisierung der Landwirtschaft wird für eine nachhaltige Entwicklung unterstützt.
Wortlaut im Programm
- Digitalisierung für nachhaltige Entwicklung der gesamten Landwirtschaft unterstützen, Link zum Original
Ein Agrarstrukturgesetz schützt ortsansässige Landwirte vor Bodenkonzentration bei überregionalen Investoren.
Wortlaut im Programm
- Agrarstrukturgesetz für die ortsansässigen Landwirt*innen und Menschen aus der Region, gegen Bodenkonzentration bei überregionalen Investoren und deren steuerbegünstigte Unternehmensbeteiligung (Share Deals), Link zum Original
Steuerbegünstigte Unternehmensbeteiligungen überregionaler Investoren an Agrarflächen (Share Deals) werden bekämpft.
Wortlaut im Programm
- Agrarstrukturgesetz für die ortsansässigen Landwirt*innen und Menschen aus der Region, gegen Bodenkonzentration bei überregionalen Investoren und deren steuerbegünstigte Unternehmensbeteiligung (Share Deals), Link zum Original
Eine Höfeordnung wird als Sondererbrecht eingeführt, um Junglandwirten den Einstieg zu erleichtern.
Wortlaut im Programm
- freie Bahn für Junglandwirt*innen durch Einführung der Höfeordnung als Sondererbrecht, Link zum Original
Die Vorschläge des Kompetenznetzwerkes Nutztierhaltung für mehr Tierwohl werden umgesetzt.
Wortlaut im Programm
- Vorschläge des Kompetenznetzwerkes Nutztierhaltung für ein besseres Tierwohl umsetzen, Link zum Original
Risikovorsorge gegen Dürren und Naturkatastrophen wird für Land- und Forstwirtschaft bezahlbar gestaltet.
Wortlaut im Programm
- Risikovorsorge gegen Dürren und Naturkatastrophen für Land- und Forstwirtschaft bezahlbar gestalten, Link zum Original
Patente auf Pflanzen und Tiere aus biologischer Züchtung werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
- keine Patente auf Pflanzen und Tiere aus biologischer Züchtung, aber Gentechnik zum Wohle der Gesellschaft und des Klimas nicht generell ausschließen. Link zum Original
Gentechnik zum Wohl von Gesellschaft und Klima wird nicht generell ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
- keine Patente auf Pflanzen und Tiere aus biologischer Züchtung, aber Gentechnik zum Wohle der Gesellschaft und des Klimas nicht generell ausschließen. Link zum Original
Bund und Land unterstützen weiter die Beseitigung von Waldschäden und eine zukunftsorientierte Waldentwicklung.
Wortlaut im Programm
Angesichts der Bedeutung des Waldes für Natur und Gesellschaft setzen wir uns für eine weitere Unterstützung durch die Bundes- und Landesregierung bei der Beseitigung der Schäden und einer zukunftsorientierten Waldentwicklung ein. Link zum Original
Neuanpflanzungen im Wald erfolgen nach wissenschaftlichen Empfehlungen klimaangepasst und nachhaltig.
Wortlaut im Programm
Neuanpflanzungen müssen nach wissenschaftlichen Empfehlungen klimaangepasst und nachhaltig erfolgen. Link zum Original
Waldbesitzer entscheiden im Rahmen wissenschaftlicher Empfehlungen frei über Anpflanzungen.
Wortlaut im Programm
Neuanpflanzungen müssen nach wissenschaftlichen Empfehlungen klimaangepasst und nachhaltig erfolgen. Im Rahmen dieser Empfehlungen soll ein Waldbesitzer allerdings frei über Anpflanzungen entscheiden können. Link zum Original
Die Holzverarbeitung wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist die Stärkung der Holzverarbeitung. Link zum Original
Eine Strategie „Zukunftssicherung Wald“ wird mit allen Betroffenen erarbeitet.
Wortlaut im Programm
- Strategie „Zukunftssicherung Wald“ gemeinsam mit allen Betroffenen erarbeiten, Link zum Original
Forstliche Zusammenschlüsse werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
- forstliche Zusammenschlüsse stärken, Link zum Original
Die forstliche Förderung wird einfach gestaltet.
Wortlaut im Programm
- Förderung einfach gestalten und Waldbesitzer*innen bei der Antragstellung staatlich intensiv unterstützen, Link zum Original
Waldbesitzer werden bei der Antragstellung staatlich intensiv unterstützt.
Wortlaut im Programm
- Förderung einfach gestalten und Waldbesitzer*innen bei der Antragstellung staatlich intensiv unterstützen, Link zum Original
Pflanz- und Saatgut wird in ausreichender Menge bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
- hinreichend Pflanz- und Saatgut bereitstellen, Link zum Original
Die private Forstwirtschaft erhält staatliche Marktstützung mit geförderter Lagerhaltung von Käferholz.
Wortlaut im Programm
- staatliche Marktstützung auch für die private Forstwirtschaft mit geförderter Lagerhaltung von Käferholz, Link zum Original
Die Holzwirtschaft wird als zentraler Teil der Biowirtschaft entwickelt und gefördert.
Wortlaut im Programm
- Holzwirtschaft als zentralen Teil der Biowirtschaft entwickeln und fördern, Link zum Original
Die Agrarmarketinggesellschaft konzentriert sich stärker auf kleinere Erzeugungs- und Verarbeitungsunternehmen.
Wortlaut im Programm
- stärkere Fokussierung der Agrarmarketinggesellschaft auf kleinere Erzeugungs- und Verarbeitungsunternehmen und Übernahme der Vertriebskoordination zwischen Landwirt*innen und regionalem Handel, Link zum Original
Die Agrarmarketinggesellschaft übernimmt die Vertriebskoordination zwischen Landwirten und regionalem Handel.
Wortlaut im Programm
- stärkere Fokussierung der Agrarmarketinggesellschaft auf kleinere Erzeugungs- und Verarbeitungsunternehmen und Übernahme der Vertriebskoordination zwischen Landwirt*innen und regionalem Handel, Link zum Original
Die Anforderungen an Direktvermarkter werden gesenkt.
Wortlaut im Programm
- Anforderungen für Direktvermarkter senken und einheitlich auf Kreisebene umsetzen, Link zum Original
Die Anforderungen an Direktvermarkter werden einheitlich auf Kreisebene umgesetzt.
Wortlaut im Programm
- Anforderungen für Direktvermarkter senken und einheitlich auf Kreisebene umsetzen, Link zum Original
Verbraucher werden besser über regionale Produkte informiert.
Wortlaut im Programm
- Verbraucher*innen besser über regionale Produkte informieren. Link zum Original
Die Haltungsbedingungen von Nutztieren werden laufend an wissenschaftliche Erkenntnisse zum Tierwohl angepasst.
Wortlaut im Programm
Bei der Haltung von Nutztieren müssen die Haltungsbedingungen ständig den wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Tierwohl angepasst werden. Link zum Original
Besonders tierfreundliche Haltungssysteme werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen daher besonders tierfreundliche Haltungssysteme. Link zum Original
Ständig neue Restriktionen für Jäger werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, Jäger*innen mit ständig neuen Restriktionen zu überziehen, obwohl sie für den Staat und damit für die Gemeinschaft aller wichtige Aufgaben übernehmen. Link zum Original
Landesjagdgesetz sowie Umwelt- und Naturschutzvorschriften werden überarbeitet, damit Jäger wirksamer zum Seuchen-, Natur- und Artenschutz beitragen können.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir FREIEN WÄHLER eine Überarbeitung des Landesjagdgesetzes Sachsen- Anhalt sowie sämtlicher Umwelt- und Naturschutzvorschriften, damit die Jäger*innen besser im Sinne des Seuchen-, Natur- und Artenschutzes wirksam werden können. Link zum Original
Das Landesjagdgesetz wird hinsichtlich Haltung und Einsatz von Jagdhunden überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Im Hinblick auf Haltung und Einsatz von Jagdhunden muss im Interesse der waidgerechten Ausübung der Jagd und der Rechtssicherheit aus unserer Sicht sowohl eine Überarbeitung des Landesjagdgesetzes als auch des Hundegesetzes Sachsen-Anhalt erfolgen. Link zum Original
Die Menschen erhalten leichteren Zugang zu frischen Lebensmitteln aus regionaler Erzeugung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die Menschen wieder leichteren Zugang zu frischen Lebensmitteln aus regionaler Erzeugung bekommen. Link zum Original
Lebensmittel werden klar nach Herkunft und Produktionsweise gekennzeichnet.
Wortlaut im Programm
Lebensmittel klar bezüglich Herkunft und Produktionsweise kennzeichnen, Link zum Original
Heimische Direktvermarktung und regionale Spezialitäten werden ausgebaut und unterstützt.
Wortlaut im Programm
heimische Direktvermarktung und Spezialitäten deutlich ausbauen und unterstützen, Link zum Original
Eine kleinstrukturierte, mittelständische Land- und Ernährungswirtschaft wird erhalten und wieder aufgebaut.
Wortlaut im Programm
kleinstrukturierte, verbrauchernahe und mittelständische Land- und Ernährungswirtschaft erhalten und wiederaufbauen, Link zum Original
Weidetierhaltung sowie Weide- und Hofschlachtung werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Weidetierhaltung, Weide- und Hofschlachtung ausbauen, Tierschutz und bessere Fleischqualität durch kurze Wege, Link zum Original
Kurze Transportwege sollen Tierschutz und Fleischqualität verbessern.
Wortlaut im Programm
Weidetierhaltung, Weide- und Hofschlachtung ausbauen, Tierschutz und bessere Fleischqualität durch kurze Wege, Link zum Original
Erzeuger erhalten einen größeren Anteil an der Wertschöpfung.
Wortlaut im Programm
mehr Wertschöpfung für den Erzeuger, Honorierung von Tierschutz- und Umweltstandards sicherstellen, Link zum Original
Tierschutz- und Umweltstandards werden honoriert.
Wortlaut im Programm
mehr Wertschöpfung für den Erzeuger, Honorierung von Tierschutz- und Umweltstandards sicherstellen, Link zum Original
Es werden Gesamtkonzepte zur Verringerung von Antibiotika und gentechnisch veränderten Futtermitteln entwickelt.
Wortlaut im Programm
Gesamtkonzepte zur Reduzierung von Antibiotika und genveränderten Futtermitteln entwickeln, Link zum Original
Lebens- und Futtermittelimporte werden streng kontrolliert, ohne laxe Grenzwerte.
Wortlaut im Programm
Lebens- und Futtermittelimporte streng kontrollieren, keine laxen Grenzwerte, Link zum Original
Lebensmittel werden klar gekennzeichnet.
Wortlaut im Programm
klare Lebensmittelkennzeichnung Link zum Original
Die Lebensmittelproduktion wird stärker regionalisiert.
Wortlaut im Programm
Lebensmittelproduktion stärker regionalisieren Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.