FDP NI · Wir wären dann so weit. Die neue Ernsthaftigkeit.
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Niedersachsen 2017 · beschlossen 12.08.2017 · Original
Das Programm enthält 46 von 1.165 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 46Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 42Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 46
Jeder kann seinen Glauben gleichberechtigt leben, wenn er die Werte des Grundgesetzes akzeptiert und die Gesetze achtet.
Wortlaut im Programm
Jeder soll nach seiner Façon selig werden und seinen Glauben gleichberechtigt leben können, wenn er dabei die Werte unseres Grundgesetzes akzeptiert und sich an die Gesetze hält. Link zum Original
Der Staat ist weltanschaulich neutral und privilegiert oder benachteiligt Religionen und Religionsgemeinschaften nicht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Staat, der Religion und Religionsgemeinschaften weder privilegiert, noch benachteiligt. Unser Ziel ist der weltanschaulich neutrale Staat. Link zum Original
Eine Gesichtsverhüllung etwa durch Burka oder Niqab wird an Schulen und in weiteren öffentlichen Gebäuden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Ver hüllung des Gesichts, z. B. durch eine Burka oder eine Niqab, lehnen wir Freie Demokraten an Schulen sowie auch in weiteren öffentlichen Gebäuden ab. Link zum Original
Der Rundfunk orientiert sich an seiner Kernaufgabe, der Grundversorgung.
Wortlaut im Programm
Ein fester Bestandteil dieser Medienlandschaft sind die Privatmedien sowie privater und öffentlich-rechtlicher Rundfunk. Dieser soll sich in seiner Arbeit an seiner Kernaufgabe, der Grundversorgung, orientieren. Link zum Original
Rundfunkangebote aus Information, Bildung und Kultur werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Angebote aus den Bereichen Information, Bildung und Kultur müssen gestärkt werden, Unterhaltungssendungen sollen im Gegenzug reduziert werden. Link zum Original
Unterhaltungssendungen werden reduziert.
Wortlaut im Programm
Angebote aus den Bereichen Information, Bildung und Kultur müssen gestärkt werden, Unterhaltungssendungen sollen im Gegenzug reduziert werden. Link zum Original
Weitere beitragsfinanzierte Konkurrenzangebote zu privaten Anbietern, besonders im Online-Bereich, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Immer neue beitragsfinanzierte Konkurrenzmodelle zum Angebot privatwirtschaftlicher Anbieter insbesondere im Online-Bereich lehnen wir ab. Link zum Original
Die Preistreiberei bei Sportrechten wird beendet.
Wortlaut im Programm
Insbesondere die Preistreiberei bei Sportrechten muss beendet werden. Link zum Original
Die Höhe des Rundfunkbeitrags richtet sich nach den Empfehlungen der KEF.
Wortlaut im Programm
Die Höhe des Rundfunkbeitrages sollte sich an den Empfehlungen der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) orientieren. Link zum Original
Überschüsse fließen in die Senkung der Rundfunkbeiträge statt in Rücklagen.
Wortlaut im Programm
Das bedeutet, dass Überschüsse konsequent in die Senkung der Rundfunkbeiträge und nicht in die Schaffung von Rücklagen fließen. Link zum Original
Doppelbelastungen bei der Haushalts- und Betriebsstättenabgabe werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Unfaire Doppelbelastungen im Rahmen der Haushalts- und Betriebsstättenabgabe wollen wir abschaffen. Link zum Original
Die Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender und der Landesmedienanstalt werden auf Effektivität, Repräsentativität und Arbeitsfähigkeit überprüft und in ihrer Größe angepasst.
Wortlaut im Programm
Die Größe aller Gremien der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und der Landesmedienanstalt sind auf Effektivität, Re präsentativität und Arbeitsfähigkeit hin zu überprüfen und die Größe dem Ergebnis der Prüfung entsprechend anzupassen. Link zum Original
Die Filmförderung des Landes über die Nordmedia wird auf tatsächliche wirtschaftliche Effekte ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Filmförderung des Landes Niedersachsen über die Nordmedia sollte auf tatsächliche wirtschaftliche Effekte ausgerichtet werden. Link zum Original
Geförderte Filmproduktionen finden grundsätzlich teilweise an niedersächsischen Standorten statt.
Wortlaut im Programm
Ziel soll nicht die bloße Förderung einzelner Projekte sein, es sollten grundsätzlich auch immer Teile der Produktion an Niedersächsischen Standorten erfolgen, um Effekte für Tourismus, Hotellerie und das Standortmarketing zu erzeugen. Link zum Original
Die Medienpolitik des Landes konzentriert sich wirtschaftlich auf erfolgreiche Nischen statt auf einen Wettlauf mit großen Filmstandorten.
Wortlaut im Programm
Der wirtschaftliche Fokus der Medienpolitik des Landes sollte auf erfolgreiche Nischen fokussiert werden, da ein Wettlauf mit den großen Medienstandorten wie Köln, Berlin oder Hamburg im Bereich „Film" nur mit größten, nicht im Verhältnis stehenden Seite 35 von 74 finanziellen Anstrengungen aufzuholen wäre. Link zum Original
Das Landesfunkhaus in Hannover wird gegenüber der NDR-Zentrale in Hamburg gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Position des Landesfunkhauses in Hannover soll gegenüber der Hamburger NDR- Zentrale weiter gestärkt und neue Produktionen nach Niedersachsen verlegt werden, um positive Effekte im Land zu erzeugen. Link zum Original
Neue Produktionen werden nach Niedersachsen verlegt.
Wortlaut im Programm
Die Position des Landesfunkhauses in Hannover soll gegenüber der Hamburger NDR- Zentrale weiter gestärkt und neue Produktionen nach Niedersachsen verlegt werden, um positive Effekte im Land zu erzeugen. Link zum Original
Die Vielfalt des medialen und journalistischen Angebots in Niedersachsen wird erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Ziel ist immer Ausbau und Erhalt der Vielfältigkeit des medialen, journalistischen Angebots in Niedersachsen. Link zum Original
Die Regionalfenster der privaten Fernsehveranstalter werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Regionalfenster der privaten Fernsehbetreiber müssen gestärkt werden, die Abwanderung der Haup tredaktionen von Hannover nach Hamburg war für den Standort kontraproduktiv. Link zum Original
Das Landesmediengesetz wird reformiert, um die politische Einflussnahme auf die Landesmedienanstalt und die Besetzung ihrer Führungspositionen zu verringern.
Wortlaut im Programm
Das Landesmediengesetz muss reformiert werden. Wir wollen durch eine Reform erreichen, dass die politische Einflussnahme auf die Landesmedienanstalt und die Besetzung ihrer Führungspositionen abnimmt. Link zum Original
Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen leben gleichberechtigt miteinander.
Wortlaut im Programm
Wir streben eine Gesellschaft an, in der Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen gleichberechtigt miteinander leben. Link zum Original
Jeder hat ein Anrecht auf positive und negative Religionsfreiheit, die von allen Teilen der Gesellschaft respektiert wird.
Wortlaut im Programm
Für uns ist es selbstverständlich, dass jedermann ein Anrecht auf positive und negative Religionsfreiheit hat und dies von allen Teilen der Gesellschaft respektiert wird. Link zum Original
Der Staat stellt die Religionsfreiheit sicher.
Wortlaut im Programm
Die Religionsfreiheit muss der Staat sicherstellen. Link zum Original
Kirchen-, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften werden vom Staat weder privilegiert noch benachteiligt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Staat, in dem einzelne Kirchen-, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften weder privilegiert noch benachteiligt werden. Link zum Original
Der weltanschaulich neutrale Staat fördert im Sinne des Grundgesetzes Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften und definiert deren Rechte und Pflichten.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist der weltanschaulich neutrale Staat, der aber im Sinne des Grundgesetzes Kirchen- sowie Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften fördert und Rechte und Pflichten definiert. Link zum Original
Verträge des Landes mit Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften werden grundsätzlich begrüßt.
Wortlaut im Programm
Verträge des Landes mit Religions-und Weltanschauungsgemeinschaften stellen eine etablierte Form zur Regelung des Miteinanders von Staat, Religion und Weltanschauung in Niedersachsen. Diese Form wird von uns grundsätzlich begrüßt. Link zum Original
Wo die Werteordnung des Grundgesetzes verletzt und Gesetze missachtet werden, endet die Toleranz.
Wortlaut im Programm
Wo die Werteordnung des Grundgesetzes verletzt wird und Gesetze missachtet werden, endet die Toleranz. Link zum Original
Verständnis für religiösen Fundamentalismus wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Verständnis für religiösen Fundamentalismus darf es nicht geben. Link zum Original
Kulturförderung wird als wichtige gesellschaftliche Aufgabe gesehen.
Wortlaut im Programm
Wir achten das kulturhistorische Erbe unseres Landes und sehen in der Kulturförderung eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Link zum Original
Künstlerische Betätigung soll im Rahmen der Verfassung und der Menschenrechte ohne Denkverbote, Sanktionen und politische Einflussnahme möglich sein.
Wortlaut im Programm
Künstlerisches Tun und Handeln muss ohne Denkverbote, Sanktionen und politischideologische Einflussnahme stattfinden können, solange unsere verfassungsrechtlichen Regelungen und die allgemeinen Menschenrechte nicht verletzt werden. Link zum Original
Kulturförderung soll das historische Erbe Niedersachsens bewahren und die kulturelle Vielfalt fördern.
Wortlaut im Programm
Das Ziel unserer Kulturförderung ist, das historische Erbe Niedersachsens zu bewahren und die Vielfalt zu fördern. Link zum Original
Ein flächendeckend gutes kulturelles Angebot soll unabhängig von Herkunft und sozialer Schicht ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Seite 55 von 74 flächendeckend ein gutes kulturelles Angebot für die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen unabhängig von Herkunft und sozialer Schicht ermöglichen. Link zum Original
Kulturelle Einrichtungen, die auf staatliche Förderung angewiesen sind, sollen erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Zahlreiche kulturelle Einrichtungen sind auf staatliche Förderung angewiesen. Zu ihrem Erhalt bekennen wir uns. Link zum Original
Künstlerische Arbeit soll wirtschaftlich effizient ermöglicht, aber nicht behindert werden.
Wortlaut im Programm
Dabei soll die künstlerische Ar beit wirtschaftlich möglichst effizient ermöglicht werden, darf gleichzeitig, aber nicht behindert werden. Link zum Original
Für öffentliche Theater sollen mit Verbänden und Tarifpartnern Wege zu mehr Flexibilität und Vergütungsgerechtigkeit gefunden werden.
Wortlaut im Programm
Vor allem im Bereich der öffentlichen Theater gilt es, mit den Verbänden und Tarifpartnern Wege zu finden, wie eine höhere Flexibilität und Vergütungsgerechtigkeit hergestellt werden können. Link zum Original
Privates Kulturengagement wird als ebenso wichtig wie staatlich geförderte Kultur angesehen.
Wortlaut im Programm
Privates Engagement im kulturellen Bereich halten wir für ebenso wichtig wie staatlich geförderte Institutionen und Projekte. Link zum Original
Zu hohe Auflagen, etwa beim Kulturgutschutzgesetz oder beim Denkmalschutz, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir engagieren uns daher gegen zu hohe Auflagen bspw. beim Kulturgutschutzgesetz oder dem Denkmalschutz. Link zum Original
Kulturelle Angebote sollen stärker online präsent sein.
Wortlaut im Programm
Die kulturellen Angebote in Niedersachsen sollen besser als bislang auch online präsent sein, um Bürgerinnen und Bürgern vor Ort und Touristen zugänglicher zu sein. Link zum Original
Der Besuch der Landesmuseen soll für Kinder und Jugendliche durch staatliche Finanzierung oder Sponsoring möglichst kostenfrei sein.
Wortlaut im Programm
Um Kindern und Jugendlichen den Einstieg in die Museumswelt zu erleichtern, soll der Besuch der Landesmuseen durch staatliche Finanzierung oder Sponsoring möglichst kostenfrei für sie sein. Link zum Original
Begleitprogramme sollen Museen als Lern- und Erlebnisräume präsentieren.
Wortlaut im Programm
Begleitprogramme sollen die Museen als Lern- und Erlebnisräume präsentieren. Link zum Original
Erfolgreiche Initiativen wie „Wir machen die Musik“ sollen erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Erfolgreiche Initiativen wie „Wir machen die Musik" müssen erhalten werden. Link zum Original
Die künstlerische Nachwuchsförderung soll aktiv betrieben werden.
Wortlaut im Programm
Ebenso setzen wir uns für die aktive künstlerische Nachwuchsförderung ein. Link zum Original
Künstlerische Talente sollen möglichst früh erkannt und gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Talente sollen möglichst früh erkannt und gefördert werden. Link zum Original
Die Förderung künstlerischer Talente soll nicht am Einkommen der Eltern oder an einer Behinderung scheitern.
Wortlaut im Programm
Die Förderung der Talente darf dabei nicht am Geldbeutel der Eltern oder an einer Behinderung scheitern. Link zum Original
Regionale Sprachen werden als wichtiger Ausdruck regionaler Besonderheit und Tradition angesehen.
Wortlaut im Programm
Wir sehen regionale Sprachen als einen wichtigen Ausdruck regionaler Besonderheit und Tradition an. Link zum Original
Der Schutz des Niederdeutschen soll in der Landesverfassung verankert werden.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns dafür für eine Verfassungsergänzung zum Schutz des Niederdeutschen aus. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.