Linke · Fortschritt & Zusammenhalt
Forderungen zu Energie
Landtagswahl Sachsen 2019 · beschlossen 22.06.2019 · Original
Das Programm enthält 23 von 1.531 Forderungen zu „Energie“.
- 23Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 72Seiten im Original
- 2019Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 23
Energieeffizienzmaßnahmen in Gebäuden sollen mit erneuerbaren Energien statt mit neuen fossilen Heizungsanlagen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Aus Klimaschutzaspekten werden wir erforderliche Energieeffizienzmaßnahmen in Gebäuden durch erneuerbare Energien und nicht durch die Neuinstallation von fossilen Heizungsanlagen fördern und gleichzeitig eine Verdrängung oder übermäßige finanzielle Belastungen der betroffenen Mieterinnen und Mieter verhindern. Link zum Original
Der Stromverbrauch in Haushalten soll gesenkt und Strompreissteigerungen sollen nicht einseitig den Ärmsten aufgebürdet werden.
Wortlaut im Programm
Zugleich werden wir Vorkehrungen und Maßnahmen ergreifen, die den Stromverbrauch in Haushalten im Freistaat Sachsen senken und Strompreissteigerungen nicht einseitig auf den Rücken der Ärmsten abladen. Link zum Original
Der Übergang zu einer Energiewirtschaft auf Basis erneuerbarer Energien und dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung wird beschleunigt.
Wortlaut im Programm
Den Übergang zu einer auf erneuerbaren Energien und dezentralen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen basierenden Energiewirtschaft wollen wir beschleunigen. Link zum Original
Der Kohleausstieg im Jahr 2038 gilt als zu spät für die Ziele des Pariser Klimaabkommens.
Wortlaut im Programm
Uns ist jedoch der Ausstieg im Jahr 2038 viel zu spät, um einen Beitrag für die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Link zum Original
Sachsen geht einen anspruchsvollen und sozialverträglichen Weg in ein neues Energiezeitalter.
Wortlaut im Programm
Sachsen muss sich auf einen anspruchsvollen und sozial verträglichen Weg in ein neues Energiezeitalter begeben. Link zum Original
Sonne, Wind, Biomasse, Wasser und Erdwärme sollen die Kohle rasch ablösen.
Wortlaut im Programm
Hierfür setzen wir auf Sonne, Wind, Biomasse, Wasser und Erdwärme, um den Energieträger Kohle rasch abzulösen. Link zum Original
Der sächsische Bruttostromverbrauch soll vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.
Wortlaut im Programm
Hierfür setzen wir auf Sonne, Wind, Biomasse, Wasser und Erdwärme, um den Energieträger Kohle rasch abzulösen. Ziel ist es, dass der sächsische Bruttostromverbrauch vollständig von diesen Energieträgern gedeckt werden kann. Link zum Original
Ein ökologischer Energiemix soll eine sichere und bezahlbare Stromversorgung gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen ökologisch sinnvollen Mix verschiedener Energieformen erreichen, mit dem wir die Stromversorgung sicherstellen und der Strom bezahlbar bleibt. Link zum Original
Die intelligente Steuerung von Erzeugung und Verbrauch durch virtuelle Kraftwerke und Sektorenkopplung wird vorangebracht.
Wortlaut im Programm
Dabei setzen wir auf die intelligente Steuerung von Erzeugung und Verbrauch (virtuelle Kraftwerke) und Sektorenkopplung. Link zum Original
Es werden erneuerbare Wärmekonzepte entwickelt, die Erdgas-Kraft-Wärme-Kopplung als Brückentechnologie einbeziehen.
Wortlaut im Programm
Weiterhin wollen wir erneuerbare Wärmekonzepte entwickeln, die die Nutzung von Erdgaskraftwerken mit Kraft-Wärme- Kopplung als Brückentechnologie beinhalten. Link zum Original
Ein Gesetz zur Demokratisierung des Energiesektors schreibt die Beteiligung von Bürgern und Kommunen an Investitionen fest.
Wortlaut im Programm
Zur Erhöhung der Akzeptanz von erneuerbaren Energien legen wir ein Gesetz zur Demokratisierung des Energiesektors vor, welches die Beteiligung von Bürger*innen und/oder Kommunen an Investitionen festschreibt und vereins- oder genossenschaftliche Betreiberinitiativen fördert. Link zum Original
Vereins- und genossenschaftliche Betreiberinitiativen für erneuerbare Energien werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Zur Erhöhung der Akzeptanz von erneuerbaren Energien legen wir ein Gesetz zur Demokratisierung des Energiesektors vor, welches die Beteiligung von Bürger*innen und/oder Kommunen an Investitionen festschreibt und vereins- oder genossenschaftliche Betreiberinitiativen fördert. Link zum Original
Die Sächsische Energieagentur SAENA erhält zusätzliche Kompetenzen und Ressourcen.
Wortlaut im Programm
Die sächsische Energieagentur SAENA soll dabei entsprechende Kompetenzen und Ressourcen erhalten, um diese Ziele zu erreichen. Link zum Original
Die Kosten des Kohleausstiegs dürfen nicht den Bürgerinnen und Bürgern aufgebürdet werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden nicht zulassen, dass die Kosten des Kohleausstiegs den Bürger*innen aufgebürdet werden. Link zum Original
Das beschlossene Kohleausstiegsdatum gilt als zu spät für die internationalen Klimaschutzziele.
Wortlaut im Programm
Das gefundene Ausstiegsdatum bedeutet nun Klarheit und ist trotzdem zum Erreichen der internationalen Klimaschutzziele noch immer zu spät. Link zum Original
Die genehmigten Braunkohletagebaue in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier laufen wie geplant aus.
Wortlaut im Programm
In der Lausitz und den mitteldeutschen Revieren dürfen die genehmigten Braunkohletagebaue wie geplant auslaufen, keine neuen Tagebaue erschlossen werden, keine Dörfer mehr der Kohle zum Opfer fallen. Link zum Original
Neue Braunkohletagebaue werden nicht erschlossen.
Wortlaut im Programm
In der Lausitz und den mitteldeutschen Revieren dürfen die genehmigten Braunkohletagebaue wie geplant auslaufen, keine neuen Tagebaue erschlossen werden, keine Dörfer mehr der Kohle zum Opfer fallen. Link zum Original
Keine weiteren Dörfer werden für den Kohleabbau abgebaggert.
Wortlaut im Programm
In der Lausitz und den mitteldeutschen Revieren dürfen die genehmigten Braunkohletagebaue wie geplant auslaufen, keine neuen Tagebaue erschlossen werden, keine Dörfer mehr der Kohle zum Opfer fallen. Link zum Original
Die Lausitz soll Energieregion bleiben.
Wortlaut im Programm
Dabei soll die Lausitz Energieregion bleiben, weil sie dafür beste Voraussetzungen bietet. Link zum Original
Mit erneuerbaren Energien, Power-to-X-Anlagen und Erdgaskraftwerken als Brückentechnologie wird die künftige Energieversorgung in der Lausitz verankert und das Fachwissen der Region genutzt.
Wortlaut im Programm
Das Fachwissen der Menschen in der Region muss genutzt werden, um mit einem erfolgreichen Mix aus erneuerbaren Energien, Powerto-X-Anlagen in Kombination mit Erdgaskraftwerken als Brückentechnologie die Energieversorgung der Zukunft in der Lausitz zu verankern. Link zum Original
Eine Bund-Länder-Gesellschaft nach dem Vorbild der LMBV wird gegründet, die nach dem Kohleausstieg Folgelasten beseitigt, den Kraftwerksrückbau steuert und die Rekultivierung organisiert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Bund-Länder-Gesellschaft nach dem Vorbild der LMBV gründen, die sich nach dem Kohleausstieg um die Beseitigung der Folgelasten kümmert, den Kraftwerksrückbau steuert und die Rekultivierung der Flächen organisiert. Ihr Sitz soll in Hoyerswerda sein. Link zum Original
Die Kraftwerks- und Tagebaubetreiber müssen insolvenzfeste Sicherheitsleistungen zur Finanzierung der Folgekosten bilden.
Wortlaut im Programm
Dazu müssen die aktuellen Betreiber endlich insolvenzfeste Sicherheitsleistungen bilden, die zur Finanzierung der Folgekosten herangezogen werden. Link zum Original
Sachsen treibt mit vergleichbaren Regionen Pilotprojekte für den Übergang von der Braunkohle zu erneuerbaren Energien voran.
Wortlaut im Programm
Sachsen sollte für und mit Regionen in vergleichbarer Lage (z. B. auch gemeinsam mit Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Tschechien, Polen) Pilotprojekte im Übergang von der Braunkohleförderung und -verstromung zu erneuerbaren Energien forcieren, generell in Fragen des Strukturwandels aktiver werden, wissenschaftliches Know-how dafür liefern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.