Linke · Gut für Sachsen-Anhalt: Solidarität statt Ellenbogen
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2021 · beschlossen 19.03.2021 · Original
Das Programm enthält 100 von 1.191 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 100Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 73Seiten im Original
- 2021Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 100
Die Krisenlasten sollen nicht auf Beschäftigte, Versicherte, Rentnerinnen und Rentner sowie Patientinnen und Patienten abgewälzt werden.
Wortlaut im Programm
Wer DIE LINKE wählt, wählt soziale Sicherheit und stärkt eine Kraft gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf Beschäftigte, Versicherte, Rentner *innen und Patient*innen. Link zum Original
Beschäftigte, die durch ihre tägliche Arbeit den Reichtum schaffen, erhalten bessere Löhne.
Wortlaut im Programm
Die wirklichen Leistungsträger dieser Gesellschaft, die durch ihre tägliche Arbeit den Reichtum schaffen, müssen endlich bessere Löhne erhalten. Link zum Original
Gesellschaftlich notwendige Arbeit wird neu bewertet.
Wortlaut im Programm
Gesellschaftlich notwendige Arbeit muss jetzt und für die Zukunft neu bewertet werden. Link zum Original
Ein starker Sozialstaat mit hohem Anteil kommunalen und gesellschaftlichen Eigentums soll eine angemessene Bezahlung und Wertschätzung von Pflege- und körperlich belastender Arbeit sichern.
Wortlaut im Programm
Nur ein starker Sozialstaat mit einem hohen Anteil kommunalen und gesellschaftlichen Eigentums wird dafür sorgen können, dass wirkliche Leistungen, wie sie gerade unter Coronabedingungen vor allem von Frauen in der Pflege und in den Krankenhäusern erbracht wurden, aber auch andere Arbeiten mit hohem körperlichen Einsatz, so bezahlt und wertgeschätzt werden, wie sie es verdienen. Link zum Original
Solo-Selbstständige erhalten gezielte Hilfen.
Wortlaut im Programm
Ein Konjunktur- und Investitionspaket, gezielte Hilfen für Solo-Selbstständige, die Erhöhung des Mindestlohnes und die Ausweitung der Tarifbindung sind dabei Punkte auf die es ankommt. Link zum Original
Der Mindestlohn wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Ein Konjunktur- und Investitionspaket, gezielte Hilfen für Solo-Selbstständige, die Erhöhung des Mindestlohnes und die Ausweitung der Tarifbindung sind dabei Punkte auf die es ankommt. Link zum Original
Die Tarifbindung wird ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Ein Konjunktur- und Investitionspaket, gezielte Hilfen für Solo-Selbstständige, die Erhöhung des Mindestlohnes und die Ausweitung der Tarifbindung sind dabei Punkte auf die es ankommt. Link zum Original
Arbeit soll für alle Menschen sicher und unbefristet sein.
Wortlaut im Programm
Arbeit muss für alle Menschen sicher und unbefristet, tariflich bezahlt, sozial abgesichert und demokratisch mitgestaltet sein. Link zum Original
Arbeit soll tariflich bezahlt werden.
Wortlaut im Programm
Arbeit muss für alle Menschen sicher und unbefristet, tariflich bezahlt, sozial abgesichert und demokratisch mitgestaltet sein. Link zum Original
Arbeit soll sozial abgesichert und demokratisch mitgestaltet sein.
Wortlaut im Programm
Arbeit muss für alle Menschen sicher und unbefristet, tariflich bezahlt, sozial abgesichert und demokratisch mitgestaltet sein. Link zum Original
Armut trotz Arbeit, sozialer Abstieg und Unsicherheit in prekären Jobs werden sofort gestoppt.
Wortlaut im Programm
In einem reichen Land wie Deutschland fängt sozial gerechte Politik damit an, dass Armut trotz Arbeit, sozialer Abstieg und permanente Unsicherheit in prekären Jobs sofort gestoppt werden. Link zum Original
Die Gewerkschaften werden in ihrem Kampf um gute Tarifverträge unterstützt.
Wortlaut im Programm
Deswegen unterstützen wir die Gewerkschaften in ihrem Kampf um gute Tarifverträge. Link zum Original
Öffentliche Aufträge erhält nur, wer Tarifverträge einhält oder einen Vergabemindestlohn von 13 Euro brutto pro Stunde zahlt.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Aufträge soll nur bekommen, wer sich an Tarifverträge hält bzw. einen Vergabemindestlohn von 13 Euro brutto pro Stunde bezahlt. Link zum Original
Tarifverträge werden für allgemeinverbindlich erklärt, insbesondere in Handel, Reinigung und Pflege.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE tritt dafür ein, Tarifverträge für allgemeinverbindlich zu erklären, insbesondere für die Bereiche Handel, Reinigung und Pflege. Link zum Original
Das Vetorecht der Arbeitgeber bei Allgemeinverbindlicherklärungen von Tarifverträgen wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Das Vetorecht der Arbeitgeber bei Allgemeinverbindlicherklärungen von Tarifverträgen gehört abgeschafft. Link zum Original
Ein Kompetenzzentrum für Gute Arbeit wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützend ie Forderung des DGB nach einem Kompetenzzentrum für Gute Arbeit. Link zum Original
Das Kurzarbeitergeld wird auf 90 Prozent erhöht.
Wortlaut im Programm
Das Kurzarbeitergeld muss auf 90 Prozent erhöht werden. Link zum Original
Eine Senkung des Mindestlohns wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Jeglichen Forderungen, den Mindestlohn zu senken, erteilt DIE LINKE. Sachsen-Anhalt eine scharfe Absage. Link zum Original
Solo-Selbstständige, Künstlerinnen und Künstler sowie Dienstleister der Veranstaltungsbranche erhalten bis zum Ende der Beschränkungen ein Grundeinkommen von 1.200 Euro im Monat.
Wortlaut im Programm
Wir fordern ein Grundeinkommen für Solo-Selbstständige, Künstler*innen und Dienstleister*innen der Veranstaltungsbranche von 1.200 Euro im Monat bis zum Ende der Beschränkungen für ihre Arbeit. Link zum Original
Eine Aushöhlung von Arbeitsschutzrechten unter dem Vorwand der Digitalisierung oder der Pandemie wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Der Aushöhlung von Arbeitsschutzrechten unter dem Vorwand der Digitalisierung oder der Corona-Pandemie sagen wir den Kampf an. Link zum Original
Flexibilisierung der Arbeit soll den Beschäftigten und nicht den Konzernen dienen.
Wortlaut im Programm
Arbeit muss flexibler werden, aber für die Beschäftigten, nicht die Konzerne. Link zum Original
Die Bestimmungen zur Sonn- und Feiertagsarbeit werden nicht aufgeweicht.
Wortlaut im Programm
Die Bestimmungen zu Sonn- und Feiertagsarbeit dürfen nicht aufgeweicht werden. Link zum Original
Kosten des mobilen Arbeitens werden nicht auf die Beschäftigten abgewälzt.
Wortlaut im Programm
Die Kosten, welche durch mobiles Arbeiten entstehen, dürfen nicht auf die Beschäftigten abgewälzt werden. Link zum Original
Der Staat greift ein, wo Gewerkschaftsarbeit behindert oder Gewerkschafter gemobbt werden.
Wortlaut im Programm
Wo Gewerksc haftsarbeit behindert (union busting) und Gewerkschafter*innen gemobbt werden, muss der Staat eingreifen. Link zum Original
Die Behinderung von Betriebsräten wird stärker strafrechtlich verfolgt und geahndet.
Wortlaut im Programm
Wer die Bildung eines Betriebsrates oder dessen Arbeit behindert, macht sich strafbar. Aber nur in seltenen Fällen kommt es zur Anklage. Hier muss bei der Ahndung und Verfolgung von solchen Straftaten mehr getan, aber auch der öffentliche Druck auf solche Unternehmen erhöht werden, auch mit Einschränkungen bei der Fördermittelvergabe des Landes. Link zum Original
Unternehmen, die Betriebsräte behindern, erhalten Einschränkungen bei der Fördermittelvergabe des Landes.
Wortlaut im Programm
Wer die Bildung eines Betriebsrates oder dessen Arbeit behindert, macht sich strafbar. Aber nur in seltenen Fällen kommt es zur Anklage. Hier muss bei der Ahndung und Verfolgung von solchen Straftaten mehr getan, aber auch der öffentliche Druck auf solche Unternehmen erhöht werden, auch mit Einschränkungen bei der Fördermittelvergabe des Landes. Link zum Original
Gewerkschaften erhalten ein Verbandsklagerecht.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert die Einführung eines Verbandsklagerechtes für Gewerkschaften. Link zum Original
Scheinselbstständigkeit wird bekämpft.
Wortlaut im Programm
LINKE fordert die Bekämpfung von Scheinselbstständigkeit, illegaler Arbeitnehmer*innenüberlassung und das Verbot von Leiharbeit. Link zum Original
Illegale Arbeitnehmerüberlassung wird bekämpft.
Wortlaut im Programm
LINKE fordert die Bekämpfung von Scheinselbstständigkeit, illegaler Arbeitnehmer*innenüberlassung und das Verbot von Leiharbeit. Link zum Original
Leiharbeit wird verboten.
Wortlaut im Programm
LINKE fordert die Bekämpfung von Scheinselbstständigkeit, illegaler Arbeitnehmer*innenüberlassung und das Verbot von Leiharbeit. Link zum Original
Sozialstandards und Arbeitnehmerrechte gelten für alle Beschäftigten unabhängig von ihrer Herkunft.
Wortlaut im Programm
Sozialstandards und Arbeitnehmer*innenrechte müssen überall in Sachsen-Anhalt und für jede/n gelten, egal, woher sie/er kommt. Link zum Original
Mehr Betriebe sollen einen Betriebsrat haben.
Wortlaut im Programm
Dass nur rund 14 Prozent der Betriebe mit mehr als 5 Beschäftigten im Land einen Betriebsrat haben, muss sich endlich ändern. Link zum Original
Die Anerkennungskultur betrieblicher Mitbestimmung wird gefördert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert über die jährlich stattfindende Betriebsrätekonferenz hinaus, eine Förderung der Anerkennungskultur betrieblicher Mitbestimmung, u.a. auch durch eine Aufnahme in den Unterricht an berufsbildenden Schulen. Link zum Original
Unternehmen, Betriebs- und Personalräte werden beim betrieblichen Gesundheitsmanagement unterstützt.
Wortlaut im Programm
Unternehmen, Betriebs- und Personalräte wollen wir beim betrieblichen Gesundheitsmanagement unterstützen und Weiterbildungsstandards etablieren und verbessern. Link zum Original
Weiterbildungsstandards werden etabliert und verbessert.
Wortlaut im Programm
Unternehmen, Betriebs- und Personalräte wollen wir beim betrieblichen Gesundheitsmanagement unterstützen und Weiterbildungsstandards etablieren und verbessern. Link zum Original
Arbeits- und Gesundheitsschutz wird nicht wirtschaftlichen Interessen oder Kürzungen geopfert.
Wortlaut im Programm
Der Arbeits- und Gesundheitsschutz von Menschen darf nicht dem Kommerz bzw. dem Rotstift geopfert werden. Link zum Original
Das Landesamt für Verbraucherschutz erhält mehr Personal, insbesondere für den Arbeitsschutz.
Wortlaut im Programm
Das Landesamt für Verbraucherschutz, vor allem der Fachbereich Arbeitsschutz, war jahrelang Kürzungs- und Spardruck ausge setzt und ist personell unterbesetzt. Schon heute wird ein Unternehmen in Sachsen-Anhalt durchschnittlich nicht einmal rund alle 19 Jahre kontrolliert. Eine effektive Kontrolltätigkeit sieht anders aus. DIE LINKE. Sachsen-Anhalt setzt sich für mehr Personal im Landesamt ein. Link zum Original
Eine Anti-Stress-Verordnung wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Deswegen brauchen wir eine Anti-Stress-Verordnung, und eine gesetzliche Verpflichtung der Arbeitgeber*innen beim betrieblichen Gesundheitsmanagement. Link zum Original
Arbeitgeber werden gesetzlich zum betrieblichen Gesundheitsmanagement verpflichtet.
Wortlaut im Programm
Deswegen brauchen wir eine Anti-Stress-Verordnung, und eine gesetzliche Verpflichtung der Arbeitgeber*innen beim betrieblichen Gesundheitsmanagement. Link zum Original
Für Home-Office werden angepasste Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die Ausweitung des Home-Office erfordert daher angepasste Regelungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Link zum Original
Beschäftigte erhalten einen Rechtsanspruch auf mobiles Arbeiten und Home-Office auf freiwilliger Basis.
Wortlaut im Programm
Es sollte einen Rechtsanspruch für Beschäftigte auf mobiles Arbeiten und Home-Office geben, aber nur freiwillig und mit verbindlichem tariflichen Schutz vor Überlastung und Stress. Link zum Original
Mobiles Arbeiten wird mit verbindlichem tariflichen Schutz vor Überlastung und Stress verbunden.
Wortlaut im Programm
Es sollte einen Rechtsanspruch für Beschäftigte auf mobiles Arbeiten und Home-Office geben, aber nur freiwillig und mit verbindlichem tariflichen Schutz vor Überlastung und Stress. Link zum Original
Betrieben, die gegen Jugendarbeitsschutz- oder Berufsbildungsgesetz verstoßen, wird die Ausbildungsberechtigung entzogen.
Wortlaut im Programm
Betrieben, die gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz und das Berufsbildungsgesetz verstoßen, muss von den zuständigen Stellen die Ausbildungsberechtigung entzogen werden. Link zum Original
Es wird eine Mindestausbildungsvergütung von 1.050 Euro eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Mindestausbildungsvergütung von 1050 Euro. Link zum Original
Arbeit in Sachsen-Anhalt soll bei Bezahlung, Vereinbarkeit und Arbeitsbedingungen attraktiver werden.
Wortlaut im Programm
Arbeit in Sachsen-Anhalt muss attraktiver werden, sowohl bei der Bezahlung als auch bei der Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt sowie den Arbeitsbedingungen. Link zum Original
Alle Möglichkeiten zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften werden genutzt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will alle Möglichkeiten nutzen, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Link zum Original
Attraktive Arbeits- und Lebensbedingungen sollen Fachkräfte halten und Rückkehrer gewinnen.
Wortlaut im Programm
Attraktive Arbeits- und Lebensbedingungen sollen Fachkräfte halten, das Land aber auch interessant für Rückkehrer machen. Link zum Original
Die Ausbeutung migrantischer Arbeitskräfte, etwa in Schlachthöfen und Erntebetrieben, wird bekämpft.
Wortlaut im Programm
Die Ausbeutung migrantischer Arbeitskräfte, etwa in Schlachthöfen oder Erntebetrieben, ist zu bekämpfen. Link zum Original
Es finden häufigere und unangekündigte Kontrollen statt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert häufigere und unangekündigte Kontrollen und dass Verstöße konsequent geahndet werden. Link zum Original
Verstöße werden konsequent geahndet.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert häufigere und unangekündigte Kontrollen und dass Verstöße konsequent geahndet werden. Link zum Original
Die Zusammenarbeit von Zoll, Gewerbeämtern, Landesamt für Verbraucherschutz und Veterinäramt wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Zusammenarbeit von Zoll, Gewerbeämtern und Landesamt für Verbraucherschutz, Veterinäramt muss verbessert werden. Link zum Original
Das Landesamt für Verbraucherschutz wird vor allem im Arbeitsschutz personell verstärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Landesamt für Verbraucherschutz vor allem im Bereich Arbeitsschutz personell verstärken. Link zum Original
Es erfolgt ein Systemwechsel zur Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich und Arbeitsumverteilung.
Wortlaut im Programm
Hier braucht es einen Systemwechsel zur Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich und Arbeitsumverteilung. Link zum Original
Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände werden bei der Entwicklung bedarfsorientierter Modelle der Arbeitszeitverkürzung unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dazu Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände bei der konkreten Entwicklung von Modellen der Arbeitszeitverkürzung, die sich am wirklichen Bedarf der Arbeitnehmer*innen orientieren, unterstützen. Link zum Original
Für arbeitslose Menschen wird ein Modellprojekt Grundeinkommen mit freiwilliger sozialversicherungspflichtiger Gemeinwohlarbeit eingerichtet.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will anstatt einer neuen unübersichtlichen Förderstruktur ein Modellprojekt Grundeinkommen in Verbindung mit freiwilliger und sozialversicherungspflichtiger Gemeinwohlarbeit für arbeitslose Menschen etablieren. Link zum Original
Der Sozialstaat wird erneuert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will den Sozialstaat in Deutschland erneuern. Link zum Original
Kürzungen von Sozialleistungen nach der Krise werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Jetzt müssen unsere sozialen Sicherungssysteme vor neuen Angriffen derjenigen geschützt werden, die die Krise skrupellos missbrauchen wollen, um nach den Wahlen Leistungen zu kürzen. Link zum Original
Menschen sollen von einem Job leben können, ohne mehrere Jobs oder Aufstockung zu benötigen.
Wortlaut im Programm
Es darf nicht sein, dass Menschen mehrere Jobs annehmen müssen, weil sie von einem allein nicht leben können und noch aufstocken müssen. Link zum Original
Es werden flächendeckende Tarifverträge mit dynamischer Lohnentwicklung angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen dagegen auf flächendeckende Tarifverträge mit einer dynamischen Lohnentwicklung. Link zum Original
Es wird eine armutsfeste Grundsicherung für Kinder eingeführt.
Wortlaut im Programm
Statt Hartz IV brauchen wir eine sanktionsfreie und bedarfsdeckende Mindestsicherung, die vor dem finanziellen Absturz schützt, und eine armutsfeste Grundsicherung für Kinder. Link zum Original
Hartz IV wird durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung von 1.200 Euro ersetzt.
Wortlaut im Programm
Hartz IV ist durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung von 1.200 Euro grundlegend zu überwinden. Link zum Original
Sanktionen in der Grundsicherung werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Sanktionen müssen abgeschafft werden. Link zum Original
Die Konstruktion der Bedarfsgemeinschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Bedarfsge meinschaftskonstruktion lehnt DIE LINKE ebenso ab wie Zwangsumzüge und Schnüffeleien im Privatleben. Link zum Original
Zwangsumzüge von Leistungsbeziehern werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Bedarfsge meinschaftskonstruktion lehnt DIE LINKE ebenso ab wie Zwangsumzüge und Schnüffeleien im Privatleben. Link zum Original
Kontrollen im Privatleben von Leistungsbeziehern werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Bedarfsge meinschaftskonstruktion lehnt DIE LINKE ebenso ab wie Zwangsumzüge und Schnüffeleien im Privatleben. Link zum Original
In der Krise werden Pandemiezuschläge auf Sozialleistungen gezahlt.
Wortlaut im Programm
In der Krise kämpfen wir für Pandemiezuschläge auf Sozialleistungen und für ein Grundeinkommen (Selbstständigengeld), um eine Pleitewelle bei kleinen Unternehmen, Solo-Selbstständigen, Künstler*innen und Dienstleister*innen der Veranstaltungsbranche zu verhindern. Link zum Original
Kleine Unternehmen, Solo-Selbstständige, Künstler und Veranstaltungsdienstleister erhalten ein Grundeinkommen als Selbstständigengeld.
Wortlaut im Programm
In der Krise kämpfen wir für Pandemiezuschläge auf Sozialleistungen und für ein Grundeinkommen (Selbstständigengeld), um eine Pleitewelle bei kleinen Unternehmen, Solo-Selbstständigen, Künstler*innen und Dienstleister*innen der Veranstaltungsbranche zu verhindern. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine eigenständige Grundsicherung für Kinder und Jugendliche eingeführt.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene muss eine eigenständige Grundsicherung für Kinder und Jugendliche eingeführt werden. Link zum Original
Das Kindergeld wird nicht mehr auf Transferleistungen angerechnet.
Wortlaut im Programm
Die Anhebung des Kindergeldes und Kinderfreibetrages wird das aktuelle Problem nicht lösen, denn noch immer wird das Kindergeld auf die Hartz-IV-Leistungen angerechnet und bei den Kinderfreibeträgen profitieren nur die, die auch eine entsprechende Höhe an Steuern zahlen – also die Besserverdienenden. Wir fordern daher als ersten Schritt das Ende der Anrechnung auf Transferleistungen. Link zum Original
Kommunale Schuldnerberatungen und die Insolvenzberatung werden gut ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Auch die kommunalen Schuldnerberatungen und die Insolvenzberatung brauchen eine gute Ausstattung. Link zum Original
Die Gewerkschaften werden im Kampf um gute und flächendeckende Tarifverträge in Gesundheit, Pflege und Betreuung unterstützt.
Wortlaut im Programm
Deswegen unterstützen wir die Gewerkschaften im Kampf um gute und flächendeckende Tarifverträge. Es müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, diese für allgemeinverbindlich zu erklären, um die Entlohnung und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Link zum Original
Tarifverträge in Pflege und Betreuung werden nach Möglichkeit für allgemeinverbindlich erklärt.
Wortlaut im Programm
Deswegen unterstützen wir die Gewerkschaften im Kampf um gute und flächendeckende Tarifverträge. Es müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, diese für allgemeinverbindlich zu erklären, um die Entlohnung und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Link zum Original
Die Ausbildung in Gesundheitsberufen wird vergütet.
Wortlaut im Programm
Zur Aufwertung der Gesundheitsberufe gehört aus unserer Sicht auch, die Schulgeldfreiheit für Gesundheitsberufe, die Vergütung der Ausbildung und ihre perspektivische Akademisierung durchzusetzen. Link zum Original
Eine geschlechtergerechte Krisenpolitik soll zu besseren Arbeitsbedingungen und höheren Gehältern in den systemtragenden Berufsgruppen führen.
Wortlaut im Programm
Eine geschlechtergerechte Krisenpolitik muss zu besseren Arbeitsbedingungen und höheren Gehältern in den systemtragenden Berufsgruppen führen. Link zum Original
Frauen erhalten bessere Löhne und mehr Aufstiegsmöglichkeiten.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will bessere Löhne und mehr Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen, statt selbstgefälligem Beifall. Link zum Original
Die schlechtere Bezahlung sogenannter Frauenberufe wird überwunden.
Wortlaut im Programm
Die schlechtere Bezahlung sogenannter „Frauenberufe“ muss überwunden werden. Link zum Original
Der Niedriglohnsektor wird durch einen Mindestlohn von 13 Euro abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Niedriglohnsektor, in dem überwiegend Frauen arbeiten, durch einen Mindestlohn von 13 Euro abschaffen. Link zum Original
Die Arbeit in Kitas, Schulen, Krankenhäusern und Pflegeheimen wird aufgewertet und besser bezahlt.
Wortlaut im Programm
Die Arbeit in Kitas, Schulen, Krankenhäusern und Pflegeheimen muss endlich aufgewertet und besser bezahlt werden. Link zum Original
Mini- und Midijobs werden durch unbefristete Arbeitsverträge mit existenzsichernden Einkommen abgelöst.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Mini- und Midijobs durch unbefristete Arbeitsverträge mit existenzsichernden Einkommen ablösen. Link zum Original
Perspektivisch verdient keine Pflegefachkraft und keine Erzieherin oder kein Erzieher weniger als 3000 Euro brutto im Monat.
Wortlaut im Programm
Perspektivisch sollen keine Pflegefachkraft und keine Erzieher*in unter 3000 Euro brutto/Monat verdienen. Link zum Original
Betriebe müssen Alleinerziehenden bei einer Notfallbetreuung eine Freistellung bei Lohnfortzahlung ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass Betriebe Alleinerziehenden im Falle einer Notfallbetreuung eine Freistellung bei Lohnfortzahlung ermöglichen müssen. Link zum Original
Überleitungsgesellschaften sorgen für gezielte Weiterbildung und Qualifizierung der Beschäftigten.
Wortlaut im Programm
Mit Überleitungsgesellschaften setzen wir auf gezielte Weiterbildung und Qualifizierung der Beschäftigten. Link zum Original
Das Festhalten an Billiglöhnen und schlechten Sozialstandards führt zu Abwanderung statt zu mehr Wettbewerbsfähigkeit.
Wortlaut im Programm
Das starrsinnige Festhalten an Billiglöhnen und schlechten Sozialstandards sorgt nicht für mehr Wettbewerbsfähigkeit, sondern für mehr Abwanderung. Link zum Original
Selbstständige in Gastronomie, Beherbergung und Veranstaltungsbranche erhalten eine Grundsicherung.
Wortlaut im Programm
Vorrangige Aufgabe wird in den Jahren 2021 und 2022 die Sicherung und Unterstützung der durch die Corona-Pandemie stark beeinträchtigten touristischen Infrastruktur sein. Das betrifft die Gastronomie, das Beherbergungsgewerbe und die Veranstaltungsbranche in ihrer Gesamtheit. Dazu dienen eine Grundsicherung der Selbstständigen in diesem Bereich sowie spezielle Programme zur Erleichterung des Neustarts von zwischenzeitlich geschlossenen oder eingeschränkten Angeboten. Link zum Original
Die Regelsätze der Grundsicherung werden erhöht.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert eine Erhöhung der Regelsätze und eine jährliche Strompauschale. Link zum Original
Es wird eine jährliche Strompauschale eingeführt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE fordert eine Erhöhung der Regelsätze und eine jährliche Strompauschale. Link zum Original
Bergleute werden in den Umbruchsprozessen auf dem Weg zu neuen Arbeitsplätzen begleitet.
Wortlaut im Programm
Wir wissen die Lebensleistung von Bergleuten zu schätzen. In den bevorstehenden Umbruchsprozessen wollen wir ihnen in der nächsten Legislaturperiode Wegbegleiter für neue Arbeitsplätze sein. Link zum Original
Gewinne aus Digitalisierung und Arbeitszeit sollen gerecht verteilt werden.
Wortlaut im Programm
Anspruch linker Politik muss es sein, Digitalisierungs- und Arbeitszeitgewinne gerecht zu verteilen. Link zum Original
Die Überwachung von Beschäftigten per Video, Detektiv oder E-Mail-Kontrolle soll unterbunden werden.
Wortlaut im Programm
Das Recht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung gilt auch für Beschäftigte. Eine Überwachung von Beschäftigten durch Video, Detektive oder des E-Mail- Verkehrs ist zu bekämpfen. Link zum Original
Der Einsatz unterstützender Roboter zur Entlastung von schwerer oder monotoner Arbeit soll vorangetrieben werden.
Wortlaut im Programm
Die Befreiung von körperlich schwerer oder monotoner Arbeit durch zum Beispiel Pflegeroboter oder unterstützende Roboter (die helfen schwere und gesundheitlich bedenkliche Tätigkeiten zu minimieren oder gar zu verhindern), wollen wir vorantreiben. Link zum Original
Die Produktivitätspotentiale von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz sollen zum Nutzen aller freigesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz entstehenden Produktivitätspotentiale wollen wir zum Nutzen aller freisetzen. DIE LINKE hält eine generelle Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden für möglich. Gleichzeitig treten wir Bestrebungen entgegen, die diese Technologien zur Arbeitsverdichtung, Stresserhöhung und verstärkter Kontrolle nutzen. Link zum Original
Eine generelle Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden gilt als möglich.
Wortlaut im Programm
Die durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz entstehenden Produktivitätspotentiale wollen wir zum Nutzen aller freisetzen. DIE LINKE hält eine generelle Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden für möglich. Gleichzeitig treten wir Bestrebungen entgegen, die diese Technologien zur Arbeitsverdichtung, Stresserhöhung und verstärkter Kontrolle nutzen. Link zum Original
Der Einsatz digitaler Technologien zur Arbeitsverdichtung, Stresserhöhung und stärkeren Kontrolle wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz entstehenden Produktivitätspotentiale wollen wir zum Nutzen aller freisetzen. DIE LINKE hält eine generelle Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden für möglich. Gleichzeitig treten wir Bestrebungen entgegen, die diese Technologien zur Arbeitsverdichtung, Stresserhöhung und verstärkter Kontrolle nutzen. Link zum Original
Die Verlagerung von Tätigkeiten auf Subunternehmen und neue Formen der Scheinselbstständigkeit sollen verboten oder eng begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Sachsen-Anhalt will ein Verbot oder enge Begrenzung der Verlagerung von Tätigkeiten auf Subunternehmen oder neue Formen der Scheinselbstständigkeit (Plattformökonomie). Link zum Original
Die Mitbestimmungsrechte von Belegschaften und Betriebsräten sollen erweitert werden.
Wortlaut im Programm
Die Mitbestimmungsrechte der Belegschaften und Betriebsräte müssen dagegen erweitert werden. Gemeinsam mit Gewerkschaften, Experten im Bereich Arbeitsrecht und Arbeitsmedizin müssen sie für den Bereich der Plattformökonomie neu formuliert werden. Link zum Original
Mitbestimmungsrechte für die Plattformökonomie sollen gemeinsam mit Gewerkschaften und Fachleuten für Arbeitsrecht und Arbeitsmedizin neu formuliert werden.
Wortlaut im Programm
Die Mitbestimmungsrechte der Belegschaften und Betriebsräte müssen dagegen erweitert werden. Gemeinsam mit Gewerkschaften, Experten im Bereich Arbeitsrecht und Arbeitsmedizin müssen sie für den Bereich der Plattformökonomie neu formuliert werden. Link zum Original
Für Werkstattbeschäftigte werden Ersatzleistungen bei Verdienstausfällen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Für Werkstattbeschäftigte müssen Ersatzleistungen geschaffen werden. Link zum Original
Das Land unterstützt Inklusionsbetriebe, etwa durch öffentliche Aufträge.
Wortlaut im Programm
Inklusionsbetriebe sind wichtig für den Übergang aus den Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Deswegen muss das Land diese Betriebsmodelle unterstützen, z.B. durch die Vergabe von Aufträgen der öffentlichen Hand. Link zum Original
Werkverträge werden verboten.
Wortlaut im Programm
Auf der Bundesebene geht es um das Verbot von Werksverträgen und den Anspruch auf SGB II-Leistungen ohne Fristen für den Zugang von Menschen aus Osteuropa, die Stärkung der Beratungsstruktur und den Zugang zu Sprachkursen für EU-Bürger*innen. Link zum Original
Menschen aus Osteuropa erhalten Anspruch auf SGB-II-Leistungen ohne Fristen.
Wortlaut im Programm
Auf der Bundesebene geht es um das Verbot von Werksverträgen und den Anspruch auf SGB II-Leistungen ohne Fristen für den Zugang von Menschen aus Osteuropa, die Stärkung der Beratungsstruktur und den Zugang zu Sprachkursen für EU-Bürger*innen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.