FW ST · Wahlprogramm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016 · Original
Das Programm enthält 45 von 216 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 45Forderungen zum Politikfeld
- 21 %des Programms
- 24Seiten im Original
- 2016Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 45
Alle Kinder haben unabhängig von Herkunft und Beschäftigung der Eltern einen Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung in einer Kindertagesstätte.
Wortlaut im Programm
Alle Kinder sollen weiterhin – unabhängig von sozialer Herkunft und Beschäftigungsstatus ihrer Eltern – einen Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung in einer Kindertagesstätte erhalten. Link zum Original
Das letzte Kindergartenjahr bereitet gezielt auf die Schule vor.
Wortlaut im Programm
Das letzte Kindergartenjahr sollte in spezifischer Weise auf den Eintritt in die schulische Bildung vorbereiten. Link zum Original
Kindertagesstätten werden zu Kompetenzzentren frühkindlicher Bildung weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Im Hinblick auf die Umsetzung von Bildungsprogrammen ist eine Weiterentwicklung der Kindertagesstätten zu Kompetenzzentren frühkindlicher Bildung und die Einführung eines Gütesiegels zur Beurteilung und Gewährleistung verbindlicher pädagogischer Qualitätskriterien in den Kindertagesstätten unabdingbar. Link zum Original
Ein Gütesiegel für verbindliche pädagogische Qualitätskriterien in Kindertagesstätten wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Im Hinblick auf die Umsetzung von Bildungsprogrammen ist eine Weiterentwicklung der Kindertagesstätten zu Kompetenzzentren frühkindlicher Bildung und die Einführung eines Gütesiegels zur Beurteilung und Gewährleistung verbindlicher pädagogischer Qualitätskriterien in den Kindertagesstätten unabdingbar. Link zum Original
Kindertagesstätten benötigen qualifiziertes Personal und einen angemessenen Personalschlüssel.
Wortlaut im Programm
Eine erfolgreiche Umsetzung der Bildungsprogramme in den Kindertagesstätten setzt neben der Qualifikation des Personals einen angemessenen Personalschlüssel voraus. Link zum Original
Fachberater für Kindertagesstätten werden flächendeckend eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Der flächendeckende Einsatz von Fachberatern als Ansprechpartner für die Kindertagesstätten vor Ort muss gewährleistet werden. Link zum Original
Sprachstandserhebungen für Vier- bis Fünfjährige werden flächendeckend eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die flächendeckende Einführung von Sprachstandserhebungen für Vier- bis Fünfjährige! Link zum Original
Die Entwicklung von Kindertagesstätten zu Kinder-Eltern-Zentren wird weiter unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Etablierung von Kindertagesstätten als Kinder-Eltern-Zentren muss weiter unterstützt werden! Link zum Original
Kindertagesstätten werden vollständig Aufgabe der Gemeinden mit Hoheit über Personal, Gebäude und Ausstattung.
Wortlaut im Programm
Die Betreuung und Bildung in den Kindertagesstätten soll wieder vollumfänglich die Aufgabe der Gemeinde sein, mit Hoheit über Personal, Immobilie und Ausstattung der Kindertagesstätte. Link zum Original
Generelle Änderungen der Schulstruktur werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen in Sachsen-Anhalt keine generellen Änderungen in der Schulstruktur, sondern die Öffnung gegenüber alternativen Schulformen vor allem in dünn besiedelten Gebieten. Link zum Original
Alternative Schulformen werden vor allem in dünn besiedelten Gebieten zugelassen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen in Sachsen-Anhalt keine generellen Änderungen in der Schulstruktur, sondern die Öffnung gegenüber alternativen Schulformen vor allem in dünn besiedelten Gebieten. Link zum Original
Die Schließung kleiner Schulen soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Sterben der kleinen Schulen stoppen. Link zum Original
In dünn besiedelten ländlichen Gebieten bleiben Grundschulen ab 40 Kindern erhalten.
Wortlaut im Programm
Im dünnbesiedelten ländlichen Gebieten sind Grundschulen ab 40 Kinder zu erhalten. Link zum Original
Grundschulklassen werden auf höchstens 20 Kinder begrenzt.
Wortlaut im Programm
Grundschulklassen sind auf maximal 20 Kinder zu begrenzen, Schuleinzugsbereiche werden abgeschafft! Link zum Original
Schuleinzugsbereiche werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Grundschulklassen sind auf maximal 20 Kinder zu begrenzen, Schuleinzugsbereiche werden abgeschafft! Link zum Original
Bildungsinhalte werden länderübergreifend angeglichen mit dem Ziel eines bundesweit einheitlichen Bildungssystems.
Wortlaut im Programm
Wir treten für die länderübergreifende Angleichung der Bildungsinhalte mit dem Ziel, eines einheitlichen Bildungssystems auf Bundesebene ein. Link zum Original
Schulen werden zu Ganztagsschulen ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Sinnvoll ist es, die Schulen als Ganztagsschulen auszubauen. Link zum Original
Mittelfristig wird das Modell der gebundenen Ganztagsschule umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Dabei ist darauf zu achten, dass nach einiger Zeit das Modell der gebundenen Ganztagsschule umgesetzt wird. Link zum Original
Schulen erhalten ein eigenes Budget für die Ganztagsbetreuung.
Wortlaut im Programm
Als Anreiz zur Umsetzung der Ganztagsschulbetreuung müssen die Schulen ein entsprechendes Budget erhalten, um mehr Flexibilität zu erreichen. Link zum Original
An Ganztagsschulen wird eine regelmäßige warme Mittagsmahlzeit gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Durch den Betrieb der Ganztagsschulen ist auch eine regelmäßige Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit einer warmen Mittagsmahlzeit zu gewährleisten. Link zum Original
Lieferanten der Schulverpflegung müssen nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung arbeiten.
Wortlaut im Programm
Die Lieferanten der Schulspeisung müssen nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) arbeiten und somit ein qualitativ hochwertiges Mittagessen anbieten. Link zum Original
Begabungen von Schülerinnen und Schülern werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Begabungen von Schülerinnen und Schülern sind stärker und konsequenter zu fördern. Link zum Original
Die Integration von Schülern mit Förderbedarf in Grund-, Sekundarschulen und Gymnasien wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Die Integration von Schülern mit Förderbedarf in Grundschulen, Sekundarschulen und Gymnasien ist zu verstärken. Link zum Original
Sekundarschulen erhalten in Zusammenarbeit mit Berufsschulen und Wirtschaft ein technisches, wirtschaftliches und berufsorientiertes Profil.
Wortlaut im Programm
Eine Stärkung der Sekundarschulen soll durch eine technische, wirtschaftliche und berufsorientierte Profilierung dieser Schulen in Zusammenarbeit mit berufsbildenden Schulen und Einrichtungen der Wirtschaft erreicht werden. Link zum Original
Die Durchlässigkeit von der Sekundarschule zum Gymnasium wird durch abgestimmte Fächer und Inhalte gestärkt.
Wortlaut im Programm
Eine Stärkung der Durchlässigkeit zum Gymnasium durch eine bessere Abstimmung der Fächer und ihrer Inhalte und eine gezielte Förderung zum anschließenden Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung sind unumgänglich. Link zum Original
Sekundarschüler werden gezielt zum späteren Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung gefördert.
Wortlaut im Programm
Eine Stärkung der Durchlässigkeit zum Gymnasium durch eine bessere Abstimmung der Fächer und ihrer Inhalte und eine gezielte Förderung zum anschließenden Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung sind unumgänglich. Link zum Original
Das Abitur in Sachsen-Anhalt darf nicht schwerer sein als in anderen Ländern.
Wortlaut im Programm
Um eine Chancengleichheit bei den Zugangsvorrausetzungen zu Hochschulen und Universitäten zu gewährleisten, darf das Abitur in Sachsen- Anhalt nicht schwerer sein als im anderen Bundesgebiet. Link zum Original
Sekundarschulen erhalten eine stärkere berufspraktische Orientierung und ein erweitertes Angebot an Bildungsabschlüssen.
Wortlaut im Programm
Eine stärkere berufspraktische Orientierung und die Erweiterung des Angebots an Bildungsabschlüssen können dazu beitragen, an den so erweiterten Sekundarschulen die Quote der Schulabbrecher zu reduzieren und prinzipiell höhere Abschlüsse zu erreichen. Link zum Original
Klassen an Sekundarschulen werden auf höchstens 24 Schüler begrenzt.
Wortlaut im Programm
Klassenstärke in Sekundarschulen ist auf maximal 24 Schüler zu begrenzen. Link zum Original
Die Schule vermittelt verstärkt Normen und Werte wie Höflichkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit.
Wortlaut im Programm
Die Schule soll neben den Lerninhalten verstärkt Normen und Werte des täglichen Lebens, wie Höflichkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit vermitteln und der Ausprägung sozialer Verhaltensmuster dienen. Link zum Original
Die Herzensbildung soll wieder im Vordergrund der Pädagogik stehen.
Wortlaut im Programm
In einem Jahrhundert, in dem sich das Weltwissen aller 5 – 10 Jahre verdoppelt, ist es höchste Zeit, dass sich die Pädagogen auf ihre eigentlichen Fähigkeiten als Erzieher mit Kopf, Herz und Hand besinnen und die Herzensbildung wieder im Vordergrund des pädagogischen Bestrebens stehen (Die pure Wissensvermittlung vermögen die neuen Medien wesentlich ansprechender und schneller zu realisieren.). Link zum Original
Ein einvernehmliches Miteinander zwischen Eltern und Lehrern wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Dazu soll ein einvernehmliches Miteinander zwischen Eltern und Lehrern erreicht werden. Link zum Original
Alle öffentlichen Bildungsgänge sind gebührenfrei.
Wortlaut im Programm
Alle öffentlichen Bildungsgänge sollen gebührenfrei sein. Link zum Original
Die Schülerbeförderung ist für alle Schulformen kostenlos.
Wortlaut im Programm
Die kostenlose Schülerbeförderung für alle Schulformen soll eine Selbstverständlichkeit sein. Link zum Original
Schulen erhalten weitgehende Mitsprache bei der Ausschreibung von Stellen und der Auswahl der Bewerber.
Wortlaut im Programm
Den Schulen in Sachsen-Anhalt soll eine weitgehende Mitsprache bei der Ausschreibung von Stellen (Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter sowie weitere pädagogische und technische Kräfte) und bei der späteren Auswahl der Bewerber eingeräumt werden. Link zum Original
Das Schulpersonal wird von den zuständigen Trägern im Benehmen mit der Schulleitung eingestellt.
Wortlaut im Programm
Die Einstellung des Personals soll durch die jeweils zuständigen Schulbehörden, den Schulträger bzw. andere Maßnahmeträger im Benehmen mit dem Schulleiter erfolgen. Link zum Original
Den Schulträgern wird die Verantwortung für das pädagogische Personal übertragen.
Wortlaut im Programm
Den Schulträgern soll auch die Verantwortung über das pädagogische Personal übertragen werden. Link zum Original
An Schulen kann ein Schulvorstand eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
An den Schulen sollen die Mitwirkungsmöglichkeiten durch die Akteure im Rahmen des Schulgesetzes selbst weiter entwickelt werden können u.a. durch die Einrichtung eines Schulvorstandes und die Wahl des Schulleiters oder der Schulleiterin (auf Zeit). Link zum Original
Schulleiterinnen und Schulleiter können auf Zeit gewählt werden.
Wortlaut im Programm
An den Schulen sollen die Mitwirkungsmöglichkeiten durch die Akteure im Rahmen des Schulgesetzes selbst weiter entwickelt werden können u.a. durch die Einrichtung eines Schulvorstandes und die Wahl des Schulleiters oder der Schulleiterin (auf Zeit). Link zum Original
Die Vorsitzenden der Gemeinde- und Kreiseltern- und -schülerräte werden von Amts wegen als sachkundige Einwohner in die kommunalen Bildungsausschüsse berufen.
Wortlaut im Programm
Die Vorsitzenden der jeweiligen Gemeinde- und Kreiselternräte und der Gemeinde- und Kreisschülerräte müssen von Amts wegen als sachkundige Einwohner in die jeweiligen Fachausschüsse (i.d.R. den Bildungsausschuss) der Gemeinden, der Landkreise und kreisfreien Städte berufen werden. Link zum Original
Landeselternrat und Landesschülerrat werden stärker in Entscheidungsprozesse des Landes eingebunden.
Wortlaut im Programm
Eine stärkere Einbindung des Landeselternrates und des Landesschülerrates in die Entscheidungsprozesse im Land wird gefordert! Link zum Original
Kleine Schulen im ländlichen Raum bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Bildungsautonomie – Kleine Schulen vor Ort. Schluss mit dem Schulsterben. Link zum Original
Die Länder stellen mehr Personal in Kindertagesstätten ein.
Wortlaut im Programm
Klar ist für die FREIEN WÄHLER auch, die Länder müssen mehr Personal bei der Polizei, in den Gerichten, in Kindertagesstätten und mehr Lehrer einstellen. Link zum Original
Die Länder stellen mehr Lehrer ein.
Wortlaut im Programm
Klar ist für die FREIEN WÄHLER auch, die Länder müssen mehr Personal bei der Polizei, in den Gerichten, in Kindertagesstätten und mehr Lehrer einstellen. Link zum Original
Schulen werden personell und finanziell besser ausgestattet, um Übergangsklassen, Dolmetscher und Sozialpädagogen für junge Flüchtlinge bereitzustellen.
Wortlaut im Programm
i)Geeignete Rahmenbedingungen zur Bildung und Betreuung junger Flüchtlinge. Dazu sind Schulen personell und finanziell besser auszustatten, damit vor Ort der Bedarf an Plätzen in Übergangsklassen sowie der Bedarf auch an bspw. Dolmetschern und Sozialpädagogen sichergestellt werden kann. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.